Serbia
Central Serbia

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Top 10 Travel Destinations Central Serbia

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145 travelers at this place

  • Day49

    Werkstatt in Serbien...

    August 5, 2019 in Serbia ⋅ ⛅ 17 °C

    ...wir fuhren dann durch wunderschöne Landschaften...sattes Grün, hügelig mit vereinzelten Felsnadeln und grandiosem Weitblick. Es ging Richtung Guca und dann weiter nach Kraljevo...dort hatten wir uns einen Stellplatz nahe einem Restaurant ausgesucht.

    Bei einem kurzen Stopp war mir aufgefallen das der Hennes wieder Diesel verliert...nix dramatisches, aber wir wollten das wenn möglich reparieren lassen...aber es war Sonntag und so wie wir das sahen waren alle Werkstätten zu...na, dann eben Morgen, am Montag. Also gingen wir noch was einkaufen und weiter...Stellplatz suchen

    ...in einem kleinen Industriegebiet sahen wir eine Spedition wo noch jemand an LKWs schraubte...also hin...

    ...und mal wieder kam es wie es kommen musste...Gili und Milan ließen alles stehn und liegen und widmeten sich unserem Auto...schnell war klar, die Dieselrücklaufleitung war undicht. Eigentlich kein großes Ding, aber unser LKW ist aus England und dort haben die Leitungen und Verschraubungen andere Maße...

    Gili und Milan sagten das Morgen die passenden Ersatzteile da wären...ok, wir haben Zeit...

    Schnell wurde uns erklärt wir könnten hier auf dem Hof schlafen...und alles dürften wir benutzen...die Dusche, der PC, Fernseher, Aufenthaltsraum usw...

    Milan fuhr dann mit mir noch zum Supermarkt und wir holten noch etwas Bier...

    ...in geselliger Runde saßen wir dann zusammen in der großen Werkstatt und palaverten bei Bier und selbstgebranntem Schnaps...zwischendurch halfen wir bei einer Reparatur eines LKW...

    Die Nacht war auch ruhig, obwohl wir auf einem LKW-Hof standen....lediglich ein LKW ist heute Nacht gefahren...
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  • Day47

    Auf der Alm in Serbien

    August 3, 2019 in Serbia ⋅ ⛅ 16 °C

    ...dachten wir bis jetzt die Bergwelt wäre rauh, dann hatten wir uns getäuscht...jetzt wurde es rauh...hohe Felswände taten sich auf und die Straße hart am Abgrund...unten im Canyon der wilde Fluss...vor uns unbeleuchtete Tunnel und hohe Brücken...atemberaubend

    Wir dachten schon wo bleibt die serbische Grenze...aber da war sie dann...ca. 10 km hinter dem Grenzposten Montenegros.

    Auch dort keinerlei Probleme...und weiter gings durch diese spannende Landschaft...

    Leider wurden die Straßen auch wieder schlechter, aber das kannten wir ja nun zu Genüge...von daher alles Gut. Wir wollten heute noch ca 100 km ins Hinterland, an einen Bergsee auf 1200 m...laut Navi etwa 4 h Fahrt. Die Strecke dort hin teils übelste Piste, teils nagelneu...immer rauf und runter und das oft sehr steil, aber der Hennes, die alte Bergziege, hat das mit Bravour gemeistert...😉

    Das Schild "Camping" verwies uns auf eine kleine Offroadpiste...und so fuhren wir mit 5-10 km die 5 km...oben angekommen war dort aber kein Camping, zumindest nicht im klassischen Sinne...lediglich eine kleine Alm. Der Bauer kam dann auch nach mehrmaligen Rufen und gestikulierte wir könnten uns hinstellen wo wir wollten...alles klar, das passte...

    Unsere Nacht war sehr ruhig, aber leider wollte der Bauer am Morgen 7€ pro Nase...das war definitiv zu viel für einfachstes Stehen ohne Wasser, Strom und Toilette...aber was nützt es, zahlen und fröhlich sein...weiter geht's
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  • Day28

    Eine Geschichte aus Serbiens Hinterland

    October 17, 2019 in Serbia ⋅ ☀️ 22 °C

    Je weiter ich mich von Belgrad entferne, desto enger werden die Straßen und desto kleiner die Dörfer. Am Straßenrand warten die Grundschüler in klapprigen Unterständen auf den Bus und winken mir bei der Vorbeifahrt freundlich zu oder rennen neben mir her. Richtiges Roadmovie-Feeling stellt sich bei mir ein. Es ist schon Nachmittag geworden, als ich auf der Straße anhalten muss, weil sich eine untertassengroße Schildkröte seelenruhig über die Straße schiebt, als wüsste sie genau, dass um diese Uhrzeit niemand mehr vorbeikommt. Die Sonne beginnt gerade damit, hinterm Horizont zu verschwinden, als mir die Google Navigation zu verstehen gibt, für die restlichen vier Kilometer auf eine Straße abzubiegen, die als solche lediglich mit ausgeprägter Phantasie zu bezeichnen ist. Ich würde zur Sicherheit noch gerne jemanden fragen, muss aber bedauerlicherweise feststellen, dass die Schildkröte recht hatte: Kein Mensch weit und breit. Mangels Alternativen nehme ich die Füße von den Fußrasten und fahre los. Noch 1,8 Kilometer steht auf dem Handydisplay, als aus dem Schotterweg erst ein Feldweg und dann ein zugewucherter Trampelpfad wird. Mit dem letzten Sonnenlicht hat sich mittlerweile auch das Roadmovie-Feeling komplett verabschiedet aber mir bleibt nichts anderes übrig, als im Schritttempo und mit schleifender Kupplung weiterzugurken. Ich holpere gerade in eine Ansammlung verlassen wirkender Häuser ein, als die Stimme der Google Navigation mein Dan Brown Hörbuch unterbricht: "Sie haben ihr Ziel erreicht. Das Ziel befindet sich auf der linken Seite." Und tatsächlich, da ist ein Ziel, da steht ein Mann und grinst mich an und fragt: "Felix?" Jackpot. Ich bin da!

    Der Mann heißt Goran, ist 56 Jahre alt und bewohnt einen Bungalow mit drei Zimmern. Eines davon habe ich gemietet. Goran hat außerdem noch einen uralten Fiesta, ein paar Pflaumenbäume, mit deren Ertrag er im Schuppen Rakija brennt, einen Traktor und eine Kuh, von der er aber gerade nicht weiß, wo sie ist. Keiner der 22 Bewohner im Dorf spricht Englisch, aber seit drei Monaten gibt es Telefon- und Internetanschluss und somit bekommen wir es mit der Sprachübersetzung von Google Translate und ein paar Zeichen auf Papier problemlos hin, uns auf einen Ausflug zum nächsten Restaurant zu verständigen. Bevor wir die Wlan-Zone von Gorans Bungalow verlassen, weist er mich noch darauf hin, dass er momentan ein kleines Problemchen mit einem der Vorderreifen hat, was aber nicht weiter schlimm sei und er sich gleich morgen kümmern wolle. Als er seinen Schuppen öffnet, erweist sich das Problemchen als kompletter Plattfuß. "Morgen vulkanisieren. Kein Problem" gibt mir Google Translate noch aus bevor wir einsteigen und mit heftig schlagendem Vorderrad zur sieben Kilometer entfernten nächsten Ortschaft losbrettern. Nach gutem Speis und Trank lade ich Goran im Gegenzug für seine Chauffeurdienste ein und bezahle am Ende inklusive Trinkgeld 8€ bevor wir uns auf den Heimweg machen. Da das Auto nicht anspringt, schieben wir es bis zum nächsten Hang, und lassen es anrollen. "Kommt mir bekannt vor", denke ich mir noch, als der Motor widerwillig anspringt. Dann setzt wieder das schneller werdende Radschlagen ein und wir fahren zurück.

    Am nächsten Morgen frühstücken wir gemeinsam. Es gibt Haferflocken vom Feld hinterm Haus, frisch gebackenes Brot, Eier von den Hühnern des Nachbarn und frische Milch von der wieder aufgetauchten Kuh. Es schmeckt phantastisch!
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  • Day26

    Beim serbischen Bullen in Belgrad

    October 15, 2019 in Serbia ⋅ ☀️ 22 °C

    Belgrad hat architektonisch und in puncto klassischer Sehenswürdigkeiten im Vergleich zu meinen vorherigen Destination quasi nichts zu bieten und doch hat mir die "weiße Stadt" besser gefallen als diese. Es gibt kaum Touristen, dafür überwiegend junge Menschen, die auf eine so unverfälschte Art und Weise offenherzig, neugierig und freundlich sind, dass ich spontan ein bisschen länger geblieben bin, um die Melancholie der Stadt zu genießen. Der nach einer Rakija-reichen Nacht nur noch "der serbische Bulle" genannte Hostelbesitzer Nikola hat sich hervorragend um seine Gäste gekümmert. Seine Nachbarin hat mir die Haare geschnitten und Nikola selbst hat mir schon bei meiner Ankunft versichert, dass mein Motorrad in diesem Viertel unter seinem persönlichen Schutz stünde. Er sollte sein Wort halten. Ein VW-Fahrer hatte wohl weniger Glück mit der Wahl seines Unterschlupfes ... Bei ihm wurden über Nacht ein paar Teile geerntet.

    Weg von der Hauptstadt und quer durch Serbien mach ich mich auf in eine sehr abgeschiedene Region an der Grenze zum Kosovo.
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  • Day29

    Davolja varoš

    October 18, 2019 in Serbia ⋅ ⛅ 21 °C

    Davolja varoš, which means Devil's Town, is the sole representative of Serbia in the selection for the "7 Natural Wonders of the World". Although this really impressing natural monument is located in the boondocks, I was pretty much surprised to be the only visitor of the sight at all.Read more

  • Day39

    The Iron Gates

    October 7, 2017 in Serbia ⋅ 🌧 9 °C

    Until the point we reached Serbia we could hardly imagine what it would be about. One thing we've noticed quite from the beginning was the way Serbians are welcoming us in their country (yes, that started right behind the border crossing). People passing by are waving at us and quite a few of them do speak German what makes it a lot easier for us to decode Cyrillic letters.

    Not only the people, but also
    the landscape has impressed us. Especially the section around the Iron Gates where the Danube passes through a narrow long gorge.
    From the little-used road alongside the river we obtained several panoramic views over the gorge - paired with sunny weather we enjoyed perfect days (and one day passed through 21 (!) tunnels along this brilliant road).

    For unknown reasons, we are meeting more and more other cyclists compared to the weeks before - a French guy cycling to Greece, a couple from New Zealand cycling all around Europe, a German women cycling to Istanbul, another one cycling to the Black Sea, a Serbian couple enjoying an extended weekend trip, a French couple cycling the Danube up to Vienna with backpacks on their bicycle racks.

    Right now we're staying in a cosy guesthouse at Bojan's place in Negotin, decided to take a rest day, enjoy tasty tea and pastries and wait for the rain to pass. Tomorrow, we're going to continue our journey and probably reach Bulgaria :)
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You might also know this place by the following names:

Central Serbia, Serbie centrale, Центральная Сербия

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