Peru
Universidad Nacional de la Amazonia Peruana

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13 travelers at this place:

  • Day24

    30-7 Iquitos: laatste middag met Heike

    July 30, 2018 in Peru ⋅ 🌧 28 °C

    's Middags pinnen en een avocadotosti (bruin brood!) en daarna met Heike naar de artisan market, zij moet veren hebben voor haar dochter, die maakt oorbellen. Op weg er heen ziljoen gieren. ? Waarom? Lijkt wel een bijeenkomst.
    Ik doe nog wat boodschappen en daarna nog even afkoelen op de kamer van Heike.
    Half vijf afscheid, het was super gezellig Heike!
    Tuctuc naar taxibus naar Nauta. Frietje (bijna niet gekregen omdat we er geen kip bij wilden!) en inchecken bij de boot. Dan hebben we nog dik een uur, maar er is geen gezellig iets om te wachten, dus we slenteren wat rond (levert Karin wel een korte broek op!) en scoren nog een koud biertje.
    De boot is weer iets anders dan verwacht, maar brengt ons wel in 12 uur naar Lagúnas.
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  • Day6

    Iquitos City Tour

    June 25, 2018 in Peru ⋅ 🌧 30 °C

    Heute machte ich eine City Tour durch Iquitos. Gestartet sind wir in Belen, dem größten Markt Iquitos. Hier kann man wirklich für uns außergewöhnliche und auch verbotene Lebensmittel kaufen. Alles was der Dschungel und der Amazonas eben so hergibt. Die Palette reicht von Krokodil über Schildkröte bis hin zum Gürteltier, Insekten und Affen. Die Präsentation ist für das österreichische Auge nicht besonders gschmackig, aber die Einheimischen scheinen diesen Markt zu lieben!
    Die österreichische Lebensmittelpolizei dürfte hier auch nicht vorbeischauen, die würden vermutlich sofort alles zu machen. Belen ist dreckig, ungewöhnlich und trotzdem ist es sehr interessant, all die dargebotenen Sachen zu bestaunen und den Alltag der Menschen hier zu sehen.

    Nach dem Marktbesuch geht es weiter zu einem Manatee Rescue Center. Sehkühe sind vom Aussterben bedroht, da sie 1) wegen ihres Fleisches getötet werden und 2) weil eine Seekuh nur alle 5 Jahre Nachwuchs haben kann.
    In der Auffangstation werden Tiere von Privatpersonen (die sie fangen und dann wegen ihres Fleisch züchten) gerettet und aufgepäppelt. Nachdem sie dann mehrere Stadien in der Auffangstation durchlaufen haben,werden sie wieder in die freie Wildbahn entlassen. Die Rettung einer Seehkuh ist ziemlich aufwändig und teuer, aber das Team vor Ort tut sein bestes, soviele Seekühe wie möglich wieder auszuwildern und dies ist ihnen in der Vergangenheit auch schon mehrfach gelungen.
    Neben Seekühen werden auch Schildkröten,Affen, Otter etc vorm Kochtopf gerettet und liebevoll wieder auf ihr Leben in der freien Wildbahn vorbereitet.

    Anschließend an das Rescue Center machten wir noch eine Bootstour durch Perus "Venedig" ,den Stadtteil Belen. Belen ist eine Barackenstadt, ein Armenviertel, die Leute leben im, am und vom Fluß. Belen besteht aus Floßhütten, die mit dem Wasser steigen und sinken und Häusern auf Stelzen. Insgesamt leben hier etwa 7000 Menschen, deren Alltag sich im Einklang mit dem Fluß abspielt. Es wird gebadet, gewaschen, gearbeitet und gespielt. Obwohl die Menschen nicht viel haben, machen sie einen glücklichen Eindruck.
    Alle die hier leben, sind aus dem Dschungel zugezogen und haben diesen aus unterschiedlichen Gründen verlassen. Zurückzugehen kann sich kaum wer vorstellen. Auch wenn sie nur wenig haben, man gewohnt sich schnell an den Komfort, den die sogenannte moderne Welt bietet.

    Abends schlendere ich noch den Malecon entlang, an dem sich viele Menschen tummeln um den Ausblick auf den Itaya-Fluss zu genießen. Ich unterhalte mich in meinem brüchigen Spanisch mit ein paar Einheimischen, dann spricht mich noch ein Ingenieur aus Lima an. Wir unterhalten uns knapp eine Stunde (er spricht super Englisch) - die Leute sind neugierig, unterhalten sich gerne mit "Gringos und so erfahre ich wieder ein bisschen mehr über Land und Leute. Hier bin ich bis jetzt nur freundlichen Menschen begegnet.

    Sehenswürdigkeiten bietet Iquitos nicht viele (es gibt das Casa Fierro, das von Gustave Eiffel erbaut wurde - ist aber nichts späktakuläres, weiters gibt es noch ein paar ehemals prunkvolle Häuser, die während des Kautschukbooms hier errichtet wurden), aber das braucht es auch nicht. Hierher kommt man wegen der beeindruckenden Natur.

    Ein weiterer Tag mit vielen tollen,beeindruckenden Impressionen geht zu Ende! Peru zeigt sich jetzt schon in all seiner Vielfalt! Me gusta mucho 😊

    Morgen gehts dann zur Muyuna Lodge, 3 Bootsstunden von Iquitos entfernt. Kein Strom, Telefonnetz geschweige denn Internet. Dort lerne ich dann das richtige Dschungelleben kennen. Ich werde dann bei meiner Rückkehr nach Iquitos in 4 Tagen berichten!
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  • Day57

    Bootfahrt Tag 3

    June 23, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 31 °C

    Da wir aufgrund der Verspätung erst mitten in der Nacht angekommen wären und da niemand von uns Backpackern Lust drauf hatte, sind wir schon in Nauta von Board. Von hier gibt es eine Straße nach Iquitos, das hat uns gut und gerne 8h gespart. Außerdem wurden meine langeweile immer größer und ich war froh um die AbwechslungRead more

  • Day5

    Erste Eindrücke von Iquitos

    June 24, 2018 in Peru ⋅ 🌧 25 °C

    Nachdem ich mein Gepäck in Händen halte, gehe ich Richtung Ausgang. Und es wartet auch schon der Hotel-Abholservice auf mich. Bis jetzt hat wirklich alles wunderbar geklappt. Der ältere Mann bringt mich zu seinem Auto,das seine besten Jahre schon hinter sich hat,aber es erfüllt immer noch seinen Zweck.
    Heute sind die Strassen besonders voll,denn es ist fiesta in Iquitos, nämlich die des Schutzpatron des Dschungels,San Juan. Es herrscht ein Verkehr vergleichsweise mit dem von Lima, nur mit dem Unterschied, dass wir fast das einzige Auto auf der Straße sind. Soweit das Auge reicht nur Mototaxis. Es ist laut,es stinkt,aber es hat seinen eigenen Reiz.
    Iquitos' erster Eindruck ist, dass es komplett anders ist als Lima.
    Iquitos,so lerne ich vom Taxifahrer, ist ziemlich von der Außenwelt abgeschnitten. Die nächste Stadt befindet sich 2 Bootstunden entfernt,schon in Kolumbien, um die nächste Stadt in Brasilien zu erreichen benötigt es 10 Stunden. Dafür jede Menge Regenwald rundherum und genau deshalb bin ich ja hier.
    Ich lasse mich überraschen,was ich hier alles erleben werde. Auf jeden Fall ist es heiß hier,endlich kann ich meine Jacke in den Koffer packen!
    Jetzt such ich mir mal ein nettes Restaurant und erkunde ein wenig die Gegend!

    P.s. die Internetverbindung hier ist desaströs, drum gibts weniger Fotos
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  • Day7

    Auf gehts zur Muyuna Lodge

    June 26, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 25 °C

    Sitze grad im Büro der Muyuna Lodge und in knapp einer halben Stunde gehts aufs Boot, das mich tief hinein in den Dschungel bringt. 3 Mitreisende hab ich schon kennengelernt,Italiener aus Florenz. 2 weitere aus den USA werden auch noch in der Reisegruppe sein.

    Die Mitarbeiter von Muyuna sind echt sehr freundlich und hilfsbereit. Jeder bekommt eine Trinkflasche als Geschenk, Muyuna setzt sich für Umweltschutz ein und versucht Plastikmüll zu vermeiden. Thumbs up!

    Die Fahrt zur Lodge dauert 3 Stunden mit dem Speedboot. Mit einem "local" Boot würde die Reise knapp 10 Stunden dauern, erklärt uns Luis, unser Guide für die nächsten 4 Tage.

    Um 10.00 schippern wir los, 10 Minuten später erreichen wir zum ersten Mal den Amazonas. Am Amazonas gilt "Life jacket"-Pflicht, also ziehen wir diese alle brav an. Irgendwie ein überwältigendes Gefühl das erste Mal den größten Fluß der Welt entlang zu fahren.

    Der Amazonas ist wirklich riesig. Man fühlt sich eher als wäre man am Meer als auf einem Fluß. Wirklich beeindruckend!

    Nach ca.2 Stunden Fahrt biegen wir in einen Seitenarm des Amazonas ab. Die Natur hier ist wunderschön, alles erstrahlt in saftigem Grün und verschiedenste Vögel begleiten uns. Die Schönheit der Natur in Kombination mit der hier vorherrschenden Stille ist atemberaubend. Hier kann man den Stress des Alltags getrost vergessen.

    Pünktlich um 13.00 kommen wir in der Lodge an und werden herzlich begrüßt. Der erste Eindruck der Lodge ist fantastisch! Das Zimmer ist riesig, sehr sauber und modern. In meinem Zimmer gibt es eine Terrasse mit Hängematten, in denen ich es mir bestimmt ab und an gemütlich machen werde. Eine richtige Luxus- Dschungelunterkunft!

    Gleich nach dem Ankommen gabs Mittagessen. Es war köstlich. Es wird in Buffetform serviert, so kann sich jeder das nehmen, was er möchte. Es gab gebackenen Karfiol, ein Hühnercurry, Salat, Eier, Oliven, Kartoffeln und als Nachspeise frisches Obst, das man sich den ganzen Tag lang nehmen kann. Momentan fühle ich mich wie im Paradies auf Erden!!
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  • Day11

    Lazy day in Iquitos

    June 30, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 26 °C

    Nun bin ich schon 1 1/2 Wochen auf Reisen und bis jetzt stand jeden Tag volle Action auf dem Programm. Deshalb habe ich beschlossen, es heute mal ruhig anzugehen.

    Ein bisschen durch Iquitos flanieren, baden gehen, lesen. Das schöne Garden House Hotel genießen.
    So der Plan. Mal schauen, was der Tag dann tatsächlich bringt! 😊

    Jetzt sitze ich erstmal gemütlich beim Frühstück, beobachte was sich auf der Straße neben dem Hotel so tut. Immer spannend, den Alltag der Menschen zu beobachten.

    Nachdem ich ein bisschen Zeit am Pool verbracht habe, entschließe ich mich, das Schiffmuseum zu besuchen. Kein wirkliches Highlight, trotzdem ein netter Zeitvertreib. Es wird die Geschichte der Schifffahrt am Amazonas, sowie die Geschichte Iquitos dargestellt.
    Danach möchte ich noch ins Völkermusem gehen, aber das hat bis 14.00 geschlossen. Also schlendere ich ein bisschen durch die Straßen, mache 2 Caches und komme dann an einem Spa vorbei, in dem ich mir eine Mani- und Pediküre gönne. Für nichtmal 10€ sehr erschwinglich und es schadet nicht aus meinen Dschungelfüßen wieder halbwegs gepflegte zu machen 😁

    Während meine Füße aufgehübscht werden, unterhalte ich mich mit einer Kanadierin, die gerade von einer Ayahuasca-Woche zurück ist. Wirklich interessant, was sie erlebt hat, mir wäre es trotzdem zu riskant das ganze auszuprobieren.

    Nach meinem 1-stündigen Beauty-Programm besuche ich noch das Völkerkundemuseum, in dem die Lebensweisen verschiedener Amazonasvölker präsentiert werden. Manche dieser Völker leben immer noch völlig ohne Kontakt zu irgendwelchen anderen Menschen tief im Amazonasurwald.
    Das Museum ist gut aufbereitet, es ist interessant sich über die einzelnen Stämme zu informieren und Gegenstände aus ihrem alltäglichen Leben zu sehen. Im Gegensatz zum Schiffmuseum, kann ich dieses Museum getrost jedem empfehlen, der nach Iquitos kommt.

    Zum Abendessen geht es heute ins Dawn On The Amazon Restaurant, das herrliche Smoothies,selbstgemachte Säfte und eine riesige Auswahl an Speisen anbietet. Ich habe mich für die Spezialität des Hauses, gedämpften Amazonasfisch entschieden. Muy rico!!!
    Und zum ersten Mal in Iquitos habe ich schnelles Internet! Herrlich 😁

    Zurück im Hotel ist erstmal packen angesagt. Morgen geht es nach Cusco in den Anden. Nach Lima und Iquitos wieder eine völlig andere Welt.
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