South Africa
Pretoria West

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3 travelers at this place:

  • Day9

    The Colours of South Africa

    October 11 in South Africa ⋅ ☁️ 22 °C

    Nächste Ziel von unsere Reise ist das Mashatu Game Resort Botswana 🇧🇼 Immer wieder sind wir begeistert von der Farbenfrohe Menschen in Afrika

  • Day5

    1. kommt es anders - und 2. als man denk

    April 15 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir haben überraschend viele followers und Kommentatoren – für sie, uns selber und die schweigende Mehrheit bloggen wir hier. Mit viel Text treu dem Motto: Rolf kann alles – ausser kurz. Und mit möglichst vielen Bildern und Videos – für die sind Olaf und Jürgen zuständig. Das Team funktioniert als ganzes ohne dass einzelne überfordert werden. Jeder macht das was er gerne macht und/oder gut kann.
    Handwerkliches, praktisches, fahren etc liegt der Schwerpunkt bei Jürgen und Olaf; Fritz meinte bereits 3 Taxifahrern 4.000 € gegeben zu haben, um ‚nur rumgefahren‘ zu werden… (Dünnhäuter hätten dies evtl als Beleidigung der Tour empfinden können); Orga; engl Kommunikation; Buchführung und Blog-Text liegen bei mir – Rolf. Kann ich und mach ich gerne.
    Beim check-out kocht noch mal mein Ärger über die blöde Buchung von mir hoch, weil wir den zu früh gebuchten Tag als ‚no show‘ zu 100% zahlen müssen. Over all passt der Betrag aber für diese sehr gute, hochwertige, exclusive guest house ‚kaia tani‘. Die ganze Anlage ist klein aber toll, der service sehr gut, das Essen fantastisch und das Bier kalt. Sehr gut dass wir hier waren. Jeder ist zufrieden.
    Wir haben es nicht eilig, frühstücken genussvoll und packen in Ruhe. Fahren in den Ort in eine Mall und machen unseren Basiseinkauf. Erst wissen die beiden youngsters Fritz und Olaf noch nicht, warum wir einen cooler und crashed ice kaufen – verstehen dann aber sehr schnell: improvisierter Reisekühlschrank für Wurst, Käse, Obst – und vor allem für kaltes Bier am Abend.
    Wir besprechen noch die heutige Tour, weil wir vom Plan abweichen, um doch an der alten Goldgräberstelle ‚Pilgrims Rest‘ vorbeizufahren. Dann die für heute geplanten Wegpunkte ‚God’s Window‘ und Blyde Canyon. Dann noch den Süden vom Kruger Park und anschließend schauen, wo wir übernachten.
    Der neue Plan ist gut – aber nicht gut genug. Wir vergessen, dass hier Mitte April nicht Frühjahr mit länger werdenden Tagen ist, sondern Herbst mit bereits kurzen Tagen. Ab 18:00 h ist es dunkel, man sieht nichts mehr von der Landschaft - und vor allem übersieht man zu leicht die sehr vielen ‚potholes‘ das sind z.T. radtiefe Schlaglöcher, die über die hälfte der Straße gehen. Vermutlich wird unser Auto – das bei Übernahme 3.xxx km hatte und arg neu war – in den 25 Tourtagen 25 Monate älter wird… Insofern hat es an manchen Punkten also auch Vorteile so eine Art Baustellenauto zu haben.
    Mit vollem Tank starten wir Richtung Pilgrims Rest. Nett, hübsch, historisch alt, unspektakulär – da wir ausserhalb der Saison sind: ohne Touristen. Als größte Attraktion empfand Olaf die alten, verrosteten Autoruinen. Am liebsten hätte er 1 oder 2 davon mitgenommen.
    Spektakulärer war da schon god’s window – Gottes Fenster. Dieser Aussichtspunkt trägt den Namen zu Recht. Bei uns hat der Liebe Gott leider diesiges Wetter befohlen, so dass wir die Göttlichkeit der Aussicht nicht vollumfänglich geniessen konnten. Aber schön war’s. Da der Kassierer des Eintritts gerade Pause machte, wurde uns die Aussicht auch noch geschenkt.
    Der Weg von hier zum Blyde Canyon war zwiespältig. Landschaftlich eine Traumstrecke, zumal die Sonne für die Sicht und zum fotografieren traumhaft war. Strassentechnisch ein Albtraum. Über ca 30 km war die Straße mit großen Felsbrocken, Glasscherben, halben Bäumen und mit Ölpfützen und –spuren übersät. Das war kein Naturereignis, sondern von zornigen Einheimischen gemacht, die so gegen die regionale Obrigkeit protestierten und demonstrierten, wie wir am Eingangs Gate vom Blyde Canyon auf Befragen erfahren. Erstaunlicherweise läßt der Kassierer uns rein mit dem Hinweis bei der Ausfahrt einen Sonderpreis zu bezahlen. Wahrscheinlich ohne Beleg und fern der Canyonkasse. Dafür nah seiner Hosentasche… Allerdings hat er Pech – als wir rausfahren, stehen 2 weitere Kollegen neben ihm, so dass er ‚sein‘ Eintrittsgeld nicht kassieren kann. Shit happens – zum Wohle unserer Urlaubs-Kasse. Abgesehen davon, dass es immer noch diesig war, hat sich auch dieser Wegpunkt sehr gelohnt. 3 kreisrunde Felsformationen fallen einem direkt ins Auge und sind die Wahrzeichen des Blyde Canyons.
    Hier machen wir eine kleine Picnic-Pause und checken ob unsere Planung vom Morgen noch realistisch ist. Ist sie nicht. Wir brauchen ca 1,5 h bis zum Eingangs Gate vom Kruger Park und würden es bis 18:00 h – der mit Geldstrafe belegte Ausfahrtpflichtzeitpunkt – nicht mehr bis zum Paul-Kruger-Gate schaffen. Also wird die Planung wieder angepasst.
    Wir folgen den Navi-Anweisungen bis ca 17:00 h und schätzen ab, wie weit wir bis zum Einbruch der Dunkelheit noch kommen. Dort finde ich dann im Internet bei booking eine überraschend preiswerte Unterkunft, bei der die Bewertungen – auch von Deutschen – für Zimmer und Essen recht gut waren. Wegen unglaublich schlechter Straßen, vielen und großen potholes ist es dunkel als wir vor dem Hotel stehen. Es ist verschlossen – mit so viel Eisen rundherum und bis zum 1. Stock, dass uns klar war in was für einem Gebiet hier wir wohl sind. Keine Klingel, keine klopfen möglich – und niemand zu sehen oder zu hören. Auf einer Tafel finden wir aber eine Tel.-Nr. unter der wir jemanden erreichen, der 1 Min später vor der Türe steht. Dirigiert unser Auto auf einen Hof, der mit Eisen so gesichert ist, dass man weder rein noch raus kommt.
    Für einen Preis von 19 €/Pers/Nacht bekommen wir 2 sehr saubere, ordentliche Standardzimmer mit je 2 Einzelbetten. In einem Extrahaus bekommen lokale Wanderarbeiter ihr Essen – wir bekommen ein sehr gutes und sehr preiswertes Dinner in der Bar. Fritz gönnt sich 3 schottische Scotch-Whiskys zu den Bierchen, Olaf und Jürgen spülen die Jägermeister mit einigen kalten Bier runter und ich bleibe bei kaltem Bier. Alles Essen, alle Getränke und 4 heisse Frühstück am nächsten Morgen für 4 Männer zusammen 74 € - kann man das glauben??? Als Bonus oben drauf bekommen wir noch eine Lehrstunde von Jigg – dem Eigentümer. Er selber ist bereits im Rentenalter mit schottisch-holländischen Wurzeln. Über seinen Großvater berichtet er, dass er ein richtiger Schotte war: streitsüchtig – geil – Alkoholiker. Er hat einem engl Offizier vor dem 1. Weltkrieg die Frau gestohlen und wurde vielfach militärisch ausgezeichnet. Wir erfahren viel über die ‚Burenkriege‘ mit und gegen Holland und England. Über die Rolle und Sichtweise auf die Deutschen in Namibia und darüber, dass sehr viele Deutsche nach Südafrika kommen, um Großwild zu jagen. Es war ein toller Tag.
    Da Fritz unsere übercoole Reisedisziplin moniert folgen wir seiner Bitte und verabreden uns für morgen früh um 07:30 h zum Frühstück, damit wir um 08:00 h auf der Straße sind. Es gilt viele noch nicht gefahrenen km wieder teilweise aufzuholen. Morgen wird ein km-fressender Tag…
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  • Day23

    gestern Diamanten - morgen Gold

    May 3 in South Africa ⋅ 🌙 22 °C

    ... schaut Euch auch noch den restlichenText im Anschluss von dem, was ich gestern geschriebe habe an.

    Um 06:00 h ist meine Nacht zu Ende und ich setz mich wieder an die Vervollständigung des Buchführung. Noch bevor ich mit dem blog weitermachen kann, kommt Olaf. So als wäre am Vorabend rein gar nichts gewesen. Kein Kater, keine Müdigkeit, keine Probleme – evtl noch zu viel Restalkohol um als erster heute zu fahren… Ich setz‘ Kaffeewasser auf und als der Wasserkessel flötet, stehen auch die beiden anderen schon parat zum Frühstückskaffee. Mehr gibt es heute nicht. Ich verspreche uns allen ein gutes Frühstück im Palace of lost city. Noch vor 08:00 h sind wir unterwegs. Entsprechend früh sind wir dort. Das TomTom-Navi hat uns an ein Mitarbeiter-Einlass-Gate geführt – nicht an den Haupteingang. Der Wachmann will uns erst nicht reinlassen, sondern verweist und an das Hauptgate – mit Freundlich- und Beharrlichkeit erreichen wir aber unserer lass-mich-bitte-durch- Ziel. Und fühlen uns im Vorgarten vom ‚Palace of lost city‘. Irgendwas stimmt hier nicht – ich weiß nur noch nicht was. Vor dem Palast wieder ein Wachhäuschen mit Schranke. Und wieder der Spruch, dass wir zur Rezeption wollen, um nach Zimmern zu fragen und hier frühstücken wollen. Ein Anliegen, das den Wachmann irritiert. Man könne nur online Zimmer buchen – nicht an der Rezeption. Irgendwie alles ein wenig komisch. Von vergleichbar großen Hotels auf der Welt bin ich vollkommen anderes gewöhnt: problemloses erreichen der Eingänge; Lobby; Buffets etc. Hier scheint das nicht üblich zu sein. Mit gleicher Methode wie beim 1. Wachmann, läßt uns dieser auch durch. Wir fahren einmal um den check-in-Kreisel vom Palace und dann in die Tiefgarage, wo uns die Schranke ohne Diskussion geöffnet wird. Als wir rauslaufen, wird einem BMW-Fahrer die Einfahrt verweigert. Wir kennen weder unseren Einfahrt-Erlaubnis-Grund noch den der Verweigerung.
    Interessiert, neugierig, begeistert und fotografierend betreten wir den Palace. Am Eingang ein highlight für Olaf: ein 8-Zyl Lamborghini mit 650 PS und 305 kmh Spitzengeschwindigkeit für 305.000 Euro. Offenbar verkehrt hier das Publikum dafür. Spricht für die gestern genannten Zimmerpreise…
    An der Rezeption frage ich nach 2 Zimmern für 2 Nächte. Die Dame sagt mir die Preise nicht – sie schreibt sie auf, als wäre es etwas peinliches und ich kommentiere, als ich die Zahl sehe: ich wollte den Palast nicht kaufen…. Sie lacht. Macht darauf aufmerksam, dass es unüblich ist, hier zu buchen. Online sei billiger. Marginal ;-))) Können wir die Zimmer sehen, bevor wir buchen. Nein – das machen sie nicht. Wir können uns die Bilder im Web anschauen. Wie ist es mit Frühstück? Haben Sie Buffet? Frühstück eigentlich nur für Hotelgäste – ich soll beim Concierge nachfragen, ob der was machen kann… Wo ist das Casino? Der Palace ist kein Casino – nur ein Hotel. OK – das ist ein erster erklärender Puzzle-Stein…
    Nächste Station: Concierge. … geht eigentlich – der boy geht mal den Oberkellner fragen… wir ohne zu warten dem ‚Boy‘ hinterher. Vor dem Restaurant werden wir nach der Zimmernummer gefragt… der Boy kommt mit der pos Info zurück: wir dürfen hier frühstücken. Mmmh – diese Entscheidung war nicht so einfach zu bekommen. Hatte ich mir vollkommen unproblematischer vorgestellt. Wir werden zum Tisch geführt, nach Kaffee, Toast und Champagner gefragt. Wir nehmen schon mal alles – ist in der Pauschale mit drin. Fritz fragt sorgenvoll wieviel das Frühstück hier kostet – und ist schockiert, dass ich das nicht weiß. Weil ich nicht danach gefragt habe, sondern – auch ohne den Preis zu kennen – in einem solchen Hotel frühstücke. Gelegentlicher Lebensgenuß ist nicht gerade seine Kernkompetenz – ausgeprägte Sparsamkeit schon eher. Treu dem Motto: Sparsamkeit ist eine dauerhafte Einnahmequelle. Darauf in Einzelfällen zum Wohle von Genuß zu verzichten, ist ihm mehr fremd als geläufig.
    Da die Entscheidung aber gefallen ist, gibt er sich auch gerne diesem für ihn eher befremdlichen Genuß hin. Champagner; frisch gepresster Orangensaft; ein kalt-warmes Buffet, dass keinen Wunsch offen läßt. Er bemüht sich so viel von den Leckereien zu probieren, wie’s geht. Und die besonders leckeren Dinge noch mal nachzulegen. Was zur Folge hat, dass er nachher leise über seinen ‚Ranzen‘ klagt, der wegen Überfülle leicht spannt…
    Ein schöner Morgen – tolle Eindrücke, super Foto- und Video-Motive. Wir holen uns beim Concierge noch einen Plan des Geländes und stellen nun erst fest, was ‚sun city‘ ist. So eine Art Erlebnispark/Disneyworld. Mit Eintritt-Zahlung am Haupteingang (was wir ja nicht gemacht haben, weil wir in Unkenntnis durch den Lieferanteneingang gekommen sind). Activity Center mit allen denkbaren Unterhaltungsmöglichkeiten; einem Wellenbad; einem Casino; Messehalle; mehreren Hotels usw. Trotzdem ist es nicht unser Urlaubsgeschmack und wir sind schneller durch, als gedacht.
    Zum ersten Mal in 3 Wochen haben wir für die 3 Stunden Resttag keinen vorgegebenen Plan oder Ziel mehr. Ein ungewohntes Gefühl. Also beschließen wir, in das Pub in der Nähe unserer Unterkunft zu fahren, das Olaf heute morgen irrtümlich für die Fütterungsstelle für Löwen gehalten hat. Das trifft aber nur zu, wenn man ihn als zu fütternden Löwen betrachten würde… Wegen des opulenten Frühstücks brauchen wir hier nichts mehr zu essen, sondern beschränken uns darauf etwas gegen unseren Durst zu tun.
    Kurz vorm Dunkelwerden sind wir ‚Zuhause‘ – setzen uns noch zusammen und ratschen. Morgen geht es nach Johannesburg in eine Goldmiene.
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Pretoria West

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