Portugal
Ponte de Lima

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Travelers at this place
  • Day1

    Die Reise beginnt…!!!

    April 23 in Portugal ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach anstrengender Anreise am gestrigen Abend und einem nächtlichen Wiedersehen mit Ernesto, meinem alten Pilgerfreund, geht es morgen ein weiteres Mal auf Pilgerwegen nach Santiago de Compostela…
    Nach kurzer morgendlicher Sightseeingtour in Porto, mußten wir aus Zeitgründen, diesmal jedoch die ersten drei Etappenorte auf ‚pilgerunübliche’ Art überspringen und einen Bus nehmen :-0
    Egal, der Weg ist das Ziel und diesmal die besondere Bande unserer alten Freundschaft…
    Ich freue mich sehr darüber diesen Camino, wenn auch in verkürzter Form mit Ernesto zu gehen, sind doch inzwischen bereits fünf Jahre vergangen, seit wir uns damals, auf dem Camino Frances erstmalig über den Weg gelaufen sind.
    Lassen wir uns überraschen was die Zeit verspricht und gehen einfach mal los!!!

    Bom Camino…
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    Miroslaw Dalfogo

    Liebe Tom ,Liebe Ernesto schön das Ihr eure Freundschaft wieder gefunden habt und gemanschaftlich weg gefunden habt nach Camppostela, weiter euch eine gute Zeit ,und euch beiden gesund wieder zu sehen !!!!!! Mama und Mirko.

    4/24/22Reply
    TomOnTrail

    Vielen lieben Dank und bis bald :))

    4/24/22Reply
    Gabi Hollee

    Hey mein lieber Tom ! Auch das Nordachwarzwaldmadl schickt dir herzliche Grüße von Wandern in Südtirol und wünsche dir eine sehr schöne Zeit !!

    4/25/22Reply
    Wandermaus 2020

    Bom Caminho. Deine Bilder wecken Erinnerungen.

    4/28/22Reply
     
  • Day2

    Erste Schritte auf dem Weg…

    April 24 in Portugal ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute endlich wieder raus!!!
    Raus auf den Weg, raus in die Natur, raus auf den Camino…
    Lange ist es her und das gewisse Caminofeeling ein wenig in Vergessenheit geraten, doch nach ein paar Kilometern hat es dich wieder… :))
    Es ist nicht ausschließlich das Naturerlebnis was den Weg so besonders macht, sondern auch das Miteinander unter den Pilgern, sowie die Begegnungen und Gespräche.
    Ansonsten war es wieder einmal wunderschön auf Schleichwegen zu wandern, die sich hinter kleinen, scheinbar längst vergessenen Weilern dahinschlängeln in dem Wissen, dass der Camino gerade erst begonnen hat…

    So kann es weitergehen,
    Bom Camino!!!
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    Daniel Wieczorkowski

    Die Bilder sehen schon wieder herrrrrlich aus!🙋🏼‍♂️

    4/24/22Reply
    Elisabeth Kramer

    Echt super trotz Regen 🙋🏼‍♀️

    4/24/22Reply
     
  • Day5

    Tag 4

    May 13 in Portugal ⋅ ☀️ 24 °C

    Da die nächsten Herbergen durch die vielen Pilger voll sind, haben wir uns entschlossen b sind sindis Pointe Lima zu laufen. Sind zwar ein paar Kilometer aber ein Bett in der Herberge ist uns sicher. Zu unser Entschuldigung muss ich aber sagen dass wir ein Teil mit dem Bus gefahren sind. Ponte Lima gehört zu den ältesten Ortschaften Portugals. Erste Zeugnisse gehen aus dass Jahr 150v. Chr. Zurück. 965 nach Christus würde der Ort erstmals urkundlich erwähnt und im Jahr 1125 von der Königin Theresa offiziell gegründet.Read more

    Wolfgang Aumiller

    Hallo Gustavo, ich freue mich über dein neues Lebenszeichen und wünsche dir Freude und spannende Erlebnisse auf deiner neuen Wanderung. Bin gerade für eine Woche am Wörthersee.

    5/14/22Reply
    Gustav Endrös

    Mal schauen was dieser Weg alles so mitbringt. Im Moment Regen und viel Pilger, damit werden die Betten in den Herbergen knapp.

    5/14/22Reply
     
  • Day5

    Spili Déjà-vu und Schattenjäger

    August 23, 2020 in Portugal ⋅ ⛅ 26 °C

    In der Nacht war es trotz Klimaanlage so warm, dass wir diese ausgeschaltet und die Fenster geöffnet haben. Dann bekam man wenigstens etwas Luft und es kühlte sich auch schneller ab. Dementsprechend haben wir „gut“ geschlafen. Ich hatte sogar einen schlechten Traum mit homophoben Verfolgern und ich musste durch ein Loch im Fußboden in ein tosendes Meer springen. Das war aufregend und verstörend zugleich.

    Pünktlich gegen 08:00 Uhr waren wir beim Nachbarhotel. Dort gab es für uns frühstück, obwohl wir keins gebucht hatten - egal. Es war ausreichend. Dann gingen wir wieder zu einem Lidl (so langsam werden wir richtige Fans), kauften Brot, Wasser, Nüsse und etwas Mangosaft. Ich wollte heute mal meine Flüssigkeitszufuhr mit verdünnten Mangosaft bestreiten. Auf dem Parkplatz von Lidl füllten und packten wir alles um und gingen los. Laut Wetterbericht sollten es heute maximal 24 Grad werden.

    Zurück auf dem Weg folgten wir dem gelben Pfeil. Um es gleich zu sagen, es war wenig reizvoll. Es ging zunächst teils nur an der Straße entlang. Zwar sind die portugiesischen Autofahrer sehr vorsichtige Fahrer (kein Vergleich zu Deutschland), aber es nervte eben doch an der Straße entlang zu gehen.

    Hin und wieder gab es ein architektonisches Highlight und auch ein paar Fliesen für Olaf. Jedoch insgesamt - ich traue es mich kaum zu schreiben - eintönig mit einem Hang zur Langweiligkeit.

    Wir gingen so durch die ineinander übergehenden Ortschaften und plötzlich gesellte sich ein kleiner Hund zu uns, der uns längere Zeit fröhlich begleitete. Wir nannten ihn Barcelos - nach der Stadt aus der wir kamen und schon hatten wir die Erinnerung an „Spili“ (Ort auf Kreta, wo wir einem ähnlichen Hund begegneten). Wir haben Spili auf Kreta kennen gelernt und er folgte uns eine lange Zeit beim Wandern. Aber als wir uns der Schnellstraße näherten, die wir entlang gehen mussten, wollten wir nicht das Spili uns weiter begleitete. So versteckten wir uns in einer kleinen Kapelle auf einem Friedhof und warteten dort eine halbe Stunde. Dann schlichen wir zwischen den Gräbern entlang, denn Spili suchte uns am Eingang von dem Friedhof. Es gelang und Spili folgte uns nicht mehr.

    Diese Gedanken hatten wir auch und Barcelos lenkte uns von der Umgebung ab. Machten wir Pause, wartete er auch, gingen wir weiter, folgte er uns und schaute sich auch häufig nach uns um. Meist gingen wir auf einer befahrenen Straße entlang und Barcelos waren offensichtlichen die Auto bekannt. Er hatte ein fehlendes rechtes Auge, was bei Olaf die Sympathie-Punkte nach oben schnellen ließ. Jedesmal zuckten wir zusammen, wenn ein Auto daher kam. Aber Barcelos hatte sie gut im Blick und die Situation unter Kontrolle. Die Autofahrer waren auch sehr vorsichtig, als sie ihn sahen und wir glauben, dass sie dachten, dass er zu uns gehören würde. In einer Kurve passte Barcelos nicht so gut auf und einen Bruchteil hat gefehlt und ein Auto hätte ihn voll erwischt. In dem Moment hielt ich mir die Hände vor das Gesicht und Olaf schreckte auf.

    Also wir mussten ihn loswerden und so wendeten wir dieselbe Strategie an, wie damals bei Spili. Wir saßen auf einer Bank im Schatten und Barcelos schnupperte in der Umgebung herum. Plötzlich ging er in einen Hinterhof hinein und wir witterten unsere Chance. Schnell packten wir alles zusammen, schnallten die Rucksäcke auf und gingen flux die Straße weiter. Aber er sah uns und folgte uns erneut. Das hat nicht geklappt. Wir suchten auf unserem Weg nach Möglichkeit und manche sahen zunächst aus als wenn sie klappen könnten, wie zum Beispiel eine öffentliche Toilette - aber die war leider geschlossen. An einem Weiler machten wir Pause und Barcelos trank endlich auch ein wenig. Es ging leicht den Berg hinunter und rechts bot sich uns DIE Chance. Ein Weg zu einer Weinreben-Anpflanzung. Schnell gingen wir dort entlang, denn Barcelos war vor uns und wir versteckten uns hinter den üppigen Weinreben. Die Weintrauben schmeckten Olaf gut. Nach einer Weile gingen wir zum Weg zurück und siehe da, Barcelos war (leider) weg. Zwischenzeitlich habe ich ihn noch zwischen den Weinreben uns suchen gesehen.

    Wir folgten dem Weg und durch die steigende Sonne, wurde es zunehmend wärmer und dadurch viel anstrengender. Mehr als sonst machten wir kurze Pausen und tranken etwas. Schatten war rar und jedes bisschen herzlich willkommen. Wir folgten sogar den Schattenverläufen von Mauern, Zäunen, parkenden Autos, Bäumen etc. Alles war uns recht.

    In einer Bar, etwas abseits vom Weg, machten wir eine länger Pause mit kühlen Getränken. Ein letzter Aufstieg stand uns bevor und der war kurz. Dann ging es wieder durch Wälder und wir hatten Schatten. Je näher wir unseren heutigen Ziel „Ponte de Lima“ kamen, nahmen auch wieder die zersiedelten Ortschaften zu. Das machte einfach keinen Spaß und so sank in uns die Motivation.

    Am Fluss angekommen wurde es von den Temperaturen her angenehmer. Heute ist Sonntag und somit waren viele Menschen unterwegs und es gab einen Markt. In „Ponte de Lima“ suchten wir unsere Unterkunft und fanden sie in einem alten Stadthaus. Olaf rief die Nummer an, welche auf der Tür stand und der Vermieter war in 40 Minuten da. Bis dahin tranken wir wieder ein Bier und suchten im Internet nach Restaurants für uns.

    Der Vermieter zeigte und das Zimmer - ähm... Wohnung. Eine geile alte Stadtwohnung mit Küche, Wohnzimmer und Bad. Es gab zwar noch eine Etage höher noch zwei Zimmer, aber die schienen nicht belegt zu sein. Hoffentlich bleibt das so - hehe. Auch gab es frisches Obst, etwas Kuchen und Toast. Wir werden uns entscheiden müssen, ob wir hier kochen oder essen gehen werden. Erst wir geduscht, wir haben es nötig und verdient.
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    Doris Budnick

    Also nach langweilig sehen die Fotos aber nicht aus😜.... Und lustig, dass euch wieder ein kleiner Hund begleitet hat, so dass ihr an euren spooky denken müsst. Weiterhin viel Freude LG Doris 🤗

    8/24/20Reply
    Guido Meyer

    Ja der kleine Hund war toll und Spooky ist es auch 👍🏻😊

    8/24/20Reply
    Frank B.

    Ihr zieht ja die kleinen Vierbeiner regelrecht an 🐶

    8/24/20Reply
    Guido Meyer

    Der war wirklich sehr süß und selbstbewusst und behindert durch nur ein Auge

    8/24/20Reply
     
  • Day82

    Ponte de Lima

    July 2, 2021 in Portugal ⋅ ☁️ 20 °C

    I know, we’re awful for the regular updates these days,….it’s summer, and there’s a bigger story of adventure to come another time involving northern Portugal and ourselves and some comrades! For later…back to now….

    1st of July weekend. Summer is here. But then also was some grey rainy weather. Classic Atlantic. This was our first time visiting the oldest village of Portugal - Ponte de Lima.

    We stayed on the land of some people we met through workaway and who were working on some interesting garden and construction projects on their land here in the North and we wanted to know more. They renovated an old workman’s house in the old water mill…so cool!!!

    They’re chill, both having worked previously for ICRC and told us to park Frank up no bother…and So we spent a four day weekend in the comforts of their sprawling garden…which included a small river (reminding us both a bit of the houses with rivers we grew up in)! And goats, chickens, veggie gardens…and a shipping container office for the lady of the house to do her home officing from :) The roosters cockadoodledooo each morning non stop was the only downside, that same rooster also tried to attack me a few times… But luckily their lovely Labrador came to my defense ;)

    We ate with them a few times in their self build outdoor kitchen and with their current work away volunteer Johnny (a chef), and we went kayaking and attempted stand up paddling on their little river! Wonderful.

    Of a Friday we wandered into Ponte de Lima for the Switzerland Euro 2020 games (victory was unfortunately not to be theirs…) ! But the vibe overall was great. The village itself is like a little medieval town, old bridges and buildings, all well kept and a very quaint old town. We of course found a bar or two while on our exploration mission …. Tobias took the role of in house DJ at the Che Guevara pub much to everyones delight.

    The rest of the time spent in conversation or wandering around the river greeting the goats and having a kayak paddle!

    To be further explored and now a favourited point on our map!
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    Samuel Bieri

    Hey guys, hope you have a great time with lots of new experiences. Miss you here! Hope to see you soon. 🤗

    7/17/21Reply
    Molly O'Mara

    Thanks Sam!!! We miss you too! Off to Ireland ☘️ very soon 🚌 hope you’re having a good summer and to see you soon 🤗☺️

    7/20/21Reply
     
  • Day7

    Zum ersten mal mit Sonne starten 🥰

    May 19 in Portugal ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach einer erholsamen Nacht in einer wunderschönen Unterkunft, die ich mir mit Moni geteilt habe… starten wir in einen neuen Tag. Heute erwartet mich eine der anspruchsvollsten Strecken auf dem portugiesischen Caminho.
    Mittlerweile habe ich schon so liebe Menschen kennengelernt, denen ich am Tag ein paar mal begegne ☺️ Zumeist bei den Pausen und das miteinander ist so herzlich 😍
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  • Day6

    Ponte de Lima

    May 18 in Portugal ⋅ ☁️ 20 °C

    Ponte de Lima – Wo ein römischer Prokonsul einen Mythos zerstörte

    Im 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung übernahmen die Römer die Herrschaft in der Region um Ponte de Lima und bauten die namensgebende Brücke über den Fluss Lima. Dies machte die Gegend strategisch bedeutsam.
    Die Römer erkannten im Lima den mythischen Fluss Lethe, einen der fünf Flüsse zum Hades, der Unterwelt aus der antiken Mythologie. Lethe war in dieser Sagenwelt der Fluss des Vergessens und der Hinterhältigkeit. Die Seelen der Verstorbenen mussten das Flusswasser trinken um die Erinnerungen an ihre irdische Existenz auszulöschen.
    Doch wurde dieser Mythos im Jahre 137 vor unserer Zeitrechnung durch den römischen Prokonsul Decimus Iunius Brutus Callaicus jäh zerstört, als der Fluss den Vormarsch seiner Truppen zu verhindern drohte. Der Prokonsul durchquerte deshalb den Lima allein und rief seine Soldaten dann nacheinander beim Namen. Die Soldaten folgten nun ihrem Heerführer, da dieser ja offensichtlich sein Gedächtnis behalten hatte und durchquerten unbesorgt den Fluss. Heute findet man in Ponte de Lima in Erinnerung an die Episode auf der einen Flussseite eine Figur eines reitenden römischen Heerführers und auf der anderen römische Legionäre in Marschformation.

    Ponte de Lima in Portugal - Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten
    ► Die Ponte de Lima – die namensgebende Brücke der Stadt
    Ponte de Lima – Stadt mit langer Geschichte und historischen Sehenswürdigkeiten

    Archäologische Funde belegen, dass die Region um Ponte de Lima bereits in der Altsteinzeit besiedelt wurde. Nach der römischen Herrschaft wechselten sich die Goten, Sueben und Araber ab, bevor die Reconquista die Region wieder für die Christen zurückeroberte. Als Teil der Grafschaft Portucale erhielt der Ort unter seinem damaligen Namen Terra de Ponte im Jahr 1125 die Stadtrechte und gilt seitdem als älteste Stadt Portugals. Durch die Brücke über den Lima blieb die Stadt auch die folgenden Jahrhunderte strategisch wichtig, bevor sie dann nach und nach an Bedeutung verlor. Heute ist Ponte de Lima eine Kleinstadt mit etwa 3.000 Einwohnern.

    Der historische Ortskern Ponte de Limas steht unter Denkmalschutz und bietet die perfekte Kulisse für einen Einkaufsbummel durch die kleinen Läden oder für ein Getränk in einem der gemütlichen Straßencafes. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten erinnern dabei an die einst glorreiche Vergangenheit der Stadt. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist natürlich die namensgebende Brücke. Diese wurde im Laufe der Zeit immer wieder erneuert und erweitert, aber von der ursprünglichen römischen Brücke sind immer noch acht Rundbögen auf etwa 100 Metern erhalten. Im 14. Jahrhundert wurde die Brücke dann um 31 weitere Bögen und 277 Meter verlängert. Weitere historische Sehenswürdigkeiten in Ponte de Lima sind die beiden gotischen Türme, die die letzten Reste der mittelalterlichen Stadtmauer darstellen, eine ganze Reihe von Sakralbauten und eine Vielzahl historischer Herrenhäuser. Das Museu dos Terceiros, dessen Sammlung unter unter anderem im ehemaligen Kloster Santo Antonio dos Frades untergebracht ist, zeigt sakrale, ethnographische und archäologische Exponate aus der Region.

    Auf dem Jakobsweg durch Portugal

    Ponte de Lima liegt auf dem Camino Portugues, dem portugiesischen Jakobsweg. Diesen gibt es in zwei Varianten, einmal in der großen Variante von Lissabon bis Santiago de Compostela, dieser hat eine Länge von 620 Kilometer und eine kleine Variante von Porto nach Santiago de Compostela mit 250 Kilometer Länge. Der „kleine“ Jakobsweg ist der deutlich beliebtere, auch ist auf diesem die Infrastruktur besser ausgebaut. Klassischerweise benötigt man für den kleinen Jakobsweg zwei Wochen und das Ziel der vierten Etappe ist Ponte de Lima.

    Ponte de Lima – Im Herzen der Region Minho

    Ponte de Lima liegt im Norden Portugals in der Subregion Minho-Lima, etwa 80 Kilometer nördlich von Porto. Die Gegend wird begrenzt vom Atlantik mit seinen weißen Sandstränden im Westen und den Gebirgen von Peneda und Geres im Osten. Im Norden liegt die Grenze zu Spanien. Die Region ist als unberührtes und ursprüngliches grünes Paradies bekannt, nicht umsonst liegt der einzige Nationalpark Portugals, Peneda-Geres, hier. Für Wanderer ist das Minho ein Eldorado. Aber auch Kulturinteressierte kommen auf ihre Kosten, denn geschichtsträchtige Städte, wie Braga, Guimaraes oder eben Ponte de Lima, die zu den ältesten Portugals gehören, liegen ebenfalls dort. Auch kulinarisch bietet die Region einiges und bereichert damit die gesamte portugiesische Küche nachhaltig. Etwa mit dem Nationalgericht Caldo Verde. Die einfache Kartoffelsuppe wird meist mit Broa, dem typischen Maisbrot aus dem Minho serviert. Oder mit dem berühmten Vinho Verde. Der leichte und spritzige Wein ist das perfekte Getränk für laue Sommerabende.
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  • Day16

    Vitorino dos Piaes - Ponte de Lima

    September 10, 2017 in Portugal ⋅ ☀️ 21 °C

    Angekommen und eingecheckt. In Ponte de Lima gibt es für den gemeinen Pilger zwei Anlaufstellen: Eine Jugendherberge am Ortsanfang und eine Pilgerherberge am Ortsausgang. Die Pilgerherberge am Ortsausgang zeichnet sich unter anderem durch einen großen Schlafsaal direkt unter dem Dach aus. Hier kommt angewandte Mathematik ins Spiel: Viele Menschen + aufgestaute Hitze unter dem Dach = Kein Schlaf + gerädert in den nächsten Tag. Hinzu kommt noch, dass in Ponte de Lima dieses Wochenende ein großes Fest stattfindet, die Stadt rappelvoll ist und die Abschlussfeierlichkeiten inklusive Feuerwerk heute stattfinden. Eigentlich keine schlechte Kunde. Dumm ist nur, daß es in einer Pilgerherberge feste Zeiten gibt, zu denen man wieder im Gebäude bzw. im Bett sein muss, denn dann taucht der Schließer auf und macht die Hütte dicht. Die sind in der Hinsicht auch reichlich humorlos. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Gorbatschow muss mal gepilgert sein. Was die Situation in der Pilgerherberge heute Nacht zusätzlich verschärfen wird, ist der Umstand, dass heute Nacht auf dem Festplatz (quasi gegenüber der Pilgerherberge) gesungen wird. Bis in die Nacht hinein. Lange. Und laut. Leider nur ein Lied. Und viele Strophen hat das Lied auch nicht. Gefühlt eigentlich keine, sondern nur den Refrain. Auf der Suche nach Schlaf stößt man in der geschilderten Situation schnell an persönliche Grenzen.

    Um das zu vermeiden, habe ich mich in der Jugendherberge eingenistet. Doppelzimmer für mich alleine mit Frühstück für 23 EUR. Die Gesangsartisten sind weit weg und einen Schließer wird man hier auch nicht antreffen. So hat's der Papa gern.

    Der Weg hierher war beschaulich, zwei, drei kleinere Anstiege, nicht wirklich erwähnenswert. Die Landschaft gewohnt malerisch. Etwa 5 Kilometer vor Ponte de Lima überholte ich eine 3er-Gruppe, die ich immer wieder mal treffe und kam mit einer von ihnen ins Gespräch, Maila aus Regensburg. Schöner Name, kannte ich noch gar nicht, kommt aus dem Finnischen, erklärte sie mir; Freunde ihrer Eltern stammen wohl von dort. Sie war mit Turnschläppchen unterwegs, was mir sofort ins Auge stach. Grund dafür waren Blasen, obwohl ihre Wanderschuhe eingelaufen seien, wie sie glaubhaft beteuerte. In den Bergen, fügte sie hinzu. Da musste ich laut auflachen, weil ich in diesem Moment an ein Paar aus Österreich denken musste, die ich 2014 auf dem Camino Frances traf, und die genau das gleiche Problem hatten. Fitte Bergwanderer, Schuhe dort ewig eingelaufen und dann plötzlich massive Probleme auf dem Camino. Das Problem war bei denen und ist bei Maila das gleiche: Alle kennen nur die Fusshaltung bergan und bergab in ihren Schuhen. Die Fusshaltung auf gerader Strecke über längere Distanz ist allen aber in ihren Wanderschuhen unbekannt. Unglaublich, aber wahr. Mit Maila kenne ich nun schon 3 Leute, denen das passiert ist.

    So, ich werde nun mal gepflegt ins Örtchen schlendern und mich ein wenig in den Trubel schmeißen, mal schauen, wer mir da alles vor die Füße fällt. Später vielleicht noch mehr.
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    Robin Ferl

    "so hats der papa gerne" :)

    9/18/17Reply
     
  • Day23

    Sleepover day 23

    August 11, 2018 in Portugal ⋅ ☀️ 28 °C

    Inland a little bit today. A beautiful mediaeval town. Apparently the oldest town in Portugal with a mediaeval bridge. Beautiful old buildings and church and Castle to walk along the top of the balconies in the town. Some sort of concert tonight as there is a large stage set up by the river banks.A really beautiful Old-fashioned grocery store with ladders to get to The top of the shelves. Let’s get a hat I said. And Felix did.Read more

    Roger Wells

    A busy day today. Lovely little town and I love the shop - it’s like old times. Did you say Felix bought a hat? I am drooling at the Portuguese tarts! Yum yum. Have a lovely evening and please tell the boys how proud I am of their amazing ability on the surf boards.xx

    8/11/18Reply
    Roger Wells

    I keep looking at the shop - it looks as though the boys are deciding what to buy. Are you having sardines for tea? Pretty tins and some lovely looking cheese on the counter.xx

    8/11/18Reply
    John Lear

    Love the way Oskee is pretending he's being impaled by the bull

    8/12/18Reply
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  • Day17

    Ponte de Lima

    September 14, 2017 in Portugal ⋅ ☀️ 19 °C

    Ponte de Lima is the oldest Vila in Portugal founded March 4,1125. Some cobblestones and hills today but not too bad. Started out foggy again but it warmed up after an hour or so. Made it here by 1:00pm and the albergue didn't open until 4:00pm but I didn't want to push on to the next town as it is over 17km away. (10.5 miles) I guess I will have to do laundry tomorrow as it is too late today for it to hang dry. I guess I can't complain as it is only $5 per night. 24 beds in my room tonight. Beautiful Roman Bridge here that the town is named for. Notice the picture of the exercise equipment in the park. There are quite a few parks like that in Portugal and Spain and I do see people using them sometimes.Read more

    Joyce Savage

    Looks like a beautiful little hamlet. Thank you, Michael for the post cards. Love them.

    9/15/17Reply
    Mary Lam

    Interesting, kind of looks like art that you can use.

    9/15/17Reply
    Mary Lam

    Really pretty, looks like a beautiful day.

    9/15/17Reply
    2 more comments
     

You might also know this place by the following names:

Ponte de Lima

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