Réunion
Cilaos

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14 travelers at this place

  • Day9

    Piton des Neiges

    July 29, 2019 in Réunion ⋅ ⛅ 11 °C

    Zwanzig nach sechs und wir stehen auf dem Piton des Neiges, 3071 m hoch und damit der höchste Berg des Indischen Ozeans.
    Am Tag zuvor war es ein toller, eineinhalbstündiger Aufstieg von Cilaos auf 1200 m zum Ausgangspunkt für den eigentlichen Aufstieg zur Gîte de la Caverne Dufour, die auf 2479 Höhenmetern liegt. Dieser Aufstieg war sehr steil, denn wir mussten ja einige Höhenmeter erklimmen. In engen Kehren, teilweise über Treppen, führt der Pfad bergan durch den Forêt du Grand-Matarum. Zwischendurch liefen wir durch die Wolken und es fieselte. Auf dem weiteren Weg nahm der Regen an Stärke zu und oben angekommen, waren wir doch recht nass. Die Hütte war wirklich sehr spartanisch 😅... Die Gesellschaft war aber nett und bunt gemischt. Morgens um halb fünf sind wir aufgestanden und um viertel vor fünf mit allen anderen den Piton des Neiges mit Hilfe von Taschenlampen hochgewandert. Das war ein tolles Erlebnis, da man nur die Lichter der Taschenlampen sehen konnte. Hier haben wir nochmal 600 Höhenmeter zurückgelegt. Oben angekommen wurden wir mit einem tollen Sonnenaufgang belohnt und alle Anstrengung war vergessen. Nach einem kurzen Frühstück in der Gîte machten wir uns dann auch schon wieder auf den Weg zu unserem nächsten Etappenziel.
    Der Abstieg dorthin war mit 3.30 Stunden angegeben. Leider hat es dann fünf Stunden gedauert, ehe wir an unserer Gîte de Bélouve ankamen. Der Weg hatte es nämlich in sich. Alle Höhenmeter, die wir zur Caverne Dufour hochgegangen waren, mussten wir durch ein ausgewaschenes Flussbett hinunter. Da es ja den Tag zuvor ziemlich geregnet hatte, war das eine sehr gefährliche Angelegenheit. Alles war glitschig und matschig. Am Ende waren wir froh, unten angekommen zu sein.
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  • Day11

    Kräfte sammeln

    September 29, 2018 in Réunion ⋅ ⛅ 18 °C

    Morgen starten wir zur letzten Tour auf den Piton de Neiges. Deshalb sammeln wir heut noch mal unsere Kräfte um für den zweitägigen Trip fit zu sein.
    Wir wollen noch das Abendessen auf der Berghütte buchen, kommen aber telefonisch mangels Französisch nicht weiter.
    Wir wenden uns vertrauensvoll an die Touristeninformation die auch nur französisch können.... Aber der hilfsbereite Mitarbeiter dreht mir den Bildschirm und die Tastatur hin... Google Translator. Ich tippe und tippe da stoppt mich Karsten. Jetzt Erst seh ich den verzweifelt, irritierten Blick des Mitarbeiters... beim Blick auf den Bildschirm erkenne ich weder deutsch noch französisch... ähjaaaa die Tastatur hat eine andere Anordnung... 😂😂😂
    Auf den zweiten Anlauf klappt’s dann doch und er tätigt den Anruf für uns... Stefanie und Kachsten (Karsten war unaussprechlich) erhalten wenn’s klappt auf der Berghütte ein Abendessen.
    Wir bummeln durch Cilaos und entschließen uns das letzte Dorf im Tal mit dem Auto anzufahren...
    Ein Abenteuer mal nicht zu Fuß🙈 die Straßen sind so eng, dass der Mittelstreifen eher als Deko dient.
    Vor besonders engen Passagen wurde nochmal extra ein Fahrbahn verengt Schild aufgestellt... was unserer Meinung nach überflüssig ist. Eng, enger, einspurig alles irgendwie das gleiche.
    Karsten zieht den Vergleich zur wilden Maus was angesichts der erst gestarteten Oktoberfestsaison ja auch wieder passt 🤷🏼‍♀️.
    Wir kommen in Iles a Cordes an 😍 wunderhübsch.
    Hier scheint die Zeit echt still zu stehen. Überall sieht man die frisch angelegten Felder und fleißige Bauern. Das wir grade in der Trockensaison sind erkennt man daran, dass man nicht mit geöffnetem Fenster fahren sollte 🙄 die Beregnungsanlagen der Felder sind aktiv ... und ich samt Foto nass... lachend entschuldigt sich Karsten: Sorry Schatz, das war Absicht 😛
    Irgendwie sieht das alles hier total unrealistisch aus. Neben den Feldern gehts senkrecht runter und dahinter bäumt sich die Felswand auf.
    Unglaublich hier zu stehen!!!!
    Und als wir uns so umblicken, sehen wir unsere Etappe für die kommenden zwei Tage in der ganzen Pracht... 🙈
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  • Day10

    Umzuuuug

    September 28, 2018 in Réunion ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Umzug ins Landesinnere steht an. Wir sind etwas müde vom gestrigen Tag... daher ist der Umzugstag heut genau richtig... Auf dem Weg zieht es uns nochmal ans Meer... wir steuern das Cap Méchant an. Wo normalerweise die Wellen Meterhoch an die Felsen preschen ist es heute relativ ruhig... 🧐 nicht schlimm denn die Wellen hatten wir bei der Anreise schon bewundert... danach geht’s zum Lavalehrpfad.
    Wir laufen entlang der Küste. Allerdings stehen wenig erklärende Schilder da, so dass es wenig Lehrreich aber trotzdem schön ist. Wir machen noch einen kurzen Abstecher zum Grand Anse welcher zu den schönsten Stränden gehört... und stellen fest dass wir aktuell noch vor der Saison sind. Zig Mitarbeiter sind beschäftigt, den Strand und das Gelände drum herum zu richten.
    Langsam fällt die Stimmung... wir haben beide Hungeeeeeeer...😒 der Rhythmus bezgl Essenszeiten ist hier aber anders... das heißt es dauert etwas bis wir eine Geeignete Möglichkeit finden. Gott sei dank finden wir ein schönes Restaurant direkt auf dem Weg... denn sagen wir mal so: unterzuckert sind wir beide ätzend 😎
    Bei der Bestellung des Gerichts wird uns beinahe unsere fehlende Sprachkenntniss zum Verhängnis. Der Kellner der begreift, dass wir es auf englisch versuchen ergreift die Flucht und holt die Kollegin, die uns geduldig die Karte nochmal auf französisch erklärt. 😂 ok jetzt wissen wir Bescheid. Wir wählen was aus was nach Hühnchen mit Reis klingt und bekommen Tata Hühnchen mit Reis und lecker dazu 😋. Eigentlich bin ich Pappsatt... aber als die Karte mit dem Desert vor mir steht, gibt es kein Problem auf französisch für eine Nachtischvariation aus einer ellenlangen Liste 3 Desserts auszuwählen 😃 selbst der Kellner kann sich jetzt ein Schmunzeln nicht verkneifen. So gut gestärkt kann’s jetzt losgehen. Die wohl härteste Auto Strecke des Urlaubs liegt vor uns.... 407 Kurven trennen uns von unserem Ziel Cilaos. 🙈 wegen meiner Seekrankheit fahr ich... allerdings darf ich nur hoch fahren ... Karsten meint er war schon kurz davor sich beim Auto für mich zu entschuldigen... ich hab die Rallyefahrt genossen 🤷🏼‍♀️ das macht echt Laune... und seit meinem Fahrkurs auf der Rennstrecke mit einem Porsche sind Kurven kein Problem mehr. Hab mich noch an die Hacken von nem Einheimischen gehängt - Konnte nix schief gehen. Hab allerdings beim fahren noch nie so wenig zur Frontscheibe rausgeschaut...😂Rückfahrt ist für mich trotzdem gestrichen 🙄 schade..
    Kurven hin oder her... die Kulisse ist der Hammer! Wir fahren aus einem Tunnel und vor uns macht sich das auf. Auf verschiedenen Ebenen befinden sich kleine Dörfchen ... Karsten ist nicht so gut und kann leider keine Fotos machen... ich fahr, daher Bilder bei der Rückfahrt. Wir bummeln mach dem Zimmerbezug noch durch das Städtchen das wirklich mit seinen kleinen kreolischen Gebäuden verzaubert. 😍
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  • Day12

    Highlight Tour

    September 30, 2018 in Réunion ⋅ 🌧 12 °C

    Aufgrund des Wetters haben wir uns entschieden die Tour auf den Piton de Neiges nicht zu machen....
    ....wie gern würd ich das gerade schreiben...
    stattdessen frag ich mich nach 15min und bereits zum 5. mal erreichtem Treppenziel, was genau wir hier eigentlich machen... das die Treppen heut unser kleinstes Problem sein werden hätten wir zu der Zeit nicht gedacht.
    Zum Start konnten wir über den leichten Nieselregen noch Lächeln....
    kurze Zeit später läuft uns der Regen bereits aus den Ärmel und meine Hose ist inzwischen durchsichtig ...meine Brille vom Beschlagen oder dem von der Mütze tropfenden Regen zu befreien hab ich auch irgendwann aufgegeben..
    Einzig die Bewegung hilft einfach nicht zu erfrieren. Laut Handy hat es 17 Grad aber es fühlt such deutlich kühler an. Die Versuchung hinzusitzen und einfach nur zu heulen ist groß. Während sich gefühlt alle anderen daheim von den Oktoberfestnachwehen erholen machen wir sowas. Der nächste Urlaub ist sowas von all in!!!!
    Zwischenzeitlich erinnert die Wanderung eher an eine Flusserkundung als an einen Bergaufstieg🙄
    Schon schön wie der Regen von den Blättern tropft und das Rinnsal unseren Weg Begleitet.
    Nach 3 Stunden Aufstieg sehen wir unser Zwischenziel... die Gite du Piton de Neiges. Puh geschafft...
    Zig Leute sind schon da und wir haben Mühe in der dunklen Hütte einen Platz zum Umziehen zu finden geschweige denn einen freien Haken zum Aufhängen der nassen Sachen.
    Alle stehen zitternd da und versuchen was trockenes im Rucksack zu finden. Wir dann auch. Mist Jacke nass, longsleeve Nass, Hose nass, einfach alles... im Gruppenraum ist es fast kälter als draußen. Daher beschließen wir uns in unserem Bett aufzuwärmen. Wir gehen nach draußen und stehen vor dem uns zu gewiesenen ... Mh Zimmer, Zelt? Whatever... wir entscheiden uns das Stockbett nicht komplett zu nutzen um ggf. Von der Wärme des anderen zu profitieren... nur blöd wenn beide Eiskalt sind... 🙄 Mühe gebend sich erstmal nicht zu berühren schlafen wir mittags um 3 einfach mal ein...
    War allerdings die richtige Entscheidung.
    Jetzt sitzen wir mit allen andren Leidensgenossen im Gruppenraum und warten aufs Essen... das hat wenigstens geklappt..
    wie wir allerdings nur mit der Hälfte der Klamotten den Gipfel besteigen wollen .... lassen wir das mal offen🙈🙈🙈
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You might also know this place by the following names:

Cilaos, Сілао