Spain
Cobres

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20 travelers at this place
  • Day8

    O Porriño ► Arcade (21,8 km)

    August 18 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Gegen 6 Uhr wurde es sehr unruhig in der Herberge, die spanische Reisegruppe begann lautstark ihre Sachen zu packen und ihre Koffer in Reih und Glied zur Abholung bereitzustellen. Die ersten verließen um 6.30 Uhr bei völliger Dunkelheit die Herberge.
    Um 7 Uhr war ich allein und konnte mich in aller Ruhe fertig machen. Als es hell wurde zog ich dann los.
    Der Weg bot heute viel Abwechslung, es ging durch viele kleine Orte, durch Wälder und auch einige bemerkenswerte Steigungen waren zu bewältigen.
    In Mos versuchte ich eine kleine Kaffeepause einzulegen. Die kleine Bar war vom Pilgeransturm etwas überfordert so dass sich eine lange Schlange bildete. Ich orderte meinen Kaffee "to go" und trank den auf einer Bank auf dem Platz vor der Bar.
    Auf dem Weg traf ich auf einen mittelgroßen Hund, der mich nicht so einfach weitergehen ließ. Immer wieder sprang er mich an, zwickte mir ins Bein und zerrte an meiner Hose. Schließlich suchte ich einen Stock und warf ihn weit hinter mich. Der Hund lief dann dem Stock nach und beschäftigte dann die nachfolgende Pilgergruppe auf die gleiche Weise. Die vertrieben ihn dann allerdings mit ihren Pilgerstöcken :-(
    Die Anzahl der Pilger war enorm, die teilweise in großen Gruppen sehr laut unterwegs waren. Ab Redondela belagerten sie dann schon um 12 Uhr die Herbergen und warteten auf Einlass. Zügig durchquerte ich die verkehrsreiche Innenstadt von Redondela und dann wurde es ruhiger auf dem Weg so dass ich auch mal Stille genießen konnte.
    Gegen 14 Uhr kam ich in Arcade an und bezog leider ein oberes Bett (Cama 12A) in der Albergue.
    So konnte ich meine Wäsche komplett durchwaschen, weil es das beste Wetter zum Trocknen war.
    Im kleinen Ort Arcade gab es nichts interessantes zu sehen deshalb viel die Besichtigung sehr kurz aus.
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    Claudias Blog

    Irgendwie typisch...😂 Warst Du eigentlich auch mal im Meer schwimmen?

    8/18/21Reply
    Holgers Jakobswege

    mit den Füßen war ich drin😄

    8/18/21Reply
    Claudias Blog

    War es zu kalt?

    8/18/21Reply
    Holgers Jakobswege

    Ja kalt und bei Flut ziemlich hohe Wellen.

    8/18/21Reply
    4 more comments
     
  • Day48

    Snoring until the walls fall down

    May 20 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Oh my god, what a night!
    In the dormitory one man was snoring so loud that the walls came down.
    So I watched as pilgrims carried their matrasses out of the dormitory into the brightly lit hall and one hour later came back into the dormitory. A night of movement.
    All the more beautiful was the afternoon yesterday walking for kilometers along a beautiful stream heading into Pontevedra.
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  • Day20

    O Perrino - Arcade 14.9.2017

    September 14, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Zu Beginn erst noch mal ein Nachtrag zu gestern; nachdem ich in der Herberge eingecheckt hatte, habe ich mich noch mal auf einen geschmeidigen Gang durch die Einkaufsmeile von O Perrino gemacht. Dort saßen Marcel und Sarah entspannt in der Sonne vor einer Bar und süppelten gemütlich an ihrem Pils. Wurde eine witzige Runde 😁🍻😎 wir hätten noch länger tagen können, aber die beiden wollten noch eine Etappe weiter. Obwohl sie zwischendurch am schwanken waren und überlegten, doch im Ort zu bleiben 🤓 Sarah in einem Moment dieses Nachdenkens im Bild weiter unten 🤸

    Anschliessend schlich ich wieder in die Herberge zurück und dort wurde gemeinsam mit Stefans Mädelskombo gekocht. Stefan ist einer der wenigen hier in meinem Alter, kommt aus Castrop-Rauxel, Polizist, passt. Wobei ich sagen muss, dass ich mich am Herd nicht wirklich profiliert habe, meine Stärken lagen eher im Verputzen. Aber zu meiner Ehrenrettung sei angemerkt, dass ich den ganzen Abwasch gemacht habe. Immerhin 😁 Wir saßen dann noch zu 7 und verhafteten paar Bierchen und genossen den schönen Abend.

    Am nächsten Tag, also heute morgen, stiefelten wir dann alle 7 bei nettem Regen zusammen los. Auf dem Plan stand die Etappe nach Arcade, wo die 6 etwas außerhalb bereits 3 Doppelzimmer reserviert hatten. Ich wollte ursprünglich in der Stadt selber übernachten, unterwegs stellte sich aber bei Danny heraus, dass sie schon einen Ort vorher die Etappe beenden wollte, weil sie nicht komplett fit war. Also Planänderung und ich übernahm das freiwerdende Bett. Die Etappe war zu Beginn nicht gut ausgezeichnet, das behaupte ich jetzt mal, da ich zunächst den falschen Weg aus dem Ort wählte 😎 nette Leute aus dem Ort wiesen mir und Stefan aber schnell den richtigen Weg, Mehl gehabt 😁 die Mädels wollten im Ort noch bischen frühstücken, also gingen wir voraus. Und dank meines Umweges dann hinterher 😎

    Die Etappe war richtig schön, und auch das Wetter wurde wieder wie gewünscht - blauer wolkenloser Himmel bei 24 Grad - nur bei zwei kurzen aber knackigen Anstiegen kam wir ordentlich in Wallung. Wir geizten aber auch mit Pausen nicht, so daß alles im grünen Bereich blieb. Kurz vor dem Etappenziel ging es aber noch mal auf ganz kurzer Strecke grußlos von 0 auf 150 Meter hoch 😳 Aber auch das war dann geschafft und zur Linken konnten wir durch die Bäume einen schönen Ausblick aufs Meer genießen. Nicht viel später checkten wir in der Herberge ein, wo uns der Herbergsvater mit einer eiskalten Flasche für jeden begrüßte. Supercool! Jetzt heisst es noch mal powerchillen bevor das Restaurant um 20.30 Uhr öffnet. Soviel für jetzt.
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  • Day12

    Gemeinsam ist kein Weg zu weit

    May 25, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Mich hat es erwischt, aber so richtig. Das Camino-Fieber ist in mir ausgebrochen und obwohl ich den jetzigen noch nicht einmal beendet habe, würde ich am liebsten sofort den nächsten planen.
    Die letzten drei Tage, waren Tage, die ich mir so nie hätte vorstellen können. Ich habe hier auf dem Weg eine Art Familie gefunden, meine "Camino-Familie". Waren wir uns auf dem Weg doch schon so oft begegnet. Ich glaube nicht an Schicksale, aber irgendjemand wollte, dass wir den restlichen Weg bis nach Santiago de Compostela gemeinsam bestreiten. Waren die fünf doch schon einige Tage zusammen unterwegs, stieß ich erst in O Porriño dazu. Dort teilten wir uns ein gemeinsames Zimmer im Hostel. Am nächsten Morgen, ging ich noch ganz verschlafen meines Weges. Die fünf Leute hinter mir vertrauten mir anscheinend blind, da sie mir folgten. Plötzlich hupte jemand und verwies mich darauf, dass ich in die falsche Richtung laufen würde.

    Also kehrte ich um und lief der Fünfer Gruppe in die Arme. Sofort war das Eis gebrochen, da man sich ja schon mehrmals mit einem schüchternen "buen camino" begegnet war. Ich beschloss mich der Gruppe für ein paar Stunden anzuschließen, um herauszufinden um wen es sich da handelte und welch schöne Geschichten sie zu erzählen hatten.

    Dabei handelte es sich um so großartige Menschen, jeder einzelne ein wahres Unikat.

    Sabine, unsere Mutti der Gruppe. Eine so tolle Frau, welche mich des öfteren mit ihren lieben Worten zum Weinen brachte. Meist ganz unverhofft und in Momenten, in denen man nicht damit rechnete. Sabine, ich ziehe meinen Hut, vor dem, was du die letzten zwei Wochen erreicht und vor allem an Kilometern zurück gelegt hast. Da habe ich im Anbetracht, dass ich ein paar Kilometer mit dem Zug gefahren bin schon ein schlechtes Gewissen. Aber, wäre ich das Stück nicht gelaufen, wir wären uns wahrscheinlich nie begegnet.

    Hermann, der eher ruhigere in unserer Runde, unser Steppenwolf. War er der erste, dem ich auf dem Weg begegnet bin und mit dem ich ein paar Worte wechselte. Ohne ihn, hätte ich diese Gruppe glaube ich nie kennengelernt, schwärmte er doch bei jedem Gespräch von den Vieren in höchsten Tönen.

    Dann wären da noch Marco und Sören, die Spaßvögel der Runde. Ohne euch wäre ich auf diesem Weg wohl kläglich gescheitert. Anscheinend wurdet ihr bei der Geburt auf mysteriöse Weise getrennt und habt euch erst jetzt gefunden. Es ist ein Geben und Nehmen. Ihr seid eine reine Komedieshow und bei allem Spaß, so Herzensgute Menschen die Acht geben, auf den Rest der Gruppe. Es gibt kein "Meins", geteilt wird immer.

    Und nun kommen wir zu meinem Sabinchen. Du hättest mich ruhig schon eher nach meinem Cap fragen können, als wir uns das erste Mal, vor unserem kleinen Toiletten Tête-à-Tête begegnet sind, wir hätten uns auch ab da schon verstanden. Kommt es mir vor, als kennen wir uns schon über zig Jahre. Waren wir uns von Anfang an sympatisch. Liefen wir zusammen, stand der Mund nicht eine Sekunde still. Jede Geschichte aus unserem Leben wurde bis ins kleinste Detail erzählt, selbst die noch so peinlichste Geschichte. Die Stunden mit dir, auf dem Weg vergingen wie im Flug und trieben mich an, nicht aufzugeben. Danke, dass ich dich als so liebenswerten und wunderbaren Menschen kennenlernen durfte/ darf. Ich hoffe, dass wir als unsere Pläne in die Tat umsetzen können. Wir sehen uns auf jeden Fall wieder.

    Das ist sie, meine Camino Familie, die anscheinend jeder auf dem Jakobsweg hat. Neben diesen fünf Menschen gab es natürlich noch viele andere Menschen, die tief in meinem Herzen sind und an die ich immer mal wieder denke. Wo sie wohl alle gerade sind? Was dieser Weg mit einem anstellt kann man einfach nicht beschreiben, man muss es erlebt haben, um dieses Gefühl zu kennen.

    Wurden Pläne, welche man Tags vorher schmiedete über Board geworfen. Hatte ich mein Hostel in Redondela bereits gebucht, checkte ich am Ende doch bei den anderen in der Unterkunft ein.

    Habe ich den Jakobsweg ganz alleine begonnen, so werde ich ihn definitiv mit tollen Menschen abschließen. Schon alleine dafür hat sich dieser Weg gelohnt und ich habe ihn bis jetzt keine einzige Sekunde bereut.

    "Man kann sich wohl den Weg wählen, aber nicht die Menschen, denen man begegnet"
    Arthur Schnitzler, österreichischer Schriftsteller
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  • Day7

    Waschtag

    April 18, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Sechster Tag. Spanien ole. Heute war ein schöner Tag, allerdings ohne große Höhepunkte. Langeweile stellte sich dennoch nicht bei uns ein. Wir starteten in Tui und hatten gleich die ersten Orientierungsschwierigkeiten. Ich wollte zur Post, um meine Wanderschuhe zurück nach Hause zu schicken. Ich habe ihnen die Freunschadt gekündigt, ich will meine alten wieder. Das waren die Besten. Meine Blasen machen mir echt zu schaffen. Mittlerweile laufe ich die ganze Tagesetappe in Sandalen. Es ist nicht daran zu denken, nochmals die Wanderschuhe anzuziehen. Ich erblasse jedes Mal vor Neid, wenn uns Wanderer mit nur einfachen Sportschuhen entgegen kommen. Mein fester Vorsatz ist, mir heute Abend ein entsprechendes Paar zu kaufen. Aber noch waren wir in den galizischen Hügeln unterwegs und mussten erst einmal unser Tagesziel erreichen. Dort wartete heute ein gutes Hotel auf uns. Unser Plan war, die heutige Etappe kurz zu halten, dann unsere Wäsche zu waschen und ausgiebig zu duschen. Zudem musste ich meine Hose ausbessern. Ich glaube, deren Stoff ist mittlerweile morsch. Es ist meine Lieblings-Trekkinghose. Um Gewicht zu sparen, habe ich auch nur die eine mit genommen. An kälteren Tagen trage ich zusätzlich eine Leggings, an wärmeren Kommt ein Wanderminirock zum Einsatz. Zwei Blusen, eine Garnitur Unterwäsche sowie ein Paar Strümpfe zum Wechseln, und fertig. Vorgestern in der Jugendherberge haben wir nicht gewaschen, wir waren einfach zu fertig. Gestern auch nicht, es wurde uns zu spät und irgendwann zeigte der Alkohol seine Wirkung. Heute mieften wir dann in unseren Sachen so dahin. Wir hatten keine Wahl, heute musste gewaschen werden. Unser Ablauf sollte so sein wie immer. Wäsche waschen, duschen, frisch anziehen und essen gehen. Im Hotel angekommen, zog ich mich aus, kramte meine Schmutzwäsche aus dem Rucksack, wusch alles aus und hing die Sachen zum Trocknen auf den Balkon. Svetlana machte das auch so. Nein, nicht ganz. Sie war etwas cleverer. Sie wusch nur die Sachen aus dem Rucksack. Sie hing vier T-Shirts auf, einen Pulli sowie ein paar Socken und Unterwäsche. In ihren anbehaltenen und trockenen Sachen war sie dann schnell bereit, zum Essen aufzubrechen. Ganz anders als ich. Meine Utensilien hingen noch ziemlich nass auf dem Bakon. Mir blieb nichts anderes übrig, als in die noch sehr feuchten Kleidungsstücke hinzuschlüpfen. Ich war froh, dass mir Svetlana wenigstens eine trockene Leggings ausleihen konnte. Zu allem Überfluss zog es sich draußen zu und es wurde frisch. Es half nichts, da mussten wir jetzt durch. Andernfalls hätten wir im Hotel hungern müssen. Das war keine Alternative. Turnschuhe kaufte ich mir keine, dafür aber lecker essen. Spanisch an der Strasse, mit Spaniern. Touristen sahen wir hier nicht, obwohl auch Arcades wirklich schön auf Hügeln an einer Meeresbucht liegt. Vielleicht ist es einfach noch zu früh für Touristen. Viel gibt es heute nicht zu erzählen. Dieser Tag war kurz und ich nutze ihn auch um den Blog von gestern fertig zu schreiben. Morgen ist auch noch ein Tag. Mal sehen, wie es weiter gehtRead more

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Cobres