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  • Day6

    On the road

    September 5, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute wussten wir bereits beim Aufstehen, dass am Ende des Tages viele Kilometer auf der Uhr stehen werden - um genau zu sein ca. 700 km. So war unser Plan um nah genug an den Yosemite National Park ranzukommen, der morgen besucht werden soll.
    Wir wollten eigentlich etwas länger schlafen, waren dann aber doch schon recht zeitig wach. Muss wohl noch an der Zeitumstellung liegen 🤔 Sodass wir schon gegen 7:30 Uhr wieder auf der Straße waren. Es war ein Tag der endlos langen Straßen. Teilweise waren die bis zu 40 km schnurgerade, bis mal eine leichte Kurve kam. 40 Kilometer, bei denen links und rechts immer dasselbe zu sehen war. Stein- und dürre Graslandschaften mit ein paar Büschen, endlos scheinende Weiten und in der Ferne Hügel oder Bergketten... So sieht hier die Wüste aus 🏜 Gegen halb 9 erreichten wir die Grenze zu Nevada. Da dort so gar nichts los war, nahmen wir uns ausgiebig Zeit für ein kleines Grenzschilder-Fotoshooting (der Bundesstaaten Utah und Nevada). Zugleich hieß das, Uhren eine Stunde zurück stellen. Wir überquerten nämlich auch die Zeitzonengrenze. Zurück auf der Piste stellte sich schon bald wieder die Monotonie der langen Geraden und kargen Landschaft ein.

    Nicht gänzlich planlos hatten wir ein Etappenziel. Pünktlich zur Mittagszeit kamen wir im kleinen Örtchen Rachel an. In the middle of nowhere - also am Ar*** der Welt. Dort gibt es das kleine Restaurant & Motel „Little A‘Le‘Inn“ und Allerlei rund um das Thema Außerirdische 👽 und UFOs 🛸 zu bestaunen. So ist die sagenumwobene Area 51 ja quasi nur einen Steinwurf entfernt. Roman kannte diese Lokalität aus seinen Büchern, die er in seiner Jugend über die Geschichten rund um die militärischen Anlage gelesen hatte, die sich hinter den Bergketten versteckt und komplett abgeschottet wird. Selbst der Highway 🛣 dorthin wurde offiziell in „Extraterrestrial Highway“ - kurz E.T.-Highway - benannt. Auf dem staubigen Vorplatz steht ein alter verrosteter Pick-Up der eine fliegende Untertasse am Abschlepphaken hängen hat. Vor dem Restaurant eine Alienfigur mit einem Schild „Willkommen Erdlinge“ und auch in der Bar gab es lauter Merchandise-Artikel rund um das Thema. So ist es nicht ungewöhnlich, dass man hier von diversen Sichtungen von UFOs berichtet. Aber wahrscheinlich sieht man nachts nur viel mehr am Himmel 🌌, da es keine störenden Lichtquellen gibt. Außer ein paar Baracken gibt es dort nämlich NICHTS. Nur Wüste und Hitze - das muss man wohl mögen wenn man in Rachel lebt!

    Nach der Stärkung mit einem Alien-Burger ging es weiter. Natürlich...nicht enden wollende Geraden. Kilometerweit! Doch irgendwann erreichen wir auch die nächste Grenze und Nevada war durchquert. Wir kamen in Kalifornien an. Dort gab es eine kleine Grenzkontrolle (Frage nach Obst & Gemüse).
    So langsam änderte sich auch wieder das Aussehen der Landschaft. Unser Tagesziel liegt in den kalifornischen Bergen, der Sierra Nevada. So durchqueren wir schöne Täler die von riesigen Bergen eingegrenzt sind. Diese waren teilweise von dichten Wolken behangen und zeitweise kamen ordentliche Schauer herunter!
    Im Wintersportort Mammoth Lakes (2.402 m ü.N.) angekommen, fanden wir auch zügig unser gebuchtes Motel an der Main Street. Wir checkten im „Quality Inn“ ein, bezogen unser sehr geräumiges Zimmer und gönnten uns ein erwärmendes Bad im „Hot Spa Pool“.
    Später holte Roman aus einem Supermarkt unser Abendessen: feinste Mikrowellen Mac‘n‘Cheese (Käse Makkaroni) 🤣 Yummi!
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