Spain
Barbate

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19 travelers at this place:

  • Day2

    Ankunft in El Palmar

    December 21, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Gestern ging es aus Düsseldorf ganz früh los nach Malaga. Da habe ich für eine Woche einen Mietwagen gemietet. Ich wollte direkt nach El Palmar und noch am späten Nachmittag eine erste Session surfen. Hab vom Flughafen ein Pärchen aus den USA mitgenommen nach Tarifa und einen 18jährigen Spanier, der in Malaga Robotik studiert und aus La Barca de Vejer kommt. In Malaga musste ich kurz bei Icos Mutter vorbei, um meinen Koffer mit Geschenken zu leeren, Icos Fahrradklamotten dazulassen und meine Klamotten und Neo, die ich bei Bea und Migue gelassen habe, als ich aus Portugal kam, abholen. Ein kurzer 5 Minuten Besuch, weil ich unten scheiße geparkt habe und die Mitfahrer gewartet haben.
    In El Palmar bin ich im Hostal La Patera und in einem Dorm ganz alleine. Tobias, ein Deutscher, hat das andere Dormzimmer für sich. Das Hostal ist direkt am Strand am Torre und gegenüber von Aframe, eine bessere Lage gibt es gar nicht!!! Ich habe mir gestern Nachmittag dann schnell ein Board für die Tage bei Homies geliehen, das erste mal ein 7'0 mit Fishtail und relativ spitzer Nose, aber trotzdem noch 50l Volumen. Dann bin ich schnell nach Caños de Mecca gefahren, da war ich bisher nur, wenn Kitesurfer da waren. Ich war superüberrascht, als es da klein und gleichmäßig lief, die perfekten Longboarderwellen. An das Brett muss ich mich erst noch beim Paddeln gewöhnen, gerade auch mit der Nose, die öfter ins Wasser taucht und sich insgesamt schwerer paddeln lässt. Aber ich wollte ja auch mal etwas Neues probieren. Die Welle lief auch so flach und langsam, dass ich teilweise echt lange Fahrten hatte, eine so gleichmäßige Rechte, das ging selbst mit dem Brett richtig gut. Ich bin geflasht von dem Spot!
    Abends hab ich mit Tobias noch lange gequatscht, man kann sich ja einfach unglaublich viel und lange übers Surfen austauschen. :)
    Heute läuft es hoffentlich direkt vor der Haustür in El Palmar...
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  • Day3

    Mal wieder flat in El Palmar

    December 22, 2018 in Spain ⋅ 🌙 14 °C

    Wie in den letzten Jahren ist es auch dieses Mal so, dass es immer mal einfach nur flat ist in El Palmar. Heute war es winzig klein, dass man eigentlich gar nicht raus musste, aber vormittags war ich trotzdem, Tobias kam auch dazu und meinte sehr treffend und lustig "Heute ist die Herausforderung zu erkennen, was eine Welle ist und was nicht." Es waren auch nur Deutsche im Wasser, für alle anderen war es einfach zu klein. Am Nachmittag sind wir dann nach Conil gefahren und sind am Strand entlangspaziert, mal gucken, wo Fontanilla und Fuente de Gallo sind. Bei unserer Unterkunft ist dann nachmittags Beli mit ihrer Familie angekommen, die heute auch alle hier übernachten. Sie, 4 Kinder, 2 Männer waren dabei, alle ganz entspannt. Im Wohnzimmer sah es direkt so aus, als wäre ein Bombe eingeschlagen mit den ganzen Spielsachen. Abends war ich dann noch kurz drin bei Sonnenuntergang. Das ist echt so schön hier, wenn sich auf der einen Seite der Himmel rot färbt und die andere Seite langsam dunkel wird. Und erst gegen 19 Uhr wird es dunkel. Man kann den Tag noch richtig gut nutzen und der Tag war heute superwarm und sonnig.
    Morgen soll der Swell wieder größer werden und dann hoffe ich, dass Caños wieder läuft!!!
    Tobi fährt morgen leider wieder und Ella, die Nachbarin kam heute abend an und meinte, dass die Surfschule morgen nach Fuente de Gallo fährt. Vielleicht ist es mit dem Ostwind eine gute Option. Wir gucken morgen mal.
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  • Day4

    Fuente de Gallo

    December 23, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute morgen wieder Frühstück am Strand. Es war viel kälter als gestern. Danach bin ich mit Ella, der Nachbarin erst nach Caños zum Wellencheck gefahren, aber tatsächlich läuft es da gar nicht mit Levante (Ostwind), so dass wir dann weiter nach Fuente de Gallo in Conil gefahren. Da lief es sehr klein und wir waren da kurz drin. Die Sonne ist auch schnell rausgekommen und ich lag am Nachmittag das erste Mal einfach nur am Strand rum. Mit Tobi bin ich ja immer ganz lange am Strand langspaziert und war am Ende ganz müde. :) Später hab ich nochmal Fuente de Gallo gecheckt, aber um 17Uhr war einfach noch zu viel Wasser da, so dass ich dann zur Sunset Session doch in El Palmar drin war. Bei 4ft und 14 Sekunden kamen teilweise solche Monstersets rein, ich wurde mind. 3mal richtig krass durchgespült und hatte zeitweise etwas Angst, weil ich aus der Impactzone kaum rauskam.
    Ich wollte ja so gerne nochmal in Caños surfen, aber leider wird es mit dem Wind nichts. Vielleicht veim nächsten Mal...
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  • Day5

    Bolonia - La Zarzuela 15.5.2018

    May 15, 2018 in Spain ⋅

    Geschafft! Was für ein Tag, alter Schwede! Aber eins nach dem anderen, wie man die Klöße isst.

    Wobei, ich fange mal mit dem Ende an; heute bin ich in meiner ersten AirBnB-Unterkunft bei Nandi. Hier setzen sich meine bislang uneingeschränkt guten Erfahrungen mit AirBnB nahtlos fort. Nandi ist ein Paradebeispiel für Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Sie hat mich wie einen alten Freund begrüsst, der absolute Hammer. Meine schmutzige Wäsche hat sie grußlos gleich mit in die Trommel gesteckt, und insbesondere heute kam ne Menge Schmutz dazu. Sie lebt hier mit Ihrem Mann Javier und ihrem Sohn Ciro. Die beiden sind auch so was von nett! Javier möchte mir sogar eine Jakobsmuschel für den Weg basteln! 😊

    Aber jetzt wirklich der Reihe nach.

    Heute morgen gut ausgeschlafen und erholt in die Klamotten gesprungen, den Rucksack übergeworfen und ab zum Auschecken. Gestaltete sich etwas schwierig, da niemand zum Auschecken da war. In Bolonia ticken die Uhren da etwas anders, das durfte ich schon gestern abend leidvoll erfahren, als ich noch etwas Spachteln gehen wollte. 3 Restaurants im Ort, 3 Restaurants geschlossen. Und es ist nicht so, daß noch keine Touristen am Start gewesen wären. Eine Banane, Kekse und ein leckeres Cerveza Grande samt köstlichen Oliven machten den Kummer dann doch noch erträglich. Zumal ich noch einmal mit einem phantastischen Sonnenuntergang über dem Meer mit Blick auf Afrika verwöhnt wurde.

    Der Weg führte mich dann direkt in die Hügel hinter Bolonia ins Binnenland. Hügel klingt niedlich, vielleicht zu niedlich, man könnte es auch kleine Berge nennen. Ich kam wieder gut in Wallung, blieb aber alles beherrschbar. Regelmäßig je nach Bedarf in kleinen Schlucken trinken und es passt. Als ich dann den ersten gelben Pfeil des Tages sah, war ich mir sicher, dass heute nichts schief gehen könnte. Von wegen.

    Die gelben Pfeile führten mich exakt auf der von mir gewählten Route die Hänge hinauf, zunächst auf Asphalt, dann auf Schotterwegen, die mit zunehmender Dauer immer mehr Schotter und immer weniger Wege wurden. Aber das nimmt man als braver Wanderer klaglos hin.

    Irgendwann hatte ich den Kamm überwunden und folgte den Pfeilen, die mir munter den Weg wiesen. Bis ich plötzlich vor einem stracheldrahtbewehrten Zaun stand. Prima. In dem Zaun war ein Durchgang, Betonung liegt auf WAR, der zwischenzeitlich ebenfalls unter Zuhilfenahme von Stacheldraht dicht gemacht wurde. Und das Beste: ein gelber Pfeil unterhalb des Stacheldrahtes teilte mir mit, ich solle durch den Zaun weiter geradeaus gehen. Sehr pfiffig.

    Ich überlegte kurz, checkte die Route und beschloss, mich nach links am Zaun weiterzubewegen, da das meiner groben Marschrichtung entsprach. Da begann der Spaß erst richtig.

    Der Untergrund wurde zunehmend schlechter, und ich bahnte mir meinen Weg durch Sträuche und Büsche am Zaun entlang. Irgendwann musste der doch mal enden. Jaja. Alles was endete, war plötzlich mein Weg, als ein weiterer Zaun mir den Weg nun in seitlicher Richtung versperrte. Wieder so ein putziges Stacheldrahtmodell. Ich hätte nicht gedacht, dass es auf meinem Camino dieses Jahr so schnell gehen würde, dass ich das erste Mal laut fluche. Denn nun musste ich den ganzen Hang wieder hoch, brav dem Zaun folgend, in der Hoffnung, dass ich oben dann weiter nach rechts kann. Alles bei brütender Hitze in der prallen Sonne.

    Ich kämpfe mich also wieder den Hang hoch, der zu großen Teilen aus Morast und Schlamm bestand, um dann oben WIEDER von einem Zaun gebremst zu werden! Rechts in der Ecke entdeckte ich ehemaligen Durchgang, natürlich sauber mit Stracheldraht verschlossen. Aber nicht ganz so sauber wie erhofft, denn es gelang mir, auf der einen Seite eine Stange freizuhebeln und dann quetschte ich mich durch die kleine Lücke, nachdem ich Rucksack und Stöcke rübergeworfen hatte. Juchuuu dachte ich, endlich kann es weiter gehen. Ein richtiger Weg vor mir, der mich wieder den Hang herunter führte. Bis zu einem grossen Tor inmitten einen weiteren Stracheldrahtzaunes. Aber mein Auge war mittlerweile bereits geschult - schon von weitem erkannte ich, dass auf dem Tor KEIN Stracheldraht war. Also ruckzuck Rucksack und Stöcke rüber und ich hinterher.

    Auf der anderen Seite wollte ich dann erstmal auf dem Handy checken, wo ich denn nun eigentlich war. Da traf mich fast der Schlag. Das Handy hatte keinen GPS-Empfang mehr! Ist mir noch nie passiert. Lag vielleicht daran, dass ich mich im Grunde mitten in einem Windräderpark bewegte. Gut, dass die gelben Pfeile da hin lotsten.

    Klagen half nichts, also erstmal weitermarschiert. Zwischendurch GPS gecheckt - nichts. Weiter marschiert, GPS gecheckt, nichts. So ging das ne Weile, bis ich dann mein Handy komplett runtergefahren habe, wieder hoch - nichts. Kein GPS.

    Also bin ich einfach weiter, bis ich irgendwann in einem Ort ankam. Dort mit qualmenden Socken und bis an die Knie mit Schlamm zugedreckt auf die erstbeste Bank im Schatten und mein Handy gecheckt. Und siehe da - GPS ging wieder! Und siehe weiter da - mein Zielort La Zarzuela war nur noch einen Kilometer die Landstraße weiter geradeaus entfernt. Da habe ich nicht geflucht.

    Ja, und jetzt sitze ich hier auf meinem Bett, frisch geduscht und habe alles von heute gebloggt. War das heute ein scheiss Tag? Ja. Aber ist mir eigentlich schon wieder so was von wurscht 😊

    Werde gleich mal runter zu Nandi und ihrer Familie gehen und mal schauen, wie es heute Abend so weitergeht.
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  • Day29

    Los Caños de Meca (Zahora)

    June 14, 2016 in Spain ⋅

    Wauw wat een prachtig stukje Spanje is dit. Eindeloos lange zandstranden met hippe strandtentjes, pijnbomen, cactussen, de typisch Zuid-Spaanse witte huisjes en zonnebloemvelden zo ver je kunt kijken. Inmiddels zijn we hier een week en zijn we heerlijk tot rust gekomen. We hebben ons nog steeds niet kunnen aanpassen aan de Spaanse tijden van avondeten. Zij eten op z'n vroegst om 21.30, dus toen wij laatst om 19.30 onze bbq aanstaken keken onze Spaanse buren ons aan of we niet goed wijs waren. Ook in de restaurantjes zitten we meestal moederziel alleen en komen de eerste gasten pas binnendruppelen als wij vertrekken.

    In de weekenden stromen de campings hier vol met Spanjaarden. Geen enkel probleem, want zij zijn super aardig, behulpzaam en relaxed. Max heeft trouwens zijn eerste Spaanse chicka aan de haak geslagen, Estella van 2,5. :)

    Inmiddels zijn de Spanjaarden weer vertrokken en is de rust is wedergekeerd. Vanmorgen met Senna naar de dokter geweest. Ze had flink koorts, we dachten aan oorontsteking, maar het bleek een keelontsteking te zijn. Ze is gelukkig weer behoorlijk opgeknapt. De Spaanse vrouwen zijn erg gecharmeerd van Senna's blonde koppie, dus ze krijgt regelmatig van wildvreemde dames kusjes en aaien over haar bol.

    Zaterdag verlaten we het meest zuidelijke puntje van Spanje en gaan we in oostelijke richting, naar Granada, Alhambra.
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  • Day12

    Zahara de los Atunes

    May 1, 2018 in Spain ⋅

    Dieses ehemalige Fischerdorf am Atlantik hat sich rasend schnell dem Tourismus verschrieben. Leider ist von der ursprünglichen Struktur des Dorfes kaum mehr etwas übrig geblieben.

    Dafür habe ich den schönsten Sonnenuntergang seit langem erlebt.

  • Day57

    Los Canos de Meca

    February 15, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 12 °C

    We read about the fresh water springs here (‘los canos’) that flow onto the beach, and the healing mud, so we made a visit. We stayed on Camping Pinar San Jose, in Zahora, camping among the pine trees and it was so tranquil we relaxed here. We made several different friends here, and we were drawn to stay here and put our feet up for a bit. We rented a flat, Sea Dream Spain, for a month, walking distance to the beach. And then the rains came. It rained solidly for the whole month. After this, we thought: let’s go to Morocco. I liked this area though. We felt quite at ease in this out of season sleepy hippy seaside place. Nearby Conil had all the shops we needed and a swimming pool. El Palmar was cool too, to pretend we were surfers. Vejer de la Frontera was an awesome visit: a moorish hilltop town. Complete with kids play park.Read more

  • Day2

    Caños de Meca vs. El Palmar

    December 21, 2018 in Spain ⋅ 🌙 13 °C

    Gestern abend war in Caños de Meca so eine grandiose Session und die perfekte Longboarderwelle, dass ich im Wasser war, bis das Licht im Leuchtturm anging. Heute war der Swell klein, so dass dann wohl Caños zu klein war. Die Wellen in El Palmar sind echt schwierig: Schnell, steil und anspruchsvoll, selbst bei kleinem Swell. Die Welle baut sich einfach viel zu schnell auf und bricht sofort. Ich war mit Tobias, dem einzigen Hostelmitbewohner heute morgen drin. Wir wohnen direkt am Strand und müssen nur vor die Tür, das ist richtig Luxus. Am Nachmittag sind wir dann den ganzen Strand von El Palmar entlangspaziert bis ans Ende, von wo aus man schon den Leuchtturm Faro del Trafalgar sehen kann. Nachdem wir zurück waren, sind wir auch nochmal ins Wasser. Es war deutlich kleiner als morgens, aber etwas einfacher bei ca. 1-2 ft. :) Es war so schön, weil man auf der einen Seite den Sonnenuntergang gesehen hat und auf der anderen Seite ging der Mond auf. Wir waren auch bis nach Sonnenuntergang im Wasser. Einfach nur idyllisch!Read more

You might also know this place by the following names:

Barbate, برباط, Барбате, 巴尔瓦特

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