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  • Day339

    The Catlins

    February 23 in New Zealand ⋅ ☁️ 13 °C

    Von Dunedins bzw. der Halbinsel Otago fuhren wir ca. 3 Stunden an der Küste entlang in ein Gebiet mit dem Namen The Catlins, wo wir mitten in der Natur eine Unterkunft gebucht hatten. Die lag auf einem Hügel und um uns umherum gab es nur saftig grüne Wiesen mit Schafen und Kühen, dazu herrliche Hügel und kleinere Berge, zum Teil mit Wäldern. Neuseeland wie aus dem Bilderbuch. The Catlins ist ein Gebiet im Südosten der Südinsel und hat mit The Slope auch den südlichsten Punkt dieser. Die Gegend ist sehr zerklüftet und dünn besiedelt. Auf 1.900 km² (fast doppelt so groß wie der Landkreis Bamberg) leben nur 1.200 Menschen, davon die meisten im Hauptort Okawa. Es gibt gemäßigte Regenwälder und die Menschen leben von der Milchtierhaltung, dem Fischfang und zunehmender vom Tourismus. Gerade die Küstenlandschaft ist malerisch und hat uns in ihren Bann gezogen.

    Wir fuhren nach der Übernachtung am nächsten Tag zunächst zum Wasserfall Purakaunui, einer der vielen in dieser Gegend. Dieser fällt kaskadenartig und ist trotz einer Höhe von nur 20 Metern schön anzuschauen. Weiter ging es dann nach Kaka Point, einer kleineren Ortschaft mit herrlichen wilden Stränden, wo wir auch direkt zu Mittag aßen. 7 km davon entfernt liegt der Nugget Point, einem Kap mit Leuchtturm. Dem Namen haben aber die im Meereswasser herausragenden Felsen, die im Abendlicht wie Goldklumpen (Nuggets) aussehen, dem Ganzen gegeben. Ein magischer Ort, der uns außerordentlich gefiel. Letztes Ziel für heute war dann die Curio Bay am anderen Ende des Gebietes. Diese steht für ihre Pinguinwelt und den Regenwald im Hintergrund, aber auch für die über 100 Millionen Jahre alten versteinerten Bäume, die immer noch am wild belassenen Strand umherliegen. Pinguine sahen wir wieder mal keine. Schade. Aber der Strand mit den Bäumen war auch ganz nett. Danach brachen wir nach Invercargill auf, wo wir übernachten wollten.
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