Russia
Novosibirskaya Oblast’

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Top 10 Travel Destinations Novosibirskaya Oblast’

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56 travelers at this place

  • Day72

    A rainy day in Novosibirsk

    September 11, 2019 in Russia ⋅ 🌧 8 °C

    Had a sleep in and a buffet breakfast.
    K got to try out her new rain jacket as today it has decided to pour down with rain. We realised this was only the second day of heavy rain we have had in 72 days of travel so we have been super lucky.
    The plan to go to the State Museum was a good one and we spent a couple of dry hours enjoying the exhibitions.
    On the bottom floor was a great display of Siberian artefacts, furs, shamanistic drums, pottery etc.
    The middle floor was an excellent exhibit of the development of Novosibirsk from early fortresses, to a town, to the building of the railway, through the war etc. it was especially interesting on the development of communal farms and how they sadly became government ruled etc. Thankfully there were English translations throughout.
    The top floor was more art.
    It is sad but so many museums and galleries we have visited outside of the main cities have cost peanuts to enter, have amazing exhibits, are spotlessly clean, have women guarding every room.... but sadly are almost empty all the time. They are such an asset that do not seem to be fully utilised. We feel very lucky to have enjoyed them all.
    After a v nice coffee in the Park Cafe we walked home in the rain unable to avoid the flooded roads and pavements.
    Now back at the hotel drying out for a couple of hours before jumping back on the train for TST night 3!
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  • Day70

    Yekaterinburg to Novosibirsk

    September 9, 2019 in Russia ⋅ 🌧 15 °C

    TST night 2 was v comfortable indeed. We have had the cabin to ourselves the whole way and the temperature has been more than comfortable.
    After “lunch” we took ourselves to the dining car as the Lonely Planet and forums have written this is the hub of social life on the trains... they must have heard we were coming! To top it off K was so colour co-ordinated I almost couldn’t find her to leave!!😂😂
    Now 20 mins away from our destination. Looking forward to what random experiences Novosibirsk can bring us for 2 nights.
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  • Day71

    2 single beds in Siberia

    September 10, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 11 °C

    We changed accomm this am after K got a bit paranoid at Hotel N where they were displaying a sign saying they were using wire taps and cameras!!
    To be fair we needed somewhere for tonight so we moved up the road to directly opposite the train station for an easy transfer tmrw night.
    After check in at Marin’s Park Hotel where we have the most amazing view from the 15th floor, we hit Novosibirsk.
    Firstly we went to Alexandre Nevsky Cathedral which K found a disappointment due to a photoshopped photo she had seen.
    We then had a lovely lunch at Park Cafe before heading to the State Art Museum. Lots more pics from Russian artists and the highlight of the day were some Banksy prints!!
    Off we meandered home via Lenin Square ... and past the monument to the first traffic light in Novosibirsk!!
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  • Day21

    Durch die Westsibirische Tiefebene nach

    August 2, 2019 in Russia ⋅ 🌙 24 °C

    Tag 21
    Die meisten haben sich mittlerweile (fast) an das Frühstück in den kleinen Häusern gewöhnt. Nur das morgendliche Angebot an Brei, hier Kascha genannt, mögen immer noch nicht alle. Heute werden wir dazu mit einem Spiegelei für jeden überrascht und das obligatorische Bockwürstchen ist angebraten. Brot gibt es nach dem Geschmack der meisten oft zu spärlich. Meist sind es diagonal durchgeschnittene Scheiben, wird mehr verlangt, muss es mitunter extra bezahlt werden. Das gilt manchmal auch für eine weiter Tasse Kaffee.
    Barabinsk liegt 3 km abseits vom Sibirischen Trakt, der M 53, wie hier die Trasse heißt.
    Dorthin müssen wir also zurück.
    Das weitläufige Westsibirische Tiefland umfasst etwa 2.500.000 km² und entspricht damit etwa der siebenfachen Fläche Deutschlands. Es liegt zwischen dem Uralgebirge im Westen und dem Mittelsibirischen Bergland im Osten. Bestimmt wird das sumpfige Landschaftsbild des Westsibirischen Tieflands im Süden durch ausgedehnte Nadelwälder, die in Richtung Norden zuerst in die Taiga und dann in die Waldtundra und Tundra übergehen.
    Auf über 500 km gibt es zwischen Omsk und Novosibirsk keine Ortsdurchfahrt. Das bedeutet, das abseits der Trasse das eigentliche Leben stattfindet. Die Fahrt nach Nowosibirsk wird etwas eintöniger. Die riesigen Felder verschwinden mehr und mehr, immer sumpfigere Flächen macht sich zu beiden Seiten der Straße breit.
    Die alte Heer- und Handelsstraße, die quer durch Sibirien führte und bei Wladiwostok den Pazifi-schen Ozean erreichte, ist der Sibirische Trakt, der in Sibirien auch Moskauer Trakt genannt wird.
    Im November 1689 gab es einen Erlass des russischen Zaren, in dem der Bau einer Straßenverbindung nach Sibirien gefordert wurde. Tatsächlich wurde der Bau jedoch erst 1730 begonnen und Mitte des 18. Jahrhunderts vollendet. Noch heute folgen verschiedene Fernstraßen in Sibirien mehr oder weniger eng dem alten Verlauf dieser alten Fernstraße. Auch Ausfallstraßen aus größeren Städten tragen offiziell oder umgangssprachlich an diese Bezeichnung angelehnte Namen, z.B. „Moskauer Trakt“ oder „Irkutsker Trakt“.
    Der Sibirische Trakt begann bei Tjumen und führte über Ischim, Omsk, und Kainsk, das heutige Kuibyschew, nach Kolywan, wo er den Ob überquerte.
    Die östliche Hälfte des sibirischen Traktes begann in Tomsk und führte 1.663 km über Mariinsk, Atschinsk, Krasnojarsk, Kansk, Nischneudinsk nach Irkutsk. Von Irkutsk führte der Hauptweg um den Baikalsee nach Werchne-Udinsk, das heutige Ulan-Ude, von wo die Südroute nach Kjachta zur chinesischen Grenze führte. Die nördliche Route führte von Ulan-Ude nach Tschita und weiter ging es auf der Schilka und dem Amur in das heutige Chabarowsk, anschließend nach Wladiwostok. Die Gesamtentfernung Tjumen - Wladiwostok betrug 7.793 km.
    Die zunehmende Hitze macht den meisten schon zu schaffen. Die geplante kleine Rundfahrt durch Nowosibirsk mit den Motorrädern lasse ich deswegen aus. Zudem ist wird an diesem Freitagnachmittag vielen Straßen der Stadt gebaut ist und der Verkehr ist gewaltig. Wir fahren direkt zum Hotel und treffen dort nach dem Einchecken und Frischmachen auf Irina, mit der wir anschließend zum Eisenbahnmuseum und zu dem beeindruckenden Bahnhof, gehen, der in seiner Gebäudeform einer Dampflokomotive nachempfunden ist.
    Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel gehen wir zum Abendessen in ein Café-Restaurant, das ich im Winter schon ausgemacht hatte. Wie fast überall in Russland ist dort am Freitagabend. Ein Gesangsduo gibt sich alle erdenkliche Mühe, die Gäste zu unterhalten. Zwischendurch läuft Musik vom Band. Es wird getanzt, ein Geburtstag wird gefeiert und mit einer Polizistin muss ich auf ihre Beförderung zum Major anstoßen. Wir essen recht gut und überall fließt viel Wodka. Wieder mal für alle eine eindrucksvolle Erfahrung. Aber dann ist auch schnell für die meisten Schluss, da alle rechtschaffen müde sind.
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  • Day16

    Zugfahrt nach Nowosibirsk

    September 16, 2019 in Russia ⋅ ☀️ 17 °C

    Zusammenfassend muss man sagen, dass die 22 Stunden Zugfahrt wirklich schnell vergangen sind und es in der Dritten Klasse wirklich nicht viel anders war als in der zweiten. Nur etwas enger natürlich... Aber im Großen und Ganzen war es eigentlich sehr angenehm. Zumindest bei uns, da wir Glück mit den Nachbarn hatten, denn weiter vorne im Wagen war es tatsächlich bisschen geruchsintensiv. Uns gegenüber saß eine alte Frau, wir haben versucht ein bisschen mit ihr zu reden. Allerdings mehr als, dass sie 70 Jahre alt ist, aus Ischewsk kommt und nach Krasnojarsk fährt, haben wir nicht herausgefunden. Sie hatte goldene Schneidezähne und hat nach jeder Mahlzeit von ihrem selbst mitgebrachtem Essen und vorm Schlafen gehen gebetet. Am Ende der Fahrt hat sie uns alles Gute sowie eine schöne Reise gewünscht und als wir am Bahnsteig waren auch noch aus den Fenster gewunken.

    Die Landschaft durch die wir gefahren sind, war im wesentlichen flach und bestand aus Wiesen oder oft auch herbstlich gelben Birkenwäldern.

    Nach der Ankunft haben wir im Hostel eingecheckt und mal wieder ein russisches Restaurant besucht. Dort gab es dann Borscht, Buchweizen mit Ente und Hähnchen mit Ptitim (Israelische Nudeln).
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  • Day17

    Novosibirsk

    September 17, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Russen, denen wir erzählt haben, dass wir einen Stopp in Novosibirsk machen, haben alle gleich entsetzt geschaut und gefragt, was wir dort wollen. Naja im Nachhinein muss man sagen, dass die Stadt tatsächlich nicht wirklich schön ist. Viele hässliche Plattenbauten und nur wenige schöne, ältere Gebäude. Aber es gibt viele junge Leute dort wegen der Uni und auch so scheint es doch eine moderne Großstadt zu sein, wenn man mal von den Gebäuden absieht. Es ist ja immerhin die drittgrößte Stadt Russlands. Ansonsten war die Uferpromenade am Ob auch noch ganz schön.
    Nachdem wir uns bei der Bäckerei Schmidt verschiedene russische Teigtaschen gekauft haben, sind wir in den Zug Richtung Krasnojarsk gestiegen. Diesmal in der zweiten Klasse in einem älteren Zug.
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  • Day11

    Transsib- von 100 auf 0

    September 10, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 15 °C

    Am Sonntag waren wir sehr früh an Platz der 3 Bahnhöfe,
    Nikolaever - Jaroslavler und der Kazaner Bahnhof, und zwischendrin auch noch die Metro.... welcher ist denn nun der Richige? Einsteigen müssen wir am Jaroslaver...
    zum Glück haben wir schnell herausgefunden, wohin und bekamen auch neue Tickets ausgedruckt, die Kopien aus Deutschland, da konnten wir noch etwas entziffern aber die neuen ... tja... wird wohl passen, haben wir gedacht.

    Nachdem wir unsere Koffer in einer Gepäckaufbewahrung abgegeben hatten (da wollte uns der Mann doch den doppelten Betrag abknöpfen ! Ein kleiner Hinweiß mit dem Finger auf das angebrachte Informationsschild... und schon änderte sich die Zahl auf seinem Taschenrechner von 1000 auf 500 Rubel ) , ab in das nächste Geschäft, denn im Zug ist Selbstversorung angesagt.

    Geraten wird, sich mit Tee, Kaffeepulver und Tütensuppen, Kartoffelbrei in Bechern und Knabberzeug einzudecken.
    Beladen mit einer Tüte voll guten-gesunden Lebensmitteln begaben wir uns zurück zum Bahnhof und hatten noch sehr viel Zeit übrig.
    Aber wenn man unsicher ist, wie der Hase läuft, besser vorab länger warten !

    Endlich ging es los, unser Zug wurde aufgerufen...ab zum Gleis 3.
    Dort kam schon der Zug und die Fahrgäste stellten sich auf Höhe ihres Waggongs auf.

    Ich fragte mich, ob wir unser Abteil für uns haben, oder ob die 2 anderen Plätze auch belegt sein würden.
    Eine Frau mittleren Alters sah nicht wirklich glücklich aus...puh dachte ich, ob die wohl bei uns schläft...
    und....
    jaaaa, sie und ein Mann waren schon im Abteil und hatten sich häuslich eingerichtet.
    Es dauerte ein wenig bis wir auf kleinen Raum alles sortiert hatten, der Bettkasten unter der unteren Liege ist etwas klein für 2 Koffer,
    aber hat dann irgendwie doch gepasst.
    Dann als der kleine Trubel vorüber war, sprach uns der Mann auf Deutsch an. Wir waren überrascht.
    Ivan erzählte uns über den Zug und zeigte Walter wie das mit dem Samowar (Heißwasserkocherteildingsbums) funktioniert. Das ist ein großer Behälter von dem man immer heißes Wasser zapfen kann , eben für Getränke oder Süppchen :)
    Wir haben uns noch viel unterhalten, Ivan hat übersetzt und auch Katharina hat gelächelt, auf einmal war sie sympathisch.
    Später bat sie mit strengen Ton die Männer aus dem Abteil, wir konnten uns umziehen und haben unsere Betten bezogen, dabei war sie resolut und wollte unbedingt meins herichten !
    Irgendwie komisch auf so engen Raum mit total fremden Menschen zu schlafen, aber es war tatsächlich nicht unangenehm.
    Die Pritschen etwas hart, nachts bin ich öfters wach geworden, das Rumpeln und Schaukeln, Pfeifen der entgegenkommenden Zügen ist doch recht gewöhnungsbedürftig.
    Morgens verabschiedeten sich beide und wir hatten das Abteil für uns.
    Was macht man nun den ganzen Tag im Zug.....

    von 100 auf 0

    nichts !

    Doch das war für uns nach den anstrengenden Tagen in St.Petersburg und Moskau genau das Richtige um die erlebten Dinge sacken zu lassen und ein wenig zur Ruhe zu kommen.

    Wir haben noch viel geschlafen und ein paar kleine Kontakte geknüpft.

    Am lustigsten war Jane (so nennt sie sich), russischer Name für mich nicht aussprechbar) Sie ist eine ältere Dame, die mir nach gefühlten 5 Minuten ihre gesammten Fotos zeigte und dann noch ihre Medallie und CD herausholte. Beruflich ist sie Musiklehrerin und schreibt Gedichte, hat wohl 12 Bücher veröffentlicht.. soweit ich das richtig verstanden habe. Sie kann ca 5 Wörter Englisch, die restliche Konservation macht sie auf russisch und mit sehr viel Körpereinsatz, was kurzweilig war :)
    Nachdem sie sich frisch geschminkt hatte wurde Walter hinzugerufen um Fotos von uns beiden zu machen :))

    Abends kam ein junger Mann auf uns zu, der sehr gut Englisch sprach, er war mit seiner Feundin und der gemeinsamen Katze unterwegs (!) , wir haben bis spät in der Nacht Tee getrunken und uns gut unterhalten.
    Die Beiden reisen viel mit diesen Zügen und er sagte uns, dieser wäre der Älteste in dem sie bisher gefahren sind... das Heißwasserdingsbums wäre bestimmt schon antik... so 68er-70er Jahre, als ich ihm sagte, das wäre mein Jahrgang mussten wir alle lachen.....

    Als wir schon im Bett waren, stieg noch eine Frau zu, sie krabbelte in ihr Bett und wir sahen uns erst am Morgen. Valentina, eine so Liebe.... sprachlich ein Abendteuer ... aber irgendwie geht es immer....
    Mit viel Gelächter und gemeinsamen Essen, ging es auf die letzte Nacht im Zug zu.
    Wir besuchen Novosibirsk.
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  • Day20

    Von Asowo über Omsk nach Barabinsk

    August 1, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 26 °C

    Tag 20
    Von Asowo fahren wir nach Omsk, die mit 1,2 Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt Russlands hinter dem Ural und achtgrößte Stadt des Landes am Zusammenfluss von Irtysch und Om.
    1716 von einem Trupp eines deutschstämmigen Oberstleutnants in der russischen Armee gegründet, diente der Ort als Grenzfestung gegen Überfälle aus dem Südosten, aber auch als Stützpunkt für die weitere Erschließung Sibiriens.
    Unser Besuch gilt der Lutheraner Kirche, der größten Kirche in Sibirien. Sie steht allen Konfessionen offen und bietet Platz für 400 Personen. Gebaut mit deutschen Mitteln, nach deutschen Entwürfen und unter deutscher Aufsicht. Bei sibirischen Verhältnissen ist das nicht ganz so einfach. Allein die Heizkosten „fressen“ einen Teil des Budgets der Kirche auf. Dazu müssen die Nachbesserungen gemacht werden, weil zwischen der Vorstellung eines Kirchenbaues in Deutschland und der russischen Realität inklusive eines russischen Winters doch Differenzen zu finden sind. Dazu muss der laufende Betrieb des Bistums bezahlt werden. Von hier aus werden 60 Pastoren auf 120 Pfarrstellen in einem Gebiet versorgt, das 36 mal größer ist als Deutschland.
    Anschließend trennen wir uns. Egon fährt zu einer Schwerhörenden Schule. Dort gibt er, wie auch schon im letzten Jahr, einige Hörgeräte und Batterien aus unserer Charityaktion ab, zur großen Freude der Leiterin. Dann macht er sich mit drei Begleitern auf den Weg zu einer „Werkstatt“, die ihm Freunde genannt hatten. In der Werkstatt eines Motoradclubs müssen sie ein wenig warten. Doch dann geht es zügig zur Sache. Bei der Roxter ist es glücklicherweise kein Lagerschaden, die Geräusche werden durch eine gebrochene Feder in der Einspritzanlage verursacht. Sie wird nachgebogen und es geht wieder. Nur die anschließende Synchronisation ist etwas zeitraubend. Dagegen ist das Ersetzen einer verlorenen Schraube bei der 800 GS ein Klacks. Nur das „Stottern“ der bei der 650 GS lässt sich nicht nachprüfen. Es bleibt bei unserer Vermutung, dass es sich um schlechtes Benzin oder Benzin oder um Wasser im Tank handeln müsste. Anschließend machen sie sich die vier mit fünf Stunden Verspätung auf den Weg zu uns.
    Wie schon am Tag zuvor fahren wir auf dem sibirischen Trakt weiter durch das Westsibirische Tiefland ostwärts Richtung Nowosibirsk. Für viel erstaunlich, dass sich alle diese Passage als langweilig vorgestellt hatten. Aber dem ist gar nicht so. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Sumpfige Gebiete, viele Birkeninseln, z.T. parkähnliche Landschaften und Weite. Wir halten gelegentlich an, um diese Weite auf uns einwirken zu lassen, tanken, stoppen auf einen Imbiss oder einen Kaffee.
    Das Hotel in Barabinsk ist russischer Standard. Nach der Vorstellung der Rezeptionistin sollen wir in 4-Bett-Zimmern schlafen. Das sehe ich anders, zumal wir auch anders gebucht haben. Schließlich können wir es aber zur Zufriedenheit aller regeln. Mit einigen mache ich noch einen Abstecher nach Kuibyschew. Das ist die ältere und ehemals wichtigere Stadt in der Nähe. Aber auch hier ist das Beste schon abgefallen. Beeindruckend sind aber hier, wie auch in anderen Orten die zahlreichen und oft großen Kinderspielplätze. Daran könnte man sich in Deutschland ein Beispiel nehmen. Unterwegs werden wir widerholt angesprochen, nach unserem Woher und Wohin befragt, zu einem bevorstehenden Motoradtreffen am kommenden Wochenende eingeladen und mit ‚Daumen hoch‘ verabschiedet.
    Wie so oft, ist sind die Betreiber des Hotels andere als die des Restaurants. Das Essen ist ordentlich, nur Bier bekommen wir im Restaurant nicht. Man hat keine Lizenz, ein Problem, auf das wir schon an anderer Stelle gestoßen sind! Also besorgen wir es uns aus dem benachbarten Supermarkt.
    Als die vier Nachzügler kommen, ist das Essen, obwohl in Styroporboxen verpackt, schon kalt. Da es im Hotel auch nur eine Mikrowelle zum Aufwärmen gibt, müssen die vier eben damit klarkommen. Ein Aufenthaltsraum wie in vielen anderen Häusern gibt es in diesem Hotel nicht, denn müssen sie eben auf den Zimmern essen.
    Zwischenzeitlich haben wir im Supermarkt gleich um die Ecke noch ein paar Getränke besorgt. Damit rücken wir noch vor der Rezeption zusammen und haben einen geselligen Abend, an dem es viel zu erzählen gibt.
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  • Day70

    Part 2 photos

    September 9, 2019 in Russia ⋅ 🌧 16 °C

    Got picked up and checked in to Hotel N super easily.
    Time will tell what Novosibirsk will hold for us before back on the train in 2 days time.

  • Day42

    Victory day and Soviets nostalgia

    May 9, 2019 in Russia ⋅ ☀️ 13 °C

    Sur la route pour le lac Baikal, on s'arrête quelques heures à Novossibirk. Ce stop express nous permet d'assister aux célébrations du jour de la victoire contre l'Allemagne nazie, grande fête nationale à laquelle de nombreux Russes participent dans un élan patriotique. Les petites filles portent des rubans oranges et noirs à la poitrine, des drapeaux flottent au dessus des bus et des voitures, les écrans publicitaires affichent les visages des martyrs de la grande guerre.

    À la télé des milliers de citoyens défilent dans les plus grandes villes du pays, en mode multiplex de ligue 1. Les vieilles brandissent les photos de leurs parents sacrifiés au champ d'honneur. Une marée humaine sur la place rouge. Ici un vieux monsieur en uniforme de l'armée rouge couvert de medailles. Un journaliste prend la parole depuis Moscou avec la foule derrière lui, même scène à Novossibirk, puis à Léningrad. Comment ça Leningrad ? Ils ont encore renommé Saint Pétersbourg ? On enchaine sur Kiev, capitale Ukrainienne de la Russie.

    Alors qu'on assiste aux feux d'artifice sur la place Lénine à Novossibirk, nos doutes se font plus fort. Partout le symbole de la faucille et du marteau sur fond d'étoiles rouge. Il serait pas un peu nostalgique de la "grandeur" soviétique nos amis Russes ? Sur WhatsApp, j'en fait part à Max, un ami de Moscou, qui me confirme que c'est un peu la pride day pour ceux qui regrettent ce bon vieux Staline. Tout s'explique !

    On est remonté dans le Transsiberien, Eléna dort sur la couchette du haut et moi je lis Soljenitsyne, l'Archipel du Goulag. Ils sont fous ces Russes...

    PS: on a pris quelques photos et vidéos, on les mettra plus tard.
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You might also know this place by the following names:

Novosibirskaya Oblast’, Novosibirskaya Oblast', Oblast de Novossibirsk, Novosibirsk, Novosibirskaja oblast, Новосибирская область

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