South Africa
Swartrivier

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7 travelers at this place:

  • Day2

    26.01.2017 wish u were here

    January 26, 2017 in South Africa ⋅ 🌙 19 °C

    "wish u were here" - so heißt das Hostel, welches ich gebucht hatte. Mein Zuhause für die kommenden (mind. 4) Tage. Und mein Genosse für diese Zeit heißt Marten, kommt ursprünglich aus Holland, wohnt eigentlich in Australien, trennt sich jedoch gerade von seine 16 Jahre älteren Frau, will nach Tansania emigrieren, ist gelernter blacksmith, vollständig geimpft und hat ein dezentes Alkoholproblem. Nach einer Stunde mit ihm dachte ich, ICH wäre mit ihm verheiratet - so gut kenne ich ihn bereits ... 😉

    Flug, Verpflegung der Lufthansa, baggage reclaim und Busfahrt zum Hostel waren hervorragend. Nachdem ich mich eingerichtet hatte, bin ich ins Zentrum gegangen - zur City Bowl, wie es hier heißt.
    Die "mother of all cities" präsentierte sich mir als Metropole der Gegensätze. Bei bestem Wetter sah ich Schönes & Verbautes, besonders arm & besonders reich, Interessantes & Hässliches. Hier verschmelzen nicht nur eine Vielzahl an Religionen!

    Als ich im halb neun (+1h im Vergleich zu Deutschland) wieder ins Hostel kam und geduscht hatte, war ich ganz erschöpft. Bei einem südafrikanischen Bier wollte ich meine nächsten Tage planen, aber da war Marten schon wieder zur Stelle... Nun flirtet er mir Hannah aus Finnland und ich habe mich ins Bett geschlichen. Morgen geht's auf den Tafelberg! Für heute kann ich nicht mehr...
    Schlaft gut!
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  • Day2

    Old Biscuit Mill

    December 3, 2016 in South Africa ⋅ ☀️ 27 °C

    Hallo, es wird wieder Zeit für ein Lebenszeichen. Waren am Samstag auf dem "besten" Markt Afrikas, laut unseren Gastgebern. Es war bunt, voll und lauter powergutem Essen. Es gab sogar einen deutschen Stand, von dem natürlich kein Bild gemacht wurde. Flammkuchen :)
    Ein Musiker hat live elektronische Musik gemacht und kam offensichtlich aus Berlin, da er seinen Live-Auftritts-CD aus Berlin verkauft hat. Also fühlten wir uns wie zu Hause! :)
    Tina hatte Asia-Nudeln und Vitali, spricht in der dritten Person von sich, hatte einen Koberind-Burger aus Japan oder so.
    Abends gab es ein spontanes gemütliches Beisammensein mit unseren Gastgebern Jaco und Don. Richtig feine Menschen!
    Wichtige Info an dem Abend: Im Busch ist gerade Babyzeit. Wir werden wohl lauter Tierbabys antreffen, was ja an sich nicht schlecht ist.
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  • Day39

    Wieder in Kapstadt

    March 28, 2018 in South Africa ⋅ ⛅ 15 °C

    Wir haben zwar jede Menge km gemacht, sitzen nun aber doch wieder in Kapstadt :D mit Zitronen gehandelt ;) aber endlich wieder andere Menschen und Leben auf den Straßen! Das ist schon auch was schönes.
    Jetzt geht's auf Richtung Garden Route. Und: wir haben jetzt Campingstühle :)))

  • Day118

    Kapstadt - Sylvester

    December 31, 2018 in South Africa ⋅ ☀️ 29 °C

    Am 31.12 war es dann endlich soweit, es war Sylvester und das neue Jahr stand vor der Tür. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen richtigen Plan, wie wir in 2019 hineinfeiern wollten und so wurde sich mittags vorsorglich schon mal mit Snacks und Getränken eingedeckt.

    Nachmittags wollten wir alle gemeinsam in einem Restaurant all-you-can-eat-Pizza essen gehen, mussten jedoch schnell feststellen, dass in dem gesamten Viertel, bis auf wenige asiatische Restaurants, alle Lokalitäten geschlossen hatten, da Sylvester und Neujahr nationale Feiertage sind. Daraufhin entschloss sich die Mehrheit zuhause etwas zu kochen. Nur wir Masis entschieden uns, eines der asiatischen Restaurants zu besuchen und ich gönnte mir leckere gebratene Nudeln mit Hähnchen und Gemüse.

    Wieder zurück gab es noch immer keinen richtigen Plan, wie wir denn nun alle das neue Jahr begrüßen wollten und nach und nach verschwanden immer mehr der Hausbewohner auf eigenen Feiern. Nach einiger Zeit entschied sich ein Teil von den Freiwilligen, an die Waterfront zu fahren, da es dort ein Feuerwerk geben sollte. Bei der Waterfront handelt es sich um eine große Promenade und wie der Name schon sagt, direkt an der Wasserkante. Wir anderen blieben noch und genossen bei Musik die Snacks und Getränke.
    Etwa zwanzig Minuten vor Zwölf entschied sich ein Teil der Gruppe zu einem Memorial auf halber Höhe einer der Berge zu laufen. Ursprünglich wollte ich mich der Gruppe anschließen, stand jedoch gerade mit meinen Schuhen in der Hand im Flur, als die Tür ins Schloss fiel. Rückblickend bin ich jedoch ganz froh darüber, denn auf der einen Seite ist es, wie aus meinem vorherigen Blogbeitrag zu entnehmen ist, ziemlich gefährlich bei Nacht durch Kapstadt zu laufen und auf der anderen Seite war es, wenn man nicht zufälligerweise Eliud Kipchoge heißt, nahezu unmöglich, in den zwanzig Minuten bis Neujahr rechtzeitig anzukommen.

    Wir Verblieben (insgesamt 5) wollten auch einen schönen Ausblick und kletterten aufs Hausdach, von wo aus wir einen tollen Ausblick über die Dächer der Stadt hatten, denn obwohl es nicht am Berg lag, gibt es in Südafrika in den kleineren Vierteln, zumeist Wohnviertel und in den Vorstädten, kaum Häuser mit mehr Stockwerken als dem Erdgeschoss, weshalb wir relativ weit über die Lichter der Stadt sehen konnten. Mit lauschiger Musik und super netter Gesellschaft, begrüßten wir schlussendlich das neue Jahr. Auf 2019!

    PS: Den anderen am Rhodes Memorial ist übrigens glücklicherweise nichts passiert, auch wenn der Weg wohl sehr unheimlich war. Dafür war die Aussicht wohl noch atemberaubender. Wie zu erwarten erreichten sie ihr Ziel auch nicht rechtzeitig, was jedoch nicht so schlimm war, da es in der gesamten Stadt praktisch kein Feuerwerk gab, ob aus kulturellen Gründen, weil die Tradition hier nicht so verbreitet ist, oder weil aufgrund der Trockenheit in Kapstadt überall Brandgefahr herrscht, kann ich nicht sagen.

    Die nächsten Tage ging es mir leider nicht ganz so gut und ich bin krank geworden. Vermutlich lag es an dem Leitungswasser, welches zwar im Haus gefiltert wurde, aber alle Freiwilligen in Kapstadt, hatten wohl schon Verdauungsprobleme damit und auch von uns Eastern Cape-Freiwilligen war ich nicht der Einzige, der damit Schwierigkeiten hatte.

    Daher beschlossen wir, auf der Rückfahrt nur eine Übernachtung auf der Garden Route einzulegen, bevor es wieder zurück ins heimelige PE ging.
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Swartrivier

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