South Africa
Okhahlamba

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Top 10 Travel Destinations Okhahlamba
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Travelers at this place
    • Day201

      Drakensberge - Barriere aus Speeren

      August 7 in South Africa ⋅ ⛅ 19 °C

      Ned deppad und geprägt von unseren Erfahrungen in Phuthaditjhaba-a fahren wir weiter Richtung Süden zum Giants Castle - ebenfalls in den Drakensbergen. Diesmal untertags, mit verschlossenen Türen und ausreichend Proviant für die nächsten 3 Tage im Injisuthi Camp.

      Am Weg vorbei an Small Switzerland und riesigen Feldern. Die erste von uns angetroffene Ansammlung von vielen dieser Farmflächen in Südafrika. Durchwegs alle bewässert, also mit entsprechend optimierter Geometrie (Kreis, Halbkreis) damit die langen voll automatisierten Bewässerungsfahrzeuge in ihrem Radius jeden Winkel erwischen, ohne nennenswerter Neigung und immer in der Nähe von mitunter riesiger Speicherseen und Dämmen. Letztere wirken bei näherer Betrachtung etwas deplatziert in der sonst momentan trockenen Landschaft: also ähnlich der österreichischen Speicherteichidylle in den Skigebieten.
      Fürs Auge auf den ersten Blick reizvoll und Postkartenmotiv: Hier der Kontrast zwischen goldgelben Weiten und tiefblauen Gewässer, in Ö der Teich im Vordergrund - die Bergrücken im Hintergrund.
      Eigentlich nichts naturschutztechnisch erstrebenswertes und zu Unrecht als natürliche Idylle beworben, anscheinend aus Mangel an Kreativität, Motiven und Bewusstsein aber auch immer wieder in Alpenvereinskalendern abgedruckt. Siehe: Speicherteich an der Axamer Lizum: AV Kalender 2020, 2018, 2015. #verklärteSpeicherteichromantik

      Auch hier also die Erschaffung eines künstlichen Wasserparadies in der goldgelben Landschaft. Fair enough!
      Ähnlich markant der Kontrast zwischen der Landwirtschaft als Subsistenzwirtschaft wenn der eigene Garten in vielen Behausungen überhaupt so bezeichnet werden kann und den industriellen Großbetrieben der Weißen.
      Nach ein paar dieser Großbetriebe entlang der Hauptstraße werden nach der Abzweigung Richtung Giants Castle die einzelnen zerstreuten Häuser und Siedlungen wieder mehr. Eine idyllische Straße bis zum Injisuthi Camp.

      Die Drakensberge - in einer der 11 südafrikanischen Amtssprachen Zulu 'Barriere aus Speeren' - befinden sich gerade in der Trockenzeit sowie der Großteil des Landes. Für uns unglaublicherweise aber auch gerade in der perfekten Saison zum Eisklettern. Irgendwo in einer schattigen Südrinne auf 3000 Meter vielleicht? Die normale Trad(itionelle)-Kletterei hier soll aber auch schon genug Abenteuer sein: lange Zustiege mit an Haufen Schrofen und schließlich nicht der allerbeste Fels der wenn möglich nicht an den Leisten genommen wird sondern großflächig mit der ganzen Hand aufgestützt werden will. Es sei denn man ist scharf darauf ganze Felsschuppen plötzlich in der Hand zu halten..
      Eisklettern soll also möglich sein, Trad-Klettern auch und sogar Ski fahren! Zwei Franzosen kamen am Abend zuvor von der einzigen Skipiste in der näheren und viel viel weiteren Umgebung: in Lesotho oben gibt es anscheinend ein weißes Band mit 150 Meter Höhenunterschied. YOLO!
      Ob hier auch der lokale blade Seilbahnvertreter für offene Skihütten während der Pandemie plädiert hat?! -Zwecksm Lulu und dem Erfrieren warads...

      Wir wandern 2,5 Tage umeinand, streiten mit Pavianen ums Frühstück, finden die meisten Wege, manche nicht, Felsmalereien und einen Mühlstein. Alle anderen Wanderer hier Weiße - Schwarze die Arbeiten und sich ums Camp umschauen. Liegt vielleicht auch an den allgegenwärtigen Permits: für quasi alle Naturparks, Nationalparks, Kletterfelsen etc. muss für den Aufenthalt bezahlt werden. Persönlich und vor allem als europäischer Tourist absolut unterstützenswert, für viele Südafrikaner macht es solch einen Ausflug aber noch kostspieliger und schränkt so den Zugang für viele Menschen ein.
      Ein elitäres Naturerlebnis?!

      Gestrandeten südafrikanischen Bergsteigerinnen sei Dank - durften wir aufgrund ihres Tipps als nächstes einen wunderschönen Abschnitt der Wild Coast kennen lernen! 💙
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      Traveler

      Irgendwie habe ich mir Südafrika anders vorgestellt- grüner, saftiger und nicht mehr ganz so Apartheid…🤔

      9/3/22Reply
      Traveler

      Aber dafür echte Einblicke!

      9/3/22Reply
       
    • Day8

      Drakensberg - Day 1

      October 9, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 26 °C

      התחלנו את הבוקר בא. בוקר עם הבעלים של הגסט האוס ב-Ermelo. הייתה שיחה מעניינת במיוחד על כל ההיסטוריה והמצב במדינה. לאחר מכן, נסענו נסיעה ארוכה לכיוון דראקנסברג. הגענו ללודג' נחמד עם נוף יפהפה ובתי בוץ, עשינו צ'ק אין ויצאנו זריז למסלול קצר ומהמם בהרים. כשחזרנו, אכלנו א. ערב מפנקת בלודג'.Read more

      Traveler

      מהמם

      10/9/19Reply
      Traveler

      מהממים

      10/9/19Reply
      Traveler

      💜

      10/9/19Reply
      2 more comments
       
    • Day44

      Drakensberge

      February 24 in South Africa ⋅ ⛅ 22 °C

      Einst legte sich hier ein Drache nieder und wurde zu Stein. So die Sage um diese markante Bergkette in Südafrika.

      Nach einer langen Fahrt erreichen wir das abgelegene Backpacker in der Nähe von Bergville und geniessen den wunderschönen Blick auf die nördlichen Drakensberge. Im nahegelegenen Royal Natal Nationalpark machen wir unter anderem eine grandiose Wanderung an den Fuss des eindrucksvollen Tugela Wasserfalls.

      Weiter südlich in den zentralen Drakensberge nutzen wir den regnerischen Vormittag um eine Zipline-Tour zu machen. Wir überqueren dabei mehrmals ein kleines Tal auf Seilrutschen die teilweise über 120m lang und 60m hoch sind. Am Nachmittag geht es nochmals auf eine gemütliche Wanderung in der Region des Monks Cowl.

      Abends bestaunen wir die heftigen Gewitter die sich an den Berghängen anstauen und lauschen dem Donner wie er in den Felsformationen mehrmals widerhallt.
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      Traveler

      Ich freue mich immer, eure wunderschönen Fotos anzuschauen und den spannenden Bericht zu lesen. 😊

      3/2/22Reply
       
    • Day205

      Drakensberge

      August 30 in South Africa ⋅ ☀️ 5 °C

      Von Port Elizabeth bis zu unserer Unterkunft nahe der Drakensberge sind es fast 11h Fahrt, sodass wir noch eine kurze Nacht in Bloemfontain bleiben und dann mit aufgestockten Lebensmitteln und viel Vorfreude am nächsten Tag zu den Drakensbergen aufbrechen.
      Kurz vor unserem Ziel wird Manu (mal wieder 😅) von der Polizei rausgezogen, diesmal 28 km/h zu schnell. Zugegeben, auf den leeren, immer geradeaus führenden Straßen, merkt man oft gar nicht, wie schnell man fährt. Der nette Polizist zeigt Manu den Bußgeldkatalog und sagt, wir sollen die umgerechnet ca. 65€ im nächsten Ort bezahlen 😒. Als wir uns aber dann mit den zwei Polizisten und der Polizistin weiter unterhalten und gefragt werden, wo wir her kommen, will die Polizistin erstmal ein Foto mit uns zwei Deutschen, um es ihren Freunden zu zeigen 😂. Nun hakt der andere Polizist auch noch nach, wo denn unsere Euros seien und ob wir nicht was typisch Deutsches oder Whiskey dabei hätten. So langsam dämmert es uns, um was es hier geht und da kommt uns die bereits ausrangierte, weil durch das ständige Packen völlig verformte Cap von Manu in den Sinn. Ich krame sie schnell Unterboden ganzen Gepäck aus dem Auto und schon steht ein freudestrahlender Polizist mit einer typisch deutschen Fussballmütze von Eisern Union neben Manu und wir sparen uns mal wieder ein paar Euros 🤣🤩.

      Nach diesem Erlebnis ist es nicht mehr weit bis zur Unterkunft, einer Art Ferienanlage, die bereits etwas in die Jahre gekommen ist. Da auch hier direkt im Nationalpark die Unterkünfte deutlich teurer sind, haben wir uns für diese außerhalb liegende entschieden, auch wenn die Fahrt ein wenig länger ist. Aber immerhin haben wir eine eigene Küche und wunderschöne Sonnenuntergänge von der Terrasse. Nach einer kurzen Joggingrunde am Nachmittag machen wir heute aber nichts mehr, da es am nächsten morgen früh losgeht.

      Und so sitzen wir um 07:00 Uhr im Auto und können schon auf dem Weg die massiven Berggipfel der Drakensberge bestaunen.
      Die Drakensberge sind das höchste Gebirge im südlichen Afrika und erreichen maximal 3482 Meter. Die Zulu nennen die Drakensberge wegen der zahlreichen Schluchten, Kämme, Höhlen, Überhänge sowie Zinnen uKhahlamba (deutsch: „Wand der aufgestellten Speere“). Im Jahr 2000 wurde mit dem Ukhahlamba-Drakensberg Park ein Teil des Gebirges auf die Liste des UNESCO-Welterbes gesetzt, der 2013 zum Maloti-Drakensberg-Park erweitert wurde.
      Das Gebirge wird in die nördlichen, zentralen und südlichen KwaZulu-Natal-Drakensberge eingeteilt, wobei der südliche Teil der am wenigsten erschlossene ist. Wandern kann man überall hervorragend und wir haben uns aufgrund unserer Route und des Tugela Wasserfalls, sowie des sog. spektakulären Amphitheaters (eine acht Kilometer lange, fast senkrechte Felswand, die 1000 Meter hoch ist) für den nördlichen Teil entschieden.

      Nach ca. 1,5 h Fahrtzeit kommen wir dann auch schon an der letzten Lodge vor dem Wanderweg an, wo wir unser Auto parken und uns für den „Shuttle-Bus“ anmelden, der uns bis zum Startpunkt der Wanderung bringt. Die 7 Km bis dorthin sind eine solch katastrophale Straße, dass wir es diesmal nicht einmal mit unserem eigenen Auto versuchen 😅 und stattdessen mit 6 weiteren Wanderern auf der gepolsterten Ladefläche eines Pick-Up Platz nehmen. Nach 30 Minuten ist es dann geschafft und wir können den Wanderweg starten, nachdem wir uns noch schnell in das Hiking Register eingetragen haben, damit die Herren hier am Parkplatz wissen, ob am Abend alle Wanderer zurück sind.

      Der von uns gewählte Sentinel Hike soll einer der schönsten und beeindruckendsten Hikes in Südafrika sein, nicht nur, weil er einen mit einer bombastischen Aussicht über das Amphitheater Felsmassiv belohnt, der ganze Weg ist gespickt mit wundervollen Blicken auf das weite Land von Kwazulu-Natal und Freestate.
      Der Weg schlängelt sich zu Beginn teils gepflastert angenehm die Bergseite hinauf und wird allmählich zu einem festen, aber sicheren Trampelpfad mit jetzt schon wundervollen Aussichten. Zum Ende hin gibt es zwei Möglichkeiten, um auf das Plateau zu kommen und wir müssen uns entscheiden, ob wir ca. 60 Meter an Kettenleitern nach oben klettern oder den etwas anstrengenderen Weg über die sogenannte Gully-Route, eine Felsspalte wählen.
      Wir haben uns im Vorfeld einige Bilder der Leitern angesehen und entscheiden uns für die Gully-Route 😅. Das Kraxeln durch die Felsspalte macht sogar richtig Spaß, ist aber wirklich ganz schön anstrengend, denn es geht gute 100 Höhenmeter mehr oder weniger senkrecht die Felsscharte nach oben. Der Weg führt über teils lose Felsbrocken, teils über rutschiges Geröll, aber schließlich haben wir es geschafft und stehen auf dem Plateau, auf ca. 3.140m Höhe 😍. Wir laufen über das Plateau bis nach vorne an die Felskante und es eröffnet sich ein wirklich phänomenaler Weitblick über das Land und das Amphitheater mit dem Tugela-Wasserfall, dem zweit höchsten Wasserfall der Welt und dem höchsten in Afrika. Knapp 1000 Meter stürzt das Wasser über fünf Stufen in die Tiefe. Allerdings nicht im Südafrikanischen Winter, in dem wir uns gerade befinden. Aufgrund der Trockenheit und der Kälte plätschert hier nur ein kleines Rinnsal hinab, manchmal gespickt mit ein paar Eisbrocken. Das wussten wir aber zum Glück vorher und sind daher nicht enttäuscht und können stattdessen den Flusslauf des Tugela bis zur Kante begehen, wo das Wasser ansonsten in die Tiefe stürzt. Tugela ist ein Zulu-Wort und heißt „plötzlich“. Wahrscheinlich, weil der Fluss oben auf dem Plateau so plötzlich über die Kante stürzt.
      Wir machen hier oben eine kleine Pause, stärken uns mit den mitgebrachten Broten und genießen die Sonne, die uns warm ins Gesicht scheint.
      Als wir uns auf den Weg zurück machen, beschließen wir nun die Leitern zu nehmen, da wir die Felsspalte nicht wieder herunter kraxeln wollen. Noch motiviert steigen wir ohne viel zu überlegen in die erste Leiter und hangeln uns herunter. Die Leitern sind wackelig und nicht wirklich fest in der Wand verankert, was bei uns beiden dazu führt, dass wir sehr langsam und verkrampft herunter steigen und meine Beine immer mehr unkontrolliert herumschlottern 🙈.
      Aber wir haben es geschafft und atmen erst mal durch. Nun steht aber die noch deutlich längere und mit einem Überhang versehene Leiter vor uns. Wir schauen uns die anderen Wanderer an, die ohne Probleme los klettern und versuchen uns irgendwie zu überwinden. Aber es funktioniert nicht. Wir fühlen uns total unsicher, die kurze Leiter hat uns schon alles abverlangt und die war deutlich „einfacher“. Also beschließen wir schlussendlich, das kleinere Übel zu wählen und klettern diese wieder zurück nach oben und laufen den Umweg zurück zur Felsspalte. Glücklicherweise ist das herunterkraxeln gar nicht so schlimm wie erwartet, wenn auch trotzdem anstrengend. Und so kommen wir irgendwann gesund und munter wieder unten an und freuen uns, diese schöne Wanderung gemacht zu haben. Zurück zum Auto geht es wieder über die Buckelpiste auf dem Pick-up und dann weiter zu unserer Unterkunft. Mit müden und schweren Beinen machen wir uns einen gemütlichen Abend und verbringen den nächsten Tag am Sterkfontein Dam Nature Reserve, einem großen Stausee, mit Angeln, lesen und in der Sonne liegen.
      Erst am Abend fahren wir zurück, kochen uns Abendessen und genießen den letzten Abend am Lagerfeuer mit einem kühlem Bier und einer wunderschönen Landschaft, bevor es zu unserem letzten Stopp in Südafrika weitergeht.
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      Traveler

      Au weia,das war ja eine Tour!!!Aber Ausblicke!wunderbar!

       
    • Day11

      Drakensberg - Day 4 / Umhlanga

      October 12, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 28 °C

      נסענו לתצפית אחרונה ומרהיבה ברכס הדראקנסברג - The Amphitheatre. לקחנו איתנו טרמפיסט אבוד מספרד שחתר קשות להמשיך איתנו את הטיול אבל הצלחנו לצאת מזה באלגנטיות ;)
      לאחר מכן, התקדמנו דרומה לכיוון Umhlanga - שכונה יוקרתית ופלצנית על החוף בDurban. טיילנו קצת על החוף ונתקלנו בריקוד מסורתי של חתן וכלה. קינחנו בא. ערב מפנקת במסעדה איטלקית.
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      Traveler

      גדול!! איך לא הצטרפתם?

      10/12/19Reply
       
    • Day81

      Drakensberge - Tugela Waterfall Hike

      March 10 in South Africa ⋅ ⛅ 14 °C

      Der Regen hat morgens aufgehört und wir sehen die malerische Szenerie des Cottages. Der Breakfast Basket ist üppig und lecker.
      Wir brechen früh auf zur Wanderung - werden aber erst durch den Schlamm in unserer Einfahrt, dann einige Minuten von einer Kuhherde auf der Strase und schließlich von einer dem Einsturz nahen Brücke länger aufgehalten. Wir nehmen noch einen Briten und seine Tochter, mit denen wir kurz zuvor bei der Brücke ins Gespräch gekommen sind, als Anhalter bis zum Parkplatz mit. Der Brite reist mit seiner Frau in einem Wohnmobil 10Jahre um die Welt!!
      Etwas später als geplant brechen wir somit zum Tugela Gorge Hike auf, eine coole Wanderung in den wunderschönen Drakensbergen, genauer gesagt im Royal Natal National Park.
      Die Landschaft ist märchenhaft, wie beim Hobbit. Und mehr Glück als wir kann man mit dem Wetter gar nicht haben- Sonnenschein, manchmal mit Wolken, kein Regen!
      Den letzten Abschnitt legen wir ohne Bene zurück, der sich schonen muss. Uns erwarten tolle Blicke auf die Tugela Falls, die höchsten Wasserfälle der Erde (angeblich) und traumhafte Naturpools, die zum Nacktbaden einladen:)
      Zurück in unserem Cottage wartet schon der Burger Basket auf Zubereitung.
      Nur Daniel geht es noch nicht so super.
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    • Day55

      Roadtrip

      October 29, 2018 in South Africa ⋅ ☀️ 34 °C

      Unsere vier Wochen in Bambelela neigten sich dem Ende zu. Doch wie sollte es nun weitergehen? An einem geselligen Spieleabend, den wir - wie immer heimlich - in unserem Chalet veranstalteten, entschieden wir uns für einen Roadtrip. Etienne, einer der Langzeitvoluntäre, schlug kurzerhand vor uns zu begleiten. Etwas überrumpelt von der Idee, konnten wir uns doch sehr schnell dafür begeistern, da wir uns sehr gut mit ihm verstanden.

      Zwei Tage später saßen wir in unserem gemieteten Auto, das wir - kreativ, wie wir sind - 'CarL' tauften. Just in diesem Moment fiel uns auf, dass wir noch gar nicht wussten, wohin es gehen sollte. Da wir schon viel von der naheliegenden Panoramaroute gehört hatten, sollte dies unser erstes Ziel werden. Lauthals Liebeslieder mitsingend, fuhren wir überglücklich auf teils staubigen Landstraßen der Sonne entgegen - ein Freiheitsgefühl, das kaum zu beschreiben ist. Überraschenderweise fiel es uns nicht schwer, uns an den Linksverkehr zu gewöhnen. Vielmehr machten uns sowohl die schmalen, unbefestigten und von Schlaglöchern übersäten Fahrbahnen als auch die Fahrweise manch eines Südafrikaners zu schaffen. Dies sorgte hier und da für Nahtoderfahrungen. Am ersten Abend unseres Roadtripabenteuers genügte ein kurzer Blick auf die Karten und der Plan für den darauffolgenden Tag stand fest: ein Ausflug in den berühmten Kruger Nationalpark. Da es bis dort allerdings noch einige Kilometer zu fahren waren, kam es leider dazu, dass wir einen Großteil der Strecke, die für ihre atemberaubende Aussicht berühmt ist, in totaler Dunkelheit befuhren.

      Als wir mit CarL pünktlich um 5:00 Uhr des nächsten Morgens die Tore des Nationalparks passierten, dauerte es keine zehn Minuten, bis wir die erste Giraffe erblickten. Dies sollte nicht das letzte Tier gewesen sein. Neben zahlreichen Antilopen und Vogelarten konnten wir vier der berühmten "Big Five" erspähen. Nur der scheue Leopard ließ sich nicht blicken. Obwohl wir bei einer Größe von 20.000 km² lediglich einen Bruchteil des Nationalparks gesehen haben, hat sich der Tagesausflug absolut gelohnt.
      Alles in allem saßen wir während dieses Ausfluges 17 Stunden im Auto, weshalb wir uns dazu entschlossen, den nächsten Tag etwas genügsamer anzugehen. Wir entspannten auf einer Seidenfarm, wo wir viel über fleißig spinnende Raupen lernten, uns beim Tischtennisrundlauf austobten und anschließend im Pool erfrischten.

      Am folgenden Tag ging es zurück auf die Panoramaroute, die wir nun endlich wieder im Hellen bestaunen durften. Einen kurzen Zwischenstopp legten wir in Pilgrim's Rest ein - eine gespenstische ehemalige Goldgräberstadt, die heute als Freilichtmuseum fungiert. Zu spät fiel uns auf, dass wir uns noch um keine Unterkunft für die Nacht gekümmert hatten. Aber warum auch für ein Hostel bezahlen, wenn man CarL hat: Mit drei Personen und jeder Menge Gepäck im Auto, zählten wir diese Übernachtung zwar nicht zu unseren komfortabelsten, dafür sorgte sie aber für jede Menge Lacher. Den versäumen Schlaf konnten wir in der Folgenacht aufholen: über einen Freund von Etienne erhielten wir eine Gratisübernachtung in einem Familienresort. Dort ließen wir es uns richtig gut gehen: Sonne tanken am Pool, intellektuelle Herausforderungen beim Straßenschach und traditionelles Braai mit Gitarrenmusik.

      Immer wieder unterbrachen wir lange Autofahrten, um kleine Wanderungen zu unternehmen, verschiedene Wasserfälle zu besichtigen oder uns eine beeindruckende und lehrreiche Greifvogelschow anzusehen, bis uns unser letzter Stopp in die Amphitheatre Backpackers' Lodge führte . Das nahe der Drakensberge gelegenen Hostel zog uns mit seinem Charme direkt in den Bann. Die mit Kreativität und viel Liebe zum Detail eingerichteteten Steinhäuser, hoben sich von unseren bisherigen Unterkünften ab. In die Wände eingelassen Elemente aus recyceltem Glas, Mosaiksteinen und Schnitzereien machten jeden Raum besonders. Die gewöhnlicher Weise sehr spartanisch eingerichteten Mehrbettzimmer waren mit angeschlossenem Badezimmer sowie internationale Steckdosen, Licht und Tresor an jeder Schlafbucht für unser Empfinden sehr luxuriös ausgestattet. Auch der Barbereich beeindruckte mit seinem inkludierten Jacuzzi. Im gemütlichen Speisesaal ermöglichte uns Etienne am zweiten Abend durch eine Gesangseinlage für alle Gäste ein gratis Abendessen. Das Hostel bot eine große Auswahl an Aktivitäten an. Sofort gefesselt waren wir von den Bildern des Tugela Fall, dem zweit höchsten Wasserfall der Welt. Leider sprengte die geführte Wanderung unser Budget, so dass wir uns gegen Guide und Shuttleservice entschieden und den Ausflug in Eigenregie planten. Am Morgen vor Aufbruch in die Drakensberge trafen wir beim Frühstück auf Tomas und Mirkka. Da sie uns direkt sympathisch waren, luden wir den südafrikanischen Singer und Songwriter und seine finnische Freundin ein uns zu begleiten. Der Ausflug sollte nicht nur unser letzter, sondern auch der Höhepunkt unseres Roadtrips werden: atemberaubende Aussichten, Adrenalinschübe auf unbefestigten Wegen und Leitern sowie vollkommene Körperfreiheit beim Nacktbaden auf der Spitze des Berges.
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      Traveler

      atemberaubende Bilder , und ein toller Reisebericht ...es macht Spaß, das alles zu lesen.danke.. weiterhin viel Spaß, bei allem , was ihr macht und noch vor habt...

      11/13/18Reply

      ich wünsche euch noch viele solcher schönen Momente :-*

      11/14/18Reply

      Solveig

      11/14/18Reply
      7 more comments
       
    • Day23

      Best Hiking ever

      January 28, 2019 in South Africa ⋅ ⛅ 26 °C

      Wow. Einfach nur WOW!
      Erstmal die Busfahrt. Der Fahrer musste immer hupen, wenn Tiere auf der Straße stand (Pferde, Kühe, Schafe..). Das würde in Deutschland gar nicht geben, freilaufende Tiere.
      Dann als wir fast auf dem Berg waren, war die Fahrt so ruppelig. Unglaublich, dass unser Führer sich traut mit dem Bus hier durch zu fahren. Wir hätten Angst, dass das Fahrzeug n Schaden bekommen würde. Und plötzlich war da ein Fuchs. Der ist vor uns gerannt, und dann in die Berge verschwunden. Cool!

      Dann ging der Hike los. Sarah hatte gestern den ganzen Tag den Rucksack gehabt, so durfte ich den Rucksack heute den ganzen Tag tragen. Komischerweise ging ich schnell aus der Puste. Keine Ahnung was los war. Sarah meinte, vielleicht wegen der Luftfeuchtigkeit. Wir hatten Nebel und so gar keine Aussicht auf die schöne Täler gehabt. Einerseits traurig, aber anderseits auch interessant anzusehen. Man hatte das Gefühl neben sich einen weichen Boden zu haben, wo man sich hinlegen könnte. Höhö, es kam aber keiner auf die Idee sich fallen zu lassen. (Gott sei Dank :D)
      Wir machten mehrere Pausen, wegen mir.. :/
      Dann an einem Platz, ich setzte mich hin und fragte belustigt Sarah, na was glaubst du, wo es weiter geht? Da am Weg entlang oder wir müssen da auf dem steilen Hang hochklettern. Sie guckt mich, na klar am Weg entlang. Und dann hat der Führer eine Rede gehalten, wir müssen auf die lose Steine aufpassen und vorsichtig herantasten und so weiter. Sarah und ich guckten uns ungläubig an. Waaaaaas? Da hoch? Never ever! Die fitten Mädels fingen schon an zu klettern. Ich nur zum Führer: I don't believe it!
      Den Rucksack habe ich Sarah abgegeben. Das war zu krass. Der Führer war die ganze Zeit bei mir. Habe immer Kommentare abgeben wie, "Where is the Cable car?, How long?, End of the Way is the waterfall?, Will I survive it?" Er antworte und lachte immer. Mittendrin dachte ich echt, ich muss vom Hubschrauber abgeholt werden. Ihr glaubt gar nicht, wie anstrengend das war. Sarah auch noch hopp, hopp zu mir.
      Oben angekommen, war ich so fix und foxy und musste mich erstmal hinlegen. Man war ich stolz auf mich. Bei den anderen sah das mühelos aus. Obwohl Sarah hat zugegeben, dass es für sie auch anstrengend war. "Ich muss mehr Sport machen", war mein erster Gedanke da oben. Und dann fragte ich, wo ist der Wasserfall? :o ich sehe nichts. Wir legten erstmal ne Pause ein, aßen was von unserem Lunchpaket. Und eine Schafherde gesellte sich zu uns. Thihi.
      Dann ging es weiter zu dem Wasserfall. Wir waren am Ursprung. Wir konnten leider den eigentlichen Wasserfall, aufgrund des Nebels nicht sehen. Aber unsere Füße haben sich für die Erfrischung bedankt.
      Wir saßen dann ne Weile auf einem großen Felsen. Ein Reisender Omer zeigte auf einmal in unserer Richtung, Sarah und ich drehten uns um. Mein Gott haben wir uns erschrocken, es waren Einheimische, sie sahen schon n bisschen gefährlich aus. Waren aber ganz harmlos und saßen einfach nur da. Omer hat gefragt, ob er sie fotografieren dürfte. Sie bejahten.
      Dann ging es wieder weiter und wir wurden mit weiteren geilen Aussichten belohnt.
      Der Führer ging Stückchen runter und dann sagte er, da geht's runter.
      Ich machte nur ein erstauntes Gesicht. Waaaaaas? Mit der Leiter da? Ohne Sicherheit? Ohne Gurt und Seil und so? OMG! Sarah und ich guckten uns nur an. OMG! Unsere Herzen bebten. Der Führer hat gefragt, wer von uns mehr Angst hat. Sarah zeigte zuerst auf mich. Ich habe gesagt, ich habe keine Höhenangst, nur Angst davor, dass ich ausrutsche oder wenn ich nicht mehr festhalten könnte. Der Führer entschied sich für Sarah und begleitete sie die Leiter hinunter.

      Das war auch ein geiles Gefühl. Das war Abenteuer, das sag ich euch.
      Wir waren nur froh, als wir unten ankamen, aber gleichzeitig auch stolz auf uns, dass wir diese Sache durchgezogen und geschafft haben.

      Danach war der komplette Hike harmlos. Laufen und schöne Aussicht genießen. Freilaufende Affen beobachten, afrikanischen Biber gesehen und Krabbeltierchen (Tausendfüßler, Borkenkäfer) entdeckt.

      Das war ein Hammah Erlebnis. Das werden wir nicht so schnell vergessen.
      Best Hiking ever.

      Am Ende waren wir so kaputt, aber GLÜCKLICH!
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      Traveler

      Man oh man, ich bin froh, dass ihr das unbeschadet überstanden habt.

      1/29/19Reply
      Traveler

      So richtig vertrauenserweckend sehen die aber nicht aus.

      1/29/19Reply
      Traveler

      Deswegen haben wir uns auch erstmal erschrocken :D aber waren ganz harmlos. Haben nix gemacht :D

      1/29/19Reply
      6 more comments
       
    • Day92

      Journey to Johannesburg

      February 24, 2020 in South Africa ⋅ ⛅ 11 °C

      I got up early at 5.45am after my last night camping in the tent on this trip. It had been another cold night but i slept quite well with all my sleeping layers on. However, when I opened up the tent zip in the hope of seeing a clearer sunny sky, I was very disappointed to see another morning of low misty cloud hiding the mountain views. We had hoped to trek to see the renowned Amphitheatre of mountains but it would be unlikely that we would see it in this weather. I got a hot shower at the shower block and joined my fellow travellers for a light breakfast of cereals and toast from the truck. The mood was a bit gloomy to match our disappointment with the weather. After breakfast, I was still hopeful that the weather might break and wanted to do the morning trek to the viewpoint for Amphitheatre despite the poor weather. However, my fellow travellers were not so keen and wanted to drive straight to Johannesburg so I was outvoted. As we left the campsiite, crossed the now heavily flooded bridge over the swollen river, and headed out past the ever present troop of baboons, onto the main road, I struggled with my disappointment at not being able to view the Drakensburg mountains on our last day of the trip. We headed down along the lovely river valley and we could see the nearer mountains but not the high mountains of the Amphitheatre beyond. There were bright patches in the sky with the sun peaking through so it looked as though the weather may clear later in the day which was even more frustrating. As we continued back up and through the lower, but still impressive mountains and valleys we had passed going towards the park two days earlier, I began to process my disappointment and remember all the wonderful things I had seen previously on the trip. We saw two kudu by the fence of a wildlife park. We then passed out into more open pastoral countryside and the sun began to peak through the clouds more and more until there was clear blue sky. Howecer, the wind continued to blow very cool into the truck.
      We continued travelling through very western looking countryside of trees and fields and the views were less interesting than the mountainous views we had seen through most of South Africa. The terrain flattened out into large wheat fields which had amazing looking small black birds, 'Wedos'?, with huge ribbon like black tails that dangled below them as they hovered over the wheat sheaves. We stopped in a small service station to buy lunch and some provisions.
      After a few hours, we arrived at the outskirts of Johannesburg and at our campsite, Backpackers Connection. We acknowledged that this was our last stop on this amazing journey across Africa and that we would no longer be boarding our faithful truck, Chui (meaning 'leopard' in Swahili). I felt quite nostalgic and emotional leaving the truck for the last time. We headed for the reception and were shown around the bar, pool and communal kitchen and then to our rooms, dorms, and tents. I had booked a safari tent which was nice, but very hot in the afternoon sun.
      I began to move all my travelling possessions from the truck to my tent. When I went to collect the last of my things, there was no one else on the truck. I therefore sat down in the seat I had most often sat in on the trip, I looked around the truck and up towards the front where the 'beach' opening at the top of the truck was. So many wonderful memories came in a jumbled procession, of time spent on the truck with my fellow travellers, the amazing views I had seen from the beach, all the hundreds of animals I had seen, like the mother cheetah with her cubs, or the black rhino mock charging the truck, or the lionness running alongside, all the thousands of African people I had waved to from the truck through twelve countries, and all the amazing landscapes and vistas I had seen. All these images and more passed through my mind as I looked around the truck and I mused at all the memories that it carried with it along the road with more experiences to come with its next set of travellers. I felt very emotional leaving it behind.
      I spent the afternoon with my fellow travellers, swimming in the pool, drinking cool drinks from the bar, and playing pool doubles on the pool table. I went back over to the truck to see our driver, Often, to photograph his log book that had all our stops, campsites and mileage written down and would give me a record of all our campsites on the trip for my blog. Often and I talked about how we had enjoyed sharing our mutual interest in the wildlife during the trip. Often had enjoyed my interest and questions about species of animals and birds, and I had greatly enjoyed and valued his knowledge of the wildlife. We agreed to keep in touch on Facebook and that I would be in touch with him about any future trips to Africa that I planned.
      I then got ready for our final joint meal in the evening. I enjoyed our conversation, humorous banter and reminiscences about our long 9000 mile journey. I sat next to Often and we had some final banter and I was able to give him a tip for all his help and kindness during the trip. The founder and CEO of Oasis Overland was in Africa to meet the crews and drivers of the trucks and was due to meet with our tour leader, Jemma, who was likely going to work for Oasis in South America, and our driver, Often, who would need a new tour leader to train up or take on the role himself in the future when Jemma left. Chris joined us for dinner and asked us a lot about our experience of the trip. We, of course, gave great praise to our excellent tour leader and driver. I also mentioned how helpful Katie had been in the Oasis office in England when I was planning the trip. Chris talked about his experiences travelling and the trips that Oasis planned in the future. It was interesting and timely to meet Chris and hear his thoughts at the end of our journey with Oasis Overland.
      We got a lift back to the campsite from the manager of the site. I said my goodbyes to Often, and thanked Jemma for all her help and support during the trip. We all then retired to bed as it was getting late in the evening. I settled down to sleep as the night cooled considerably under a clear, starry sky.
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    • Day91

      Maloti Drakensberg Park - Day 2

      February 23, 2020 in South Africa ⋅ ☁️ 14 °C

      As I got up at around 7am after a reasonably good night's sleep despite the heavy rain, I was very disappointed to find that it was still raining lightly with low heavy clouds that reduced visibility markedly. This was exactly the weather we didn't want for trekking in the mountains and enjoying the views. I got a, thankfully, hot shower as it was very cool with the rain, and joined my fellow travellers under the tarpaulin for a leisurely breakfast of cereal and toast. We managed to keep a good sense of humour and had some fun banter about how Brian was using the Irish rain gods to create the rain, and I was trying to counteract his 'magic' by summoning up some sunshine. So far, Brian was winning hands down. A troop of baboons were mischievously patrolling the campsite looking for free food and were being chased off by various campers, some armed with sticks. Kristen, Brian and I retreated to the relative warmth of the truck to read and write and pass the time while it rained.
      Throughout the morning the drizzly rain occasionally abated, the cloudy sky brightened a little and I became hopeful that we may be able to go for a trek to view the mountain scenery. However, no sooner did I have that thought, than the skies darkened and the rain began to fall again. This happened several times throughout the morning. We decided to go to the park's Visitors Centre about a 15 minute walk down the road. I made a quick sandwich to eat along the way. We left the high fenced campsite and walked down by a very swollen river with all the rain we'd had. The river was actually flowing over the low road bridge. The visitor centre had some helpful information and a 3D model of the impressive Drakensberg mountain amphitheatre which showed potential walks. I was still interested to do one of the walks if the weather cleared but so far it hadn't done so. It also had some information about some ancient rock paintings nearby which sounded like a good alternative activity. My fellow traveller, Kristin, is also interested in rock paintings and so we decided to walk up the road for about 30 minutes to where the path to the paintings began. It continued to rain so that we got pretty wet along the way. There was nowhere obvious as to where we could pay for the guided walk, so we decided to walk up the rocky and slippery path ourselves. After about 30 minutes of climbing we came over a rise into a very attractive valley filled with trees. On our right was a large rock face which had clearly been cut into, damaged, and excavated like a quarry. Further along we found some rather faint, but interesting, rock paintings in red and white pigments. Again, the more you looked, the more you could see. There were some nice renditions of antelope, and a whole series of figures in various poses in white pigment. To the right was a rendition of a buffalo or bull and what looked like a frontal depiction of a giraffe. Then I saw some more vivid and well drawn renditions of antelope high up on the rock that were the best preserved of the paintings. However, we didn't see the impressive animal rock paintings that were in the photo at the visitor centre and then realised by re-reading the information from the centre that most of the better depictions of animals in the rock art had been literally blasted from the rock using dynamite by the British many years ago and were now placed in a museum. This explained the damaged state of the rock face, and we wondered how people could be so ignorant as to blast out rock paintings from such a special and evocative place. We had therefore been unable to see the best images, but I was still pleased to have seen the wonderfully rendered animals that were there. Kristen and I then had the long trek back down the path and along the road back to the campsite. When we reached the bottom of the path we encountered a large troop of baboons including a mother with a small baby clinging to her back and looking at us curiously. There was also another very tame bushbuck antelope feeding amidst the troop of baboons. I reflected that this would possibly be the last time I would see such African animals roaming in the wild and already felt that I would miss this ongoing experience of such animals when I left Africa. Further up the road we saw another tame bushbuck very close to us on the road. We walked back past the visitor centre with the rain still falling. I realised that my hopes to do a trek to see the Drakensberg mountain amphitheatre would be dashed for the rest of the day as the weather wasn't going to lift. This was perhaps the biggest disappointment of the trip on the final day of the trip, but I consoled myself that I had been so lucky to have seen so much on the rest of the trip that at least one such disappointment was to be expected. Kristen and I returned up the path by the swollen river and this time crossed a rickety old wooden suspension bridge over the river to avoid getting our feet wet by crossing the flooded road bridge. When we arrived back at our tents, I retreated to the relative warmth of the truck to rest and dry off. Jemma and Grant returned from doing their clothes washing and we hatched a plan to drive up to a viewing point over to the Amphitheatre the following morning if the weather allowed. It was weather dependent but would give us another opportunity to see this spectacular view of the Drakensberg mountains.
      Kristen, Jemma, Grant and Graham played cards through the afternoon and came into the truck for warmth. I also sat in the truck with Brian and wrote my blog. A couple wearing matching white tops and red shorts arrived at the campsite and spent a long time trying and failing to put up their tent in the rain. Kristen dubbed them Mr. and Mrs, Claus on account of the Christmas colours they both wore, and they provided us with some macabre entertainment as their tent kept collapsing. Then Jemma and Often cooked us a wonderful dinner of soup and cottage pie. Often managed to make a bush oven using hot coals to bake the cheese on top of the cottage pie. It continued to rain and the temperature fell very low so that we could see our breath in the air. I had to put on my fleece for the first time on the trip to keep warm. I opened a bottle of red wine to help keep warm and we all drank some alcohol over dinner, except Often and Brian who don't drink alcohol. The hot soup and cottage pie was delicious and helped keep us warm in the cold night. We reminisced about our long journey now coming to an end and talked about our highlights of the trip. It was a lovely evening of conversation and humorous banter which I knew I would miss when I returned home. I felt fortunate to have travelled with such a friendly and warm group of people throughout this epic journey across Africa and I thought of all the people that I'd met on the trip and the fellow travellers no longer with us. We washed and packed away all our cooking utensils and flapped them dry for the last time on the trip. I stood around the last embers of the burning coals with Brian, Graham and Often and we discussed our journey and how it had seemed so long ago that we started our trip on 26th November 2019. We all then retired to our tents for our last night camping in this unforgettable experience of wild Africa. I slowly fell to sleep with the rain still falling on my tent, the swollen river roaring below and the great continent of Africa stretching thousands of miles to the North, so much of which I had now experienced and seen, and yet so much more of this vast continent I had yet to see and explore. There were many animals prowling and sleeping in the black night that I had now made eye contact with and connected to, and one lion in Antelope park that had somehow managed to open my heart and show me the pure fire of creation.
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    You might also know this place by the following names:

    Okhahlamba

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