South Africa
Port Elizabeth

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15 travelers at this place:

  • Day65

    Safari als Crew Ausflug

    December 2, 2018 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute gab es einen coolen Crew Ausflug durch einen riesen großen National Park. Es gab so viele Tiere am Straßenrand, Elefanten die in den Bäumen gefressen haben, Büffel die am wassrlcih tranken und Löwinen die unterm Baum lagen und warzenschweine die überall rumliefen. Was ein Anblick 😍 🦓🐘🐃🦁🐗.

    Die Rückfahrt war sehr turbolent. Wir haben im Park eine zu lange Route genommen und sind dadurch in Zeitnot geraten. Wir sollten eigentlich um 16 Uhr am Schiff sein, da wir um 17 Uhr ablegen wollten. Doch leider waren wir um 16 Uhr noch im Park der über 60 Kilometer entfernt war. Wir sind mit 160 über die Autobahn und dann ging noch der Tank leer 🙈 Zum Glück kam eine Tankstelle, was aber auch unnötig Zeit raubte. Letztendlich waren wir erst um 17.20 auf dem Schiff, zum Glück haben die gewartet. Es waren insgesamt 43 Crew zu spät, darunter die halbe Küche inkl Küchenchef, der printshop, housekeeping, Offiziere von der Brücke und noch viele mehr 😃

    Kaum auf dem Schiff angekommen, musste ich um 17.30 Uhr schon ins Bordfehrnsehen und den Gästen was über mein Job erzählen 😊
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  • Day33

    Port Elizabeth,South Africa

    April 17 in South Africa ⋅ ☀️ 18 °C

    Port Elizabeth ,South Africa.

    Today’s Port of Call was Port Elizabeth, not named for royalty, though they did visit ,years ago.This was for the 28 year old wife of an Indian Trader ,cherished ,who left a 7 mth old son, her husband built a pyramid in her honor, on the hill overlooking the Harbour..
    Manganese is an export of this community ,amongst other commodities ,changing over time, apples and fruit a great export of the past, ostrich plumes were a also exported in times past to Paris.. Coal, which is still a large earner, alongside Australia who also export millions of tons a year ,more than you would ever imagine..! A new Port has been built nearby, so progress is looking hopeful.
    This was a tidy place, they picked up any rubbish, people earning a small amount to do so, armed with a broom with hardly any bristles and a stick with nail, one had an old golf club, they gathered every shred…plastic bags the lot, so an older ,not pretty place, but clean, not like Durban where they sit amongst the rubbish…
    Lots of children in different school uniforms, so education for some is prospering ,African children and white. White women shopping, alone ,unseen in Durban. Only a small number of Africans sitting in the Town Square, although unemployment is huge, in these parts . Homes on a grand scale ,in leafy streets, heavily fortified.
    Large impressive boys school ,with beautiful grounds, swimming pools and rugby fields. Several good girls schools as well… Manicured .They are no longer Private schools, but seem to retain their traditions..Good Hospitals, Private ,the Health system in South Africa was second to none ,as we know from the first Heart Transplant, but now in tatters, sadly. Many solid homes in other areas, duplex with small gardens ,for African Families. Massive Soccer Stadium ,to accommodate the World Cup, would have cost millions..
    This was the region of the Boer Wars , a lovely memorial to the Horses of that, interesting analogy ,in so much cruelty..ours not to reason why…!
    Nelson Mandela was very prominent in these parts, his home and burial place ,was a long day trip ,in East London ,our last Port ,statues of him feature in Port Elizabeth ,one particularly nice, from younger days. Interesting to hear he was so well regarded by all, but he was in such demand, world wide, during his time as President, and left whom he thought to be his close allies ,running the country, sadly, they were not as honest as he hoped…From there a lot more troubles began..
    Apparently he said, as he walked from the prison, after all those years, he thought, I have to leave this all the bitterness behind me, otherwise I will be imprisoned forever…how wise he was..! Lets hope his dreams can be realised, although that is doubtful ,now it is White South Africa that is suffering and leaving in droves ,able to understand that so much more..
    Our guide was a German man, though he had lived in the County a long time, very hard to understand, and a bit boring, really ,they make or break the trips.,but always something to learn in a new place..
    During the morning we took at shuttle to the Beach/Boardwalk part, a small market and restaurants ,but nothing interesting. It is Autumn here, as for us, so a little cooler, as we head for Cape town..
    I don’t ever write as I go Raewyn,I do compose a bit in my head ,that I want to remember to tell you. When I get back, sometimes, I jot a few things down, but at a good time, I can sit and recall a lot, and just write ,reliving the day ,it doesn’t take long ,and something I so like to do…!
    Our new Knitting Group began today, hats for Senagal ,is the task, but I have also begun a shawl/scarf, for Mum, its complicated, you begin in one corner…so lots of increasing, an American pattern that uses very different terms, so I am into that, and actually enjoying knitting again…will find wool, hopefully, tomorrow ,for the Baby Hats..
    Had our Port Talk for Cape town, it looks and sound very special…
    Our seas are once again inhabited by many birds ,an albatross earlier, and many shearwaters, further North not a bird to be seen in Madagascar, not one gull ,the naturalist reckoned the eggs would be gathered and consumed, probably correct, you have to eat…
    Our time simply fly's, a month already..!
    Enjoy the Easter Break ,Love from us
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  • Day4

    Erste Rangersichtung

    July 12 in South Africa ⋅ ⛅ 16 °C

    Der erste Schritt zur Befreiung des Rangers aus den Südafrikanischen Zoll ist getan. Die Custom Inspektion dauerte ganze 30 Sekunden. Jetzt warten wir, mit 2 weiteren Fahrzeugen auf die Stempel im Carnet. Das kann dauern...

  • Day13

    Surfen in JBay, Port Elizabeth

    May 16 in South Africa ⋅ ☀️ 17 °C

    Gestern sind wir noch in Jeffreys Bay angekommen und haben für heute einen Surfkurs gebucht. Es war mega anstrengend, hat aber sauviel Spaß gemacht.

    Danach sind wir weitergefahren nach Port Elizabeth.
    Wir hatten unser erstes Braai (Wiki hilft).

  • Day1

    Endlich angekommen :)

    November 19, 2018 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach fast 15 Flugstunden sind wir endlich angekommen.
    Wetter ist super sonnig - aber durch den Wind nix für die Frisur 😂

  • Day65

    Kriminalität in Südafrika

    November 8, 2018 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute mal ein kleiner Blogeintrag über eine nicht so liebenswerte Seite des Landes: Die Kriminalität.
    Bedauerlicherweise ist das Thema besonders in der Großstadt fast allgegenwärtig. Südafrika ist zwar drittstärkste wirtschaftliche Kraft in Afrika (nach Ägypten und Nigeria), aber dennoch lebt ein großer Bevölkerungsteil in Armut. Hinzu kommen Nachwirkungen der Apartheid und Rassismus, welche das Konfliktpotenzial enorm verstärken. PE gilt im Vergleich zu Kapstadt oder Johannesburg aufgrund seiner übersichtlichen Größe noch als ziemlich ungefährlich, dennoch gibt es einige Vorsichsmaßnahmen bei einem längeren Aufenthalt in der Stadt zu beachten.

    Grundregel Nummer 1 dabei: Niemals allein im Dunkeln draußen rumlaufen.

    Seit unserer Ankunft wurden uns so viel Sicherheitshinweise eingebläut, dass wir lange Zeit dachten, eigentlich wäre es gar nicht so wild hier und die Leute würden nur versuchen uns etwas Angst zu machen, damit wir nicht unvorsichtig werden. Zudem sind die meisten Menschen, denen wir bisher begegnet sind sehr freundlich und bemüht zu uns gewesen, ihr erinnert euch vielleicht noch an meinen anderen Blogintrag „Die Reise“, als ich festgestellt habe, dass Südafrika so voller Lebensfreude ist. Das täuscht etwas, denn bei Nacht verändert sich die Stadt. Bekannte Ecken können gefährlich werden und es müssen andere Regeln beachtet werden. Auch das konnten wir uns lange nicht vorstellen und ich laufe gelegentlich immernoch abens von der etwa 800 Meter entfernten Mall Nachhause. Man kann es sich ungefähr wie in dem PC-Spiel Minecraft vorstellen, tagsüber ist alles super und sobald die Nacht hereinbricht sucht man einen Unterschlupf, weil Zombies etc sichherauswagen. So ungefähr fühlt es sich an.

    Dennoch ist es kein Muss, dass etwas passiert, wenn man im Dunkeln herumläuft, die Gefahr ist nur deutlich erhöht. Zudem kommt es stark auf die Gegend an, im Township beispielsweise, ist die Wahscheinlichkeit abgezogen zu werden je nachdem wie lange man darin herumläuft gefühlt 110 Prozent, während wir im Suburb leben, wo nachts niemand herumläuft und wenn doch direkt von Hundegebell auf den Grundstücken verraten wird. Hunde findet man bei uns in der Gegend im Übrigen in fast jedem Haushalt, manchmal sogar mehrere. Diese sind aber nicht nur als geliebtes Familienmitglied da, sondern sollen in erster Linie das Haus vor Einbrüchen schützen, weshalb man auch nicht so vielen süßen Hunden begenet, sondern vorwiegend Rottweilern, Bulldoggen oder Schäferhunden. Unser Haus ist auch schon fast eine kleine Festung, die Eingangstür hat ein Extragitter, zwei Schlösser, zwei Riegel und ein Schnappverschluss, jedes Fenster hat ein Gitter davor und das ganz Haus ist mit Bewegungssensoren alarmgesichert.

    Für uns war es am Anfang eine relativ große Umstellung, mehr auf Sicherheit zu achten, aber wir konnten bis zu mehrern Erlebnissen Anfang Oktober noch nicht so wirklich glauben, dass es in PE tatsächlich gefährlich sein kann.

    Eine Mitbewohnerin, Toni, hatte am 14 Oktober Geburtstag und wir wollten reinfeiern. Zu Besuch waren einige Freunde von der Arbeit, mit welchen wir um zwölf noch feiern gehen wollten. Der Plan sah vor, dass wir in einen bekannten Club in Strandnähe fahren wollten. Aus unerfindlichen Gründen ging es dann aber nicht zum „White Tiger“, sondern wir fuhren alle zusammen nach Central, eine etwas unsichere Gegend, aber mit vielen Clubs. Kaum hatten wir die Location betreten, verflog meine Lust aufs Feiern enorm, denn es war ziemlich eng, überall war dieses unseriöse Rotlicht und eine Nebelmaschine verpestete die Luft. Damit hätte ich soweit noch leben können, denn so sind etwas gammelige Clubs halt, ich kann auch immernoch nicht sagen, ob ich Kabelbinder als Eintrittsbändchen ne gute Idee finde oder nicht, aber was mich wirklich störte waren zum einen die Musik, welche nur aus rhytmischen unglaublich lauten Bässen ohne jegliche Melodie geschweige denn mit Gesang war, sowie die Tatsache, dass mich alle fünf Minuten jemand fragte, ob es mir keinen Spaß machen würde, weil ich wohl etwas unbegeistert am Tanzen war.

    Dafür war der Eintritt sehr günstig. Für 10,00 Rand (ca. 60 Cent) p.P. kamen wir in den Club.

    Nach etwa drei Stunden hatten die Ersten von uns keine Lust mehr aufs Feiern und wir fuhren im kleinen Kreis zu KFC um uns was zu Essen zu organisieren. Zwei von uns blieben noch im Club mit unseren Freunden, selbst Locals, weshalb es Ok war, sie zurückzulassen.
    Als wir sie ca dreißig Minuten später wieder einsammeln wollten, war die Straße dermaßen verstopft von falschparkenden Autos, dass wir gezwungener Maßen ans Ende der Straße zurückfuhren und dort zwischen anderen Autos am Straßenrand parkten.
    Wir dachten uns nichts dabei, da es eine belebte Straße direkt neben einer großen Kreuzung war. Da es bereits nach drei Uhr Nachts war, dämmerten wir vier (eine Freundin aus einem anderen Projekt war noch mit dabei) langsam ein, bis die anderen uns ca 20 Miunten später kontaktierten, dass wir sie abholen müssten, weil sie sich, bereichtigter Weise, nicht trauten, allein durch Central zu laufen. Wir hatten jedoch keine Möglichkeit sie aufzusammeln, weshalb ich entschied, sie abzuholen.

    Warum schreibe ich erst von Sicherheit und Kriminalität in Südafrika und erzähle dann, wie wir nett Geburtstag feierten?

    In den knapp zehn Minuten, die ich tatsächlich unterwegs war, was schon leichtsinnig an sich war, als weißer Junge Nachts durch Central zu laufen, sind die Mädchen im Auto größtenteils eingeschlafen, bis urplötzlich eine Scheibe zerschlagen wurde. Ein Mann drängte sich in das kleine Auto und war beinahe mit seinem ganzen Oberkörper im Wagen und griff nach allem was er in die Hände bekam. Die anderen fingen natürlich an um Hilfe zu schreien, aber auch wenn viele Menschen auf der Straße rumliefen, kam niemand. Stattdessen kam ein zweiter Mann dazu und griff ebenfalls nach Wertsachen im Auto. Eines der Mädchen fing an auf die Männer einzuschlagen. Nach wenigen Sekunden verschwanden diese zusammen mit einem Handy, dass gestohlen wurde. Glücklicherweise wurde niemand ernsthaft verletzt, bis auf ein paar wenige Schnittwunden von den Glassplittern. Der psychische Stress hingegen war bei allen hoch.

    Ich selbst war zu dem Zeitpunkt auf der Straße unterwegs, wo mich ein Mann ansprach, welcher mir helfen wollte den Club zu finden, an dem die anderen warteten, vermutlich wollte er aber einfach nur Geld. Ich wimmelte ihn mit ein paar flüchtigen Sätzen ab, aber er folgte mir, bis ich schließlich anhielt und ihm die Location beschrieb. Von ihm erfuhr ich, dass ich nicht weitergehen solle, da ich im nächsten Abschnitt der Straße wohl ausgeraubt werde würde, woraufhin ich entschied, zurück zum Auto zu laufen.

    Insgesamt lässt sich also sagen, dass der Abend nicht ganz so verlaufen ist, wie wir es uns vorgestellt hatten, ich würde also wegen der schlechen Musik und der Unfreundlichkeit der Leute in unserem Auto maximal 3 von 10 Sternen geben und in nächster Zeit nicht mehr nach Central fahren. Aber immerhin haben wir alle die ziemlich wichtige Lektion gelernt, dass die vielen Warnungen nicht unberechtigt sind.

    Trotzdem möchte ich an dieser Stelle nochmal für alle, die vielleicht mit dem Gedanken spielen, nach Südafrika zu reisen, betonen, dass das für normale Touris nicht üblich ist und wir uns einfach leichtsinnig verhalten haben. Und wer aus Angst jetzt nicht nach Südafrika fährt, der wird sein Leben lang spannende Sachen verpasen, denn eine hundertprozentige Garantie gibt es nirgendwo und ich kann es nur jedem ans Herz legen, auch nach dieser Erfahrung, sich einmal Südafrika anzusehen. Wenn man ein paar Regeln beachtet und sich mit Locals über Gefahren unterhält und ihre Warnungen ernst nimmt, dann wird man auch ziemlich sicher unbeschadet durch’s Land kommen. Und noch ein kleiner Tipp, es ist nicht peinlich jemanden nach Gefahren und Sicherheitsvorkehrungen zu fragen, denn Sicherheit ist hier ein großes Thema und sogar die Leute aus dem Township sehen die Kriminalitätsrate in ihrer Wohngegend kritisch.
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  • Day181

    Verkehr in Südafrika

    March 4 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

    Da zurzeit jenseits der Arbeit nicht viel Erzählenswertes passiert, gibt es auch heute einen eher informativen Beitrag zu einem Thema, dass mir sehr am Herzen liegt: der öffentliche Transport. Jeder kennt es: man sitzt minutenlang halb durchgefroren an der Bahnsation und wartet auf den nächsten Zug. Aus den 5 Minuten Verspätung werden zehn, fünfzehn und plötzlich fällt der Zug aus. Voller Ärger betrachten 20 Fahrgäste das gehaßte Informationsschild der Deutschen Bahn und während einige seufzend nach dem Mobilfunkgerät greifen, um sich ein Taxi zu bestellen, hetzen andere zur nächstgelegenen Busstation, um noch den nächsten Linienbus zum gewünschten Ziel zu erwischen. Kleine Kinder rufen ihre Eltern an, um von ihnen abgeholt zu werden, während sich der Rest in sein Schicksal ergibt und auf die nächste Bahn wartet, die wahrscheinlich erst in 30 Minuten abfahren wird. So zumindest ging es mir täglich an der Bahnstation Bad Honnef, während ich auf die Regionalbahn (wohl gemerkt Bahn nicht Zug, steht sogar vorne dran :) Richtung Unkel wartete. An alle die sich jetzt nur zu gut in diese Situation hineinfühlen können, weil sie es selbst schon unzählige Male erlebt haben, möchte ich an dieser Stelle nur sagen: Glaubt mir, es geht immer noch schlimmer. Denn auch wenn Südafrika drittstärkste wirtschaftliche Kraft Afrikas (mittlerweile hinter Ägypten und Nigeria gerutscht) und touristisch sehr gut erschlossen ist, ist der Transport und insbesondere der ÖPNV eine Katastrophe!
    Ich werde an dieser Stelle die gängigen Transportmittel vorstellen und, sofern möglich, mit den europäischen Pendants vergleichen.

    Für kurze Strecken innerhalb der Stadt gibt er mehrere Möglichkeiten, sich mit öffentlichen Transportmitteln fortzubewegen. Hauptverkehrsmittel sind dabei sogenannte Minibustaxis. Dabei handelt es sich um etwa zehn- bis zwölfsitzige kleine Transporter, meistens Toyota Quantums, falls jemand im Internet ein Bild dazu suchen möchte. Diese Taxis sehen zwar alle gleich aus, unterliegen jedoch keinem Unternehmen oder Verkehrsverbund, sondern Privatpersonen, welche sich ein bis drei Quantums kaufen und einen Fahrer einstellen. Der normale Preis beträgt 12 Rand (etwa 0,60 €), kann aber je nach Ortschaft und Nachfrage abweichen.
    Besonders für die finanziell schwachgesichterte soziale Schicht ist dies das wichtigste Fortbewegungsmittel. Meistens kommen die Fahrer selbst auch aus den Townships und haben dort auch einen gewissen Ruf, denn wer nicht zahlt, für den kann es sehr ungemütlich werden. Dennoch sind sie auf die Einnahmen angewiesen, denn den wenigsten Fahrern gehört ihr Taxi selbst und meistens gibt es einen mündlichen Vertrag mit dem Besitzer und Eigentümer des Taxiunternehmens, dass man jeden Tag durchnittlich 3000,00 ZAR an diesen übergeben muss, die Überschüsse dürfen behalten werden. Schafft man es nicht, das Geld zusammenzukriegen, so wird es von den eigenen Einahmen der nächsten Tage abgezogen. Dass setzt viele Taxifahrer unter Druck und sorgt dafür, dass sie hupend durch die Stadt rasen und so ungefähr alle existenten sowie vorstellbaren Verkehrsregeln brechen und über Bürgersteige fahren, mitten auf der Straße anhalten oder mit einem gemeingefährlichen Tempo durch 30er Zonen fahren, was in Deutschland zu sofortigem Entzug der Fahrerlaubnis und astronomischen Geldbußen führen würde. Aufgrund dessen sind die Minibustaxis auch zu einem großen Teil an Südafrikas Todesursache Nummer Eins beteiligt: Verkehrsunfälle.

    Geahndet wird ihre Fahrweise jedoch kaum, Grund dafür: viele Polizisten sind selbst nebenberuflich Taxiunternehmer. Ein weiterer Beweis dafür, dass das Land noch einen weiten Weg zurückzulegen hat, bis es endlich frei von Korruption auf Augenhöhe mit den anderen Industriestaaten ist.

    Ich bin bisher nur einmal in Kapstadt mit einem Minibustaxi gefahren und es war halsbrecherisch, weshalb ich diese Art des öffentlichen Verkehrs niemandem weiterempfehlen würde. Zumal besonders auf abgelegenen Strecken und Nachts die Gefahr als Weißer hoch ist, von den Taxifahrern ausgeraubt zu werden.
    Begleitet wird der Taxifahrer zudem immer von einem Schreier, dessen Aufgabe darin besteht, Gäste aufmerksam zu machen, indem er in einer unglaublichen Lautstärke das Ziel der Fahrt herumschreit und dabei so laut pfeift, dass einem beinahe das Trommelfell reißt. Außerdem kümmert er sich um alle Geldtransaktionen, denn es ist im Gegensatz zu klassischen Bussen nicht üblich, beim Einsteigen zu zahlen, sondern während der Fahrt. Gibt es keinen Partner, so muss sich der Gast, welcher sich auf den Beifahrersitz setzt, sich um den Ticketverkauf kümmern und auch das Rückgeld rausgeben (was erstaunlich gut funktioniert). Die Fahrt in dem Minibustaxis war auf jeden Fall ein Erlebnis, ist aber definitiv nicht weiterzuempfehlen.

    Für uns Freiwillige ist neben dem Mietauto vor allem Uber die bevorzugte Transportmethode. Für alle die es nicht wissen, da Uber aufgrund des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) von deutschen Straßen verbannt wurde: dabei handelt es sich um ein internationales Unternehmen, bei dem sich Privatpersonen als Taxifahrer registrieren lassen können und via App von ihren Fahrgästen kontaktiert werden. Bezahlt wird auch in der App, wovon Uber einen prozentualen Anteil an den Fahrer überweist. Die Methode ist schnell prakisch und man erfährt bereits vorher alles über den Fahrer, wie beispielsweise das Wagenkennzeichen und Bewertungen von vorherigen Mitfahrern. So banal das klingt, es sorgt für Sicherheit und Transparenz und darüber hinaus wird der Wagen dauerhaft getrackt. Deshalb ist es im Gegensatz zu dem normalen Taxi, wie man es aus Deutschland kennt und womit wir zum letzten lokalen Transportmittel kämen, wesentlich unwahrscheinlicher, von dem eigenen Taxifahrer abgezogen zu werden, was in der Gegend hier nicht grundsätzlich auszuschließen ist.
    Um es möglichst kurz zu halten, für die Langstrecke stehen Fernbusse und Flugzeuge zur Verfügung. Je nach Fernbus kann man wohl Glück haben oder auch nicht. Ich selbst bin noch mit keinem gefahren, aber da mich Ben bald besuchen kommt und von Kapstadt aus mit dem Bus nach PE fährt, kann er vielleicht in den Kommentaren ein kleines Statement dazu abgeben.

    Die südafrikanischen Airlines scheinen auch in Ordnung zu sein, auch wenn ich bisher nur mit Comair geflogen bin, die jedoch Zubringerflüge für große Airlines macht und dementsprechend einen gewissen Standart zu wahren hat. Deshalb kann ich noch nicht viel darüber sagen, insbesonders deshalb, weil ich noch nicht mit der südafrikanischen Hauptairline, „South African Airlines“, geflogen bin.

    Zu guter letzt gibt es auch noch Züge, allerdings ist das Streckennetz nicht besonders gut ausgebaut und sie gelten insgesamt als sehr unsicher. Einzige Ausnahme: Der Gautrain, ein Hochgeschwindigkeitszug von Johannesburg nach Mosambik, welcher grundsätzlich sicher und natürlich sehr schnell ist.

    Damit genug zum Thema Transport in Südafrika, ich hoffe der Artikel war nicht zu lang und kann jedem, der neu in Südafrika ankommt ein paar Tipps an die Hand geben.
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  • Day2

    Geht ja gut los

    October 20, 2018 in South Africa ⋅ ⛅ 11 °C

    Kaum haben wir unsere Bed+Breakfast Pension bezogen sind wir kurz vor die Haustür gegangen und haben eine sensationelle Craft-Bier Bar gefunden. Flux noch vier halbe Bier mit Hannahs Opa vernichtet und dann seelig die erste Nacht im Südafrikanischen Bett verbracht.

  • Day215

    "You are an IRONMAN!"

    April 7 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C

    Mit diesen Worten begrüßte der Sprecher die erfolgreichen Athleten des diesährigen Ironman. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine besonders schwere Version eines Triathlons. Die Wettkämpfer müssen 3,86 km schwimmen, gefolgt von 180,2 km Radfahren und zum Abschluss noch 42,195 km laufen. Der Ironman hat seinen Ursprung in Hawaii 1978, als der dort stationierte Commander entschied, die drei anspruchsvollsten Ausdauersportarten der Inseln zu einem Wettkampf zu vereinen: „Who ever finishes first, We’ll call him the Ironman“ (Commander John Collins, 1978).

    Heutzutage ist der Ironman ein eingetragenes Warenzeichen des chinesischen Unternehmens Wanda Group. Es finden weltweit Wettämpfe statt, wobei die jeweiligen Kontinente eine Bestenliste erstellen, anhand derer entschieden wird, wer bei Weltmeisterschaft auf Hawaii antreten darf. In den letzten 40 Jahren hat der Ironman sich zu einem Hochleistungs-Lifestylesport entwickelt.

    An diesem Punkt stellt sich vielleicht die Frage, was hat der Ironman mit mir zu tun? Jeder der mich etwas besser kennt weiß vermutlich, dass ich weder gerne schwimme, noch raddfahre, geschweige denn ausdauerlaufe. Um an dieser Stelle die unerträgliche Spannung aus der Situation zu nehmen, sei direkt gesagt, nein ich bin nicht als Triathlet beim Ironman angetreten. Vor einiger Zeit haben Kilian und ich bei unserem Besuch im Gym einen Mann entdeckt, der ein Volunteer-Shirt vom Ironman letzten Jahres trug. Wir fanden das weiß-rote Shirt beide ganz fetzig und schauten direkt nach dem Termin für dieses Jahr und tatsächlich, am siebten April sollte der afrikanische Ironman in PE stattfinden!

    Kurzerhand meldeten wir uns ebenfalls als Freiwillige an. Zusammen mit Charlie waren wir im T-Shirt Zelt eingeteilt. Die anderen waren auf Reise in der Zeit, weshalb zuhause ohnehin nicht viel los war.

    Um 14 Uhr sollte unsere Schicht beginnen, allerdings waren viele Straßen in der Stadt für die Wettkämpfe gesperrt worden, weshalb unser Uberfahrer einige Umwege in Kauf nehmen musste. Schlussendlich erreichten wir unser Ziel, mussten uns allerdings noch durch die Zuschauermenge kämpfen. Pünktlich mit den ersten Athleten, die im Ziel ankamen (Bestzeit knapp acht Stunden) standen wir im Zelt und verteilten die T-Shirts.

    Die nächsten fünf Stunden waren relativ unspektakulär, wir verteilten dutzende Shirts an Menschen aus aller Welt. Interessanterweise waren beinahe alle Teilnehmer des Ironmans aus Europa oder Nordamerika. Da die Staatsbürgerschaft keinen Einfluss auf den Wettbewerb hat, ist es jeder Person erlaubt an Wettkämpfen überall auf der Welt teilzunehmen, mit Ausnahme des hawaiianischen Ironman, denn für die Mutter der Langdistanz-Triathlons muss man sich seinen Startplatz verdienen. Wie dem auch sei, von den afrikanischen Ländern hatte nur Südafrika selbst Vertreter geschickt, welche jedoch nach meinen Schätzungen weniger als zehn Prozent der Gesamtzahl an Athleten ausmachte.
    Tatsächlich war auch einer der beiden Teilnehmer, die während des Wettkampfes ums Leben kamen aus Südafrika. Beide hatten beim Schwimmen medizinische Hilfe angefordert und zumindest einer ist, meines Wissens nach, erst im Krankenhaus an einer Herzattacke gestorben.

    Um kurz nach sechs machte ich zusammen mit einem deutschen Studenten aus Salzgitter, der ein Auslandssemester in PE macht, Mittagspause. Alle Helfer des Ironman bekamen Gutscheine, die ihnen eine kostenlose Mahlzeit in einem der naheliegenden Restaurants/Imbissbuden sicherten. Wir gingen in ein Hotelrestaurant am Boardwalk (große Anlage am Kingsbeach) und bestellten unser Essen. Auf den ersten Blick wirkte das Restaurant etwas edler, die Speisen und Preise waren jedoch eher knapp über dem Durchschnitt. Dennoch gefiel mir die Atmosphäre.

    Gegen Null Uhr etwa waren wir mit unserer Schicht fertig. Es fehlten nur noch zwei Läufer, aber die Abbauarbeiten waren bereits im vollen Gange. Candace unsere Teamleiterin entließ uns mit einem großen Dankeschön, dass alles so reibungslos funktioniert hatte.

    In meinen Augen hat das Event auf jeden Fall Spaß gemacht, allerdings hat man in unserem Zelt realtiv wenig vom eigentlichen Wettampf mitbekommen, dafür lernten wir jeden einzelnen Athleten kennen. Trotzdem waren die zehn Stunden im Zelt stehen oder die Ironmen registrieren ziemlich anstrengend und es war definitv das schwersterarbeitete Shirt für mich bisher.
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  • Day216

    Besuch aus Tansania

    April 8 in South Africa ⋅ 🌙 16 °C

    Die nächsten Blogeinträge werden Teile der Leserschaft vermutlich besonders interessieren, denn während ich beim Ironman T-Shirts verteilte war mein alter Freund Ben auf dem Weg von Tansania zu mir nach Südafrika.
    Seine Reise war, obwohl die Distanz wesentlich kürzer ist, um einiges anstrengender als meine Anreise aus Deutschland (siehe Blogeintrag: „Die Reise“). Beginnend mit einer mehrstündigen Busfahrt zur Landeshauptstadt Dar es Salaam, von wo aus er nach Kigali, der Hauptstadt Ruandas flog, wo ihn ein kurzer Aufenthalt erwartete, bevor es mit Ruanda Airlines nach Kapstadt ging. In Kapstadt angekommen stieg Ben in den Nachtbus und war etwa zwölf Stunden später in PE. Die Gesamtreisedauer betrug etwa 48 Stunden.

    Wer genaueres über die Reise erfahren will, muss sich noch eine Weile gedulden. Es werden von Bens Seite noch detailiiertre Beitrage ab einem bestimmten Zeitpunkt im September folgen. Sein Blog ist unter folgendem Link zu erreichen: https://findpenguins.com/9s1yn9xlkzjsr

    Wie dem auch sei, am 08. April sammelte ich ihn um sechs Uhr morgens in Newton Park, hinter dem Greenacres Hospital ein. Nachdem wir seine Sachen bei uns zuhause abgeladen hatten, gingen wir in einem kleinen Lokal in der Nähe frühstücken. Ursprünglich wollte ich ihm das Bocadillos zeigen, aber leider hatte dieses noch geschlossen. Das Café daneben lockte dafür mit einer ziemlich leckeren Frühstückspizza. Mit viel Käse überbacken und getoppt mit geviertelten Avocadostreifen, ließen wir es uns gut gehen uns schnackten eine ganze Weile über die Reise, den Freiwilligendienst und die guten alten Zeiten.

    Für alle, die es vielleicht noch nicht wissen: Ben ist weltwärts-Freiwilliger des Deutschen Roten Kreuzes Münster in Tansania. Seine Einsatzstelle ist am Fuße des Kilimanjaro, wo er die Lehrkräfte an mehreren Schulen im Unterricht unterstützt, dass Volleyballteam coacht und mehrmals die Woche mit seinen Mitfreiwilligen für die Caféteria kocht.

    Nachdem wir gefrühstückt hatten, zeigte ich ihm meinen Arbeitsplatz im Center. Wir durften einer Chorprobe zuschauen und verzehrten ein paar ausgesprochen gute Muffins.

    Am Abend feierten wir gemeinsam mit der ganzen WG in Lailas Geburtstag (sie ist bereits 20) hinein. Es war eine ziemlich gute Stimmung, aber leider hatte ich den ganze Abend über schon leiche Kopfschmerzen, weshalb ich um kurz nach zwölf ins Bett ging.

    Die nachfolgenden Beiträge werden wieder etwas kürzer getaktet sein, da wir auf Reisen meistens jeden Tag etwas Neues erleben.
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You might also know this place by the following names:

Port Elizabeth, ፖርት ኤልሳቤጥ, بورت إليزابيث, Горад Порт-Элізабет, Порт Елизабет, Port Elisabeth, Πορτ Ελίζαμπεθ, Puerto Elizabeth, پورت الیزابت, Porto Elizabeth, פורט אליזבת, पोर्ट एलिज़ाबेथ, PLZ, ポート・エリザベス, პორტ-ელიზაბეთი, 포트엘리자베스, Portus Elisabethae, Port Elizabetas, Portelizabeta, पोर्ट एलिझाबेथ, پورٹ الزبتھ, Порт-Элизабет, พอร์ตเอลิซาเบท, Порт-Елізабет, Port Elizabet, IBhayi, 伊莉莎白港, Ibhayi

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