Serbia
Belgrade

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113 travelers at this place
  • Day6

    Tvrdjava - auf der Festung

    September 23, 2019 in Serbia ⋅ ☁️ 20 °C

    Die Festung ist DIE Sehenswürdigkeit von Belgrad. Von Besiedelungsbeginn an befand sich auf dem Kalemegdan genannten Plateau immer eine Befestigungsanlage. Die jetzige Anlage geht auf die Österreicher ab 1717 zurück, die Türken erweiterten und bauten um. Die umgebenden Mauern sind erhalten - hier findet sich ein Dinopark und ein Waffenmuseum -, die Innenanlage ist weitgehend verschwunden, hier finden sich großzügige Parkanlagen.
    Von oben hat man einen herrlichen Blick auf den Zusammenfluss von Save und Donau und auf die Neustadt Novi Beograd.
    Hier oben findet sich auch der Siegesbote, ein nackter Mann mit einem Falken in der Hand, der 1928 aufgestellt wurde und zum Wahrzeichen Belgrads geworden ist.
    Hier oben machen wir auch erstmalig in unserer bisherigen Reisehistorie Bekanntschaft mit Taschendieben, die schon die Hand an der Rittertasche (mit den Tempotaschentüchern) hatten...
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    DiePaubers

    Zum Glück wären es nur die Taschentücher gewesen...

    9/23/19Reply
    Hase und Ritter on tour

    Einen guten Taschendieb hätte man vermutlich nicht mal bemerkt... 😱

    9/23/19Reply
    Monka Waldfee

    Der hätte vermutlich auch erfühlt, dass es Taschentücher sind... Zum Glück ist nichts weiter passiert.

    9/24/19Reply
    Monka Waldfee

    😻😻😍

    9/24/19Reply
     
  • Day6

    Kathedrale

    September 23, 2019 in Serbia ⋅ ☁️ 22 °C

    Mittlerweile sind wir 2 1/2 Stunden unterwegs, es ist zwar bedeckt, aber schwülwarm, und es wird Mutti langsam ein bisschen viel, also machen wir uns langsam auf den Rückweg zum Hafen und zum Schiff. Die Kathedrale des Erzengels Michael liegt quasi auf dem Weg. Errichtet wurde sie zwischen 1836 und 1845 unter Fürst Milos Obrenovic, der hier auch begraben liegt. Wie oft in orthodoxen Kirchen ist auch hier wieder fotografieren verboten, deshalb nur ein heimliches Foto der goldenen Pracht aus der Hüfte. Direkt gegenüber befindet sich die Residenz des Patriarchen.
    Für den restlichen Rückweg wählen wir die Direttissima, runter sind die 110 Stufen dann gar nicht so schlimm 😉.
    Pünktlich zum Mittagsbuffet sind wir zurück, der Rest des Tages wird gemütlich.
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    Jessi Saree

    Geht doch 😏!

    9/23/19Reply
    Hase und Ritter on tour

    Ja, genau 😎 - wäre rauf auch schon schlauer gewesen... 🤔

    9/23/19Reply
    Monka Waldfee

    Tolle Perspektive 😊

    9/24/19Reply
     
  • Day29

    E24 : Ruma - Belgrad

    September 22, 2020 in Serbia ⋅ ☀️ 25 °C

    Der Weg nach Belgrad gestaltet sich sehr abwechslungsreich. Die Leute arbeiten wieder aktiv, produktive Fabrikhallen sind wieder an der Tagesordnung. Die Hauptstrasse ist gut zu befahren. Es herrscht zwar viel Verkehr, jedoch sind die Serben sehr rücksichtsvoll auf der Strasse und getrauen sich auch auf einer breiten Fahrbahn nicht immer mich zu überholen, ohne das ich ihnen mit einem Winken dazu rate oder zeige, dass ich bereit bin...... dabei habe ich doch gar nicht soviel Sliwowitz getrunken. Da waren also die Kroaten viel chaotischer und streiften auch ab und an den Lenker oder die hintere Packtasche.

    Plötzlich duftete es herrlich nach Obstbrand und vertraute Gefühle von Früher, als wir regelmässig unser Obst auf dem Hof gebrannt haben, kamen hoch. Eine grosse Fabrik wo Obst zu feinem Schnaps verarbeitet wird, präsentierte sich Mitten in einem an Belgrad angrenzenden Dorf. Ich folgte dem Duft ohne auch nur ein wenig Einfluss auf meine Arme und Beine zu haben. Schliesslich empfing mich Tatjana, eine junge, hübsche Frau, welche die Anlieferung kontrollierte. Nach ein wenig Smalltalk konnte ich sogar die Waage bei der Anlieferung verwenden und ich konnte endlich Klarheit darüber schaffen, wieviel Kilogramm ich hier durch die Strassen bewege. Stolze 60kg für Fahrrad und Gepäck!

    Anschliessend ging es schnell. Die Vororte von Belgrad sind mit sehr guten Fahrradwegen ausgestattet und so war ich um Längen schneller im Kern der Stadt als ein Autofahrer. Vor der ersten Brücke über die Save traf ich dann auf Stojan. Er ist ebenfalls leidenschaftlicher Radfahrer und machte auch schon die eine oder andere 1000km Tour. Er interessierte sich extrem für mich und meine Tour und wollte mir ohne Wenn und Aber helfen, mich in der Stadt zurechtzufinden und eine gute Unterkunft zu finden. Da er sehr aufdringlich und übertrieben freundlich war und mich auch über ca. 10km wild verfolgt und belagert hat, schlichen sich bei mir Misstrauen und Abneigung ein. Im Nachhinein bereue ich diesen Moment zu tiefst. Er wollte mir wirklich nur helfen, tätigte duzend Telefonate, verhandelte mit Hotelmanager und hat mir schlussendlich eine Luxussuite mitten im Zentrum der Stadt zu einem Spottpreis arrangiert.
    Belgrad ist wunderschön und sehr grün. Überall ragen Bäume zwischen den Blocks und neben den Strassen hervor und sorgen für eine extrem angenehmes Klima und auf der Strasse und im Biergarten. Die Leute sind ganz im Gusto von Stojan sehr freundlich. Ich komme mehr und mehr davon weg, Google um rat zu bitten. Ich suche einen Barbier, welcher mir mein Gewucher auf und unter dem Kopf in Ordnung bringt, so frage ich einfach jemanden auf der Strasse. Immer wurde mir sofort geholfen und ich wurde meistens von den Leute persönlich zum gewünschten Ort gebracht. Mit den oft sehr spannenden Gesprächen auf dem Weg wurden auch Freundschaften geknüpft. So hat auch Raul, welcher mich zum Barbier gebracht hat, geschlagene 40min vor dem Shop gewartet, damit wir anschliessend zusammen ein Bier trinken konnten. Bier trinken und Spass haben, kann mit Belgrad hervorragend. Entlang der Save wurden ca. 20 Schiffe in Bars umgebaut, welche neben abwechslungsreicher Musik auch eine grosse Auswahl an Bier und Drinks anbieten können. Ebenso ist auch entlang des Donauradweges eine Flut von coolen Bars in einer alten Schiffswerft anzutreffen. Die coole und abwechslungsreiche Architektur rundet Alles noch ab und so kann ich mit gutem Gewissen sagen, fantastische Stadt!
    Darum habe ich mich auch ohne Gegenwehr für 3 Nächte überreden lassen. Ich werde also meine Tour und somit den Start auf dem ersehnten Donauradweg am Freitag fortsetzen.

    Bis dahin,
    Heide heide, Sliwowitz, aaaaaargh
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  • Day26

    Beim serbischen Bullen in Belgrad

    October 15, 2019 in Serbia ⋅ ☀️ 22 °C

    Belgrad hat architektonisch und in puncto klassischer Sehenswürdigkeiten im Vergleich zu meinen vorherigen Destination quasi nichts zu bieten und doch hat mir die "weiße Stadt" besser gefallen als diese. Es gibt kaum Touristen, dafür überwiegend junge Menschen, die auf eine so unverfälschte Art und Weise offenherzig, neugierig und freundlich sind, dass ich spontan ein bisschen länger geblieben bin, um die Melancholie der Stadt zu genießen. Der nach einer Rakija-reichen Nacht nur noch "der serbische Bulle" genannte Hostelbesitzer Nikola hat sich hervorragend um seine Gäste gekümmert. Seine Nachbarin hat mir die Haare geschnitten und Nikola selbst hat mir schon bei meiner Ankunft versichert, dass mein Motorrad in diesem Viertel unter seinem persönlichen Schutz stünde. Er sollte sein Wort halten. Ein VW-Fahrer hatte wohl weniger Glück mit der Wahl seines Unterschlupfes ... Bei ihm wurden über Nacht ein paar Teile geerntet.

    Weg von der Hauptstadt und quer durch Serbien mach ich mich auf in eine sehr abgeschiedene Region an der Grenze zum Kosovo.
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    Carina Geis

    Eine Nachricht aus der Vergangenheit 😱

    10/19/19Reply
    Ayman Temraz

    Dieses Video ist aus dem Jahr 2000 !!!😲

    10/28/19Reply
     
  • Day207

    Belgrad

    October 11, 2019 in Serbia ⋅ ☀️ 15 °C

    Belgrad ist die Hauptstadt Europas, die die meisten Schlachten zu verzeichnen haben. 44 x (!) wurde die Stadt zerstört.
    Heute machen wir einfach eine Free Walking Tour, um ein wenig über die Geschichte der Stadt zu lernen.Read more

    Jana Klose

    Wunderschön und dann lernt man dabei noch einiges ;-)

    10/13/19Reply
    Christiane Bogenstahl

    Ja,. Ist echt cool. Kann man in fast allen Größen europäischen Städten machen.

    10/16/19Reply
     
  • Day29

    Parkplatz suchen ist doof

    October 24, 2019 in Serbia ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute ging es weiter nach Belgrad. Trotz grossem Auto wollten wir uns die Stadt anschauen und hofften auf einen guten, sicheren Parkplatz. Jovan hatte uns einen in einem Shopping Center empfohlen und auf einem anderen Reiseblog fanden wir einen Tipp für einen Parkplatz im Zentrum, mit Höhe bis 2,70m. Wir probierten erst zweiteres, mussten aber feststellen, dass mittlerweile einfach einen zusätzliche Querstange eingefügt wurde, die nur noch Autos bis 2m zuließ.
    Auf Nachfrage beim netten Automechaniker nebenan erfuhren wir, dass diese wohl schon seit zwei Jahren da ist. Der Zeitraum liegt allerdings viel weiter zurück als der Blogbericht....hmmm mysteriös.

    Naja, kann man nichts machen. Also auf zum Shopping Center. Dort ist die Höhe auf 2,10m beschränkt. Das sollte mit ein paar Zentimetern Luft so hinhauen. An der Einfahrt hängt allerdings unter der Stange eine Klappe, die deutlich tiefer als 2,10m hängt. Uns erscheint es allerdings äußerst seltsam wie so es niedriger sein sollte als da steht und wir probieren es. Als unsere Antenne am Hindernis scheitert und die ganze Stange schon wackelt, beschließen wir zurück zu fahren.
    Ein wildes Winken und Gestikulieren beginnt. Leider zeigen sich die Serben deutlich unbeeindruckt und quetschen sich irgendwie vorbei oder rennen einfach über die Straße. Irgendwie haben wir es dann geschafft und suchen uns erstmal eine ruhige Ecke zum durchschnaufen und Nudeln essen. (Dauert leider auch wieder länger diese zu finden, da einfach so viel Verkehr in Belgrad ist.)

    Da es langsam spät wird und wir auch einfach keine Energie mehr haben, suchen wir uns über park4night einen Campingplatz 30 km entfernt von Belgrad und genießen dort wenigstens noch den Sonnenuntergang auf einer Picknickdecke mit kaltem Bier. Außerdem versuchen wir weitere Parkplätze herauszufinden, wobei die Suche eher erfolglos bleibt. Die Stimmung ist dem entsprechend etwas gedrückt.

    Da rollt auf einmal ein deutscher, wirklich riesig erscheinender, Camper auf die Wiese und Fahrer begrüßt uns mit den Worten: "Mal wieder ein anderer deutscher Camper, ich glaub es nicht!"
    Daraufhin sind wir natürlich neugierig, woher die beiden denn kommen. Wir setzen uns zu Georg und Dorit an den Tisch, lernen auch noch den verspielten Hund Barolo kennen, und erfahren, dass die drei gerade aus Georgien kommen. Unsere Überraschung und Freude kann nicht größer sein. Sofort tauschen wir rege Infos aus und verfolgen auf der Karte, wie die drei durch die Türkei gefahren sind. Wir stauben auch wertvolle Koordinaten von schönen Schlafplätzen ab und sie überlassen uns sogar zwei Reiseführer. So wurde aus dem verkorksten Tag, dann doch noch etwas Schönes. Der nette Plausch rettete unsere Stimmung gänzlich. Vielen Dank euch beiden dafür und für alle wertvollen Tipps und Tricks! :)
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    2m10? DasAuto müßte mit den Aufbauten gute 2m60 haben! Liebe Grüße

    10/28/19Reply

    Jens

    10/28/19Reply
    Maurice

    Der TÜV hat leider keine Änderung von den 2,52 m eingetragen, aber knapp 2,6 werden es schon sein. Geistige Umnachtung dann im Großstadtvekehrsstress...

    10/29/19Reply
     
  • Day2

    Kreuz und quer

    August 28 in Serbia ⋅ 🌧 16 °C

    Erst gab's Frühstück und Mittagsschlaf im Hostel und dann ging die Erkundungstour los. Zum Hauptplatz, zur Altstadt und retour zum schönen Park mit Festung. Immer wieder wurde ich vom Regen eingeholt, aber ich bin jetzt ja mit einem Schirm ausgestattet 🤣Read more

  • Day22

    Belgrad 1/3

    September 8 in Serbia ⋅ ⛅ 22 °C

    Eine schöne Stadt mit Hindernissen. Das war der erste und auch bleibende Eindruck, den Serbiens Hauptstadt hinterlassen hat.
    Kaum fährt man über die Brücke und passiert die Stadtgrenze wird man das Millionenstadt-Gefühl nicht mehr los. Zum ersten Mal auf unserer Reise erleben wir wieder echten Großstadtverkehr und verzweifelte Parkplatzsuche. Zum Glück fanden wir eine Garage, in die wir passten und für den Tag stehen bleiben konnten.
    Wirklich erleichtert und mittlerweile auch ausgehungert, gingen wir erst einmal essen. Danach sah die Welt wieder besser aus. Wir starteten unsere Sightseeingtour auf eigene Faust, nachdem der Citytour-Bus einfach nicht kam. Erstes Ziel war das Parlament, was zugleich eins der ältesten und imposantesten Bauwerke der Stadt ist.
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  • Day11

    Alles hat ein Ende. Leider.....

    August 29 in Serbia ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach 10 Tagen, 10 Länder, unzähligen Kilometern, Schlaglöchern, viel Spaß, Sonne und Abenteuer ists leider vorbei. Viele liebe Menschen kennengelernt! Mit einigen bleibt man in Kontakt andere sieht man immer wieder..... War ein Abenteuer das es zu wiederholen gibt.Read more

  • Day2

    Regen in Belgrad

    August 28 in Serbia ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach einer 17h Busfahrt und vielen Infos über Hauswurzen, bin ich in Belgrad gelandet. Es ist verregnet und kalt. Darauf war ich nicht vorbereitet. Drum gab es als erstes Souvenir nun einen Regenschirm. Leider erst gegen Ende meines Spazierganges. Ich hab schon einige schöne Dinge gesehen und mein Hostel gefunden.Read more

You might also know this place by the following names:

Belgrade, Belgrad, በልግራድ, بلغراد, Belgradu, Белград, Beograd, Bělehrad, Бѣлъ Градъ · Срьбїи, Βελιγράδι, Beogrado, Belgrado, Bèlgrade, בלגרד, Běłohród, Belgrád, Բելգրադ, BEG, ベオグラード, ბელგრადი, 베오그라드, Belogradum, Belgradas, Belgrada, Belehrad, Beogradi, பெல்கிறேட், بېلگراد, 贝尔格莱德