Romania
Stavropoleos Monastery

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8 travelers at this place

  • Day10

    Alo Bukarest

    July 10, 2019 in Romania ⋅ ☁️ 23 °C

    Ich habe rund vier Stunden relativ gut auf den Sitzen zusammengefaltet und mit Schlafsack über dem Kopf - da das Licht natürlich nicht ausgegangen ist - geschlafen, bis wir um 7.15h in Sibiu plötzlich von böse dreinblickenden Rumänen geweckt wurden, da wir ja deren Sitzplätze belegt hatten... Also haben wir uns ein paar Plätze weitergesetzt, wo wir auch bei der nächsten Haltestelle wieder verscheucht wurden, sodass wir endlich unsere eigenen reservierten Plätze aufgesucht haben. Theoretisch ist die Strecke nicht lang, aber der Zug hat tatsächlich von Sibiu noch über fünf Stunden nach Bukarest gebraucht, wobei uns ein anderer Deutscher seine eigensinnigen Ansichten über seine Tochter erläutert hat... Dort angekommen waren wir erstmal geschockt ("Hilfe ist das hässlich hier!"), da die Stadt ziemlich heruntergekommen und dreckig aussieht. Ungefähr eine Stunde und gefühlt eine Ewigkeit sind wir durch Straßen mit eingestürzten bzw. einstürzenden Häusern und Balkonen zu unserem Hostel gelaufen, immer in der Hoffnung, dass die Altstadt doch ein bisschen schöner ist. Das Hostel liegt tatsächlich auch an der schönsten Ecke der Stadt - zumindest nach dem, was wir heute gesehen haben - und direkt neben der Rumänischen Nationalbank (Sicherheitsgründe...). Wir schlafen hier in einem Sechserzimmer in wackligen Stockbetten ohne Rausfallschutz direkt über dem Nachtleben von Bukarest. Heute Nachmittag sind wir dann noch durch die Altstadt geschlendert, wobei wir einige interessante Entdeckungen gemacht haben, wenn wir uns mal wieder in den verwinkelten Gassen verlaufen hatten (z.B. gibt es in vielen Buchläden ausschließlich englische Bücher). Von außen sehen nur die wenigsten Häuser ansehnlich aus, aber im Inneren verbergen sich unzählige echt kreative und schöne Cafés, Läden und Restaurants! Später haben wir mal wieder noch die Weiterreise geplant und beschlossen, direkt nach Sofia zu fahren, da am Wochenende am Schwarzen Meer leider keine Zimmer mehr frei sind.Read more

  • Day11

    Bukarest 2

    July 11, 2019 in Romania ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute morgen haben wir etwas verschlafen und kamen dann (auch wegen der unendlich lange roten Ampeln) zu spät zum Treffpunkt der Free Tour, die wir uns ausgesucht hatten. Aber zum Glück wurden wir noch mitgenommen, was sich sehr gelohnt hat, da wir einen besseren Blick für die unzähligen Kontraste der Stadt bekommen haben. Zum Beispiel haben wir die Foltermethoden von Dracula kennengelernt: Das Opfer auf einer Lanze aufspießen, wobei es erst stirbt, wenn der Spieß einmal langsam durch den ganzen Körper gedrungen ist. Ein großes Thema war auch die "kommunistische" Herrschaft unter Ceaușescu, wobei die alten Kirchen und ganze Wohnblöcke (ohne die Bewohner zu informieren!) auf Zugschienen verschoben wurden, um Platz für gleich zwei - natürlich noch größere - Nachbauten der Champs-d'Elysées zu schaffen. Dabei wurden 90% der Altstadt zerstört oder hinter die sozialistischen Fassaden geschoben. Am Ende dieser Tours fühlen wir uns dann immer ziemlich schlecht, weil wir wahrscheinlich am wenigsten Geld von allen rausrücken...
    Danach sind wir zum riesigen Parlamentspalast (der größte weltweit und auch ein Bauprojekt von Ceaușescu) gelaufen und waren dort ganz überrascht über die günstigen Eintrittspreise, sodass wir gleich eine Tour für morgen Früh gebucht haben. Außerdem mussten wir noch zum Hauptbahnhof, beziehungsweise natürlich Nordbahnhof, um unseren Zug nach Sofia zu reservieren, aber leider wurden wir zuerst abgewiesen, weil wir unsere Interrailpässe nicht dabei hatten und man anscheinend die Passnummer braucht. Also haben wir es nochmal mit den Fotos von den Pässen probiert, was sehr lustig war, da die Frau am Schalter uns nicht glauben wollte, dass wir wirklich diesen Zug nehmen wollen... Vom Bahnhof haben wir heute auch den Weg alleine zurückgefunden, was schon etwas weniger gruselig war. Dann haben wir nur noch mit unserem deutschen Zimmernachbarn, der komischerweise wahnsinnig begeistert und überzeugt von der Stadt ist, diskutiert und Pudding gekocht, der aber leider gar keinen Geschmack hatte.
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  • Day12

    Paris?

    July 12, 2019 in Romania ⋅ ☀️ 21 °C

    Die Champs-d'Elysées, den Arc de Triomph, die Straßennamen, selbst den Gara de Nord hat man sich in Bukarest von der französischen Hauptstadt abgeschaut. Offiziell, um die Verbindung von Rumänien mit den westeuropäischen Ländern infolge des Römischen Reichs aufzuzeigen...
    Warum auch immer waren wir heute morgen wieder sehr knapp dran, kamen dann aber noch rechtzeitig zur Führung durch den Parlamentspalast, bei der wir nach umfangreichen Sicherheitskontrollen ein paar der vielen leerstehenden Räume betreten durften. Dann haben wir erstmal ewig auf dem Place Uniiri die Metro gesucht, um an das Nordende der Stadt zu fahren, wo wir auch nochmal umhergeirrt sind, bis wir durch das Verkehrschaos dringen konnten und den Arcul de Triumf gefunden haben. Der Verkehr ist hier wirklich schlimm und die Ampelschaltung auch mehr als fraglich. Mal ist die zweite Ampel grün, aber da kommt man leider nicht hin, weil die erste noch rot ist. Danach ist die erste Ampel zwar grün, aber da die zweite rot ist, bleibt man mitten auf der Straße stehen. Und dann hat man zwar grün, aber die Autos auch noch und preschen nur so an einem vorbei...
    Danach ging's in den nahe liegenden Park zu dem See, an dem anscheinend die rumänische Rudernationalmannschaft trainiert und um den wir zu Fuß ewig gebraucht haben. Wieder am Hostel sind wir nochmal durch die Altstadt gezogen und haben uns von sämtlichen Restaurantbesitzern belabern lassen. Um 18h konnte ich mir eine weitere Free Tour zum Thema Monarchy vs. Communism nicht entgehen lassen. Startpunkt war das Romanian Atheneum und von dort sind wir an dem Monument der aufgespießten Kartoffel (Symbol für die Revolution beziehungsweise den demokratischen Neuanfang) nochmals bis zum Parlamentspalast gelaufen, wobei ich mich meist mit einer Engländerin unterhalten habe, die ebenfalls sehr überzeugt von der Stadt ist. Der Bauplan des Palasts ging so weit, diesen unterirdisch zu spiegeln, also den sichtbaren Teil nochmal zu ergänzen... hat aber bis jetzt nicht geklappt.
    Ich weiß auch nach drei Tagen in Bukarest noch nicht, was ich von dieser Stadt halten soll. Anfangs waren wir wirklich sehr geschockt von den vielen zerfallenen Häusern und den Einblicken in die Hinterhöfe, das Nachtleben scheint hier unter unserem Hostel wirklich ausgeprägt zu sein und wirklich hinter jedem Wohnblock findet sich eine schöne, noch erhaltene Kirche. Aber dieser Kontrast zwischen den Stilen ist und die zu vielen Tauben und Autos sind doch immer noch ziemlich erschreckend. Trotzdem finde ich es nur gut, "sowas" mal gesehen zu haben :)
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  • Day17

    Kultur und Krawall

    November 9, 2016 in Romania ⋅ ☁️ 9 °C

    Da es hier schon um 5 dunkel wird sieht es wohl oft aus als würden wir nur nachts umherstreifen. Aber vorteilhaft ist natürlich die schöne Beleuchtung der Gebäude und, dass man schön früher in die Bars ziehen kann. Die gemütliche Heißluftballon-Atmosphäre bietet das Journey Café.
    Später saßen wir noch mit Mona und ihren Freunden in der Wohnung rum und ließen den Abend mit verrückten Reisegeschichten ausklingen.
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Stavropoleos Monastery

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