South Africa
OR Tambo District Municipality

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Top 10 Travel Destinations OR Tambo District Municipality

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44 travelers at this place

  • Day111

    Silvester an der Wild Coast

    December 31, 2018 in South Africa ⋅ ⛅ 28 °C

    5...4...3...2...1...HAPPY NEW YEAR!

    Genau eine Stunde vor dem deutschen Jahreswechsel hüpfen wir wie die Wilden um das größte Lagerfeuer, das ich je gesehen habe (bei uns wäre das ein Funken) und feiern Silvester mit einer Horde lustiger Südafrikaner.
    Wir sind an der Wild Coast, einem sehr rauhen und unberührten Küstenabschnitt. Leere Strände, grüne Hügel, zerklüftete Steilklippen, bizarre Felsen, die vom türkisfarbenen indischen Ozean umspült werden, einzelne Xhosa-Dörfer mit ihren kunterbunten runden Häusern (rondavels) und ganz viel Weite.
    Mitten in dieser idyllischen Landschaft, am Hang zweier Hügel, die einen V-artigen Ausblick auf das Meer eröffnen, liegt die kleine Oase „The Kraal“.
    „If you’re fuckin’ stoned, you can fuckin stare at the V for hours hey!” Der total verrückte Besitzer Dillion lebt seit 21 Jahren an diesem abgelegenen Ort. Zuvor war er jahrelang auf Weltreise, um dann zu erkennen, dass die Wild Coast „the best fuckin’ place in the world” ist.

    Diese Gegend hat tatsächlich etwas magisches. Wir wohnen in einem traditionellen rondavel, das Rauschen des Meeres begleitet uns bis in unsere Träume. Strom gibt es nur notfallmässig von der Batterie, das Klo wird mit Regenwasser gespült und auf meinem Handy steht: Kein Netz.
    Dillion‘s eigenbrödlerische Art, seine Offenheit, seine Direktheit, seine Unberechenbarkeit und die etlichen abgefahrenen Geschichten, die er, wahr oder erfunden, unter Verwendung unzähliger „fuckin’ fucked und fuck“ wild gestikulierend von sich gibt, machen ihn zu einem dieser interessant-verrückten Menschen, die man nach einer Reise wohl kaum vergisst. Rau wie der Ozean, an und mit dem er lebt. Bei ihm trifft es den Nagel auf den Kopf: Harte Schale, weicher Kern. Total liebevoll kümmert er sich um die wenigen Gäste, die gerade da sind und schafft eine „Home far away from home“-Atmosphäre.
    In dieser Abgeschiedenheit entwickeln die anderen Gäste, sechs Südafrikaner, und wir schnell ein Gemeinschaftsgefühl. Wir gehen zusammen an Strand, wir teilen uns das Outdoorbad und wir kochen gemeinsam. Zum Beispiel eine Art Gulasch (mit Ochsenschwanz), das stundenlang im traditionellen gusseisernen Topf über offenen Feuer gekocht wird. Sie berichten, dass fast jeder Südafrikaner so einen „Potije“ zuhause hat. Und natürlich einen Braai, wie sie ihre Grillstellen nennen.
    Voller Leidenschaft kocht Dillion in seiner Outdoor-Küche (mit Blick auf das V) ein bombastisches Silvestermenü für uns. Im Steinofen gegrillter Fisch (natürlich hat er ihn selbst geschossen mit seiner Speer Gun), Gemüsepfanne und Reis. Während wir ihm helfen, Gemüse zu schnippeln, frage ich ihn aus über die Kultur der Xhosa. „Don’t you fuckin distract me!! I can’t fuckin’ focus on two things.” Herrlich. Dillion‘s gleichzeitige Ruppig- und Liebenswürdigkeit.

    Als die glutrote Abendsonne hinter den Hügeln am Horizont versinkt, macht sich ein Sternenhimmel der ganz besonderen Art auf. Vor lauter Sternenstaub ist der schwarze Nachthimmel kaum mehr zu sehen.
    Im Schein dieses gigantischen Anblickes tauschen wir uns über unser Leben aus.
    Alle sechs kommen aus Johannesburg und staunen darüber, wie behütet wir wohnen. Sie können es nicht glauben, dass ich noch nie etwas vom „Panic-Button“ gehört habe: In fast allen Zimmern ihrer Häuser ist ein Knopf installiert, über den man die „armed response“, eine private Sicherheitspolizei rufen kann, wenn (trotz der meterhohen stacheldrahtumwobenen Mauern) eingebrochen wird. Sie berichten von den verschiedensten Überfällen und Einbrüchen und davon, dass die Polizei sich um den Fall oft nur kümmert, wenn man das nötige Kleingeld bietet. Was momentan wohl auch sehr häufig passiert, ist, dass weiße Farmer umgebracht werden.
    Die zwei Mädels Paige und Michelle finden es schade, dass sie dazu erzogen wurden, immer in „Hab Acht“-Stellung zu sein und sie beneiden unsere freie, unvoreingenommene und unängstliche Art zu reisen. Öffentliche Verkehrsmittel würden sie in ihrem Land niemals nehmen.
    Paige erzählt, dass ihre Eltern ein schickes Haus in einem Vorort von Durban haben. Da sie die ständig lauernde Gefahr und die Korruption jedoch nicht mehr aushalten wollen, schmieden sie momentan den Plan nach Portugal auszuwandern. Paige selbst will eventuell nach Italien ziehen. Michelle und ihr Freund wohnen seit mehreren Jahren schon in Asien. Mit feuchten Augen schwärmt sie davon, in welch bildschönem Land sie aufgewachsen sei und gleichzeitig könne sie sich aber nicht vorstellen, hier ihre Kinder aufzuziehen. Ihr Bruder wohnt in Australien, ihr Cousin in Kanada. So sind viele südafrikanische Familien in der Welt zerstreut, weil sie für sich und ihre Nachkommen keine Zukunft in ihrem Land sehen.

    Solche Begegnungen machen mir mehr denn je bewusst, in was für einer Zuckerwatte-Welt ich in Haisterkirch aufgewachsen bin und ich verspüre eine tiefe Dankbarkeit dafür.

    Ich genieße die Mittage am menschenleeren, dafür kuhvollen Strand. Aber es ist nicht immer alles so paradiesisch, wie es sich anhört. Von wegen am Strand liegen und lesen. Es windet so kräftig, dass man nach kürzester Zeit wie ein verendeter Kameltreiber in der Wüste aussieht. Allgemein hat das Wetter seit einiger Zeit wohl vergessen, dass ich auf Endless Summer Tour bin, denn die Wolken hängen oft ganz tief und es regnet viel.

    Ich stehe auf, scanne das Meer nach meinem Surferboy ab und kann ihn erst nicht finden. Er ist der einzige Mensch im Wasser. Plötzlich entdecke ich ihn und mit ihm ein riesiges Rudel Delphine. Felix liegt auf seinem Surfbrett und ist umringt von diesen wundervollen Kreaturen.
    Als wäre das nicht genug, springt auch noch direkt neben ihm ein Delphin hoch in die Luft, dreht sich um seine eigene Achse und plumpst rückwärts wieder ins Wasser. Wie kitschig! Felix ist in seinem Element. In seinem nächsten Leben wird er bestimmt ein Delphin.

    Nach ein paar Tagen verlassen wir diese Oase und kämpfen uns mit unserer Blechkiste die schlammigen, mit Schlaglöchern übersäten Holperstraßen richtung Coffe Bay vor.

    Auf zu neuen Abenteuern.
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  • Day10

    Van Mahtatha naar Underberg

    August 17, 2019 in South Africa ⋅ ⛅ 15 °C

    Jullie hebben gisteren een update van ons gemist, we hadden geen wifi, vandaar.
    Na het slapen in Colchester zijn we na een heerlijk ontbijt bij onze B&B ,gisteren via het binnenland naar Mathatha gereden en daar hebben we even heerlijk gerelaxed in het zonnetje aan het zwembad. We hebben daarna heerlijk gegeten bij de Spur.
    Vanmorgen zijn we vertrokken naar Underberg, we waren op tijd en hebben een beetje in de omgeving rond gekeken en boodschappen gedaan voor de Braai.
    Tijdens onze tocht kwamen we vooral door dorpjes waar alleen maar zwarte mensen wonen, op de foto's zullen jullie zien dat die het niet zo netjes en georganiseerd zijn
    De tocht ging trouwens wederom door een prachtig bergachtige omgeving,
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  • Day28

    Mdumbi Beach - Port Shepstone

    October 28, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C

    Une super nuit au bruit des vagues et un réveil avec vu sur l’océan, difficile de faire mieux.
    À 7h, je me suis aventuré autour de l’hostel pour repérer le spot de surf.
    Puis de 9h à 13h, je me suis régalé avec 4h de surf et de bonnes sensations de glisse.
    Je ne dois pas oublier mon objectif de rejoindre Durban pour mardi car je décolle mercredi, il faut donc déjà reprendre la route. La c’est un peu moins drôle 2h à 20km/h sur des silex et cailloux. Et avant d’arriver deux heures de voiture en plein brouillard, pluie et nuit noir.
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  • Day27

    Morgan's Bay - Coffee Bay

    October 27, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

    La journée a bien commencé avec un réveil dans les arbres dans l’incroyable Hostel In the green.
    Ensuite une petite baignade dans l’océan indien, avant de regarder la magnifique victoire des Springboks !!!
    Puis les choses se sont un peu compliquées, le premier hostel était plein, le deuxième pas clean et le dernier, où je suis, a été un parcours du combatant pour l’atteindre.
    Je me suis fait ma plus grosse frayeur du voyage, en étant au milieu de nul part, en pleine nuit noir, avec une petite Nissan micra, sans réseau, dans une pente avec des troues énormes parsemées de roches. Impraticable, après 20 minutes de chaos, un gamin a couru jusqu’à moi pour me dire de faire demi tour et que j’étais un grand malade d’être arrivé jusque là. Il pousse la voiture et par un miracle j’arrive à remonter la pente en raclant quelques fois.
    Bilan, je suis bien arrivé, la voiture n’a rien et ça fait des souvenirs à partager.
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  • Day155

    Down the Sani Pass to Coffee Bay

    February 17 in South Africa ⋅ ⛅ 26 °C

    Leaving Lesotho today after our brief stay. We wake up early enough to watch the sunrise and consider heading further into the country, but the roads are all rough mountain passes, and although that sounds incredibly fun, we've got a schedule to keep. So, we're heading down to the coast, to Coffee Bay, a popular surf spot.

    The drive down the pass is challenging but fun in our little Jimny. Spare a thought, though, for the passengers of a little minibus who departed just in front of us. With minimal clearance, normal road tyres, and probable lack of 4x4, the vertiginous drops might seem just a little more scary. The conductor of the bus has to walk in front in order to move the bigger rocks out of the road to allow the vehicle to make a safe descent.

    On route to Coffee Bay the GPS takes us completely the wrong way, and unfortunately we only see the hostel's recommendation to "turn off your GPS and follow our directions" after we get lost (and almost get involved in a two-car crash). On the road to Coffee Bay, we see a tragic number of dead dogs on the road, which, combined with the darkening of the skies, makes for a pretty grim drive for the coast.

    We arrive just before dark though, and set up our tent. We grab a drink in the bar- I opt for a Durban Poison- named after a famous weed strain in the eponymous city. It is brewed with cannabis (which is newly legal in South Africa), and tastes faintly of sweet sweet Mary Jane. Doesn't get you high though.

    Unfortunately, a gigantic rain storm that night shows us that the tent is totally not waterproof, and we end up getting soaked during the night. The rain wouldn't stop for another two days.
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  • Day157

    Jeffrey's Bay to Mossel Bay

    February 19 in South Africa ⋅ ⛅ 22 °C

    We spend the next few days heading down the coast towards the Cape. Our first stop along the way is Jeffrey's Bay, where our friends are also staying. We spend a couple of days surfing and drinking craft beer. JBay, as is it called around here, is known as one of the greatest surf spots in the world, and has a famous competition in the winter months, where the tubes draw the most elite surfers from across the globe.

    We're nowhere near good enough to surf conditions like that, but luckily the conditions in Summer are a more gentle- perfect for beginners like us.

    After JBay, we head down to Plettenberg Bay. The owner of our guesthouse is a little strange, and gives us terrible recommendations for places to eat. The first- a beachfront cafe- serves very average toasties and shakes, but has great views across the bay. We're lucky enough to see dolphins, which up to this point we had dismissed as a myth, having not seen them anywhere along the African coast.

    Further down the Garden Route we take a few pit stops to have a swim in a small, very frigid bay and view the 'Map of Africa' - a strange bend in the river that when viewed at a certain angle appears to take the shape of the African continent. We finally reach Mossel Bay, a strange place where we end up camping in a campsite full of pensioners. They have huge mansion-like tents, with multiple wings and conservatories. Some even have even brought along their satellite dishes, and we can hear them watching the cricket inside their canvas castles.
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  • Day103

    Die Kaffeebucht

    December 16, 2018 in South Africa ⋅ ⛅ 27 °C

    Mitte Dezember ging in Südafrika der vierte und letzte Schoolterm vorbei und damit standen die großen Sommerferien an. Für uns Freiwillige bedeute das, dass wir unsere erste richtige Reise antreten konnten.
    Ziel waren die etwa tausend Kilometer entfernten Drakensberge. Geplant waren zwei Fahreinheiten mit eintägiger Unterbrechung in dem kleinen Coffee Bay an der Wild Coast. Unser Autovermieter, welcher anfangs gar nicht begeistert von der Idee war, warnte uns direkt vor Schlaglöchern, Trickbetrügern und Autopannen. Da die Wild Coast nicht so sehr touristisch erschlossen ist, wie die Garden Route, sondern noch etwas natürlicher ist, waren die Straßen tatsächlich in keinem sehr guten Zustand, allerdings weit besser, als wir bei den pessimistische Vorausdeutungen von Karl (niemand kennt unseren Autovermieter unter anderem Namen) erwartet hatten. Dementsprechend gibt es über die Fahrt nach Coffee Bay wenig Interessantes zu sagen, außer, dass sie in unserem kleinen Golf 1 sehr anstrengend war.

    Coffee Bay selbst ist ein kleiner Ort, der aus praktisch nur einer Straße besteht und die so ungefähr aus nur einem Backpackers. Dieses wiederum ist dafür sehr groß. Ansonsten zur raumanalytischen Beschreibung Coffee Bays gibt es zu sagen, dass es etwa auf halber Strecke zwischen Port Elizabeth und Durban liegt. Es ist eingebettet in eine Hügelkette, von deren Spitze aus man einen wunderschönen Blick in die Abendsonne hat. Die Strände sind leider sehr felsig und es gibt unerwartete Strömungen, die das Badeerlebnis auch schnell in ein unangenehmes Abenteuer verwandeln können.

    Größte Überraschung für uns war jedoch, dass aufgrund der Tatsache, dass der 16 Dezember ein nationaler Feiertag ist, beinahe der komplette Strand in dem winzigen Ort voll mit Menschen war. Da wir sieben (hatten noch zwei Bekannte von Anne, ebenfalls Freiwillige, in dem Hostel getroffen) so ungefähr die einzigen Weißen waren, gab es innerhalb weniger Minuten unmengen Aufsehens um uns. Uns allen war es sehr peinlich, alle drei Minuten von jemandem angequatscht zu werden, der ein Foto mit einem machen will, aber irgendwann wurde es richtig nervig, als die Leute aufhörten zu fragen, und neben uns posierten, ungefragt Fotos mit uns machten und sich sogar zu uns legten, während wir am Strand einfach entspannen wollten. Nach einiger Zeit verzogen wir uns zurück ins Hostel.

    Am nächsten Tag erkundigten wir ein wenig den Ort, während Lena einen Surfkurs machte, was sich jedoch schnell erledigte, da er wirklich winzig war. Nachmittags wurde auf den Felsen am Meer entspannt (diesmal ohne gestört zu werden), während wir uns am Abend erneut aufteilten. Ein paar gingen mit zwei Kumpels aus dem Hostel sich eine Sehenswürdigkeit anschauen, während wir anderen auf die Hügelkette fuhren und den Sonnenuntergang bewunderten. Abends gingen wir dann noch mit den zweien aus dem Hostel was essen, wobei sich der eine als Zane vorstellte und angeblich wohl professioneller Pokerspieler sei Richtig merkwürdig wurde es, als ihm in dem kleinen Lokal (mehr eine Art Biergarten auf einem Balkon) zu heiß wurde und er vor versammelter Mannschaft sein Tshirt auszog, und von da an Oben-ohne weiteraß.

    Am nächsten Tag war Abfahrt angesagt und wir fuhren so früh es ging zur nächstgelegenen Tankstelle, welche erst um sieben Uhr morgens öffnete und etwa zwanzig Kilometer weit entfernt war.

    Insgesamt ist Coffee Bay eine wunderschöne verträumte Ecke, die sich auf jeden Fall einen Besuch lohnt, aber nicht für einen längeren Aufenthalt, da es meiner Meinung nach nicht allzuviel zu machen oder zu sehen gibt und sich somit eher für einen Zwischenstop mit Übernachtung eignet, um den romantischen Sonnenuntergang zu bewundern, denn als richtiges Urlaubsziel.
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  • Day20

    Coffee Bay

    January 22, 2019 in South Africa ⋅ 🌙 22 °C

    Ich bin gestern in Coffee Bay angekommen.
    Damit Laura und ich in unsere Hütte kommen, müssen wir einen Fluss überqueren.
    Den Abend haben wir an der Bar ausklingen lassen.

    Heute hatte ich meine Surf stunde. Eigentlich hatte ich die ganze Woche geplant, allerdings hab ich in den 2 Stunden gemerkt, dass surfen nichts für mich ist.
    Wind, Salzwasser und danach Sand. Nicht mein ding!
    Die größte Mühe hatte ich gegen die Wellen zu laufen und das Board im Wind zu halten ohne dass ich mit genommen werde :D
    Ich bin auf dem Board gestanden, hab ein paar Wellen genommen. Reicht.
    Den Rest des Tages hab ich dann noch mit neuen Bekanntschaften am Strand verbracht.
    Diese kommen mal nicht aus Deutschland, nur aus der benachbarten Schweiz ;)

    Nach dem Sonnenuntergang gab es noch einen Drumcircle zur Feier des Vollmondes.
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  • Day21

    Hole in the Wall

    January 23, 2019 in South Africa ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute bin ich mal wieder gewandert. Allerdings das erste Mal mit einem Guide. Oder besser gesagt zwei. Isaak und Lucky. Die zwei kommen aus Coffee Bay und zeigen Reisenden gerne ihr Dorf.
    Es war ein guter Tag zum Wandern. Bewölkt, kaum Sonne und sogar ein bisschen Regen. Das erste Mal seit ich in Südafrika bin, dass ich im Regen laufe.

    Auf dem Weg zum 'Hole in the Wall' haben wir regelmäßige Pausen gemacht. Isaak und Lucky erzählten uns verschiedene Dinge. Über Pflanzen die Giftig sind oder dass in ihrer Kultur Kühe im Tausch oder besser gesagt zum Einkauf der zukünftigen Frau genutzt werden. Eine Kuh ist ca 10.000 Rand wert. -> ~620€
    Eine 'normale' Frau kostet um die 6-10 Kühe. Die Tochter des Chefs bis zu 20!
    Unterwegs haben wir auch viele Kühe getroffen. Die Tiere laufen hier frei durch die Gegend. Auch Schafe und Ziegen. Die Kinder die nach der Schule Zeit haben, müssen sie wieder einsammeln. So lungern sie nicht auf der Straße rum und könnten Drogen nehmen.

    Bevor wir zum Loch in der Wand kamen, kam zuerst das 'Babyhole'. Dort kamen uns Frauen entgegen, die gerade Muscheln gesammelt haben. Wir durften probieren. Nicht so meins.
    Am Loch angekommen hatten wir kaum Augen für dieses. Wir hatten hunger. Nach dem wir die Sandwiches gegessen hatten, haben wir schnell ein paar Fotos gemacht. Es hat richtig angefangen zu regnen. Zum Glück mussten wir nicht den Weg zurück laufen.
    Zurück im Hostel gab es heiße Schokolade mit Brownies.
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  • Day79

    Middle of nowhere

    February 19, 2018 in South Africa ⋅ ⛅ 11 °C

    In ganz Südafrika sind die Straßen ziemlich gut ausgebaut und nachts beleuchtet, nach Mdumbi führte eine 18km sandige Huckelpiste, die sich durch Hügel und kleine Dörfer schlängelte, es waren viele Kinder in Schuluniform auf der Straße und liefen wahrscheinlich von der Schule nach Hause, als wir vorbei fuhren, riefen fast alle 'money' oder 'sweets' und streckten ihre Hand aus. Sie sind es gewöhnt, dass Touristen ihnen Geld oder Süßigkeiten geben. Die Häuser, die dort stehen sind runde Hütten, die oft bunt bemalt sind, mit einem Dach aus Stroh und Ästen. Rinder und Schafe waren oft auf der Straße, weiße Menschen leben dort wahrscheinlich nicht. Nach einer langen, kurvigen Fahrt durch die Hügel, sahen wir auf einmal das Meer, hatte damit gar nicht mehr gerechnet. Unser Backpacker war von grünen Wiesen umgeben und in 5 Minuten war man von dort am Meer, man schaut von dem grünen Hügel auf den gelben Strand, das blaue Meer und auf ein anderes Dorf was quasi auf der anderen Seite liegt, das Dorf hat keine Elektrizität und kein fließend Wasser, ein Einheimischer sagte uns, dass es daran liegt, weil die Ahnen nicht befragt wurden, bzw. denen kein Opfer gebracht wurde, die Ahnen leben wohl im Wasser und als das Dorf Leitungen gelegt hat, hätten die Ahnen-Geister aufgrund der fehlenden Opfergabe die Leitungen zerstört. Er erzählte außerdem, dass die Schulkinder hin und hergerissen sind zwischen dem Glauben, der in der Schule vermittelt wird und den, den sie von der Familie belehrt bekommen. Zudem erwähnte er noch, dass die Polizeistation ziemlich weit entfernt sei und die Station auch arm sei, wenn man also einen Notfall hat, könnte es sein, dass die daraufhin sagen 'sorry, wir haben kein Sprit mehr und können nicht kommen'. Aber das wäre nicht schlimm, denn die Leute halten alle zusammen und die 'Community' sei stärker als die Verbrecher, vor einem Jahr wollte jemand einen Bus ausrauben und hat dem Busfahrer ins Bein geschossen und sei geflüchtet, durch die Wälder, als er irgendwann jemanden gefragt hätte, wo es zur Straße und in die nächste Stadt gehen würde, hätten die ganzen Dorfbewohner schon an der Straße auf ihn gewartet, weil die Dörfer so vernetzt seien und zusammen halten. Auf meine Frage, ob er dann ins Gefängnis gekommen sei, sagte er stumpf 'Er sollte belehrt werden, aber dabei ist er dann gestorben'.. OK.
    Das Dorf war auch sehr altertümlich, wir haben den Fehler gemacht und haben vorher nicht eingekauft, in dem 'Supermarkt' im Ort gab es ein paar trockene Sachen, wie zb Cornflakes, Kartoffeln, H-Milch, Nudeln, eine Flasche Wasser und nicht sehr viel mehr. Eine 'Bar' gab es in dem Ort auch, da war es aber sooo ekelhaft, es hat richtig nach verschütteten Alkohol gestunken und die Bar war einfach nur ein dunkler Raum mit Betonwänden, daraus kamen zwei alkoholisierte Einheimische, der eine wollte uns Austern verkaufen und der andere war ein Albino mit langen, gelben Fingernägel und ganz vielen roten Kratzern im Gesicht, der hat mir richtig angst gemacht, der wollte uns Drogen andrehen. Ich wollte da einfach nur weg, nach dem Gespräch mit dem beiden,hab ich gemerkt, dass meine Tasche etwas auf war und ich dachte ich wäre ausgeraubt worden, es war aber nichts weg und wahrscheinlich hab ich vergessen sie ganz zuzumachen. Der Schock war trotzdem groß.
    Der Ort war von der Natur richtig schön und vorallem auch so ruhig, trotzdem hatte ich ein mulmiges Gefühl, die Menschen dort waren einem ein bisschen suspekt.
    Ein Fluss endet dort im Meer, wodurch eine Lagune entstanden ist, wir haben uns dort ein Kanu geliehen und sind den Fluss entlang gefahren, es war sooo naturbelassen und leise, man hat nur Naturgeräusche wahrgenommen. Manchmal standen am Ufer ein paar Rinder, die gegrast haben und an Land waren viele Krebse, die Sonne war meeeega heiß und hat richtig geknallt. Ich konnte nachher eindeutig einen Sonnenbrand verzeichnen.
    In Mdumbi sind wir zwei Nächte geblieben, auf dem Rückweg über die Schlagloch-Piste, haben wir eine Anhalterin mitgenommen, es gibt überall Leute, die den Daumen heraus strecken, die Anhalterin war sehr nett und ziemlich am Schwitzen, da es ein warmer Tag war. Sie war auf dem Weg zur Arbeit und läuft jeden Tag 4 Stunden (2 hin und 2 zurück), außerdem war sie spät dran und hat sich über die Fahrt gefreut.
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