Spain
Arzúa

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17 travelers at this place:

  • Day34

    Arzua 29 km

    October 3, 2017 in Spain

    Der Santjagostrom lässt nicht nach. Ab jetzt kommen noch mehr Wege zusammen, das heist noch mehr Pilger. Morgens leicht bedeckt und Nachmittags bei angenehm wärmender Sonne bin ich 39 km vor Santiago gelandet. Es folgen nun die letzten beiden Etappen bis Santiago.

  • Day18

    Adios Primitivo

    May 26 in Spain

    Melide - Arzua 15km

    Wie bereits erwähnt, endete der Primitivo gestern mit der Ankunft in Melide. Das machte sich heute sofort bemerkbar. Hunderte Menschen waren auf dem Weg nach Arzua unterwegs. Dabei wurde man vom Kommerz förmlich erdrückt. Von oben bis nach unten in Muschel-Merchandise gekleidet zogen diese kleinen "Buen-Camino-Zombies" immer wieder an einem vorbei und sagten ihren Spruch auf. Zurecht ist der Camino Frances bei eingefleischten Pilgern verpönt. Wir vermissen die Idylle und Einsamkeit des Primitivos.Read more

  • Day43

    In Arzua

    June 28, 2017 in Spain

    Well this was another uneventful day. I left the monastery at about 7:30, knowing I had only 21 km to walk and no big hills or descents. Feels kind of decadent since my earlier stages were so much longer and harder, but my body is kind of winding down and hinting that it wouldn't mind stopping.

    The day was windy and alternated between brilliant blue skies and short hard rain showers. We had the luxury and the luck of being right outside a bar for the first downpour and right next to a covered bus stop for the second. Right before we arrived in Arzua, it started again but by then we were just a hop, skip and a jump from town. The walk was pleasant enough through very typical Galician countryside--rolling hills, lots of green, very rural. Luckily there are still some parts of the walk that haven't been "improved" by the government. For some reason they pour crushed rock on lovely wooded trails and call it an improvement.

    Wow how this place has changed. When Dana and I stayed here in 2007, there was one albergue and one old hotel. Now there are st least 15 albergues and lots of pensiones, etc. Even our old charming Hotel Teodora has doubled or tripled its size.

    Culture shock is inevitable when you leave one camino with an average of 40 pilgrims per night to the camino Frances with hundreds and hundreds each day, if not thousands.

    Feeling slightly better and less discombobulated. I will get to Santiago in two days, spend Friday night there, and then walk, I think, to Muxia in 3 days. Then back to Santiago for two nights before my flight home. One thing that could disrupt that plan, however, is an ongoing sporadic bus strike. We will see.
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  • Day13

    Arzúa

    April 5 in Spain

    Auf Regen folgt Sonne. Es war eine schöne Etappe mit viel Sonnenschein und schönen Eindrücken. In Arzúa angekommen, gönne ich mir den ersten Kaffee des Tages und bekomme gleich noch Leckereien dazu serviert.

    Arzúa ist nicht nur die letzte große Stadt vor dem Ziel, sondern auch bekannt für den regionalen Käse. Es sind kleine (0,5-3,5 kg) Laibe aus Kuhmilch und ein kegelförmiger, ebenfalls milder Käse. Im städtischen Park lässt sich die Sonne gut genießen

    Abends lässt es sich vor dem Kamin gut aushalten. Am nächsten Morgen geht’s ja auch schon wieder früh los auf die nächste Etappe.

    Distanz: 15.02 km
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  • Day97

    40 km away

    July 13, 2015 in Spain

    Another beautiful day! We are 40 kilometers away from Santiago. Since we have enough time we will continue walking an additional 90 kilometers to the ocean via a town named Muxio.

  • Day29

    Arzúa, 26.10.17, 21:00

    October 26, 2017 in Spain

    Wollte ja gestern Pulpo probieren, also Krake. Bin runter in das Restaurant gegenüber, das auch noch „Pulperia“ hieß und laut TripAdvisor ganz gut sein sollte. Da saß Fernando, einer der Spanier, die ich vor ein paar Tagen in der deutschen Herberge getroffen hab. Hab ihn ein wenig gefragt, wie das so schmeckt. Erst war unsere Überlegung, eine halbe Portion zu bestellen und zu teilen, dann hat mir der Kellner einfach ein Stück zum probieren gebracht, also ein Scheibchen vom Kraken-Arm :-). Ist außen etwas glibberig, innen eher zart und schmeckt nach Fisch. Es ist eine Kunst, einen Kraken zu kochen, ohne dass er hart wird. die Spanier machen das einfach mit Salz und Öl, und nach dem Kochen noch Paprikagewürz oder Knoblauch drauf. Ich fands nicht schlecht, aber da ich keinen großen Hunger hatte, hab ich den Pulpo als Vorspeise doch weggelassen. Hab aber immerhin probiert…

    Zum Abendessen hab ich dann „Raxo“ (Schweinesteaks) mit Pommes bestellt, war gut. Außerdem noch Käsekuchen, da fahre ich momentan voll drauf ab. Als ich fertig war, hab ich Kathy und Ernst aus Kentucky kennen gelernt, die am Nebentisch saßen. Ihre Großeltern stammen jeweils aus Deutschland, und die beiden meinten sie fühlen sich auch recht deutsch. Wir hatten eine richtig gute Unterhaltung, über Merkel, Trump, den Camino, andere Pilger, Business, Gesundheitssysteme usw.. Die beiden sind übrigens auch Baptists. Die Begegnung hat uns alle total gefreut, und die Verabschiedung war fast herzlich.

    Morgens schleiche ich um 8 aus der Herberge und in ein Café gegenüber. Bestelle Milchkaffee und futtere dazu meine Einkäufe, Croissants und Müsli-Joghurt. Mache die flüchtige Bekanntschaft von Bianca, 23-jährige Deutsche, die auch in der Herberge war. Sie kocht immer ihr Abendessen. Glaube sie hat ein schmaleres Budget als ich…
    Halb 9 wird es hell und ich laufe los. Anfangs sind die Knie ziemlich eingerostet. Heute sind aber scheinbar etwas weniger Pilger unterwegs, das macht Freude. Und so laufe ich beschwingt durch die Eichen- und Eukalyptuswälder oder an Dörfern mit von Gülle geschwängerter Luft vorbei.

    Treffe einen dieser jungen fahrenden Unterhändler und hole mir eine Flasche Wasser. Der Kerl freut sich total, meint ich wäre der erste (heute?). Bald erreiche ich Melide, ein größeres Städtchen, wo ich mir den ersten Stempel für heute hole. Auf den letzten 100 Kilometern sollte man lieber 2 Stempel pro Tag eintragen lassen, damit alles hieb- und stichfest ist. Finde leider keinen Dönerladen, das fehlt mir noch. Es geht also nahtlos weiter. Hier in Galicien komme ich leider häufig in Spinnenfäden. Das nervt gewaltig. Außerdem haben die Wegweiser keine Kilometer-Schildchen mehr. Erst dachte ich, irgendwelche idiotischen Souvenirjäger könnten sich die abgebröckelt haben. Bis mir aufgefallen ist, dass die Angaben wahrscheinlich mittlerweile einfach nicht mehr stimmten und deswegen vorsätzlich entfernt wurde. Schade, ich zähle zwar selber immer mit, aber durch die Schildchen hatte man immer was zu rechnen unterwegs.

    Und so laufe ich immer noch ohne Pause (Pause bedeutet, sich zumindest irgendwo hinzusetzen) bis ich um 13 Uhr ein Dorf erreiche. Hänge dann natürlich an der Bar wie ein Schluck Wasser in der Kurve, was nach 4,5 Stunden ohne Pause auch verständlich ist. Klopfe mir selbst auf die Schulter.
    Nach einem stärkenden Sandwich laufe ich bei gleichbleibender Landschaft noch die restlichen Kilometer und erreiche gegen halb 4 Arzúa nach insgesamt 30,1 Kilometern. Mein erster Gang führt mich zur Post, aber die hat tatsächlich ab 14:30 Uhr geschlossen und macht morgen erst um 8:30 Uhr auf. Also muss ich morgen so lange warten und dann schnell mein Paket mit meinen Sachen abholen, um dann möglichst zügig zu starten.
    Checke dann in einer der letzten Herbergen ein. Das ist Trick 17, denn die meisten Pilger haben sich schon eine der vorigen Herbergen ausgesucht :-).

    Zum Abendessen laufe ich in das Restaurant, wo ich morgen auch zum Frühstück möchte. Hat mir die Frau in der Herberge empfohlen. Gibt Lasagne, Hähnchensteak und Käsekuchen. Und sogar noch Pfefferminztee. Bianca gesellt sich mit einem Typ aus Ungarn zu mir an den Tisch. Der Typ scheint mächtig Kohle gemacht zu haben um dann festzustellen dass es ihn nur unglücklich macht. Er sagt ein paar Dinge übers Geld, die ich morgen mal überdenken kann.
    Zurück in der Herberge stelle ich fest, dass die Italiener meine Wäsche manipuliert haben. Man kann die Leine Hin- und Herschieben, und mein Zeug haben die so weit weg geschoben (alles in 3 Metern Höhe), dass ich aus dem Fenster nicht dran komme und mein Handtuch sich in der Rolle verfängt, als ich versuche die Leine wieder herzuschieben. Schnappe mir den Jüngsten der Italiener und in einer wilden Kletterpartie an der Hauswand inkl. Huckepacknehmen kann ich meine Wäsche endlich von der Leine nehmen. Unnötig…
    Jetzt ist das Licht aus. Hab ein Ami-Paar und ein Russen-Paar in meinem Zimmer. Hoffe die schlafen auf der Seite und nicht auf dem Rücken. Die Kerle sehen aus als könnten sie gut und laut schnarchen :-(.
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  • Day6

    Da ich mit dem MTB unterwegs bin, stellte sich das Problem, wie ich das Tagesgepäck mitnehmen sollte (das Hauptgepäck wurde ja für uns von der Post von Hotel zu Hotel transportiert). Rucksack schied direkt am Anfang aus, zu unkomfortabel beim Radfahren. Da ich einen MTB-Lenker mit Vorbau habe, ist auch eine Lenkradtasche nur sehr schwer anzubringen. Weiterhin schied alles aus, was einen Gepäckträger benötigt hätte (hat das Rad nicht) oder unter die Oberstange hätte montiert werden können (zu wenig Platz).
    Nach etwas Recherchieren bin ich auf den "Seatpack" von Ortlieb gestoßen. Er wird an der Sitzstange und den beiden Metallstangen fixiert, die unterhalb des Sattels verlaufen, was die ganze konstruktion sehr wackelfest fixiert. Da der Pack die Form einer Schultüte hat, ist er nach hinten offen und muss noch eingerollt werden. Eine Art Gummidichtung sort dafür, dass nach dem Einrollen alles absolut regenfest in der Tüte ist. Die beiden "Wickelenden" der Tüte werden ebenfalls mit stabilen Riemen befestigt, so dass am Ende ein raltiv kompaktes Gepäckteil stabil unter dem Sattel klemmt.
    Wir sind teils minutenlange sehr rumpelige Waldwege über Steine nach unten gehopst, der Seatpack hat dabei weder gezuckt, sich nicht gelockert und auch keinerlei Schäden davon getragen. Da ist es hilfreich, dass alle Teile mit großen Flächen auf der "Grundtüte" angeklept sind. Das Material ist überaus dick und robust und die Dichtheitsprobe hat der Seatpack auch bei zweimaligem Abstrahlen mit den spanischen Hochdruckreinigern perfekt überstanden.
    Ortlieb gibt die Zuladung für die Größe "M" mit maximal 3 Kilo an (das Volumen mit ca. 11 Litern), das zweite Foto zeigt gut 2 Kilo, als Daypack reicht die Tüte daher in jedem Fall.
    Der Preis von knapp 120 EUR schmerzt zwar ein wenig, aber der Gegenwert ist vorhanden. Für eine längere Fahrt habe ich auch schon eine Idee: Den Seatpack in "L" kaufen (dann mit 16 l) sowie doch nochmal die Idee mit der Lenkertasche ausprobieren. Das sollte sparsam gepackt für ein paar Tage reichen...da kommt mir eine Idee ... ;-)

    PS: Ich werde von Ortlieb für dieses Posting leider nicht bezahlt, es kamen auch weder Menschen noch Tiere beim Testen zu Schaden ,-)
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  • Day6

    Der heutige Tag ist erwartungsgemäß einfacher erzählt als die bisherigen, denn so wie die Tour leichter wird, wird auch die Landschaft...naja, nicht langweiliger, aber eben weniger interessant. Nach Lugo wechseln sich Hügel in einer von Landwirtschaft geprägten Gegen mit kleinen und kleinsten Ortschaften ab. Der Rekord liegt bei einem (!) Haus für einen Ortsteil, und das ist auch noch zu verkaufen… Mal rauf mal, mal runter, die Kilometer schmelzen so dahin. Da der Himmel bedeckt ist und wir überwiegend kleine Landstraßen zwischen den Ortschaften fahren können wir die ersten 30 KM für uns in Rekordzeit abschließen. Wir halten zwischendurch an einer sog. „Albergue“, also ein einfaches Hostal speziell und nur für Pilger und wollen dort den Ausweis stempeln lassen sowie einen Kaffe trinken. Wir treten ein, doch tatsächlich ist niemand im Haus – alles ist aber offen, sehr ungewohnt für Spanien, wo nicht selten die Fenster selbst noch im 1. Stock vergittert sind. Der Kaffee fällt also aus, der Ausweis wir jedoch kurzerhand via „Selbststempler“ um einen Stempel bereichert.
    Josefs Rad fällt bei einer Pause etwas unglücklich um und wir legen kurz darauf erneut eine kleine Pause ein, um seinen vorderen Umwerfen neu einzustellen.
    Die erste ernsthafte Pause kommt dann bei KM 35 bei der „Sierra del Carreon“ ein, ein 700 m-Hügel mit Windkraftanlagen und eben – reichlich Wind. Der Himmel reisst stellenweise auf und das soll dann für den heutigen Tag auch der einzige Punkt bleiben, von dem man einen halbwegs netten Blick auf die Landschaft hat. Von hier stammt auch das einzige Foto des Tages. Es folgt eine wirklich schöne kilometerlange Abfahrt über Wald- und Wirtschaftswege, wo wir den vorhandenen Stau an den Rädern komplett runterrütteln aber direkt durch neuen ersetzen können… Die Fahrt geht weiter nach Melide, eine Kleinstadt ohne besondere Eigenschaften, wo wir den Pilgerausweis erneut stempeln können und unser Nachmittagsbier zu uns nehmen können.
    Ab hier bekommt die Fahrt jedoch einen völlig neuen Charakter: Der „Camino Frances“, also quasi DER Original-Camino ist kurz vorher dem Camino Primitivo zusammen gefallen und ab hier ist Josefs Fahrradklingel unser wichtigstes Tool. Haben wir uns bisher mit anderen Pilgern immer gegenseitig ein freundlichen „Buen Camino!“ zugerufen, wäre das ab hier inflationär nicht mehr möglich. Es kommen weiterhin Gruppen mit 5, 10 und mehr Leuten dazu, singende Nonnen, Leute in Schlappen und mehr sonderbares. Mir selbst graut dabei schon ein wenig an den letzten Tag, wenn alles nochmal deutlich dichter wird.
    Aber egal, wir sprinten regelrecht die letzten Kilometer bergauf (warum sind die Etappenenden bis auf eine eigentlich immer oben auf dem Berg…?) und sind dann endlich in Arzúa. Kein besonders schönes Straßendorf – und zu 100% auf Pilger eingestellt. Massagen für Pilger, jedes Haus, was kein Wohnhaus ist entweder Restaurant oder Albergue und natürlich sicherlich ein paar Hundert von unserer Sort. Selbst Radfahrer gibt es inzwischen einige, mit uns kommen bspw. Im Hotel drei englische Herren auf MTBs (!) an, von denen ich keinen jünger als 65 schätzen würde.
    Das Abendessen ist erneut sehr gut, wieder überraschend günstig und so geht dann auch der vorletzte Tag der Reise zu Ende.

    PS: Es waren erneut rund 60 KM und rund 1300 Höhenmeter, IBP immernoch 115. So langsam stellt sich ein Trainingseffekt ein, es hätte heute auch noch für einiges mehr gereicht ;-)
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You might also know this place by the following names:

Arzúa, Arzua

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