Mondfrau

Joined January 2018Living in: Deutschland
  • Day25

    On the Road again

    December 25, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Die Fahrt von Collingwood nach Punakaiki.
    Wir sind von Collingwood aus Richtung Westküste gefahren. Das erste mal gesehen haben wir die Westküste bei Cape Foulwind. Bei Tauranga Bay hatten wir dann einen ersten größeren Stopp. Dort sind wir einen schönen Küstenweg entlang gelaufen und haben von einer Aussichtsplattform aus eine Pelzrobbenkolonie beobachtet. Ein Stück weiter südlich beginnt die Steilküste. Die Straße windet sich direkt an ihr entlang, was immer wieder für geniale Ausblicke sorgt.

    Es gibt viele Aussichtspunkte und auch einige wenige zugängliche Strände. Mit Glück lassen sich hier Robben und sogar kleine Pinguine beobachten (ich hatte leider kein Glück, was die Pinguine betrifft… schade!). Wir sahen nur das Schild, welches uns davor warnte, dass Pinguine die Straße kreuzen könnten.
    Da es hier immer noch sehr heiss ist, wächst hier ein dschungelartiger Regenwald mit Baumfarnen und irgendwie tropisch aussehenden Nikau-Palmen bis direkt an die Küste heran. Den Rest erkenne ich nicht, aber ich finde es toll, dass die Vegetation hier komplett anders und eigen ist – neuseeländisch eben!
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  • Day24

    Paparoa Nationalpark

    December 24, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Manchmal wundert es mich, dass es immer noch Landschaften gibt, die einfach anders sind als alle anderen Landschaften in Neuseeland. Das besondere des Paparoa-Nationalpark ist der Kalkstein, der das dominierende Gestein der Region darstellt. Da er leichter als andere Steine von der natürlichen Erosion abgetragen werden kann, findet man im Park bizarre Felsformationen, tiefe Canyons und diverse Höhlen. Besonders zu erwähnen sind die so genannten Pancake Rocks an der Küste sowie der Paparoa-Karst.

    Im Landesinneren ist das Gebiet des Nationalparks überwiegend von Regenwald bedeckt. Laubbäume, Palmen, Kletterpflanzen und Farne bilden hier einen dichten Dschungel. Ein mildes Klima mit sehr großen Niederschlagsmengen begünstigt die subtropische Vegetation der tieferen Lagen. Durch die vielen verschiedenen Bodentypen findet sich bei den Bäumen eine größere Artenvielfalt als in den meisten anderen Regionen Neuseelands. Besonders im Tal des Pororari-Rivers gibt es viele Nikau-Palmen. Obwohl ich eigentlich dachte, genug Dschungel durchwandert zu sein, wollte ich unbedingt diese Fluss- und Schluchten-Wanderung am Pororari River machen. Die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit machte uns echt zu schaffen. Zwischendrin dachte ich, dass dies eine blöde Idee war. Aber wenn wir einmal im Dschungel sind, gibt es kein zurück mehr. Oft ist das Umkehren auch schwieriger als das Vorwärtsgehen. Spannend wurde es, als wir durch ein Stück Schlucht kamen, wo dicke Felsbrocken abgestürzt waren und kräftige umgeknickte Bäume den Weg versperrten. Ich mußte doch grinsen, als ich ein Schild entdeckte:“ Warning! move on quickly, do not stop, do not take a break. Stones and rocks can fall down.“
    Welcher Witzbold hat das denn geschrieben? Seit wann fallen Steine denn nur auf stehende Menschen?
    Wir achteten etwas mehr auf unsere Umgebung, aber an so einigen schönen Stellen genossen wir trotzdem die Aussicht.
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  • Day22

    Collingwood

    December 22, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Unser Ausflug heute ging nach Farewell. Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter. Sonnenschein pur und etwas Wind. Viel besser kann man es nicht antreffen.

    Die Tour ist von der Flut beziehungsweise von der Ebbe abhängig. Daher findet sie jeden Tag um eine Stunde versetzt statt. Unsere Tour startete um 12:30 Uhr und wir waren um 19:00 Uhr wieder zurück. Perfekt.

    Unsere Fahrerin und Tourguide war echt gut drauf. Sie kommt aus Schweden und lebt seit 9 Jahren in Neuseeland. Überall hat sie schon auf beiden Inseln gearbeitet. Nicht immer als Tourguide, sondern beispielsweise auch als Truck-Fahrerin. Sie konnte unglaublich viel zur Flora und Fauna erzählen, ebenso zur Geschichte der Gegend. Es machte richtig Spass mit ihr.

    Die Fahrt war sehr abenteuerlich. Die Straßen waren wieder super eng. Und wen wundert es? Sie hörte mal wieder mittendrin auf. Es ging auf Schotter weiter. Wenig später nutzen wir mit dem kleinen Bus, der über einen Vier-Rad-Antrieb verfügte, einen Wanderweg. Kurzzeitig musste ich dann doch mal kurz die Luft anhalten. Ich sah uns schon mit dem Bus im Graben liegen. Aber sie wußte offensichtlich, was sie tat. Schon bald waren wir am Cape Farewell angekommen.

    Cape Farewell ist eine Landzunge und zugleich der nördlichste Punkt der Südinsel von Neuseeland. Wegen seiner Abgeschiedenheit ist Cape Farewell wohl das am wenigsten aufgesuchte Kap in Neuseeland.
    Vom Parkplatz aus führt ein kurzer Anstieg zu einer Aussichtsplattform. Nunja, die anderen mussten laufen, wir wurden gefahren.

    Der Name Cape Farewell geht darauf zurück, dass diese Landfläche die letzte war, die Cook von Neuseeland sah, bevor er wieder nach England zurückkehrte.

    Der Farewell Spit – in der Maori Sprache: Tuhuroa – schließt direkt an die Ostseite des Cape Farewells an und ist oberhalb der Meeresoberfläche als eine sichelförmige, riesige Sandbank zu erkennen.
    Der Farewell Spit bildet damit das nördliche Ende der Golden Bay und ist Neuseelands längste Sandbank mit 26 km. Es dürfen nur die ersten 4 km erwandert werden. Unsere Guide hatte allerdings die Erlaubnis mit ihrem Fahrzeug die lange Sandbank entlang zu fahren. Sie musste allerdings höllisch aufpassen. Priele schnitten den Weg ab, manchmal war der Sandgrund zu weich und sie drohte sich festzufahren. Manchmal war der Sand so locker, dass sie mit ihrem Bus weg rutschte. Es war also sehr spannend.

    Das Naturreservat Farewell Spit mit seiner ewig weiten Wattlandschaft ist bei Ebbe ein Paradies für viele Vögel. Von diesen sind am leichtesten zu entdecken die großen, schwarzen Schwäne, die sich hier zu Hunderten tummeln.
    Aber auch andere Vögel sind dort zu beobachten. Tölpel, Möwen, Gänse, Austernstecher, Kormorane, Pitt Shag, usw.

    Während der Pause draussen beim Leuchtturm gab es Kaffee, Tee und Muffins. Zudem legte unsere Guide während der Tour mehrere Zwischenstopps ein, sodass wir bestimmte Punkte in eigener Regie erkunden konnten.
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  • Day20

    Lochmara

    December 20, 2018 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Die Marlborough Sounds sind ein ausgedehntes Netzwerk an Meeresarmen im Norden der Südinsel von Neuseeland, die durch den Anstieg des Meeresspiegels und der dadurch verursachten Überflutung von Flusstälern entstanden sind. Inmitten dieser Wasserlandschaft liegt Lochmara Bay. Ein kleines Idyll zwischen vielen anderen wunderschönen Buchten. Lochmara befindet sich nur 3,5 km vom Queen Charlotte Trail entfernt. Man kommt ausschließlich über den Wasserweg dorthin. Von dort aus wollten wir zum Trail. Aber es kam ganz anderes. Hier trafen wir Menschen, die einfach nur superfreundlich und zufrieden waren. In diese Bucht hat es auch eine deutsche Weltenbummlerin verschlagen. Sie mag so Mitte Zwanzig Jahre alt sein, hatte aber schon die halbe Welt bereist. Sie war bereits jeweils für mehrere Monate in Asien, Australien, Amerika und Afrika. Work & Travel machte es ihr möglich. Sie beabsichtigt, in Neuseeland ein ganzes Jahr zu bleiben. Sie erzählte uns, dass die Arbeit hier in der Bucht einfach der Wahnsinn ist. Absolut stressfrei, ein entspanntes Arbeiten. So ganz anders als in Deutschland. In Lochmara wird die Natur beobachtet und erforscht. Es werden Bienenstöcke umsorgt, es gibt freilaufende Hühner, Schafe, Alpakas, schwarze Schweine, Papageien, Echsen und keine Ahnung was noch. Nachts leuchten die Glühwürmchen, die dort besonders häufig und groß sein sollen. Ebenso leuchtet nachts das Meer. Irgendeine Planktonart kommt in diesem Gewässer besonders häufig vor. Sie schwärmte so sehr von ihrer kleinen Bucht, dass wir uns entschlossen, länger zu bleiben und einfach mal die Wanderwege vor Ort und Stelle zu versuchen. Es machte wirklich alles einen super friedlichen und ruhigen Eindruck. Überall im Wald verstreut hingen Hängematten zwischen den Bäumen, die zum Chillen einluden. So konnte es sein, dass man ruhig dort lag und plötzlich nicht mehr allein war, weil sich Tiere genähert hatten. Diese zeigten keine Angst, eher Neugier. Nur die Echsenarten huschten wie gewohnt sehr schnell weiter.
    Dort gibt es einen Vogel, der mir besonders gut gefällt. Er hat strahlend blaue Augen und ist blitzschnell. Aus großer Höhe taucht er ins Wasser und schwimmt wie ein Pinguin pfeilschnell unter Wasser weiter. Es ist der Noppenwasservogel Neuseelands, genannt Pitt Shag. Er zählt zu den bedrohten Tierarten. Wir hatten das Glück gleich zwei frei lebende Exemplare beobachten zu dürfen. Die Stewartscharbe (deutscher Name) ist eine Vogelart aus der Familie der Kormorane. Die Art besiedelt ein kleines Gebiet an der Küste der neuseeländischen Südinsel. Sie brütet in Kolonien und ernährt sich vorwiegend von Fischen. Er hat einen sehr spitzen Schnabel, den ich leider auch zu spüren bekam. Als ich mich auf einen vor mir im Wasser schwimmenden Rochen konzentrierte und versuchte, ihn anzulocken und meine Hand unter Wasser bewegte, dachte er wohl, meine Hand sei ein Leckerbissen. Die Vogelattacke geschah so schnell, dass mir keine Zeit zum Reagieren blieb. Verletzt wurde ich zum Glück nicht. Leider war von dem Rochen nichts mehr zu sehen. Bald tauchten jedoch noch größere Exemplare auf.
    Und ich konnte sogar zwei von ihnen mit Fischen füttern und streicheln. Ich habe erst später erfahren, dass Stachelrochen auch in Neuseeland giftige Stacheln haben. Sie setzen dies Stacheln nur zur Verteidigung ein.
    Das war ein echtes Erlebnis. Vieles an Rochen ist bis heute kaum erforscht. Bekannt ist ihre hervorragende Ausrüstung, um im Flachwasser zu jagen. Bei Bedarf wird ihr ganzer Körper zu einer elektrischen Empfangsanlage, mit der sie feinste Gerüche und Geräusche wahrnehmen können. Raffiniert gebaut ist vor allem der Rochenstachel, eine kombinierte biologisch-chemische Waffe. Regelmäßig einmal im Jahr treffen sich alle Stachelrochen in einem Höhlensystem vor Neuseeland, wo sie sich in taumelnden Liebesspielen zu paaren. Die im Lochmara vorzufindende Exemplare können bis zu drei Meter breit werden.
    Während Herbert sich nach diesem „Abenteuer“ in die Sonne an den Strand legte, machte ich meine erste Kajakrunde im offenen Gewässer. Und dies ohne zu kentern. 🙂 Auch wenn wir auf die zunächst geplante Trail-Wanderung verzichtet haben, hatten wir dennoch einen sehr schönen Tag in den Marlborough Sounds.
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  • Day16

    Überfahrt und Picton

    December 16, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Auf der Fährfahrt hatten wir recht sonniges Wetter, auch wenn der Wind sehr kalt war.
    Wir tauschen Regenwald, Vulkane sowie Schwefelgeruch gegen Neuseelands Alpen und Gletscherseen und fahren in gut 3 Stunden von Wellington nach Picton. Je mehr wir uns der Südinsel nähern, desto wolkiger und stürmischer wird es.
    Um 17:00 Uhr steigen wir wieder in unseren Maui und fahren zu dem nächst gelegenen Campingplatz. Nur 6 Minuten vom Hafen entfernt und ganz nah an Picton City.
    Auf den ersten Blick gefällt uns Picton nicht wirklich, aber wir finden ein nettes Lokal. Dort essen wir ein traditionelles neuseeländisches Sonntagsessen. Es gab Lamm mit Gemüse und Kartoffeln aus dem Backofen. Das könnte man auch in Deutschland an einem Sonntag bekommen. Nur die Sauce verlangte mir etwas ab. Dazu essen die Neuseeländer eine süße Pfefferminzsauce. Dies war dann doch ungewöhnlich.
    Der nächste Tag sieht schon viel besser aus. Keine einzige Wolke ist am Himmel als wir nach dem Frühstück zurück nach Picton gehen. Die kleine Stadt hat außer ein paar Geschäften auf der High Street und einer tollen Uferpromenade nicht viel zu bieten, aber uns gefällt die Stadt sehr gut, für einen oder zwei Tage kann man es hier prima aushalten.
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  • Day16

    Letzter Tag auf der Nordinsel/Wellington

    December 16, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Nachdem wir einen wundervollen Sonnenuntergang am Surferparadies mit einem Gläschen Wein gefeiert hatten, schliefen wir die letzte Nacht auf der Nordinsel. Zum Abschied fuhren wir den Surfer Highway Richtung Wellington. Das besondere ist, dass man nochmal um den höchsten Vulkan, der vor etwa 250 Jahren das letzte mal ausbrach, herum fährt. Ich stellte es mir sehr schön vor. Auf der einen Seite der Ozean, auf der andere Seite den Vulkan. Tatsächlich hatten wir weder auf der einen Seite den Ozean, noch zur anderen den Vulkan. Der Ozean war zu weit weg und der Vulkan lag hinter dicken Regenwolken versteckt. Aber an der Küste schien die Sonne. Man konnte den einen oder anderen Regenbogen 🌈 sehen.
    Um 9:00 kamen wir schon in Wellington an. Unsere Fähre ging aber erst um 13:30 los. Daher hatten wir noch etwas Zeit, Wellington anzuschauen. Ich weiß gar nicht, was ich da schreiben soll. Ich habe nicht wirklich einen Zugang zu dieser Stadt gefunden. Sie hat mich nicht berührt. In Erinnerung wird mir wahrscheinlich nur die Fahrt mit der dortigen Cable Car bleiben. Vielleicht war ich aber nur schon zu gespannt auf das Übersetzen mit der Fähre und den Marlborough Sounds.
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  • Day14

    Forgotten Wold Highway

    December 14, 2018 in New Zealand ⋅ 🌧 20 °C

    Als wir dem Highway durch die "vergessene Welt" folgten, wurden wir wieder einmal Zeugen davon, wie sich ein Highway einfach mal in eine Schotterstraße verwandelte, ohne die Bezeichnung Highway einzubüßen. "Schotter-Autobahn"... das gibt es wohl nur hier in Neuseeland! Wir fuhren weiter durch eine wunderbare, märchenhafte verregnete Landschaft... bis ein Tunnel vor uns auftauchte, der einfach so in den Berg gehauen aussah, wie aus einer anderen Zeit.

    Ein Teilstück der Strecke, die durch eine schmale Schlucht entlang eines Flusses führte, war nur ein Schotter- und Geröllweg. Er führte durch einen dichten Dschungel und wir kamen uns fast vor wie in einem Land vor unserer Zeit… (schon wieder ein Film?). Wenn auf dieser Erde noch Dinosaurier leben, dann sicher in Neuseeland .
    Und es regnete immer noch und immer wieder. In diesem Wald bekam ich kurzzeitig etwas Panik. Wir fuhren durch ein enges Tal, steile Berge und eine tiefe Schlucht. Es schien soviel Wasser vom Himmel und von den Berghängen zu fließen, dass ich kurz Bilder von Wasser und Geröllmassen sah, die uns einfach wegschwemmten. Als dann dazu auch noch dicke Felsbrocken auf die nicht vorhandene Straße rutschten, stieg mein Adrenalin Pegel kurzzeitig stark an. Mein Körper schrie, kämpfen oder fliehen. Beides war mir im Moment aber nicht möglich. Die guten Fahrkünste von Herbert brachten uns aber gut aus dieser sehr grünen Hölle wieder raus. Dieser Weg lohnt sich sicher bei gutem Wetter.
    Landschaftlich sehr schön, sehr unberührt, sehr einsam.

    An Kuriositäten mangelt es dem „Forgotten World Highway“ sicher nicht, denn außer der „Hobbits Hole“ gab es die „Republik von Whanga“. Was das nun schon wieder ist? Na das fragt am besten die Einwohner des kleinen Städtchens mit dem für uns Deutsche fast unaussprechlichem Namen Whangamomona. Republik von Whangamomona.
    Im Jahr 1989 wurde die Gemeinde um den gleichnamigen Ort durch eine Verwaltungsreform zwei unterschiedlichen Verwaltungsregionen zugeordnet. Doch da das den Einwohnern von Whangamomona überhaupt nicht in den Kram passte, riefen sie kurzerhand die Unabhängigkeit aus und erklärten ihre Gemeinde zur Republik.

    Alle zwei Jahre wird die Unabhängigkeit nun mit einem großen Fest zelebriert zu dem außer den gut 300 Einwohnern der Gemeinde noch mehrere Tausend Neuseeländer wie auch Touristen kommen.
    Es gibt dort ein Kiwi Projekt. Mit etwas Glück kann man dort tatsächlich Kiwis sehen. Zwei Menschen versuchen dort in eigener Regie Kiwis zu retten und verlassene Kücken aufzuziehen, um dann auch wieder auszuwildern.
    Auch die „Bridge to somewhere“ ist sehenswert. Und wohin sie führt, sagt ja schon der Name. 😂
    „ Te Maire Track“, das war mein Favorit. Diese 2-stündige Wanderung beginnt mit einer Hängebrücke sowie mit einem Mosaik aus einheimischen Bäumen wie Rimu, Miro, Totara, Kahikatea, Matai, Rewarewa, Hinau und Tawa.
    Die Damper Falls ist ein 14 km langer Umweg zur Moki Road. Mit 85 Metern ist dies der zweithöchste Wasserfall der Nordinsel und ein spektakulärer Anblick, besonders nach heftigem Regen. Uns war es zu viel Regen. Umgeben von einheimischem Busch fließen die Fälle über eine Felskante.
    All diese Dinge standen auf meinem Programm. Ich bin zwar abenteuerlustig und ich lasse mich vom Regen oft nicht abhalten Dennoch war dieser Regen dazu gemacht, Menschen, die sich nicht sehr gut auskennen, in Gefahr zu bringen. In meinem nächsten Leben werde ich vielleicht einen erneuten Versuch starten.
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  • Day14

    Taranaki Falls

    December 14, 2018 in New Zealand ⋅ 🌧 17 °C

    Wir gingen nun den Weg zum Taranaki-Wasserfall. Dieser Rundweg war mit einer Strecke von 6 Kilometern eher kurz und sollte in etwa 2 Stunden zu schaffen sein.

    Der Weg ist leicht zu gehen. Die meiste Zeit läuft man auf Schotter. Mit Turnschuhen ohne Probleme zu gehen. Und immer im Blick: Der Berg Ngauruhoe, der Schicksalsberg aus den Herr der Ringe-Filmen. Es gibt hier nicht viel zu sagen, es ist ein netter Weg, schön zu gehen und abwechslungsreich an Landschaftsbildern. Manchmal konnte man den Berg Nagauruhoe sehen, mal versteckte er sich komplett hinter dicken, dunklen Wolken.Read more

  • Day14

    Tongariro National Park

    December 14, 2018 in New Zealand ⋅ 🌧 10 °C

    Verschiedene Szenen der Filmtrilogie „Der Herr der Ringe“ wurden im Tongariro-Nationalpark gedreht. Nach den Dreharbeiten von Kampfszenen waren im Park später Sanierungsarbeiten erforderlich, um Schäden zu beseitigen. Der Mount Ngauruhoe ist als Schicksalsberg im Film zu sehen. Der Park umfasst das Bergmassiv der drei Vulkane Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu. Außerdem gehören noch der Rotopounamusee sowie die Berge Pihanga und Kakaramea, die aber circa drei Kilometer nördlich des eigentlichen Parkgebietes liegen, zum Nationalpark. Aber auch hier spielte das Wetter nicht mit. Unser Schicksal war es heute, den Schicksalsberg nicht zu ersteigen. Die Ranger rieten ab, weil Starkregen und Nebel angesagt waren.
    Der Tongariro hatte seine letzte Eruption am 12. November 2012. Dad ist also gar nicht so lange her. Dort stehen immer noch Schilder, die vor den Eruptionen warnen. Das gefährdete Gebiet ist dort auf einer Hinweistafel genau aufgezeigt. Mich wundert nur, dass genau dort ein Skigebiet ist. In dieser Mondlandschaft stehen Häuser, Hotels, Restaurants und andere Gebäude. Seht euch die Bilder selber an. Das die Menschen sich das dort trauen. Skifahrer auf einem Pulverfass, also wer das braucht, bitte schön. Ich gebe euch gerne die genauen Daten weiter.
    Ganz schön enttäuscht war ich, als ich nicht hoch zum inneren Kraterrand durfte. Herbert sah das anders: „Silvia, du warst drei Wochen auf Lanzarote wandern, also was willst du hier Neues entdecken?“
    Er hat ja recht und auch nicht recht. Denn dieser Vulkan ist schon anders. Anders vom Aufbau und wesentlich besser erhalten in seiner Form als die auf Lanzarote. Und wer möchte nicht den Berg des Schicksals ersteigen und sich ein bisschen wie in der Geschichte „Herr der Ringe“ fühlen.
    Im Besucherzentrum ließen wir uns von einer netten Dame beraten, welcher Hiking Weg heute machbar ist. Zuerst enttäuscht, dann aber begeistert, wanderten wir zu den Taranaki Falls.
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