Peru
Universidad Nacional de la Amazonia Peruana

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Travelers at this place
    • Day9

      Back to Lima (1/2)

      November 28, 2021 in Peru ⋅ ☁️ 28 °C

      Um 8 Uhr holt mich mein Amazonas Guide Jorge mit seinem 11-jährigen Sohn mit dem Dreiradmoppet vom Hotel zur Tour nach Belen ab. Um 5:30 Uhr stand ich senkrecht im Bett, weil die ganze Casa Morey bebte. Die Leue liefen aufgeregt in die Lobby, aber ich dachte mir, wenn das Gebäude schon seit dem 19. Jahrhundert steht, wird es ja nicht ausgerechnet heute einstürzen. Damit. hatte ich auch recht und nach 10 Minuten war der Schreck vorbei. War ein Erdbeben der Stärke 7,5, das Zentrum war aber sehr weit entfernt. Kommt hier öfter vor…

      Belen ist ein recht armes Viertel der Stadt, wo man ohne Guide als Turi nicht hinsollte, die Hände fest am Geldbeutel haben sollte und so war ich heute auch die einzige Langnase auf diesem umtriebigen Markt. Bereits um 8 Uhr herrscht hier das pralle Leben, die Marktleute kochen parallel und so kann man hier direkt neben dem Marktstand an Plastiktischen für ca. 7 Soles (1,60€) köstlich essen - morgens wohlgemerkt ! Die Männer gönnen sich zum Frühstück schon mal gerne ein Cerveza, ist ja Sonntag. Der ganze Stadtteil ist aufgeständert, so das in der Rain Season (beginnt im Dezember) der 1. Stock schlicht geräumt und ins OG umgezogen wird. Für kleines Geld mieten wir uns ein Boot und erhalten so tolle Einblicke vom Wasser aus. Neben Schweineköpfen, gegrillten Würmern, Caymans und Schildkröten erhält man auf dem Belen Markt alles, was das Herz begehrt und der Amazon bereitstellt. Natural medicine ist hier natürlich ein großes Ding und so gibt es keine Krankheit, gegen die es keine natürlich gewonnene Medizin gibt.
      Ich bin ja kein Früchtefan, aber hier komme selbst ich tatsächlich auf die Mango, Avocado & Co. und köstliche Früchteshakes - das schmeckt einfach anders als in Deutschland. Der Tag vergeht wie im Flug und um 17 Uhr geht‘s zurück nach Lima. Eine tolle und erlebnisreiche Woche im Amazon ! Glad I made it 😊, auch wenn‘s in der Dauer-Türkischen Sauna manchmal anstrengend war 😰….
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      Traveler

      Ist das eine Schildkröte?

      11/28/21Reply
      Traveler

      So genau will man das glaube ich gar nicht wissen :/

      11/29/21Reply
      Traveler

      Jaaaaaa 🤤

      11/28/21Reply
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    • Day4

      In Iquitos angekommen

      November 23, 2021 in Peru ⋅ ☁️ 22 °C

      Am 23.11. bin ich um 7:10 Uhr (!) gut in Iquitos gelandet. Eine komplett andere Welt: nur über den Luft- und Wasserweg zu erreichen hatte die Stadt mit mittlerweile 1 Mio. Einwohnern ihre Blütezeit in der Epoche der Kautschukbarone, heute lebt sie im Wesentlichen von der Ölförderung, wobei die Kapazitäten noch rd. 10 Jahre halten. Mal sehen, was danach kommt…
      Busse fahren hier mit Holzkarosserie ohne Fenster (lokal gefertigt), Coronaimpfungen erfolgen to go auf der Straße. Das vorherrschende Verkehrsmittel sind Dreiradmopeds, allerorten sieht man die verwelkte Pracht der Kautschukära…der Regenwald fängt direkt neben der Straße an, schon beeindruckend 😳.
      Der Fahrer, der mich vom Flughafen hierher gebracht hat, berichtete, dass Iquitos die am schwersten von Corona betroffene Stadt Perus war. Über 100.000, also jeder 10. ist im Zuge der Corona-Pandemie gestorben und die Leichen wurden in riesigen Gruben im Regenwald in Plastiksäcken beigesetzt. Damit wissen die Menschen nicht, wo ihre Angehörigen begraben sind - unvorstellbar. Kein Wunder, kaum Krankenhauskapazitäten und kein Sauerstoff. Mittlerweile sind hier 80 % geimpft, durch die Massendurchseuchung gibt es derzeit nur noch vereinzelt Coronainfektionen.
      Die Luftfeuchtigkeit liegt hier bei 90 %, es regnet an ca. 200 Tagen im Jahr und mein erstes T-Shirt ist schon nach 10 Minuten durchgeschwitzt 😰… Die Lodge muss wohl toll sein, auf meinem kleinen Rundgang habe ich schon mit verschiedenen Leuten gesprochen, die meinten, dass das wohl eine der ökologisch besten Lodges hier in dem Gebiet ist.
      Nun geht‘s los mit dem Schnellboot 140 Kilometer stromaufwärts zur Munyuna- Lodge, die an einem Seitenarm des Amazonas gelegen ist. Über 60 % der Landesfläche Perus werden vom tropischen Regenwald bedeckt, doch nur 10 % der Bevölkerung leben in diesen über 1000 km langen Streifen im Osten Perus. Der Amazonas ist ein Fluss der Superlative. Er transportiert ein Fünftel des gesamten Süsswassers der Erde, ist innerhalb Perus zwar nur maximal 2 km, an der Mündung in Brasilien jedoch stattliche 230 km breit. Mit einer Länge von 6762 km ist er der längste Fluss der Erde und übertrifft damit mit rund 100 km den Nil in Afrika. Big !!!!
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      Traveler

      Schön mal wieder was von dir zu hören, toller Bericht ! 🥰

      11/28/21Reply
      Traveler

      Oh, ein Lebenszeichen, *freu* damit hatte ich erst Dienstag gerechnet! Hier 1. Advent, Schnee und eine neue Virusvariante… sei froh, dass Du letztes Jahr Namibia gemacht hast, das wäre heuer mit dem Rückflug pünktlich zur Bescherung schief gegangen…

      11/28/21Reply
      Traveler

      Hauptsache vier Nike-Logos auf dem Bus. Muss wohl so‘n Anton fahren. 👍

      11/28/21Reply
       
    • Day316

      Mariposario Pilpintowasi

      September 29, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 31 °C

      Diese Farm die sich der Aufzucht von Schmetterlingen und der Aufnahme misshandelten Tieren widmet, ist ein schöner und auch trauriger Ort.
      Auch die Zucht ist hochinteressant und die Schmetterlinge einfach nur bezaubernd.
      Die Schmetterlinge haben ein Flughaus in dem sie sich frei bewegen und paaren können. 2mal am Tag läuft ein Angestellter durch das Haus und sucht gelegte Eier. Diese werden im Zuchthaus bis zum fertigen Schmetterling gepflegt und die Hälfte kommt ins Flughaus und die andere Hälfte in die freie Natur. Der eine sieht aus wie eine Eule und das mit soviel Details, das es aussieht, als wäre er gemalt.
      Es ist toll auch die ganzen freiwilligen zu sehen die sich so stark für das Wohl der Tiere engagieren.
      Die Affen sind dort den ganzen Tag frei im Dschungel unterwegs und kommen abends um 4 pünktlich in ihr Gehege zurück. Man läuft also die ganze Zeit im Käfig umher. Sprich, wir waren im Käfig und die Affen frei. Die meisten zumindest, manche sind zu aggressiv und haben versucht Menschen anzugreifen. Nach jahrelanger Misshandlung auch durchaus nachvollziehbar.
      Wenn man sich die Geschichten der anderen Tiere anhört, denen es jetzt wieder besser geht, ist es schon entsetzlich.
      Ein Tocan wurde nur mit Hundefutter gefüttert. Durch den Mineralmangel bekam sein Schnabel ein weit offenes Loch. Nach Aufnahme hier im Center und Artgerechter Ernährung ist sein Schnabel wieder komplett zu gewachsen.
      Leider können sie nicht frei gelassen werden. In Peru gibt es ein Gesetz das besagt, dass die Tiere dort frei gelassen werden müssen, wo sie eingefangen wurden. Es gibt Leute die, die Bestände überprüfen, so das es ja kein Tier einfach so in die Wildnis kommt. Bürokratie auf dem dümmsten Level, das ich bisher kennengelernt habe. 2 Affen wurden auf dem Flughafen in Lima gefangen. Also müssten sie jetzt auch dort wieder frei gelassen werden. Also bitte... Die sollten lieben die Wilderer so stark kontrollieren. Aber gut so ist es. In Bolivien wurden vor kurzem 4000 Jaguar Schneidezähne gefunden. Das bedeutet das mindestens 2000 Jaguare dafür sterben mussten. Diese Zähne werden meist nach China exportiert, was ich weiß werden die dort zu medizinischen bzw. Aberglauben benutzt. Stärke, Sexualität, usw.
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    • Day11

      Das Ziel rückt näher…

      March 11, 2022 in Peru ⋅ 🌧 25 °C

      Im weiteren Verlauf unserer Wanderung haben wir tatsächlich schon einmal die Gelegenheit, Machu Picchu aus der Ferne zu sehen. Nach dem Abstieg ins Tal wandern wir entlang des Rio Urubamba, müssen über eine hölzerne Suspensionbridge 😬 und werden die ganze Zeit von einer Vielzahl von Schmetterlingen begleitet . Wir nehmen den Zug nach Aguas Calientes um dort die Nacht vor dem großen Ziel unserer Wanderung zu verbringen….Read more

      Traveler

      Wunderschön 😄😘

      3/14/22Reply
      Traveler

      Das sieht nicht sehr sicher aus. 😬

      3/14/22Reply
       
    • Day94

      Kambo

      December 11, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 28 °C

      Une des choses les plus spécial réalisé durant ce voyage !

      Qu'est-ce que c'est que le kambo ?
      Pour faire court c'est considéré comme un vaccin de la jungle , il permet de booster le système immunitaire et de purger totalement le corps.
      🐸
      Pour ce faire il faut extraire le venin d'une grenouille spécifique d'Amazonie.
      En stimulant ces pattes, elle sécrète le fameux venin sur sa peau.
      Ensuite le chaman nous à brûlé sur le bras à l'aide d'une liane spéciale.
      Pour moi ce sera 4 points , cela varie selon les personnes et leurs résistance.
      Puis il applique le venin sur les brûlures.
      On peut sentir instantanément le venin attaquer notre système.
      Cela se traduit par une chaleur dans tout le corps , puis on sent notre gorge et nos lèvres gonfler. 🔥
      C'est la que commence la purge , beaucoup de vomissements, des sueurs abondante durant environ 20 minutes.
      On sent vraiment notre corps qui combat ce venin de façon très intense.

      Il faut ensuite enlever le venin des brûlures. 30 minutes plus tard après un bref repos on se sent comme nouveau , très frais et en pleine forme.
      Dans cette région beaucoup de maladies sont soignés à l'aide de ce " vaccin ".

      Pour résumer ce fut vraiment intense tout autant qu'intéressant.
      Cela permet de beaucoup réfléchir sur nos méthodes de traitement très tournée vers l'industrie pharmaceutique...
      💊🏥
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      Traveler

      Incroyable … énormes bisous à vous deux 🫶

      12/15/22Reply
      Traveler

      CEST certainement meilleur que le vaccin ARN contre le Covid 😷 car nous après trois doses on as attrapé le dit covid 😷 sûrement plus efficace que les produit chimiques qu’on nous injecte e Europe 🌟🙏🤩🫶🏻🥂

      12/15/22Reply
      Traveler

      Prenez soins de vous, j’espère que c’est pas de la coca

      12/15/22Reply
      2 more comments
       
    • Day315

      Bellen Mercado und Bellen

      September 28, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 31 °C

      Hier wird alles Verkauf was kriecht und fleucht. Ob lebendig oder tot. Alligatoren, Schildkröten, Hühner, verschiedenste Tropenfische und so weiter. Leider zu meinem entsetzen unter widrigsten Bedingungen. Die Tiere werden geschlagen und misshandelt. Alles der Show zu Liebe und des schnellen Geldes. Es ist grausam mit ansehen zu müssen wir Schildkröten für Bilder durch die Gegend - ja nahezu geworfen - werden nur um ein "schönes" Bild zu bekommen. Die Schildkröte selbst hat zahlreiche offene Fleischwunden am Kopf. Nur der Gedanke was in ihr Vorgehen muss treibt mir das Wasser in die Augen. Die Hühner an den Beinen festgebunden, liegen den ganzen Tag an der Straßen Seite und gackern bewegungslos vor sich hin. Anhand der Blutergüsse der geschlachteten Hühner kann ich sehen, dass sie ebenso geschlagen oder geworfen wurden bevor sie getötet wurden. Das viele dieser Tiere unter Artenschutz stehen, interessiert niemanden. Selbst Polizisten schauen es sich an oder machen ihre Witze zu Dingen, die sie eigentlich unterbinden sollten. Aber es ist nachvollziehbar, dass sie ihre eigenen Freunde und Bekannte nicht bestrafen nur, weil die versuchen ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
      Wie ein Führer im Rescuecenter sagte: "Diese Leute haben bestimmt keine bösen Absichten, sie versuchen nur irgendwie Geld zu verdienen. Daher ist es wichtig Aufklärung zu betreiben und den Einheimischen andere Optionen zu bieten wie die Jagd auf absterbende Tierarten."
      z. B. werden zu Foto Zwecken Faultiere gefangen. Jedoch gewöhnen sich ausgewachsene Tiere nicht mehr an Menschen und lassen sich nicht anfassen. Also braucht man Baby Faultiere. Um an die ran zu kommen, werden die Mütter erschossen. Leider fallen die Babys ebenso auf den Boden und sterben dabei oft. Die Statistik sagt das für eine Faultier-Touristenattraktion 7 Babys sterben (die Mutter sowieso). Es sind erschreckende Zahlen und Zustände die hier herrschen.
      Jedoch auch die arme Bevölkerung lebt nicht unter viel besseren Bedingungen wie manche Tiere. Ich hab 5-jährige Kinder in Schmutz mit bloßen Händen nach Murmeln suchen sehen. Auf denselben Dreck bin ich aus Versehen mit meinem Flop Flops gestanden und musste mit dem Brechreiz kämpfen vor lauter Ekel. Gepinkelt wird hier auf offener Straße und an jedem Ort, wenn das Bedürfnis drückt. Es stinkt nach Verwesung und Urin wo man hinkommt. Der Dreck in den Straßen türmt sich Wort wörtlich. Ich bin schockiert wie die Verhältnisse für die untere Schicht hier sind.
      😢😢😢
      Das zweite Video zeigt Bellen. Während der Regenzeit steigt das Wasser bis zum 2ten Stockwerk. Und es wird wie ein kleines Venedig. Jedoch vom Glas seiner italienischen Schwester ist weit und breit keine Sicht. Der ganze Müll steigt mit dem Wasser und läuft den Familien in die Häuser. Den Menschen geht es nicht gut hier, aber sie geben nicht auf. Jeden Tag aufs neue kämpfen sie um den nächsten Tag.
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      Traveler

      Da realisiert man wieder einmal gut es uns in Europa geht und auf welch hohen Niveau wir jammern. Wenn es einem gut geht kann man hohe ethisch Ansprüche stellen, wenn es ums nackte Überleben geht, sieht jeder zu wie er überlebt.

      10/9/19Reply
      Traveler

      Absolut richtig. Ist schwer jemandem der um seine blanke Existenz kämpft, ethnische Vorwürfe zu machen.

      10/12/19Reply
       
    • Day13

      These boots were made for walking

      March 13, 2022 in Peru ⋅ 🌧 23 °C

      Nachdem wir von unserem beeindruckendem Besuch zurück in Aguas Calientes angekommen sind, heißt es Abschied nehmen - wir haben den Salkantay Trek geschafft! In der kleinen Stadt stärken wir uns nochmal ordentlich, bevor es mit dem Zug zurück nach Cusco geht.Read more

      Traveler

      Das sieht lecker aus😋😘

      3/14/22Reply
      Traveler

      Das ist ja richtig schön 😊🥰❤️

      3/14/22Reply
      Traveler

      Alles sehr interessant was Ihr da macht

      3/21/22Reply
       
    • Day6

      Iquitos

      January 12, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 34 °C

      Luckily got a window seat on the flight to Iquitos.
      We were flying to hours and I never seen such a never ending forrest with this beautiful meandering rivers in between.
      Iquitos city: a completely different world.
      We got picked up from the airport from a tucktuck wich brought us for 18Soles (4€) to our airbnb.

      The streets seem like a raceway for tuck tucks, driven by drivers in all different kind of soccer shirts. Mostly Messi or Ronaldo.
      It’s off season so there are barely other gringos walking around.
      It’s the biggest city in the Amazon so quite loud, hectic and humid /hot (33*C).

      Now, the second day we are on our way into the jungle. Together with Øyvind a Norwegian fisherman we met in Lima and 3 students from Salzburg.
      1,5h bus drive and 2h by boat to our lodge were we will be doing different kind of trips deeper into la selva.

      There will be no connection so I’ll be reporting approximately by next sunday.
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      Traveler

      😍

      1/15/22Reply

      😍 [Fred]

      1/18/22Reply
       
    • Day17

      Iquitos, Peru

      October 13, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 34 °C

      Ursprünglich war die Weiterreise mit dem Bus nach Cuzco zum Machu Picchu und den Rainbow Mountains geplant. Aber Derya hat sich durchgesetzt, deshalb geht es wieder in den warmen Norden nach Iquitos, der Dreh- und Angelpunkt für Ausflüge in den Amazonas.
      Iquitos wird umgeben durch Flüsse, wodurch die Stadt zu einer Insel im Festland wird. Erreichen kann man die Stadt am Amazonas dadurch nur per Flugzeug oder Schiff. Wir entschieden uns für das Flugzeug, denn mit dem Schiff von Perus Hauptstadt Lima nach Iquitos gehen mehrere Tage drauf.

      Bei der spontanen Buchung des Fluges haben wir die Abflugzeiten durcheinander gebracht. Statt auszuschlafen und im Hotel zu frühstücken, fiel Marvin im Taxi kurz vorm Flughafen auf, dass die Abflugzeit erst in 4 Stunden ist 😅 okay cool, also 4 Stunden Wartezeit am kleinen, aber charmanten Airport überbrücken. Der Flughafen war so klein, dass das einzige Kaffee hinter der Passkontrolle nur Stehocker als Sitzmöglichkeit hatte.

      Mit dem Honeymoon-Bonus und etwas Charisma (oder auch flirten wie Derya es treffender bezeichnen würde 😜) erschlich Marvin uns einen Platz in der VIP Lounge des Flughafens für un manzana y una huevo.
      Dort gab es Kaffee, Bier, Frühstück, bequeme Sofas und gutes Wifi. Wir nutzten die Zeit, um unser Reisetagebuch nach der tagelangen Abstinenz durch Krankheit & Co. wieder zu aktualisieren. Die Stunden vergingen wie im Flug, so dass uns eine Stewardess freundlich fragte, ob wir sie nicht zum Gate begleiteten wollen (allerdings nicht aufgrund des VIP Services, vielmehr weil wir das Talent haben unsere Flüge fast zu verpassen, obwohl wir bereits eingecheckt sind 🙈😅)

      Beim Zwischenstopp in Lima wurde Marvin von einer Gruppe von ca. 10 gleichgekleideten, kichernden Rentnerinnen für einen Star gehalten. Er musste mit allen zusammen ein Selfie machen 😅
      Generell ist Marvin hier der Blickfang. Zur Freude von Derya, sie genießt es mal nicht für ein sonderbares blondes Wesen gehalten zu werden.

      Iquitos - die größte tropische Stadt im Regenwald Perus. Wir wurden nicht enttäuscht! Mit einer schwülen Wärme wurden wir herzlich empfangen. Die Temperaturen zauberten uns sofort ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht. Genau das haben wir gebraucht.

      Glücklicherweise wurden wir am Flughafen von unserer Amazonas Agentur abgeholt und in die Stadt gebracht, wo wir die finalen Dinge der Expedition abklärten. Nachdem wir auch die letzten Besorgungen erledigt hatten, um für das Amazonas Abenteuer ausgerüstet zu sein, sind wir in den Genuss einer wilden Tuktuk-Fahrt gekommen. Hier heißt es nicht viel Nachdenken, zurücklehnen, dem Fahrer vertrauen und die Fahrt bei Nacht durch die City genießen.

      Am nächsten Morgen wurden wir von der Agentur abgeholt und zum Hafen gebracht. Mit einem motorisierten Kanu sind wir 1,5 h auf dem Amazonas seelenruhig in Richtung Lodge geschippert. Dort werden wir für die nächsten 3 Nächte und 4 Tage untergebracht sein, um den tiefen Dschungel zu entdecken. Das Gefühl auf dem Amazonas zu sein war unbeschreiblich. Keine großen Schiffe und nichts als unberührte Natur. Wir haben einige interessante Dinge auf der Bootsfahrt erfahren. Es gibt Zeiten im Jahr, in denen der Regenwald komplett geflutet wird und der Amazonas sehr viel breiter und höher ist, als in dieser Periode, in der wir ihn auf unsere Reise vorfinden. Mit seinen 8000 km gilt er knapp vor dem Nil als der längste Fluss auf unserem Planeten. Der Amazonas entspringt in Arequipa und mündet im atlantischen Ozean in Brasilien. Und er erreicht eine Breite von ca. 8 km - Wahnsinn oder?!
      Der Amazonas beherbergt 700 Spezies von denen man weiß. Es wird jedoch vermutet, dass es das Zuhause von mehr als doppelt so vielen Lebewesen ist. Die Legende besagt, dass der Amazonas der Dschungel der Giganten sei, die jedoch noch niemand zu Gesicht bekommen hat bzw. niemand ist beim Anblick mit dem Leben davon gekommen. Es heißt, Anacondas und Kaimane können bis zu 150 Jahre alt werden. Allerdings wurde noch nie ein Skelett eines 150 Jahre alten Tieres gefunden. Man kennt also ihre tatsächliche maximale Größe überhaupt nicht.
      Ein großes Rätsel….

      Um unser Abenteuer um einen Nervenkitzel zu erweitern, fragten wir ihn, wie lange man alleine im Dschungel überleben würde. Wenn man es eine Woche schafft, hat man Riesenglück. Ohne Kenntnisse ist es das nackte überleben. Gerade die Nächte sind tödlich. Darüber werden wir die nächsten Tage mehr erfahren…
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      Traveler

      sweeeet

      10/18/22Reply
      Traveler

      🤩

      10/18/22Reply
      Traveler

      Hallo Marvin, hast du nue Frisur.

      10/23/22Reply
      Traveler

      Yess 😁😁

      10/23/22Reply
       
    • Day314

      Iquitos

      September 27, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 28 °C

      Die größte Stadt der Welt, die nicht per Landweg erreichbar ist. Mitten drin im Amazonas Gebiet, hat die Stadt eigentlich nicht mit Peru gemein. Selbst die Steuer ist in der hiesigen Region anders wie im Rest von Peru. Die Stadt ist entstanden und gewachsen im recht kurzfristigen Gummi Rausch. Dieser ist lange vorbei und die Einwohner haben wesentlich stabilere Einkünfte gefunden bzw. Geschaffen (Export diverser Waren). Die Stadt selbst erinnert mich ungemein an Paraguay. Heiß, schmutzig und unheimlich schlicht. Ich hab das alles sehr gern, auch wenn der Schmutz nicht sein müsste. Das Essen ist gut und sehr exotisch, wie könnte es auch anders sein. Von Caymans, über Käfer am Spieß bis hin zur guten Gallina de pollos ist alles da was mein Herz begehrt. Zwar muss man wissen wo, aber dann findet man auch Gemüse. Das Obst wächst hier eben auf den Bäumen und fürs Gemüse bedarf es Land und Ackerland ist nicht gerade üppig vorhanden.
      Im Bus, kann man die Holzleiste hochklappen und das Fenster herausziehen. Jedoch fährt man gern ohne Fenster bei dieser Hitze.
      Kleiner Spaziergang vor der Stadt und ich sehe diese Flachschlange. Die etwas flache Anakonda fand ich dann zu anfangs noch recht interessant, bis ich weiter dachte. Wenn die hier von etwas überfahren werden kann, heißt das die schlängeln hier einfach so durch die Gegend. Ab da hab ich das Gras um mich herum ein bisschen genauer im Auge behalten. 😨😨
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    Universidad Nacional de la Amazonia Peruana

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