Peru
Río Huaro Rumi

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143 travelers at this place
  • Day76

    Condor Colca Cactus Canyon

    January 5, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 9 °C

    Ein Colca Cactus Condor Canyon ist wie ein tiefes Tal, nur ohne Platz am Grund. Einen Fluss darfs geben, nur kein Meer, sonst wär's ja ein Fjord.

    Tag 1: 1100 Höhenmeter runter in eine Oase
    Tag 2: Surprise-prize!!! 1100 Höhenmeter wieder raus (und das morgens um 4 Uhr im Dunkeln)
    Klingt bescheuert? Nun ja, manche (bescheuerte) Leute nennen dieses törichte Unterfangen Trekking und machen das zum Vergnügen, oifach so. Ein deftiges Workout war es alle Mal und die Kulisse war eine wirkliche Augenweide (außer morgens um 4 Uhr im Dunkeln).
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    Birgit Lier

    Weil sie stark sind! Es ist so o-a-g!!! :))

    1/8/20Reply
    Michael Kipp

    Feliz cumpleanos, cara Annka.

    1/8/20Reply
    Michael Kipp

    Paule trägt dir das nächste mal das Rucksäckle das Bergle hinauf. Das macht er gerne! (gell, Paul!)

    1/8/20Reply
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  • Day169

    Fit & Fitter: Colca Canyon

    November 11, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    Die letzten 3 Tage waren wir im Colca Canyon. Mit einer Tiefe von 4,160m ist der Colca Canyon einer der tiefsten Canyons weltweit, fast doppelt so tief wie der Gran Canyon in Amerika. Im Unterschied zum Gran Canyon kennt den allerdings keine Socke. 😅

    Wir sind aus Arequipa mit nem Colectivo nach Chivay gebraust, um von da aus mit nem anderen Colectivo weiter zum Startpunkt des 3-Tage-Treks zu fahren. In diversen Blogs im Internet stand, dass die Colectivos in Chivay stehen und unmittelbar nach Ankunft dort weiter zum Colca Canyon fahren. In Chivay treffen wir auf eine alleinreisende, verzweifelte deutsche Studentin. Sie hatte das Gleiche im Internet gelesen, stehe allerdings schon seit 1,5 Stunden hier in Chivay und keine Mitreisende für eins der Colectivos in Sicht! Und die fahren erst ab, wenn sie voll sind. Die Fahrt kostet pro Person 10 Soles für ca. 1 Stunde Fahrt, das sind ungefähr 2,50€. 😳 Busfahrten hier in Südamerika sind einfach so unglaublich günstig! Und das, obwohl Spritt die Hälfte kostet wie bei uns, im Verhältnis zum Verdienst der Leute hier also mega teuer! Das Colectivo kann 7 Leute mitnehmen, nach wenigen Minuten entscheiden wir das ganze Colectivo zu kaufen und fahren zu dritt plus Fahrer los.

    Die Einzelfahrt stellt sich als mega Glücksgriff raus. Der Fahrer sieht nämlich andauernd Kondore (“Condooooor!”) und hält letztendich sogar an einer Stelle an, wo 3 Kondore gleichzeitig den Auftrieb über dem Canyon genießen. Wir steigen alle aus und bewundern die großen Vögel. Das eine Weibchen (braun statt schwarz und kleiner) schwebte ganz nah über unseren Köpfen, immer in einer 8 hin und her, und war so nah, dass man sogar mit bloßem Auge das Gesicht sehen konnte! Der Kondor hat keinen einzigen Flügelschlag gemacht sondern ist die ganze Zeit mit dem Auftrieb der warmen aufsteigenden Luft gesegelt, und einmal scheint ein kleiner unerwarteter Wirbelwind gewesen zu sein, denn die Füße grätschten auf einmal auseinander und die ca. 20cm lange Federreihe am Hintern hat sich krass zu Seite bewegt, wie bei nem Flugzeug. Das sah mega witzig aus, und war gleichzeitig total cool zu sehen wie die Natur funktioniert - und der Luftfahrt als optimales Vorbild gedient hat.

    Die Landschaft im Canyon ist relativ bunt, durchzogen von Terrassen, auf denen u.a. Mais, Kartoffeln und Quinoa angebaut werden. Diese Terrassen zusammen mit dem passenden Bewässerungssystem stammen noch aus Inka Zeiten (ich bin so fasziniert von dieser Kultur!). Ebenfalls gibt es dort heiße Quellen, in denen man wie im Whirlpool (allerdings ohne Whirl) den Nachmittag nachm Wandern genießen kann. Das Wasser kommt bereits warm aus den Steinen raus und wird dann in kleine Becken geleitet. Das Ganze haben wir dann auch nochmal in einer Nummer krasser gesehen: Aufm Rückweg ausm Canyon sehen wir ne riesige weiße Wolke direkt auf der Brücke, über die wir aus dem Canyon raus müssen. Brennt unsere Brücke? Beim drauf zu laufen fällt Micha zum einen auf, dass der Rauch weiß ist, kann also kein Feuer sein, und dann fällt ihm auch noch der passende Begriff für dieses Naturphänomen ein: “Ah, das ist ein Geysier!” (... Heißt das, die Brücke brennt nicht?) Ein kurzer Check auf unserer mega geilen Offlinekarte: “Yup, ein Geysier, steht hier eingezeichnet.” Guuuut, das ist der Moment, an dem ich mich outen muss: Was zum Teufel ist ein Geysier? Und wieso kennst du das? 😂 Ich kriege die volle Erdkundestunde, denn Micha kann sich solche Dinge, leider im Gegensatz zu mir, immer merken. Ein Geysier, wie ich gleich selber sehen werde, ist heißes, aus der Erde raussprudelndes Wasser, einhergehend mit krass viel weißem Rauch, Wasserdampf, weil so heiß. Kiekes. Ich warte jetzt schon auf den Moment, wo ich das nächste Mal vor Freunden sagen kann: Oooh, seht her, ein GEYSIER. Und dann das Ganze wirken lasse. 😁

    Unser Highlight - nach den Kondoren - war der Weg zurück aus dem Canyon. Tag 1 war runter in den Canyon gehen, Tag 2 durch den Canyon mit Blick auf eine Oase, und Tag 3 alles wieder hochkraxeln. Hoch ist meine beste Disziplin, ich liebe die stundenlange, schweißtreibende Anstrengung, die die Lungen laut aufheulen lässt. In nem Blog hatte das Autoren-Pärchen geschrieben, dass sie 7 Stunden für den Aufstieg gebraucht haben, inklusive Fluchen und Tränen weil so konstant steil nach oben, wenn man sportlich und im Training sei könne man es auch in 6 Stunden schaffen.
    Wir haben 4,5 Stunden gebraucht. Inklusive Frühstückspause. 😎🥳
    Das waren sagenhafte 800 Höhenmeter in der Stunde, in den Alpenwanderführern ist der Richtwert 300 Höhenmeter pro Stunde. KATSCHING! 🤩 Hat mega Bock gemacht da so hochzusprinten, sau cooles Workout. Micha hat sich auf den letzten 4 Kilometern noch das Knie leicht verdreht, aber das hat uns nicht davon abgehalten weiter zu preschen. Während Micha damit den ganzen Tag in sich reinstopfen konnte was er wollte und es sichtlich genossen hat, 2 Gerichte beim Dönermann zu bestellen, und ernsthaft noch überlegt hat ein Drittes nachzuschieben, war das bei mir selbstverständlich nicht der Fall. Uuuuungerecht. Nichtmal die sich haltende, kleine Pocke von meiner Schoki-Strategie ausm Huayhuash Hike ist damit weggegangen. Die hält sich erstaunlich hartnäckig 🙄
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    Verena Strutz

    Pocke?? Das glaub ich nicht; maximal ein Pöckchen 🤣

    11/22/19Reply
    Marco Ließmann

    Da erkennt man die Pocke. Gaaaaaanz deutlich ..... .... nicht! 😘

    11/23/19Reply
    Lydia Pieper

    Wieso habt ihr immer diese Strümpfe aufem Kopf? 🤩

    11/23/19Reply
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  • Day439

    Colca Canyon: Der Chill

    January 30, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    Ich hatte mich etwas informiert über diesen Canyon. Dieses Mal auch mit aktuellen Informationen und nicht wie damals bei Choquequirau mit einem veralteten Reiseführer. Daher hatte ich meinen in Salta billig erworben kleinen Rucksack mit mir. Nicht mehr als 4-5kg. Ich wusste das nach der ersten langen Strecke von Cabanaconde (3300m) runter in den Canyon alle 2-3h ein Dorf kommt mit Speise- und Schlafmöglichkeiten. Daher plante ich meine Route nicht im Voraus und ließ mich überraschen auf was ich Appetit hatte. Evtl. ein 2 Tages Treck oder doch 3 Tage? Ich sollte mit 4 Tagen meine Wanderung beenden. 😆😆😆
    Und das ohne meinen Rucksack auf dem Rücken zu tragen. Aber dazu später...
    Der erste Run sollte mich zu heißen Quellen in dem kleinen Dörfchen Llahuar (2200m) bringen. Am ersten Aussichtspunkt traf ich auf einen Franzosen, der auch Koch ist. Er fängt bald eine Stelle in Wien in einem Restaurant mit 2 Sternen an. Sprich eigentlich ein interessanter Bursche.
    Wir kamen gemeinsam gut voran und sahen unterwegs den Geysir, bzw. hier wird anscheinend alles ein Geysir genannt was ein bisschen warmes irgendwas in die Luft bringt. Maximal einen halben Meter spritzen die Schlamfetzen in die Luft. Ist für mich persönlich jetzt kein Geysir, aber ich bin da vielleicht auch etwas verwöhnt.
    Leider wurde ich mit meinem jungen Begleiter nicht warm und das hatte man ihm auch schnell angemerkt. Daher habe ich mich für den 2ten Tag auch kurzer Hand von ihm getrennt. Was bestimmt in unser beider Interesse war. Ab dort war ich allein in dem großen Canyon und lief auch die erste nicht so typische Route. Ich lief zuerst Richtung Llatica (2300m) um auf die Route nach Fure (2600m) zu kommen. Laut meiner Karte -die ich in ein Video gepackt habe (Heimweg)- ist so weit alles recht easy. Klar der Anstieg hatte es hier und da in sich aber trotz allem kam ich nicht so richtig ins Schwitzen. Was vielleicht auch am bewölkten Himmel lag. Meine Kondition ist zurzeit was laufen angeht auch nicht ohne, trotzdem sind es ein paar Höhenmeter und km.
    Das kleine Dorf Fure bot mir ein günstiges Hostel mit gutem Abendessen. Ja das Zimmer wie die Dusche hatte lediglich einen Sandboden und die Wände bestehen aus Stroh-Lehmziegeln aber was will man in einem Canyon auch groß erwarten. Etwas rustikal haucht dem ganzen auch einen gewissen Charme ein. Ebenso wie der Herd auf dem die Hostel Besitzerin jeden Tag für 25 Bergarbeiter Essen kocht. Das wird dann in 3-teilige Metallbehälter getan und mit Pferden zu den Jungs gebracht. Ich hatte das Vergnügen mit den Jungs näher in Kontakt zu kommen. Da ich zu den Wasserfall Huaruro (2750m) lief und sie mir am seil entlang über die Baustelle halfen. Ich gehe davon aus das mein freundliches grüßen von fast jedem Bauarbeiter mir diese extra Behandlung zuteilwerden ließ. Den mir kam ein Spanier am Vormittag entgegen der meinte es wäre kein durchkommen zum Wasserfall.
    (😉 nicht für jeden)
    Am Wasserfall genoss ich mein Mittagessen und machte mich auf den Rückweg. Beim Hin habe ich mich anscheinend nicht zu dumm angestellt, da ich beim zurück die Stelle allein überqueren durfte. Wohlgemerkt, ein Absturz hätte mein Leben gekostet. Aber die Jungs waren am Essen und haben mich nur zu sich herüber gewunken. Bisschen gequatscht und ich wanderte wieder zurück. Dort angekommen genoss ich einen Mate und schaute zu wie gegen 4 es wie aus Eimern goss. Direkt nach der Wanderung nahm ich eine Dusche, da ich weiß warmes Wasser ist in Peru so eine Bemessens Sache. Die Hostel Besitzer sagen immer sie haben warmes Wasser, leider nicht immer richtig. Und in so einem abgeschiedenen Dorf sicher nicht wahr. Also gleich duschen so lange der Körper noch schön aufgewärmt vom wandern ist. Das sind die kleinen Tricks, die man nach einer Weile hier drüben einfach kennt. 😂😂😂😂😂😂
    Wobei ich zu meiner Überraschung feststellen durfte, das ich sogar in meinem Bett WLAN hatte. 😎😎
    Ich plante für den kommenden Tag den Aufstieg nach Tocallo. Was das heißt, sollte mir erst ein paar Stunden später bewusst werden.

    FORTSETZUNG FOLGT...
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  • Day441

    Colca Conyon: Der Drill

    February 1, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 12 °C

    Ich hatte mir keinen Wecker gestellt und wachte gegen 9 auf. Als ich auf mein heißes Wasser wartete um mir meinen Porrege und Mate zu machen, unterhielt ich mich mit der Besitzerin, die gerade für die Arbeiter kochte. Als ich ihr sagte, dass ich nach Tocallo möchte und dann weiter nach Malata (2450m). Meinte sie bloß: Dann musst du schnell laufen. Ich hatte mir das nicht all zu sehr zu Herzen genommen, denn bisher war ich immer schneller als die Karte vorangekommen und demnach sollte ich bis Abends um 5-6 Uhr ankommen. Sie nickte nur allwissend.
    Später wurde mir klar, dass sie die Gegend besser kannte als diejenigen die, die Karte entworfen hatten. Nichtsdestotrotz wollte ich dort hoch. Leider steht auf der Karte nichts über Höhenmeter, sondern nur die Zeit bis dort hoch und wieder runter. Ich wanderte auf alten Inkapfaden bis in das vereinsamte Dorf Tocallo und mir drohte der Kehlkopf aus dem Hals zu platzen. Ich musste viele Pausen machen, um mich zu erholen. Fast wie das Mädel damals mit Beni und mir am Fitz Roy. Später sollte ich rausfinden warum. Das Dorf liegt auf 3800m und die Sonne prasste mir auf den Körper. Was zu Anfang die ersehnte Herausforderung schien, entpuppte sich als naher Selbstmord. 😂😂😂😂
    Ganz so schlimm war es wahrscheinlich nicht, aber ich musste wirklich kämpfen. Ich brauchte 5h bis ich das Dorf erreichte.
    Dann durfte ich verstellen das niemand im Dorf mit mir reden wollte bzw. niemand dort war. Ich lief durch das Dorf und rief umher, doch niemand antwortete. Ebenso waren die Türen alle verschlossen, dass leicht zu erkennen ist, den die Holztüren werden mit Vorhängeschlösser verschlossen. Also kann niemand drin sein. Auf meinem weg aus dem Dorf heraus sah ich dann etwas am Fluss unten, ich zückte meine Kamera mit Tele- objektiv und sah ein altes Pärchen mir nach sehen. Entweder hatten sie sich versteckt oder mich nicht bemerkt. Wobei das zweite Recht unwahrscheinlich ist, wenn man bedenkt wie ich gerufen habe. Bei einem Haus fand ich Coca Blätter und ich nahm mir ein paar heraus und ließ etwas Geld dort. Diese waren eine riesige Hilfe, den mein weiter Weg sollte es noch in sich haben. Ich lief entlang einer Bergkette und dachte nach jeder Abzweigung - war doch mehr hoffen- das ich endlich abwärts gehen könne. Leider war das nicht der Fall, klar ging es kurz abwärts aber dafür auch wieder doppelt so hoch. Am Ende erreichte ich ein Gipfelkreuz, ich dachte ich lauf um dem Berg nicht über ihn. Aber dann war es ja auch schon geschehen. Ich freute mich nur das ich dem Gewitter, das die ganze Zeit langsam von der anderen Seite des Canyon auf mich zu kam, mich nicht erreicht hatte bevor ich den Berg überquerte.
    Ich wusste das es vor der Bergkette abregnen würde, wenn den überhaupt. Der Wettlauf war recht anspornend und zugleich kam ich zu den Punkt:
    Alles passiert aus einem Grund, wenn ich ins Gewitter komme, dann weil es so sein sollte.
    Tja ich kam nicht hinein und trotzdem war es ein sehr majestätischer und zugleich Respekt einflößenden Moment einem Gewitter auf Augenhöhe zu begegnen. Am Gipfel Kreuz war ich auf 4400m und froh meinen Schlafplatz zu sehen.
    Klar war das Dorf mit einem Finger vor meinem Auge verschwunden, aber es wurde schnell größer als ich ihm näher kam. Trotzdem lief ich die letzte Stunde mit Taschenlampe im Dunkeln.
    Dort angekommen stellte ich fest, dass sie den Jahrestag des Dorfes feiern und wie in Südamerika üblich endete so eine Feier nicht vor den frühen Morgen Stunden. Ich hatte ein gutes Abendessen und bin mittlerweile Lärm in der Nacht gewöhnt und schlief wie ein Baby. Die Party selbst ging bis 5Uhr morgens.
    Ich traf auf der Feier auch ein paar Bauarbeiter wieder und wurde von allen sehr herzlich aufgenommen. War wirklich toll, bekam sogar ein Angebot mit der Familie des einen den nächsten Tag zu feiern. Jedoch schuld ich aus, die Musik ist ...
    Naja ich fand es sehr verwunderlich und herausfordernd, das die den ganzen Tag und die ganze Nacht das gleiche Lied spielen und dieses nicht mal sonderlich schön ist.
    Jedoch lieben sie es und alle tanzen einen etwas besonderen Tanz dazu. Eigentlich liefen sie nur im Kreis oder so ähnlich. Es gab noch ein tolles Feuerwerk wo in Deutschland sofort die Feuerwehr auf der Matte gestanden hätte, aber hier gibt es einfach keine Vorschriften. Die Funken wie auch die Überreste fielen direkt in die Menge. 😨😨
    Am nächsten Tag gab es einen Teller Spaghetti als Frühstück und ich trat den Rückweg über Sangalle de Oasis (2100m) an.
    Dieser Ort macht seinem Namen als Oasis alle Ehre. Alles grün und Bananen, Papayas, Palmen, Pools und Cocktail Bars... eben alles was zu einer Oase so dazu gehört.
    Ich schaute mir alles in Ruhe an und machte mich an den Aufstieg nach Cabanaconde. Das nun auch wieder über 1km Höhenunterschied bedeutet, ca. 1h vor Ankunft wurde ich zum ersten Mal auf meiner Wanderung vom Regen erwischt. Ich konnte zwar meinen Rucksack unter einem Felsvorsprung trocken halten, jedoch ich selbst wurde einmal gut durch gewaschen.
    Egal... dadurch freute ich mich um so mehr auf meine warme Dusche im Hostel, die mit einem guten Abendessen gekrönt wurde.
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    Axel Schäfer

    Vielleicht können sie nur das eine Lied spielen 😂😂😂 Nach den Bildern zu urteilen hat es sich trotz den mörderischen Strapazen gelohnt

    2/7/20Reply
    Benni T

    Richtig geile Aktion! 🙌🙌😅

    2/8/20Reply
    Job-Hoppers

    Danke. 😂😂

    2/9/20Reply
    Job-Hoppers

    Auf alle Fälle. It was one of a kind. 👍👍👍

    2/9/20Reply
     
  • Day152

    3-Tages Wandertour durch Colca Canyon

    November 27, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Wenn man Arequipa besucht, ist ein Ausflug zum bzw. eine Wanderung im Colca Canyon Pflicht. So brachen wir bereits um 4 Uhr von Arequipa auf um bei einer 3-tägigen Wandertour den fast 100 km entfernten Canyon bzw. Colca-Tal zu erkunden. Die Fahrt dorthin führte durch eine spektakuläre Landschaft und über einen Pass von dem man einige Vulkane sehen konnte. Einer davon spuckte sogar Asche aus. Der erste Halt unseres Buses war am "Cruz del Cóndor", einem Aussichtspunkt am Rande des Colca Canyon, von dem man häufig Condore aus der Nähe beobachten kann. Heute hatten sie aber wenig Lust sich den Touristen zu nähern und so konnten wir die Vögel nur aus großer Entfernung sichten. Weiter ging es zum Hauptteil - dem 3-stündigen Abstieg in den Canyon. Der Colca Canyon ist je nach Messung 3269 m (vom höchsten Gipfel) bzw. 1200 m (vom Rand) tief und gilt damit als der dritttiefste Canyon der Welt. Start unserer Wanderung war der Ort Cabanaconde, am Rande des Canyons gelegen. Ziel unserer heutigen Wanderung war San Juan de Chuccho, ein kleiner Ort mit einer Unterkunft für die Wanderer und Verpflegungsmöglichkeit. Nach 3h steilen Abstiegs bei brütender Hitze, immer tiefer in den Canyon hinein, erreichten wir unsere Unterkunft. Diese war zwar sehr einfach, lag aber wunderschön am Fuße des Canyons, umgeben von Avocado- und Zitronenbäumen und mit Blick auf die beeindruckenden Felsen ringsherum. Mit unserer bunt gemischten, internationalen und sehr angenehmen Gruppe, sowie unserem Guide Edgar ließen wir den ersten Abend ausklingen.
    Der Folgetag startete um 8.00 Uhr mit der zweiten Etappe. Entlang des Canyons liefen wir Richtung der Oase "Sangalle", unserem Ziel für den zweiten Tag. Während der Wanderung erklärte uns Edgar immer wieder die Besonderheiten der Flora, wie die Einheimischen die Natur nutzen um Farbe oder Insektenschutz herzustellen und zeigte uns auch einige Felsgräber der Inkazeit. Die Wanderung war gut machbar und so erreichten wir schon vor 12 Uhr unsere nächsten Unterkunft. Highlight hier war der schöne Pool! So konnte unsere Gruppe den Nachmittag in der schönen Umgebung bei bestem Wetter entspannen. Der letzte Tag (und härteste Teil) sollte bereits um 4.00 Uhr morgens starten, daher ging es schon recht früh ins Bett.
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    Barbara Siegel

    nice!

    12/3/19Reply

    Zum Ende hin noch Luxus pur 😊

    12/3/19Reply
    Nat and Dom

    Der Schein trügt... Geschlafen haben wir im Mehrbettzimmer bzw. In zusammengeschusterte Hütten

    12/3/19Reply
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  • Day10

    2 Tage Trekking im Colca Canyon

    September 29 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Bereits um 3 Uhr morgens geht es von Arequipa mit dem Minivan Richtung Colca Canyon. Auf dem Weg dorthin legen wir einen Stop auf 4900m an einem Aussichtspunkt für die umliegenden Vulkane ein. An den Fenstern bildet sich Eis und die kalte Luft und die Höhe rauben uns den Atem. Schnell geht es weiter an den Cruz del Condor, wo morgens die großen Kondore über den tiefen Canyon schweben. Hier trennt sich unser Weg von den anderen Touristen - im kleinen Dorf Cabanaconde treffen wir unseren Guide Carlos und zwei weitere Deutsche Reisende für das zweitägige Trekking. Es ist 09:30 Uhr, die Sonne steht bereits hoch am Himmel, die Temperaruren steigen und uns stehen gut 6-7 Stunden Wanderung bevor. Über einen schmalen Pfad mit atemberaubenden Aussichten geht es die ersten 3 Stunden bergab zum Rìo Colca. Nach weiteren 30 Minuten erreichen wir unseren Mittagsstop im Dorf San Juan de Chuchu. 10 Familien leben hier und teilen sich die umliegenden Felder.

    Gestärkt durch unsere Mittagspause in San Juan de Chuchu (wir haben das erste Mal Alpakafleisch probiert) geht es nun noch 3 Stunden abwechselnd auf und ab durch das grüne Tal des Canyons. Ziel ist die Oase Sangalle, wo sich unsere Unterkunft für diese Nacht befindet. Vor Covid19 wanderten täglich etwa 200 Touristen durch das Tal, aktuell sind es etwa 10-20 pro Tag. So dürfen wir den wunderschönen Weg fast für uns allein genießen. Wir lernen von unserem Guide viel über Flora und Fauna und über das Leben der Familien im Canyon.
    Etwa um 17 Uhr erreichen wor Sangalle und können noch die tiefstehenden Sonnenstrahlen genießen, die den umliegenden Canyon in ein leuchtendes orange tauchen.
    Wir schlafen in einfachen Häuschen, es gibt eine schwache Lampe, keine Steckdose, kein WIFI - der perfekte Ort, um die Natur zu genießen. Hier scheint alles andere weit weg, kein Stress, keine Sorgen, einfach nur ein perfekter Moment.
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  • Day11

    Trekking im Colca Canyon - Tag 2

    September 30 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Die Nacht war kurz, bereits um 4:30 Uhr machen wir uns für den Aufstieg aus dem Canyon bereit. Über uns glitzert ein perfekter Sternenhimmel, den wir selten so strahlend gesehen haben. Uns stehen rund 1100 Höhenmeter bevor, um Cabanaconde auf 3200m zu erreichen. Langsam, Schritt für Schritt, erklimmen wir den Geröllpfad. Die Luft ist noch erfrischend kühl und bald wird der Canyon schon von der Morgendämmerung erleuchtet. Etwa alle 15 Minuten halten wir aufgrund der Höhe und der zunehmenden Hitze für eine Trinkpause an, gut 2 Liter Wasser brauchen wir pro Person für den Aufstieg. Der Morgensport tut uns gut und es macht richtig Spaß! Nach gut 3 Stunden haben wir den Aufstieg bewältigt, nun geht es noch etwa 30 Minuten weiter zum Frühstück in Cabanaconde. In Yanque haben wir uns ein Bad in den heißen Vulkanquellen verdient und auf der Hochebene können wir noch Lamas und Alpakas sehen - und um 18 Uhr sind wir zurück in Arequipa. Wir sind kaputt, aber überglücklich über die tollen Eindrücke aus dem Canyon.Read more

  • Day41

    Kondore über dem Canyon

    September 12 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Rund 100 km von Arequipa entfernt befindet sich der drittgrößte Canyon der Welt mit einen der größten existierenden Vogelarten - und wir haben beides gesehen!
    Der Colca-Canyon, benannt nach den sogenannten "Colcas" (in Höhlen aufbewahrte Getreidebehälter), ist angeblich doppelt so tief wie der berühmte Grand-Canyon in den USA. Und die Kondore, die hier mit ihrer z. T. über 3m-Flügelspannweite die Thermik um das "Cruz del Condor" benötigen, um durch die Lüfte zu gleiten - auf der Suche nach Aas, können hier bestaunt werden. Wir haben mit offenem Mund tatsächlich auch welche gesichtet und nun ist uns auch klar, weshalb manche nach einem extrem ergiebigen Essen erst einmal nicht mehr abheben können! Sie sind einfach unvorstellbar groß! Außerdem leben sie wie die Aras monogam und haben ihr Leben lang denselben Partner, weshalb sie oft zu zweit anzutreffen sind!

    Die Tour führt uns danach zu einigen Aussichtspunkten, man erkennt überall die steilen Terrassen, die für den Anbau von Mais und Früchten angelegt wurden. Vorbei an den Touristenschauplätzen in Maca, wo peruanische Frauen in traditionell bunter Tracht mit ihren Alpakas, Lamas und Lämmern für Bilder posieren, an Wilpferden und einem beeindruckendem Bergpanorama starten wir mit Marizol, unserer Führerin für die nächsten 3 Tage, unsere Colca-Tour. Wir sind scheinbar erst einmal die einzigen Wanderer, die Pandemie führte hier zu erheblichen Einschränkungen... 5 Stunden Abstieg in den Canyon folgen, wir schrauben uns die Schlucht hinunter, Landes- und Kaktuskunde inklusive, mit den ganzen Namen auf Spanisch und Quechua bin ich völlig verloren (Tuna ist die Kaktusfrucht, wo sollte auch der Thunfisch hier herkommen?!).
    Irgendwo in dieser Gegend entspringt doch tatsächlich.... ja, der Amazonas! Wir hingegen sehen nur den Rio Colca, in dem sich zahllose Forellen tummeln (trucha!).
    Gegen 15 Uhr erreichen wir hungrig die Lodge Llanhuar, die wunderschön am Flussbett gelegen ist, und werden rundum gut versorgt. Ich entspanne mich bei Sonnenuntergang in den heißen Quellen (während Chris ein Schläfchen hält...). Himmlisch hier! Was wären wir gerne länger geblieben!

    Ein spezieller Dank geht hier an die Sonnencreme-Produzenten (LSF 90!) und Buff-Produzenten- die Sonne erforderte vor allem bei dem Engländer C. B. eine Komplettbehandlung. Wir wären sonst verbrannt!
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  • Day44

    Die Oase ruft!

    September 15 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach einem leckeren Frühstück vor dem Bergpanorama und dem ausgiebigen Streicheln des Haushundes starten wir den zweiten Tag etwas gemütlicher - heute wandern wir den Canyon etwas weiter hoch, danach gerade entlang Richtung Oase, die sich wie eine grüne Verheißung am Füße des trockenen und braunen Canyons entfaltet.

    Die harte und extrem aufwändige Arbeit der Bauern hier ist bei jedem Schritt spürbar, der Weg staubt, einige Häuser und Gebiete sind nur mühsam zu Fuß oder auf / mit einem Muli zu erreichen, es gibt nur wenige Quellen. Die holprige Straße, die die Dörfer miteinander verbindet, existiert erst seit einigen Jahren und es gibt eine Enklave von 8 Menschen, die jahrelang nur nach einer 12-stündigen Wanderung erreichbar war. Als Miri vor 5 Jahren hier war, gab es Abendessen im Kerzenschein, den Strom gibt es hier erst seit 3 Jahren! Wegen des wenigen Regens letzten Jahres war die komplette Ernte in dieser Gegend für die Einheimischen verloren (plus Covid!). Wir sind hier überall mehr als willkommen, die Menschen sehen sich hier nach der Rückkehr der Touristen und benötigen dringend Einnahmen.

    Es ist der schönste Abschnitt der Wanderung, wir nähern uns großen Anbauterrassen, die alle auf Regen warten, durch die zahlreichen Kakteen bahnen wir unseren Weg, sehen Kolibris und Kondore. Im Zickzack geht es weitere 1,5 h zur Oase, wir erkennen schon unseren Pool, sind hochmotiviert! Wir lassen Kakteen, Wasserfall und Hängebrücke hinter uns und sind restlos begeistert von unserer einfachen, aber schönen Bambushütte und der blühenden Umgebung! Essen und Getränke (riiiiesen Fruchtdrinks und Pisco!) sind herrlich und wir entspannen uns am Pool, nicht zuletzt Dank der wenigen anderen Gäste, denn hier scheint sonst um diese Zeit immer noch Hochkonjunktur zu herrschen.

    Das Abendessen wird von Pablo im Lehmofen zubereitet, einfach köstlich! Vegetarier sollte man in Peru jedoch wirklich nicht sein! Wir gehen früh ins Bett, denn um 4 Uhr beginnt der 4-stündige Aufstieg zurück nach Cabanaconde. Ich habe Magenprobleme und mache kaum ein Auge zu... Nicht nur wegen des Magens und der Aufstehzeit- denn es gibt im Zimmer unzählige Spinnen (und ab und an auch angeblich Skorpione!)...

    Unter dem schönsten Sternenhimmel beginnen wir den Aufstieg, ca. 1100 Höhenmeter müssen überwunden werden...  An dieser Stelle muss ich gestehen, dass es am Anfang echt gut ging, ich ab der Hälfte aber gerne auf einen Muli zurückgegriffen hätte (Gestern hatte ich noch über die Geschichten der peruanischen Touris gelacht, die in der Oase feiern und sich am nächsten Tag hochschaukeln lassen)... Trotz der schönen Umgebung kam mir der Weg gleichförmig und unendlich lange vor. Für mich wollten die Zickzack-Kurven mit den hohen Stufen einfach kein Ende nehmen... Selbst Chris hat mit Motivation und Kraft gekämpft. Verrückt: Einheimische schaffen diese Strecke in 1,5h. Aber wie???

    Oben erwartet uns ein Frühstücksbuffet, das ich erst einmal kaum anrühren konnte. Aber die Tour geht weiter - wir lassen den nächsten Aussichtspunkt für eine Pause im Bus aus, erst die heißen Quellen, Lamas, Alpakas im Vulkankrater (Vale de los Volcanos) und die Steindenkmäler locken uns von den Sitzen.
    Die stundenlange Rückfahrt nach Arequipa belohnt uns mit wunderschöner Vulkan-Landschaft, zahlreichen Lama-und Pekunjaherden. Chris isst im Restaurant Forelle, ich Alpaka-Steak. Bei unserer Ankunft ist der Vulkan Misti in Sonnenlicht gehüllt und begrüßt uns warm... Wir schälen uns aus den staubigen Klamotten und fallen nach einer Dusche totmüde ins Bett.
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    Der Hut für die nächste Mottoparty 😉 [Kaddi]

    9/27/21Reply
     
  • Day170

    Arequipa/ Colca Canyon

    February 19, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Arequipa ist eine schöne Stadt, doch außer dem Hauptplatz gibt es nicht viel zu sehen. Mit einem Tag Verspätung fahre ich nach Cabanaconda und starte die 3-Tages Tour im Colca Canyon gemeinsam mit Alexander 🇫🇷 Der Colca Canyon ist der zweittiefste Canyon der Welt und so geht es am ersten Tag 1.000 m runter zur ersten Unterkunft. Am zweiten Tag legen wir insgesamt 3.400 Höhenmeter zurück und schlafen dementsprechend Abends sehr gut 😴 Um 4 Uhr klingelt der Wecker am letzten Tag und wir brauchen nur 2 Stunden für die 1.000 m nach oben. Warme Dusche und dann beginnt die Reise mit dem Nachtbus nach Huacachina.Read more

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Río Huaro Rumi, Rio Huaro Rumi