South Africa
City of Tshwane Metropolitan Municipality

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128 travelers at this place
  • Day2

    Johannesburg

    March 1, 2020 in South Africa ⋅ ☁️ 18 °C

    Township Tour: Ja odr Nei?

    Mir chöi d Velotour vom Lebo's Soweto Backpackers empfähle.
    Äs wird eim nüt ufgschwätzt und oh nüt vorgspiut. Was üs sichr blibt, isch dass hie Arm und Rich Tür a Tür wohne.
    Leidr heimr die ganz krasse Orte nid chönne fötele aber me chasechs öppe genau so vorsteue wie sones Township imne Fium.

    Trotz auem, hei üs die meiste fründlech empfange und wöue Highfive mache.
    Bim Backpackers hetts e Party vode Iheimische gha wo mir abr guet oh hei chönne si. Natüerlech ischs nid überau so. Am einte Ort isch d Stimmig scho rächt agspannt gsi und dert hätte mir sichr oh nid uf eigeti Fuscht härächönne.
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    Ta Ra

    kakakabelibum :)

    3/1/20Reply
    Overnout

    😂

    3/1/20Reply
     
  • Day22

    Montecasino Joburg

    January 4, 2020 in South Africa ⋅ ⛅ 24 °C

    Unseren letzten Abend verbringen wir in Johannesburg, hier liebevoll Joburg genannt. Am Anfang hatten uns alle davon abgeraten dort überhaupt einen Fuß vor die Tür zu setzen. Unser Australischer Bekannter Joe empfahl uns allerdings das Montecasino. Es ist ein Areal bestehend aus Casinos, Restaurants, Bars, Clubs, Theater und Kino errichtet als wäre es ein italienisches Dorf. Wir sind erstaunt von dieser doch sehr kunstvollen Bauweise. Wir essen ein wundervolles letztes Dinner und machen uns auf die Suche nach einem Ort für einen Drink. Da uns die meisten Locations aufgrund von Ambiente oder Musik nicht überzeugen landen wir schließlich beim Mexikaner - haha.. Dejavu an den letztjährigen Urlaub! Matthias kann endlich das Aufsetzen des Bommel-Sombreros nachholen und ich probiere einen Südafrikanischen Mezcal aus der lokalen Karoo Agave - er schmeckt wunderbar!
    Ein sehr gelunger letzter Abend unseres Urlaubs.
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    Michael Felsmann

    Hallo ihr Weltenbummler Vielen Dank Sonja für die schönen Fotos und Geschichten. Euch beiden erst mal eine schöne Heimreise. LG Michael und Dorothea

    1/5/20Reply

    Der letzte Abend klingt so nach dir Sonja, wunderschön :)

    1/7/20Reply
     
  • Day21

    Cullinan Diamantenmine

    January 16, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    In einem BMW M50d und Hobbyrennfahrer Ruben ging es nach Cullinan. Wie so häufig kam die Frage auf, ob es in Deutschland wirklich keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Inmitten der Unterhaltung muss unser Fahrer Südafrika mit Deutschland verwechselt haben, denn er fuhr immer schneller und schneller. Mit 140 Sachen über den Highway bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h. Festhalten war angesagt, denn auch nicht jeder Fahrer hielt sich an die drei Spuren auf dem Highway.

    Nachdem wir heil angekommen waren, wurden wir von unserem Tour Guide Olivier erst einmal ordentlich ausgestattet. Denn, dies sei kein Spielplatz, hier würde noch richtig gearbeitet. Und so hatten wir im Handumdrehen Overalls an, Helme, ein Kopflicht, das bei Näherkommen eines Fahrzeugs Warnungen gibt, sowie eine etwa 3kg schwere Blechkiste, die im Fall eines Falles zur Sauerstoff-Atemmaske werden konnte.
    Wegen Gefahr von elektrostatischen Entladungen, waren Handys unter Tage strikt verboten. Daher gibt es erst später Fotos, die Olivier mit seiner Digitalkamera geschossen hat.

    Und so ging es Punkt 9 Uhr mit dem Schichtwechsel abwärts... exakt 763m tief runter zu der Diamantenmine, in der 1905 der bis heute weltweit größte Diamant gefunden wurde. Hier durften wir hautnah erleben, wie der Kimberlith abgebaut, unter ohrenbetäubenden Lärm zerkleinert und abtransportiert wird. Derzeit lassen sich aus 100 Tonnen Gestein 15 Karat Diamanten gewinnen.

    Wer - ohne Hinzuziehen des Internets - als Erster weiß, wieviel Gramm Diamanten man aus 4.000 Zentnern Gestein gewinnt, darf sich über ein Souvenir von unserer Reise freuen! ☺️
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    giovanina perdigiorno

    Wie immer wild geraten 15 :)

    1/16/20Reply
    Proxyon - Christophe

    12 gramm?

    1/17/20Reply
    Eva van Happy

    Die richtige Antwort liegt leider noch sehr weit weg: 6g Diamanten. :-)

    1/23/20Reply
     
  • Day7

    De volta a Joanesburgo

    January 2, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 29 °C

    Hoje foi apenas dia de regresso. Antes de sairmos ainda temos uma visita pela plantação de café da quinta onde ficámos alojados. Paragem para almoço com vista para um parque com rinocerontes, o único dos grande cinco que não vimos. Fora isso, fui pesquisando os nomes dos animais que vimos durante estes três dias.Read more

  • Day8

    Outra vez Joanesburgo

    January 3, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 31 °C

    Neste último dia fomos a Pretória - Union Buildings and Gardens - e, em Joanesburgo visitámos Constitution Hill e Montecasino.
    Union Buildings (Uniegebou em africanse) é a residência oficial e sede do gabinete do Presidente da África do Sul. Foi construído em 1910 e tem estilo vitoriano. Tem cerca de 285 metros de fachada e possui forma circular, com asas laterais que representam a união do povo outrora dividido e as duas línguas mais faladas do país, o inglês e o africâner.Os seus jardins estão plantados exclusivamente com espécies da flora sul-africana e possuem diversos monumentos e um anfiteatro com nove mil lugares.
    Constitution Hill foi uma prisão até 1998. Aqui estiveram presos homens e mulheres de renome mundial - Nelson Mandela, Mahatma Gandhi, Joe Slovo, Albertina Sisulu, Winnie Madikizela-Mandela e Fátima Meer, todos cumpriram pena aqui. Para além deles também aqui estiveram confinados dezenas de milhares de pessoas comuns durante seus 100 anos de história: homens e mulheres de todas as raças, credos, idades e agendas políticas, o homem comum e a elite. A história de todo sul-africano está aqui presente. Muitas das pessoas que aqui estiveram não cometeram qualquer crime. Apenas foram presas por serem negras e estarem na rua fora das horas de recolher obrigatório.
    Montecasino é isso mesmo, um casino com uma centro comercial envolvente.
    E é assim que deixamos a Africa do Sul, com vontade de ter ficado mais um pouco. É um país demasiadamente grande. Devemos ter visto 1% do que há para ver!
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  • Day81

    Pretoria

    June 4, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    Eine Tasse habe ich doch noch gefunden. Das wird langsam echt schwierig. Pretoria. Sogar in lila.

    1998 war ich dort einige Zeit zum Arbeiten dort. Es war die lokale SAP Messe und ich hatte unseren Partner bei der Vorbereitung unterstützt. Das waren tiefe Einblicke in ein wunderbares Land, allerdings mit vielen Problemen.
    Am Ende kam Tamara und Heinz nach und wir sind von Cape Town nach Namibia hochgefahren.
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  • Day73

    Shap Shap

    November 16, 2018 in South Africa ⋅ ☀️ 31 °C

    'Shap shap!' - mit diesen zwei Wörtern kann man in Südafrika eine gesamte Konversation führen. Sie dienen unter anderem als Begrüßung, als Verabschiedung, als Danke und vor allem als 'Alles ist easy!'. 'Shap shap!' ist einfach positiv. Zwar waren uns diese Worte schon vorher bekannt, doch wurde uns die Bedeutungen erst während unseres nächsten Stopps richtig bewusst.

    Eigentlich wollte Etienne uns nach der Woche im Cheetah Centre abholen, doch hatte er seine Angelegenheiten in Johannesburg noch nicht vollständig regeln können und versetzte uns. Schnell musste ein neuer Plan her. Die aufmerksamen Leser unseres Blogs werden sich an Tomas erinnern, den wir in den Drakensbergen kennengelernt haben. Er hatte uns von seiner Tante erzählt, die ein Faible für Backpacker hat und diese gerne bei sich aufnimmt. Kurzerhand kontaktierten wir unseren Wanderkumpanen, um zu fragen, ob seine Tante Lust auf spontanen Besuch habe. Das Glück war auf unserer Seite - nicht nur hatten wir eine kostenlose Bleibe gefunden, sondern bestand Tomas auch darauf, uns höchstpersönlich einzusammeln und zu seiner Tante zu chauffieren. Toller Typ!

    Mehr als herzlich wurden wir zwei Tage später in einem kleinen Ort in der Nähe Pretorias, von Eloise, Peter und ihren Söhnen Alan und Sam(uel) begrüßt. Der Beginn einer entspannten und glücklichen Zeit. Wir konnten einfach die Seele baumeln lassen und uns mit Dinge beschäftigen, die schon mal zu kurz kommen: Blogeinträge schreiben, ein gutes Buch lesen, mit Tieren kuscheln, Fitnesstraining, Kochen, Gärtnern und Kreativarbeiten.

    Peter und Eloise arbeiten als freiberufliche Bühnenbildner und haben zu diesem Zweck eine riesige offene Werkstatt auf ihrem Gelände. Sam hilft seinen Eltern aus und ist außerdem ausgebildeter Goldschmied. Ohne einen besonderen Anlass fertigte er uns zwei wunderschöne Gepardenanhänger aus Silber.

    Die Familie hat ein großes Herz für Tiere. So bietet sie einem Taubenschlag, zwei Truthähnen, zahlreichen Hühnern und Gänsen sowie vier Hunden ein Zuhause. Besonders angetan hatten es uns die treudoofen Augen von Sunny, einem Pitbull-Bullterrier-Mix, der kaum noch Zähne besaß, da er statt eines Balles lieber Steine apportierte. Immer wieder hatten seine Besitzer versucht es ihm abzugewöhnen, es jedoch schließlich resigniert aufgegeben. Auch das verwaiste Küken Sparkles, das denkt es sei ein Papagei, gewannen wir sehr lieb. Zu gerne machte es sich auf der Schulter eines menschlichen Freundes bequem und piepste dabei unermüdlich in den höchsten Frequenzen laut in dessen Ohr.

    An einem Tag entschieden wir uns für eine kleine Wanderung zur Spitze des Berges, der auf dem Grundstück der Familie gelegen ist. Auf der Hälfte der Strecke begannen wir fröhlich darüber zu philosophieren, was im Falle eines Schlangenbisses zu tun sei. Schließlich war die felsige Landschaft ein Paradies für Kobra und Co. Nach einigen Hin- und Herüberlegungen kamen wir zu dem Ergebnis, uns besser nicht beißen zu lassen, da wir es je nach Spezies eh nicht rechtzeitig zum Krankenhaus schaffen würden. Oben angekommen genossen wir die Aussicht über Wälder, Berge und Seen. Es sollte die Ruhe vor dem Sturm sein, denn plötzlich sahen wir aus unseren Augenwinkeln etwas Gelb-Braunes direkt an unseren Füßen vorbeikriechen: eine Puffotter! Statt Contenance zu bewahren, sprangen wir kreischend auf und begaben uns in sichere Entfernung. Zwar hat eine ausgewachsene Puffotter laut Wikipedia einen Giftvorrat, der ausreicht, um vier bis fünf Menschen zu töten, jedoch ist sie von Natur aus nicht angriffslustig. So kamen wir noch einmal mit dem Schrecken, viel Adrenalin und einem weiteren Abenteuer davon.

    Die Abende bei der Familie verbrachten wir oft unter sternklarem Himmel am Lagerfeuer mit diversen Musikinstrumenten, Gesang und dem ein oder anderen Bierchen. Gelegentlich sorgte Alans Feuershow für ein besonderes Highlight.

    An einem Samstagabend machten wir uns mit den Söhnen, deren Cousin Jean und den Nachbarn Zander und Jan auf nach Pretoria, um ein Konzert von Tomas zu besuchen. Nach dem gelungenen Auftritt, wollten wir uns noch ein Rugbyspiel in einem Pub ansehen. Auf dem Weg dorthin, gerieten wir in eine Polizeikontrolle. Alan, unser Fahrer, musste ins Röhrchen pusten. Die zwei kleinen Bier, die er intus hatte, überstiegen laut des Verkehrspolizisten die Promillegrenze. Zum ersten Mal wurden wir mit der Korruption im Land direkt konfrontiert. Um einem unmittelbaren Gefängnisaufenthalt übers Wochenende zu entgehen, bot der Ordnungshüter Alan netterweise an, ihm einfach alles Bare, was sich in seinem Portemonnaie befand, zu überlassen. Für ca. 50 Euro drückte der Uniformierte noch einmal ein Auge zu und ließ Alan alkoholisiert weiterfahren.

    Eine von uns (Lisa) erlebte einen absoluten Adrenalinrausch, indem sie sich mit Zander auf sein Motorcrossbike begab. Mit rund 60 kmh über kurvige, rutschige Sandwege zu brettern und über felsige Landschaften einen Berg hoch und runter zu heizen war extremer als jede Achterbahn. Juhu, überlebt!

    Bei Eloise, Peter, Alan und Sam haben wir uns wie zu Hause gefühlt. Wir bedanken uns und sagen auf Wiedersehen: Shap Shap!
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    Bruno Lenssen

    Das sieht gut aus! Kupplung langsam kommen lassen. Solch eine Gelegenheit darf man sich nicht entgehen lassen!👍👍

    12/5/18Reply
    Bruno Lenssen

    Da fiel das mit dem Rhythmus schon nicht mehr so leicht …

    12/5/18Reply
    Bruno Lenssen

    Respekt!!

    12/5/18Reply
    6 more comments
     
  • Day2

    Fahrt nach Polokwane plus Lionpark

    July 25, 2017 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C

    Vom Flughafen aus starteten wir heut Vormittag mit nur kleinen Anfangsschwierigkeiten im Linksverkehr (und Lenkrad rechts!) einen kleinen Ausflug -zu einem erstmal sehr touri-mäßigen Punkt auf unserer Reise- dem "Lion&Safari Park" in der Nähe von Prettoria, um Giraffen zu füttern und Löwenbabys zu streicheln!🦁
    Nun "genießen" wir gerade die 3-stündige Fahrt zu unserem ersten Domizil in Polokwane😂
    Vor Sonnenuntergang angekommen ✅
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    Heike Handke

    Oh wie toll!!! Lennart ist total begeistert! Lasst euch nicht fressen :-*

    7/25/17Reply
    Bube Dame Herz

    Wow! Die Reise beginnt direkt mit einem Highlight, so soll es sein! Ich wünsche euch noch unzählige unvergessliche Momente wie diese! Passt auf euch auf und kommt heile zurück! 😘

    7/25/17Reply
     
  • Day5

    1. kommt es anders - und 2. als man denk

    April 15, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir haben überraschend viele followers und Kommentatoren – für sie, uns selber und die schweigende Mehrheit bloggen wir hier. Mit viel Text treu dem Motto: Rolf kann alles – ausser kurz. Und mit möglichst vielen Bildern und Videos – für die sind Olaf und Jürgen zuständig. Das Team funktioniert als ganzes ohne dass einzelne überfordert werden. Jeder macht das was er gerne macht und/oder gut kann.
    Handwerkliches, praktisches, fahren etc liegt der Schwerpunkt bei Jürgen und Olaf; Fritz meinte bereits 3 Taxifahrern 4.000 € gegeben zu haben, um ‚nur rumgefahren‘ zu werden… (Dünnhäuter hätten dies evtl als Beleidigung der Tour empfinden können); Orga; engl Kommunikation; Buchführung und Blog-Text liegen bei mir – Rolf. Kann ich und mach ich gerne.
    Beim check-out kocht noch mal mein Ärger über die blöde Buchung von mir hoch, weil wir den zu früh gebuchten Tag als ‚no show‘ zu 100% zahlen müssen. Over all passt der Betrag aber für diese sehr gute, hochwertige, exclusive guest house ‚kaia tani‘. Die ganze Anlage ist klein aber toll, der service sehr gut, das Essen fantastisch und das Bier kalt. Sehr gut dass wir hier waren. Jeder ist zufrieden.
    Wir haben es nicht eilig, frühstücken genussvoll und packen in Ruhe. Fahren in den Ort in eine Mall und machen unseren Basiseinkauf. Erst wissen die beiden youngsters Fritz und Olaf noch nicht, warum wir einen cooler und crashed ice kaufen – verstehen dann aber sehr schnell: improvisierter Reisekühlschrank für Wurst, Käse, Obst – und vor allem für kaltes Bier am Abend.
    Wir besprechen noch die heutige Tour, weil wir vom Plan abweichen, um doch an der alten Goldgräberstelle ‚Pilgrims Rest‘ vorbeizufahren. Dann die für heute geplanten Wegpunkte ‚God’s Window‘ und Blyde Canyon. Dann noch den Süden vom Kruger Park und anschließend schauen, wo wir übernachten.
    Der neue Plan ist gut – aber nicht gut genug. Wir vergessen, dass hier Mitte April nicht Frühjahr mit länger werdenden Tagen ist, sondern Herbst mit bereits kurzen Tagen. Ab 18:00 h ist es dunkel, man sieht nichts mehr von der Landschaft - und vor allem übersieht man zu leicht die sehr vielen ‚potholes‘ das sind z.T. radtiefe Schlaglöcher, die über die hälfte der Straße gehen. Vermutlich wird unser Auto – das bei Übernahme 3.xxx km hatte und arg neu war – in den 25 Tourtagen 25 Monate älter wird… Insofern hat es an manchen Punkten also auch Vorteile so eine Art Baustellenauto zu haben.
    Mit vollem Tank starten wir Richtung Pilgrims Rest. Nett, hübsch, historisch alt, unspektakulär – da wir ausserhalb der Saison sind: ohne Touristen. Als größte Attraktion empfand Olaf die alten, verrosteten Autoruinen. Am liebsten hätte er 1 oder 2 davon mitgenommen.
    Spektakulärer war da schon god’s window – Gottes Fenster. Dieser Aussichtspunkt trägt den Namen zu Recht. Bei uns hat der Liebe Gott leider diesiges Wetter befohlen, so dass wir die Göttlichkeit der Aussicht nicht vollumfänglich geniessen konnten. Aber schön war’s. Da der Kassierer des Eintritts gerade Pause machte, wurde uns die Aussicht auch noch geschenkt.
    Der Weg von hier zum Blyde Canyon war zwiespältig. Landschaftlich eine Traumstrecke, zumal die Sonne für die Sicht und zum fotografieren traumhaft war. Strassentechnisch ein Albtraum. Über ca 30 km war die Straße mit großen Felsbrocken, Glasscherben, halben Bäumen und mit Ölpfützen und –spuren übersät. Das war kein Naturereignis, sondern von zornigen Einheimischen gemacht, die so gegen die regionale Obrigkeit protestierten und demonstrierten, wie wir am Eingangs Gate vom Blyde Canyon auf Befragen erfahren. Erstaunlicherweise läßt der Kassierer uns rein mit dem Hinweis bei der Ausfahrt einen Sonderpreis zu bezahlen. Wahrscheinlich ohne Beleg und fern der Canyonkasse. Dafür nah seiner Hosentasche… Allerdings hat er Pech – als wir rausfahren, stehen 2 weitere Kollegen neben ihm, so dass er ‚sein‘ Eintrittsgeld nicht kassieren kann. Shit happens – zum Wohle unserer Urlaubs-Kasse. Abgesehen davon, dass es immer noch diesig war, hat sich auch dieser Wegpunkt sehr gelohnt. 3 kreisrunde Felsformationen fallen einem direkt ins Auge und sind die Wahrzeichen des Blyde Canyons.
    Hier machen wir eine kleine Picnic-Pause und checken ob unsere Planung vom Morgen noch realistisch ist. Ist sie nicht. Wir brauchen ca 1,5 h bis zum Eingangs Gate vom Kruger Park und würden es bis 18:00 h – der mit Geldstrafe belegte Ausfahrtpflichtzeitpunkt – nicht mehr bis zum Paul-Kruger-Gate schaffen. Also wird die Planung wieder angepasst.
    Wir folgen den Navi-Anweisungen bis ca 17:00 h und schätzen ab, wie weit wir bis zum Einbruch der Dunkelheit noch kommen. Dort finde ich dann im Internet bei booking eine überraschend preiswerte Unterkunft, bei der die Bewertungen – auch von Deutschen – für Zimmer und Essen recht gut waren. Wegen unglaublich schlechter Straßen, vielen und großen potholes ist es dunkel als wir vor dem Hotel stehen. Es ist verschlossen – mit so viel Eisen rundherum und bis zum 1. Stock, dass uns klar war in was für einem Gebiet hier wir wohl sind. Keine Klingel, keine klopfen möglich – und niemand zu sehen oder zu hören. Auf einer Tafel finden wir aber eine Tel.-Nr. unter der wir jemanden erreichen, der 1 Min später vor der Türe steht. Dirigiert unser Auto auf einen Hof, der mit Eisen so gesichert ist, dass man weder rein noch raus kommt.
    Für einen Preis von 19 €/Pers/Nacht bekommen wir 2 sehr saubere, ordentliche Standardzimmer mit je 2 Einzelbetten. In einem Extrahaus bekommen lokale Wanderarbeiter ihr Essen – wir bekommen ein sehr gutes und sehr preiswertes Dinner in der Bar. Fritz gönnt sich 3 schottische Scotch-Whiskys zu den Bierchen, Olaf und Jürgen spülen die Jägermeister mit einigen kalten Bier runter und ich bleibe bei kaltem Bier. Alles Essen, alle Getränke und 4 heisse Frühstück am nächsten Morgen für 4 Männer zusammen 74 € - kann man das glauben??? Als Bonus oben drauf bekommen wir noch eine Lehrstunde von Jigg – dem Eigentümer. Er selber ist bereits im Rentenalter mit schottisch-holländischen Wurzeln. Über seinen Großvater berichtet er, dass er ein richtiger Schotte war: streitsüchtig – geil – Alkoholiker. Er hat einem engl Offizier vor dem 1. Weltkrieg die Frau gestohlen und wurde vielfach militärisch ausgezeichnet. Wir erfahren viel über die ‚Burenkriege‘ mit und gegen Holland und England. Über die Rolle und Sichtweise auf die Deutschen in Namibia und darüber, dass sehr viele Deutsche nach Südafrika kommen, um Großwild zu jagen. Es war ein toller Tag.
    Da Fritz unsere übercoole Reisedisziplin moniert folgen wir seiner Bitte und verabreden uns für morgen früh um 07:30 h zum Frühstück, damit wir um 08:00 h auf der Straße sind. Es gilt viele noch nicht gefahrenen km wieder teilweise aufzuholen. Morgen wird ein km-fressender Tag…
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    Hackt den ersten Tag ab Rolf, es war eine Spende. Und bei dem tollen Video vom Olaf zu Eurer Unterkunft, gebe das Geld mit gutem Herzen, Ihr habt es sehr schön getroffen, die Eindrücke sind mehr Wert als das Geld. Weiter alles Gute für Eure abenteuerliche Reise, na ja die Straßen, wenn man das so nennen kann, sind halt besondere Umstände und Ihr meistert es. Auto hat doch Vollkasko. Ich freue mich auf den nächsten Reisebericht, alles Gute Euch Vier 🍀 und bleibt Gesund.

    4/15/19Reply
    Sybille und Norbert Groth

    Man wird tatsächlich jeden Tag neugieriger auf Euch! Afrika ist eine andere Welt die sicherlich noch viele Überraschungen für Euch bereithält. Wir kennen ja nur Rolf aber allein die Fotos zeigen eine gut funktionierende Reisetruppe. Lasst es Euch gut gehen und viele schöne Erlebnisse und vor allem gute Gesundheit. Sybille und Norbert

    4/15/19Reply

    Olafs neues Auto, jetzt ist er Happy 👏🏻

    4/16/19Reply

    Wunderschön 😍

    4/16/19Reply
     
  • Day1

    Welcome to Johannesburg

    February 1, 2019 in South Africa ⋅ ⛅ 25 °C

    Ich bin heile in Südafrika angekommen!

    Der Flug war etwas verspätet, aber nicht ganz ausgebucht und so konnte ich mir eine ganze Reihe für mich schnappen und mich ausbreiten. Habe die meiste Zeit geschlafen und nicht einen einzigen Film gesehen. So verging die Zeit schnell.
    Am Flughafen hat mich dann ein Fahrer abgeholt und bis zur Haustür gebracht. Dort hat mich die Haushälterin in Empfang genommen.

    Ich wohne die nächsten zwei Wochen bei meiner Schulfreundin Abiola und ihrer Family. Das Haus befindet sich einem sog. Estate, einem umzäunten und bewachten Areal ca 30 min ausserhalb von Johburg. Und was für ein Haus! Top modern und super schick im afrikanischen Flair gestaltet!
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    super!

    2/1/19Reply

    Das ist ja prima das du gut angekommen bist .Sieht sehr schön aus . LG Andrea

    2/2/19Reply

    Das geht ja schon mal perfekt los. !! Und das schöne warme Wetter ...! 👍😘

    2/2/19Reply
    Gisela Winkelmann

    Echt coole Eindrücke!

    2/5/19Reply
     

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