Réunion
Sainte-Rose

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5 travelers at this place:

  • Day15

    Saint-Rose

    April 20 in Réunion

    Die Nacht verbringen wir in Saint-Rose im „La Fournaise Hotel und Restaurant“.
    Weder der Ort noch das Hotel sind besonders nennenswert. Deshalb gibt es davon auch keine Fotos...aber welche von dem Chamäleon, das wir unterwegs auf der Straße gesehen haben😍 Die Farben sind nicht nachbearbeitet!!

  • Day15

    Notre Dame des Laves

    April 20 in Réunion

    Ein Stückchen weiter befindet sich der Ort Piton Saint-Rose mit der Kirche Notre Dame des Laves.

    Während eines Vulkanausbruchs wurde ein Großteil des Dorfes zerstört...was somit auch der Kirche drohte.
    Doch der Lavastrom „teilte“ sich direkt vor der Kirche, so dass sie kaum beschädigt wurde und natürlich noch bis heute als ein Wunder gilt.

  • Day16

    Anse des Cascades

    April 21 in Réunion

    In Saint-Rose haben wir übernachtet, um heute eine 15km Wanderung an der Küste entlang zu machen.

    Leider spielt das Wetter nicht mit und es regnet wie aus Eimern, so dass wir die Wanderung nicht machen können. Richtig schade!

    Bei einer kurzen Regenpause schauen wir uns zumindest den Ausgangspunkt der Wanderung und beliebten Picknickort Anse des Cascades an...

  • Day95

    Piton de la Fournaise

    November 23, 2017 in Réunion

    Heute ging es quer über die Insel zum noch aktiven Vulkan De la Fournaise.

    Es ging hoch in die Berge, vorbei an kleinen Ortschaften mit netten Häuschen, bis wir irgendwann dachten, in der Schweiz angekommen zu sein. Überall Wiesen mit Kühen. Das nennt sich La Grande Ferme, die große Farm.

    Aber wir waren noch lange nicht oben. Nach einigen Fotostops mit tollen Ausblicken meinte unser Guide, wir sollten die Augen schließen und sie erst wieder öffnen, wenn er es sagt.

    Und tatsächlich waren wir in einer völlig anderen Landschaft angekommen. So stelle ich es mir auf dem Mond vor. 🌩

    Weiter ging es. Das letzte Stück bis zum Krater mussten wir zu Fuß gehen, auch auf Vulkanen gibt es eine Rushhour.

    Und dann waren wir endlich da, auf 2354 m, am Rand des Kraters. 🌋

    Waren es unten noch 27°, so waren es hier oben nur noch 13°C. Und immer geht einen leichter Niesel, weil die Wolken dicht über die Berge zogen.

    Und wie wir nun bei der Rückfahrt merken, hat es im Tal geregnet. 🌂

    Nach Mittagessen und Kaffee geht's im Galopp zum Schiff. Wir müssen bis 18 Uhr auslaufen, bevor der alte Käfer wieder aktiv wird. 🐞

    Morgen werden wir in Mauritius wach, und Samstag wechseln wir vom Schiff zum Hotel. Eigentlich schade ... 😢
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  • Day13

    Sturz und Regen

    September 26, 2017 in Réunion

    Nachdem unser Gastgeber Christoph uns einige Tipps für die heutige Tour gegeben hat, machen wir uns auf den Weg zu den Lavaströmen. Die erstarrten Lavaflüsse üben eine eigenartige Faszination auf die meisten Menschen aus. Zerstörung und Erschaffung liegen nah beieinander. Vielleicht sind die Menschen hier deshalb so religiös, weil sie mit der ständigen Bedrohung eines Vulkanausbruchs leben. Es gibt zum Beispiel diese Kirche, Notre-Dame-des-Laves, die am 5. April 1977 wie durch ein Wunder vom glühenden Lavastrom verschont wurde und seitdem eine beliebte Pilgerstätte ist.

    Mich verschont die Lava nicht. Beim waghalsigen Versuch einer Panoramaaufnahme, verliere ich das Gleichgewicht und stürze eineinhalb Meter von einem Lavafelsen hinunter. Wie in Zeitlupe sehe ich den schwarzen Untergrund näher kommen, kann noch einen Zwischenschritt machen und lande dann auf Bauch und Ellbogen. Mein Speckbag mindert die Wucht des Aufpralls, die Haut an Ellbogen und Fingern hat den scharfen Kanten jedoch wenig entgegenzusetzen. Aber mein Kopf und die Kamera in der anderen Hand bleiben in der Höhe und somit unversehrt! Ein paar Abschürfungen und leichte Prellungen sind das Ergebnis dieser unfreiwilligen Stunteinlage. Na ja, mein Ehering ist auch etwas ramponiert - und das nach 20 Jahren unfallfreier Partnerschaft!
    Helga hat den Sturz nicht gesehen, reagiert jedoch geschockt, als sie mich blutend und mit zerrissenem Leiberl sieht. Ich versuche sie aufzumuntern, mit mäßigem Erfolg. Komischerweise hat sie letzte Nacht davon geträumt, dass ich einen Unfall gehabt hätte. Na, ich hoffe auf erbaulichere Träume in nächster Zeit!

    Ich bestehe darauf, dass wir die Besichtigungstour fortsetzen.
    In der Anse des Cascades legen wir eine Mittagspause ein. Während wir eine Kleinigkeit essen, beginnt es in Strömen zu regnen. Es dauert eine ganze Weile, bis die Sonne über dem dampfenden Wald wieder zum Vorschein kommt.

    Der Küstenabschnitt bei Sainte-Rose lädt zu Abstechern in die schroffe Landschaft ein. Vor Sonnenuntergang spazieren wir einen mit Vacoa-Bäumen gesäumten Weg die Küste entlang. Auf den schwarzen Lavafelsen sitzen Fischer, die dem rauen Meer trotzen. Vereinzelt sind Häuser sichtbar, trotzdem haben wir das Gefühl, weit weg von der Zivilisation zu sein.

    Das Abendessen serviert uns heute die Gastgeberin. Sie stammt aus Madagaskar und hat einige Spezialitäten für die Gäste des Hauses zubereitet. Der Schweinskopf wird uns in Erinnerung bleiben. Aber auch das Schwertfisch-Tatar und das Rindfleisch in würziger Sauce haben uns überzeugt. Ein Paar aus Belgien war mit uns am Tisch. Es war ein recht unterhaltsamer Abend, der mich für ein paar Stunden meine blauen Flecken vergessen ließ. Übrigens: die Panoramaaufnahme ist nix geworden. C’est la vie!
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  • Day12

    Lava Love

    September 25, 2017 in Réunion

    Je weiter wir von Saint-Pierre Richtung Osten fahren, desto präsenter wird das schwarze Lavagestein, das vor vielen tausend Jahren im Ozean erloschen ist.
    Beim Cap Méchant haben wir eine beeindruckende Aussicht auf die Brandung, die unablässig gegen die schwarze Steilküste stürmt. Der Legende nach sind am Cap Méchant, was übersetzt so viel wie die „gemeine Felszunge“ bedeutet, viele Seefahrer verschollen.
    Etwas hinter dem Cap Méchant liegt der Puits des Français, ein altes Sammelbecken für Süßwasser. Von hier spaziert Helga, der es schon wieder gut geht, an der Küste entlang bis zum nahe gelegenen Puits des Anglais in Le Baril, wo ich sie mit dem Auto abhole. Hier befindet sich ein schönes Picknickgelände sowie ein natürliches Schwimmbecken, welches mit Felsen vom Meer abgetrennt ist. Die Brandung ist gigantisch und ein beeindruckendes Schauspiel.

    Nach einer Mittagspause mit köstlichem „Saucisse Palmiste“ fahren wir die Küstenstraße weiter bis Puits Arabe. Die Stelle soll von arabischen Seefahrern als Süßwasservorrat benutzt worden sein. Hier können wir auf einem etwa einstündigen Rundkurs bis Pointe de la Table die Vulkanologie auf Réunion entdecken. Verschiedene Informationstafeln geben Erklärungen zum Lavagestein und zum Ausbruch des Piton de la Fournaise im März 1986. wir fühlen uns in eine bizarre, fremde Welt versetzt: auf der einen Seite das Meer, das wild gegen die Lavaklippen anbrandet; auf der anderen Seite der immergrüne Wald, der an dieser Stelle besonders viele Vacoas und Drachenbäume aufweist; dazwischen eine Mondlandschaft, die an Island denken lässt – erstarrte Lavaformationen, die so aussehen, als seien sie erst gestern abgekühlt; schwarzer Sand, der bei heftigem Wind aufgewirbelt wird, und merkwürdige Risse, Spalten, Absätze und Terrassen, die an eine gigantische Architektur denken lassen.

    Der etwa 15 km lange Streckenabschnitt der N2 auf der Höhe des Vulkans Piton de la Fournaise sowie der gesamte Landstrich zwischen Vulkan und Küste wird Le Grand Brûlé genannt, was so viel heißt wie „die große Verbrennung“. Es ist der wohl schönste und eindrucksvollste Teil der Küstenstraße: Linker Hand ziehen sich die Hänge des meist von Wolken verhüllten Vulkans hinauf, rechts der Straße bildet der Wald Forêt Domaniale du Grand Brûlé mit seinem satten Grün einen schönen Kontrast zu den Schaumkronen des Indischen Ozeans. Unterwegs sieht man, wo der Lavastrom des Jahres 1976 eine schwarze Schneise durch den Regenwald geschlagen und der Landschaft seinen Stempel aufgedrückt hat. Die verschiedenen Lavaströme der letzten Jahrzehnte sind am Straßenrand mit kleinen Schildern markiert. Ich bin schon gespannt, ob nach uns bald ein neues Schild hinzukommt.

    In Sainte-Rose beziehen wir im Gästehaus „Matilona“ unser Zimmer. Wir sind die einzigen Gäste und genießen die Ruhe.
    Morgen wollen wir die Lavaströme an der Küste genauer unter die Lupe nehmen.
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You might also know this place by the following names:

Sainte-Rose, Сент-Роз, سین-روسے، رانوں

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