Peru
Provincia de Puno

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191 travelers at this place:

  • Day54

    Kaum in La Paz angekommen, geht es auch schon wieder weiter. Weiter, weiter, weiter. Es ist nicht ganz einfach, die perfekte Balance zwischen erleben / entspannen und „let’s get around the globe at least once“ zu finden. In jeder bisherigen Destination hätten wir problemlos doppelt so lange und länger verweilen können, ohne dass uns auch nur im Ansatz langweilig geworden wäre. Ok, ausser bei Crazy-Cat-Lady, da war die Zeit bis zum Äussersten ausgereizt. In ganz vereinzelten Momenten fühlt sich unser Trip ein wenig nach „High-Paced-Turbo-Traveling“ an. Heute Morgen ist so ein Moment. Und was macht man beim kleinsten Anflug von völlig übertrieben empfundenem Stress? Genau, man bucht Ferien. In unserem Fall fünf Tage im wohl geilsten Hostel der Welt. Und zwar in exakt zwei Monaten. Anders kann man diese Bleibe nämlich nicht buchen. Mehr verraten wir aber noch nicht. Sind schliesslich unsere Ferien. Und wir teilen ja sonst (fast) alles.

    Auch die lieben Freunde von Bolivia-/Peru-Hop - deren Motto „Safe-Flexible-Fun“ Ferienspass à la Club Med verspricht - starten früh, 06:30. Die überpünktlichen Guides sind top organisiert und genauso zuvorkommend und freundlich wie scheinbar ganz Bolivien. Coca-Blätter sei Dank. Zur Wiedererkennung gibt es sogar diese dämlichen All-inclusive-Armbändeli. Beim reflexartigen und unkontrollierten Versuch, das eben verklebte Bändeli wieder vom Handgelenk zu säbeln, verfehle ich die Pulsader nur knapp. Hm, dann bleibt es eben dran. Wir sind Team „Yellow“, was auch immer das heisst. Ich hoffe auf artgetechten VIP-Lounge-Zugang. Irgendwo. Ausserdem sind wir nun offiziell „Hopster“, wie wir vom vor Energie strotzenden Guide (/Animateur) erfahren. Echt jetzt?! Naja, Hauptsache All-inclusive. Aber morgendliche Wassergymnastic mach ich definitiv nicht mit! Jetzt will ich Kaffee. Der ist an der Tanke allerdings trotz „Hopster Team Yellow“ nicht inclusive. Es wird leider nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir unseren Konsum selber berappen. Scheiss Bändeli.

    Unsere erste Etappe führt von La Paz nach Copacabana - genau, „nach“, nicht „an die“ -, von wo wir per Boot die wunderschöne Isla del Sol im bolivianischen Teil des Titicacasees besuchen, bevor wir Bolivien hinter uns lassen und nach Puno in Peru weiterreisen. Leider begrüsst uns Peru äusserst unfreundlich. Nachdem wir die Grenze zu Fuss passiert hatten, ging die Reise in einem peruanischen Doppelstöcker-Bus weiter. Wie üblich schaffe ich es im Leader-Trio den Bus zu besteigen, um uns die beliebtesten Plätze zu sichern. Sue klettert wie gewohnt im Schlussgrüppchen in den Bus und freut sich ebenfalls wie gewohnt über die ergatterten Plätze in der vordersten Reihe. Die Freude wärt aber nur bis zum Sonnenuntergang. Wie die Dunkelheit enthüllt, verfügt der Bus lediglich über funktionierende Standlichter, während der Chauffeur (Ramon) ganz offensichtlich über keinerlei Nachtsichtfähigkeiten verfügt. Was ihn aber zum Entsetzen einiger nicht an allerlei waghalsiger Überhohlmanöver hindert. Das konnte nicht gut gehen. Ich bin durchaus froh, dass Ramon der Stümper am Steuer ein massives Schlagloch und kein massives Hindernis erwischte. Ich sehe das positiv. Der Wechsel des geplatzten Reifens verlängerte die Reise um etwa eine Stunde, unser Leben aber wohl um einige Jahrzehnte. Sue fand das nicht lustig. Scheiss Plätze die ich da ausgesucht habe. Zur Aufheiterung gabs Pizza und einmal mehr haben alle überlebt.

    Nach einem weiteren eindrücklichen Ausflug auf ein auf dem peruanischen Teil des Titicacasees schwimmendes Dorf, werden wir bereits sehnlichst in Cusco erwartet. Denke ich.

    Ein Video dazu findet ihr hier: https://youtu.be/Ll5C_rw2m38
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  • Day34

    Es gibt ihn wirklich

    February 3 in Peru

    Wenn Pippi Langstrumpf von Ihrem Vater schwärmt, der am Titicacasee wohnt, dann könnte man meinen, das Ganze ist eine Astrid-Lindgren-Phantasie, zumal einem schon der Name "Titicacasee" sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Aber es gibt ihn wirklich. Er ist 15 mal so groß wie der Bodensee, liegt auf 3.800 m Höhe und wir erreichen ihn nach 400 km Fahrt in schönstem Sonnenlicht (obwohl es nach Sonnenuntergang schnell ziemlich frisch wird). Morgen werden wir den See vormittags per Boot erkunden, deswegen heute nur kurz zur Einstimmung: The Mambo Craze von De-Phazz, zu hören und sehen über youtube: https://youtu.be/WsHY_4RW0_Y

    Außerdem ein paar Bilder von Wegesrand. Wir fahren einmal mehr auf der Andenhochebene (Altiplano), haben weite Grünlandschaften und schneebedeckte Gipfel im Blick und kommen durch (wenige) Ortschaften, die zum Teil so verschlafen sind, dass sich nicht einmal die Hunde für uns interessieren. Gut 6.000 km liegen nun hinter uns, das Motorrad ist in einem guten Zustand, auf den Koffern sammeln sich die Aufkleber, auch die Reifen sind noch in Ordnung. Dennoch wird gemeinschaftlich entschieden, in knapp 3 Wochen die BMW-Werkstatt in Santiago de Chile anzufahren, um die Motorräder komplett durchzuchecken, Reifen zu wechseln, Luftfilter zu tauschen, Bremsbeläge zu erneuern und so weiter. Denn dann, nach ca. 10.000 km, dürfte bei vielen Teilen die Verschleißgrenze erreicht sein.
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  • Day141

    Nous décidons de faire un dernier stop de 3 jours au Pérou dans cette petite bourgade calme au bord du lac Titicaca. Apres un bus jusqu'à Juliaca puis collectivo jusqu'à Capachica nous arrivons par un dernier collectivo. Ici on dort chez l'habitant et nous devons donc trouver où dormir. Coup de bol dans ce dernier collectivo il y a Carolina, la fille de Valentin qui propose des chambres.

    Nous sommes accueillis par 2 alpacas et 2 chiens, la maison surplombe le lac, la chambre a une vue imprenable, le prix modeste inclut diner, déjeuner et petit déjeuner... Bref on dit oui!! Il est 17h30 du coup on en profite pour admirer le coucher de soleil sur le lac avant de dîner. Mais dès que le soleil se couche ça pèle grave, normal, nous sommes à 4000m d'altitude !

    Le lendemain on se promène dans le village et on tombe sur un mariage. Nous pouvons donc observer leurs coutumes bien différentes des nôtres : ça parle peu, tout le monde boit de la bière et en jette par terre pour porter bonheur aux mariés, une fanfare met l'ambiance, la fête dure 3 jours (premier avec la famille du marié, deuxième avec la famille de la mariée et le troisième tout le monde chez les mariés). On se fait même inviter à les suivre et on boit une bière avec la fanfare. Moment très sympa.

    Puis l'aprem nous montons au mirador qui offre une vue époustouflante sur tout le lac et au loin les montagnes enneigées de Bolivie.

    Le dernier soir Valentin prend le temps de nous parler. Il nous explique qu'il a été le premier à accueillir des touristes ici il y a 20ans. Il nous explique aussi qu'ici les gens n'ont pas le droit de vendre leur terrain. D'ailleurs ils n'ont aucuns papiers officiels, ni clôtures chacun connait les limites du terrain qui lui appartient et l'Etat n'est pas le bienvenu. Il nous montre ensuite les légumes cultivés ici et ceux qu'ils déshydratent pour tenir pendant les périodes de mauvaises récoltes. Il finit par nous expliquer que chaque feuille de coca a une signification (selon sa forme) et certains lisent l'avenir dans ces feuilles.
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  • Day76

    Titicacasee

    May 24 in Peru

    Bereits um 06:00 bin ich im Hostel in Puno, wo ich mein Gepäck deponieren darf. Kurz darauf gehts los zum weltberühmten Titicacasee - dem höchstgelegenen schiffbaren Gewässer der Welt und grösster Süsswassersee Südamerikas. Wir besuchten die Uros-Inseln, wo die Bewohner noch ganz traditionell auf ihren schwimmenden Inseln leben, die sie alle 14 Tage mit neuem Schilf bedecken müssen. Spannend aber mehr touristisch geht nicht mehr.
    Weiter zur Isla Taquile, wo die strickenden Männer zuhause sind - ausser es wird gerade irgendein Fest gefeiert (was ständig der Fall ist, und eine Hochzeit wird nicht selten eine ganze Woche lang gefeiert).
    Per Boot zurück nach Puno und um 21:00 weiter nach Arequipa - jetzt gehts Schlag auf Schlag.
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  • Day22

    ...schwimmende Inseln...

    November 22 in Peru

    Der Titikakasee ist mit 3.800m der höchste schiffbare See der Welt. Die Uros leben auf schwimmenden Schilfinseln. Spannend - auch wenn Ihr Lebensstil heute fast komplett von den Touristen abhängt.

  • Day60

    Die schwimmenden Inseln

    November 6, 2017 in Peru

    Mit dem Bus geht es nun zum 600km entfernten Puno an der nordöstlichen Seite des Titicaca-Sees. Die Tagesfahrt bot uns sehr schöne Eindrücke der felsig, hügeligen Landschaft, die irgendwie auch trocken wirkt aber dann auch wieder viele Miniseen. Dazwischen finden sich immer wieder grasende Lama und Alpaka Herden. Eindrucksvoll war auch auf halbem Weg die Laguna Lagunillas, die mit ihren Inselchen wie eine Miniatur des Titicaca aussieht.

    Abends in Puno angekommen wurden wir bei unserer Stadterkundung (eigl. waren wir nur auf der Suche nach einem guten Restaurant) wieder mal mit einem Stadtfest begrüßt. Feuerwerk, traditionelle Tänze und Parade, alles dabei.

    Am nächsten Tag sind wir früh mit einer Tour zu den schwimmenden Inseln der Urus gefahren. Die Urus sind eine alte Volksgruppe, die aus der Prä-Inkazeit stammt. Aus Angst vor der Eroberung durch die Inka haben sich die Fischer einst mit ihren Schlifbooten auf dem Titicaca-See versteckt. Nach und nach haben sie ihre Boote zu größeren Inseln verbunden auf denen dann sogar Hütten für Familien und sogar ganze Dörfer Platz fanden. Irgendwann kam es zu unüberwindbaren Konflikten, sodass die Megaflose wieder auf Familienklangröße auseinandergesägt wurden.

    Die Inseln bestehen aus bis zu drei Meter dicken Schlifschichten, deren oberste Schicht wegen der durchdringenden Feuchtigkeit alle zwei Wochen neu aufgestockt werden muss. Volkskrankheit Nummer eins ist Rheuma.

    Obwohl die Inka schon lange passé sind können die Urus nicht wieder an Land, da sie keinen Grund besitzen. Sehr kurios das Ganze.

    Die Gesamtfläche der 40 Inseln beträgt 71qkm auf denen ca. 2.000 Urus leben.
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  • Day14

    Puno, Titicacasee

    April 12 in Peru

    Über Nacht sind wir mit dem Bus nach Puno am Titicacasee gefahren. Gegenüber der Copacabana in Bolivien ein viel größerer Ort und leider nicht ganz so schön. Die Stadt ist überall ziemlich voll. Heute haben wir uns um die Tour für morgen gekümmert und uns bisschen an den See gesetzt.

  • Day15

    Los Uros

    April 13 in Peru

    Mit dem Schiff ging es raus auf den Titicacasee. Der Name des Sees heißt übersetzt "grauer Puma".

    Unser erster Stopp waren die "schwimmenden Inseln". Die Einheimischen bauen die Inseln aus Erde die mit Wurzeln durchzogen ist. Diese bestimmte Erde schwimmt auf dem Wasser. Auf die Erde wird dann Schilf als Boden ausgelegt und die Häuser darauf gebaut. Die Inseln müssen jeweils mit Ankern im Boden befestigt werden, weil diese sonst weg treiben würden.
    Eine Dusche gibt es auf den Inseln nicht, dafür muss man in das 9 - 15 Grad kalte Wasser gehen.
    Nachdem wir mit einem Traditionellen Schiff gefahren sind, haben die Einheimischen uns noch ihre kleinen Hütten gezeigt und uns ein bisschen über die Inseln und das Leben drauf erklärt.
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  • Day41

    Traveling

    November 15, 2017 in Peru

    Tonight we watched the game peru-new Zealand. It is something big here, there is not another thing on the TV and everyone speaks about it for the last week. The last time they were on a world cup was 36 years ago. Luckily and after suffering a lot, Peru won the second game and qualified for the world cup in Russia!! The city is crazy, like if they won the world cup! Way too much haha.. the government even gave all the people a day of for tomorrow!

    We saw the game with Adela and Johannes. We met them yesterday on the bus to puno and we spend all day with them today in lake Titicaca. She is Spanish and he is Dutch, so we have a lot in common :). They are around 37 years old, but really open minded and friendly. We speak a mix of Spanish, English and Dutch.

    This is one of the coolest things of traveling, meet new people to learn about their culture, habits, language, etc.. we love it!
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  • Day15

    Taquile Island

    April 13 in Peru

    Nach den schwimmenden Inseln ging es weiter auf die Insel Taquile. Die Insel erinnert sehr an die Isla del Sol auf der bolivianischen Seite. Nur das die Isla del Sol noch viel schöner ist.
    Beim Essen wurde uns was über die traditionellen Kleider und Gebräuche erklärt und man hat uns mehrere Tänze gezeigt. Im Anschluss sind wir noch ein bisschen über die Insel gelaufen und dann sind wir mit dem Boot wieder zurück nach Puno gefahren.Read more

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Provincia de Puno

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