Peru
Santa Cruz

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5 travelers at this place:

  • Day54

    In der Nacht wurde ich ein paar Mal wach, da unser Hund mit seinen Beschützerinstinkt hoch aktiv war und die halbe Nacht Kühe gejagt hat, sobald sie in die Nähe des Zeltplatzes kamen.
    Ansonsten habe ich aber wieder wider erwartend sehr gut geschlafen. Man gewöhnt sich schnell an die dünne und schmale Liegematte und den engen Schlafsack. Den hatte ich mir übrigens in einem Outdoor-Shop ausgeliehen und hatte scheinbar auch Glück damit, denn es war ein warmer und vor allem sauberer Schlafsack. Ich hörte nämlich schon von einigen Geschichten, wo die Schlafsäcke richtig dreckig waren oder streng (nach Urin) gerochen haben. Bäh! Nichtsdestotrotz hatte ich immer noch meinen dünnen Hüttenschlafsack dabei gehabt, um zumindest das Gefühl zu haben, in etwas Eigenem und Sauberem zu schlafen.

    Der Morgen an diesem Tag war kalt, aber klar, so dass wir beobachten konnten wie die Sonne die Bergspitzen, die uns umgaben, langsam in ein schönes Orange färbte. Klingt kitschig, war aber so.

    Nach dem Frühstück mit lecker Pancakes, sind wir um 7.30 Uhr losgewandert. Das erste Stück war etwas unangenehm, da wir auf einem schmalen Weg wanderten auf dem viele große Steine lagen. Man musste also immer aufpassen, dass man nicht umknickt.
    Geführt hat hat uns der Weg zum See Arhuraycocha. Ein toller See! Viel schöner als die viel gelobte Laguna 69. Auf 4.450m Höhe, umgeben von schneebedeckten Bergen, mit tiefblauem und klarem Wasser. Angekommen sind wir am Ufer des Sees. Nachdem wir aber einen Viewpoint oberhalb des Sees entdeckten, sind Jasmin, Sam und ich in windeseile dort hoch geklettert. Von dort oben war der Blick nochmal beeindruckender.

    Anschließend ging es zunächst über eine Stunde auf dem gleichen Weg zurück, bis wir “unten” angekommen sind. Die Umgebung an der wir eine kurze Snack-Pause eingelegt haben sah aus wie ein großer ausgetrockneter See, in dem Lupinen-Sträucher wuchsen und Kühe grasten.
    Nach der Pause zog sich der Weg bis zu unserem Lunch. Auch wenn die Strecke wirklich schön war - wir wanderten erst über den “ausgetrockneten” See und dann an einem richtigen See vorbei - der Hunger drückte ein wenig die Stimmung.
    Endlich am Rastplatz angekommen, holte Domi mal wieder das Essen aus ihrem Rucksack und servierte uns Nudeln mit Gemüse und Thunfisch aus der Dose, was sich wieder gut essen ließ.

    Nur eine Wander-Stunde später sind wir dann auch schon an unserem Campingplatz angekommen.
    Das schien ein sehr beliebter Campingplatz zu sein, denn um uns herum waren mehrer Zelte aufgestellt. Es war fast schon wie ein kleines Zeltdorf. Das Gute an dem Campingplatz war, es gab einen Kiosk in dem man Snacks, Bier, Wasser und sogar Wein kaufen konnte. Ich habe die Gelegenheit sofort ergriffen und mir eine Flasche teures Wasser gegönnt. Wir wurden zwar immer mit Wasser versorgt, das schmeckte mir aber nicht. Es war nämlich kein richtiges Trinkwasser, sondern ausgekochtes Flusswasser. Dadurch wurde es trinkbar, aber der Geschmack war alles andere als neutral. Selbst wenn man mit dem Wasser Tee zubereitet hat, schmeckte der Tee immer nach Fluss, egal wieviel Teebeutel oder Zucker man in die Tasse gefüllt hat. Und genau anschauen sollte man es auch nicht. In meiner durchsichtigen Trinkflasche waren zumindest immer irgendwelche Fussel drin.

    Vor dem Abendessen haben Jasmin und ich unser Zelt noch etwas besser fixiert. In den letzten Nächten waren die Zeltwände nämlich teilweise sehr nass, da es keinen Abstand zwischen dem Innen- und Außenzelt gab. Und da es am Abend sehr windig wurde und wir befürchtet haben, dass es in der Nacht noch mehr stürmt bzw. regnet, wollten wir verhindern, dass uns das erneut passiert. Und so haben wir die Seile des Außenzelt (mehr) gespannt und mit großen Steinen fixiert. Heringe gab es ja nicht mehr. Unser Donkeyman/Zeltaufbauer hat nur verdutzt geguckt als er unsere Aktion sah. Wir jedenfalls fanden sie sehr smart und waren auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

    Zum Abendessen gab es eine grüne Bohnensuppe und Spaghetti mit Gemüse bzw. Zwiebeln und kaum Soße. Ich mag´s lieber umgekehrt, aber Camping ist kein Wunschkonzert. Wenigstens waren die Nudeln nicht verkocht.
    Der Nachtisch war dann eine kleine Überraschung. Ronaldo, Domi und unser Donkeyman brachten und heißen Rotwein - also eine Art Glühwein nur ohne Gewürze, dafür aber mit extrem viel Zucker - und haben mit uns auf die Wanderung angestoßen. Fanden wir sehr nett. Wir hätten gerne mehr von dem Wein gehabt, aber für mehr Flaschen war wahrscheinlich kein Platz mehr auf den Eseln. Egal, war so oder so ein schöner Abschluss des letzten Abends.
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  • Day267

    Santa Cruz - Tag 2

    May 27, 2017 in Peru

    Der zweite Tag versprach ein wenig herausfordernder zu werden, da 850 Höhenmeter anstanden. Diese verteilten sich allerdings, samt Abstieg von 550m, auf nur 9km.
    Die Landschaft die wir dabei jedoch durchwanderten, war absolut spektakulär. Links und rechts ragten schneebedeckte Berge auf. Wir wanderten in Tälern, die teils senkrechte Seitenwände hatten und von denen in der Regel Wasserfälle stürzten. Dabei verschleierten Wolken immer wieder die Aussicht und gaben sie kurz darauf wieder frei.
    Da wir wie zu erwarten viel zu früh im Camp ankamen blieb viel Zeit noch etwas mir der Gruppe zu machen. So lernten wir ein israelisches Kartenspiel kennen, schmiedten Reisepläne und eine Flasche Whisky fand ihr Ende. Ob letzteres, bei einer Übernachtung auf 4.200m, so intelligent war, wird sich noch herausstellen.
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  • Day268

    Santa Cruz - Tag 3

    May 28, 2017 in Peru

    Beim wandern ist die Welt noch in Ordnung. Morgens mussten wir uns von den 3-Tage-Wanderern verabschieden, da diese eine längere Strecke zurück legen mussten. Besonders schön anzusehen war, wie sich selbst der französische Muslim nordafrikanischer Abstammung mit einer herzlichen Umarmung von den Israelis verabschiedete.
    Die Wanderung wurde durch einen Umweg zwar länger, aber unglaublich bereichert. Ein wunderschöner Gletschersee mit Gletscher, welcher noch im See kalbt, verleitete zu der ein oder anderen verrückten tat. So sprangen einige unserer Gruppe kurz entschlossen in selbigen See. Der liegt auf 4.400m und Reste des Gletschers treiben noch in ihm. Es war durchaus erfrischend :-)Read more

  • Day132

    Ezels genoeg, maar de drijvers zijn te koppig om te werken. Met als gevolg dat de afstanden 's anderendaags verdubbelen. Het resultaat voor ons is meer dan 1300 meter omhoog dan 20 kilometer lang afzien en zwoegen. In een onvergetelijke omgeving, dat wel. We vertrekken 's morgens vroeg, gaan diep in het rood, en komen volledig uitgeput aan bij valavond.

  • Day35

    Santa Cruz Numero 3

    October 11, 2016 in Peru

    Heute bin ich dran. Hab mir voll die Erkältung eingefangen. Das Fieber is auch schon da, dafür ist der Esel weg. Diese Unterhaltung mit Jeroen gestaltete sich, übersetzt, heute morgen so: "Der Esel ist weg." Staunen:" Wie, der Esel is weg?" "Ja, weg halt." "Und wo ist er hin?" "weg. Weiß nicht wo der ist, ist halt nicht hier." "Aha, der Esel ist komplett weg?" "Jo, hab ihn gesucht. Kein Esel." "Ok...Und nu?" "Ja, wie gehabt, aber halt ohne Esel." "Wer trägt dann den Rucksack?" " Der Esel nicht. Macht wohl Fausto." "Ok, er, aber ohne Esel, also eselfrei." "Komplett eselfrei." "Gut. OK" "OK".
    Was hier möglicherweise als plumper Versuch eines Lorio Sketches liest, war in Wirklichkeit die Unterhaltung zwischen mir und Jeroen. Halb sechs morgens, auf 4500 m Höhe und mit Fieber auf meiner und Schießerei auf seiner Seite. Ohne Kaffee. Haben uns einfach mal unterhalten, volles Brett.
    Also haben wir Fausto den Rucksack gegeben und sind im Wechsel mit drei Rucksäcken den Gipfel hoch. Punta Union, man haben wir auf dem Weg unioniert, nicht uriniert. Kein Urin weil kalt und Schnee. Ist vielleicht sichtbar auf manchen Bildern.

    Aber oben, da war dann Super Wetter. Also immer noch Schnee, aber wir waren glücklich, und vom Gipfel aus konnten wir im anderen Tal Sonnenschein und eine große Lagune sehen. Da sind wir nun, 12 km nach dem Gipfel und wieder knapp 800 m runter. Super Zeltplatz und ich liege, mit Socken, Pulli und Handschuhen im Schlafsack und schaue den anderen beim Kochen zu. Und hier eine kleines Gedicht für das Beste Medikament der Welt, Paracetamol:

    Ach, Paracetamol
    Mit dir bin ich wohl
    Immer heiß
    Getränkt in Schweiß
    Glücklich und ohne Schmerz
    Hau ich mir so im Scherz
    Noch eine rein.
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Santa Cruz

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