Portugal
Porto Municipality

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186 travelers at this place:

  • Day74

    Porto

    July 21 in Portugal

    Heute geht es von unseren Campingplatz aus mit dem Zug nach Porto. Die Hin- und Rückfahrt kostet pro Person 2€. Wir kommen am "São Bento" Bahnhof an, der auch gleich die erste Sehenswürdigkeiten ist, aufgrund der schönen Kachelgemälde. Auf dem Weg zum "Mercado do Bolhão" kommen wir an einer wunderschönen Kirche vorbei, die komplett mit Kacheln geschmückt ist. Der Markt an sich ist nicht sehr spektakulär, da der eigentliche Markt gerade renoviert wird. Wir bummeln durch die Stadt und besichtigen einige Kirchen, bei denen nicht an Gold und Verzierungen gespart wurde. Wir kommen in das Viertel "Cais da Ribeira", das am Ufer des "Douro" liegt. Von hier hat man einen super Blick auf die Brücke "Ponte Dom Luis I", das Wahrzeichen Portos. Wir gehen über die Bücke nach "Villa Nova de Gaia", was eigentlich ein Vorort ist, aber wie ein Stadtviertel in die Stadt integriert ist. Hier befinden sich die Weinkellerein aus denen der berühmte Portwein stammt. Man kann hier auch Führungen und Verkostungen machen, da wir aber eine Stunde auf die nächste Führung hätten warten müssen, haben wir uns dagegen entschieden. Die Brücke hat zwei Etagen. Jetzt gehen wir hoch zur oberen. Von hier hat man eine super Aussicht auf die Stadt. Dann schauen wir uns noch die Kathedrale an und machen uns dann auf den Rückweg.
    Porto hat uns sehr gut gefallen, es ist bis jetzt Moritz seine Lieblingsstadt.
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  • Day3

    Strandtag

    October 3 in Portugal

    Erneut startete unser Tag mit einem ausgiebigen Frühstück, bei dem wir uns auch an die 7kg Wassermelone wagten, die uns vermutlich für den Rest der Woche reichen würden.
    Für heute war ein Tag am Meer geplant, also zogen wir voller Vorfreude schon die Badesachen unter unsere Kleidung. Nach einem kurzen Stop im Supermarkt um Wasser zu holen, fuhren wir mit einer überfüllten Metro dem Strand entgegen. Nach einem kurzen Fußweg war dann auch schon das Meer in Sicht. Durch die Sonne und denn heißen Sand fühlte es sich an als hätten wir 30°C, schwimmen klang jetzt wie die perfekte Abkühlung. Doch kaum standen wir mit den Füßen im Wasser war uns klar, dass daraus vermutlich nichts werden würde. Das eiskalte Wasser schreckte uns ab und auch von den anderen Strandbesuchern wagten sich nur ein paar wenige wirklich ins Wasser hinein. Der Rest saß im Sand und sonnte sich oder lief, wie wir, den Strand entlang.

    Als uns langsam der Hunger überkam, standen wir vor der Entscheidung ob wir unsere mitgebrachten Snacks im Park essen, oder ob wir uns in ein kleines Restaurant am Strand setzen wollten. Das Restaurant siegte und so aßen wir leckere Omelette oder Salat und tranken Kaffee und Limonade, während wir wichtige Dinge diskutierten.

    Im Anschluss gingen wir nochmal kurz an den Strand für die letzten Fotos, bevor wir uns auf den Weg zum Parque da Cidade machten, einem großen Park ganz in der Nähe des Strandes. In der Gesellschaft von ein paar freilaufenden Gänsen picknickten wir, während es langsam spät wurde. Nachdem alle Vorräte aufgegessen waren, machten wir uns auf den Weg zur U-Bahn Station. Diese war aber ein ganzes Stück entfernt, den das Viertel, in dem wir uns gerade befanden, wurde von nur einer Bahnlinie angefahren.

    Endlich wieder zuhause und auch noch mit frischen Einkäufen versorgt, stand uns eine neue Aufgabe bevor: Das Klo war verstopft und zwar bereits zum zweiten Mal... Zum Glück kennt sich Caro gut mit spanischen und portugiesischen Rohrleitungen aus und war in der Lage, das Problem fachmännisch zu beheben.
    Trotzdem verdarb uns die Aktion doch irgendwie den Appetit und wir beschlossen, heute nicht essen zu gehen, sondern nur eine Kleinigkeit zu kochen und Weinflaschen zu köpfen.
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  • Day4

    Abendessen und Nachtspaziergang

    October 4 in Portugal

    Hungrig verließen wir gegen Abend das Haus und stiegen in die nächste Metro in Richtung Stadtzentrum. Dort angekommen liefen wir planlos eine Straße entlang und fanden uns plötzlich auf der obersten Ebene des Ponte Dom Luís wieder - der großen Stahlbrücke, die vom Lehrling des Eiffelturm-Erbauers Gustave Eiffel errichtet wurde.
    Pünktlich zum Sonnenuntergang zückten wir alle die Kameras und nutzen das wirklich atemberaubende Licht für Fotos.
    Am anderen Ufer angekommen beschlossen wir jedoch, dass es vermutlich besser war den Fluss noch einmal zu überqueren, da die Restaurants hier extrem voll aussahen. Also ging es auf der unteren Ebene der oben genannten Brücke noch einmal über den Douro, bevor wir uns dann auf ein Restaurant einigten.

    Die Auswahl hier überzeugte uns zwar nur eher mäßig, da es vorallem Tapas und Snacks gab, trotzdem entschieden wir uns unseren hungrigen Mägen zuliebe zu bleiben und etwas zu essen.
    Bis auf Luca, der sich dann später im McDonalds mit Essen eindeckte, fanden wir auch alle etwas auf der Karte und bestellten. Bevor das Essen jedoch eintraf, bekamen wir Oliven, Brot und Quiche auf den Tisch gestellt - Essen, das niemand bestellt hatte... Wir begannen zu rätseln, ob wir dieses Essen zahlen mussten, wenn wir uns bedienten, ob es sowieso auf der Rechnung stehen würde oder ob es kostenlose Vorspeise war.
    Als wir dann auch mit dem von uns tatsächlich bestellten Essen fertig waren, wollte Carolina dem Kellner zu verstehen geben, dass wir zahlen wollten und winkte. Zu unser aller Erstaunen winkte dieser jedoch einfach nur zurück, statt die Rechnung zu bringen. Erst nach etwas Zeichensprache wusste er, was wir von ihm wollten.

    Nun verließen wir das Restaurant und liefen am Ufer die auch nachts noch sehr belebte Promenade entlang. Unser Zielort änderte sich im Minutentakt: Zuerst wollten wir ein weiteres Restaurant aufsuchen, dann eine Cocktailbar und als nächstes einen Park. Am Ende strandeten wir im schicksten McDonalds, das wir je gesehen hatten.
    Auf dem Weg zur Metro um schließlich heimzufahren, begegneten uns, wie schon den ganzen Tag über, ständig Menschen in seltsamen schwarzen Umhängen. Die Vermutungen reichten von Theatertruppe über Studentenverbindung bis hin zu Sekte oder ähnlichem. Nach kurzem Googeln stellte sich heraus, dass es anscheinend ein Ritual bei portugiesischen Studenten war, so herumlaufen. Nur den Grund verstanden wir nicht so ganz.

    Gegen 11 kamen wir wieder in der Wohnung an und aßen erstmal Pudding - ein vollkommen plausibler Mitternachtssnack. Dann verabschiedeten wir die ersten müden Krieger in ihre Betten, während die üblichen Verdächtigen die Nacht zum Tag machten.
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  • Day5

    Kunst & Natur

    October 5 in Portugal

    Für den heutigen Tag war im Vorfeld noch nichts geplant gewesen, also beschlossen wir beim Frühstück spontan, dass wir uns das Museum für moderne Kunst und den dazugehörigen Park anschauen wollten. Eine kurze Busfahrt später betraten wir dann das Museum und waren positiv überrascht davon, dass wir sogar mit unseren deutschen Schülerausweisen 50% Rabatt bekamen.

    Im Museum selbst gab es drei verschiedene Ausstellungen. Die Erste war eine reine Fotografieausstellung von Robert Mapplethorpe, die mit ihren schwarz-weiß Fotos auch zunächst sehr vielversprechend aussah. Was jedoch viel interessanter war als die Fotos, waren die plötzlich auftauchenden Warnschilder, die das Betreten eines Raumes sogar erst ab 18 Jahren erlaubten. Die Neugier siegte und als wir den Raum betraten, machten die Warnungen plötzlich Sinn. Die bisher schon teilweise freizügigen Fotos zeigten plötzlich Szenen, die wir hier definitiv nicht erwartet hatten. Abgesehen davon waren jedoch auch wirklich tolle Fotografien dabei.
    Die zweite Ausstellung stammte von Anish Kapoor und beinhaltete skurrile Architekturmodelle sowie Skulpturen, die auch im Park verteilt zu sehen waren.
    Im Untergeschoss befand sie die letzte der drei Ausstellungen, die von mehreren Personen gemeinsam geschaffen wurde. Hier waren Fotografien von Architektur sowie Grundrisse und Planungszeichnungen zu finden.
    Alles in allem hätten wir uns besser vorher über die Ausstellungen informieren sollen, um zumindest darauf vorbereitet zu sein, was wir dort sehen würden.

    Nach dem Museum betraten wir den Park, in dem sich auch eine Art Déco-Villa befand. Ziemlich schnell splittete sich unsere Gruppe auf und wir begannen allein oder in kleinen Gruppen den Park zu erforschen. Neben Skulpturen stießen wir auch auf ein Teehaus, einen kleinen See mit Grotte und eine Farm mit Tieren und einem Kräutergarten.
    Als sich alle wiedergefunden hatten, verließen wir den Park und machten uns auf den Heimweg. Nach einem kurzen Einkauf um unsere Vorräte aufzustocken, begann Caro unser Abendessen zu kochen. Wie immer wurde sie dabei in der winzigen Küche von der Hälfte unserer Gruppe belagert.

    Nach langem Warten war das Abendessen, zwei Aufläufe, dann auch endlich fertig und wurde serviert. Die noch sehr bissfesten Kartoffeln hielten uns nicht davon ab uns die Bäuche vollzuschlagen, denn abgesehen davon schmeckte es wirklich gut.
    Für unsere Verhältnisse waren wir sehr früh mit dem Essen fertig und plötzlich drohten uns Snacks und Getränke auszugehen. Eine nächtliche Einkaufsaktion verlief jedoch erfolglos, denn der 5. Oktober ist in Portugal ein Feiertag und die Geschäfte schlossen früher als sonst. Also mussten wir den Abend ohne Nachschub überstehen... Doch einige von uns wollten so leicht nicht aufgeben und steuerten eines der größeren Einkaufszentren an - zu unserem Glück erfolgreich. Währenddessen vertrieben sich die Daheimgebliebenen die Zeit wieder mit Friseur spielen: heute wurden Lucas Haare gewaschen und gestylt - eine Aufgabe für sich, wie wir schnell feststellten.
    Als alle wieder beisammen waren, quetschten wir uns zu acht in eins der Schlafzimmer und ließen den Abend gemeinsam ausklingen.
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  • Day61

    Porto

    November 2, 2016 in Portugal

    After our trip a few years ago to Lisbon which made us really like Portugal, we wanted to return and see more of the country. Porto seemed like the perfect fit, the second largest city and home to Port wine.

    The city was similar to Lisbon in a lot of ways. It was hilly and scenic with good food and nightlife, but there is definitely a grudge between the people of Lisbon and Porto, the two main cities in Portugal.

    We really enjoyed tasting and discovering different Port wines, and learned quite a bit along the way. One interesting fact was that the city of Porto doesn't play a single role in the process of making or aging the wine. It is known as Port due to the customs at the shipping terminals stamping "Porto" on the barrels as they were being exported to foreign countries from this city because it sits on the banks of a major river.

    It was a quick and enjoyable trip that confirmed our initial Portugal impressions.
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  • Day19

    South to Porto

    October 6 in Portugal

    Over a year ago, when I was planning this trip, there was always one important variable in my mind. It was the one element that we have very little control over. Most of our previous European adventures had been scheduled to start in late August or early September. No one wants to travel in Europe in the hottest and busiest months of July and August, if they can possibly avoid it. I was also aware that Spain and Portugal can be even hotter than the rest of Europe. For that reason I decided to start the trip a couple of weeks later than usual, knowing full well that the final result was still a lottery.

    You could imagine my relief when we were able to complete the entire Camino walk without any rain (apart from a gentle early drizzle on the very first day). In fact every day was almost a carbon copy of the previous day - cool in the morning and the warm and sunny every afternoon.

    Following our visit to Finisterre, our mission in Spain was done and it was time to move on to the next chapter. We began our final day in Spain by saying goodbye to the two Christines (aka C1 & C2). The remaining ten of us would be catching a bus down to Porto in Portugal.

    The taxi van we had ordered the previous evening turned up a few minutes ahead of time. We were a little apprehensive whether all of our luggage would be able to fit in, but we needn't have worried. It is really amazing just how many bags you can fit in a small space when you resort to sheer brute force. You have to just ignore the possible collateral damage that might be happening to your fragile contents.

    A few minutes later we had arrived at the big bus depot and struggled to find out exactly where to catch the bus. We were not alone. Dozens of other multinationals were also wandering around in a state of confusion trying to sort out the vague directions. The bus we were waiting for arrived promptly on time at 11.15 am (it was due at 11.00 am) and we climbed inside.

    To our initial relief there were many empty seats, suggesting that the 5 hour ride could be more bearable than we thought. It wasn't. After a few stops all the remaining seats were taken and I was reminded afresh why I would NEVER go on one of those terrible bus tours.

    If the bus ride was not bad enough it got even worse when we pulled into one of those huge roadside stops. You know the drill. The women all rush to the toilets, while the men line up for potato chips and drinks. The smokers make their way to form a guard of honour outside every doorway. It really is horrible. How some people put up with day after day of this torture I will never know.

    It was also worth noting that something strange was happening outside. Heavy rain was falling and the temperature had dropped a few degrees. What perfect timing.

    Somehow I endured the 5 hour trip, only sometimes losing all feeling in my left leg. It really was worse than the 14 hour plane trip from Melbourne to Dubai. It was a huge relief when the bus finally pulled into the depot in Porto and we were able to stagger out into the fresh air again.

    Our home for the next two nights is the Porto Domus Hotel, situated in one of the highest parts of the city. The hotel was surprisingly good, although I had some initial trouble getting the Internet to connect. I then took the opportunity to walk through the centre of town down to the waterfront.

    Porto certainly is a fascinating city and its buildings contain a riot of colour and patterns that reminded me a little of the famous La Boca district of Buenos Aires. It was easy enough to find my way down to the water as all I had to do was keep going downhill. Along the way I passed through a number of pedestrian shopping malls and numerous buskers. One of the more interesting ones was a colourful women playing a hand organ, complete with pet chicken. She seemed to be doing a good trade.

    At the waterfront I watched the jet ski riders intent on killing themselves and simultaneously deafening everyone within a 2 km radius. A number of larger tourist boats sailed back and forth, while overhead there was a cable car leading to a large Ferris wheel. It was obviously all happening on this Saturday afternoon in Porto. It was also an unusual feeling being in a country where I did not speak a single word of the language. Although my Spanish is not so good, at least I could usually muster enough vocabulary to make myself understood. Here I felt a little like an intruder into a foreign world and Spain quickly felt like a long way away.

    So what did I do ? I sat at an elevated restaurant and enjoyed a seafood pasta while I watched the action that was taking place on the water. It seemed like a perfect way to start a new adventure in a country that I had never visited before.
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  • Day20

    It seems that every country has a city that offers the visitor about 50 different ways to kill themselves. I didn’t have to be in Porto for long before realising that Porto is obviously the thrill seekers' favourite Portuguese city. Whether it’s jet skiing, jet boating, motorcycling, Segway riding or a few dozen others, you are never far away from the roar of some kind of engine. In New Zealand the place for action is Queenstown, in Portugal it’s Porto.

    The city itself is certainly a fascinating mix of contrasts. From affluent shopping centres to derelict and abandoned houses, from well dressed young shoppers to filthy beggars sitting by the roadside asking for a handout. With its hilly location on both banks of the Douro River it really has geography working in its favour. The river itself is spanned by several towering bridges, the most impressive of which is the huge Dom Luis I Bridge.

    This huge metal structure was designed by Gustave Eiffel (yes the tower guy) and was completed around 1890. At the time its 172 m span was the greatest in the world. The upper path is now only for pedestrians and trams and, at 85 metres above the water, it offers an amazing view down to the city.

    You might have thought that the walking part of our trip would have been completed by now. If you though that you would have been wrong. According to my GPS I walked over 12 km before I sat down for lunch. I had also made life a little harder for myself by climbing the staircase to Mr Eiffel’s bridge, rather than ride in the funicular railway up the hillside.

    After wandering back and forth across the bridge I started to make my way back towards the hotel. I had not walked long before I was tapped on the shoulder. When I turned around there was a young gypsy girl with a clipboard in her hand. It was evident that the famous petition scam was alive and well in Porto. I told her that I was not interested (actually I might have told her to clear off if I am entirely honest).

    Since I had nothing better to do with my time I decided to follow her for a little while and watch her at work. To my dismay many tourists were not aware of how the sting works and bent down to sign the bogus bit of paper. I was even more alarmed when some handed over money when the inevitable sting kicked into action. At least she never got the opportunity to pick anyone’s pocket while I was watching.

    I was also greatly relieved that yesterday’s rain has now passed completely. The air is now clear and the temperature is now much milder. The low humidity also helps greatly when you are working hard exploring a city.

    Our hotel is not very far from the main shopping precinct. When I first walked down the main street yesterday, I was a little unsure of where all the smoke was coming from. I soon discovered it was from many vendors roasting chestnuts on the street corners. It is apparently a popular snack at this time of the year. There are also copious clouds of smoke billowing forth from the numerous smokers. As in most European countries, the anti smoking message has made little impact on the smoking habits of the population. Just as upsetting is the casual way that they blithely toss their used butts on the footpath, even when there is a bin within arm’s length.

    We have one more evening in this fascinating town before catching the Lisbon train tomorrow morning. I am so glad it is NOT another bus ride.
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  • Day1

    Die Bogenbrücke und der Nebel

    October 14, 2017 in Portugal

    Die zweitgrößte Stadt Portugals ist diesmal das Ziel der Kurzreise. Fünf Tage sind für die lebhafte Stadt am "Rio Douro" eingeplant - das sollte ausreichen für einen ersten Eindruck! Von Stuttgart aus startet "easyJet" pünktlich am späten Vormittag und landet nach einem ruhigen Flug, knapp 2,5 Stunden später im Norden Portugals. Eine kurze Fahrt mit der modernen Metro und das Zentrum der Stadt am Atlantik ist erreicht - von dort aus geht's zu Fuß mit Hilfe von "Google Maps" zu unserem Apartment im unteren Teil der Altstadt von Porto. Umgangssprachlich wird dieser "Ribeira" ( Portugiesisch für Flussufer ) genannt und gehört seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe. Erster Eindruck: Ribeira sprudelt vor Leben über und die Bogenbrücke Ponte Dom Louis I., die den Fluss Douro überspannt, bestimmt das Altstadtpanorama. Wir stürzen uns ins Getümmel und überqueren die 45 Meter hohe Brücke, welche die Städte Porto und Vila Nova de Gaia verbindet. Am dortigen Flussufer sind alle berühmten Portwein-Kellereien zu finden - Gaia ist der Nabel der Portweinwelt und auf dem Douro direkt davor liegen die alten Boote vertäut, mit denen in vergangenen Zeiten die Portweinfässer flussabwärts transportiert wurden. Am späten Nachmittag erleben wir noch etwas Besonderes - vom Meer her kommend drückt sich schleichend eine dicke Nebelwand den Rio Douro hinauf und schafft damit eine Stimmung wie aus einem Horrorfilm. Fast glaubt man sich in dem Gruselklassiker "The Fog - Nebel des Grauens" und wartet schon darauf, daß aus dem dichten Nebel die ersten Gespensterpiraten auftauchen.Read more

  • Day1

    An einem Sommertag im Herbst.....

    October 14, 2017 in Portugal

    Der Tag startet mit leckeren Pasteis de Nata ( Portugiesische Puddingtörtchen ) und Cappuccino / Heißer Schokolade in einem der vielen hübschen Cafés in Ribeira. Auf dem Weg durch die Stadt, fällt der über 100 Jahren alte Bahnhof von Porto auf - auch wer keine Affinität zu derartigen Gebäuden oder Zügen hat, sollte unbedingt einmal hineinschauen. Die Vorhalle des Bahnhofs gehört sicherlich zu den am meisten fotografierten Orten von Porto - die Wände sind wunderschön mit verschiedenen Bildmotiven, bestehend aus unzähligen Azelejos ( typisch Portugiesischen Fliesen ), verziert. Durch die belebten Straßen gehts weiter zum schönsten und größten Markt der Küstenstadt - den "Mercado do Bolhao", der seit 1850 auf zwei Ebenen alles bietet was zum täglichen Leben gebraucht wird, oder auch nicht! Ein visuelles Erlebnis ist der Markt allemal! Neben den verschiedensten lokalen Lebensmittel, finden sich dort auch einfache Restaurants, Stehimbisse und kleine Bodegas. Natürlich darf der übliche Touristenkram nicht fehlen, der besteht aber oft aus bemalter und glasierter Keramik und ist hübsch anzusehen - ganz deutlich lässt sich feststellen: Keramik und Porto gehören zusammen - das war schon im Bahnhof deutlich sichtbar! Da heute hochsommerliche Temperaturen vorherrschen, fällt der Beschluss, am Nachmittag mit dem Doppeldeckerbus der Linie 500 an einer der Strände gleich ausserhalb der Stadt zu fahren und bei "Foz do Douro" entlang der Strandpromenade am Atlantik zu spazieren. Der etwas übermotivierte Gedanke kurz ins Meer zu springen, ist durchaus bei mir vorhandenen, jedoch kann die Wassertemperatur nicht annähernd mit den 28 Grad Lufttemperatur mithalten.Read more

  • Day2

    Einfach mal die Seitenstraßen nehmen...

    October 15, 2017 in Portugal

    Der schönste Blick auf das Altstadtviertel "Ribeira" ist zweifelsohne vom gegenüberliegenden Ort "Vila Nova de Gaia". Heute überrascht uns noch einmal ein sehr sonniger Tag mit über 30 Grad - beste Voraussetzung für weitere Erkundungen! An der Flusspromenade von "Gaia" kommt Susi die feine Idee, einfach Mal die Seitengassen zu erkunden - so treffen wir auf ein tolles Café, daß ohne wenn und aber zu empfehlen ist. Das "7 g Roaster" überzeugt auf Anhieb durch ein prima Ambiente, erstklassigen Kaffee und mehr - behagliches, modernes Design und viel Raum laden zum Verweilen ein. Die verwinkelte Altstadt mit den vielen Portweinkellereien ist das nächste Ziel. Mehr durch reinen Zufall bummeln wir durch die schmalen Gassen, auf die Kellerei "Croft" ( gegründet 1678 ) zu. Sie befindet sich auf einem wunderschönen Anwesen aus dem späten 18. Jahrhundert und bietet in den gediegenen Räumlichkeiten, wie die anderen Mitbewerber auch, Weinverkostungen an. Portwein unterscheidet sich von herkömmlichem Wein - bei der Herstellung wird eine kleine Menge reiner, farbloser Weinbrand zugesetzt. Dieser beendet vorzeitig die Gärung und somit bleibt ein großer Teil des natürlichen Zuckers der Trauben im fertigen Produkt enthalten. Uns jedenfalls schmeckt der süße, fruchtige Dessertwein sehr gut - Yummi! Jessi und Jo gaben uns vor der Reise nach Porto noch Geld für ein gemeinsames Essen, als Geschenk zu Susis Geburtstag im September. Ein prima Ort dieses Geld auszugeben, bietet der hinter "Gaia" liegende Fischerort "Afurada" mit seinen zahlreichen, einfachen Restaurants. Fangfrisch werden Fisch und Meeresfrüchte auf Holzkohlegrills vor den Restaurants zubereitet und serviert - wir bestellen Garnelenspieße, Sardinen und irgendein unbekanntem Fisch, Salat und Grillkartoffeln! Mit dem Linienbus geht's zwei Stunden später zurück nach Porto. Bei tiefem Sonnenstand bietet sich von der Seilbahnstation oberhalb von "Gaia" ein spektakulärer Blick hinab auf "Ribeira" und die Bogenbrücke Ponte de Louis I. Es braucht ein wenig Zeit, bis deutlich wird, daß das ungewöhnliche Abendlicht durch riesige Rauchwolken verursacht wird. Portugal leidet dieses Jahr unter den schwersten Waldbränden der letzten Zeit! Erst kürzlich sind wieder heftige Brände ausgebrochen - heute Abend erreicht die Asche auch Porto! Während eines Spaziergangs nach Sonnenuntergang hinunter zum Rio Douro, bemerkt Susi, nachdem es zu Nieseln anfängt, lauter graue Punkte auf ihrer weißen Bluse - tatsächlich "regnet" es ganz leicht Asche, was bei dem stärkerem Wind heute Abend ein wenig wie Schneeregen aussieht.Read more

You might also know this place by the following names:

Porto, Porto Municipality, بورتو, Portu, Горад Порту, Порто, পোর্তু, পর্টো, Πόρτο, Oportu, پورتو, פורטו, Պորտու, ポルト, პორტუ, Порту, 포르투, Portus Cale, Portas, ഒപ്പോർട്ടോ, पोर्तू, ਪੋਰਤੋ, โปร์ตู, Oporto, پورٹو, 波爾圖

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