Peru
Pujío

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Travelers at this place
    • Day148

      Colca Canyon

      March 29 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

      Die letzten beiden Tage haben wir eine Tour zum 100 km nördlich von Arequipa gelegenen Colca Canyon gemacht. Der Canyon ist einer der tiefsten der Welt und für die vielen Kondore bekannt, die man mit etwas Glück dabei beobachten kann, wie sie mit der Morgenthermik im Canyon aufsteigen und ihre Runden fliegen.
      Am ersten Tag starteten wir morgens in Arequipa und fuhren mit einem Kleinbus durch die Hochebene. Während der Fahrt konnten wir immer mal wieder wilde Herden von Alpakas, Vicuñas und Lamas sehen. Es war schön die Tiere auch mal in freier Wildbahn zu sehen und nicht wie so oft geschmückt an Touristenorten zum Fotos machen.
      Neben den vielen Stopps zum Tierebeobachten, hielten wir auf dem höchsten Punkt der Strecke auf 4900 m an. Dort kann man bei gutem Wetter die vielen Vulkane in der Umgebung sehen. Leider war es bei uns bewölkt und neblig, sodass wir bis auf ein paar Chinchillas nichts sehen konnten. Nach dem Mittagessen liesen wir dann den Nachmittag entspannt in dem kleinen Dorf Chivay ausklingen und übernachteten dort.
      Am nächsten Morgen fuhren wir früh weiter Richtung Canyon. Zuerst ging es aber in ein kleines Dorf in dem die Kinder jeden Morgen vor der Schule traditionelle Tänze aufführen. Auf der Weiterfahrt zum Canyon hielten wir dann immer wieder bei Aussichtspunkten an und sahen uns die wunderschöne Landschaft an. Überall konnte man alte Terrassen sehen. Einige davon stammen sogar noch von Zeiten vor den Inka. Außerdem konnten wir immer wieder die weißen Vulkane in der Ferne sehen, einer davon ist auch gerade aktiv.
      Am Colca Canyon angekommen hatten wir sehr viel Glück und konnten einige riesige Kondore fliegen sehen. Das Wetter war super und die Kondore flogen sehr nah an uns vorbei. Sogar öfter direkt über unsere Köpfe hinweg.
      Gemeinsam mit unserer Gruppe sind wir dann noch einen Weg entlang des Canyons gelaufen und unser Guide hat uns viel über die Kondore und die vielen Kakteen in der Gegend erzählt.
      Anschließend fuhren wir wieder zum Mittagessen und danach mit einem anderen Kleinbus nach Puno an den Titicacasee, wo die Tour endete.
      Die Tour hat uns sehr gut gefallen. Die Aussichten auf die Berge und Täler waren wunderschön und die Kondore sehr beeindruckend.
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      Traveler

      DAS ist ein großartiges Bild.

      4/5/22Reply
       
    • Day86

      Caminato Colca Canyon Dià 2

      June 16 in Peru ⋅ ☀️ 16 °C

      Um 4.30 Uhr im dunkeln geht es wieder den Canyon hoch. Diesmal das kurze, aber steilere Stück. 1000 hm im steilen Zig-Zack bergauf. Nach 3 Stunden sind wir oben. Dort gibt es erstmal Frühstück. Anschließend mit dem Bus zurück nach Arequipa. Auf der Rückfahrt sind deutlich die vielen Vulkane um Arequipa zu sehen. Hier gibt es dann erstmal ein gutes, verdientes Abendessen.Read more

    • Day37

      Colca Canyon Part 3

      February 8 in Peru ⋅ ☁️ 6 °C

      Es ist 4:15 als der Wecker klingelt. Die Nacht war mal wieder kurz und Miri geht es nur ein wenig besser. Um 4:45 wollen wir losgehen. Das Zeitfenster ist eng, nicht zuletzt deshalb, da Carlos heute um 9:45 schon wieder die nächsten Glücklichen in Empfang nehmen darf - unfassbar. Für uns heisst es jetzt erstmal 1100 Höhenmeter auf einer ca. 6 Kilometer langen Strecke zurückzulegen oder mit anderen Worten 3 Stunden nur Bergauf (selbst wenn wir fit gewesen wären - eine Herausforderung).

      Mit Stirnlampen ausgerüstet wagen wir uns ins Dunkle und beginnen mit dem Aufstieg. Es ist stockfinster und wir laufen einfach mal Carlos hinterher, was wir hier genau machen wissen wir auch nicht so genau. Nach einer halben Stunde wird es dann langsam heller, sodass wir unsere Umgebung besser erkennen können. Der steile Weg führt serpentinenartig nach oben und je nach Kurve hat es rechts die Felswand und links den Abgrund - oder eben anders herum.

      Wir laufen weiter, slowly ein Schritt vor den nächsten. So vergeht die Zeit und während die Oase unter uns immer kleiner wird, scheint die Felswand vor uns nicht Näherkommen zu wollen. Aber wir haben kaum eine Wahl - also gehts weiter den Weg hinauf.

      Um die Leiden der jungen Miri und des nicht mehr so jungen Flos nicht unnötig in die Länge zu ziehen: wir haben es natürlich geschafft. Nach guten drei Stunden erreichen wir unser Ziel. Müde, stolz, überwältigt und ein wenig erstaunt dass wir es geschafft haben gehts weiter zum Frühstück.

      Zu gern wären wir jetzt zurück im Hostel, um einfach nur die Füsse hochzulegen, doch der Tag ist ja noch jung und es gibt noch ein paar Stationen, bis wir uns das Bett verdient haben.

      Zusammen mit einer frisch zusammengewürfelten Bande von Canyon-Bezwingern machen wir uns auf den Weg. Den erste Halt machen wir an einem Aussichtspunkt über die pre-Inka-Terrasse. Danach gehts weiter zu den hot-springs. Vom Vulkangestein aufgewärmte Pools von 34-75 Grad laden zum Baden ein. Wir nehmen nur den 34 Grad warmen Pool um wenigstens ein wenig die Muskeln zu entspannen. Ein Mittagessen und zwei weitere Spots im Reservoir mit Blick auf Alpakas, Lamas und weiterem Getier später befinden wir uns endlich auf dem direkten Weg zum Hostel.

      Man kann ohne zu übertreiben festhalten, dass es eine der anstrengendsten Trips gewesen ist, die wir bisher gemacht haben. Jetzt ruhen wir uns erstmal aus bevor es morgen Abend dann weitergeht.
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      Traveler

      Da zittern mir ja schon beim Lesen die Knie. Dann gönnt euch mal einen Ruhetag. Gute Besserung für Miri!

      2/9/22Reply
      Traveler

      Gut zu lesen dass ihr diesen Gewaltsmarsch gut überstanden habt. Dies war sicher ein spezielles Highlight euer Reise. Erholt euch gut.🥱

      2/9/22Reply
      Traveler

      Du bist echt tapfer Miri 👍

      2/9/22Reply
      Traveler

      Respekt das ihr diese letzte Etappe, die ja dann erst noch teils im Dunklen absolviert werden musste so toll gemeistert habt. Ich hoffe es geht Euch wieder bestens.. geht es doch in einigen Tagen auch schon auf den Salkantay-Trek. Lasst es Euch gutgehen!

      2/9/22Reply
       
    • Day51

      Majestätischer Kondor im Colca-Canyon🦅

      December 1 in Peru ⋅ ☀️ 12 °C

      Nach unserer Woche in Cusco traten wir die Rückreise nach Puno am Titicacasee an und checkten zum dritten Mal im selben Hotel ein - es fühlt sich gut an, wenn man zwischendurch wiedermal auf Altbekanntes trifft. Und so gingen wir (aka Chantal mit Zuschauer Thomas) zur Feier des Tages auch gleich nochmal Sushi essen.😉
      Statt von hier einfach mit dem Bus an unser Nächstes Ziel - Arequipa, die weisse Stadt - zu reisen, entscheiden wir uns für eine zweitägige Tour zum Colca-Canyon mit integriertem Transfer. Am Morgen früh ging es los. Wir waren positiv überrascht vom bequemen, grossen Bus und fuhren los in die Hochebene (Hochebene ist hier wörtlich gemeint, unser höchster Punkt war auf 4910 M.ü.M.) Perus, das Altiplano - eine Region, die sich nicht nur über Peru, sonder vor allem über Bolivien und auch Teile Chiles und Argentiniens zieht. Vor 3 Jahren haben wir bereits das Altiplano in Chile und Bolivien besucht - und so kam uns auch hier in Peru die Landschaft vertraut vor. Wir genossen die Fahrt durch die (momentan sehr trockene) bergige Graslandschaft und hielten an einigen schönen Aussichtspunkten (wo wir leider in einen deutlich kleineren Bus, dafür mit mehr Leuten umsteigen müssen) bis wir nach Chivay kamen, der grössten Stadt im Colca-Tal. Hier entspannten wir etwas, assen eine (grüslige) Pizza und schliefen früh um fit zu sein für das eigentliche Hauptziel der Tour.
      Früh ging es los durch das schöne Tal und einige der kleinen Dörfchen, immer wieder mit dem Blick auf den Fluss hinunter, bis wir schliesslich beim heutigen Ziel ankamen. Der Colca Canyon zählt zu den tiefsten Canyons der Welt. Bekannt ist das Tal vor allem auch für seine Andenkondore - mit einer Spannweite von fast 3m imposante Vögel, die die Thermik des Canyons nutzen um aufzusteigen. Nach einer kurzen Wanderung mit spannenden und schön blühenden Katussen (ist das die richtige Mehrzahl?😆) ist es dann tatsächlich so weit und wir sehen mehrere Kondore vor unseren Augen aus der Schlucht emporsteigen, eindrücklich!🤩
      Auf dem Weg zurück dürfen wir in einem der Dörfer die bekannte Sancayo-Frucht probieren. Die stachelige Frucht stammt von dem typischen Katus der Region und sieht innen aus wie Kiwi, ist aber deutlich saurer. Typscherweise wird sie als Drink (Colca Sour) serviert - und wenn es die Tradtition erfordert müssen wir wohl oder übel schon morgens um 10 Uhr zum Alkohol greifen...😉 Prost - wir sehen uns in Arequpia😊
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    • Day63

      Canyon de Colca 2'200

      November 10 in Peru ⋅ ☀️ 9 °C

      Trekking dans le canyon de colca, le 2eme plus profond du monde. 🌎
      Parti de Arequipa à 3h du matin nous avons ensuite enchaîné par une belle descente dans le canyon ( 1'200 D- ) et 17km de marche.
      Nous avons eu la chance de pouvoir admirer un condor et aussi un aigle. 🦅

      Au fond de ce canyon la végétation est dense et verte, presque tropicale.
      Nous avons passé la nuit dans l'oasis naturel de ce fameux géant. 👙🏞️

      Le deuxième jour nous avons levé le camp à 4h30 pour entamer l'ascension vers notre point de chute ( 1'200 D+ ) sur environ 7km.
      Un magnifique levé de soleil était au rendez vous. 👣🚶🚶🏼‍♀️
      En bref un fabuleux endroit pour le trek !
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      Traveler

      Vous faites un magnifique 😍 voyage 🧭 vous êtes magnifiques 😍 quel beau couple vous faites, vous êtes beaux 🤩 mes chéries ❤️😍🙌

      Traveler

      Quel beau reportage 🙌🤩👍💋❤️😍

       
    • Day67

      Canyon de Colca - J1

      May 5 in Peru ⋅ 🌙 9 °C

      Jour 1 : rude descente dans le canyon et traversée des villages

      Nous prenons le bus à Arequipa pour Cabanaconde, une ville au dessus du canyon, à 4h30. 😴 A 10h30, on dépose nos affaires qui ne nous servirons pas dans une auberge de Cabanaconde et c'est parti pour le village de San Miguel, départ du chemin.
      11h et 3360m d'altitude : début de la descente, tout se passe bien. La vue sur le canyon est magnifique avec les petits villages et tous les champs creusés dans la montagne. 😍
      Au fur et à mesure de la descente nos jambes fatiguent (c'est ça de pas faire de randonnées pendant un moment 😬) et le soleil tape fort. 🥵
      13h30 : arrivées tout en bas (yes 💪) au Rio Colca à 2200m d'altitude. Pause repas obligatoire pour pouvoir continuer.
      Ensuite 435m de dénivelé jusqu'au premier village, San Juan de Chuqchu, puis 200m jusqu'à Cosnirgua.
      La journée commence à être très longue mais les paysages verdoyant du canyon sont vraiment beaux.
      Nous passons ensuite par un dernier village avant d'entamer la descente jusqu'à l'oasis Sangalle 400m de dénivelé plus bas. (Encore de la descente 😪)
      Arrivée récompensée à la vue de ce paysage tropicale avec palmiers 🌴 et beaucoup d'eau au milieu d'un environnement aride et sec !
      En bonus, piscine à l'auberge, juste ce qu'il nous fallait pour soulager nos jambes et notre dos qui nous font mal ! 🏊🏼‍♀️
      C'est enfin un dodo des 20h dans une sorte de cabane remplie de petites bêtes (un plaisir pour Pauline...)
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      Traveler

      Les petites bêtes sont-elles pires que les araignées que l'on trouve à l'étage ?? 😉

      5/7/22Reply
      Traveler

      j'ai entendu les voisins parler d'une bête "noire et velue", Violaine l'a vu mais ne me l'a pas dit heureusement... 🙄

      5/7/22Reply
      Traveler

      2435m de dénivelé, c'est un peu beaucoup 😂

      5/7/22Reply
      Traveler

      Oups, rectification 😅

      5/7/22Reply
       
    • Day85

      Caminata Colca Canyon Dià 1

      June 15 in Peru ⋅ ☀️ 17 °C

      In der früh geht es mit dem Bus zum Colca Canyon. Der Colca Canyon ist je nach Messung zwischen 3269m und 1800m tief. Auf dem Weg machen wir einen Zwischenstopp um Condore zu beobachten. Tatsächlich fliegen hier im Canyon mehrere Condore umher und suchen Nahrung. Condore sind (angeblich) die zweit größten Flugtiere der Welt. Anschließend geht es zu Fuß den Canyon runter. Ganze 4 Stunden bergab und dann auf der anderen Seite des Canyons wieder hoch und runter. Insgesamt sind wir 18km bis Sangalle unterwegs. Hier schlafen wir in einer kleinen grünen Oase mit Pool.Read more

    • Day165

      Im dritttiefsten Canyon der Welt

      March 7 in Peru ⋅ ⛅ 8 °C

      Eine Wanderung im Cañon del Colca stand ganz oben auf unserer Peru To-Do-Liste. Dieser imposante Canyon befindet sich rund 100 Km entfernt von Arequipa und ist der dritttiefste der Welt. Touristen, die nur wenig Zeit haben, machen hier lediglich eine Eintagestour. Da wir aber überhaupt keine Lust darauf hatten, uns in einer öden Bustour nur von einem Aussichtspunkt zum anderen fahren zu lassen, haben wir uns für eine Zweitageswanderung entschieden.

      Um 3 Uhr in der Früh (ja Horror😅) wurden wir mit dem Bus abgeholt. Der Weg zu unserem Startpunkt führte über 4900 Meter Höhe über einen Bergkamm. Dort haben wir bei eisiger Kälte einen Stopp eingelegt und in der ersten Morgensonne die Aussicht auf viele Berge und die Haus-Vulkane von Arequipa Misti und Chachani bewundert. Nina hat sich hier ein paar kuschelige Alpaka-Handschuhe für ca. 3 Euro von einer netten Verkäuferin gekauft. Wie diese Wolle warm hält ist wirklich unglaublich😊

      Nach einer weiteren Stunde Fahrt haben wir den berühmten Aussichtspunkt "Cruz del Condor" erreicht. Von dieser Felskuppe hat man einen fantastischen Blick ins Tal und kann mit viel Glück einen der mächtigen Kondore in die Höhe gleiten sehen. Leider hing bei uns eine dicke Nebelwand in der Schlucht, die nur lückenhaft Blicke in die Tiefe freigelassen hat. Dafür konnten wir aber schon erahnen wie wunderschön die Schlucht gelegen ist: Rotschattige Bergklippen, umringt von saftigem Grün und einem reißenden Strom in der Talsohle. Unser dritter Stopp war gleichzeitig auch der Startpunkt unserer Wanderung. Zusammen mit zwei Französinnen namens Floriane und Laeticia haben wir noch eine halbe Stunde auf unseren Guide José gewartet, der direkt und ohne Pause von der vorherigen Mehrtageswanderung zu uns gestoßen ist 😀

      Unser erster Wandertag bestand aus insgesamt 11.5 Km bergab (auch bergauf, aber hauptsächlich bergab) wandern. Den ganzen Canyon einmal runter auf teilweise sehr steinigen Wegen. Begleitet wurden wir dabei die ganze Zeit von einer verspielten Straßenhündin. Danach haben wir unsere Knie ganz schön gespürt😅 Am Anfang sah das Wetter auch leider überhaupt nicht gut aus. Die dicken Wolken vom Morgen schienen sich einfach nicht verziehen zu wollen. Aber dann, nach den ersten zwei Kilometern, brach Sonne die Nebelwand plötzlich auf und gewährte uns atemberaubende Ausblicke auf das Tal und die wunderschöne Umgebung. Sogar einen Kondor konnten wir erspähen! An dieser Stelle lassen wir unsere Bilder mal für sich sprechen😍

      Die Landschaft, zu Beginn noch karg und rau, wandelte sich mit jedem Kilometer mehr zu saftigem Grün und tropischen Bäumen. Der Weg zu und nach unserer Mittagspause war gesäumt von wilden Feigen- und Granatapfelbäumen. Zu unserem Glück ist gerade Erntezeit dieser Früchte, daher haben wir unterwegs die ganze Zeit davon genascht😁. Ihr könnt euch diesen Geschmack frisch vom Baum nicht vorstellen - noch nie in unserem Leben haben wir so leckere Feigen und Granatäpfel gegessen!😍

      Nach 7 Km und einem Mittagessen in einem pittoresken Dörfchen ging es nochmal 4,5 Kilometer steil bergab zu unserem Abendquartier, einer Oase am Fuß des Canyons. Unterwegs mussten wir dabei einen knietiefen ziemlich wilden Fluss durchwaten. Da uns immer noch die Hündin folgte, musste unser Guide nicht nur uns, sondern auch sie sicher über den Fluss bringen😄 Da unsere tierische Begleitung gerade läufig war, ist uns der Rüde der Restaurantbesitzerin den ganzen Weg nachgelaufen und hat sich auch von dem reißenden Fluss nicht abhalten lassen😂.

      Um 15:30 Uhr kamen wir schließlich an der Oase an und haben erstmal unsere müden Beine im lauwarmen Pool entspannt 😄 Nach der Besprechung mit José, der uns mitteilte dass es am nächsten Tag um 5 Uhr Früh mit einem Aufstieg von 1200 Höhenmetern weitergehen sollte, sind wir um 21 Uhr wie Steine ins Bett gefallen.

      Nach einer glücklicherweise erholsamen Nacht haben wir am nächsten Morgen den mühsamen Aufstieg der letzten 5 Kilometer in Angriff genommen. Noch im Dunkeln haben wir uns Schritt für Schritt den steinigen Serpentinenweg hinaufgekämpft. Unterwegs mussten wir hüfthohe Felsen hinaufklettern. Ein Stück ohne Hindernisse gab es eigentlich kaum. Die letzten Kilometer begann es leider auch leicht zu regnen. Ein Mädchen aus einer anderen Gruppe konnte irgendwann nicht mehr weiter und musste auf einem Maultier mitgenommen werden. Schweißgebadet aber auch saumäßig stolz auf unsere Leistung kamen wir nach 3 Stunden endlich oben an😊 Ohne zu übertreiben, das war mit Abstand eine der anstrengendsten Wanderungen, die wir jemals bewältigen haben!😵

      Danach gab es erstmal Frühstück, bevor wir zurück in den Bus gestiegen sind. Zur Belohnung unserer Mühen haben wir einen Abstecher bei heißen Quellen gemacht. Wir können euch sagen, noch nie tat ein heißes Bad so gut wie zu diesem Zeitpunkt 😅 Zum Tourabschluss haben wir noch eine Alpakafarm besucht. Gefühlt hundert dieser süßen Tiere standen zusammen mit Schafen und ein paar Lamas ohne Zaun auf einer Wiese an der Straße und haben gefressen 🦙😊.

      Um 18 Uhr sind wir wieder nach Arequipa zurückgekommen. Hier sind wir noch 2 Nächte länger geblieben, um etwas Schlaf nachzuholen und Souvenirs zu shoppen :)
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      Traveler

      wow!

      3/21/22Reply
      Traveler

      süüüüüß !

      3/21/22Reply
      Traveler

      brutale Wanderungen! tapfer!!! aber bei so beeindruckenden Aussichten....

      3/21/22Reply
       
    • Day29

      Colca Canyon Tag 3 & auf nach Puno

      November 3 in Peru ⋅ ☀️ 17 °C

      Um 4:30 Uhr los, um die 1200 Höhenmeter aus der Oase im Canyon wieder aufzusteigen. Ganz schön früh und anstrengend, mit unendlich vielen Treppen, aber auch mit einem schönen Ausblick nach dem anderen. Wir waren auf jeden Fall froh, als auf einmal das Ende der Wanderung um die letzte Kurve kam und wir den grandiosen Blick mit einem Kaffee in der Sonne genießen konnten. ⛰🌞
      Den restlichen Tag mussten wir dann nur noch im Bus nach Puno sitzen. 🚍
      Auf dem Weg haben wir noch einige Stops gemacht:
      - an einem Aussichtspunkt über das Colca Tal mit ganz vielen Terrassen 🌿
      - an natürlichen heißen Quellen, was eine Entspannung nach dem Aufstieg 🧖‍♀️
      - an einem Aussichtspunkt über die vielen Vulkane in der Umgebung auf 4900 Metern Höhe 😮🌋
      - an einer Wiese mit ganz vielen Alpakas, obwohl diese auch immer wieder in ganzen Herden auf der Fahrt zu sehen waren 🦙😍
      - an einem See, der zumindest Anna an Herr der Ringe erinnert hat 😄
      In Puno angekommen sind wir dann einfach nur noch ins Bett gefallen und erkunden die Stadt und den Titicacasee dann heute. 😴
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      Traveler

      Respekt👍

      11/4/22Reply
      Traveler

      Danke ❤️

      11/4/22Reply
      Traveler

      Ich finde es wirklich super, dass ihr die Tage maximal nutzt, euch immer neuen Dingen widmet und auch anstrengende Herausforderungen annehmt💪🏾💪🏾💪🏾. Weiterhin eine tolle Zeit die fürs Leben bleibt , und sehr schön, euch gemeinsam immer so lächeln zu sehen ❤️

      11/4/22Reply
      Traveler

      Danke ❤️ ab und zu entspannen wir auch 😉

      11/4/22Reply
      5 more comments
       
    • Day111

      Canyon de Colca 🥾

      February 17 in Peru ⋅ ⛅ 11 °C

      Die erste Mehrtages-Wanderung in Peru führte uns in den Colca Canyon. Von Arequipa aus starteten wir mit dem Bus und hielten bei mehreren Aussichtspunkten. Die Landschaft der Anden ist wirklich atemraubend. Diese einzigartige Coulisse ist auch das zu Hause des Condors 🦅 . Ein Aasgeier mit einer Flügelspannweite von bis zu 3 Metern. Wir hatten sogar das Glück einen über dem Canyon fliegen zu sehen.

      Die Höhe und der rasche Anstieg mit dem Bus hat inbesondere Martin und mir ganz schön zugesetzt. So waren wir dauerhaft von Kopfschmerzen geplagt und fühlten uns ständig schwach ⛑. In diesen Höhen sind weniger Sauerstoffmoleküle in der Luft und die Blutsauerstoffsättigung sinkt. Wenn man zu rasch aufsteigt kann man Höhenkrank werden und das kann im schlimmsten Fall bis zum Tod führen. Aus diesem Grund sollte man auch nicht zu viele Höhenmeter an einem Tag machen und dem Körper Zeit geben, sich auf die neuen Bedingungen einzustellen.

      Coca-Blätter sollen dabei helfen die Symptome der Höhe besser zu vertragen. So erhält man die Blätter an jeder Ecke zum Kauen und in nahezu allen Restaurants und Buden gibt es Coca-Tee 🍵.

      Der erste Tag der Wanderung war vergleichsweise einfach. Wir liefen überwiegend bergab bis wir unten im Tal des Canyons - wo wir auch übernachteten - angekommen waren. Leider fing es 2 h vor dem Camp ordentlich an zu schütten 🏕. Aber auch auf schlechtes Wetter waren wir vorbereitet und trotzt strömenden Regen sind wir noch kurz in den Pool gesprungen 🤿 ☔️

      Am nächsten Tag ging es dann Morgens um 5 Uhr los. Ziel war es um 8 Uhr bereits oben zu sein, um mit dem Bus wieder nach Arequipa zu fahren, der neue Bergsteiger brachte 🚌. Zwischen uns und dem Bus lagen knapp 1.200 hm und mir ging es gar nicht gut. Schon vor der Wanderung musste ich mich übergeben und die Zeitvorgabe hat dies nicht gerade verbessert 🤢. Martin war so nett und hat den ganzen Weg meinen Backpack getragen 🎒. Oben angekommen fühlte ich mich dann wie der König. Doch das Gefühl verflog sehr schnell. Auf dem Rückweg mussten wir nämlich 5.000 m hohe Passagen überqueren, was mich komplett ausgeknockt hat. Selbst ein Alpaca- Reservat konnte mich nicht aus dem Bus locken 🦙. Leider haben die natürlichen Quellen auch nicht geholfen.

      Wieder in Arequipa angekommen verlängerten wir dann vorsichtshalber um eine Nacht, um uns entsprechend zu erholen. Niemals hätte ich mit solchen Auswirkungen der Höhe gerechnet …
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      Traveler

      très beau 😊😊

      4/12/22Reply
      Traveler

      Gut schaust aus ;-) bisserl gequält 😫

      4/12/22Reply
       

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    Pujío, Pujio

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