South Africa
Golders Green

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Travelers at this place
    • Day19

      Wasserbüffel im Wildlife Center

      July 19, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 16 °C

      Nach dem Füttern reiten wir zum Wildlife Center (iKhaya Nyathi). Ich bin auf Phiva, einem gemütlichen großen Schimmel-Wallach. Der Ritt ins Wildlife Center ist tatsächlich sehr entspannt und wir gehen die meiste Zeit Schritt. Dort angekommen finden wir eine Koppel und versorgen die Pferde. Die fühlen sich direkt wohl und machen sich um die Gräser her. Wir helfen bei der Fütterung der Tiere und lernen Tians Vater Tinus kennen. Während Egnacious und Thulani mit anpacken, mache ich es mir im Fahrerraum gemütlich und lerne Tinus näher kennen. So ein netter, offener, intelligenter Mensch. Ich liebe die Gespräche mit ihm und bin wieder einmal von der südafrikanischen Herzlichkeit begeistert. Wir kommen schnell auf Deep Talks und unterhalten uns über sein Lebensmotto: Don't fear dying, fear not living.

      Bei den Wasserbüffeln steigen wir auch aus und ich bekomme diese Tiere nochmal aus der Nähe zu sehen, die Giraffen trauen sich auch nahe her und selbst die Kudus machen sich nicht direkt auf den Weg in den Busch bei unserem Anblick. Bis wir zurück bei den Pferden sind ist es schon fast halb 2. Wir machen uns aber noch nicht auf den Heimweg, da wir mit den Pferden durch das Wildlife Center reiten wollen. Mir ist ein wenig mulmig als wir uns den Wasserbüffeln nähern, aber das funktioniert tatsächlich super. Die Tiere zeigen gegenseitig Respekt, aber keine Angst uns wir kommen dann tatsächlich ziemlich nahe. Die Pferde trinken dann sogar aus dem Wasserloch der Büffel. Nach der Begegnung reiten wir weiter durch das Reserve und suchen die Giraffen. Wir sind fast eine Stunde mit der Suche beschäftigt und geben dann auf. Egnacious zeigt mir noch einen Beerenbaum mit essbaren Beeren und ich freue mich über den Snack. Lunchtime haben wir schließlich schon längst hinter uns gelassen.

      Bis wir zurück auf der Farm sind ist es schon nach 4. Also höchste Zeit zum Essen. Wir füttern noch die Pferde und lassen den Abend dann auch schon ausklingen.
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    • Day12

      Wildlife Center und Ausritt

      July 12, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C

      Morgens werden wir von Tian abgeholt. Seinem Vater gehört die Nachbarfarm sowie ein Wildlife Center mit einer Wasserbüffel-Zucht und einigen Game Tieren. Wir werden bei der Fütterung helfen und dürfen daher einen Blick hinter die Kulissen werfen. Zunächst zeigt uns Tian einen 2000 Jahre alten Olivenbaum. Dann starten wir mit der Fütterung der Hühner, Hasen, Vögel und Meerschweinchen, gefolgt von den Baby-Krokodilen. Dann setzen wir uns wieder in den Land Rover auf dem Weg zu den Wasserbüffeln. Auf der Fahrt entdecken wir auch einige weitere Wildtiere wie Löwen und weiße Löwen, Nashörner, verschiedene Antilopen und Wildhunde. Mit der anschließenden Fütterung der Wasserbüffel habe ich dann schon 3 der Big 5 gesehen. Das ist mega cool, aber halt auch nicht die freie Natur. Die Tiere werden hier gefüttert und sind deshalb an den Menschen gewöhnt. Nach der Fütterung besuchen wir noch Giraffen, die mir super gut gefallen. Wir bekommen anschließend noch ein wenig Kultur und besuchen ein altes Dorf mit Rondavels und Bomas. Bis vor 150 Jahren haben die Einheimischen dort gelebt.

      Zurück auf der Farm machen wir eine Mittagspause und entspannen auf der Terrasse. Sophie und ich versuchen endlich ein wenig braun zu werden. Für den Nachmittag steht nochmal ein schöner Ausritt an. Dafür bekomme ich die Fuchsstute Siena. Ich mag sie total gerne und liebe unsere rasanten Galoppstrecken. Sie geht ab, lässt sich aber auch ganz artig wieder zurück nehmen. Ein tolles Pferd!
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    • Day18

      Shoppingtrip im Farmstyle

      July 18, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 17 °C

      Nach dem Frühstück reiten wir zum Shop. Das ist eine Strecke von ca. 1h mit super schönen, langen Galoppstrecken. Ich bin auf Cavallier und liebe seinen Vorwärtsdrang. Am Shop angekommen, bekommen wir tatsächlich alles was wir brauchen - sogar Kokosmilch. Zu viel möchte ich natürlich nicht einkaufen, damit Cavallier nicht zu schwer schleppen muss. Beim Shop machen wir eine lange Pause und unterhalten uns nett mit Sina, der Shopbesitzerin und ihrer Tochter. Die beiden sind so herzlich und bringen uns ein paar Worte Sepedi bei. Wir bringen im Gegensatz ein paar Worte Deutsch bei und die beiden stellen sich eindeutig besser an als wir. Wir haben auf jeden Fall viel Spaß!

      Zurück auf der Farm bereiten wir dann alles zum Grillen vor. Wir haben noch Fleisch und Grillkäse von der letzten Grillparty übrig und Egnacious bringt uns bei, wie man richtig Pap mit Sauce macht. Das Essen wird sehr lecker. Leider heißt es dann auch schon bald Abschied nehmen. Len kommt und holt Sophie ab. Dabei macht er mir auch ein Jobangebot und ich bin gespannt ob da was dabei rum kommt - wäre auf jeden Fall spannend.

      Wir machen am Abend nicht mehr viel, außer füttern. Starfire hat leider eine schlimme Verstopfungskolik, was uns ganz schön auf Trab hält. Zum Glück verbessert sich sein Zustand wieder und er kommt wieder auf die Beine.
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    • Day16

      Meine erste Safari

      July 16, 2021 in South Africa ⋅ ⛅ 15 °C

      Wir werden früh morgens von Aubrey im Safari-Wagen abgeholt und fahren dann direkt in das 23.000ha große Entabeni Reserve. Es ist mega kalt und wir sind froh, dass Aubrey dicke Decken für uns mit dabei hat. Im Reserve fahren wir erst durch die Plains, da Aubrey hier einige Tiere erwartet hat. Tatsächlich entdecken wir auch Schakale und Warzenschweine und in weiter Entfernung auch ein Nashorn🦏 mit kleinem Baby. Nach einer Weile entdecken wir dann den ersten Löwen und Spuren, die auf einen kürzlich stattgefundenen Überlebenskampf hingewiesen haben. Tatsächlich dauert es nicht lange, bis wir dem auf die Spur gehen und ein ganzes Löwenrudel🦁 entdecken, die gerade ein Gnu verspeisen. Die Löwen sind nur wenige Meter von uns entfernt und lassen sich absolut nicht aus der Ruhe bringen, während wir sie beim Fressen beobachten. Nach einer Weile kommt das erste Männchen mit großer dunkler Mähne heranstolziert und gesellt sich zu den Mädels. Es dauert nicht lange, dann kommt schon das zweite Männchen. Wir befürchten gleich zum Kampf zwischen den Tieren. Dem ist allerdings nicht so, das zweite Männchen ist super voll gefressen und chillt sich dann einfach zu den anderen Löwen dazu. Super cool!

      Wir fahren dann weiter und machen uns auf die Suche nach den Elefanten🐘. Wir fahren eine halbe Stunde lang über Stock und Stein, durch enge Gässchen, vorbei an abgeknickten Bäumen, wundervolle Landschaften, hohe Berge. Vergeblich! Bei einem kleinen See legen wir einen Stopp ein und Aubrey versorgt uns mit Kaffee und Keksen. Super um aufzuwärmen. Danach versuchen wir unser Glück weiter mit den Elefanten und werden auch tatsächlich fündig. 3 Elefanten entdecken wir bei einem Schlammloch. Darunter den großen alten Bullen. Nachdem wir die Tiere kurz beobachtet haben wird es brenzlig, denn der Bulle täuscht einen Angriff vor - Aubrey kann uns zum Glück gut aus der Situation befreien. Der Bulle beruhigt sich wieder und geht zurück zu seinen Mädels, dann kommen auf einmal die restlichen Elefanten von hinten auf uns zu und wir befürchten, dass die Herde versucht uns einzukesseln. Tatsächlich agieren die Elefanten sehr merkwürdig und der Bulle versucht die ganze Zeit uns zu umkreisen und wir müssen echt vorsichtig sein, damit wir nicht umzingelt werden. Anfangs ist Aubrey noch entspannt, irgendwann gibt er aber zu, dass das schon sehr merkwürdig ist und er in 23 Jahren hier im Reserve noch nie so ein Verhalten erlebt hat. Möglicherweise liegt das auch am Lockdown und daran, dass seit Wochen keine Touristen im Reserve waren.

      Wir beschließen weiter zu fahren und entdecken dann zwei Rhinos 🦏 direkt neben uns auf der Straße. Im Entabeni Reserve werden die Hörner nicht abgemacht und so können wir die Tiere in ihrer vollen Pracht beobachten. Das dauert allerdings nicht lange, denn schnell wird klar, dass wir vom Elefantenbullen verfolgt wurden 😱. Im nächsten angetäuschten Angriff geht er dann auf die Rhinos los, die zum Glück gleich abhauen. Also sind wir wieder sein Ziel - also nichts wie los. Aber Moment! Stehen da Hippos 🦛 direkt an der Straße? Wie krass ist das denn!! Die sieht man super selten außerhalb vom Wasser. Jetzt haben wir ernsthaft innerhalb von 2 Minuten Elefanten, Rhinos und Hippos direkt vor den Augen. Das ist echt unglaublich! Da der Bulle immer noch hinter uns her ist, beschließen wir den Teil des Reservats zu verlassen um ihm mehr Freiraum zu geben. Wir entdecken noch Zebras 🦓 und fahren nochmal bei den Löwen vorbei, bevor es dann nach über 4h auch wieder Abschied nehmen heißt.

      Meine erste Safari und dann so coole Erlebnisse! Echt Wahnsinn. Ich bin so dankbar, dass ich das erleben darf. Aubrey bringt uns zurück zur Farm und wir machen uns einen super chilligen Nachmittag und Abend. Ich habe bei der Grillparty den Knöchel verstaucht und will daher nur noch den Fuß hochlegen und kühlen. Leider ist die Schwellung sehr stark und ich hoffe echt, dass das nur eine Verstauchung ist.
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    • Day23

      Reiten und Game Drive

      July 23, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 14 °C

      Morgens steht erst ein gemütlicher Ausritt mit Zulu auf dem Golf Course an. Das funktioniert super, vor allem auch dafür, dass Zulu nachdem Out of Control Ritt mit Egnacious 2 Tage Pause hatte 😂. Er läuft super und läsdt sich die ganze Zeit kontrollieren in allen Gangarten.

      Nach dem Ausritt reite ich noch Ancounting. Die Fuchsstute hatte eine schwere Zahn-OP und daher fast 2 Monate frei. Da entsprechend lange niemand drauf saß, gehe ich mit ihr auf den Platz. Das ist natürlich nicht der Hit, da sie sehr aufgeregt ist und ich hauptsächlich damit beschäftigt bin, sie einigermaßen zu beruhigen. Das funktioniert auch ganz gut irgendwann und nach einer halben Stunde steige ich dann auch wieder ab.

      Am Nachmittag wollen wir nochmal einen Ausritt machen, aber dann mache ich ganz spontan noch einen privaten Game Drive mit Aubrey. Das ist echt super cool! Erst folgen wir den Spuren von Spitzmaul-Nashörnern und Geparden und nach einer knappen Stunde entdecken wir tatsächlich auch Geparden und können sogar einen Angriff auf ein Kudu-Weibchen beobachten. Das ist super spektakulär, wenn die Geparden auch leer ausgegangen sind bei diesem Angriff. Schon alleine zu sehen wie sich die beiden abgestimmt haben und von unterschiedlichen Seiten angeschlichen haben war bemerkenswert.

      Es geht spektakulär weiter und wir können beobachten wie ein Kudu-Männchen über den 3 Meter hohen Zaun des Reservats springt. Das ist richtig krass und ich habe echt Angst, dass er sich verletzt. Geht aber zum Glück gut aus.

      Auf der weiteren Fahrt entdecken wir Stirnbock, die kleinste Antilopenart Südafrikas, die Tiere erinnern von der Körpergröße, der Ohrengröße und der hopsenden Fortbewegung sehr an Hasen. Aus der Nähe sind sie jedoch klar als Antilopen zu erkennen. Wir entdecken einen großen Breitmaulnashorn-Bullen, viele Affen und noch viel mehr verschiedene Vögel in allen möglichen Formen und Farben 🧡💛❤️.

      Nach einer Weile entdecken wir einen Teil der Löwen, genauer gesagt 7 Weibchen mit 3 Jungtieren. Die Tiere haben wohl erst gefressen (die Überreste eines Gnus waren nicht weit entfernt) und Sind entsprechend gesättigt. So liegen sie ganz gechillt nur wenige Meter von uns entfernt und genehmigen sich ein Verdauungsschläfchen. Das ist wirklich interessant anzusehen. Die haben sich teilweise richtig verrenkt, so wie man es von unseren Hauskatzen kennt. Dabei sind sie super entspannt und ganz anders drauf als bei unserem letzten Besuch, als sie gerade am Fressen waren. Die Jungen sind dann etwas aktiver und spielen miteinander und wecken dabei die großen auf.

      Als wir dann weiter fahren und an einem See eine Pause machten, taucht direkt neben uns ein Hippo-Männchen auf. Der ist gar nicht amused, dass wir direkt neben seinem Platz eine Pause eingelegt haben. Aubrey versichert mir jedoch dass keine Gefahr besteht, solange er im Wasser ist. Na dann! Ein bisschen mulmig ist mir ja schon, da er immer wieder drohend in unsere Richtung prustet. Nach einer Weile schwimmt er dann zur anderen Seite. Da sehen wir dann - zum Glück weit entfernt - ein großes Nilkrokodil.

      Die Abendstimmung im Entabeni Reserve ist einzigartig, der Himmel ist in ein wundervolles Licht verwandelt und die Vielzahl an Vögeln verzaubert mich. Ich bin total glücklich noch einen Game Drive hier gemacht zu haben. Alle 3 Besuche im Big Reserve haben sich gelohnt und ich konnte super viele Tiere dadurch sehen.

      Am Abend koche ich noch lecker und genieße meinen vorletzten Abend auf der Farm.
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    • Day17

      Reiten, Reiten, Reiten

      July 17, 2021 in South Africa ⋅ ⛅ 16 °C

      Wir sind den ganzen Tag auf der Farm. Direkt morgens werden Pferde auf dem Platz gearbeitet und ich habe das Vergnügen mit Maxine. Nachdem die ersten 10 Minuten echt schrecklich sind, wird es doch deutlich besser und macht dann sogar ein kleines bisschen Spaß. Danach steht ein gemütlicher Ausritt an und ich bin auf Drums. Wir reiten über den Golfplatz und nehmen dabei doch deutlich mehr Galoppstrecken mit wie ursprünglich gedacht. Der Austritt ist super und wir haben viel Spaß.

      Wir machen eine lange, chillige Mittagspause. Da es dann schon ein wenig spät wird, beschließen wir einen schnellen Ausritt auf Tinus Farm zu machen. Wir haben alle schnelle Pferde und ich bin auf Zulu. Zur späten Abendstunde sind zahlreiche Tiere unterwegs und wir bekommen einige Game Views. Das Highlight des Ausritts ist ein minutenlanges Galopprennen - mit Vogelsträußen. Die Tiere rennen neben uns her und bieten einen traumhaften Anblick. Das ist wieder mal so ein Moment, wo ich mich kneifen muss um zu begreifen, dass das wirklich passiert. Ich bin noch keine 3 Wochen auf Weltreise und habe schon so viele Erlebnisse gehabt, von denen ich nie geträumt hätte. Wir legen einige schnelle Galopps ein und haben dabei wahnsinnig viel Spaß. Am Abend machen Sophie und ich was leckeres zu Essen und ich bin echt traurig, dass das schon unser letzter gemeinsamer Abend ist.
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    • Day20

      Soo viele Tiere

      July 20, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 17 °C

      Morgens ist der Hufschmied da und die Jungs müssen helfen. Ich bin mit Frosty auf dem Platz, was gar nicht so schlecht ist. Später habe ich den doch sehr guten Tipps des Schmiedes zugehört und mich lange mit seiner Tochter unterhalten. Über den Mittag hatten wir eine längere Pause und ich bin endlich dazu gekommen mir Gedanken bezüglich meiner Weiterreise zu machen. Gar nicht so einfach während Corona zu planen, da doch einiges nicht möglich ist. Ich habe nun dennoch ein cooles Programm gefunden, auf das ich mich sehr freue.

      Am Nachmittag machen wir dann nochmal einen langen Ausritt auf Tinus Farm. Ich habe mich für Pilgrim entschieden und bin super Happy! Den mag ich super gerne. Der Ausritt ist wundervoll - wir sehen super viele Tiere. Direkt zu Beginn sogar Zebras mit neugeborenem Fohlen 💙🦓. Wir legen einige rasante Galoppstrecken hin und ich bin echt überrascht wie schnell Pilgrim sein kann. Gegen Ende seheb wir tatsächlich ein Aardfark - ein ziemlich lustiges Tier, das viele große Löcher buddelt, denen wir beim Reiten immer ausweichen müssen.

      Auf dem Rückweg hat Egnacious dann die Kontrolle über Zulu verloren und wir haben ein wenig Stress. Aber er löst das den African Way mit so lange galoppieren, bis das Pferd platt ist 🙈. Hat dann immerhin funktioniert und ich habe ein wenig Mitleid mit Pilgrim, der das aber auch ganz gut wegstecken kann.

      Abends habe ich dann eine leckere Kürbissuppe gekocht. Perfekt um bei der Kälte hier abends wieder aufzuwärmen. Da werde ich auch noch ein paar Tage dran zu essen haben.
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    • Day24

      Der letzte Tag auf der Farm

      July 24, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 14 °C

      Mein letzter voller Tag auf der Farm. Den nutze ich nochmal aus um so viel Zeit wie möglich auf dem Pferderücken zu verbringen. Daher geht es direkt nach dem Frühstück mit Frosty auf den Air-Strip. Danach schnappe ich Pilgrim und reite alleine mit ihm auf den Golfplatz während die Männer versuchen das Rondavel für Fabrizio fertig zu stellen. Fabrizio reist heute an und wird dann auch für Out of Africa Encounters arbeiten als Natural Horsemanship Trainer. Der Ausritt mit Pilgrim ist super, er ist zwar etwas aufgeregt weil wir alleine unterwegs sind, aber total lieb in allen Gangarten. Tatsächlich entdecke ich einige Tiere, wie zur Verabschiedung: Waterboks, Sableboks, Impala und Kudu. Pilgrim ist ein tolles Pferd und ich bin sehr happy mit meiner Wahl.

      Danach steht eine lange Mittagspause an, in der ich alle meine Klamotten wasche und langsam mit dem Packen anfange. Gegen 15 Uhr kommen dann Alex und Fabrizio auf die Farm. Alex ist eine langjährige Freundin von Cecile, die in Johannesburg lebt. Sie bringt Fabrizio her, bleibt über Nacht und nimmt mich am nächsten Tag wieder mit nach Johannesburg zum Flughafen. Alex ist super nett, redet unglaublich viel und hat Tütenweise Essen dabei um abends für uns zu Kochen.

      Fabrizio kann kein Wort Englisch und bringt mich daher dazu Spanisch zu sprechen (er kommt aus Argentinien). Mit Händen und Füßen verstehen wir uns ganz gut und haben viel Spaß. Wir machen einen letzten gemeinsamen Ausritt und ich entscheide mich für Zulu und die Tour auf Tinus Farm. Der Ausritt ist wundervoll. Wir galoppieren wahnsinnig viel und sehen so viele Tiere wie noch nie zuvor - als würden sich die Tiere von mir verabschieden wollen. Ich vermisse die Tiere tatsächlich jetzt schon. Diese ganzen Begegnungen waren einfach einzigartig. Mein Highlight ist dann, dass wir zum ersten mal die Zebra-Herde entdecken, da müssen wir aus dem Renngalopp anhalten um genauer zu schauen 🦓💙😂. Ein absolut perfekter letzter Ausritt und ich werde diese Ausritte wirklich vermissen.

      Zurück an der Farm erlebe ich meinen ersten Mondaufgang. Der Vollmond ist so hell, Feuerrot und leuchtet auf seinem Weg in den Himmel. Das war einfach unglaublich! Der Mond ist so hell, dass es nachts gar nicht dunkel wird. Die Sonne ist längst untergegangen und der Himmel ist hell. Alex begrüßt uns mit einem leckeren Essen, inklusive Vorspeise. Das war echt super lecker und einfach mega nett, dass sie sich so viel Mühe für uns gemacht hat. Wir verbringen den Abend mit netten Gesprächen und viel Gelächter und ich bin dankbar für Google Translate und ein kleines bisschen stolz auf meine Spanisch-Kenntnisse, denn ich kann mich immerhin einigermaßen mit Fabrizio unterhalten. Der kommt auch noch auf verrückte Ideen und will um Mitternacht mit mir auf den höchsten Berg reiten um den Vollmond zu berühren... Die Vernunft hat allerdings gesiegt und wir sind nicht mehr los - schade eigentlich.
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    • Day14

      Ausritt und Grillparty

      July 14, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 15 °C

      Heute morgen haben wir Egnacious mit Luftballons, einem Kuchen und einem Ständchen, zu seinem Geburtstag überrascht. Damit hätte er nie gerechnet und hat sich unglaublich gefreut. Heute waren Len's Tochter Sonja, ihre Freundin Lallie und der Kumpel Joseph zu Besuch. Wir wollen gemeinsam einen großen Ausritt zu Tinnus Farm machen. Der Ausritt ist tatsächlich sehr schön und wir haben viel zu lachen. Ich bin auf Starfire und mag den Wallach ganz gerne.

      Zurück auf der Farm haben wir dann gemeinsam ein Braai vorbereitet mit Fleisch, Grillkäse, Salat (aus der Pfanne), Pap mit Salsa und Kräuterbutter-Brötchen. Len ist auch vorbei gekommen und so hatten wir einen sehr schönen Nachmittag. Besonders gefreut haben Sophie und ich uns darüber, wie sehr sich alle über unsere Grillparty gefreut haben. Wir haben wohl echt ins Schwarze getroffen. Abends haben wir dann den Vodka und Erdbeerlikör die wir zuvor auf dem Schwarzmarkt gekauft haben getrunken und bekamen noch Besuch von Tian. Das war auch echt witzig. Tian ist ein absoluter Weltenbummler und konnte uns sie besten Geschichten erzählen. Als dann alle Zuhause oder Schlafen waren, haben Sophie und ich noch bestimmt 1,5h in der Küche gestanden und geredet. Ein schöner Tag, auch wenn ich mir abends leider den Knöchel zerstört habe.
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    • Day10

      Vom Meer nach Limpopo

      July 10, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C

      Heute steht ein großer Reisetag an, denn es geht in den Norden, in die Limpopo-Region. Bevor es losgeht, gönne ich mir ein entspanntes Frühstück im Hostel und einen letzten Besuch an meinem geliebten Second Beach. Kurz denke ich nochmal darüber nach mir von Quintus ein spontanes Ananas-Tattoo 🍍 stechen zu lassen, aber ich lasse es dann doch bleiben.

      Um halb 12 kommt mein Fahrer und bringt mich nach Mthatha. Die Fahrt dauert ca. 1,5h und geht über viele erstaunlich gut ausgebaute Bergstraßen. Zunächst kommen wir an vielen kleinen Xhosa-Ortschaften vorbei. Zwischendurch passieren wir auch die ein oder andere Stadt. Die Städte sind aber nicht unbedingt mit unseren Städten vergleichbar. Dort gibt es "normale" Ladengeschäfte, dennoch sind die Straßenränder von kleinen Verkaufsständen gesäumt, die z.T. nur Avocados oder Mandarinen anbieten. Es wuselt nur so von Menschen auf den Straßen, Autos gibt es dafür gar nicht so viele. Mthatha ist ein kleiner Flughafen und der Check-In ist super easy und schnell. Der Abflug mit Airlink ist auch sehr entspannt und ich genieße die Aussicht bei meinem Fensterplatz. Wir fliegen über extrem karge Berglandschaften und sehen kilometerlang nichts, als die schroffen Berge und tiefe Täler. Einzelne Berge haben sogar Schnee an den Spitzen - das habe ich nicht erwartet in Südafrika.

      In Johannesburg werde ich schon am Flughafen erwartet von Len und Joseph. Len ist ein Bekannter von Cecile Auersperg, bei der ich nun 2 Wochen lang Volunteeren werde und hilft ihr ein wenig aus. Cecile ist aktuell in Spanien und ihr Auto ist kaputt, d.h. auch von ihren Angestellten kann niemand fahren. Welcome to Africa! Len ist super nett und erzählt mir die wildesten Stories während der 3h Fahrt gen Norden. Er ist Südafrikaner und lebte schon in einigen Ländern im südlichen Afrika. Seit einigen Jahren betreibt er eine Farm mit Steinbruch, die er sich komplett selbst aufgebaut hat. Super spannend! Seine Ansichten zur Apartheid und der Situation in Südafrika aktuell ist vielleicht nicht sehr populär, aber dennoch interessant seine Gesichtspunkte zu hören.

      Kurz nach 7 erreichen wir dann die Lodge am Entabeni Reserve. Im ersten Moment bin ich ein wenig enttäuscht, da sich schnell herausstellt, dass es nicht alles so ist, wie es im Vorfeld angekündigt wurde. Die Farm befindet sich außerhalb des Golf Resorts, das übrigens seit mehr als einem Jahr insolvent und geschlossen ist. Also nichts mit: Poolnutzung, Spa, Massagen... brauche ich nicht unbedingt, verstehe aber nicht, warum Cecile das angekündigt hat, wenn es nicht möglich ist. Aufgrund von Corona sind wohl einige Dinge aktuell nicht so möglich und ich bin kurz geknickt weil es sich so anhört, als ob wir gar nicht zu den Wildtieren gehen.

      Sophie, die andere Volunteer, ist super lieb, kocht uns was zum Abendessen und ich bin zuversichtlich, dass wir eine coole Zeit haben werden. Sie will auch unbedingt ins Game Reserve und so werden wir definitiv die nächsten Tage zusammen auf Safari.
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    You might also know this place by the following names:

    Golders Green

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