Spain
Arridokietako Andre Maria / Nuestra Señora de Arridokieta

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8 travelers at this place:

  • Day235

    Immer die Küste entlang ...

    May 2 in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

    ... kann man sich auf unterschiedliche Weise fortbewegen. Die Pläne haben sich ein wenig verschoben. Jan ist stets weiter fleißig zu Fuß unterwegs und macht Fotos, mein Mittel der Wahl ist der Bus. Ich versuche, es positiv zu sehen: Die schöne Landschaft entgeht mir zumindest nicht komplett, ich bin immer als erste da und wir sind von Pilgerherbergen auf "Privatunterkünfte" umgestiegen. Bisschen teurer, aber auch ein bisschen komfortabler :-)
    Ja, der Grund: Ich hatte drei Tagen ziemlich hohes Fieber und war sehr schlapp. Ansonsten keine Symptome. Waren dann gestern mal spontan in der Notaufnahme, weil auch Malaria durch den Kolumbien-Aufenthalt nicht auszuschließen war. Die waren ganz lieb und haben mich komplett durchgecheckt und an den Tropf gehängt. War aber nichts zu finden. Kann wohl auch sonstwas sein, was ich mir vielleicht noch in Südamerika eingefangen habe. Mit den längeren Wanderungen wird es wohl erstmal nichts mehr werden. Aber zumindest können wir bisher unserer Route treu bleiben.
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  • Day4

    3. Tag: San Sebastian - Orio

    May 6 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Wir sind heute zu zweit nach einer erholsamen Nacht in der gemütlichen Einzelkoje und einem kleinen Frühstück in dem Hostel erst gegen 10 Uhr in San Sebastian los gelaufen. Der Weg führte uns am Strand vorbei und dann direkt wieder hoch auf den Berg. Wir trafen heute zwei deutsche Typen auf dem Weg, die mit Handwagen unterwegs sind und die wir auch in der Herberge in Irun bereits kurz kennenlernten. Der eine hat quasi sein ganzes zu Hause aufgegeben und reist von Hamburg bis nach Santiago. Der andere hat drei Surfboards dabei und sucht für unbestimmte Zeit gute Surfspots in Spanien, Porugal, usw. Ein Stück sind wir zusammen gelaufen und halb 12 eine viel zu lange Kaffeepause gemacht. Am Wegesrand wuchs Kapuzinerbusch, wo wir die Blüten aßen. Die zwei Typen mussten jedoch wieder umkehren und einen anderen Weg gehen, da unser Weg zu steinig für die Handwagen gewesen wäre. Auf dem weiteren Weg sahen wir viele Tiere. Kühe, Ziegen, Schafe.. Sehr viele Ähnlichkeiten mit Deutschland, auch von den Pflanzen. Gegen 15 Uhr errichten wir Orio. Ein schönes kleines Städtchen am Meer. Die pilgerherberge war leider auch wieder voll, so dass wir zu dritt in eine Privstunterkunft kamen. Mit ausgestatteter Küche und Waschmaschine. Das hieß erst mal eine Waschmaschine anstellen. Die Wäsche hingen wif auf den Balkon und unsere Handtücher haben wir noch fest geklammert. Natürlich sind die auf das unterliegende Dach gefallen als wir für unsere Pasta Bolognese eingekauft haben. Könnten aber alle mit etwas Geschick und einem Besen retten. Wir saßen den ganzen Abend gemütlich auf dem Balkon und haben die Flasche Rotwein von 2011, die wir in der Küche gefunden haben, getrunken. Dafür hat sich der höhere Preis für das Zimmer dann doch gelohnt.Read more

  • Day4

    Zumaia

    September 15, 2017 in Spain ⋅ 🌧 12 °C

    I love it when there's a breakfast stop about 5kms from our starting point. That first hour of walking has a clear purpose - coffee and tortilla con patata!

    Today's breakfast stop had an extra point of interest - it's the hometown of Antxon Gonzalez Gabarain (aka Bolitx), the famous Basque pilgrim who sadly passed away from ALS/MND. Before he died, he wrote El Gran Caminante, a book documenting his walk to Santiago from his front door in Zumaia. I recently read and thoroughly enjoyed the English translation of this book.

    Each morning, Antxon ordered both an espresso and a cafe con leche for his breakfast. It seemed only right to do the same in his home town this morning!
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  • Day7

    Küstenweg the hardcore way

    July 14, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Tag 7: Freitag, 14.07.2017

    Von Azkizu liefen wir -für uns im Affenzahn- nach Zarautz. Auf dem Weg, kurz nach der privaten Herberge, trafen wir eine junge Russin, die uns ein Stück begleitete, bis wir auch ihr zu langsam waren. 😁 Zu unsrer Verteidigung: sie läuft daheim Marathons, ist also trainiert. Ihr Tagespensum von 50km (bis Bilbao) erschien uns dann aber doch mehr als sportlich und eher unrealistisch. Mal sehen ob, wann und wo wir sie wiedersehen.

    Der nächste Ort war Zumaia, wo wir erst eine Frühstückspause am Fluss und dann noch direkt eine Mittagspause mit Pinchos (ähnlich wie Tapas nur kleine, belegte Baguettes) einlegten, da es auf dem Weg nichts zu essen geben würde. Auf dem Weg in den Ort begegneten uns zudem die belgischen Jungs und es gab noch ein kleines Gruppenfoto. Wir waren dann doch ziemlich stolz, weil wir noch weiterlaufen wollten und die zwei in Zumaia nächtigten. Hätten wir gewusst was für eine heftige Etappe auf uns wartete, wären wir wohl geplatzt vor Stolz - oder hätten es uns anders überlegt... 😄

    Nach einem weiteren Stopp beim Supermarkt für die dringend notwendige Ration Zucker (Heisshunger lässt grüßen..), ging es dann über kleine und steile Wege hinauf zur Kapelle. Dort oben gab es dann einen super Ausblick auf die zuvor von den Einheimischen mehrfach angepriesenen Flysch-Felsen.

    Weiter ging es auf dem nunmehr nicht mehr gelb sondern weiß-rot gekennzeichneten Weg zunächst über einen schmalen Bergkamm; nix für Höhenangstgeplagte. Generell wie der Rest unserer Etappe des Tages.
    Wir hatten uns bewusst für den wesentlich! schwierigeren aber dafür deutlich schöneren Weg entlang der Küste über Geröllhänge und halsbrecherische Auf- und Abstiege entschieden. Und dafür nahmen wir jede Stunde mehr gern in Kauf...

    Und so kraxelten wir Stunde um Stunde, Kilometer um Kilometer, Stein um Stein 12! Stunden Richtung Deba. Was für ein Ritt. Aber hinter jeder Biegung, fast alle paar Meter, bot sich uns ein neuer atemberaubender Anblick. Einmalig! Und die Kletterei machte uns zudem einfach nur mega glücklich. Zersaust, rot und verschwitzt, aber glücklich. 😍

    Besonders der letzte Anstieg hatte es in sich, zumal wir mal wieder mega spät waren und es irgendwie vor 22:00 in die Herberge in Deba schaffen mussten. Taten wir auch und das obwohl wir uns 3 Mal ob der schlechten Ausschilderung (ist ja eine Nebenstrecke und nicht der Hauptweg) verlaufen hatten (daher auch so lang gebraucht hatten) und ein Spanier, dem es offensichtlich auf den Keks ging, dass die Pilger über seinen Hof laufen (müssen), uns absichtlich falsch leitete und damit tatsächlich echt in Gefahr brachte, da wir einen eigentlich verbotenen, sau steilen Hang hinab in die Stadt steigen mussten...

    Aber wir kamen an. NUR hatte mich mein vorab mal wieder schlechtes Bauchgefühl auch diesmal nicht getäuscht.
    Es gab keine Betten mehr in der Herberge. Und zu allem Überfluss war der amerikanische Hospitalero (das ganze wird noch spannend: er und seine Frau nächtigen heute (Samstag) mit uns in Markina-Xemein aber dazu später mehr) mega unfreundlich und schlug uns vor, doch am Strand zu schlafen bevor er uns rausschmiss, da es in Deba sonst kein einziges Hotel/Hostel gibt.
    Doch auch wenn uns der Gedanke einer Nacht am Strand wildromantisch erschien, empfanden wir es doch als sinnvoll und achtsam uns selbst gegenüber, dass wir nach unserem 12 Stunden Lauf (zwölf Stunden, das muss ich an dieser Stelle noch einmal betonen...), verschwitzt und verdreckt besser in einem richtigen Bett schlafen sollten. Also, cheaten hin oder her, riefen wir zunächst in der privaten Herberge in Arnope an ob es noch zwei Betten gäbe (gab es) und dann ein Taxi, da der Weg sonst 1-2 Stunden (im Dunkeln) gedauert hätte und wir kaum noch kriechen konnten. Und die Entscheidung war gut, denn die Herberge war recht nett. Auch wenn mich während der Taxifahrt dorthin ein bisschen ein schlechtes Gewissen beschlich.
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You might also know this place by the following names:

Arridokietako Andre Maria / Nuestra Señora de Arridokieta, Andra Mari Ermita, Nuestra Señora de Arridokieta

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