South Africa
OR Tambo District Municipality

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Top 10 Travel Destinations OR Tambo District Municipality
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Travelers at this place
    • Day35

      Wild Coast

      February 15 in South Africa ⋅ ⛅ 26 °C

      Grüne Hügel und Täler übersät mit kleinen runden Häusern. Die Landschaft ändert sich langsam und mit ihr die Menschen und Kultur. Wir erreichen die abgelegene Wild Coast.

      Kurz nach «East London» biegen wir rechts ab und fahren zur Küste nach «Chintsa». Unser erster Halt an jener Küste, von der alle Einheimischen mit denen wir bisher gesprochen haben, sehr geschwärmt haben. Die Wild Coast empfängt uns aber mit viel Regen und Wind, weshalb wir die Tage mehr mit Tischtennis als Strandbesuchen verbringen.

      Kurz nach dem wir von der Hauptstrasse N2 abfahren, merken wir rasch warum uns die Leute immer erzählt haben, dass das noch das ursprüngliche Südafrika ist. Die Strassen haben gefühlt mehr Schlaglöcher als Belag und überall werden wir aufgrund von frei herumlaufenden Tieren ausgebremst. Uns gefällt es aber genau deswegen, denn es passt einfach zu den Menschen und Häuschen die wir hier sehen.

      Nach einer langen holprigen Fahrt erreichen wir in «Coffee Bay» unser Backpacker und machen es uns in einem kleinen traditionellen Rundhaus für die kommende Woche gemütlich. Für uns ist es irgendwie eine Auszeit vom Reisen, denn unser Auto steht still und wir geniessen es einfach mal keine Planung für den nächsten Tag machen zu müssen. Wir lernen hier viele nette Leute kennen und wie es sein soll machen wir unsere erste Versuche auf dem Surfboard mit zwei coolen Mädels aus der Schweiz. Wanderungen entlang der Küste und durch das Dorf lassen uns tief in die Wild Coast eintauchen.

      Es geht für uns weiter der Küste nach «Mdumbi», wo wir eine Kayaktour auf dem stillen gleichnamigen Fluss machen und uns am wunderschönen Strand im Ozean abkühlen.

      Unsere letzten Stopps an der Wild Coast machen wir in «Port St. Johns» und bei den beeindruckenden «Magwa Falls». Die Landschaft ist zu einem tropischen Wald übergegangen und wir verabschieden uns schweren Herzens von dieser wunderbaren Region Südafrikas.
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      Traveler

      schön im Grüne 🚐

      2/23/22Reply
       
    • Day31

      On se dégonfle ...

      September 20, 2021 in South Africa ⋅ ⛅ 12 °C

      Ben voilà, quand tu te couches avec une roue à moitié a plat ... Y'a pas beaucoup de doutes pour le lendemain matin !

      On passe un bon moment a essayer de soulever le camping car avec le "mini" cric ... Mais ça marche pas ... On fait appel à la générosité des locaux qui connaissent quelqu'un qui connait quelqu'un ... qui débarque quelques minutes après avec un cric énorme !!!

      Quand on démonte la roue, on se rend compte qu'elle doit déjà avoir plusieurs tours du monde à son actif avec de multiples fissures ... On est encore un fois super énervé contre le loueur ... Pas très sécure tout ça !!!

      Repas devant le parking Dunlop en attendant notre nouvelle roue ... Trop glam !
      On aura juste perdu notre matinée. Du coup il va falloir enquiller pour faire nos 350 km prévus au programme ... Ca sent l'arrivée tardive ça !

      On avait pas prévu, mais c'est de la route de montagne ... on plafonne a 60 km/h, du coup, il nous reste encore 2 heures quand la nuit tombe 😰 ... sur une route bien dangereuse ... C'est très très loin d'être le grand pied ... Surtout quand un brouillard à couper au couteau arrive sur les 10 derniers kilomètres ! 😱😰😑
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      Traveler

      😱😱

      9/21/21Reply
      Traveler

      😣 oh la ruine

      9/21/21Reply
      Traveler

      😱😱

      9/21/21Reply
      3 more comments
       
    • Day45

      Wild Coast

      January 22, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 27 °C

      Über Port Alfred sin mr an d‘Wild Coast, Coffee Bay gfahre. In Port Alfred hän mr e Zwüschestopp iglegt, damit mr nit zlang am Stück mien Autofahre. Am nöggschte Daag den witer nach Coffee Bay.

      D’Stroose sin immer töller worde zum fahre mit unserem kleine Toyota. Es sin Kilometer langi Stroose mit X Schlaglöcher und Schotter. S’Tempo isch so ähnlich wie Stop and Go, Hop in and wieder Hop out off the Schlaglöcher. Hän mr den die Löcher im Griff gha, so sin uns Küeh, Esel, Geisse, Schwein und Hüehner in einere gmietliggkeit über Stroos gfloffe.
      Aber d’Landschaft isch wirkligg sehr schön, scho nume wäge däm het sichs glohnt die Stroose in kauf znäh.

      Mir hän is in Coffee Bay im Ocean View Hotel iquartiert und es het also gstumme, mir hän vo unserem Zimmer uss diräkt uffs Meer gseh und d‘Wälle au ghört rusche in dr Nacht. Dr Strand hän mir praktisch für uns kah, abgseh vo e paar Spaziergänger, e Härde Kieh, Geisse und zwei Rösser. Die hän sich gnüsslig gwältzt im warme Sand.

      Es het do au vermehrt Strossehünd, vorallem eine hets is ado. Är isch mit is am Strand koh spaziere und mir hän ihm versuecht bizbringe, dr Stägge wieder zrugg bringe, erfolglos. Egal, är und mir hän dr Plausch kah. Mir hän ihn Charly gnennt und nodürlig het är nach em Ässe no e Stügg Fleisch vom Buffet bikoh, wo mir nümi möge hän 😬

      S’berüehmti „Hole in the Wall“ in dr nöchi vo Coffee Bay hän mr leider nit gfunde🙈, aber e huffe kleini Dörfli wo mir mit abstand die einzige Wisse gsi sin. D‘Kinder am Strosserand hän is fröhlich zuegwungge und anderi hän au eifach miesse luege. D‘Lüt do läbe in sehr sehr eifache Verhältnis, gar nit vorstellbar für uns.
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      Traveler

      Sehr idrücklich und wunderschön. 😍

      1/24/21Reply
       
    • Day205

      Wildcoast - Whale watching deluxe

      August 11 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

      Auf geht's zum Pazifik!
      Ein weiterer Fahrtag bringt uns von den trockenen Drakensbergen ins üppige Grün der Küste. Unser Ziel: Die Wildcoast - ein ca. 270 km langer Küstenabschnitt der seinem Namen alle Ehre macht. Wilde, wenig besiedelte, kilometerlange Küstenlandschaft inklusive Klippen & Wasserfällen direkt ins Meer gibt's hier zu entdecken. Einziges Manko, 'wild' bezieht sich auch auf die Straßen hier. Entgegen der meisten Touristen machen wir uns nicht auf den Weg nach Coffee Bay (der einzigen Ortschaft mit asphaltierter Straße), sondern folgen einer Empfehlung Einheimischer in die kleine Eco-Lodge 'Mtentu' am nordöstlichen Ende der Wildcoast. Fazit aller Befragten: Mit einem normalen (nicht 4x4) Auto sollte es möglich sein ( ! in der momentanen Trockenzeit ! ) die 45 km lange Schotterstraße bis dorthin zu fahren, empfehlen wollte es niemand. Leider war die Trockenzeit hier doch nicht ganz so trocken, und so machen wir uns nach 3 Tagen Regen (etwas nervös) auf den Weg.

      Zu Beginn noch dem Namen 'Schotterstraße' gerecht werdend, wird die Straße gegen Ende immer mehr zur gatschigen Erdpiste - doch wir Rutschen und Furten brav durch alle Wasserlöcher und kommen schließlich nach 3h an der Lodge an. Die traumhaft idyllische Lage lässt uns dann sofort die Entscheidung treffen, einen Tag länger als geplant zu bleiben. Oder vielleicht auch die Hoffnung, die Straße würde bis dahin Auftrocken und uns wieder unbeschwert die steilen nassen Passagen zurückfahren lassen..

      Die nächsten 3 Tage Leben wir im Paradies - 3x täglich wird für uns frisch gekocht, untertags geht's entlang wilder Strände zu Wasserfällen die ins Meer stürzen, oder mit dem Kayak den Fluss im Dschungel aufwärts. Zur sonstigen Unterhaltung immer mit dabei: Meereskatzen (= die süßten aller Affen) und.. Wale en masse!! Obwohl an der Küste hier grundsätzlich Nebensaison ist (wir sind quasi die einzigen Gäste in der Lodge) zeigen sich die Wale im südafrikanischen Winter besonders gern. Zu Beginn wurde noch jede Walsichtung kommentiert - irgendwann waren dann sogar schon Blumen oder Käfer interessanter. Besonders Erwähnenswert allerdings: Sichtung zweier springender Wale aus der Dusche mit Meerblick bei Sonnenuntergang - viel kitschiger geht's wohl nicht!
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      Traveler

      Manches müsste man sich für zuhause einpacken können - Wale vom Badezimmer aus 🥰!

       
    • Day12

      Jour 11 South Africa

      August 21 in South Africa ⋅ ☀️ 15 °C

      Petit déjeuner de folie avant de reprendre la route pour descendre vers le sud.
      Aujourd'hui étape de transition avec 6h de route pour faire une halte à Mount Ayliff. Pas de visite particulière, aussi on a taillé la route. Arrivée à 16h à Imvovo Lodge. Belle vue, mais endroit froid car l'hôtel est toujours en construction. Chambre propre. C'est pour une nuit...Read more

    • Day6

      Sardine Run Tag 2

      July 6, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 19 °C

      Neuer Tag, neues Glück beim Sardine Run.

      Es ist bitter kalt als wir morgens den Mzimvubu River durchqueren auf dem Weg ins offene Meer. Einzig die Hoffnung darauf, dass die Sonne uns wärmt, wenn wir die schattigen Berge hinter uns lassen haben, hebt die Stimmung. Im Norden ist Action gemeldet und so machen wir uns mit dem Boot auf den Weg dorthin. Das Meer ist zum Glück ein bisschen ruhiger heute und ich fühle mich ein wenig besser an Board. Schon nach einer halben Stunde hält Keith das Boot an. Wale! 3 Stück, ganz in unserer Nähe. Sascha und ich versuchen unser Glück unter Wasser. Während Sascha zumindest einen der Wale kurz zu Gesicht bekommt, gehe ich erstmal leer aus. Der Tag ist noch lang, also zurück aufs Boot und ab in den Norden.

      Als wir die Action erreichen sind schon ein zwei Boote angekommen. Da jedoch viele Delfine aus dem Wasser springen, können wir auch rein und die Meeressäuger für eine Weile beobachten. Wie gestern bekommen wir Common Dolphins bzw. Gewöhnliche Delfine zu Gesicht. Diese Delfine sind auf der Jagd und interessieren sich nur teilweise für uns. Die Futtersuche scheint weitaus spannender. Im Gegensatz zu gestern entdecken wir keinen Bait Ball, bekommen aber dennoch viele Delfine zu sehen. Wir gehen auch einige Male schnorcheln und es lohnt sich jedes Mal. Ich entdecke auch noch einen ganz kleinen Bait Ball, allerdings ohne Predators.

      Nach dem Lunch ist bei uns allen ein bisschen die Luft draußen. Es windet stark und wir frieren,daher kann keiner was dagegen,dass wir schon um kurz vor 2 wieder zur Lodge zurück fahren.

      Eine warme Dusche und heiße Tasse Kaffee später fühle ich mich viel besser. Dann mache ich eine Stunde lang Yoga am Flussufer. Nach einem Video-Call mit Luki gibt es dann noch das ein oder andere gemütliche Bier auf der Terasse, dazu gute alte Backpacker-Musik und abenteuerliche Stories. Cindy lässt Samosas liefern die super lecker sind und leitet damit unser Dinner ein. Für mich gibt eine super leckere Veggie-Lasagne und ich bin mehr als begeistert.

      Da es immer noch bitter kalt ist, haben wir alle keine allzu große Lust noch draußen zu sitzen und verschwinden daher schon um halb 9 auf unsere Zimmer. Die Zeit nutze ich zum Journaln und Videos sortieren.
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    • Day9

      Chillen, Strand und Hostelleben

      July 9, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C

      Heute ist der erste Tag meiner Reise, an dem ich keinen Wecker stellen muss. Das nutze ich aus und bleibe deutlich länger liegen als sonst. Nach einer warmen Dusche (tatsächlich warm, das hätte ich bei der Outdoor-Dusche niemals erwartet) mache ich mir einen gemütlichen morgen mit meinem Reisetagebuch.

      Später gehe ich an den Strand, telefoniere lange mit Luki, mache Yoga und hole mir ein Mittagessen im Pub. Der Second Beach hat es mir echt angetan und so bleibe ich doch recht lange dort. Dabei komme ich super runter und bin so entspannt wie selten.

      Zurück im Backpackers liege ich der Hängematte, genieße den Meerblick und nehme mir Zeit zu lesen. Gegen Abend wir das Hostel voller und es kommen einige neue Backbacker, mit denen ich mich wesentlich besser verstehe. Abends wird ein großes Lagerfeuer gemacht (das ist auch echt notwendig, ansonsten wäre es viel zu kalt zum draußen sitzen) und Geschichten erzählt. Quintus gibt noch nicht auf und wir spielen nochmal ein paar Runden Pool. Tatsächlich gelingen mir dann auch ein paar ganz gute Stöße. Gegen halb 12 gehe ich dann ins Bett.
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    • Day8

      Dschungel und Strand

      July 8, 2021 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

      Morgens heißt es Abschied nehmen von der Gruppe und dem Spotted Grunter Resort. Die Erlebnisse der letzten Tage haben uns zusammen geschweißt und wir sind durch diese Walbegegnung für immer mit einander verbunden. Ich nehme mir ein Taxi um in das Amapondo Backpackers Hostel einzuchecken. Das ist nur 12km entfernt, aber viel näher am Meer und an Wandertrails, weshalb ich dort nochmal 2 Tage verbringen möchte. Mein Fahrer legt bei der Fahrt direkt einen Stopp an einem coolen Aussichtspunkt ein. Dort kann man zum Hole in the wall und Blowhole wandern, allerdings wird auf Grund der schlechten Befestigung von der Wanderung abgeraten und ich lasse das dann auch einfach mal sein.

      Am Backpackers angekommen erlebe ich erstmal einen kleinen Kulturschock. Ich bin in einem absoluten Kiffer-Hostel angekommen. Nur Männer Ü40/50 mit Rastas und Joints am Start 😂. Da gönne ich mir doch lieber mal ein Einzelzimmer bzw. bestehe auf einen Female Only Dorm (den es eigentlich nicht gibt, der dann aber für mich und meine 2 Nächte geschaffen wird). Ich verdaue den Schock, lasse mein Gepäck dort und mache mich auf den Weg zu einer Wanderung zum wunderschönen Second Beach und anschließend ins Silaka Nature Reserve und zum dortigen Strand. Die Tour ist sehr schön, ich mag die naturbelassenen Strände der Wild Coast super gerne. Nach ca. 3h komme ich zurück zum Second Beach und organisiere mir ein Mittagessen und Getränke. Damit bleibe ich dann bis zur Dämmerung am Meer und lerne einige Südafrikaner kennen, die neugierig zu mir kommen und sich wohl fragen was ich als Frau alleine hier mache.

      Dann wird es Zeit zurück ins Hostel zu gehen. Dort möchte ich eigentlich gemütlich in mein Tagebuch schreiben, werde dann aber sehr schnell von zwei Iren auf ein Bier eingeladen. Also trotz Lockdown echt gar kein Problem an Alkohol zu kommen. Die Gespräche sind ganz nett, aber die Typen sind schon echt crazy drauf und nicht unbedingt meine präferierte Bekanntschaft. Wahrscheinlich haben sie sich auch ein paar Mushroom eingeworfen und was geraucht. Quintus aus Südafrika kommt dann noch zur Gruppe und in seiner Gesellschaft fühle ich mich doch deutlich wohler. Wir haben tatsächlich einen witzigen Abend mit viel Musik und ich lerne Pool-Billard und freue mich gegen später echt, dass ich nicht nur die ganzen Regeln verstandene habe, sondern auch das ein oder andere Spiel gewinnen kann. Quintus hat mich immer wieder nochmal stoßen lassen, damit ich besser verstehe worauf es ankommt, das hat echt geholfen. Dazu gibt es eine Tequila-Runde nach der anderen. Zu späterer Stunde wird mir dann irgendwann bewusst, dass ich die einzige Frau bin und die gefühlt alle versuchen bei mir zu landen. Das wird mir dann doch irgendwann zu stressig und ich gehe ins Bett. Davor bekomme ich noch mit wie Quintus einem anderen ein Tattoo sticht - einfach mal so. Die Amapondo Leute sind schon ein spezielles Volk 😂. Interessant einmal mitzuerleben, aber nach den gediegenen letzten Tagen ist es mir fast ein wenig zu viel.
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    • Day8

      Magische Walbegegnungen

      July 8, 2021, Indian Ocean ⋅ ☀️ 20 °C

      Aller guten Dinge sind Drei - Sardine Run Tag 3

      Der Tag startet schon damit, dass es bestimmt 3 Grad wärmer ist als gestern. Also kein bitteres Frieren bis zum Erreichen des offenen Meeres. Das Meer ist wahnsinnig ruhig und wir sind uns alle sicher, dass der letzte Tag Sardine Run der Saison ein wundervoller Tag sein wird.

      Die Meeresbewohner sehen das erst einmal anders, denn nirgens wird von Action berichtet. Während dem Sardine Run sind Flugzeuge unterwegs, die nach Action Ausschau halten und die Boote dann entsprechend informieren. Da ist an diesem ruhigen Tag absolut gar nichts zu hören. Wir lassen uns die Laune nicht verderben und fahren dann auf gut Glück raus.

      Da das Meer so flach ist, bekommen wir viele Wale zu sehen (von weitem) und können sogar beobachten wie ein Wal komplett aus dem Wasser springt. Als wir schon recht weit draußen sind und ein paar Delfine sehen, springen Sascha, Rudie und ich ins Wasser. Erstmal sehen wir nichts, aber nach einer Weile kommen Bottlenose Dolphins (Tümmler) zu uns. Im Gegensatz zu den Common Dolphins sind diese super interessiert an uns und drehen ihre Kreise um uns genau zu beobachten. Es wirkt so, als wären wir genauso interessant für sie, als sie für uns. Als wir versuchen ein paar Haie anzulocken mit Anchovy Oil, bekommen wir sogar noch mehr Delfine zu Gesicht. Haie zeigen sich aber keine. Da das Wasser super klar ist und wir eine richtig gute Visibility haben, bin ich mit den Delfinbegegnungen absolut zufrieden. Ich wäre happy über diesen Abschluss meines Sardine Runs.

      Wir packen unseren Lunch aus (den ich zum ersten Mal auf dem Boot essen und genießen kann) und sind gedanklich schon darauf vorbereitet wieder einen kürzeren Tag zu haben, da weiterhin keine Action gemeldet ist. Keith schlägt dann vor, dass wir nochmal unser Glück mit den Walen versuchen könnten. Vielleicht zeigen sich die scheuen Meeresrießen ja wenigstens für ein paar Sekunden unter Wasser. Wir entdecken wieder einige Wale, Humpbacks und Brydes (meine ersten Brydeswale). Jeglicher Versuch mit den Tieren zu schnorcheln scheitert, da die Wale direkt andere Richtung einschlagen wenn wir uns mit dem Boot nähern.

      Irgendwann meint Keith dann, da hinten hat's Wale, ich habe das Gefühl das wird was. Geht einfach mal rein und vllt habt ihr ja Glück und sie schwimmen an euch vorbei. Und was für ein Glück wir hatten! Die Wale sind nämlich nicht vorbei geschwommen, sondern zu uns geschwommen und bei uns geblieben. 40 Minuten lang. Wir sind geschnorchelt und die Rießen sind unter uns hergetaucht, vor uns aufgetaucht, haben mit einander getanzt und uns ganz genau beobachtet und an ihrem Leben teilhaben lassen. Der eine Wal hat sich immer wieder auf den Rücken gedreht und uns seinen Bauch gezeigt. Meeresbiologen gehen davon aus,dass sie das machen, wenn sie verspielt sind. Wenn ich an diese 40 Minuten zurück denke, bekomme ich direkt wieder eine Gänsehaut. Wir waren so nah dran an diesen wundervollen Geschöpfen, die mit ihren 16m und 30t absolute Giganten sind im Vergleich zu uns. Die Tiere haben so eine unglaubliche Ruhe ausgestrahlt und dabei gesungen, das war schon fast meditativ.

      Neben den Walen sind auch riesige Tümmler-Schulen um uns herum geschwommen. Auch diese waren wahnsinnig ruhig und kamen ganz nah her um uns zu beobachten. Noch nie in meinem Leben hatte ich so eine innige Begegnung mit einem Wildtier. Die Meeressäuger wussten ganz genau, dass wir in ihrem Lebensraum sind, dass wir nicht hier her gehören und dennoch waren sie ganz sanft und neugierig, extrem friedvoll und liebenswürdig.

      Wir konnten unser Glück nicht fassen, dass diese wundervollen Geschöpfe ausgerechnet uns ausgesucht haben um Kontakt aufzunehmen. Keith, der seit 30 Jahren Sardine Run betreibt, meinte, dass er sowas noch nie erlebt hat und auch noch von keinem anderen Skipper gehört hat. Normalerweise sind die Buckelwale wahnsinnig scheu und zeigen sich höchstens für eine ganz kurze Zeit. So eine lange Begegnung ist also extremst selten.

      Meine erste Woche auf Weltreise und ich erlebe Abenteuer, die ich mir noch nicht einmal erträumt hätte.

      Nach diesem Erlebnis war eine ganz besondere Stimmung auf dem Boot, was wir 8 erlebt haben, verbindet und wir sind alle von so einer Dankbarkeit erfüllt und in unserer kleinen Blase, von der wir kaum glauben können, dass sie wirklich existiert. Was für ein Abschluss des Sardine Runs - oder auch nicht. Auf dem Weg Richtung PSJ wird auf einmal Action im Norden gemeldet. Keith hätte uns absolut zurück zur Lodge bringen können, meinte aber, dass wir das nochmal mitnehmen. Was für eine gute Intention. Tatsächlich entdecken wir unseren ersten riesigen stationären Bait Ball. Eine halbe Stunde lang sind wir im Wasser und können einen Delfin-Angriff nach dem anderen aus nächster Nähe beobachten. Was für ein Anblick! Die weite Anfahrt zu diesem Spot hat sich mehr als gelohnt.

      Auf der Rückfahrt nach PSJ erleben wir eine wundervolle Abenddämmerung. Auf dem flachen Meer sehen wir immer wieder Delfine und Wale, als würden sie sich genauso von uns verabschieden wie wir von ihnen. Die ersten Freudentränen dieser Reise fallen. Abends sitzen wir lange zusammen auf der Terasse und reflektieren über den Tag, wir schauen Videos und freuen uns stundenlang über das Erlebte. Wir sitzen bis spät in die Nacht zusammen, trinken Bier und genießen den BESTEN TAG UNSERES LEBENS.

      Das leckere Bunny Chow zum Abendessen (für mich natürlich Veggie) muss ich an dieser Stelle aber auch noch festhalten. Das ist nämlich ein sehr traditionelles Gericht in Südafrika.
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    • Day155

      Down the Sani Pass to Coffee Bay

      February 17, 2020 in South Africa ⋅ ⛅ 26 °C

      Leaving Lesotho today after our brief stay. We wake up early enough to watch the sunrise and consider heading further into the country, but the roads are all rough mountain passes, and although that sounds incredibly fun, we've got a schedule to keep. So, we're heading down to the coast, to Coffee Bay, a popular surf spot.

      The drive down the pass is challenging but fun in our little Jimny. Spare a thought, though, for the passengers of a little minibus who departed just in front of us. With minimal clearance, normal road tyres, and probable lack of 4x4, the vertiginous drops might seem just a little more scary. The conductor of the bus has to walk in front in order to move the bigger rocks out of the road to allow the vehicle to make a safe descent.

      On route to Coffee Bay the GPS takes us completely the wrong way, and unfortunately we only see the hostel's recommendation to "turn off your GPS and follow our directions" after we get lost (and almost get involved in a two-car crash). On the road to Coffee Bay, we see a tragic number of dead dogs on the road, which, combined with the darkening of the skies, makes for a pretty grim drive for the coast.

      We arrive just before dark though, and set up our tent. We grab a drink in the bar- I opt for a Durban Poison- named after a famous weed strain in the eponymous city. It is brewed with cannabis (which is newly legal in South Africa), and tastes faintly of sweet sweet Mary Jane. Doesn't get you high though.

      Unfortunately, a gigantic rain storm that night shows us that the tent is totally not waterproof, and we end up getting soaked during the night. The rain wouldn't stop for another two days.
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    You might also know this place by the following names:

    OR Tambo District Municipality

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