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Ein Jahr um die Welt

Wir werden ein Jahr um die Welt reisen. Dabei werden wir vor allem in Südamerika und Asien unterwegs sein, aber auf eine genaue Planung haben wir bewusst verzichtet :)
  • Day1

    Los geht's!

    March 22 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute ist der große Tag, nach langen Vorbereitungen geht die große Reise endlich los! Die Autos haben wir heute stillgelegt, und von unserer Heimat haben wir uns bei Schäufala und fränkischem Bier nochmal gebührend verabschiedet. Jetzt sind wir in Forchheim am Bahnhof und warten auf unseren Zug nach Frankfurt.Read more

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  • Day2

    Ein holpriger Start ...

    March 23 in Puerto Rico ⋅ ⛅ 28 °C

    Der Flug von Frankfurt nach San Juan in Puerto Rico ging schon um 9:20 Uhr, weshalb wir die Nacht vorher schon in Frankfurt bei meiner Tante und ihrem Mann verbracht haben. Obwohl wir pünktlich am Flughafen waren, lief nicht alles wie geplant: als wir uns beim Check-In anstellen wollten, fragte uns eine Mitarbeiterin von Condor, ob wir mit Esta oder Visum einreisen wollen. Ähh ... was?! Uns war weder bewusst, dass Puerto Rico zu den USA gehört, noch dass wir Esta oder ein Visum brauchen wenn wir dort direkt weiterfliegen. Somit hatten wir ein großes Problem, weil wir ohne Esta nicht einchecken konnten. An einem Schalter haben wir das Esta beantragt, ohne große Hoffnung dass es innerhalb der nächsten 40 Minuten genehmigt werden würde, und mehr Zeit blieb nicht mehr! 65 Minuten vor Abflug kam meine Genehmigung tatsächlich an, woraufhin wir uns aufteilen wollten. So hätten wir immerhin nur einen zusätzlichen Flug für Michael buchen müssen! Als ich in letzter Minute eingecheckt habe, kam Michael dann doch noch um die Ecke gerannt und hatte seine Genehmigung. Wir konnten unser Glück kaum fassen, eigentlich hatten wir uns beide schon darauf eingestellt dass wir unseren Flug vergessen können! Letztendlich war es unser Fehler, da hätten wir uns besser informieren müssen. Aber Ende gut, alles gut 😊 Nach ca. 10 Stunden Flug sind wir in San Juan, Puerto Rico gelandet.Read more

  • Day4

    Hola Costa Rica!

    March 25 in Costa Rica ⋅ 🌧 20 °C

    Nach einer weiteren Zwischenlandung in Panama City sind wir am Samstag Abend nach einer gefühlten Ewigkeit endlich in San José, Costa Rica angekommen. Mit dem Taxi sind wir vom Flughafen zu unserem Hostel gefahren, in dem wir die nächsten zwei Nächte geblieben sind. Am Sonntag haben wir uns die Stadt zu Fuß angeschaut, allerdings gibt es dort nicht sonderlich viel zu sehen. Die Highlights waren für uns die Straßenkunst, die an jeder Ecke zu sehen war sowie der Blick auf die Berge, die die Stadt umgeben. Das Nationalgericht von Costa Rica, Gallo Pinto, haben wir im Hostel gleich zum Frühstück bekommen. Es besteht aus Reis und roten Bohnen, schmeckt aber besser als es klingt!

    Heute haben wir am Flughafen unseren Mietwagen geholt und uns auf den Weg zum Vulkan Irazú gemacht, der mit 3.432 Metern der höchste in Costa Rica ist. Der Ausblick auf den Kratersee war wunderschön! Danach sind wir noch zu einem Lost Place gefahren der auf dem Weg lag: ein verlassenes Sanatorium. Solche Orte ziehen uns immer wieder in ihren Bann! Nach weiteren 1,5 Stunden Autofahrt und einer äußerst abenteuerlichen Anreise durch enge, steile, matschige Dschungelwege, sind wir in unserer nächsten Unterkunft in der Nähe von Turrialba angekommen. Diese liegt mitten im Dschungel, und wir sind gespannt welche Tiere wir hier morgen bei Tageslicht sehen werden 😊
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  • Day6

    La pura vida

    March 27 in Costa Rica ⋅ ⛅ 27 °C

    Am Dienstag ging es nach einer Wanderung auf dem Gelände unserer Gastgeberin weiter in Richtung Cahuita. Auf dem Weg dorthin waren Bananenplantagen so weit das Auge reicht, und wenn doch mal was anderes am Straßenrand zu sehen war, dann waren es riesige Containerumschlagplätze von Chiquita, Dole, Delmonte und Co. Die Straße war voll von LKWs, und an beiden Seiten wurde schon abgeholzt um die Fahrbahn mehrspurig auszubauen. Das schockierende war, dass die Bananen an den Bäumen in Plastiksäcke gepackt werden, um sie vor Kratzern durch Bananenbaumblätter zu schützen. Und das alles nur, weil der europäische Konsument die perfekt aussehende Banane wünscht!

    In Cahuita angekommen bezogen wir unsere nächste Unterkunft, diesmal ein großes Zelt mit Bett, direkt am Meer und mitten im Grünen. Das nutzten wir um uns erstmal abzukühlen, obwohl das Wasser relativ warm war. Der ganze Ort Cahuita ist noch total ursprünglich, die Leute sind alle extrem entspannt. Abends haben wir Ceviche gegessen, ein Gericht aus Peru das aus rohem Fisch besteht, der in einem Sud mit Limette, Koriander, Zwiebeln und Paprika serviert wird. Lecker! 😊 Im Zelt konnten wir das Meer rauschen hören, so macht Camping Spaß.

    Mittlerweile haben wir das Gefühl richtig in Costa Rica angekommen zu sein, auch wenn der Jetlag uns nach wie vor fest im Griff hat. Mal wieder sind wir um 6 Uhr aufgestanden, um uns auf den Weg zum Nationalpark Cahuita zu machen. Dort haben wir viele Tiere gesehen: ein Faultier, Nasenbären, Waschbären, große exotische Vögel, Blattschneideameisen, Einsiedlerkrebse, Affen, Leguane, Eidechsen und leider auch die ein oder andere fette Spinne 😖 Aber auch die Pflanzen und der Strand waren echte Highlights! Nach einer langen Wanderung durch den kompletten Nationalpark kamen wir an einem anderen Eingang wieder raus und sind mit dem Bus zurück zu unserem Mietwagen gefahren.
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  • Day7

    Puerto Viejo: Karibikfeeling pur

    March 28 in Costa Rica ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach Cahuita war unser nächster Halt in Puerto Viejo de Talamanca, ein verschlafener Ort mit wunderschönen Karibikstränden. Hier haben wir unsere Zeit am Strand verbracht und das Jaguar Rescue Center besucht, in dem hilfbedürftige Tiere gepflegt und bestenfalls danach wieder ausgewildert werden. Es gab Faultiere, die oft durch Kontakt mit Stromleitungen verletzt wurden oder ihre Mutter verloren haben, aber auch Kaimane, Krokodile, Kapuzineraffen, Klammeraffen, Tucane, Aras sowie einige Wildkatzen. Zu vielen Tieren wurde uns die Geschichte erzählt, warum sie im Rescue Center sind. Danach haben wir uns Surfboards geliehen, allerdings war es sehr schwierig da die Wellen sehr groß und kurz aufeinanderfolgend waren. Somit haben wir nur wenige Wellen erwischt, aber wir hatten trotzdem einen riesen Spaß und haben vom Meer wortwörtlich den Kopf gewaschen bekommen: Die ein oder andere Welle hat uns richtig zerlegt, und nebenbei auch Michaels Badehose 😀 In Puerto Viejo haben wir auch unseren ersten Kolibri gesehen.
    Abends gab es Tacos und Casado, ein typisches Gericht der Einheimischen. Rote Bohnen, Reis, Gemüse, Salat und mariniertes Fleisch. Qué rico!
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  • Day8

    Tortuguero Nationalpark

    March 29 in Costa Rica ⋅ ⛅ 27 °C

    Tortuguero ist ein Dorf, das nur per Boot oder Flugzeug erreichbar ist. Um den gleichnamigen Nationalpark zu erreichen, haben wir ein Motorboot von La Pavona aus genommen. Unsere Cabina war direkt am Strand, Hängematten luden zum ausruhen ein. Wir sind durch den Ort geschlendert und haben ein kleines Schildkrötenmuseum besucht. Die Strände von Tortuguero sind ein Hauptablegeplatz für Eier von grünen Meeresschildkröten. Deshalb ist das Gelände mittlerweile auch geschützt, seit ein Biologe den Einheimischen vor einigen Jahrzehnten prophezeit hat, dass eines Tages viele Touristen aus aller Welt kommen werden um Schildkröten zu sehen. Er hat ganz offensichtlich Recht behalten. Vorher wurden die Schildkröten intensiv gejagt um das Fleisch zu essen oder aus den Panzern Souvenirs herzustellen, bis die Population deutlich geschrumpft war. Mittlerweile ist das verboten und die Einheimischen profitieren vom Tourismus viel mehr als vorher von der Schildkrötenjagd. Wir haben allerdings keine Schildkröten gesehen, weil sie nur zu bestimmten Jahreszeiten aus dem Wasser kommen, was uns aber vorher bewusst war.

    Abends haben wir, völlig unerwartet, eine der besten Pizzen unseres Lebens gegessen, da waren wir uns einig! Am nächsten Morgen haben wir eine Kanufahrt durch die kleinen Kanäle des Nationalparks gemacht, dabei haben wir verschiedenste Vögel, Affen und Leguane gesehen. Auch Kaimane haben ihre Köpfe aus dem Wasser gestreckt, selbst wenn das Kanu nur noch einen halben Meter entfernt war. Der Guide meinte nur, wenn der Kaiman will, dann könnte er locker ins Boot springen. Aber das macht er nicht, er kennt ihn. Ah, wie beruhigend 😂

    Dann ging es mit einem Boot wieder zurück nach La Pavona, wo unser Auto stand.

    PS: Wir sind mit dem Schreiben ein bisschen hinterher, also wundert euch nicht! 😊 Mittlerweile sind wir in Playa Coco auf der Nicoya Halbinsel. Liebe Grüße nach Deutschland! 🤗
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  • Day10

    Río Cuarto, der Geheimtipp

    March 31 in Costa Rica ⋅ 🌧 29 °C

    Eigentlich war ein Stopp in Rio Cuarto nur das Mittel zum Zweck: wir wollten einen Wasserfall anschauen, der auf dem Weg von La Pavona nach La Fortuna lag. Damit die Fahrt nicht so lange wird, sind wir in Rio Cuarto über Nacht geblieben, was sich als interessante Erfahrung herausgestellt hat. Wir haben ein touristisch noch völlig unberührtes Costa Rica erlebt und waren die einzigen Europäer im ganzen Ort. Die Gegend wurde vor kurzem zu einem neuen Kanton gemacht, und Río Cuarto und eine weitere kleine Stadt rivalisieren darum, wer Kantonhauptstadt wird. Dadurch fanden Wahlkampfveranstaltungen statt, und abends haben wir bei einer Party vorbeigeschaut, wo gefühlt das ganze Dorf auf den Beinen war. Wir waren eindeutig die Exoten 😀 Unser Gastgeber hat uns einige Tipps für Ausflüge in der Umgebung gegeben, die Gold wert waren. Eine Lagune die früher mal ein Vulkan war, und zwei Stellen mit Wasserfällen. Paraiso Manantiales war ein Wanderweg, der steil nach unten durch den Dschungel zu 8 Wasserfällen führte. Hier waren ebenfalls nur Einheimische unterwegs, es schien ein wahrer Geheimtipp zu sein. Der andere Wasserfall hieß Pozo Azul und ist 155m hoch. Hier startete man von oben nach unten, und da wir mal wieder top ausgestattet mit Flipflips on tour waren, hatten wir mit dem steilen rutschigen Pfad ganz schön zu kämpfen! Aber auch dieser Wasserfall war jede Mühe wert, und wir waren froh dass wir so tolle Tipps bekommen haben 😊 Begeistert hat uns auch die grenzenlose Freundlichkeit der Costa Ricaner hier in der vom Tourismus noch nicht erschlossenen Gegend. Beim Klettern über glitschige Steine zu den Wasserfällen haben sie uns die Hand zum festhalten gereicht, wieder andere haben uns darauf hingewiesen dass sie gerade Tukane in den Bäumen gesehen haben. Ein toller Tag, der sich völlig unverhofft so ergeben hat.Read more

  • Day11

    La Fortuna - Tourismus pur

    April 1 in Costa Rica ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach unseren diversen Wasserfällen ging es dann weiter in den Ort La Fortuna, der am Fuße des Vulkans Arenal liegt. Wir kamen spät am Nachmittag an, erkannten aber sofort, dass im Vergleich zu unseren vorherigen Etappen und Ortschaften hier etwas anders ist: La Fortuna besteht im Prinzip aus einer einzigen Straße, die nur Restaurants und Bars und gelegentlich Waschsalons zu bieten hatte. Wir waren etwas schockiert wegen des ausgeprägten Tourismus, den wir in der Form in Costa Rica noch nicht hatten. Wir bezogen unser Quartier, das unsere Stimmung verbesserte: ein Zelt mit Bett drin in einer Hostelanlage sollte es sein. Kein großer Schnickschnack.

    Am nächsten Tag gestalteten wir unser Programm selbst, da der im Hostel angebotene Ausflug schlichtweg überteuert war. So ging es zunächst in den Arenal Nationalpark, wo wir Glück mit dem Wetter hatten und eine freie Sicht auf den Vulkan, was eher selten der Fall ist. Wir konnten auch diverse Tiere (Kapuzineraffen, Schmetterlinge und Eidechsen sowie Urracas) beobachten. Danach badeten wir kostenlos mit Einheimischen in einem Fluß, der von einer heißen Quelle durch den Vulkan gespeist wurde. Auch wieder so ein Geheimtipp! Viele Hotels verlangen bis zu 90 € für ein Bad in den heißen Quellen. Abends trafen wir uns mit Martina und Max, die ebenso Langzeitreisende sind und plauderten gemütlich über unsere Erfahrungen und tauschten Tipps aus.

    Tags darauf ging es zunächst in den Mistico Hängebrückenpark, wo wir wieder einige Tiere (Weißrüsselnasenbären, Vögel, Eidechsen und Schlangen) sahen und nebenbei über Hängebrücken durch den Urwald streiften. Danach brachen wir Richtung der Halbinsel Nicoya auf, wo wir in Playas del Coco übernachten wollten. Auf dem Weg fanden wir dann zufällig eine German Bakery und machten sofort Halt, um eine Brotzeitplatte und Bratwürste mit Sauerkraut samt Erdinger zu genießen.
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  • Day14

    Pazifikküste - oder die Nordnicoyakrise

    April 4 in Costa Rica ⋅ ⛅ 31 °C

    Gestärkt mit der guten deutschen Küche (wir waren ehrlich gesagt hundsmüde vom Essen) fuhren wir weiter Richtung Pazifikküste und machten Halt bei einem Wasserfall (Llanos de Cortez). Das war wieder ein Geheimtipp und wir trafen nur wenige Einheimische, sonst war nichts weiter los. Am Wasserfall angekommen machte dort ein Brautpaar sein Hochzeitsshooting und ein Marimbaspieler spielte im Hintergrund. Eine tolle Stimmung. Wir gingen dann auch im Wasserfall baden, da es Richtung Pazifik immer heißer wurde. Auch die Landschaft veränderte sich: das satte Grün verschwand und weichte von der Sonne verbrannten Steppen. Am Abend kamen wir dann in Playas de Coco an, wo wir erstmals in einem Airbnb übernachteten. Am nächsten Morgen fuhren wir dann zum Strand, aber das komische Gefühl, das wir schon in der Wohnanlage hatten, blieb: wir fühlten uns hier einfach nicht wohl. Die Menschen waren irgendwie nicht relaxed, die Strasse bestand aus nichtssagenden Bars, Restaurants und Souvenirläden ohne Charakter. Irgendwie die Art des Tourismus, die man überall auf der Welt finden kann. Wir fuhren dann nach Playa Hermosa, wo es noch schlimmer wurde. Ein Durcheinander von lieblosen und teilweise verfallenen Hotels und anderen Gebäuden, und der Gipfel: der selbsternannte Parkwächter wollte 4 $ fürs Parken auf einer öffentlichen Strasse. Wir parkten kurzerhand eine Strasse weiter und blieben eine Stunde am Strand, wo wir von mindestens 10 fliegenden Händlern angesprochen wurden. Genervt fuhren wir an den Pool in unserer Unterkunft zurück. Schlägt uns die wahnsinnige Hitze dermaßen aufs Gemüt? Am nächsten Tag fuhre wir weiter südlich nachö Tamarindo, wo es ein wenig besser wurde. Es war zwar wieder eine reine Touristenstadt, aber wir machten das beste daraus und gingen Surfen und verbrachten einige Zeit in dem gemütlichen Hostel. Zum Glück gab es Fred, den Hausleguan. Im Vergleich zu dem was wir vorher in Costa Rica gesehen und erlebt hatten, passte diese bisherige Erfahrung auf der Nicoyahalbinsel gar nicht in unsere Vorstellungen. Aber auch das gehört dazu: manchmal muß man eben andere Erfahrungen machen, um das Bisherige noch mehr wert zu schätzen.Read more