Romania
Municipiul Drobeta-Turnu Severin

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12 travelers at this place:

  • Day23

    Schwergewichte in der Walachei

    July 23 in Romania ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute war der Punkt erreicht, an dem ich mich fragte, warum ich das hier eigentlich mache..ich habe eine Antwort sowohl im positiven als auch im negativen gefunden..die ersten 100km führten uns entlang der bisher schönsten Strecke unserer Reise..Mitten durch die Walachei..Ja, es gibt sie wirklich..und ja, es gibt Kilometer lang nichts außer Donau zur rechten und Karpaten zur linken..nach jeder Kurve wird der Blick atemberaubender..unglaublich ruhig und behütet grasen Kühe auf der Wiese, die Berge werden flauschiger, in den wenigen kleinen Dörfern spielt sich das ruhige Leben auf der Straße ab..die Donau wird teilweise so breit und buchtig, dass es schwer zu glauben ist, dass das "nur" ein Fluss sein soll..ich muss an dieser Stelle eine Liebeserklärung an diesen Teil Rumäniens aussprechen..
    natürlich gibt's auch eine Kehrseite..so unendlich schön wie die ersten 100km waren, genauso unendlich fürchterlich waren die nächsten 40..wir mussten auf eine dicht befahrene Hauptstraße um zum eisernen Tor zu gelangen..der gut 50cm breite "Standstreifen" war meist nicht vorhanden und wenn, dann dicht bevölkert von Schlaglöchern, Glasscherben und wilden Hunden..die Ausweichmöglichkeiten waren begrenzt, vor allem wenn ein Lkw wieder beweisen musste, dass er der stärkere ist..der Sog der metallenen Schwergewichte ist so stark, dass ich mich jedes mal am Lenker festkrallen muss und einmal sogar ins straucheln komme und auf die Straßenmitte stolpere..spätestens, als es in die Tunnel ging, lagen meine Nerven blank..ich habe in allen Sprachen geflucht, die mir einfielen (mein Kopf war Matsch, also waren es drei) und mir mein eigenes Mantra vorgebetet: jetzt nur kein Materialversagen..
    Der Abschnitt gehört für Radfahrer verboten..wer das wissentlich freiwillig fährt muss suizidal sein..wir schlafen heute Nacht via warm showers in einer Fahrradwerkstatt und haben von unserem host auch gleich noch eine Stadtführung bekommen..ich bin das erste mal im Leben e-bike gefahren..das macht ultra Laune!
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  • Day15

    2. Wochenbericht - die Siebenbürgen

    August 23 in Romania ⋅ ⛅ 25 °C

    (Norbert) Seit mehr als einer Woche fahren wir durch Rumänien und haben uns dabei vom Nord Westen über die Karpaten langsam ständig querend nach Süden vorgearbeitet. Die Berichte belegen, wie wunderbar dieses Land sein kann, wenn man sich auf die Gegebenheiten und insbesondere die kleinen Begegnungen einläßt. Das riesige Spannungsfeld zwischen von Esel gezogenen Heuwägen auf der einen Seite und zur Schau gestellter Wohlstandsdynamik in Form großvolumiger SUVs läßt erahnen, dass es noch einige Tag benötigt, um eine angestrebte demokratische Grundordnung nachhaltig zu festigen. Uns wurde berichtet, dass man eigentlich zwei Klassen in Rumänien vorfindet. Diejenigen die versuchen sich an die Regeln einer demokratischen Grundordnung zu halten und diejenigen, die aus welchen Zeiten auch immer, den mafiösen Strukturen nacheifern. Auf Europa kommt eine beachtliche Aufgabe zu, wie man sich leicht vorstellen kann.

    Die von uns besuchten Städte wie Kronstadt und Herrmannstadt beschäftigen mich seitTagen, da die Nachforschung der geschichtlichen Gegebenheiten aus dem Mittelalter bis heute immer wieder die Siebenbürgen und ihre am Ende leidvolle Geschichte aufzeigen. Kurzum, angeworben - und das über mehrer Jahrhunderte - haben die aus unserer Region stammenden Menschen den Großraum um diese Städte und Landgebiete kulturell und wirtschaftlich so nachhaltig gestaltet, dass es den Türken nicht gelungen konnte, die Städte einzunehmen. Die SIebenbürgen waren quasi ein ganz wichtiger Stabilitätsfaktor für die k und k Monarchie sowie für das Königreich Ungarn. Erst mit dem ersten und zweiten Weltkrieg sind sie „unter die Räder“ gekommen und Völkerwanderungen sowie Vertreibungen, Umsiedlungen haben den angestammten und über Jahrhunderte gelebten Lebensraum verändert. Jetzt verstehe ich auch, warum die Landsmannschaften Siebenbürgen so nachhaltig ihre Traditionen hoch halten. Zum ersten Mal habe ich diese Dimension in dem uns zur Verfügung gestellten Haus in der Nähe von Bonn erfahren, wo wir für Rotary die Jugendaustauschprogramm durchgeführt haben. Damals hatte ich verwundert in meiner Wahrnehmung von den Traditionsabenden und Vorträgen erfahren und nicht verstanden, wieso es Menschen gibt, die so an vergangene Zeiten hängen und diese offensichtlich leben wollten. Aus heutiger Sicht habe ich sehr großes Verständnis für diese Veranstaltungen. Die Pracht der Städte läßt erahnen, welchen Stellenwert für die Siebenbürgen diese Region bedeutet haben muß. So etwas gibt man nur mit schweren Herzen auf.

    Die gemeinsamen Tage mit unseren Motorradfreuden aus Solingen haben aufgezeigt, dass wir - Bert und ich - den Schwerpunkt auf Motorrad und Reisen in gleicher Weise legen. Der bei unseren Freunden im Vordergrund stehende sportliche Ansatz, die Kurven mit zunehmender Anzahl in einer Art „Rausch zu durchfahren“ (Aussage eines Mitgliedes der SG Truppe) , liegt uns fremd. Fahren und zuweilen auch schneller ja, aber am Ende stets sicher und stressfrei.

    Ich wundere mich darüber, wieso denn schon 3/4 unserer Tour bereits vorüber ist. Wir kommen ins grübeln und planen weitere Ziele, damit die uns erfahrene Horizonterweiterung fortgesetzt werden kann. Was für ein Glück, wir haben Pläne.
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  • Day15

    Schönheit und Vergänglichkeit

    August 23 in Romania ⋅ ☀️ 23 °C

    (Bert) Höhepunkt unseres heutigen Reisetages ist ein Stopp in Herkulesbad bzw. Baile Herculane. Unter der Vorherrschaft Österreich-Ungarns entwickelte sich hier um 1800 herum ein Kurbetrieb in prachtvollen Gebäuden, die heute weitgehend verfallen. Ihren Charme haben sie gleichwohl behalten, und man kann sich die damalige k.u.k.-High-Society in diesem Ambiente ohne weiteres vorstellen.

    Ein paar Kilometer vor Herkulesbad lockt uns der Reiseführer mit einem Hinweis auf die Bademöglichkeit in die "7 Thermalquellen" (sapte izvoare), das Ganze stellt sich allerdings als heillos überfülltes Schwimmbad heraus. Angesichts der Temperaturen über 30 Grad stellen wir uns zu allen anderen ins Becken (an Schwimmen ist nicht zu denken). Eine Liege (Sezlong = Chaiselongue!?) ergattern wir zwar nicht mehr, aber das Ganze lädt ohnehin nicht zu einem längeren Aufenthalt ein, obwohl wir uns dort durchaus auch ein Mittagsmenu hätten leisten können: Für 18 Lei bzw. knapp 4 Euro hätte es Hauptgericht mit Beilage und Salat gegeben.

    Doch unser Frühstück hält vor, denn die Vermieterin meint es gut mit uns und tischt alles auf, was ihr Garten hergibt. Gut gelaunt ist sie ohnehin, angeblich gehört sie zu den reichsten Frauen Horezus. Das wiederum wissen wir von unserem eigentlichen Vermieter, der uns allerdings weiterreicht, da das bei ihm vorgesehen Zimmer nach seinen Angaben ein technisches Problem im Badezimmer aufweist, das so schnell nicht lösbar sei. Wir fragen nicht im Detail nach, sondern lassen uns auf alles ein, und wie Norbert immer so schön sagt: Alles wird gut!

    Der guten Ordnung halber: Der vermeintlich erste Besichtigungshöhepunkt des Tages ist der Brancusi-Skulpturenpark in Targu Jiu, doch das "Tor des Kusses" erweist sich als recht nüchternes Kunstwerk, selbst wenn es gerade für eine Hochzeit dekoriert wird. "Dann lieber Tony Cragg in Wuppertal", mein Norbert. Mehr los als vor den Skulpturen ist übrigens an den Schachtischen ...
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  • Day5

    Severin

    April 4 in Romania ⋅ ⛅ 10 °C

    Spending the day in Severin was very exciting. In the Iron Gate Museum, besides visiting the ruins of Roman and medieval times we also had a workshop where our pictures were taken and used to represent ourselves as part of the natural environment as a way of raising our environmental consciousness.

    In the afternoon we could observe the a bit more of history and the natural landscape on board of a cruise boat on the Danube river. Three hours were enough to have classes about the history of Romania, in which Daltians and Romans fought to own the territory, symbolised on the wall by the face of Decebald. Then a lesson about geography followed by acknowledging the Serbian territory on the other margin of the Danube. Also geology concepts about the formation of the Carpathian Mountains and the unique Danube Boilers were presented. Meanwhile everybody had a good time socialising and sharing the cultural habits on each other’s countries.
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  • Day24

    Cruising the Iron Gates

    July 3, 2016 in Romania ⋅ ⛅ 21 °C

    Today was very restful as we sailed between Serbia and Bulgaria for the day. The scenery today is incredible sitting on deck eating and drinking on a lovely warm day.

    The Iron Gates is 134k stretch of gorges that were cut through the Carpathian and Balkan mountains over eons by the Danube River. The gorges act as a natural border between Serbia and Romania. It is also one of the swiftist and dangerous sections of the river before 2 dams were built. Construction of the dams began in 1964 andf took 20 years to complete which has dramatically altered the area's landscape raising the water level by 114 feet and drowned several islands and villages.Read more

  • Day6

    Game over for team #84

    August 27 in Romania ⋅ ☀️ 33 °C

    Team #84 is waiting for the mechanics and the towing truck. Game over! 😥

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Municipiul Drobeta-Turnu Severin

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