Romania
Satu Mare

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13 travelers at this place:

  • Day8

    Brutalismus

    August 16 in Romania ⋅ ⛅ 17 °C

    (Bert) Unser über 400 km langer Fahrtag beginnt im Skiresort Demänovska Dolina bei 8 Grad. Im Dörfchen Pacin überqueren wir bei 26 Grad die Grenze nach Ungarn und fahren durch eine monotone und flache Landschaft. Allein gelegentliche Obstverkäufer am Straßenrand sorgen für Abwechslung und Farbtupfer. Die Rumänen sind dem Schengen-Abkommen noch nicht beigetreten, so dass unser Ungarn-Transit mit einer (allerdings kurzen) Warteschlange und einem grimmig dreinschauender Grenzer endet und hierdurch an frühere Zeiten erinnert. Unser Ziel heißt Satu Mare, ein 100.000 Einwohner Stadt im Nordosten Rumäniens, die alles andere als eine Schönheit ist.

    Prägend für Satu Mare ist der "Verwaltungspalast", 1984 erbaut, 94 m hoch und ein typisches Beispiel für die Architektur des Brutalismus. Die ersten beiden Bilder des heutigen Blogs zeigen den tatsächlich brutal anmutenden Bau, wenngleich sich der Begriff wohl vom französischen "beton brut" = Rohbeton ableitet. Aber die Formensprache ist nun einmal roh und abweisend, so dass die emotionale Wirkung dieses Baustils mit Brutalismus treffend bezeichnet ist. Zugleich bröckelt es überall, rund um den Turm, aber auch in der ganzen Stadt. Das ist einerseits erklärlich, da die Wirtschaftskraft Rumäniens klar am unteren Ende de EU-Staaten liegt, andererseits in seiner Deutlichkeit doch stärker als erwartet.

    Immerhin: An vielen Stellen hilft sichtbar die EU. Deren Zentrum in Satu Mare liegt, wenn man dem Schild in der Ortsmitte Glauben schenken mag. Und neben dem Ärmlichen und Vergehenden findet sich durchaus auch Luxuriöses und Neues. Unser heutiges Hotel "The Dome" gehört in diese Kategorie. Es wird nicht nur von Westtouristen, sondern auch von Rumänen bewohnt. Wir werten das als klaren Hinweis auf eine ausgeprägte "need money - have money" - Gesellschaft in Rumänien.

    Wir finden ein nettes Lokal mit einer föhlichen Bedienung und lokalem Essen. Mag noch jemand außer mir eigentlich dicke Bohnen?
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  • Day9

    Wochenbericht

    August 17 in Romania ⋅ ⛅ 19 °C

    (Norbert) Kaum zu glauben, aber bereits mehr als 1/3 unserer Abenteuerreise ist bereits wie im Sauseschritt fortgeschritten.
    Die täglichen Ablaufprozesse des teams haben sich wunderbar eingefügt und zeigen die gewünschte Wirkung. Bereits ab 5 Uhr morgens beginnt der Aufwachprozess, was bei 120 gemeinsamen Jahren nicht verwunderlich ist. Schlafen wird im zunehmenden Alter völlig überbewertet. Sodann folgt der Ablauf im Bad mit unterschiedlich gelebten Schwerpunkten, das Frühstück bei ungewöhnlich vielen Worten und insbesondere der Packprozess unserer Maschinen. Da sitzt jeder Handgriff für die Gurtung und die wesentlichen Dinge der Reise werden immer an gleicher Stelle verstaut. Eine VDI Norm 2700 hätte nichts zu bemängeln, ob der durchgeführten Gründlichkeit.
    Am Vorabend nach dem Abendessen findet die Lagebesprechnung für den Fahrtag statt. In Abstimmung mit dem Wettergott, den wir in Form des Regenradars auf eine App mitgenommen haben, wird die Fahrstrecke festgelegt und in unsere Navigeräte Marke Garmin und Zumo mit dem Hinweis kürzeste und oder kurvenreiche Strecke eingepflegt. Die Vorgabe durch das Navigerät ist eine enorme Erleichterung, da man ziemlich sicher keine Strassenkunde mehr während der Fahrt betreiben muss.
    Der morgentliche Gang zu den Maschinen gleicht einem Kirchgang, denn irgendwie kann man es nicht erwarten, den Sound des Motors nach dem Druck auf den Startknopf zu hören. Es ist Musik und gleichzeitig der Glockenschlag für einen weiteren schönen Fahrtag mit Kurven, Beschleunigungen und natürlich vielen unerwarteten Erkenntnissen über das jeweilige Land, welches wir gerade bereisen.
    Die Franken
    Laut Bert die reichen Bayern, was ich nur bestätigen kann. Bamberg ist eine Porphyrfläche und die Innenstadt ist mehr als hochwertig hergerichtet. Interessant hierbei der Hinweis auch augenscheinlich ohne Hinweisschild der EU. „Mir seien mir“ als Wahlspruch hat hier seine Herkunft.
    Die Österreicher
    Zweifelsohne die Weltmeister in Sachen Gastfreundlichkeit und Tourismus. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass ein kleines Dorf namens Hallstatt ein absoluter hot spot für die ganzen Asiaten inklusive Chinesen ist. Geschickte Vermarktung mit der Würzung eines hervorragenden Service schafft Massen und vielleicht auch money in den Ort. Meine Verehrung hierfür.
    Die bekannte K und K Monarchie ist ein wichtiger Teil Österreiches, welche irgendwo Bewunderung erzeugen kann. Über 500 Jahre haben die Habsburger es verstanden, ein Land zwischen Montenegro und Teilen von Polen zusammenzuhalten. Ja, die feudalen Strukturen haben hier sehr geholfen, obwohl am Ende die Einzelinteressen der Länder nicht mehr unter einen Hut zu bringen waren und der kaiserlichen Führung die erforderliche Kraft der Einigung fehlte. Europa läßt grüßen und die aktuellen Spannungen zeigen hoffentlich nicht allzu große Parallelen auf.
    Die Slowakei
    Die Schwaben des Osten. Viele Einfamilienhäuser in sehr gepflegten Zustand mit liebevollen Vorgärten zeigen dem Betrachter, hier wird Eigentum groß geschrieben. Der Eindruck eines vitalen Landes, das zahlreiche EU Mittel für die Infrastruktur zielgerichtet genutzt hat und auf uns einen nach Wohlstand strebendes Gebilde gemacht hat. Alte kommunistische Verfahrensweise - der Staat macht alles - sind dem Aktivismus des Einzelnen gewichen. Der augenscheinliche Erfolg gibt dem eingeschlagenen Weg seine zukünftige Berechtigung. Für uns ein wunderbares Beispiel gelungener Integration in die EU Staatengemeinschaft. Die Slowaken sind als Eishokey Nation von Weltniveau bekannt , was Sie jedoch nicht davon abhält, Fussball als nächste große Sporteigenschaft zu fördern. in jedem Ort gibt es mindestens einen bestens gepflegten Fussballplatz und wir orakeln, da wächst die nächste ernst zu nehmende Fussballkonkurrenz für Jogi Löw. heran.

    Auf auf sprach der Fuchs zum Hase, Bert wartet schon und scharrt mit dem Gasgriff. Es geht los in das nächste Drittel unserer Tour.
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  • Day43

    Verwachä näbet Hund und Chüä

    October 19, 2018 in Romania ⋅ ⛅ 11 °C

    Hach... Rumäniä isch eifach andersch. Da verwacht me am Morge und wird vomene Hund begrüesst, spöter gseht me vo wiitem e Chuehärde mit Buur aazlaufe. Denn chunnt de Buur na cho hoi säge und git ois zwei Öpfel zum Zmorge mit de bemerkig: "eco" haha so guet :)
    Dezue hets na en frische Kaffi geh vom Domi (wie jede morge eich) und köstlichs Rüerei. :D

    Nachdemm mer losgfahre sind hemmer scho bald Ross und Wage überhollt. Das hemmer i de anderne Länder wommer bis ez gsii sind also nid erläbt.
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  • Day4

    Auf nach Rumänien

    September 18, 2018 in Romania ⋅ ⛅ 20 °C

    Gestern Abend hat jemand im Hausgang vom Hostel unsere Kleinen umgekippt Grrrrr morgens konnten wir also nicht eingfach losfahren sondern mussten erst mal das nötigste flicken und Käthis CRF mit komplett entladener Batterie wieder in gang bringen. Manch einer mag nun denken "Ihr wolltet abenteuer, nun habt ihr abenteuer", Ok, 1:0 für "Manch Einer".
    So gegen 11 gings dann los und punktlich zur Abenddämmerung haben wir im norden Rumänines in Sichtweite der Karpaten an einem kleinen See unsere Zelte aufgeschlagen.
    Morgen ist dann definitiv "Ende Asphalt".
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  • Day16

    Fahrt nach Rumänien

    June 30 in Romania ⋅ ☀️ 27 °C

    Stahlblauer Himmel - plattes Land soweit das Auge reicht...und einen Campingplatz gefunden, Idylle pur auf einem Reiterhof, betrieben von einer Zahnärztin. Hier kann man tun und lassen was man will.... Salat pflücken, Feuer machen, Wollschweine besuchen etc. pp

You might also know this place by the following names:

Satu Mare, Județul Satu Mare

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