South Africa
Plettenberg Bay

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Top 10 Travel Destinations Plettenberg Bay
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225 travelers at this place
  • Day8

    Pizza nach Mitternacht

    February 20, 2020 in South Africa ⋅ ⛅ 24 °C

    Plett ist ein durch und durch weisses Villenstädtchen in welchem die in den umliegenden Townships wohnende schwarze Bevölkerung bei braunen Mitteleuropäern zur Arbeit geht. Das meine ich nicht als Kritik. So ist es eben. Man begegnet sich respektvoll, aber die südafrikanische Politik rund um den ANC hat es nach anfänglichen Fortschritten die letzten Jahrzehnte nicht geschafft, dieses für das gesamte Land nach wie vor typische Ungleichgewicht signifikant zu reduzieren. Das gilt auch für die Autos. Weit über neunzig Prozent der Karren hier sind weiss. Gutmütig, aber weiss. Als Kurzaufenthalter werden wir daran kaum etwas ändern können und so geben wir uns einfach gutmütig und grosszügig. Happy bin ich ja sowieso, denn das überaus beliebte Rindsfilet kostet uns hier unverschämte neun Franken. Das Kilo. Auf der anderen Seite sorgen regelmässige Stromausfälle für gelegentlichen Unmut. Zu lange wurde nicht an geeigneter Stelle investiert und nun muss man sich fast täglich “Wartungsfenster” schaffen, um an der maroden Infrastruktur zu basteln. Kochen wir eben mit Feuer. Wie Männer. Ok, sagen wir wie Jungs mit Bärten.

    Nach dem ganzen Gegrille gibt es zur Abwechslung selbstbelegte Pizza aus dem Holzofen. Definitiv unschlagbar und bei allen Altersklassen beliebt. Auch bei der anwesenden Jungmannschaft, die von den mitgereisten Eltern liebevoll Gremlins genannt wird. Ich schliesse die Jungs sofort ins Herz. Da die unentwegt aktiven Kleinkinder - ich glaube die sind so sechs bis zehn Jahre alt - definitiv schon mehr als ein Mal nach Mitternacht gefüttert wurden, gibt es heute definitiv keine Pizza nach Zwölf. Wollen ja keine Eskalation wie im Film und auch ein wenig Zeit für Gespräche unter Erwachsenen. Der kleine Pizza-Plausch endet trotzdem in einem Debakel. Und daran sind erstaunlicherweise nicht die liebenswerten Gremlins schuld. Nein, wahrscheinlich bin ich es. Oder Sue. Wahrscheinlich ich. Oder die Pizza nach Mitternacht. Egal, irgendwie geraten sich der gute und bei allen beliebte Robin und ich während der Erwachsenendiskussion in die auf meiner Seite wieder üppig wachsenden Haare. Ich könnte jetzt behaupten, dass ich mit allem, was ich gesagt habe, recht habe und sowieso immer richtig liege. Was auch so ist. Aber darum geht es nicht. Ausnahmsweise. Ich lag falsch. Irgendwie. Eine Entschuldigung und ein Kaffee später ist die Krise tags darauf bei nüchterner Betrachtung in nüchternem Zustand auch schon wieder vorbei. Wie soll man denn auch wütend sein auf mich? Auf einen so netten Jungen mit Bart? Unmöglich! Zumindest mittel- und langfristig.

    Der lang ersehnte SchmuDo startet wie gewohnt mit Nana Mouskouri und ihrem “Guten Morgen Sonnenschein”. Und Bier. Klingt nach Fasnacht die sich gewaschen hat - wie es der Stettler Remi ausdrücken würde. Sarmi-Style eben. Doch schnell wird klar, ein Maskenball wird das heute nicht. Es finden sich einfach nicht genügend Sujets für das Bodypainting und alleine mache ich den Elefanten dann doch nicht. Also Rüssel wieder ein- und Chinos angezogen. Schliesslich geht es hier nicht um mich oder meinen Rüssel, sondern um Steffi und Willy. Die heiraten heute. Dieser einmalige, unvergessliche Tag im Leben. Und wir dürfen dabei sein. Herrlich. Nach den mir bekannten Statistiken kommt man(n und Frau) im Schnitt zwar auf zwei einmalige, unvergessliche Tage im Leben, aber diesen statistischen Umstand spreche ich heute natürlich nicht an. Bin ja nicht doof. Schliesslich will ich ja auch beim zweiten Mal wieder dabei sein.

    Doch kaum steckt mein Rüssel in der Chino und die schöne Sue in ihrem schönen Kleid, herrscht angespannte Kampfstimmung. Erneut liegt das nicht an den kleinen Gremlins, sondern an der offensichtlich arg unfotogenen Sue. Ich versuche in diesem spontan entstehenden Bilderkampf den Überblick zu behalten, was angesichts Sue’s auf schmalem Grat wandelnder Contenance gar nicht so einfach ist. Erst nach mehrmaligem Versuch mit diversen Fotografen erklärt sich das eitle Ding mit dem Ergebnis einverstanden. Ausser mit meinem Bier, das darf aus mir unerfindlichen Gründen nicht mit aufs Bild. Komische Sue. Der Rest der Feierlichkeiten verläuft entspannt. Wie es sich gehört. Wunderschöne Location. Wunderschöne Braut. Der Empfang ist herzlich und Willy sieht auch ganz anständig aus. Ein schönes Paar! Was will man mehr? Hm, Strom wäre sicherlich auf der Liste. Aber davon gibt es hier aktuell leider nicht im Überfluss und schlagartig machen auch die ganzen Kerzenständer auf den Tischen doppelt Sinn. Uns gefällt die spontan verstärkte Romantik und für den DJ hat man sicherheitshalber einen Generator angeschmissen. Sind ja nicht doof hier. Die Afterparty findet anschliessend in unserer bescheidenen Pool-Mansion statt und auf vielseitigen Wunsch hin wird weit nach Mitternacht nochmals Pizza gereicht. Den putzigen Gremlins natürlich nicht. Die sind ja schon im Bett. Hoffentlich ...
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    3 sind dann mal weg

    Herrlich 😂, ich liebe eure Posts. Das mit dem Strom kenne ich nur zu gut. Wir hatten noch Wasserknappheit. Aber das sind alles Luxusprobleme. Man kann sich arrangieren - das geht wirklich.

    2/25/20Reply
    Jjumba Ronald

    Nice

    2/27/20Reply
    Berber Chaoui

    Nice

    3/13/20Reply
    susan121

    hi

    5/20/20Reply
     
  • Day51

    Robben Wanderung in Plettenbergbay

    October 25 in South Africa ⋅ ☀️ 19 °C

    Sonntag bis Dienstag waren wir in Plettenbergbay. Am Tag der Ankunft haben wir einen langen Strandspaziergang gemacht und dort den Sonnenuntergang beobachtet. Am nächsten Tag waren wir im Robberg Nationalpark für eine Wanderung. Wenn man ca. bei der Hälfte des Weges vom Trampelpfad abweicht und an den Rand der Klippe geht, sieht man hunderte Robben an Land und im Wasser.

    Abgesehen von den riesigen Heuschrecken auf den Wegen war die Wanderung unendlich schön. Vor allem im Licht der untergehenden Sonne wurde alles noch magischer.
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  • Day251

    Plettenberg Bay

    October 5, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C

    Den gestrigen Tag habe wir hauptsächlich im Bus verbracht, um von Kapstadt nach Plettenberg zu fahren.
    Heute haben wir uns den Ort genauer angeschaut. Wir waren auf einem kleinen Markt, sind die "Hauptstraße" entlang geschlendert und haben das tolle Wetter am Strand genossen.
    Im Wasser waren wir aber nicht, denn das ist verdammt kalt. 🥶
    Heute Abend geht es mit dem Bus dann auch schon weiter nach Port Elizabeth.
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  • Day41

    Plettenberg Bay

    January 18 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    Mir hän Glück gha, dr Präsident het kei komplette Lockdown agordnet. Jetzt stoht unserer witere Entdeckigsreis durch Südafrika nüt meh im Wäg. Mir hän trotzdäm e kleini Reise-Pause in Plettenberg Bay gmacht, inere wunderschöne Lodge mit ere senationelle Ussicht.
    Vo dört us hän mr verschiedeni Tagesusflüg gmacht. Ins Monkeyland und Birds of Eden
    Die meiste Affe und Vögel sin us Privatbesitz, Labors oder Zoo und dörfe in dene Uffangstatione relativ frei und wieder wild Läbe. Klar, sie wärde gfietered, ansunschte könne sie sich innerhalb vo dr Aalag frei bewege. Mir hän e hufe über d’Lemure und d’Affe ghört. D’Kapuzineraffe benütze als einzigi Affeart Wärkzüg, z.B. Stein zum Nüss uffmache oder Stöck zum Wasserschlange fange und töte (sie ässe die denn au). Sunsch kennt me das nur vo de Primate. Lemure hän sie zwei verschiedeni Arte, die mit em gstreifte Schwanz (wie dr King Julien) und denn die Schwarz-Wisse. Die sin zwar grösser, seige aber Schisshase. Kömme nur rasch zum Frässe an Boden und denn sofort wieder uff e Baum :-) Die andere sin zimlig fräch und hän is immer wieder e Stück wit begleitet.
    Jetzt wüsse mir au, ass nur die südamerikanische Affe ihri Babies uff em Rugge umedraage. Die afrikanische und asiatische Affe hän sie immer unde am Buuch.
    Birds of Eden isch die gröschti Vogel-Freiflug- Aalag uff dr Wält. Es het vyyl Vögel kah, isch e rächte Lärm gsih.

    Im Robberg Nature Reserve hän mr e sehr e schöni Wanderig gmacht. Es isch nit nur e Naturschutzgebiet sondern au e Weltkulturerbe und e nationals Denkmal. Uff em Rundwäg vo 8,9km wird me vo verschiedene Landschafte, ( Sand, Wald, felsigi steili Wänd, Meer..) und verschiedene Tier begleitet, wie Vögel und Heugumper, au Seebäre-Kolonie sin do beheimatet. Mir hän ihne zuegluegt bim Schwümme, sie dien richtig Wällerite. Es isch is nit klar, ob sie das nur zum Spass mache oder derby au Fisch frässe, isch ämel toll gsih zum zueluege.

    Au d’Wanderig im Nature’s Valley zum Salt River isch Landschaftlich e Highlight gsih.
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    Jeannette Aebischer

    e Muschle mit eme Spiegelei 🤣

    1/18/21Reply
    Jeannette Aebischer

    wow..mega 🤩

    1/18/21Reply
    Nicole Held

    Hammer di Ussicht 👍

    1/18/21Reply
    2 more comments
     
  • Day15

    Garden Route - Knysna

    March 14, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C

    Dank mim Lieblingscousinli simer ja überhoupt druf cho uf Südafrika ds ga und wüu si sech bestens uskennt ds Knysna heimrs üs natüerlech nid la näh die Stadt ds bsueche.

    Knysna spricht me übrigens fasch so us wie "nice" und "na" und das isch die Stadt übrigens oh. Ächt NICE. 🤩

    Übernachtet heimr uf Thesen Island imne airbnb. Ds isch sone Insle wo die Riiche wohne. Me muess sone Barriere passiere wome d ID muess zeige, bevor eim Unifomierti inkl. chugusicherer Weschtä lö la passiere.

    Wasme sech nid darf la entga isch d Waterfront. Äs hett es paar Lädä und Restaurant und me hett ä super Ussicht uf d Lagune vo Knysna.

    Im ile de pain heimr äs super Zmorge gha wos mega feins Brot hett gäh. Hei für öppe CHF 3.- ä rise Brotchorb bsteut und ds womer ni hei möge chönne mitnäh. Ds hett när glängt für Apero und nomau es Zmorge. Top👌

    Wäsche chame bi dä Laundry Girls. 5kg Wösch chöme für öppe CHF 10.- tiptop gstriglet u gsträut sogar direkt id Ungerkunft gliferet weme ds e so wott.😍 Für üs 2 ä Troum wüu ds Wäsche dahei geng so müehsam isch mit üsem fixe Zitfänschter.

    Nach 2 Wuche Superspar und Tanksteueshops simer im beschtä Läbensmittulade vo ganz Südafrika gsi. Food Lover's Market heisstr. Mir hei üs grad mit Trochefleisch und Wy ideckt.😊

    Am Nami heimr wöue ga Gleitschirm flüge abr d Thermik isch irgendwie schlächt gsi drum heimr leidr nid chönne ga. Aus Troscht hetts när Apero mit guetem Wy gäh.🍷😎

    Mir wäre gärn no id Featherbed Beachbar wome mitm Wassertaxi härächunnt. Aber leidr hetts nid glängt. Mir si nämlech iz scho uf dr Fahrt nach Plettenberg Bay.

    Ds Fazit isch uf jedefau: Ds Knysna lahtsechs la läbä.😎
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    Nina Misteli

    Wy u trochefleisch shoppe 😋😎👍 ig wiederhole mi: du wärsch die geboreni jägerin 🦌🍷🌿📯

    3/14/20Reply
     
  • Day16

    Robberg Trail

    January 14, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

    Von Plettenberg Bay haben wir nicht so viel sehen können, da wir nur eine Nacht dort verbracht haben. Dennoch haben wir es uns nicht nehmen lassen, Robberg zu bewandern. Also ging es bei unglaublicher Hitze los und wir wurden belohnt: Super Aussicht, wunderschöne Natur, Robben und einen so unglaublich schönen Strand 😍 Wir haben uns dort auch eine schöne Pause gegönnt. Schön in der Sonne liegen und im Meer abkühlen 😊 Wieder etwas fitter ging es dann zum Ziel der Wanderung. Am Hostel angekommen kam 5 Minuten später schon der BazBus (1 Stunde zu früh 😱) und es ging weiter nach Storms River.Read more

  • Day15

    Garden Route - Plettenberg Bay

    March 14, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach Knysna simer es Dörfli witer uf Plettenberg Bay. Dört heimer e super schöni Unterkunft bezoge u si sehr härzlech empfange worde. D "Host Mam" vom Longstory Guesthouse, d Meg, het üs allerlei Tipps gä und üs super verwöhnt.

    Da mir ds Knynsa nid hei chönne Paraglide hei mer üs haut fürene Fauschirmsprung in "Plett" entschide 😉. Das isch wiedermau super gsi u d Ussicht us 10000 feet het ou passt😉

    Am Nami simer de uf Robberg Island go wandere. D Wanderig isch Landschaftlech sehr schön gsi u het üs durch steili Ufstige sowie ou viu Sand gfüehrt😉

    Nachemne witere köstleche ds Nacht, dasmau Springbockfilet und lokalem Rotwii, simer de nachemne eregnisriche Tag entspannt ga lige😁👌🍷
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  • Day6

    Plett, Pletter, am Plettesten

    February 18, 2020 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

    Auf dem fünfhunderteinundzwanzig Kilometer langen Weg nach Plettenberg verbringen wir eine Nacht in Stillbaai. Wieso? Keine Ahnung. Oder doch. Ich mag einfach nicht weiterfahren. Und die Villa in Plett - wie es die Coolen nennen - gibt es sowieso erst ab Samstag. Und ich will Wein. Jetzt. Die spontan gebuchte Unterkunft entpuppt sich als ein einziges Zimmer bei zwei älteren Herrschaften. “Bnb” im eigentlichen Sinne. Nachdem der lahme Sandero schlecht parkiert dasteht, werden wir ins Wohnzimmer gebeten. Sitzen und quatschen ist angesagt, schliesslich ist das der primäre Grund für die Beherbergung internationaler Gäste zu diesem unverschämt günstigen Preis. Ich muss allerdings aufs Klo, was mir mein aristokratischer Anstand aber verbietet zu sagen. Also sitze ich tapfer auf meinem Allerwertesten und labere eine viertel Stunde über die Schweiz, unsere längst vergangene Weltreise und allerlei Hochzeiten in Südafrika. Verdammt, ich muss jetzt echt auf die Schüssel. Jetzt.

    Im Laufe der Diskussion stellt sich neben Magenkrämpfen noch heraus, dass das einzige Gästezimmer im Haus doppelt gebucht wurde. Das käme allerdings nur alle zwei Jahre vor. Wieso bleibt ein Rätsel. Die Herrschaften sind aber dermassen übel nett, dass man uns ganz einfach ihr eigenes grosszügiges Gemach zur Verfügung stellt, welches ein Mehrfaches der auf booking.com gebuchten zwölf Quadratmeter zu bieten hat. Sie selber kommen bei der scheinbar ebenfalls übel netten Nachbarin unter. Lustige Leute. Essen will ich an diesem ersten Abend nix mehr. Bin schon wieder zu dick. Zumindest ist das die Meinung der dämlichen Chinos, weshalb sie auch zu Hause bleiben musste und ich stattdessen ihre coolere Freundin - die grosse Schwarze - mitgebracht habe. Aber eine Flasche Pinotage Rosé am Strand muss natürlich schon noch sein. Ist ja Valentinstag. Ein weiterer Top-Grund zum Saufen. Oder Liebe machen. Oder beides. Mehrmals. Aber Südafrika ist schon am ersten Tag auf unserer Seite und serviert uns spontan ein unentgeltliches Valentins-Plättli zum Rosé. Hört doch auf! Ihr seid zu gut zu uns. Das haben wir doch gar nicht verdient. Oder doch? Ich wahrscheinlich schon. Und Sue profitiert einmal mehr. Schön für sie.

    Die zwei verbundenen Villas in Plett sind natürlich auch der totale Wahnsinn. Wie sollte es auch anders sein für Glückspilze wie uns? Oder eben einen Glücksbären wie mich und meine davon profitierende Begleitung und Lebensabschnittspartnerin. Nur so als Beispiel. Unser Haus hat keinen Kühlschrank. Unser Haus hat einen Kühlraum. Total geil. Will ich auch zuhause. Neben der coolen Hütte dürfen wir die nächsten sieben Tage mit so coolen Leuten wie Immi - mein cooler kleiner Bruder - und Ian - mein cooles Patenkind - verbringen. Andere Leute wie der Robin sind auch hier, aber die stören ja nicht. Meistens. Insgesamt siebzehn kleine und grosse Menschen teilen sich die beiden Prachtbauten. Die Begrüssung ist herzlich. Man kennt sich ja schon. Allen voran und sehr zu meiner Freude freut sich Ian wie ein kleines Kind mich zu sehen. Wie sollte er sich auch sonst freuen? Ist ja ein kleines Kind.

    Die hochzeitsvorbereitenden Tage verbringen wir mit BBQs - oder Braai wie der Südafrikaner und die ach so coolen Plett-Sager sagen - und Saufgelagen. Laut Gerüchten ergeben sich dabei auch nächtliche Badeeinlagen von nackten Menschen. Also volltrunkenen Männern. Ich kriege davon natürlich nichts mit, da ich schon wieder mit Robin in der Küche stehe und versuche, die Herzen der anwesenden Meute mit allerlei Leckereien für mich zu gewinnen. Liebe und Bestätigung um jeden Preis eben. Klappt soweit ganz gut. Ehe es bereits in Richtung Ehe geht, geben wir uns noch die volle Plett’sche Touri-Dröhnung mit Wildlife-Sanctuaries, Vogelwarte Sempach, Gruppen-Safari und - ganz wichtig - Winery! Durch diverse Diskussionen entstehen dabei vielfältige Ideen zum anstehenden Maskenball und mein Favorit steht schnell fest. Body-Painting. Ich mach von mir aus auch den Elefanten, denn als Gazelle gehe ich schon lange nicht mehr durch. Egal, Hauptsache der Rest der Gesellschaft - oder deren Hälfte - hat auch nichts an. Ausser Farbe …
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  • Day10

    Lotti's Adventure Time

    September 8, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 29 °C

    So da fahren wir nun ganz entspannt zu einem nächsten landschaftlichen Höhepunkt auf unserer Reise. Nur ein bisschen spazieren gehen und Sonne, Strand und die hohen Temperaturen genießen. Fix den Eintritt bezahlt, zum Parkplatz für die Autos gefahren und schon den ersten tollen Blick genossen. Ach ja Südafrikas Landschaft ist echt herrlich. Dann plötzlich die ersten Leute mit Wanderausrüstung und leicht fertigen Blick. Ach davon lassen wir uns doch nicht beirren. Wird ja auch Routen für Leute wie Eric und mich geben. Und ja hier gibt es tatsächlich mehrere Routen zur Auswahl. Eine 2km, eine ca. 5km und eine 10km. 2km wir? Ne zu easy für uns. Wir fahren ja sonst auch täglich Fahrrad zur Arbeit. Also nahmen wir uns die 5km vor. Auf der Karte ist ja auch nichts von Höhenmeter oder sowas zu lesen. Ist eine Insel da wird man ja ganz entspannt einmal rum gehen und gut ist. Nach dem ersten Kilometer waren wir beide total glücklich wie fit wir doch sind und das der Weg ja echt ein Klacks für uns ist. Die anderen 4km werden ein Kinderspiel. Tolle Ausblicke genießen und ein bisschen spazieren. Zu schön um wahr zu sein? Leider ja. Denn auf einmal ging es nicht mehr entspannt nach unten sondern über unendlich viele Stufen nach oben, dann auch noch über Wege ohne Geländer, wo man nur einen falschen Schritt hätte machen müssen und ihr wisst schon. Dann musste man auch mal auf allen Vieren krabbeln usw.. Mh vielleicht kommt mir das alles gerade sehr bekannt vor. Vor einem Jahr im November in Thailand war da nicht was? Irgendwie kamen mir die Aussagen:"Laura ich hasse dich. Wir wollten doch entspannen. Keine Action. Was zur Hölle?" Sehr bekannt vor. Nun gut vielleicht hätten wir tatsächlich im Internet mehr lesen sollen. Denn ja es stellte sich heraus, dass man doch hätte sich hier drauf vorbereiten sollen. Wir beiden "Behindis" so eine Wanderung. Aber Applaus nach ca. 1,5h steil bergauf und vielen Stopps später wurden wir mehr als belohnt. Einerseits von einem Ausblick, da fehlen uns echt die Worte und andererseits mit einem so verdammt guten und stolzen Gefühl, so etwas geleistet zu haben. Dann genossen wir wenige Minuten das kühle Nass und den fast menschenleeren Strand bevor es dann hieß, okay wir müssen ja wieder zurück zum Auto. Diesmal war der Weg zwar kürzer, aber dafür auch nochmal ein klein wenig waghalsiger... doch auch diesen meisterten wir beide. Wäre Eric nicht als stützende Hand bei manchen Stellen dabei gewesen, hätt ich es nicht geschafft. Aber solche Aktionen schweißen auch extrem zusammen und zeigen einem, dass man zu zweit einfach jede Menge schaffen kann. Danke. Als wir völlig fertig und erschöpft am Auto ankamen, fuhren wir auf schnellsten Weg zu einem KFC und deckten uns mit Essen für den Abend ein. Denn Hunger hatten wir nach so einem Tag zu genüge und hatten wir uns ja auch verdient. Leider quälte ich mich dann den restlichen Abend mit schrecklichen Kopfschmerzen rum, doch diesen Ausflug werden wir sicherlich nie wieder vergessen. Die ganzen Anstrengungen usw. hatten sich ohne Zweifel mehr als gelohnt. Ein absolut unvergessliches Erlebnis!Read more

    Ich sag doch toll - Martina ☺

    9/9/19Reply

    Aber sehr anstrengend eure Tour und nichts für Oma und Opa.

    9/9/19Reply

    Traumhaft schön

    9/9/19Reply
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  • Day12

    Plettenberg Bay_Mit Tina durch Kranshoek

    November 10, 2020 in South Africa ⋅ ⛅ 18 °C

    Während dem 3-monatigen Lockdown in Südafrika hatte Sandra via Facebook auf ein Projekt aufmerksam gemacht: Eine Suppenküche für Kinder. Auch hier waren die Schwächsten jene, die mit am stärksten betroffen waren. Keine Schule hiess für viele auch kein Essen am Mittag - oder kein Essen überhaupt. Die finanzielle Lage hat sich bei dieser Bevölkerungsgruppe massiv verschlechtert, da sehr viele Jobs weggefallen sind.
    Tina, die bereits vorher in der Community von Kranshoek karitativ engagiert war, hat während des Lockdowns und auch jetzt noch mit Hilfe von vielen Freiwilligen tolles geleistet. So werden mittlerweile auch Gartenprojekte umgesetzt, die zur Selbstversorgung beitragen sollen. Sandra hat ein Treffen mit Tina organisiert und wir konnten viel über die Projekte und das Leben in dieser Community erfahren. Eindrücklich, mit wie einfachen Mitteln täglich für hunderte von Menschen gekocht und Brot gebacken wird.
    Wir lieben Südafrika sehr, aber vieles bleibt uns als Touristen verschlossen. Viele Gedanken beschäftigen und nach dieser Tour und wir sind dankbar, diesen Einblick erhalten zu haben.
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    Umamisky

    Leider nicht unser Auto - aber unser Toyota Corolla ist ja auch toll .

    11/14/20Reply
    Umamisky

    Mit diesem Ofen werden täglich 400 Brötchen gebacken.

    11/14/20Reply
    Umamisky

    Sandras Auto hat viele Fans...

    11/14/20Reply
     

You might also know this place by the following names:

Plettenberg Bay, PBZ