Me, myself and I ... damit ausreichend Gesellschaft ;-)
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  • Day5

    Dossi Della Barchessa

    May 22, 2018 in Italy ⋅ ☀️ 8 °C

    Die einen haben Punkt 9.00 Uhr schon 1200 hm in den Beinen (1550 hm waren es wenig später), die anderen sind da noch nicht mal aufgestanden.
    Ich wollte mich einmal richtig auspowern und bin schon um kurz nach 7.00 Uhr los, hoch zum Monte Baldo. Außer zwei E-Bikern, welche die 800 hm zum „Skull“ kurbelten, war niemand unterwegs. Auch nicht übermäßig verwunderlich, leichter Nieselregen heute, aber immer noch warm.
    Aus meinem neuen MTB Führer hatte ich mir schon gestern eine Tour raus gesucht, auf der ich mal Höhenmeter bolzen, noch unbekannte Trails erkunden und nicht zu schwierig abfahren kann. Schließlich bin ich alleine unterwegs, no risk!
    Auf dem traumhaft schönen Sträßchen hoch zum Altissimo schmelzen die Höhenmeter nur so dahin. Man hat immer einen fantastischen Ausblick auf den schnell kleiner werdenden See und kann sogar bis ins Ledrotal schauen.
    Oben bin ich ganz bewusst erstmal am Einstieg zum Trail vorbei gefahren, weil ich Rast an einer wohl bekannten Stelle einlegen wollte, nämlich am Einstieg zu meinem Lieblingstrail, dem Dosso dei Roveri nach Navene.
    Ich startete am Morgen ohne Frühstück, hatte aber eine Tupperbox mit Haferflocken, Schafs-Yoghurt, Erdbeeren, Olivenöl, einer Prise Salz und Milch dabei. Genüsslich löffelte ich den Energiebrei trotz Nieselregen.
    Die Abfahrt nach Nago war anfangs unschwierig auf z.T. sehr verwachsenen Fahrwegen, später traumhafter Trail, welcher sich kurz vor Nago mit der Freeridestrecke „Val del Diaol“ vereinte.
    Gegen 10.30 Uhr konnte ich dann schon den Druckreiniger des gegenüber liegenden Hotels nutzen, um mein Bike abzuspritzen ;-)
    Jetzt erstmal Kaffee und dann mal schauen, wie sich das Wetter entwickelt und was der Tag noch so bringt. Einen Fixpunkt haben wir schon: am Abend treffen wir Familie H. in Malcesine und gehen gemeinsam Pizza essen.
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  • Day4

    Monte Velo

    May 21, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 8 °C

    Heute stand für die Rumpftruppe (ein Prüfungsgeschädigter pochte auf totale Ruhe und Erholung) ein weiterer MTB Klassiker auf dem Programm, der Monte Velo. Diese Biketour ist deshalb sehr lohnend, da man einen sehr schönen Ausblick auf das Sarcatal hat. Entlang der Sarca geht es zunächst nach Arco. Hier ist der Blick auf die Burgruine Arco, bzw. Schloss Arch, immer wieder atemberaubend. So exponiert auf einem Felsberg gelegen findet man kaum eine Festungsanlage. Schon Albrecht Dürer malte die Burg deshalb 1495 als Aquarell.
    Ab Bolognano zieht sich ein Schotterweg in gerade noch angenehmer Steigung Richtung Santa Barbara. Mehrheitlich geht es schattig durch die bewaldete Westflanke des Monte Brugnolo Massivs. Es gibt hier unzählige Varianten, was uns heute zugute kam. Es war unglaublich schwül und unsere Wasservorräte waren schon nach der Hälfte der Tour aufgebraucht. Somit nahmen wir einen früheren Abzweig nach Nago - dort wurde aufgebrauchtes Wasser dann aber mit zwei Franziskanern substituiert :-)
    Von Nago aus nahmen wir den Wanderweg (eigentlich Bikeverbot) zurück nach Torbole. Aber dieser alte gepflasterte Karrenpfad ist dermaßen schön, da muss etwas ziviler Ungehorsam einfach mal sein - zumal der Weg direkt an unserer Unterkunft endet.
    Später dann nochmal ein letzter Besuch bei Giulia zum Pizza essen und dann bricht morgen auch schon unser letzter Tag an; Mittwoch ist Abreise. Bin jetzt schon wehleidig - schnief!
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  • Day3

    Beach 'n Bike

    May 20, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute wollte Lucy mal DEN Surfspot in Europa testen. Noch lange bevor die Biker den nördlichen Gardasee für sich entdeckten, nutzten die Surfer die starken und beständigen Winde. Der Vent am Vormittag und der Ora am Nachmittag - man kann die Uhr nach ihnen stellen.
    Lucy surfte ab 9.00 Uhr bei sich abschwächendem Vent, musste aber nach tapferem Kampf dann doch auf ein kleineres Segel wechseln. Sie hat sich super in dem anspruchsvollen Revier geschlagen - ein echtes Talent.
    Nicole und ich waren derweil mit einem (ebenfalls geliehenen) SUP unterwegs. Abgetaucht sind wir beide nicht, bei Wassertemperaturen um 16 Grad auch nicht so lustig.
    Später sind Nicole und ich noch zu einer schönen kleinen Biketour aufgebrochen. Vom Castel Penede hat man einen fantastischen Blick über den See. Auf dem Rückweg machten wir noch Halt auf ein Bier beim Yachthafen. Hier kann man die spektakulären Katamarane und Surfer(!) auf Foils bestaunen. Absolut irre, was die für einen Speed aufbauen.
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  • Day2

    Pooonale, oho, Cantare, ohohoho...

    May 19, 2018 in Italy ⋅ 🌫 21 °C

    Möchte man jemanden für Mountainbiken und/oder den Gardasee begeistern, muss man einfach auf der alten in den Fels gesprengten Ponalestraße nach Pregasina radeln. Spektakulär zieht sich das Schotterwegle in angenehmer Steigung stetig bergauf. Man fährt immer an der Kante, der Blick ist atemberaubend. Früher war das die einzige Zufahrt zum Ledrosee, heute könnte hier kein Auto mehr fahren, die Trasse war auch lange so verfallen, dass sie für Biker und Wanderer gesperrt war.
    Wir sind aber nicht hoch zum See, sondern haben den Klassiker kpl. gemacht: nach unzähligen Kehren Rast im Hotel Panorama - nomen est omen.
    Auf dem Rückweg erwischte uns ein Gewitterschauer - ansonsten prächtiges Wetter.
    Ach ja, der Titel des Eintrags rührt von Ernie. Der war vor Jahren auch dermaßen begeistert (eins zwei Bierchen waren auch beteiligt) , dass er auf dem kpl. Rückweg lautstark einen Celentano-Klassiker schmetterte - leicht umgetextet eben.
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  • Day1

    Familiennachzug

    May 18, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Die ersten male war ich mit Gerhard R. und Co. in Torbole zum Biken, das ist so ca. 20 Jahre her. Damals noch anhand der legendären Moser-Bikeführer. In den letzten Jahren habe ich immer im Herbst zusammen mit Ernie die Saison hier ausklingen lassen.
    Der nördliche Gardasee ist definitiv mein Lieblingsrevier in Europa. Nirgends kommen Berge, See und italienische Lebensart so genial zusammen wie hier.
    Unglaublich: aber ich war noch nie mit der Familie hier ^^
    Da der Gardasee kein Strandlieger-, sondern ein Aktivspot ist, war die Karre knallvoll mit Sportspielzeug - und huckepack natürlich die Bikes.
    Die Unterkunft entpuppte sich als Volltreffer. Keine fünf Minuten Fußweg zum Ufer, Alleinlage, totale Ruhe (mitten zwischen 200 alten Olivenbäumen), toller Blick über den See. Und eine unheimlich nette und hilfsbereite Vermieterin.
    Dann gleich am Abend zu Giulia - ein Berg Meeresfrüchte machte den Starttag vollkommen.
    Nur eine Frage blieb offen: „Warum sind wir da nicht schon früher mal hin gefahren?“
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