Peru
Lima

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122 travelers at this place:

  • Day2

    Lima Downtown

    March 31 in Peru

    An unserem zweiten Tag in Lima haben wir wieder mit "Lima by walking" uns die Stadt angeguckt. Dieses mal ging es nach Lima Downtown. Hier steht auch das Palast vom Präsidenten. Am Ende der Tour haben wir noch den Peruanischen Schnaps "Pisco" zusammen getrunken.

  • Day82

    Die Fahrt nach Torotoro war schon wieder ein Erlebnis für sich, bei dem die Bolivianer ihr ganzes Können unter Beweis stellten.
    Von Cochabamba aus brauch man für die ca. 130 km südliche Fahrt nur knapp 5 h in eine Collectivo (Minivan). Ein Klacks für uns also ;) räusper.
    Naja die Strecke ist auch so gut wie nicht ausgebaut. Hier geht’s also über Stock und Stein und vor allem auch durch Flüsse ohne Brücken. Ein echtes Abenteuer sag ich euch.
    Bei einem Unwetter möchte man hier besser nicht stecken bleiben.
    Als wir auf der Hälfte der Strecke anhalten mussten, ahnten wir schon Schlimmes und sahen schon hier wird’s schwierig weiterzukommen. Der Bus der uns entgegen kam musste eine steile Strecke/ Rampe nach unten fahren und dann einen durch den Regen entstandenen Fluss durchqueren. Nach kurzer Überlegung waren sich alle bolivianischen Insassen einig, der Bus schafft das ohne Probleme. Also animierten alle den Busfahrer es zu probieren. Pustekuchen. Kurz angesetzt, losgefahren und er hat den Bus voll versenkt. Doch anstatt nach konstruktiven Lösungen zu suchen, stieg nur die Hälfte der Passagiere aus, dass alle aussteigen wäre auch zu einfach, und der Rest schaute blöd Löcher in die Luft und nur Vereinzelte versuchten den Bus wieder rauszubekommen. Um es nicht zu lang zu machen, einer war nutzloser als der andere. Die wenigen die die Initiative ergriffen, gruben den Bus nur tiefer und tiefer in sein Verderben und schlussendlich half nur ein Bagger der in der Nähe auf einer Baustelle war. Doch auch der schaffte es erst nach mehreren Versuchen, da auch der Bagger den Bus weiter in sein Loch buddelte. Wir konnten nicht nachvollziehen, wie man so hilflos ohne nachzudenken den Bus nur tiefer in die Scheiße reiten konnte. Aber das scheint hier nicht so untypisch zu sein. Es war für uns eine amüsierende Pause, von der man nur lernen konnte. Alle waren froh als er es endlich schaffte. Doch die ganze Front des Busses war im Eimer. Total demoliert.
    Das sind Szenen die es in Europa so nicht gäbe. Aber wenn man’s mit Humor nimmt, ist alles halb so wild.

    In Torotoro angekommen sind wir von einer riesen Dinoskulptur begrüßt worden. Denn für Dinos und deren Spuren ist das Dorf bzw sein Nationalpark bekannt. Oder wurde es nur dadurch extra bekannt gemacht ?
    Es soll hier 10k Einwohner geben, es sah aber eher nur nach 100 aus. Und nach eben so vielen Tieren.
    Die Leute sind nicht sehr aufmerksam hier mit Tieren und mit Kindern. Beides wird hier eher schlecht behandelt. Als eine Mutter ihr Kleinkind fast von einer Mauer getreten hätte und dann einfach ging und das schreiende Kind verletzt zurück ließ, sind uns die Kinnladen runtergefallen. Aber wir sind nicht hier, um die Menschen umzuerziehen….

    Als wir unseren ersten Ausflug machen wollten, mussten wir feststellen, dass man sich im Nationalpark Torotoro nicht alleine bewegen darf, sondern einen Tourguide benötigt. Diese haben Fixpreise, was bedeutet, je mehr Leute desto günstigere die Tour. Max jedoch 6.
    Also haben wir uns kurzer Hand mit ein paar Amis und einem Schweizer zusammen getan und es konnte losgehen. Im Vergleich zum Rest von Bolivien war das jedoch etwas teurer, falls das mal einer von euch vor hat.
    Der Torotoro Nationalpark soll einer der schönsten Nationalparks in Bolivien sein. Hier findet man neben spektakulären Landschaftsformen auch eine reichhaltigen Fülle an Fossilen, Dinosaurierspuren, eine sehr vielfältige Fauna, Höhlen und Canyons.
    Die erste Station ist die cuidad de Itas . Hier ging es 1,5 Stunde lang auf und zwischen Felsen hindurch. Interessant dabei war, dass auf dem Weg zahlreiche, sogar überraschend viele, Felsen in nicht weiter Distanz aus der Natur heraus Formen annahmen, die sehr deutlich wie Elefanten, Frösche, Schildkröten oder andere Tiere aussahen. Man brauch wirklich nicht viel Fantasie um die Formen zu erkennen. Als hätte die Natur sie gezeichnet. Wir waren jedoch etwas verwundert über die verschiedenen Wandmalereien die uns unser Guide zeigte und uns berichtete wie viele Millionen Jahre alt diese seien und was sie angeblich bedeuten. Ob das so alles richtig war.…. Hat uns nicht wirklich überzeugt. Aber wir lassen es mal so stehen.

    Nach der Mittagspause sind wir in die Umajalanta Höhle gegangen. Es ist die größte Tropfsteinhöhle in Bolivien mit Stalaktiten und Stalagmiten. Es war Eins unserer besten Abenteuer hier. Es gab sogar einen Wasserfall in der Höhle. Ohne Führer ist es Wahnsinn dort hinabzusteigen, mit Einem ist es jedoch ein riesen Spaß. Allein wegen der Höhle hat sich der Ausflug nach Torotoro bereits gelohnt. Jedoch nur für Besucher geeignet die körperlich fit und nicht zu breit sind. Außerdem sollte man keine Platzangst haben, da es ab und zu zwischen hunderten Metern Freiraum auch mal ganz enge Passagen gab, durch die Man durchklettern musste. Man kommt sich etwas vor wie Indianer Jones auf der Suche nach dem verlorenen Schatz. Viel mehr Abenteuer kann ich mir kaum vorstellen. Kein Vergleich zu den Mienen in Potosi. Natur ist eben eindrucksvoller, als etwas vom Menschen geschaffenes.

    Am zweiten Tag sind wir auf einem Spaziergang an verschiedenen Dinosaurierspuren am Ortsrand entlang gegangen. Unser Guide erzählte uns wieder jede Menge Details zu den verschiedenen Dinotypen, dessen Spuren, Größe, Gewicht, Farbe ect. So sehr wir daran glauben wollten, dass diese Spuren echt waren, wir konnten es aber nicht. Zu viele Ungereimtheiten waren da. So läuft ein 12 Meter langer Dino mit 5 Meter Höhe nicht so kleine Schritte wie ein Mensch. Oder so verschwinden seine deutlichen und tiefen Spuren nicht einfach von jetzt auf gleich. Ist er danach abgeflogen, oder wieso gibt es nur ein paar Meter dieser Spuren ?? Es gab mehrere dieser Ungereimtheiten, die uns sehr skeptisch machten. Aber seis drum. Die Geschichte war nett anzuhören und es sah schön aus.

    Auf dem weiteren Weg passierten wir natürliche Steinbrücken und wasserarme Wasserfallkasskaden und ruhten uns an einem spektakulären Aussichtspunkt über dem Rand eines riesen Canyons ein wenig aus. Es war ein imposantes Ökosystem mit kristallklarem Wasser, welches über des Moosdecken hinabfiel. 200 Meter breit und 300 Meter tief ging der Canyon und er war länger als das Auge reichte.
    Doch besonders interessant fanden wir die Umrandung des Nationalpark auf die nie hingewiesen wurde. Von weiter weg kann man ein deutliches Tal erkennen, indem der ganze Nationalpark sich befindet, von dem sehr sehr gleichmäßige extrem flache Rundberge sich wegstreckten. Diese hatten Formen wie Rampen und es gab auf hunderte Kilometer hinweg zahlreiche dieser Bergformationen die sich wie Zwillinge glichen.. Es sieht aus als hätte ein Künstler das in die Natur eingezeichnet. So etwas ebenes und gleichmäßiges über solch eine Strecke haben wir noch nie gesehen. Ein Kornkreisfeld ist nichts dagegen.

    Nach Torotoro ging es zurück nach Cochabamba, um von dort aus weiter nach La Paz zu fahren.
    In La Paz wartete bereits Ahmed auf uns. Arabischer Name, aber reiner Bolivianer. Ein toller Kerl können wir nur sagen.
    Ahmed ist der Cousin von David dem Tätowieren, den wir in Paraguay kennengelernt haben.
    Somit hatten wir direkt eine Anlaufstation und einen Freund. Es ist schön wie sich Manches immer von alleine ergibt. So brauch man oft nichts planen, es fügt sich immer irgendwie. Aber gleich mehr zu Ahmed.

    La Paz (zu deutsch, der Frieden), inkl. El Alto, ist die Stadt mit dem höchstgelegenen Regierungssitz der Welt.
    Die Innenstadt unterscheidet sich kaum von anderen Großstädten, (voll, laut und etwas anstrengend) bis auf die Terefico (Gondel). Es gibt verschiedene, sehr moderne Gondeln, welche in Farben eingeteilt sind, die man sehr günstig nutzen kann. Mit einer Gondel ist man aufgrund des Verkehrs und der vielen Höhenunterschiede hier viel viel schneller unterwegs und außerdem genießt man einen deutlich schöneren Ausblick. Es heißt, je höher man am Rand wohnt, desto ärmer ist man. Vermutlich ist das auch so.
    Die Stadt ist vor allem auch so gewachsen und groß geworden, da gefühlt 1/3 der Häuser nicht fertig gebaut wurde und somit leer stehen. Also wenn eine Stadt dermaßen viel Leerraum hat, dann wundert es uns nicht, dass sie unübersichtlich groß wird.
    Wenn man von La Paz nach El Alto mit der Gondel fährt, kann man in einem Felsspalt sogar ein Auto erkennen, welches in die Tiefe gestürzt und in der Spalte hängen geblieben ist. Angeblich sind nur 2 von 6 Insassen gestorben. Kaum zu glauben, wenn man sich das Auto anschaut. Sieht aus wie im Film. Aber keiner kommt auf die Idee es irgendwann mal dort zu entfernen. Vermutlich wird es die nächsten Jahre für alle Besucher als abschreckendes Beispiel drin gelassen.
    Den berühmten Hexenmarkt, den es nur donnerstags und sonntags gibt, haben wir leider zwei Mal verpasst. Dort gibt es angeblich alles was man auf einem normalen Markt nicht bekommt. Also angeblich so wirklich alles. Wirklich schade, dass wir das nicht geschafft haben. Es wäre sicherlich spannend gewesen.

    Dafür waren wir an einem Platz der so voll mit Tauben war, dass man kaum einen Schritt gehen konnte, ohne dass man auf eine tritt. So sind die Tauben derartig an Menschen gewohnt, dass sie einem mit etwas Mais in der Hand sofort bespringen. Das mag nicht für jederman was sein, aber es war ein sehr interessantes und einmaliges Erlebnis, für mich jedenfalls. Es gab eine Frau auf der Treppe die so voll mit Tauben war, dass wir sie kaum noch erkannt haben.

    Wir haben eigentlich fast nur Karneval erlebt in La Paz. Es scheint als würde dieser uns hier verfolgen. Egal in welcher Stadt wir sind, überall wird gefeiert, rund um die Uhr. Es gab direkt vor unserer Tür den sicherlich größte Umzug den wir je gesehen haben und das auf 4 Tage verteilt. Aber es macht Spaß sich mit dem artificial snow voll zu sprühen und die Leute feiern zu sehen.

    Ahmed, unser verrückter aber lieber Freund, den Simone mit Boris der Bestie aus MIB verglich, ist eigentlich Tourguide und nutze die Gelegenheit mich, Simone ging es nicht gut, hoch auf den höchsten Punkt in La Paz zu bringen. Die Zähne des Teufels wie es dort heißt. Von dort aus hat man ein Panorama über das ganze Tal, sogar die Wolken sind großen teils unter einem. Es war wundervoll. Der Weg dorthin erinnerte mich jedoch etwas an den berühmten Camino de la muerte, den es hier in der Nähe auch gibt. Zu dem haben wir es zeitlich jedoch leider nicht mehr geschafft. Also man muss schwindelfrei sein für diese Strecke…. Aber keine Sorge es war nicht lebensgefährlich. Diese Strecke jedenfalls nicht.
    Ahmed ist ein wirklich lieber Kerl, der uns die Gastfreundschaft der Bolivianer unter Beweis stellte. Er teilte alles mit uns und war wirklich froh uns helfen zu können. So nahmen wir ihn ein Stück auf unserer Weiterreise nach Copacabana mit. Nicht in Rio, sondern am Titicacasee. Das Herz der Inkas.
    Der Ausflug gefiel uns allen sehr gut. Ein besonderes Highlight für uns war, das zufällige Aufeinandertreffen von mehreren Leuten/ Freunden die wir auf verschiedenen Abschnitten auf unserer Reise bereits getroffen haben. Aus La Paz, aus Cochabamba , aus Sucre und aus Potosi. Und noch viel zufälliger war es, dass die Meisten sich untereinander kannten. Es war eine wundervolle Vereinigung. Wir haben einen fabelhaften Abend draußen auf der Straße verbracht. Noch viel mehr Leute gesinnten sich zu uns und wir tranken, sangen und tanzten zusammen. Es war wie das Ende eines schönen Films bei dem alle wieder zueinander finden und glücklich sind.
    So gab es Zwei, die draußen mit Musik die Straße blockierten, die Leute einluden und der Masse den Gauchotanz beibrachten. Da mussten wir natürlich mitmachen. Wäre die Kälte nicht nachts gekommen hätten wir wohl durchgefeiert.

    Copacabana ist dermaßen klein, dass man in 20 Minuten etwa alles gesehen hat. Dennoch hat es einen gewissen Flair den man nicht unterschätzen darf. Es ist ein aufgeschlossenes, feierfreudiges und gemütliches Dorf. Mit feierfreudig meine ich nicht das komasaufende Diskofeiern. Sondern Paraden, Karneval, Straßentänze und gute Laune verteilende Feiern.
    Hier sind uns wieder einige der bolivianischen Traditionen und Rituale aufgefallen. Um mal ein paar zu nennen.

    Zum Beispiel suchen sich die Jungs zur Karnevalszeit die Mädels aus, tragen dabei ihre traditionelle Kleidung und rennen mit den Mädels Hand in Hand durchs Dorf, alle hintereinander. Das soll das ewige Zusammenbleiben symbolisieren. Ähnlich wie der ursprüngliche Betteltanz in Bayern, nur das der traditionelle Brauch in Bayern mittlerweile nicht mehr der Gleiche ist.

    Oder sobald sich jemand ein neues Auto kauft oder eine längere Reise vor sich hat, so fährt er mit einem blumenverzierten Auto vor die Kirche, öffnet eine Flasche Sekt und besprüht sein Auto damit. Zum Schluss kommt der Pfarrer und segnet es noch mit Weihrauch, damit auch nichts schief gehen kann.

    Oder wenn man sich Alkohol kauft, dann spuckt oder schüttet man den ersten Schluck auf den Boden, um den Patchamama Gott zu huldigen, außerdem soll es dann besser schmecken.
    Eine weitere Tradition ist es in der Kirche in Copacabana , dass unverheiratete Paare durch getrennte Eingänge in die Kirche gehen. Denn die Schutzpatronin scheint einen sehr eifersüchtige Jungfrau zu sein, die es nicht gerne sieht, wenn man gemeinsam die Kirche betritt.

    Ach es gibt jede Menge lustiger Rituale die wir gerne beobachten. Aber nicht alles sind Rituale. So sind die Schuhputzer beispielsweise alle maskiert hier. Denn in den Augen der Einwohner sind Schuhputzer das unterste Glied der Nahrungskette und werden wie Abschaum behandelt. Da kann man nachvollziehen, wenn sie sich vermummen.
    Oder zum Autofahren brauch man hier einen Führerschein, zum Motorrad fahren jedoch nicht. Tolle Logik…. Doch so oder so fahren viele ohne Führerschein, was man auf der Straße auch merkt.
    Also man kann sehen dieses Land hat viele Eigenschaften die uns fremd sind, aber so lernt man die Welt eben am Besten kennen.

    So jetzt noch kurz eine Info, damit sich keiner wundert.
    Wird sind jetzt in Peru angekommen, aber unsere ersten Eindrücken kommen erst ein Andermal.
    In 2 Tagen werden wir bei einheimischen Indianern
    des Shipipo Stammes sei, um uns dort sowohl für die Wiederbepflanzung des Regenwaldes einzusetzen, als auch mehr von dem tiefen Wissen des Dschungels und auch mehr über deren Heilkünsten zu erfahren. Wir freuen uns schon sehr auf diese vermutlich tiefgreifendes Erfahrung die wir dort machen werden. Es ist eine Möglichkeit die nur wenigen vorenthalten ist und deswegen schätzen wir sie um so mehr.
    Es wird in der Nähe von Pucallpa sein und wir werden wohl keinen Internet oder Telefonanschluss haben. Also bitte nicht wundern, wenn ihr von uns einen Monat nichts hört. Auch zu Simones Geburtstag werden wir nicht erreichbar sein, also keine Sorge. Alles wird gut sein.
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  • Day257

    Rímac

    May 22 in Peru

    Naja gut, ich muss mich wohl damit abfinden, dass ich nicht so oft wie ich es gerne wuerde dazu komme, ueber mein Leben zu schreiben. Das haengt wahrscheinlich nicht zuletzt damit zusammen, dass mein gesamter Tagesablauf sehr anders ist, als wie ich es aus Deutschland gewohnt bin. Da ich keinen Laptop dabei habe und auch in meinem Zimmer weder Fernseher noch WLAN habe, verbringe ich gluecklicherweise signifikant weniger Zeit vor Bildschirmen und geniesse das Real Life.

    Peru ist ein Land zum Verlieben und ich bin nicht die erste Person, die hier herkommt und der das passiert. Montagabends gehe ich oefters zu einem anderen Freiwilligendienst, "las manos que ayudan", helfende Haende in etwa. Dort habe ich schon Leute aus USA, anderen suedamerikanischen Laendern und Europa getroffen, die gerne hier sind und gerne auch etwas gutes tun. Das Prinzip ist im Grunde ganz einfach. In einer Location mit Kueche bereiten wir einen grossen Topf Essen zu, beschriften die To-Go-Boxen mit netten Nachrichten und verteilen es anschliessend im historischen Viertel von Lima an die Leute, die in der Strasse leben. Die Dankbarkeit und die Tatsache, so mit den Leuten ein paar Worte wechseln zu koennen, ist eine der schoensten Sachen, die ich in meinem Leben mitmachen durfte.

    Im Heim laeuft es auch supergut, die Tage vergehen wie im Flug und schon lange empfinde ich hier nichts mehr als "Arbeitszeit" und bleibe gerne laenger oder schlafe auch mal hier. Mein Interesse fuer die Umwelt, fuer Gaertnern und Pflanzen ist hier noch groesser geworden und da wir von einer Supermarktkette mittlerweile Lebensmittelspenden bekommen, bin ich auch sehr oft in der Kueche anzutreffen, wie ich frischen Fruchtsaft oder Pfannengemuese zubereite, gute Ernaehrung liegt mir naemlich auch sehr am Herzen.

    Zu bisschen mehr Reisen habe ich es auch schon geschafft: Zweimal war ich in Paracas, einem Strandort etwa vier Stunden suedlich von Lima. Die Oase Huacachina hat es mir so angetan, dass ich gleich vier Tage (alleine) dort verbracht habe. In Nazca habe ich die beruehmten Linien bewundern koennen und mit einer internationalen Truppe einen ganz besonderen Tag in der Natur inmitten von Gruen und Kaskaden verbracht.

    Ein ander Mal bin ich der Grossstadt entflohen, um mit Freunden im Norden in der Naehe von Trujillo im Surferort Huanchaco runterzukommen. Auch wenn Lima im Stau untergeht, gibt es auch innerhalb der Stadt zum Glueck viele schoene Orte, wo man runterkommen kann. Was mich immer noch fasziniert ist das ausgefeilte System der gefuehlt hundert Busunternehmen, die auf den ersten Blick "kreuz und quer" durch die Stadt fahren, aber du eigentlich immer von A nach B mit hoechstens einem Umstieg kommst. Schon lange fuehle ich mich hier sehr sehr zuhause.

    Demnaechst gibt's - vielleicht - mehr.

    Greeeeeeeeeeeeets Kevin
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  • Day340

    Lima, Peru

    April 18 in Peru

    After leaving the beach house behind, we drove north to Lima. Andreas and I were pleasantly surprised by Lima. It is right on the coast with big cliffs (think Southern California cliffs). It is full of good restaurants and large public spaces. Our first night we went to Jose’s house and indulged in something we have really been missing... SETTLERS OF CATAN! Andreas won of course, but I was a very close second. We spent the next day lounging by the pool at an exclusive sports club and Lima’s only private beach! Thanks Samoa for getting us in. We spent another day on a walking tour that took us to a rooster breeder for cock fights (they don’t fight them there). Apparently the winners sell for around $2,500 USD! We do not support cock fighting... but those were some pretty huge and mean looking roosters. Our last night in Lima we went to the movie theater and watched Ready Player One (in English with Spanish subtitles). It was great catching up with Jose, getting to know Samoa, and experiencing Lima through the eyes of a local.Read more

  • Day341

    Lima, Peru

    April 12 in Peru

    We’d been looking forward to returning to Peru since our first trip here in 2005 when we hiked the Inka Trail, visited the remote jungle of Manu and discovered incredible ceviche in Lima.
    We were also excited to meet up again with our dear friend Cindy, who we hadn’t seen since she joined us for a few weeks in South Africa back in May.
    Lima is not what we’d consider a pretty city, but it has developed so much since our last visit and has become a major foodie destination with many new buildings lining the coast and pretty parks packed with families enjoying the outdoors.
    Lima was a budget-buster because we had booked tables at two of the city’s top restaurants: Central and Astrid & Gaston. After watching “Mind of a Chef” and learning about chef Veliz’s inspired menu at Central celebrating Peru’s indigenous ingredients and bio-diversity, this had been on our wish list for years. While the experience was really interesting, the food was sometimes challenging from a taste and texture perspective. The food at A&G was much more approachable, but unfortunately Christy got sick from what she thinks was her sea urchin udon. Hopefully she can recover her taste for uni before our Japan trip.
    Apart from eating, we enjoyed a visit to Amano, the Pre-Columbian Textile Museum, and the pre-Inkan adobe ruins of Huaca Pucilana.
    It was an interesting time to be in Lima as the city was hosting the “8th Summit of the Americas” with leaders from most North, South & Central American countries in attendance. The security was intense and the street where our hotel was located was closed most of the time as we were near to the big hotels where many leaders were staying. While corruption is still a major issue for Peru, this is a country that has cut its’ poverty rate in half in the past decade, a remarkable achievement.
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  • Day116

    Lima, une journée dans la capitale

    September 6, 2017 in Peru

    On arrive à Lima en fin de journée et 1h pour 17 km on est bien dans une capitale!!! A l'hostel Greg est aux anges : il y a un bébé chien.

    Le lendemain on a marché toute la journée dans la capitale dans les quartiers de Barranco, Miraflores et du centre. C'est sympa mais sans plus d'un point de vue touristique c'est sans doute plus sympa à vivre car il a l'air d'y avoir plein d'activités culturelles.

    La place des armes (la place centrale que l'on va retrouver partour au Perou) est superbe! En plus aujourd'hui il y a des manifestations donc ils l'ont barricadée et on a le plaisir de l'admirer vide ou quasi vide!

    Evidemment qui dit Pérou dit Pisco Sour!!!! Mon cocktail préfėré! Et Greg aime bien aussi donc on se fait plaisir! Demain on prend la route du Nord!
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  • Day385

    Rückflug GECANCELT

    May 16 in Peru

    Sie wollen mich nicht gehen lassen - nach stundenlangen warten wussten wir (felicia die ich aus huanchaco kannte) ich und hundert andere Reisende das unser Flug nun komplett gecancelt ist. Was nun?! KEIN PLAN! Und keiner sagt was - anfangs dachte ich wir werden eine Nacht am flughafen verbringen dann sah ich eine airline- Mitarbeiterin die Namen aufrief. Werden die wohin gebracht?? Und ja gegen 19 Uhr ( 18:30 sollte der Flug gehen) waren wir auch endlich mal am Schalter und erfuhren das wir in Hotels untergebracht werden und nicht feststeht wann er fliegen. War das Flugzeug aus Madrid nämlich noch gar nicht auf dem Hinweg zu uns. Gut das ich nun ein Jahr lang Gelassenheit mir antrainiert hatte. Wie andere stand für mich ja auch kein Anschlussflug an. Also ab in dem Bus und schauen wo wir landen. Auf der fahrt flaxte ich schon rum das ich endlich ein privates Zimmer haben werden, eigenes bad, richtige Handtücher, ob es eine minibar gibt?? Natürlich hab ich nichts von dem erwartet sondern Basic vom Basic! Dementsprechend war ich von den Socken als wir vor einem vier Sterne Hotel hielten, vom Portier begrüßt wurden und unseren check in super gut koordiniert an der Rezeption erledigten. War das ein Traum?! Sollte ich seit einem Jahr nochmal ALLEINE in einem Raum schlafen? Verrückt! Vielleicht kann ich das gar nicht mehr lach ;-) hatte ich vorher ja im 18er dorm gepennt. Aber ja so sollte es kommen - Luxus hoch 10 für die low Budget Reisende Franzi- was soll ich sagen! Als es dann noch Abendessen gab und ich erfuhr das wir Frühstücksbüffet haben werden bekam ich das Grinsen nicht aus dem Gesicht. Jetzt erst recht werde ich peru in bester Erinnerung behalten! Jetzt war Urlaub von Urlaub angesagt! Zwar nur für 24 Stunden aber trotzdem sensationell! So aß ich zu guter letzt auch nochmal tamalis - eine ei, teigreistasche mit Huhn und olive- typisch für peru und oft in den Straßen zu finden. Was ein Abschied! Krönung wird sein das ich morgen früh um 6 uhr noch schön ein Erdbeben von 5,5 mitnehmen würde. Verrückt!Read more

  • Day186

    Livin' La Vida Loca in Lima

    January 31 in Peru

    We had travelled into the depths of the Sacred Valley of the Incas and now we had to traverse back via Ollantaytambo and Cuzco to Lima. For the hour-and-a-half train trip to Ollantaytambo, we sat across from a (slightly younger), Spanish Anna Wintour wannabe, with a face full of fillers and botox that made it difficult to gauge whether she was happy or sad. We're fairly certain she wasn't happy with the snack and drink that was provided on Inca Rail – probably too many carbs, gluten and definitely more calories than dust or air.

    We arrived at Cuzco Airport with about an hour to spare. As we checked into budget LC Peru, we were offered an earlier flight if we could get to the gate immediately. Taking off, we bolted to the gate to wait in line for another twenty minutes. So much for that earlier flight! The so-called earlier flight ended up arriving at the originally scheduled time, minus some of our luggage. When we collected our baggage, Jason noticed that his bag felt lighter. It wasn't until we arrived at our accommodation that he realised that his bag had been opened and he was missing his “valuable” toiletries bag. Maybe the baggage handlers really needed the clippers and tweezers to do some manscaping. Or was it the washing powder that they mistook for Peruvian marching powder (a.k.a cocaine). Whatever prompted the theft, they certainly won't be retiring on their bounty, unless three cotton buds, some band-aids, washing powder, clippers and tweezers fetch higher prices on the black market.

    The area of Miraflores in Lima became our home for the next ten days. For the first two days, we spent time hanging out with our Canadian friends, Dave and Terrie, who we had met in Mendoza, and wandered the streets almost aimlessly in search of bakeries, restaurants and anything to (try to) satisfy our insatiable appetites. In comparison with most other parts of the city, the area appeared much more affluent, though it still had the same traffic problems. The drivers in Cuzco had nothing on the driving abilities of the Limeños. It seemed anything goes on the road. But there is one thing that is for certain, the cars need good brakes and a loud horn to tackle the mayhem and chaos. Even at night, we were kept awake by the tooting of the traffic and the general hustle and bustle on the streets. There is a clear hierarchy on the streets, with cars and motorbikes at the top and cyclists, runners and pedestrians at the bottom (in that order). Pedestrian crossings exist throughout the city but they are merely a suggestion and purely ornamental. Don't think for a second that a motorist will stop for you, even if the little “green man” is flashing at the traffic lights. The roads are more like an arena for bullfighting with pedestrians used as the red flag. Pedestrians are lucky if they hear the car horn as the driver speeds towards them.

    Within the carpark that is Lima traffic, there are some oases in the form of parks, so-called places for people to rest and play. As we walked through Kennedy Park in Miraflores, we overhead a man on a nearby bench call out: “you're too tall for here. Where are you from?”. We just ignored him and kept walking until he continued yelling insults at us, calling us arseholes. A few days later we ran into the same guy who opened with the same line again but with a added twist: “welcome to the neighbourhood!”. Over the course of ten days, this wouldn't be the only odd experience we had with one of the locals.

    As we walked around the historical centre of Lima, admiring the colonial-style buildings, we ran into another local, Pedro, who spoke English. The conversation started off innocently enough with questions about where we came from and how long we were in Lima. Then, Pedro asked if we were brothers or friends. To make things simple, we just said friends. We've come out of the closet enough in our lifetime; there wasn't a need to do it all over again with a stranger. Pedro then went on a rant about how people in Lima were open-minded and then asked how long we had been together. He proceeded to say that he had been married and has a 27 year “child” but was now “like us”. He certainly didn't mean fair and tall. Maybe he meant travelling itinerants! By this stage, we were fairly certain that at some point he was going to hit us up for money; that is, before he hit on us. Pedro complimented Jason on his Spanish. He then turned to Ricky and said he liked Ricky's arse, and with those words slapped him on his arse. Violated on the streets and then violated again on the crowded bus as we squeezed on-board to get home.

    The next episode involved an interaction with a guy who was a cross between a Peruvian Dustin Hoffman from rainman and Eddie McGuire from the game show Who Wants to be a Millionaire. The guy started to ask questions and immediately Jason put his head down into his phone and ignored him, leaving Ricky to do all the talking. Ricky and the game-show host covered all kinds of topics from geography, language, Australian imports and exports and even famous performers. At one point, Ricky needed to phone a friend but that friend was unfortunately unreachable (or just ignoring the call for help), leaving Ricky stranded and without answers or an escape route. The security guard in the park even got concerned and positioned himself nearby but never offered a lifeline, just like the phone-a-friend. After a while, we excused ourselves and said that we needed to be elsewhere. Almost immediately, we ran into another guy who asked where we were from and, by this stage, we had become sceptical of strangers and made a quick exit back to our hotel.

    On our sixth day in Lima, we were booked into different accommodation but we had not heard back from our Airbnb host. We started to get concerned and so we walked around to the accommodation to confirm that it actually existed. We happened to see someone entering the apartment complex, who turned out to be the sister-in-law of our Airbnb host. She made a few calls but she wasn't able to connect with our host. Things were not looking good and we started to mentally prepare ourselves that we might be sharing accommodation with the refuge cats in Kennedy Park. It turns out that the host denied receiving our booking. Apparently the host had not been recently seen by her family and was not well. We suspect that this was code for “she’s gone on a drug-induced bender and had gone AWOL”.

    The last few days of our stay in Lima were spent Indiana-Jones-style exploring the ancient ruins of Huaca Huallamarca and Huaca Pucllana, which were built by the Lima culture between the third century BCE and the third century CE. Most of the ruins have been reconstructed but the colossal pyramids give a great perspective on previous cultures in Lima and a great perspective of the surrounding city. We followed up our exploration of the ruins with a trip to the Larco Museum, which houses some of the most important artefacts from the previous civilisations of Peru; most notable and interesting were artefacts with “erotic” decorations. Most people are familiar with the Inca civilisation, but until the early to mid-twentieth century little was known of the other 20+ cultures from the past 12,000-10,000 years that have left material remains in Peru. Surviving the temple of doom, without being a human sacrifice to the gods, it was time to pack-up once again and hit the road.

    Next stop: Trujillo.

    For video footage, see:
    https://youtu.be/c_bTy0zT-Is
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  • Day29

    26.02.2018: Lima

    February 26 in Peru

    Heute ist der Tag der Abreise gekommen. Und zwar ganz zeitig! Um 01.00 Uhr Wecken, um 01:45 Uhr Abholung vom Hotel und Busfahrt zum Flugplatz von La Paz. Mit LATAM-Airlines ging es dann um 04:40 Uhr nach Lima. Nach der Ankunft in Lima um 05:35 Uhr stand uns im Hotel José Antonio ein Zimmer für den Vormittag zur Verfügung. Das haben wir dann auch nach einem kurzen Frühstück zum Relaxen genutzt. Der eigentliche Flug zurück nach Deutschland ist für 19:55 Uhr angesetzt.

    Für den Nachmittag war eine Stadtführung in Lima geplant. Bei der Fahrt durch die Hauptstadt des südamerikanischen Andenstaates, eine Metropole mit fast 8,5 Millionen Einwohnern, konnten wir wunderschöne Bauwerke aus unterschiedlichen Epochen bestaunen. Am historischen Hauptplatz u.a. den Regierungspalast, das Rathaus und die Kathedrale von Lima mit dem im neokolonialen Stil erbauten Palast des Erzbischofs. Auch die Kirche und das Kloster von San Francisco werden als schönster architektonischer Komplex in Lateinamerika angesehen. Die Altstadt Limas wurde 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Bei dem Spaziergang durch die Innenstadt wurde natürlich noch ein letzter Pisco sour genossen und ein Blick in eine der traditionellen „Kneipen“ geworfen. Übereinstimmend haben wir festgestellt, dass ein Besuch der Stadt Lima unbedingt zu empfehlen ist. - Unsere Stadtführung endete dann am Flughafen von Lima.
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  • Day76

    Eigentlich wollte ich heute wieder an den Strand. Dann wurde ich aber gegen 10 Uhr im Hostel gefragt, ob ich bei der Free walking Tour mitmachen will, die 5 Minuten später startete.
    Das war wie...äh äh...ok. Super schnell Zähne geputzt und Sachen zusammengepackt und ab ging’s.
    Nach und nach wurden noch ein paar Leute eingesammelt, bevor wir mit dem Bus nach Downtown Lima gefahren sind. Da die Busse eine eigene Fahrspur haben, kommt man schnell von A nach B.
    Ich war gegen 15:30 Uhr wieder im Hostel. Die Tour war somit sehr lang, aber auch informativ. Während der Tour schien die Sonne erbarmungslos vom Himmel, was einen ganz schön ins Schwitzen brachte. 😬
    Was habe ich alles heute gelernt?
    - In und um Lima leben über 10 Millionen von insgesamt 31 Millionen Peruanern.
    - Das Gebiet Amazonas möchte unabhängig werden, da die Regierung nichts für diesen Teil des Landes macht. Die Leute sind sehr arm dort.
    - Die Leute in Peru und Bolivien sehen anders aus als die Brasilianer usw. aufgrund der Inkas damals.
    - Der nördliche Teil Boliviens gehörte mal zu Peru.
    - Lima ist schon etliche 100 Jahre alt.
    - Die Stadt hieß früher anders, aber diesen Namen trägt nun eine Favela.
    - Früher war Lima gefährlich, da viele arme Leute ihr Glück in Lima versuchten. Ohne Geld, kein Essen. Also gab’s Diebstahl, Raub, Mord, Bombenanschläge sowie Drogenmissbrauch. Das hat sich in den letzten 10-15 Jahren geändert.
    - Typisch für Lima sind die vielen Balkone und die Farbe gelb.
    - Hier leben einige Chinesen, sodass es eine Art China Town gibt.
    - Die Peruaner essen alles von einem Tier, was man bei dem Markt heute sah. Gehäutete Schweine mit Schwanz sowie etliche Mägen usw.
    - Angeblich wird einmal im Jahr das Wasser des Brunnens auf dem Hauptplatz mit Pisco ausgetauscht. Die Leute können das dann trinken. 🤷🏻‍♀️
    - Der Typ Bolívar hat in der Geschichte Südamerikas eine wichtige Rolle gespielt.
    - Auf einmal kamen heute Nachmittag voll die tiefen Wolken und ab da war’s voll neblig mitten am Tag. Dabei wollte ich mich heute sonnen. 😫
    - Die Peruaner können es kaum erwarten, dass die WM in Russland beginnt.
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You might also know this place by the following names:

Provincia de Lima, Lima

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