Saint Lucia
Marigot Harbour

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.

14 travelers at this place

  • Day13

    Dr. Doolittle und seine Freunde

    January 15, 2020 in Saint Lucia ⋅ ⛅ 28 °C

    Von St. Vincent geht es zurück Richtung Norden nach St.Lucia. Bereits die ganze Woche ist der Wind viel stärker als sonst und die Wellen sind teilweise bis 4 Meter hoch. Das Halten von unserem Kurs mit einem Wind aus Nord-Ost ist noch viel schwieriger. Am Wind segeln ist gar nicht so einfach mit unserer Indigo. Ha, jetzt kann ich endlich auch einmal mit so schlauen Segelbegriffen um mich werfen! Aber Hauptsache die Verpflegung stimmt (siehe Bild)....
    Nach einem endlosen Tag und bei Sonnenuntergang erreichen wir doch noch St.Lucia. Nur gibt es für uns keine Boje mehr und die Suche im Dunkeln ist äusserst Mühsam. Unser Skipper ist entsprechend gestresst und beim Anlegen am Fährdok liegen die Nerven blank. Ich hab die ganze Aufregung nicht wirklich verstanden, schlussendlich hatten wir Hilfe, jeder wusste, was zu tun war und das iPad hat brav sämtliche Untiefen angezeigt. Dass schlussendlich die Leinen über Nacht zu straff und am Morgen grösstenteils zerschliessen waren, lag in der alleinigen Verantwortung von unserem Skipper.
    Umso schöner ist der nächste Tag und die kurze Strecke zur Marigot Bay, Drehort von Dr. Doolittle. Die Häuser sind mittlerweile eine Hotelanlage und eine Übernachtung gibts bereits ab 500 Euro. Die Bucht ist ein absoluter Traum und am Abend steigt am einen Ende eine Party. Wir sind natürlich nicht nur dabei sondern mitten drin! Das Video erspahre ich an dieser Stelle der Aussenwelt.

    Über Le Marin gehts zurück nach Fort-de-France. Ich hab genug von der Gesellschaft meiner Mitsegler (die Nationalität wird hier bewusst verschwiegen) und verlasse das Boot eine Nacht früher. Mit der Fähre gehts über die Bucht nach Anse à l'Ane. Die nächste Zeit verbringe ich auf Martinique mit Tauchen, Wandern und dem süssen Nichtstun. Wie lange - keine Ahnung!
    Read more

  • Day21

    Tag an der Küste von St. Lucia

    April 5, 2018 in Saint Lucia ⋅ ⛅ 28 °C

    So langsam fühlt es sich karibisch bzw. relaxed an. 😌 Vor allem, wenn dir die erste „Bob Marley Cigarette“ angeboten wird; du dem Beamten im Immigrationsbüro für die Einreise so viel geben kannst wie du grad dafür im Portemonnaie übrig hast; und dir auch Wechselgeld in allen grad verfügbaren Währungen zurückgegeben wird. 💰
    Wir sind in St. Lucia, einem eigenen Staat, genauer gesagt ankern/ verbringen wir den Tag gemütlich in der poshen Bucht „Marigot Bay“. Ab hier bis südlich auf den Grenadines wird mit EC $ gezahlt - fühlt sich an wie Piratengeld. 😀 Die ersten richtigen weissen Palmenstrände erwarten uns, wie auch die überall auf unserer weiteren Reise zahlreichen und sehr hilfsbereiten „Beach Boys“, die in ihren kleinen Fischerbooten beim Ankern helfen, frische (gefangene) Lebensmittel ans Segelschiff bringen und ein wenig „business“ machen wollen. Manchen bereitet ein kühles Bier als Zahlungsmittel grosse Freude; den Kindern was Süsses als Dankeschön fürs Helfen.
    Nun gut, die wohl einzige schlecht gelaunte Person auf der Insel durften wir im Zollbüro zwar auch kennenlernen, aber weiblicher/ blonder Charme hilft hier dann wohl doch auch mal. Und den Passstempel dieses kleinen Landes war uns der Stress auch wert.

    Weiter gehts zum Übernachten in die Bucht von „Soufrière“. Wieder kurz vor Sonnenuntergang angekommen - unser Vorsatz immer gegen 16h im Zielhafen einzulaufen, hat also keine 24 Std. gehalten - nutzen wir zum ersten Mal Mouring Bojen zum festmachen. Mouring sitzt = entspannte Nacht = 😅😍
    Read more

  • Day102

    Katamaranfahrt zu den Pitons

    November 15, 2019 in Saint Lucia ⋅ 🌙 26 °C

    Huiuiui, was ein aufregender Tag. Es begann alles sehr entspannt, denn es sollte an eine wunderschöne Bucht Namens Marigot Bay zum Entspannen gehen um anschließend mit einem Katamaran an der Küste entlang zu schippern um das Wahrzeichen von St. Lucia zu sehen: Die Pitons, zwei Vulkankegel, die sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. So zumindest der Plan. Doch als nach dem Strandaufenthalt alle auf den Katamaran warteten und ich nach 30 Min die Mitteilung erhalten habe, dass dieser kaputt sei und ein Ersatz erst in einer weiteren halben Stunde zu erwarten ist, wurde ich fast geköpft. Meine Herren, als gäbe es nichts Schlimmeres als eine Stunde am Sandstrand unter Palmen mit Freigetränken warten zu müssen. Unfassbar. Da gibt es im Winter bei der Bahn vermutlich unangenehmere Warteplätze. Die Laune war am Boden und ein Großteil der 63 Gäste war außer sich vor Wut und ließ es an mir aus. Jetzt weiß ich wenigstens, weshalb in der Stellenausschreibung Beschwerdemanagement als Voraussetzung aufgeführt war. 😉 Andere Gäste hingegen nahmen es gelassen.
    Als der Katamaran dann endlich kam, hab ich erst mal dafür gesorgt, dass alle ordentlich Rumpunsch beim Betreten des Schiffes bekommen. 3 Getränke später entschuldigten sich alle Übellaunigen bei mir und es gab einen tollen Sonnenuntergang vom Katamaran aus zu sehen, den wir nur dank der Verspätung erleben konnten, da wir die Zeit hinten raus angehangen haben. Hatte also auch diese Verspätung etwas Gutes. Witzig war natürlich, dass wir nach der "Alle-Mann-an-Bord-Zeit" im Hafen ankamen und die Security und der Kapitän nur noch auf uns warteten. Die Truppe schunkelte via Polonaise zur Gangway des Schiffes und die Gäste an Bord winkten uns lachend zu. Wir waren das Gesprächsthema des Abends. 😆
    Read more

  • Day3

    St. Anne nach Marigot Bay, Saint Lucia

    March 4, 2019 in Saint Lucia ⋅ ⛅ 27 °C

    31 sm, Windstärke 6, 2,5 m Welle, 6,5 h

    Nach einer unruhigen Nacht wegen mehrmaligem Regen (und viel davon), und mit der damit verbundenen ständigen Bedienung der Dachluken (auf-zu-auf ...) und wegen zweistündiger Ankerwache (alles gut, aber trotzdem mal schauen 👀 ) stehen wir 6 Uhr mit dem ersten Licht auf. Baden, Frühstück machen, Frühstück frühstücken, aufräumen und schon geht um 8.05 Uhr der Anker hoch.
    Erste Probleme gibt’s beim Segel setzen. Irgendwas stimmt da nicht, erst klemmt es und dann reißt was - aber schließlich wird das Segel erfolgreich gehisst und so segeln wir im 2. Reff + Genua bei 1,5 - 2 m Welle und bei Windstärke 6 zügig davon.
    Manch einem ist dabei leider nicht ganz wohl und manch einer geht auch mal kurz die Fische füttern 😟.
    Wir sind flott unterwegs, sehen viele fliegende Fische, Fregatt- und andere Vögel und bald taucht auch, leider sehr im Dunst, die wunderschöne Kulisse von Saint Lucia auf.
    Probleme gibts auch beim Segel einholen - klappt nur mit vereinter Manneskraft und muss später noch genauer unter die Lupe genommen werden.
    Ein Leinenboy - oder Guide, denn er will mit uns Sightseeing machen und drängelt uns seine Telefonnummer auf - macht uns an der Mooring fest, für die wir dann beim Besitzer 40 US$ bezahlen.
    Kurze Lagebesprechung, Mittagspause, baden und die Mannschaft wird eingeteilt in Einklarierung (Marcus), Segel reparieren (Dirk und Dirk), und Schiffsschraube von der Dinghileine (!!!) befreien (Zandi, Cedrik, Peter). Die Mädels machen klar Schiff und helfen, wo sie können. Alle geben sich ganz viel Mühe und daher können fast alle Aufgaben erfolgreich abgeschlossen werden. Marcus hat leider nur halben Erfolg: das Geld für die Einreise ist er los - den Stempel im Pass hat er aber nicht bekommen, denn der Beamte hat nachmittags um 3 Uhr schon Feierabend - morgen um 9 wiederkommen und Stempel holen 😥 . Sehr schade, denn gerade morgen wollen wir eigentlich sehr früh los 😬!
    Also baden, entspannen und dann fahren wir im Dinghi an Land. Hier geht das kleine Drama weiter: es gibt kein Geld am Bankautomaten für uns!!!! Na dann nicht!
    Wir bummeln ein bisschen rum, viel gibts nicht zu sehen und gleich fängt es auch an zu regnen. Dunkel ist es auch schon - also zurück zum heimischen Schiff.
    Hier gibt’s zum Abendessen karibisches Huhn mit Reis, wir backen noch das tägliche Brot, machen ein paar Spielchen und sinken dann ins Bett.
    Nachts wieder sehr viel und sehr oft Regen.
    Read more

  • Day4

    Marigot Bay nach Wallilabou Bay, St.

    March 5, 2019 in Saint Lucia ⋅ ⛅ 27 °C

    47 sm, Windstärke 5, 2-2,5 m Welle, 8 h

    Eigentlich wollten wir 6 Uhr los und den Weg bis Bequira schaffen. Aber: keine Stempel 😕. Also erstmal in Ruhe frühstücken, Getränkevorräte nachfüllen, immer noch kein Geld kriegen und wie sich rausstellt auch keine Stempel 🙄. Marcus muss bis 9 Uhr warten - der Beamte erscheint nicht und so dürfen wir punkt 9 Uhr ohne Stempel das Land verlassen! Na toll, da hätten wir ja auch um 6 Uhr losfahren können 😩. Wir sind supersauer 😬, packen zusammen und hauen ab.
    Beim Segel setzen stellt sich heraus - das Gebastel von gestern war nicht ganz korrekt und so geht für einige Nachbesserungsarbeiten nochmals Zeit verloren und dann noch einmal recht viel Zeit wegen veränderlicher Winde vor der Insel. Erst als wir die Landabdeckung verlassen, kommen wir zügig und bald auch sehr zügig vorwärts. Unsere Lima 2 tanzt in der Sonne auf den Wellen, jeder sucht sich ein angenehmes Plätzchen und macht, was er will oder kann. Die Kranken von gestern haben sich gedopt und sind entsprechend gut drauf 😉. Als wir dann noch viele spielende Delfine sichten, ist unsere Welt in Ordnung. So macht segeln Spaß ☀️😃!
    Wegen all der Verzögerungen schaffen wir unser Ziel nicht und laufen ein in die Wallilabou Bay auf Saint Vincent.
    Und hier finden wir nun wirklich den Fluch der Karibik! Denn genau in dieser Bucht ist Captain Jack Sparrow angelandet 👍🏼🏝! Es gibt noch Reste der Filmkulisse und sonst nicht viel, aber die Bucht ist wunderschön idyllisch gelegen, schön klein und kaum Boote - supi 😀!
    Ein bis vier Helferlein knoten unseren Katamaran an der nächsten 🌴 Palme fest. Noch während dieser Aktion werden wir von fliegenden (oder besser schwimmenden) Händlern geradezu umzingelt. Sie wollen uns Obst und Gemüse, Brot und Ketten verkaufen, Geld tauschen oder einfach nur was zu Essen oder Trinken haben. Wir machen was klar und dann lassen sie uns auch in Ruhe.
    Skipper und Co-Skipper erledigen für viel Geld die Zollformalitäten (ohne Stempel, braucht man wohl nicht 🙄), wir gehen baden, chillen, SUP paddeln und ein ganz mutiger Dirk traut sich mit dem Board durch das Felsentor (im Film ein Galgenbogen).
    Nach Kokosnusssnack und Anleger gibt’s Spaghetti Carbonara und alle sind glücklich.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Marigot Harbour