South Africa
Hole in the Wall

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6 travelers at this place:

  • Day117

    Take a walk on the wild side 1

    January 6 in South Africa ⋅ ⛅ 19 °C

    Es ist soweit.
    Nach knapp vier Monaten der Reise bekomme ich das Gefühl, leicht überladen zu sein: von Bildern, Begegnungen, Schicksalen, Informationen, Menschentypen, Gesprächen, Reiseplanungen, Gefühlen, langen Fahrten, kulturellem Austausch, Geschmäckern und Gerüchen.

    Zum ersten Mal seit Beginn der Reise packt mich eine innere Unruhe. Ich denke über das Wort „Freiheit“ nach. Es kann so viele Bedeutungen haben. Für Jerry aus Coffee Bay bedeutet es wohl, nicht mehr in der Mine schufften zu müssen, sondern in seinem rondavel Bier zu brauen. Für Michelle aus Johannesburg bedeutet es, in Vietnam statt in Südafrika zu leben und ohne Angst in den Straßen herumlaufen zu können. Ich denke an die kongolesische Familie, bei der wir in Malawi im Flüchtlingslager übernachtet haben. Was bedeutet Freiheit wohl für jemanden, der ohne triftigen Grund sein Lager nicht verlassen darf?
    Ich habe den Luxus, fast grenzenlose Freiheit genießen zu dürfen. Dafür bin ich einerseits dankbar, aber andererseits überfordert es mich auch. Mir stehen quasi alle Türen offen. Ich könnte in meinem restlichen Sabbatjahr in alle möglichen Länder der Welt reisen. Aber wohin will ich eigentlich? Will ich lieber mehrere Länder kurz bereisen oder in wenigeren Ländern länger verweilen? Will ich weiterhin reisen oder eher irgendwo Volunteering machen? Will ich viel Kontakt mit meinen Lieben zuhause haben oder tut es mir gar nicht gut, gedanklich so viel in der Heimat zu hängen?
    Mir ist absolut bewusst, dass dies Luxusprobleme sind. Nichtsdestotrotz beschäftigen sie mich.
    Mein Kopf ist laut und ich merke, dass ich was ändern muss.
    Ich glaube, ich brauche einfach Zeit und Ruhe. Zum Verarbeiten. Zum Neusortieren. Zum Nachspüren und in-mich-rein-spüren.

    Aus diesem Grund entscheiden wir uns, mit Zelt und Isomatte loszuziehen und von Coffee Bay aus entlang der Küste Richtung Süden zu wandern. Da es in letzter Zeit oft zu Überfällen auf die Wanderer kam, begleitet uns der ortsansässige Prince am ersten Tag.

    So pilgern wir zu dritt entlang der felsigen und rauhen Wild Coast. Wir sprechen nicht viel, jeder genießt für sich die Ruhe und die Weite, die sich uns aufmacht. Nach vorne und nach hinten Klippen, die steil ins Meer abfallen und nur hin und wieder durch verlassene Strände unterbrochen werden. Zur linken Seite bis an Horizont der mächtige indische Ozean. Zur rechten Seite endlose grüne Hügel, Schafe, Kühe und ein paar bunte rondavels.
    Herrlich! Ich spüre wie jeder Schritt in der Natur mich mehr erdet.
    Nach einigen Stunden führt uns Prince zu einer kleinen Ansammlung an Rundhäusern, wo seine Familie wohnt. Auf dem Feuer steht der dampfende „Potije“, aus dem es lecker heraus riecht.
    Nach dem gemeinsamen Mittagessen wandern wir weiter und erreichen gegen Abend unser Ziel „Lubanzi“, wo wir unser Zelt im Garten von Einheimischen aufstellen dürfen. Die Wiese teilen wir uns mit einer Horde zotteliger Schafe.

    Ich breite meine Matte auf dem Rasen aus, lasse mich von dem beruhigend eintönigen Kauen der Schafe um mich herum anstecken und merke während meines Sunset-Yogas, wie mein Kopf schon viel leiser ist.
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  • Day21

    Hole in the Wall

    January 23 in South Africa ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute bin ich mal wieder gewandert. Allerdings das erste Mal mit einem Guide. Oder besser gesagt zwei. Isaak und Lucky. Die zwei kommen aus Coffee Bay und zeigen Reisenden gerne ihr Dorf.
    Es war ein guter Tag zum Wandern. Bewölkt, kaum Sonne und sogar ein bisschen Regen. Das erste Mal seit ich in Südafrika bin, dass ich im Regen laufe.

    Auf dem Weg zum 'Hole in the Wall' haben wir regelmäßige Pausen gemacht. Isaak und Lucky erzählten uns verschiedene Dinge. Über Pflanzen die Giftig sind oder dass in ihrer Kultur Kühe im Tausch oder besser gesagt zum Einkauf der zukünftigen Frau genutzt werden. Eine Kuh ist ca 10.000 Rand wert. -> ~620€
    Eine 'normale' Frau kostet um die 6-10 Kühe. Die Tochter des Chefs bis zu 20!
    Unterwegs haben wir auch viele Kühe getroffen. Die Tiere laufen hier frei durch die Gegend. Auch Schafe und Ziegen. Die Kinder die nach der Schule Zeit haben, müssen sie wieder einsammeln. So lungern sie nicht auf der Straße rum und könnten Drogen nehmen.

    Bevor wir zum Loch in der Wand kamen, kam zuerst das 'Babyhole'. Dort kamen uns Frauen entgegen, die gerade Muscheln gesammelt haben. Wir durften probieren. Nicht so meins.
    Am Loch angekommen hatten wir kaum Augen für dieses. Wir hatten hunger. Nach dem wir die Sandwiches gegessen hatten, haben wir schnell ein paar Fotos gemacht. Es hat richtig angefangen zu regnen. Zum Glück mussten wir nicht den Weg zurück laufen.
    Zurück im Hostel gab es heiße Schokolade mit Brownies.
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  • Day55

    Coffee Bay (Hole-in-the-Wall)

    June 17 in South Africa ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach dem Ausflug auf die Drakensberge fahren wir heute wieder an die Küste.
    Es geht nach Coffee Bay,einer kleinen Küstenstadt an der Wild Coast der Eastern Cape Provinz.
    Unsere Unterkunft befindet sich 9km entfernt von Coffee Bay direkt bei der berühmtesten Sehenswürdigkeit der Wild Coast, dem Hole in the Wall.
    Am heutigen Tag schauen wir uns dieses allerdings nicht an, sondern erkunden nur den Strand.
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Hole in the Wall

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