Spain
Cabo Finisterre

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37 travelers at this place:

  • Day152

    Epilog: Kap Finisterre

    December 1, 2018 in Spain ⋅ 🌬 14 °C

    Da der Pilgerrythmus uns schon früh aus dem Bett gehauen hat, beschlossen wir heute morgen den Bus nach Fisterra zu nehmen und zum Kap Finisterre zu laufen.
    Also verbrachten wir heute viel Zeit im Bus für einen letzten Blick auf die Küste. Für mich, die den Camino del Norte entlang gepilgert ist, ein perfekter Abschluss dieser Reise. Das bisschen Regen störte da kaum. Erst Recht nicht, als uns auf dem Weg zum Kap ein bekanntes Gesicht glücklich entgegen geschlendert kam. Philippe! Ein französischer Pilger, den ich zuletzt vor 2 Wochen in Muros de Nalon gesehen habe. Er ist den Weg bis nach Muxía und zum Kap Finisterre gepilgert. Die Wiedersehensfreude war groß und so tranken wir noch das ein oder andere Gläschen, nachdem uns der Bus wieder zurück nach Santiago gebracht hatte und ließen den Tag gemeinsam ausklingen.
    Morgen geht es für Daniel wieder nach Berlin und ich hänge noch eine Woche Urlaub mit der lieben Claudi in Porto dran - hab ja noch ein paar freie Tage! 🎉
    Das heißt gleichzeitig, dass dies der wirklich allerletzte Footprint meiner/unserer Pilgerreise ist 😭
    Ich bin beeindruckt, wie viele bekannte und bisher unbekannte Gesichter dieser Reise gefolgt sind und sende ein dickes Dankeschön an euch alle! Eure Nachrichten (sei es hier oder auf anderem Wege), haben mich immer wieder aufs Neue motiviert, inspiriert und mich so auf meinem Weg durch 3 Länder Europas, knapp 5 Monate lang und fast 3.500 km weit begleitet.
    Guter Weg! Bon Chemin! Buen Camino! Ultrëia!
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  • Oct14

    Café con leche, por favor

    October 14 in Spain ⋅ 🌧 14 °C

    Die Altstadt von „A Coruña“ ist schön, aber dennoch irgendwie langweilig: Eine Bodega, eine Tapas-Bar neben der anderen, enge Gassen aber nur Kneipen. Wie eine Kopie anderer alter Hafenstädte. Es war schön, hier zu sein, lädt aber nicht wirklich zum längeren Bleiben ein.

    Morgens beim Frühstück: Regen. Ich vertraue darauf, dass es sich bessern wird und fahre los. Und tatsächlich: Nach einer Stunde reißt die Wolkendecke auf: Ich habe die Sonne erreicht und freue mich, dass meine Montur in den schwachen Sonnenstrahlen und im mäßigen Fahrtwind langsam trocknet.
    Nur wenig später: Während mir die Sonne wärmend in den Rücken scheint, baut sich vor mir eine schwarze Wolkenwand auf. So schön der Regenbogen auch werden mag: Ich muss hier weg! Den nächsten Rasthof erreiche ich erneut „soaked“, aber glücklich, dem dann folgenden „Weltuntergang“ entkommen zu sein. Ich bestelle „Café con Leche“ und warte geduldig auf Besserung.

    Es ist kalt! und ich habe alles angezogen, was ich finden konnte. Jetzt sehe ich aus wie das „Michelin-Männchen“, friere aber nicht mehr. So mache ich mich weiter auf den uralten Weg nach „Cap Fisterra“, dem offiziellen Ende des offiziellen „Jakobsweges“. Wer hier ankommt, hat alles geschafft. Es ist dann der glückliche Abschluss eines meist langen Weges, nach dem Besuch der Kathedrale in Santiago.

    Hunderte von glücklich lächelnden Pilgern, zu Fuß, mit und ohne Hund, mit schweren Rücksäcken beladen, wie auch solche auf dem schwer beladenen Fahrrad, sind hierher unterwegs. Aber auch dröhnende Reisebusse, die die Touristen hierher bringen. Und extra für sie gibt es auch einen Souvenir- und einen T-Shirt-Shop.

    Nichts hört sich endlicher an, als „das Ende der Welt“ und doch bedeutet die Übersetzung des spanischen Dorfes „Finisterre“ nichts anderes: Hier kommen alle Wege an ihr Ende, denn zu Fuß kommt man nicht mehr weiter. Selbst eine grausige Geschichte rankt sich um das Kap Finisterre: Hier soll im 14. Jahrhundert ein Schiffsmeister aus Danzig, der den Jakobsweg pilgern wollte, von Piraten überfallen und fast getötet worden sein. Eine Geschichte, die eine gewisse Endlichkeit von Finisterre zusätzlich unterstreicht.

    Ich bin nicht religiös und doch suche auch ich hier nach etwas. Ich bin ergriffen, lausche den sich in der Tiefe an den schroffen Klippen brechenden Wellen und hänge meinen Gedanken nach.
    Auch ich bin dankbar und froh, es bis hierher ohne Unfall geschafft zu haben.

    Nach einer Weile setze ich mir Kopfhörer auf und stimme mit „Jeff Buckley“ das Lied „Hallelujah“ an.

    Dann lausche ich noch ein wenig dem verklärt schauenden Didgeridoo-Spieler, der noch Geld für seinen langen Rückweg sammelt.

    Irgendwann löse ich mich aus der sentimentalen Stimmung und fahre langsam weiter, nach Santiago de Compostella, wo ich übernachten werde.

    Erkenntnis des Tages:

    Ich glaube nicht an Gott!.....wirklich nicht?
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  • Day89

    Fisterra - schon wieder am Ende der Welt

    September 15 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir lieben die Endstationen der Küstenlandschaften in Europa. Eigentlich endet der Jacobsweg der Pilger auf dem Camino Francés nach ca. 800 km im Inland in Santigo de Compostella.
    Aber die Unverwüstlichen unter ihnen, geben noch eine Zugabe und wandern weitere 80 km zum Leuchtturm von Fisterra auf den letzten, westlichsten Felsen von Spanien, um ihre Reise am Meer zu beenden.
    Respekt vor diesen tapferen Wanderern und Meeresliebhabern.

    Heute trafen wir dort Petra aus den Niederlanden, die ganz alleine ihren Weg gegangen ist. Trotz der Strapazen bannte sie ihren glücklichen Lebensmoment auf die Meeresmaler-Leinwand. Beim malen sagte sie ganz nebenbei: „Am Ende des Weges beginnt ein neuer Weg.“

    We love the final stops of the coastal landscape in Europe. Actually, the Jacob's Way of Pilgrims ends on the Camino Francés after about 800 km at Santigo de Compostella.
    But the indestructible among them, give an encore and hike another 80 km to the lighthouse of Fisterra on the last, westernmost rock of Spain to finish their journey at the sea.
    Respect for these brave hikers and sea lovers.
    Today we met Petra from the Netherlands, who went her way all by herself. In spite of the strains she captured her happy moment of life on the sea painter's canvas. While painting she said by the way: "At the end of the way a new way begins".
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  • Oct13

    Männer verstehen sich ohne Worte

    October 13 in Spain ⋅ ☁️ 14 °C

    Mit der dunkelrot aufgehenden Sonne im Rücken verließ ich die Küste in Richtung Nationalpark. Der „Picos de Europe“ ist ein grandioses Wandergebiet bis hoch auf 2.200 m. Aber weil das mit dem Wandern in Motorradmontur eher suboptimal ist, steuerte ich den kleinen Ort „Fuente De“ an. Der Ort liegt auf 1.200 m und hat eine Seilbahn hoch auf 1.800 m. Die will ich nehmen.
    Die exzellent asphaltierte Straße zieht sich 50km entlang eines kleinen Flusslaufes durch das Gebirge. Ein Motorrad-Eldorado!! Kurve links, Kurve rechts, Kurve links, .......Eine Stunde lang Landschaft und Glücksgefühle.
    Oben angekommen, bin ich von einer 300m hohen senkrechten Felswand im Kreis umgeben und komme aus dem Staunen nicht mehr raus.
    Die Seilbahn hat leider wegen starker Höhenwinde geschlossen. Schade, aber auch so ist es überwältigend. Danke an das Darmstädter Ehepaar von gestern, Ellen und Gerd, für den Tipp.

    Dann fahre ich wieder Richtung Küste und folge einem anderen Flusslauf. Der Hammer! Fast 100 km bestens ausgebaute Motorradpiste. Keine Steigungen, nur Kurven. Tempomat auf 90 und 1,5 Stunden nur noch in Schräglage laufen lassen. So geil 😎😎

    Unterwegs halte ich an einer Bar und trinke einen Kaffee. Ein anderer Motorradfahrer, ein Franzose, hält daneben. Natürlich kommen wir über „Benzingequatsche“ ins Gespräch, wobei sein Englisch so gut ist wie mein Spanisch, aber es tut gut, mal wieder ein paar freundliche Worte zu wechseln.
    Wir verabschieden uns und fahren in verschiedene Richtungen. Eine Stunde später biegt er von irgendwo auf meine Straße wieder ein, grüßt mit dem rechten ausgestreckten Bein und fährt von da an 2 Stunden mit mir mit. Wir wechseln kein Wort und sind doch für eine kurze Zeit gemeinsame Weggefährten, die sich verstehen. Dazu lege ich „Born to be wild“ von Steppenwolf aus dem uralten Film „Easy Rider“ auf und fühle mich als das, was ich gerade bin: Ein „Lonely Rider“.

    Als der Regen wieder anfängt und die Temperatur von 26 Grad auf 9 Grad mit Hagel „abstürzt“, beschließe ich, noch 2 Stunden „Strecke zu machen“ und die nächste Großstadt „A Coruna“ anzusteuern. Dort möchte ich mir die bekannte Altstadt ansehen.

    Erkenntnis des Tages:

    Ich gewinne Abstand. Abstand zu den Problemen zu Hause, Abstand von der Arbeit, Abstand von Sorgen. Und das tut mir gut!!
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  • Day27

    Tag 26 Bonus

    July 4, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    Ab nach Finisterre. Ok mit dem Bus, denn laufen...nein!
    Aber die Busfahrt war ein echtes Abendteuer...und mir war spei Übel!!! Der Fahrer ist so schnell gefahren und so schnell die Berge rauf und runter um die Kurven, durch die Dörfer mit 80! Puhhh! Mir graut es vor der Rückfahrt!
    Aber nun bin ich hier am Ende der Welt am Kilometerpunk 0,0.
    Und es gibt ein paar Dinge die ich von meinem Weg mitnehmen werde.
    Nämlich folgendes:
    Ich nehme genug mit für einen kleinen Neuanfang,
    es ist nicht genug um den Rest des Lebens auf der faulen Haut zu liegen und sich um nix mehr Gedanken zu machen.
    Aber es hat mir ein Stück Freiheit ermöglicht.
    Ich lernte:
    Lebe unerschrocken...
    Fordere Dich heraus...
    Gib Dich mit nichts zufrieden...
    Trage alles an dir mit Stolz...
    Zu wissen, dass man immer noch Möglichkeiten hat ist Luxus!
    Soweit dazu!
    Camino, du hast mich mitten ins Herz getroffen!
    Das war vom ersten Tag an so, mit deinem harten Prüfungen & deiner süßen Natur. Deinen vielen Menschen & deinen witzigen Begegnungen.
    Was ich gelernt habe über mich: Ich bin total unfähig auch nur einen kleinen Teil meiner Gefühle der Außenwelt zu verheimlichen (Goodbye Pokerface) und das ist gut so, denn das bin ich!
    Ich habe gelernt, nicht so viel nachzudenken sondern einfach zu machen/ weiter zu laufen.
    Bleib niemals stehen! Egal wie langsam du gehen musst um weiter zu kommen. Geh weiter!
    Sei nicht traurig, sondern glücklich!
    Genieße dein Leben -Leb einfach-
    Jeder neue Schritt ist irgendwie auch ein Schritt den ich schon gegangen bin nur jetzt bin ich noch mutiger!
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  • Day33

    D-31. Ol Veiroa - Finisterre

    October 27, 2016 in Spain ⋅ 🌙 17 °C

    Distance 35.4 km (900.3)
    Steps 47000 (1 253 885)
    Ascent/Descent 685/833

    Taigi, kelionės tikslas - Finisterre iškyšulys pasiektas. Sunku žodžiais apibūdinti tą jausmą, kai visą mėnesį eini vakarų kryptimi, ir staiga prieini vietą, kur toliau eiti nebėra kur. Prieš akis - vandenynas! Begalinis, platus, ir ramus ramus. Vakare dalis likusios Camino šeimynos nesitarę visi susitikom prie švyturio Finisterre iškišuly, ir neskaičiuodami laiko lydėjom saulę, dalinomės patyrimais, ir tiesiog buvom. Įsižiebė pirmos žvaigždės, ir švyturys tuo pačiu. Pasirodė ir Paukščių takas. Ramybė tokia, kad smilkalų aromatas tvyrojo aplinkui ir joks vėjo dvelksmas nedrįso jo liesti. Dar valanda, kita ir grįžom į Fisterre, kur laukė vėlyva vakarienė ir poilsis.
    Kelias baigėsi, bet kaip sakė viena pakely sutikta moteris: „Kelionė prasideda kai baigiasi kelias".

    Tad dar kartą - Buen Camino!

    ------------------

    So, I have to say that final destination, Finisterre cape, is reached. It's hard to find words to describe that feeling when you are walking towards West for a month and finally you reach the point of no more where to go. There is an Ocean in front of you. Endless, wide and calm. Me and few others from Camino family met at the end of the Cape just before sunset. We talked and laughed and watched that amazing sunset and just enjoyed the moment. First stars showed up in the sky and the lighthouse started to flash. And the Milky Way showed up. One or two more hours and we came back to Fistere for a late dinner. Journey is over. But as one women I met on Camino said: "Camino starts when you finish your walking".

    Buen Camino!
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  • Day29

    The Worlds End

    August 21, 2016 in Spain ⋅ 🌬 22 °C

    Das Ende...weiter nach Westen geht nicht. Aber aufhören wollen wir auch noch nicht. Is nämlich super hier.
    An diesem Punkt gilt es dem Sonnenuntergang zuzuschauen und die letzten Wochen vorbei ziehen zu lassen.
    Wie die Wellen vom Kap reflektiert werden und ihren Weg ans andere Ufer antreten, haben wir uns treiben lassen. Von der Straße und den Menschen die wir, manchmal völlig zufällig, getroffen haben. Von Essen und von der puren Neugier, was hier ist und dort. Wie die Menschen leben und sprechen. Wie sie diese Welt sehen und sich in vielen Dingen um das gleiche Sorgen und ähnliche Träume haben.
    Und nu, da fahren wir nach Porto und hauen mal ordentlich auf die Kacke, und dann Kurve kratzen. Aber im Ernst, wir werden weiterfahren, die Leute im Süden befragen und mehr und mehr in vertraute Gegenden zurückkehren. Nächstes Ziel: Porto

    Doch nun werden wir den fast vollen Mond über dem endlosen Meer zuschauen, wie er neue Wellen und Wege in sein blaues Licht taucht und dem neuen Tag entgegen träumen. Ich glaub heut ist mein romantischer Tag.
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Cabo Finisterre

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