Peru
Provincia de Requena

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9 travelers at this place:

  • Day117

    Mit "Henry 8" nach Pucallpa, Peru

    December 6, 2018 in Peru ⋅ 🌧 30 °C

    Wir sind pünktlich um 15:00 Uhr am Hafen 😊 "Henry 8" heißt unser Frachtschiff! Wir suchen uns ein strategisch gutes Plätzchen im obersten Geschoss um unsere Hängematten aufzuhängen. Kriterien: gut sichtbar und an einer Wand um unsere Rucksäcke gegen "Langfinger" besser im Griff zu haben und ein Plätzchen, von dem aus man gut nach draußen sehen kann. Um 17:00 Uhr ist Abfahrt. Ich flitze noch schnell die Straße entlang, um noch etwas Warmes zum Essen zu kaufen...

    ... Es ist mittlerweile 18:00 Uhr und wir schauen den Hafenarbeitern zu, wie sie pro Mann fünf schwere Zementsäcke auf einmal vom Nachbarschiff abladen...

    ... 21:00 Uhr, mittlerweile haben sich unzählige Hängematten zu uns gesellt und wir sehen dem Gewimmel im Hafen zu und wie ein Teil der Fracht mit großen Planen gegen Regen abgedeckt wird...

    23:00 Uhr, das wird wohl nichts mehr mit 17:00 Uhr Abfahrt. Wir kuscheln uns in unsere Hängematten, "Gute Nacht!"

    1:30 Uhr, es rumpelt und kracht. Unsere Hängematten schwingen nach links und rechts. Da tut sich was 🙂
    Es gibt nur ein Problem! Unser Boot ist eingeparkt von dutzenden Schiffen und unseres schiebt und drückt sich wie auf italienischen PKW Parkplätzen in 40 Minuten aus unserem Stellplatz. Verrückt... Es geht los! Ganze 800 Kilometer Fluss aufwärts nach Pucallpa. Erst auf dem Amazonas, dann den ersten schiffbaren Nebenfluss des Amazonas, dem Ucayali, entlang. Beide Flüsse sind braun von der ganzen Erde und Sedimente, die sie mitführen - und riesig! Soooo viel Wasser! ... und das ist erst der Anfang vom Amazonas!

    Es ist keine klassische Kreuzfahrt. Es ist vielmehr ein alternativloses Verkehrsmittel für viele tausend Menschen, die entlang des Flusses leben.

    Unser Boot ist das größte der "Henry" - Flotte und misst vielleicht 120m Länge. Genug Platz also für eine ganze Menge Fracht. Da Iquitos eine konsumierende und keine produzierende Stadt ist, sind die Frachter von Pucallpa kommend, immer mehr beladen, als in unserer Fahrtrichtung - dadurch können wir uns ein wenig auf dem Boot bewegen.

    Unser Boot hält wie hier die Busfahrer 🙂 eben überall dort, wo Bedarf besteht - in jedem Dorf und noch so kleiner Siedlung. Sei es, daß Fahrgäste ein-, oder aussteigen, oder dass eben Fracht auf-, oder abgeladen wird. Mehrmals am Tag und in der Nacht halten wir an. Manchmal für ein bis zwei Stunden, manchmal aber auch nur für wenige Sekunden bis jemand aufgestiegen ist.

    Wir stehen an der Reling und schauen in die tief dunkle Nacht. Ungestört von künstlichem Licht strahlen unglaublich viele Sterne am Himmel. Es ist ein Gedicht! Wir fragen uns, wie unser Kapitän in der Lage ist, unser Boot durch die tief schwarze Nacht zu steuern, ohne für uns ersichtliche Orientierungspunkte. Es gibt keine Karten, kein Radar und auch kein GPS. Aldo, der Supervisor des Schiffes nimmt sich viel Zeit für uns und erklärt uns unsere Fragen. Für den Kapitän genügen wohl die unterschiedlichen Dunkel Töne, die die Bäume am Ufer machen, manchmal kontrolliert der Kapitän mit Scheinwerfern die Richtung - wahnsinn!

    Plötzlich erkennen wir ein blitzendes Licht in der Ferne. Nachdem von unserem Schiff mit großen Scheinwerfern die Stelle abgesucht wird, erkennen wir den Grund des Lichtes. Es ist ein Mann mit Taschenlampe, der unser Schiff sozusagen anfunkt und um Mitnahme von sich und seiner Waren zu bitten. Wir steuern die Stelle an und rammen mit dem Schiffsbug in die bewachsene Uferbefestigung. Es erscheint eine kleine Siedlung von vielleicht zehn Häusern. Der Mann springt auf und weiter geht es! Verrückt! Dieses Schauspiel wiederholt sich dutzende Male. Manchmal werden ganze Bananen-Ernten, oder der Fischfang des Tages mit unzähligen Dorfbewohner aufgeladen. Ich hätte nicht gedacht, dass doch so viele Menschen hier am Amazones/Ucayali im Dschungel wohnen.

    Um die Dörfer herum sind meist die Dschungel-Bäume durch Platanen ersetzt. In Guatemala haben wir erlebt, was dabei heraus kommt, wenn man Menschen einfach machen lässt - sie benötigten immer mehr Holz und auch Fläche... Aldo erklärte uns, was wir eigentlich aus dem Erdkundeunterricht schon wussten: wird eine Fläche im Dschungel abgeholzt und bebaut, so ist der Ertrag im 1. Jahr gut, im 2. noch ok und im 3. erntet man schon nicht mehr genügend um die Familie zu ernähren und noch ein wenig zu verkaufen - also müssen neue Flächen gerodet werden... Wir sehen auch mehrere Flächen, wo viel Holz geschlagen wurde, ohne dass eine Aufforstung oder landwirtschaftlicher Nutze darauf folgte. Inwieweit Peru hier ein Auge drauf hat, können wir nicht sagen, aber so, wie wir die Dschungel-Bevölkerung auf dem Frachter kennen lernen dürfen, scheint da nicht viel für Naturschutz bei den Menschen übrig zu sein. Es ist normal, den Müll in den großen braunen Fluss zu schmeißen... der Müll ist dann ja schließlich weg...

    Und das, was wir im "Centro de Rescate" gehört haben, dass die Leute noch immer Tiere aus dem Dschungel als süße kleine Haus- und Knuddeltiere mehr schlecht als recht halten, bestätigt sich auf dem Frachter: 1 Mann mit großem Papagei in Mini-Schachtel, 1 Dame mit 4 kleinen Loros (Jessica, total nett, unsere "Nachbarin", aber auch völlig falsche Ernährung für die kleinen: Plätzchen Fisch, etc. - Loros essen eigentlich kein Fleisch), 1 noch junger Affe an einer Schnur festgebunden, später auf der Fahrt ein Händler, der große Loros für 'n Appel und 'n Ei verkauft... Schade - das macht einen traurig!
    ... haben die Leute doch gelernt, dass sie das Klopapier nicht in den Klo, sondern daneben in eine Tüte werfen, warum können sie Plastik nicht in Mülltonnen werfen (selbst Ameisen haben eine "Mülldeponie") und die Tiere da lassen, wo sie hingehören?!?

    Es ist fantastisch, welch' freundliche Menschen mit den außergewöhnlichsten Geschichten uns an Bord begegnen. Ein älterer Mann zeigt uns ganz stolz riesige Bunte Federn einer Papageienart, giftige Pflanzen und die Haut einer kleinen Boa Negra. Das Öl sei gesund, sagt er! Es würde durch die Hand rinnen und diese ganz warm machen. Dann erzählt er, es gäbe Boas mit 30m Länge und andere mit 2 Köpfen! Dem nicht genug: Es leben Tiere im Dschungel, die faustgroße Diamanten im Kopf haben...! Wir müssen uns zusammenreißen um nicht zu lachen. Ja, vielleicht muss man nur ganz fest daran glauben 😁
    Ach ja - und es gibt gute und schlechte Delfine. Die schlechten springen aus dem Wasser und hauen mit den Schwanzflossen die Fischer aus den Booten. Und ein Tierchen namens Perrito, das Männern mit seinen kleinen Insektenschaufeln das Schnarchen aus der Nase zaubern

    6:00 Uhr, wie jeden Morgen klingelt, nachdem auch der Hahn aus dem Frachtraum gekräht hat, eine Glocke. Essen ist fertig, bedeutet dies! Und kurz darauf stehen wir mit in der großen Schlange vor der "Cocina", der Bordküche, mit unseren Schälchen und warten auf unser Frühstück. Das Prozedere wiederholt sich um halb 12 und nochmal gegen 17 Uhr zum Abendessen. Die Zeiten sind wie immer sehr variabel. Zu essen gibt es Reis mit Hühnchen, die frisch aus dem Todestrakt im Maschinenraum an Board geschlachtet werden, Reis mit Suppe und Reis mit süßer Milch-Wasser-Zubereitung. Die Hühner, die unter unserem Tisch gelagert werden, sind wohl erst mal noch verschont. Nach dem Essen wird gespült... Sehr gewöhnungsbedürftig, dass aus dem Hahn das braune ungefilterte Flusswasser läuft. Übrigens auch aus der Dusche... 😜

    Es kostete ein wenig Überwindung, die Duschen zu benutzen, aber nachdem Marcos lange Haare ein eigenes Biosphärenreservat zu werden drohten, war duschen dringend notwendig. Manche Einheimische tranken nach dem Spülen noch vom Wasser - wie man es gewöhnt ist😣

    Auf so engem Raum zusammen mit den vielen Einheimischen, lernen wir deren Sitten recht gut kennen: Viele Frauen reisen mit ihren Kindern. Die kleinsten bekommen eine ultra-süße Limonaden-ähnliche Plörre zum Frühstück, Mittag, Abend und zwischendurch. Aber sehr abwechslungsreich wird mal Brot, oder auch Chips darin getunkt! 🙃 schön bunt für die Kinder. Aber dass die Familie gemeinsam isst, sieht man nicht.

    Am 4. Tag sind zu uns unzählige Fahrgäste hinzu gekommen und mittlerweile zählen wir fast 200 Hängematten. Marco fungierte aufgrund seiner Größe auf unserem Deck als "Hängemattenaufhänger". In Tierra Blanca steigen überwiegend Männer und Frauen in traditionellen Kleidern hinzu. Die Männer in Hemden, Latzhose und Hüten, die Frauen in Kleidern. Wir vermuten eine Glaubensgemeinschaft wie Mormonen, oder Menoniten. Sie kommen wohl ursprünglich aus den Niederlanden es sind großgewachsene, meist blonde Männer und helle Frauen, sie sprechen dutsch. Sie siedeln bei Tierra Blanca in einer abgeschlossenen Kommune mit mehreren Kolonien/Familien mit bis zu 150 Menschen. Wir trafen einen, der auch ein wenig deutsch konnte, die Kommunikation war jedoch schwierig. Einige Familien kamen vor kurzem aus Belize, andere aus Bolivien. Wir haben nicht herausbekommen, warum sie dort weg sind. Echt verrückt!

    Wie auch in den Bussen stürmen unzählige Verkäufer an manchen Dörfern das Schiff und verkaufen Getränke, Obst, Kuchen, Fisch- und Fleischgerichte. Wir kaufen einen super leckeren Bananen-Kuchen und 2 Platano-Kugeln (tacacho), von denen Marco eine halbe isst und den Rest verschenkt. Die Menschen aus dem Dschungel sind unheimlich stolz auf deren Essen-sie lieben vor allem den frischen Fisch, von dem es hier genügend gibt, sowie Platano - wir können nach dem dritten Tag keine Freude mehr darüber empfinden 😒

    Beim Essen sind uns weitere hiesige Gepflogenheiten aufgefallen: Das Essen wird eher geschaufelt, Knochenstückchen und alles, was dann doch im Mund stört einfach vor sich gespuckt oder geschmissen... auch auf die eigenen Füße... und später läuft man dann da durch und andere richten ihr Nachtlager auf dem Boden😝

    Abends, wenn die Nacht anbricht, lockt das Licht unseres Bootes unzählige Moskitos, Falter, Käfer und sonstige seltsame Geschöpfe an Bord - wir zwei, als einzige Gringos an Board, haben uns natürlich gut eingedeckt und sowohl Fliegenschutzspray UND für jeden ein Moskitonetz gekauft - wir sind die einzigen an Bord mit so 'nem Kram... Da fallen die Gringos wieder auf😊 wir beide waren aber, angesichts dieser viele Käfer, Falter und sonstigen Krabbeltiere soooo froh, dass wir uns unter dem Netz in die Hängematte kuscheln konnten! Und wir haben echt gut geschlafen! Auch mit Motorengebrumm, Musik vom Handy anderer Mitfahrer, Gelächter, lautes Geschnatter... Die Einheimischen haben den gaaaanzen Tag in der Hängematte gelegen, entspannt und abends ging es dann los... Insgesamt ist uns aufgefallen, dass hier nicht sehr viel Rücksicht aufeinander genommen wird. Ein Parade Beispiel war unser Hängematten-Nachbar. Immer laut, übertrieben freundlich und dann fehlten uns 2l Wasser, während seine Flasche wieder gefüllt war... Ein Einheimischer, der schon mal in Deutschland im Urlaub war beschrieb es so, dass hier kein Respekt vor dem anderen gelehrt wird - was er wohl in Deutschland als positiv empfand.

    Unser Deck war verhältnismäßig wenig besetzt. Für 1 Nacht ist das Schiff so voll geworden, dass einige unter freiem Himmel schlafen mussten. Aldo erzählte uns, dass manchmal 400 Leute mitfahren (Kapazität: 200 Personen). Dann werden zusätzlich Planen gespannt! Die hygienischen Verhältnisse will ich mir gar nicht vorstellen! Solche Stoßzeiten seien, wenn die Kinder Ferien bekommen und wenn Wahlen anstehen - wer nicht wählt muss Strafe zahlen (aber ob das geahndet wird, wenn so viel Gravierenderes übersehen wird!?!).

    Am Ufer wird auch Reis angebaut. Wenn der Wasserspiegel dann steigt, finden die Bauern keinen Halt mehr zum Stehen und Ernten im Kajak oder schwimmend. Der Reisanbau ist wegen der Wasserschlangen nicht ganz ungefährlich!

    Neben Wäsche flicken, Block schreiben, Spanisch lernen und mit anderen an Board quatschen, genießen wir es, auf den Fluss zu schauen und die frische Luft zu atmen, vor allem am Abend, wenn es kühler wird! Schiffe, die uns entgegen kommen, scheinen vor Ladung fast unter zu gehen. Wir haben Glück und sehen einige Amazonas-Delfine! Und... am letzten Tag wurde ein Deck unter uns noch ein Kind geboren. 😊

    Ein großes Abenteuer...

    Viele Grüße vom Amazonas
    Ariane & Marco
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  • Day57

    Lagunas jungle trip

    December 1, 2016 in Peru ⋅ ☀️ 25 °C

    Ik ben bang dat ik onze jungle trip gejixed hebt met mn planning geklaag..🤐

    De start van onze jungle trip, geen mens die hier engels praat dus we hebben ons met ons geweldige spaans moeten doen😆 ging echt soepel...😑

    Weer hangt alles van de boot af we stonden 7u sochtends klaar voor vertrek maar onze voedsel voorraad voor de komende 4 dagen moest nog per boot arriveren, en niemand had natuurlijk enig idee hoelaat die kwam, ik denk dat we rond 12u eindelijk klaar voor vertrek waren.

    Samen met onze gidsen Juan en Mirte zaten we in 1 kano, inclusief de volledige voedselvoorraad. Tijdens de trip hebben we vooral veel geluk gehad, er was 2 dagen regen voorspeld maar we hebben alle 'buitjes' weten te ontwijken.

    We aten en sliepen in houten hutten met best goedde wc/douche en we hebben maar 1 keer op de grond hoeven slapen. Mirte heeft aaridg haar best gedaan op de maaltijden, we kregen voor ontbijt, lunch en diner bomvolle borden met vis, rijst, ei, pasta, salade en vers fruit😋 uiteraard ook onze (maris) der zelf gevangen piranha. 🐟 Oo nee wacht die werd opgeschrokt door wat roofvogels zodra we ons kanp verlieten😐

    Weinig foto's... t is bijna onmogelijk om al die kleine aapjes, vogeltjes, papagaaien, roofvogels, schildpadjes, dolfijnen (jaja en ze waren zelfs roze🤔) otters, kaaimannen(tjes) op de foto te krijgen. We hebben we de vissen weten te strikken😂 niet heel lastig want onze Juan was nogal vis geobsedeerd.
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  • Day136

    Wilder Amazonas

    March 22, 2018 in Peru ⋅ ☀️ 19 °C

    Von Lima aus flogen wir nach Iquitos. Unser privater Guide holte uns knapp zwei! Stunden zu früh, um 6.30 Uhr, ab und auf gings zu unserem viertägigen Abenteuer im Amazonas. Zuerst ging’s mit Taxi und Mototaxi nach Nauta. Mit einem neuen Boot tuckerten wir zur Familie in den Amazonas, wo wir die nächsten Tage verbringen durften.

    Moskitos befielen uns nach kurzer Zeit, so dass wir auf lange Bekleidung wechselten. Das weisse Langarmshirt war die nächsten vier Tage unsere Rettung. Zur Stärkung erhielten wir bei unserer Ankunft Reis, Bananen und Fisch. Reis und Bananen sind die Grundnahrungsmittel, welche zu jedem Essen gereicht werden, wie wir bald feststellten. Mit dem kleinen Boot erkundeten wir die Flüsse und Nebenflüsse des Amazonas und konnten so verschiedenste Delfine, Vögel und Affen entdecken. An Land ging es mit der Machete weiter, mit der unser Guide einen Weg freischlug. Wir erfuhren welche Pflanze gegen welche Krankheiten hilft, welche Früchte essbar sind und wie sie ihr alltägliches Leben im Amazonas meistern. In der Nacht machten wir uns an Land und im Fluss auf, um die nachtaktiven Tiere wie Kaimane, Schlangen, Spinnen oder Riesenfrösche zu suchen und finden.
    Das Fischen der Piranhas war auf jeden Fall auch ein Spektakel, da die Fische so stark an den Ruten zogen, dass es schwierig war, sie schnell genug rauszuziehen. Dennoch haben wir über zehn Piranhas geangelt – und zumindest zwei davon waren deutlich grösser als die auf dem Foto. 😉

    Trotz der Qualen der Moskitostiche war der Amazonas ein absolutes Highlight unserer bisherigen Reise.
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  • Day51

    Dschungel im Amazonasbecken

    October 7, 2018 in Peru ⋅ ☁️ 33 °C

    Eine schreckliche Nacht - ich hab so wenig geschlafen, weil meine Mosqitostiche so wehtun und jucken. Ich hab schon allein unten an der Fußsohle 7 Stiche und in der Handfläche auch einen, richtig gemein! In Puerto Maldonado hatte ich nicht so viele Mosquitostiche, eher Bisse von den Sandfliegen.
    7 Uhr gibt es Frühstück heute, denn wir wollen 8 Uhr auf eine kleine Explorertour durch den Jungle von unserem Camp aus gehen.
    Auf unserer Route gibt es ziemlich viel zu entdecken und wir haben viel erlebt und gesehen:
    Wir locken Termiten aus ihrem Haus und essen sie, probieren Amazon Candy (lebende Suri-Maden aus den Nüssen eines Baumes, die angeblich nach Kokos schmecken, sind im Mund wie Nimm2 Bonbons - man beißt drauf und dann entleert sich eine ölige Flüssigkeit, die sehr gesund und proteinreich sein soll), locken Brown Wooly Monkeys mit Papaya ganz nah an uns heran, Ricci zeigt uns den gefährlichen Ameisenbaum (wenn man an ihn ran klopft kommen Ameisen raus) und die Ameisenpflanze (in den Blättern leben Ameisen, sie haben wohl eine Symbiose), machen kleine Päuschen zwischendurch zum Wassertrinken aus Lianen (Uña de gato), eine kleine Boa fällt vor mir vom Baum, wir sehen den Monk Saki über uns im Baum rumspringen (schwarzer zotteliger Affe mit dickem Wuschelschwanz :)) und drei kleine Nightmonkeys im Baum wie am ersten Tag, eine Bamboo Ratte huscht vor mir über einen Ast, Dusky Titi Monkys klettern in den Bäumen über uns, auf dem Boden liegen aufgeknackte Früchte vom Frühstück eines Stachelschweinchens, ein Amazonas Huhn gackert davon und wir folgen den frischen Spuren eines Ozelots. 11:45 Uhr kommen wir bis auf den Schlüpper nass geschwitzt und total erschöpft wieder im Camp an. Fast 4 Stunden haben wir uns bei der Hitze durch den Regenwald gekämpft, aber dafür haben wir auch echt viel gesehen! Eine kalte Dusche und das Mittagessen haben wir uns jetzt auf jeden Fall verdient.
    13 Uhr fahren wir mit Ricci zusammen wieder zurück nach Iquitos (mit dem Boot nach Nauta und mit dem Taxi zurück nach Iquitos). Wir kommen aufgrund des Verkehrs und dem Trubel überall (wegen der Wahl ist überall die Hölle los) leider erst 16:30 Uhr wieder in der City an, Rici hat es also leider verpasst zur Wahl zu gehen (es kostet hier wohl 200 Soles, wenn man nicht wählen geht - das sollte man in Deutschland vielleicht auch mal einführen! :)) Wir verabschieden uns und packen erstmal alles aus im Hostel. Morgen müssen wir unbedingt Wäsche waschen gehen! Zum Abendbrot gehen wir wieder zum gleichen Restaurant wie am ersten Tag in Iquitos - es gibt einen leckeren Hamburger und eine Maracuja-Limonade. Ansonsten chillen wir heute Abend mal nur - auch mal schön!
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  • Day48

    Dschungel im Amazonasbecken

    October 4, 2018 in Peru ⋅ 🌧 30 °C

    Wir gehen um die Ecke um 7:45 Uhr frühstücken, denn wir werden 8:30 Uhr abgeholt von den Guides. Im Auto sitzt schon der Californier Kerby, der Fahrer und ein Opi der und begleitet bis zur Lodge. Die Straße zwischen Iquitos und Nauta existiert wohl erst seit 9 Jahren und hat 20 Jahre für den Bau benötigt! Unterwegs sehen wir an mehreren Stellen, wie Arbeiter mit einer Malerrolle die Außenlinien der Straße malen, so witzig! 10:30 Uhr erreichen wir Nauta und steigen in einer Garage in ein Mototaxi um. Dieses bringt uns zum Hafen - hier waren wir vor zwei Nächten schonmal und haben Julian verabschiedet. Der süße Opi geht mit uns nochmal über den Markt - wir kaufen für Sik ein Langärmeliges Hemd und Luisa und ich kaufen uns leckeren Kuchen bei einem Mädchen. 11 Uhr starten wir dann mit dem Boot zur Lodge über den Amazonas. Diesmal biegen wir nicht in den Marañon, sondern in den Río Ucayali. Unterwegs gibt es Wassermelone - mhhmhh!
    Peru besitzt weltweit die drittgrößte Fläche Tropischen Regenwaldes, fast 60% des Landes sind damit bedeckt. Außerdem hat es zugleich das reichste Waldgebiet der Erde, was die natürliche. Ressourcen und die biologische Artenvielfalt betrifft.
    13 Uhr Ankunft in der Lodge, dort gibt es erstmal Mittag - Reis mit Gurke, Tomate, süßen Zwiebeln, Erbsenbrei, Roter Beete und Catfish - sehr lecker und zur Abwechslung echt mal gesund! Zum Nachtisch bekommt jeder ein großes Rad zuckersüße Ananas :)
    15:30 Uhr machen wir uns auf eine kleine Dschungeltour und sehen gleich ein Pärchen von Musmuqui - Äffchen der Nacht mit riesigen Kulleraugen. Dann geht es mit dem Boot zum RÍo Ucayali (größerer Fluss) dort beobachten wir die grauen und rosanen Delfine und gehen schwimmen mit Ihnen im Sonnenuntergang. Eine tolle Erfahrung! Das Wasser ist wahnsinnig warm und richtig schön!
    19 Uhr gibt es Dinner (Nudeln mit Hühnchen und als Dessert süße kleine Bananen) und danach machen wir eine Nachtwanderung durch den Regenwald. Mit langen Sachen und Stirnlampen machen wir uns auf den Weg - Tarantulas, Skorpione, riesige Frösche, springende Spinnen und 3cm große Ameisen, deren Biss wohl vergleichbar ist mit einem Schuss einer Waffe. Oh je - ich musste echt tapfer bleiben, mag ja so Zeug was kreucht und fleucht nicht so arg gerne. Aber wirklich Wahnsinn, was es hier alles gibt und wie nah wir es anschauen können! Zurück im Camp machen wir uns nur bettfertig und schlafen bei Gewitter, Regen und dem Gezirpe und Gezwitscher des Dschungels ein.
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  • Day49

    Reserva Nacional Pacaya Samiria

    October 5, 2018 in Peru

    Heute wollten wir eigentlich 6 Uhr auf Vogelbeobachtungstour gehen, aber es hat die ganze Nacht in Strömen geregnet. Es gibt also 8 Uhr Frühstück und danach gehen wir los zum Fischen. Unterwegs sehen wir drei Otter, einige Affen, viele bunte und verschiedene Vögel (Spechte, Adler, BigKingFisher, Falken, ...), Schmetterlinge und kleine Fledermäuse. Ricci ist echt ein guter Guide, sehr aufmerksam und kennt echt jeden Vogel und jedes Geräusch! So hocken wir also im Boot mit unseren Stöcken mit der Schnur und dem Haken mit Fleisch dran und warten, dass die Fischis anbeißen. Und wir haben wieder mal Glück - neun Piranhas (verschiedene Sorten), Sardinen und kleine Catfishs. Zwischendurch musste Sik so dringend auf Toilette (er fragte uns alle nach Papier), dass er es nicht mehr aushielt :) Da wir allerdings kein Papier hatten musste er sein geliebtes Tuch nehmen - das war ein Schauspiel, wir lagen im Boot vor Lachen :). Nach drei Stunden Angeln haben wir dann alle ziemlich großen Hunger, wir fahren mit unserer Beute also zurück. Das Mittagessen ist der Hammer - Catfish mit Gemüse in einer Tomatensoße (es gibt endlich mal Soße :)) und den leckeren Erbsenbrei!
    16 Uhr machen wir uns mit Hängematten, Mosquitonetzen, Plastikplanen und dem ganzen Kochutensilien mit dem Boot auf den Weg in die Reserva Nacional Pacaya Samiria. Dort angekommen checken wir erstmal die Region aus, suchen einen geeigneten Platz aus (wir brauchen Platz für 6 Hängematten) und beginnen unser Camp aufzubauen. Jeder sucht sich also zwei Bäume aus, fädelt seine Hängematte in das Mosquitonetz und befestigt das alles mit Stöcken und der Rinde eines Baumes. Coole Konstruktion!! Als alles bereit ist für die Nacht, begeben wir uns (nun schon im Dunkeln) auf eine lange Erkundungstour durch den Nationalpark. Viele Insekten! :) Nach einer Stunde erreichen wir ein Moor und einen See. Mit den Stirnlampen erkennen wir schon von Weitem die roten Augen der Caimane. Ein Boot voller Wasser steht am Ufer, Augusto beginnt es trocken zu legen und geht für uns auf Caiman-Jagd. Und wirklich! Er kommt zurück mit zwei kleinen Caimanen. Die Mama hat er zurückgelassen, sie ist wohl bis zu 3m lang! :) Wir haben Zeit sie in Ruhe anzuschauen, anzufassen und selbst auch mal zu halten. Wow! Auf dem Weg zurück genießen wir noch den Sternenhimmel und suchen Feuerholz - gar nicht so einfach das Richtige zu finden und nicht irgendwas Giftiges oder Nasses.
    Erschöpft kommen wir wieder im Camp an. Rundherum stellen wir Stöcke mit Kerzen auf und Spiralen, deren Rauch die Mosquitos vertreiben soll. Augusto macht in der Zeit Feuer und kocht Wasser. Es gibt heute Nudeln mit Tomatensoße, lecker! In voller Montur gehts ab in die Hängematte - ich kämpfe noch kurz mit einem Mosquito und einer springenden Spinne und schlafe dann auch schnell ein!
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  • Day50

    Reserva Nacional Pacaya Samiria

    October 6, 2018 in Peru

    Ich wache 5:30 Uhr vom Vogelgezwitscher und Gezirpse in meiner Hängematte und mit Gummistiefeln im Regenwald auf - voll schön! Meine Omi hat heute Geburtstag - ich denke an sie aus der Ferne und schicke ihr einen Kuss. 6 Uhr höre ich Ricci und Augusto schon draußen rumwuseln, ich steige also auch mal aus meinem Hängematten-Mosquitonetz-Haus und helfe beim Aufräumen. Alles was wir gestern mühevoll aufgebaut und geschnitzt haben wird nun wieder auseinandergebaut.
    Nachdem alle wach sind und die Sachen zusammengepackt, machen wir uns auf eine erneute Explorer-Tour, diesmal aber im Hellen am Morgen. Wir laufen durch die absolute Pampa und den total ursprünglichen Regenwald, Augusto vorneweg mit der Machete, um uns den Weg ein bisschen freizumachen. Über uns springen lauter Totenkopfäffchen (wie Herr Nilson von Pipi Langstrumpf) von Ast zu Ast und Baum zu Baum. Schön anzusehen, aber super schwierig zu fotografieren, da sie so schnell sind, um mich herum total viele Mosquitos (tzzzzzzz) und der Schweiß tropft nur vom Stehen. Irgendwann kommen wir wieder auf den Weg und erreichen den See, an dem wir gestern Abend die Kaimane beobachtet haben - heute sehen wir hier verschiedene Entensorten, Vögelchen und riesige prähistorische Vögel mit rotem Vokuhila (Hoatzins). Um den See herum sind total coole Bäume, sie sehen aus wie Salatköpfe auf Stelzen und wenn man an ihren Stamm klopft hört es sich hohl an. Das Holz ist super leicht und besteht innen nur aus Wasserkanälen. Ricci und Augusto geben uns an diesen Bäumen einen Machetenkurs (man kann sie nur mit einem kräftigen Schlag fällen) und zeigen uns, wie man im Notfall daraus ein Floß bauen kann. Ricci erzählt uns außerdem noch von seinen Unfällen im Dschungel und Anaconda-Geschichten aus der Vergangenheit. Auf dem Rückweg gibt es noch einige Überlebenstipps für den Dschungel (z. B. wie man am besten einem Puma oder Leoparden gegenüber tritt) und Lomo cuttet eine Liane in mehrere Teile und wir können daraus Wasser trinken - es schmeckt voll lecker!
    Gegen 10 Uhr kommen wir hungrig wieder zurück zu unserm Schlafplatz, machen Feuer und es gibt Frühstück - die beiden haben wirklich an alles gedacht: Kaffee, Milch, Papaya, Bananen, Orangen, Toast mit Butter und Erdbeermarmelade. Danach packen wir zusammen und machen uns mit dem Boot wieder auf dem Weg zurück in die Lodge. Hier nehmen wir erstmal eine kalte Dusche und ziehen was Frisches an - es tat so gut, die dreckigen Hosen und Gummistiefel auszuziehen.
    Zum Mittag gibt es Hühnchen mit Rote-Bete-Möhren-Salat, Erbsenbrei, Reis, Kartoffeln und Kartoffelbrei (so witzig, dass man hier immer von jeder Beilage ein bisschen bekommt). Danach ist ein bisschen Zeit zum Entspannen auf der Veranda vor unserem Zimmer. Wir lesen, schreiben Tagebuch, schauen Fotos an und machen ein wenig die Augen zu.
    15 Uhr machen wir uns mit dem Boot auf dem Weg in das kleine Dschungeldorf Puerto San Miguel. Augusto lässt uns am Ufer raus und wir laufen den idyllischen Weg durchs Grün bis zu den kleinen Häuschen auf Stelzen. Überall hängt Wäsche draußen, aus manchen Häuschen tönt Musik oder jemand spielt Gitarre, kleine Kinder spielen mit einem platten Ball Fußball, überall laufen kleine Küken umher und die Leute sitzen auf ihren Verandas draußen zusammen. Wir laufen zu dem Haus von Riccis Freund, er hat mir nämlich versprochen, dass ich Faultiere (Perezoso auf Spanisch) sehen werde. :) Und wirklich, wir haben Glück! Die Familie hat damals die zwei Faultiere als Babys aufgenommen, da ihre Mutter gestorben ist. Nun haben die beiden selbst ein kleines Faultierbaby (das hing oben im Dachgiebel und hat geschlafen) und kommen immer wieder hierher zurück. Wow, ich wollte schon immer mal Faultiere in live sehen und nun ist der Moment gekommen. Sie sind so süß und sind wirklich sooooo langsam. Wirklich witzig anzuschauen. Und dann fragt der Mann mich auch noch, ob ich gerne mal ein Faultier halten möchte, das die Tiere sehr zahm und zutraulich sind, da sie ja bei den Menschen aufgewachsen sind, als sie klein waren. Ich sage natürlich ja und darf Pablo auf den Arm nehmen. Er krallt sich mit seinen Krallen an meinem Hals und meinem Arm fest und sein Po sitzt auf meinen Händen. Wie ein kleines Baby :) Er schaut mich ganz freudlich an und scheint sich wohl zu fühlen. Das Fell sah ziemlich kratzig aus, fühl sich aber ganz angenehm und weich an. Beeindruckende Tiere. An mir vorbei läuft währenddessen ein Tucan, sein Name ist Zazu (aus König der Löwen) - er hat wohl eine ähnliche Geschichte hinter sich und kommt immer wieder hierher. Wir genießen die Zeit mit den Tieren und kaufen dem Mann noch ein paat eiskalte Bier für den Weg ab. Mit einem Cristal geht es also weiter - zu einem anderen Freund von Ricci. Dieser hat wohl eine Anaconda im Garten, kaum zu fassen! Das Haus scheint verlassen, Ricci denkt sie sind schon nach Iquitos gefahren wegen der Wahlen morgen. Wir laufen also zum Fußballplatz des Dorfes, wo sich die meisten Leute aufhalten und Ricci fragt die Jungs von seinem Freund. Diese freuen sich über unser Interesse und gehen mit uns in den Garten. Und wirklich: sie holen aus einem Wasserbecken eine 3-4m lange Anaconda raus! Nach kurzer Angstüberwindung dürfen wir sie anfassen und versuchen hochzuheben - sie ist sooooo schwer, ich konnte sie nicht alleine anheben. Krass! Und sie hat so eine Kraft. Die Leute hier haben echt verrückte Haustiere :) Wir machen uns auf den Weg heim mit dem Boot. 19:30 Uhr gibt es noch Abendessen (Catfish, Gemüse, Bananenpommes) und dann gehen wir auch schon bald ins Bett.
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  • Day77

    Amazonas, Tag 3

    August 6 in Peru ⋅ ⛅ 29 °C

    Am dritten Tag machen wir uns nochmals auf den Weg zu einer Lagune und fischen Piranhas, die wir zum Mittagessen aufgetischt bekommen. Viel Fleisch ist nicht dran und sie haben auch nicht viel Geschmack. Ist aber trotzdem ein Erlebnis, wer kann schon sagen, selber gefischte Piranhas gegessen zu haben? Wir machen noch einen Stopp beim grössten und ältesten Baum der Umgebung. Danach geht es mit dem Schiff zurück nach Nauta und mit dem Auto Richtung Iquitos, wo wir spät am Abend ankommen. Später treffen wir nochmals Caro auf ein Bier, sie ist gerade angekommen und wird die nächsten Tage im Amazonas verbringen. Wir erzählen uns, was wir alles zwischenzeitlich erlebt haben und lassen den Abend zusammen gemütlich ausklingen.

    Am nächsten Morgen geht auch schon unser Flug nach Lima und von dort fliegen wir gleich weiter nach Quito, unser nächstes und letztes Land.
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  • Day74

    Amazonas, Tag 1

    August 3 in Peru ⋅ ⛅ 29 °C

    Für unser Amazonasabenteuer werden wir im Hotel abgeholt und fahren zuerst eine Stunde nach Nauta. Dort wartet ein Boot auf uns mit dem wir nochmals etwa 2 Stunden auf dem Amazonas fahren. Unterwegs kaufen wir noch fische, die wir später essen werden. Wir kommen auf unserer Lodge an, alles ist sehr einfach, aber mit viel Charme und mitten in der Natur. Nach dem Mittagessen machen wir auch schon unseren ersten Ausflug. Mit dem Boot fahren wir zur Flussmündung, wo wir Affen sehen und Delfine. Wir haben unser Badezeug dabei und springen auch noch kurz in den Amazonas. Länger als ein paar Sekunden halten wir es aber nicht aus, in unseren Köpfen geistern Horrorgeschichten mit Piranhas herum, also springen wir schnell wieder zurück ins Boot.

    Nach dem Abendessen unternehmen wir mit unserem Guide noch einen kleinen Ausflug in den Wald hinter dem Haus. Mit Gummistiefeln und Taschenlampe machen wir uns auf in den dunklen Wald. Die Geräuschkulisse ist sehr eindrücklich und wir sehen viele Frösche, Taranteln und Käfer, aber auch die Flora ist sehr interessant.
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Provincia de Requena

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