South Africa
KwaZulu-Natal

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169 travelers at this place:

  • Day16

    Chill Time out

    January 21 in South Africa ⋅ 🌬 24 °C

    Wir waren für 2 Nächte in East London. Als wir dort ankamen, war ich so fix und fertig. Wollte einfach nur noch ausruhen. Aber erstmal kauften wir bei Spar ein, denn bei Sugar Shack ist Self-Catering angesagt. Wir kochten Hackfleisch-Gemüse-Pfanne. Nach dem Essen habe ich ein tolles Buch von Heike durchgelesen "Morgen kommt ein neuer Himmel". Sarah hat über Südafrika recherchiert und ein bisschen im (langsamen) Internet gesurft (nix für mich, meine Geduldsfaden ist gerissen). Im Sugar Shack hatten wir ein 4-Bett-Zimmer für uns allein und hatten somit auch unsere Ruhe. Das Sugar Shack war interessant. Wir wohnten mit den Einheimischen zusammen und einer davon konnte sogar ein bisschen Deutsch, weil er mit seiner Trommel mal auf einer Deutschlandtour war. Der war cool drauf, mit ihm haben wir nett unterhalten.

    Tag 2 in East London waren wir kurz in der Stadt und waren enttäuscht, wie hässlich sie ist. :D hier gibt es aber viele Autohäuser und viel Industrie. Danach wollten wir mit dem Trommler Richard Sandsurfen. Leider war es zu windig, also haben wir noch ein Chill Tag eingelegt.

    Und gestern waren wir den ganzen Tag mit dem BazBus unterwegs. Aua Popo! Bäh.

    Heute freuen wir uns auf die nächste Attraktion, die wir antreten werden.
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  • Day23

    Best Hiking ever

    January 28 in South Africa ⋅ ⛅ 26 °C

    Wow. Einfach nur WOW!
    Erstmal die Busfahrt. Der Fahrer musste immer hupen, wenn Tiere auf der Straße stand (Pferde, Kühe, Schafe..). Das würde in Deutschland gar nicht geben, freilaufende Tiere.
    Dann als wir fast auf dem Berg waren, war die Fahrt so ruppelig. Unglaublich, dass unser Führer sich traut mit dem Bus hier durch zu fahren. Wir hätten Angst, dass das Fahrzeug n Schaden bekommen würde. Und plötzlich war da ein Fuchs. Der ist vor uns gerannt, und dann in die Berge verschwunden. Cool!

    Dann ging der Hike los. Sarah hatte gestern den ganzen Tag den Rucksack gehabt, so durfte ich den Rucksack heute den ganzen Tag tragen. Komischerweise ging ich schnell aus der Puste. Keine Ahnung was los war. Sarah meinte, vielleicht wegen der Luftfeuchtigkeit. Wir hatten Nebel und so gar keine Aussicht auf die schöne Täler gehabt. Einerseits traurig, aber anderseits auch interessant anzusehen. Man hatte das Gefühl neben sich einen weichen Boden zu haben, wo man sich hinlegen könnte. Höhö, es kam aber keiner auf die Idee sich fallen zu lassen. (Gott sei Dank :D)
    Wir machten mehrere Pausen, wegen mir.. :/
    Dann an einem Platz, ich setzte mich hin und fragte belustigt Sarah, na was glaubst du, wo es weiter geht? Da am Weg entlang oder wir müssen da auf dem steilen Hang hochklettern. Sie guckt mich, na klar am Weg entlang. Und dann hat der Führer eine Rede gehalten, wir müssen auf die lose Steine aufpassen und vorsichtig herantasten und so weiter. Sarah und ich guckten uns ungläubig an. Waaaaaas? Da hoch? Never ever! Die fitten Mädels fingen schon an zu klettern. Ich nur zum Führer: I don't believe it!
    Den Rucksack habe ich Sarah abgegeben. Das war zu krass. Der Führer war die ganze Zeit bei mir. Habe immer Kommentare abgeben wie, "Where is the Cable car?, How long?, End of the Way is the waterfall?, Will I survive it?" Er antworte und lachte immer. Mittendrin dachte ich echt, ich muss vom Hubschrauber abgeholt werden. Ihr glaubt gar nicht, wie anstrengend das war. Sarah auch noch hopp, hopp zu mir.
    Oben angekommen, war ich so fix und foxy und musste mich erstmal hinlegen. Man war ich stolz auf mich. Bei den anderen sah das mühelos aus. Obwohl Sarah hat zugegeben, dass es für sie auch anstrengend war. "Ich muss mehr Sport machen", war mein erster Gedanke da oben. Und dann fragte ich, wo ist der Wasserfall? :o ich sehe nichts. Wir legten erstmal ne Pause ein, aßen was von unserem Lunchpaket. Und eine Schafherde gesellte sich zu uns. Thihi.
    Dann ging es weiter zu dem Wasserfall. Wir waren am Ursprung. Wir konnten leider den eigentlichen Wasserfall, aufgrund des Nebels nicht sehen. Aber unsere Füße haben sich für die Erfrischung bedankt.
    Wir saßen dann ne Weile auf einem großen Felsen. Ein Reisender Omer zeigte auf einmal in unserer Richtung, Sarah und ich drehten uns um. Mein Gott haben wir uns erschrocken, es waren Einheimische, sie sahen schon n bisschen gefährlich aus. Waren aber ganz harmlos und saßen einfach nur da. Omer hat gefragt, ob er sie fotografieren dürfte. Sie bejahten.
    Dann ging es wieder weiter und wir wurden mit weiteren geilen Aussichten belohnt.
    Der Führer ging Stückchen runter und dann sagte er, da geht's runter.
    Ich machte nur ein erstauntes Gesicht. Waaaaaas? Mit der Leiter da? Ohne Sicherheit? Ohne Gurt und Seil und so? OMG! Sarah und ich guckten uns nur an. OMG! Unsere Herzen bebten. Der Führer hat gefragt, wer von uns mehr Angst hat. Sarah zeigte zuerst auf mich. Ich habe gesagt, ich habe keine Höhenangst, nur Angst davor, dass ich ausrutsche oder wenn ich nicht mehr festhalten könnte. Der Führer entschied sich für Sarah und begleitete sie die Leiter hinunter.

    Das war auch ein geiles Gefühl. Das war Abenteuer, das sag ich euch.
    Wir waren nur froh, als wir unten ankamen, aber gleichzeitig auch stolz auf uns, dass wir diese Sache durchgezogen und geschafft haben.

    Danach war der komplette Hike harmlos. Laufen und schöne Aussicht genießen. Freilaufende Affen beobachten, afrikanischen Biber gesehen und Krabbeltierchen (Tausendfüßler, Borkenkäfer) entdeckt.

    Das war ein Hammah Erlebnis. Das werden wir nicht so schnell vergessen.
    Best Hiking ever.

    Am Ende waren wir so kaputt, aber GLÜCKLICH!
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  • Day310

    Rhino Paradise

    December 12, 2018 in South Africa ⋅ ☀️ 27 °C

    Über Newcastle ging es zum Hluhluwe-Imfolozi Nationalpark. Wir verbrachten drei Nächte in der Nähe und besuchten den Nationalpark tageweise. Der Nationalpark ist einer der schönsten, die wir bisher besucht haben. So viele Nashörner wie hier haben wir noch nirgends gesehen. Sogar drei Mütter mit ihren Babys konnten wir hier beobachten und natürlich auch viele andere Tiere.

    Die letzte Nacht haben wir in Santa Lucia wiedermal in einem Zelt verbracht. Die Region ist sehr bekannt für Nilpferde und Krokodile. Manchmal kommen die Tiere auf ihrer nächtlichen Suche nach Gras, bis in die Wohngebiete und man muss im Dunkeln achtsam sein.

    Nun geht es weiter ins Königreich Eswatini - auch bekannt als Swaziland. Das Land, dass dieses Jahr unter anderem wegen der Verwechslung mit Switzerland seinen Namen geändert hat.
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  • Day11

    Hiking and Golfing

    January 6 in South Africa ⋅ ⛅ 22 °C

    🕣 8:30 Uhr war Treffen im „Club“, angeboten wurden vier Touren durch die Drakensberge, 2 bis 4 Stunden, wir also in unser Trekkingoutfit mit Stiefeln und 🎒 waren ganz gespannt, was da jetzt passiert 🙄

    genau an diesem Morgen wurde allerdings nur ein Spaziergang von genau 20 Minuten um den hauseigenen See angeboten und das auch noch mit einem Guide ... super ... da waren wir ja genau richtig 😳 so hatten wir uns das nicht vorgestellt,

    flux haben wir die Dinge selbst in die Hand genommen und sind alleine los, der Weg führte uns durch einen Wald, es war noch früh und bis auf das Vogelgezwitscher haben wir nur unseren Atem gespürt. Nach einer Stunde sind wir an einer Grotte mit einem Wasserfall angekommen, bei der hohen Luftfeuchtigkeit waren zig Moskitos unterwegs und wollten sich den Bauch vollschlagen, aber nicht mit uns, wir waren vorbereitet und hatten uns eingesprüht 😃

    nach einer Trinkpause ging es zurück,

    der Tag war noch jung und der nächste Golfplatz gleich nebenan 🏌️‍♂️ da wir unsere Golfhandschuhe eingepackt hatten, gab es für uns nur ein Ziel ... einmal in Südafrika Golf zu spielen 🏌️‍♀️⛳️ natürlich hat Melanie mit Ihren phantastischen Abschlägen und Puts mich an die Wand gespielt ... keine Chance an diesem Tag 😐

    die Drakensberge waren bislang nicht so spektakulär für uns, aber wir konnten uns dort von den vielen Stationen ein wenig erholen

    @Benni, natürlich habe ich ein neues Cap 🇿🇦 😎 schade für die schönen Fotos, seit gestern können wir keine Bilder mehr hochladen, weil das Internet hier schwächelt, sorry vielleicht später 😕
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  • Day10

    Drakensberge

    January 5 in South Africa ⋅ 🌙 15 °C

    jep, da sind wir wieder 😎

    unser Guesthouse hat uns am nächsten Tag mit einem leckeren Frühstück am Pool empfangen, frische Früchte, Rühreier mit Toast und einem Kaffee und das Beste war, wir waren wieder mal die einzigen Gäste auf der Terrasse, jede Unterkunft bis auf das Stadthotel in Cape Town hat etwas Besonderes, so hier im Aha Hollandaise. Der Typ an der Reception erinnerte mich zwar an einem der Darsteller in der Rocky Horror Picture Show, aber er war superfreundlich und hilfsbereit.

    Anschließend ging es wieder auf den Highway, Ziel die Drakensberge. Die Landschaft veränderte sich, die Küstenregion hinter uns gelassen, fuhren wir in eine Gegend mit üppiger Vegetation und relativ hohen Bergen. Die Straßen, die dorthin führen, stellt man sich nicht mit afrikanischen Schotterpisten vor, sondern haben absolut europäischen Charakter, breite mehrspurige Straßen; wir haben uns Afrika bis hierhin völlig anders vorgestellt. Weiter auf unserem Weg zu der Unterkunft sind wir aber mehr und mehr in ärmeren Regionen unterwegs gewesen, Wir sahen Lehmhütten, Ziegen und Rinder auf der Straße, Menschen mit Sonnenschirmen, die kilometerlange Fußmärsche hinter sich ließen, nur weil sie kein Geld für irgendein Transportmittel haben. In dieser Gegend waren wir dann ganz gespannt auf unser Resort ...

    😳

    alles was wir bis hierhin gebucht hatten war top, klein schnucklig und sehr persönlich ... aber hier in dieser Einöde erwartete uns eine Urlaubsanlage vom Feinsten...

    Kinderanimation, Beschallung überall, Beachvolleyball, Paintball, Karaoke am Abend etc., um nur so ein paar Dinge zu nennen,

    wir suchten verzweifelt nach einem ruhigen Plätzchen, leider vergebens ...

    das Zimmer war aber ok, abseits vom Rummel und auch das Abendessen war echt gut, Buffet zwar, aber in einer spitzen Qualität,

    morgen gehen wir auf große Wanderung durch die Natur und werden sicher die Drakensberge näher kennenlernen
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  • Day16

    Frei wie ein Vogel

    January 21 in South Africa ⋅ 🌬 22 °C

    Das war ja mal mega heute. Wir sind heute über 16 Seilen "geflogen". Eins war nah am Wasser, wenn man die Füße nicht hoch genug gehoben hat, könnte man nass werden.
    Diese eine Park ist echt der Wahnsinn. Wir haben Zebras, Bullen, Giraffen und Antilopen gesehen.

    Nur die Autofahrt war ein bisschen turbulent. Der Fahrer war anfangs zu sehr aufs Handy fixiert, ist manchmal zu schnell gefahren, wurde angehalten von Polizisten (hatte keinen Führerschein dabei, sein Autonummernschild war nicht dran, sondern lose beim Beifahrersitz, er musste nur seine Passport Nummer sagen und durfte weiter fahren :o) und wenn er falsch gefahren ist, hat er ganz schnell gewendet.
    In dem Park waren so einige Straßenschäden, wo wir runter und schnell rauf, Kopf hätte an die Decke gestoßen werden können. Wir haben es überlebt. Schweiß von der Stirn abwisch.
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  • Day20

    Durban

    January 25 in South Africa ⋅ ☁️ 23 °C

    Hier leben wir luxuriös in einem Hotel, wo wir Privatsphäre haben und morgens n geilen Frühstück mit warmen Würstchen, Eier, weiße Bohnen, Gemüse und Früchtesalat und und und... wir essen uns richtig satt. :D

    Wir besuchten das Kwa Muhle Museum. In dem Gebäude, wo das Museum ist, wurde früher das Gesetz Apartheid beschlossen.

    Wir waren am Gold Mile Beach, wo wir Fahrräder ausgeliehen haben und schön am Strand entlang gefahren sind. Es gibt viele Umkleiden und Schließfächer. Voll cool. Sogar für Kinder kostenlose Swimming Pools. Aber auch Sportschwimmbecken, wo die Schwimmer trainieren können. Schon geil, so direkt am Strand. Am Ende vom Strand gibt es ein "uShaka Marine World". Das ist ein Vergnügungspark mit verschiedenen Attraktionen, wie Schwimmbad mit Rutschen, Delfin- und Haiaquarien, Zipline usw. Das hat mich schon angesprochen, hätte Bock drauf gehabt, aber wir wollen es nicht unterstützen, dass Delfine oder Haie in kleine Becken "gefangen" halten werden. Wir waren nur im "uShaka Village Walk". Vergleichbar mit "Disney Village". Am Ende entdeckten wir eine Bushaltestelle. Hurra, wir hatten beide keine Lust mehr zu laufen und sind dann mit dem Bus durch die Stadt gefahren. Einmal wurden wir sogar vom Busfahrer ignoriert und nicht abgeholt. Da sind wir zu einer anderen Station gegangen und hatten dann einen freundlicheren Busfahrer. :'D

    Am nächsten Tag gingen wir zum Gebäude, wo wir das "ILY"-Zeichen entdeckt haben, in der Hoffnung wir würden Gehörlose treffen. Eine Sozialarbeiterin hat uns zu ihrem Büro eingeladen und gefragt, wie sie uns helfen könnte. Sie hatte gedacht, wir wären auf Jobsuche. Dann haben wir verstanden, dass es sowas wie IFD ist. Wir haben uns erstmal entschuldigt und wollten die Situation erklären. Sie war ein bisschen überfordert mit unseren Gebärden und holte sich einen Dolmetscher mit ASL Kompetenz. Wir erzählten, dass wir das Gebäude zufällig gesehen haben und wollten Gehörlose treffen und gefragt, ob sie vielleicht Gehörlose Sportvereine oder Gehörlosen Zentrum in Durban hätten. Es gäbe einen Basketballverein und Gehörlosen Zentrum gäbe nur in Kapstadt.
    Schade. Dann haben die beiden uns durch das Gebäude geführt. Wir waren in der Schreinerei, wo 3 Gehörlose Männer waren. Haben ein bisschen gequatscht. Dann zeigten sie uns die Räume, wo man Hör- und Sehtest macht. Wir waren besonders begeistert, von der Blindenwerkstatt, sie machen richtig schöne Körbe, Sessel, Stühle.. wirklich professionelle Flechtarbeiten!!! Dann besuchten wir die Schmuck- und die Textilabteilung. Da waren Gehörlose und Blinde zusammen. Wir tauschten ein paar Worte aus.
    Zum Schluss bedankten wir uns bei der Sozialarbeiterin und der Dolmetscherin. Cool, dass es sowas auch in Afrika gibt. Im März haben sie sogar ein Projekt, wo sie Gebärdensprache publik machen wollen. Toll! Leider sind wir schon weg.

    Wir wollten zu einem Tempel. Im Internet hat man empfohlen dorthin zu gehen. Aber als wir ankamen, waren wir enttäuscht. Man kann den Tempel nur von außen betrachten. Man konnte nicht reingehen und rundherum war alles Markt. Überall wollte jeder was verkaufen. 🙈

    Die Florida Street ist wie ne Food Street. Links und rechts konnte man essen und trinken.

    Uns ist in Durban aufgefallen, dass es hier viele Schulen gibt! Wir haben sogar eine Privatschule beim Sportunterricht zugesehen. Schwimmen, Cricket und Basketball bieten sie an.

    Was besonders süß war, als wir am Strand entlang spazierten, haben wir Affen entdeckt. 😍😍😍 sie waren so verspielt und klein. Einfach niedlich.
    We 💗 Monkeys! 😁
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  • Day108

    KwaZulu-Natal

    December 28, 2018 in South Africa ⋅ ☁️ 18 °C

    Eines der wundervollsten Dinge am Reisen ist wohl, die Gastfreundschaft und Offenheit der Einheimischen spüren zu dürfen.
    Sally, die wir im Yoga Retreat in Tofo kennen gelernt haben, hat uns nicht nur über Weihnachten zu sich nach Johannesburg eingeladen, sondern auch an ihre Eltern nach Shongweni, einem Vorort von Durban mitten in der Provinz KwaZulu-Natal vermittelt.

    So sitzen wir nun in der Stube des alten Bauernhofs mit Brian und Aneleen, die sich lustigerweise gegenseitig „Schatz“ nennen.
    Ein Überbleibsel aus ihrer Kindheit in Namibia.
    Strom gibt es gerade nicht. Brian guckt uns entschuldigend an, hebt die Schultern und meint lachend: „Sorry Guys. But this is Africa.“ Er ist natürlich vorbereitet und schmeißt seinen Generator an. Im schwachen Schein des Notfalllichts erzählen sie uns, dass sie sehr verärgert über ihre Politiker sind. Die verkaufen wohl Strom für teures Geld ins Ausland (der Erlös geht dann in die eigene Tasche) und gleichzeitig verordnen sie geplante Stromausfälle, wofür es sogar richtige Zeitpläne gibt (welche jedoch sehr selten eingehalten werden). Sprich, man weiß nie, wann und wie lange man mit Strom rechnen kann. Das ist uns schon an mehreren Orten in Südafrika aufgefallen. Allgemein klagen die beiden sehr über die Korruption in ihrem Land. Der Polizei kann man gleich gar nicht vertrauen. Jeder, der sich vor Einbrechern schützen will, muss eine „Armed Response“ (eine Art Privat-Security) engagieren.
    Brian ist auch hierfür gewappnet und hat neben seinen 3 Wachhunden (und natürlich dem Dackel „Buddha“) ein Gewehr zuhause. Dazu erzählt Aneleen, die wegen ihrer Gänsezucht auch „The Duck Lady“ genannt wird, eine verrückte Geschichte: Auf ihrem Grundstück gibt es Pythons und schwarze Mambas, die liebend gerne Gänse und ihre Eier fressen.
    Eines Tages kam eine große Schlange ins Haus hereinspaziert, die sie nicht fangen konnten, weil sie sich direkt hinter die Küchenzeile verkrochen hat. Mehrere Tage mussten sie mit dem Wissen leben, dass dieses giftige Ding irgendwo im Haus herumschleicht. Als Brian gerade nicht da war, entdeckte Aneleen die Schlange und schnappte sich das Gewehr, mit dem sie dann bäuchlings auf dem Boden liegend das Tier niederstreckte. 7 Volltreffer, aber Brian meint, den Einschusslöchern in der Wand nach müsste sein „Schatz“ noch einen ganze Reihe mehr Schüsse abgefeuert haben.
    Selbst ist die Frau!
    Es ist ein richtig schön geselliger Abend zwischen politisch-geschichtlichen Gesprächen und, viel wichtiger, zahlreichem Anstoßen mit dem hauseigenen Bier. Tatsächlich besitzt Papa Brian eine Brauerei in Durban, für die er - und jetzt haltet euch fest - Hopfen aus Tettnang importiert. Ist das nicht verrückt?
    Aneleen hat, wie es sich für eine richtige Mama gehört, ein deftiges Abendessen für uns zubereitet.
    Am Ende ist es natürlich das gleiche Spielchen wie schon so oft - sie räumt nicht ab, bevor wir alles aufgefuttert haben.
    Die Geschichten werden immer wilder und Brian immer lustiger. „Sorry Guys, i am super stoned at the moment. I smoked a joint an hour ago.” sagt der 72jährige und macht sich lachend auf zu seinem Truck. Er müsse zur Tankstelle fahren, Benzin holen für den Generator. „Schatz! You forgot the money!” ruft seine Gattin. Sie drückt uns ein paar Scheine in die Hand und wir springen mit dem Geld in der Hand Brian hinterher und hüpfen in seinen Jeep.
    Auf der Fahrt erzählt er uns einiges über die Apartheid-Zeit und die aktuelle Situation. Zum Beispiel berichtet er, dass es heutzutage eine Art umgekehrten Rassismus bzw. Diskriminierung gibt. Wenn auch nicht in solch einer schlimmen negativen Form wie damals. Dunkelhäutige Südafrikaner bekommen beispielsweise momentan wohl viel einfacher einen Studiumsplatz als Weiße. Und er erzählt, dass in letzter Zeit viele weiße Landbesitzer auf ihrer Farm getötet wurden, so auch sein guter Freund.

    An diesem Abend auf der Gänsefarm der Stewarts dürfen wir eine unglaubliche Gastfreundschaft, Offenheit und Lässigkeit erleben.
    Gleichzeitig bekommen wir einen kleinen Einblick in die konfusen Beziehungen zwischen den Völkern Südafrikas. Die Schranken zwischen den Ethnien verlieren zwar allmählich an Bedeutung. Angesichts der langen Rassentrennung sind die Verhältnisse jedoch immer noch kompliziert und für Ausländer wie uns nur schwer zu überblicken und nachzuvollziehen. Allein schon die Tatsache, dass es elf offizielle Landessprachen gibt, zeugt von einem kunterbunten Zusammenleben in dieser sogenannten Regenbogennation.

    Dieses Wissen gewinnt so richtig an Farbe, als wir am nächsten Tag ein Zulu-Dorf besuchen, das uns die Stewarts empfohlen haben. Es ist eine Art Outdoor-Museum dieses einst sehr kriegerischen Stammes, wir dürfen in die pastellfarbenen rondavels (Rundhäusern), den Frauen beim Kochen zuschauen und deren Kleidung mitsamt des Perlenkettenschmucks bestaunen.

    Ich frage einem der Zulus Löcher in den Bauch, weil ich seine Kultur, seine Klicksprache und seine Lebensweise so arg spannend finde. Er verrät mir, dass heutzutage immer noch alle Zulu-Männer mindestens 11 Kühe an die Familie der zukünftigen Ehefrau zahlen müssen. Er schaut Felix an und fragt: „Did you also have to pay eleven cows for your wife?”

    Wir schütteln den Kopf und lachen. Wenn der wüsste, dass ICH Felix den Heiratsantrag gemacht habe, würde er vermutlich vom Glauben abfallen....
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  • Day22

    Dach von Südafrika

    January 27 in South Africa ⋅ 🌧 21 °C

    Heute haben wir einen neuen Stempel gekriegt. Wir haben das Land Lesotho besucht. Man nennt es das Dach von Südafrika, weil das Land voller Bergen besteht. Mit dem Bus sind wir erstmal zu einer Schule gefahren und der Führer hat uns über den Schulverlauf berichtet.
    Dann ging es los mit dem Hike. Wahnsinnsausblicke konnten wir genießen. Wir waren in einer Höhle, an einer Steinmauer, wo eine Malerei zu sehen war (Geschichte), besuchten 3 Dörfer, bei einem durften wir die lesothische Milch probieren ~ die komisch geschmeckt hat ~, bei dem anderen durften wir Pap essen (die Lesothen essen es jeden Tag morgens, mittags und abends) ~ ich muss echt sagen, das schmeckt lecker, aber jeden Tag das Gleiche 🙈🙊 ~ und bei dem letzten durften wir eine alte Dame über ihr Leben befragen.

    Wir waren alle nur noch kaputt und wollten nach Hause. Zum Glück war der Bus nicht mehr weit weg. Und es ging wieder zur Kontrolle und Tschüss Lesotho. Es war ein interessanter, aber auch anstrengender Besuch.

    Zum Schluss noch Fakten: in Lesotho gibt es eine andere Währung und wird auch eine andere Sprache gesprochen
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  • Day63

    Durban, Südafrika

    November 30, 2018 in South Africa ⋅ 🌬 23 °C

    Der 3 Tag in Durban, heute ist es sehr windig. Was typisch ist, wenn die kalte Luft der Arktis auf das warme Afrika trifft. Es war aber trotzdem sehr warm und wir sind noch mal am Strand spazieren gegangen, es war wieder ein reges treiben😃

You might also know this place by the following names:

Province of KwaZulu-Natal, KwaZulu-Natal, iKwaZulu-Natal, KwaZulu-Natali, Hazolo-Natala, Kwazulu-Natal, HaZulu-Natal, KwaZulu-Natala

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