Poland
Powiat bolesławiecki

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15 travelers at this place

  • Day18

    Bunzlau

    August 14, 2019 in Poland ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Keramikherstellung in Bunzlau geht auf das 16. Jahrhundert zurück – bereits damals wurden reich verzierte vielfältigste Gebrauchs- und Kunstgegenstände hergestellt. Später schlossen sich die Töpfer zu einer Zunft zusammen, u. a. um die Qualität zu sichern. Die Zahl der Töpfereien war auf 5 beschränkt. 1762 wurde diese Beschränkung aufgehoben – Bunzlau war jedoch bereits damals europaweit von Bedeutung.
    Die große wirtschaftliche Bedeutung der Bunzlauer Keramik währte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Sie war darüber hinaus mit ihrem typischen Dekor stilbildend. Ein besonderer Vorzug dieser Tonwaren war ehedem ihre Feuerfestigkeit. Damit konnten aus diesem fast weiß bis leicht ocker brennenden Scherben Koch- und Schmortöpfe sowie Kannen zum Warmhalten der Getränke auf der Herdplatte hergestellt werden.
    Polnische Manufakturen führen diese Töpferkunst des vorigen Jahrhunderts wieder fort. Aufgrund der hohen Qualität erlebt die Bunzlauer Keramik eine neue Blüte: Sie ist für Geschirrspüler und Mikrowelle geeignet und feuerfest.
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  • Day1

    Schloss Kliczków

    December 30, 2019 in Poland ⋅ ☀️ 4 °C

    Das Schloss Kliczków (deutsch: Schloss Klitschdorf) befindet sich bei Osiecznica (Wehrau) in Polen und war bis 1944 im Besitz des Hauses Solms-Baruth.

    Klitschdorf wurde 1297 am Queis als Grenz-Wehrburg Bolkos I. von Schweidnitz gegründet. 1391 kam es in den Besitz der ursprünglich sächsischen Familie von Rechenberg. Fast 300 Jahre lang blieben die Güter Klitschdorf und Wehrau in den Händen derer von Rechenberg. Das Hauptgebäude wurde 1585 im Renaissance-Stil errichtet. 1611 stattete der böhmische König Matthias Klitschdorf einen Besuch ab.

    1767 kam das Schloss, nach mehreren Besitzerwechseln, durch Kauf in die Hände von Graf Hans Christian zu Solms-Baruth. 1810 wurde der große Ballsaal mit Empire-Ausstattung errichtet. 1881 begannen die Berliner Architekten Heinrich Kayser und Karl von Großheim den umfangreichen Ausbau Klitschdorfs. Sie mischten im Stil der Zeit englische Gotik mit italienischer Renaissance und französischem Manierismus. Eduard Petzold entwarf zeitgleich den 80 ha großen englischen Landschaftsgarten. 1906 weilte Kaiser Wilhelm II. zur Jagd in Klitschdorf.

    1920 erbte Friedrich Hermann zu Solms-Baruth das Schloss. Während der Nazi-Zeit engagierte sich Solms-Baruth im Kreisauer Kreis im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Nach dem misslungenen Anschlag auf Adolf Hitler wurde Solms-Baruth verhaftet und sein Besitz beschlagnahmt.

    Das Schlossgebäude überstand den Zweiten Weltkrieg beinahe unbeschadet, doch die Innenausstattung wurde von sowjetischen Soldaten geplündert. 1949 zerstörte ein Brand die Wagenhalle und die Gesindestuben. In den 1950er Jahren befand sich im Schloss die örtliche Forstbehörde, die die Innenausstattung schwer vernachlässigte und die Stuckaturen und Kachelöfen zugrunderichtete. Erhalten blieb der Pferdefriedhof der einstigen Besitzer.

    1971 erwarb die Technische Hochschule Breslau das Schloss und versuchte vergeblich, das Schloss Klitschdorf zu retten. Nach der politischen Wende übernahm eine Breslauer Firma das Gebäude und baute es zu einem luxuriösen Konferenz- und Erholungszentrum aus, das 1999 eröffnet werden konnte.

    Schön ruhig und abgelegenes Hotel in einem echten Schloss. Doppelzimmer in einer sehenswerten Anlage ab ca. 80€ incl. Frühstück.
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  • Day52

    Contributing to Human Culture.

    September 21, 2018 in Poland ⋅ ⛅ 28 °C

    A trip to a Polish pottery factory was on the agenda for today.

    That and driving across Poland. We are now in the western part only 30 kms from Germany. Total time 6 hrs.

    Today was also take your truck for a drive day as semitrailers are not allowed to drive on the weekend.
    Exception is for perishable goods and in Germany no exceptions at all. So everyone is trying to get wherever they need to be. Result is a moving wall of trucks on the right hand lane.

    Long day but interesting in a how many corn fields they stuff into Poland sort of way.

    The Pottery Factory has confirmed that despite the EU OH&S Poland could still do with a little work.
    Breathing masks in a clay filled room?
    Never did got an answer.

    What we did get was opportunity to contribute to the world’s cultural store by decorating a pottery plate.

    Have to say the results, which will be sent to us, did not seem worth the price of the postage.

    Strangely enjoyable day however.
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    Shirley Longhurst

    Just as well they didn't put you on a Potter's wheel.

    9/21/18Reply
     
  • Day1

    Burg Grodziec

    December 30, 2019 in Poland ⋅ ☀️ 5 °C

    Die Burg Grodziec (deutsch Gröditzburg, auch Gröditzberg) ist eine Burganlage in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.
    Die Burg wurde erstmals in der Papstbulle von Hadrian IV. vom 23. April 1155 erwähnt. In den Hussitenkriegen wurde die Burg ausgeplündert. Im Jahre 1470 erwarb der Liegnitzer Herzog Friedrich I. die Burganlage. Nach dem Tod des Herzogs setzte sein Sohn Friedrich II. die Umbauarbeiten an der Burg fort. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Anlage weitgehend zerstört. Seit etwa 1830 war die Burg eine beliebte touristische Attraktion, weshalb mit dem historisierenden Wiederaufbau im neugotischen Stil begonnen wurde. Von 1906 bis 1908 wurden im Auftrag der Besitzerfamilie von Dirksen Sicherungsarbeiten und Ergänzungen (Kapelle) unter der Leitung des Architekten und Burgenforschers Bodo Ebhardt durchgeführt. 1908 fand die festliche Eröffnung im Beisein von Kaiser Wilhelm II. statt, wovon noch heute eine Gedenktafel zeugt.

    Parken kann man vor oder hinter dem ersten Tor.
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Powiat bolesławiecki, Powiat boleslawiecki