Spain
Fuencaliente de la Palma

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13 travelers at this place:

  • Day6

    Nach Fuencaliente

    October 31, 2017 in Spain

    31.10.2017
    Wir frühstückten wieder am Tisch, nachdem wir alles zusammengepackt und uns im Waschhäuschen nochmals gewaschen hatten. Ich hatte mir hier auch meine Knie und Fersen neu verpflastert. Wie immer gab es Tee, Brot, Käse und Wurst. Beim Versuch, die Tüte der Wurst, die beträchtlich kleiner geworden war, ein Stück abzuschneiden, schnitt ich mir mit dem Messer in die Fingerkuppe, was noch mehrmals an diesem Tag neu verklebt werden mußte.
    Zunächst ging es durch den Wald steil bergan, dann über viele Vulkane und durch Sand in der prallen Sonne, was teils sehr anstrengend war, aber immer wieder mit wahnsinns Aussichten belohnt wurde. Man konnte quasi die komplette bislang begangene Tour sehen und hatte nach Osten und Westen gleichzeitig Meerblick neben den unglaublichen Vulkanbergen, meist schwarz, aber auch rot, braun, beige und vielen grün leuchtenden Kiefern mittendrin, die scheint’s ohne Nährstoffe und weichen Untergrund auskommen. Die Vegetation trotz des denkbar schlechten Untergrundes einfach unbeschreiblich und faßbar. Wir trafen heute viele Wanderer, die diese Etappe als Tagestour machten, da sie in allen Wanderführern als sehr aussichtsreich angepriesen wird, was durchaus zu bestätigen ist. So stießen wir auch auf einen Vater mit seiner Tochter aus Höchstadt – so klein ist die Welt.
    Später ging es sehr viel durch Pinienwälder bergab, und man mußte aufpassen, um nicht auch Nadelpolstern, Vulkangesteinsbrocken oder Pinienzapfen auszurutschen.
    Es gab noch ein letztes Bergsteigermittagessen – Nudeln in Kräutersoße – bevor wir relativ bald am Nachmittag Fuencaliente nach gut 17km Wanderung erreichten. Die Suche nach dem Zeltplatz, auf dem wir heute übernachten wollten, verschoben wir auf später und gingen zunächst in den Ort, um uns ein kaltes Bier zu gönnen. In einem Café saßen wir mit einer Frau am Tisch, um die 60, wie sich später herausstellte, und auch weit gereist und viel unterwegs. Anschließend liefen wir bei dem Hostel vorbei, in dem wir am nächsten Tag Übernachtung gebucht hatten, um zu fragen, ob wir bereits morgens unser Gepäck bringen könnten, um ohne den schweren Rucksack die Etappe GR 131 La Palma bis zum Meer runter beenden zu können. Vor uns lagen noch ca. 700hm. Der Mann im Hostel war sehr nett, und bot uns an, sogar morgen früh schon unser Zimmer zu beziehen, falls am Abend niemand mehr kommen würde, an den er es vermieten könnte. Er erklärte uns dann auch den Weg zum Zeltplatz – wieder ein ganzes Stück den Berg hoch, am Fußballplatz, den wir bereits gesehen hatten, noch ca. 1km die Straße entlang. Unseren Plan, am Abend zum Essen ins Dorf zu gehen, legten wir ab, da der Weg dann doch recht weit war, und besorgten Bier, Wein und ein bißchen Brotzeit. D.h. Flo legte den Plan ab, da ich mich nicht traute, den Vorschlag zu machen oder gar nicht daran dachte, da er ja schon den ganzen Tag von dem lecker Essen heute Abend gesprochen hatte... Aber auch er hatte kein Problem mit der Planänderung.
    Am Zeltplatz trafen wir auf ein Aussteigerpaar aus Leipzig, die seit 2 Jahren mit ihrem Wohnmobil unterwegs waren. Mit ihnen saßen wir den Abend zusammen und unterhielten uns. Sie gaben uns 4 selbst gepflückte Äpfel von hier mit auf den Weg, und es wurde für unsere derzeitigen Verhältnisse spät bis wir ins Zelt krochen. Zum Glück gaben sie uns noch den Hinweis mit ins Bett, daß auch hier am nächsten Tag Feiertag ist und die Läden geschlossen haben sollten. Sie bestätigten uns außerdem, daß wir das wohl beste Wetter in dieser Konstanz auf dieser Insel erwischt hatten. Noch in den Tagen vor unserer Ankunft war es diesig von Saharastürmen, so daß man wohl nicht mal Teneriffa und La Gomera hätte sehen können. Auch diese Wärme ist für diese Jahreszeit längst nicht die Regel.
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  • Day7

    Nach Faro de Fuencaliente

    November 1, 2017 in Spain

    01.11.2017
    Bei Sonnenaufgang nach Zusammenpacken und Frühstücken starteten wir ins Dorf, um uns dort noch einen Kaffee zu gönnen. Um 9 gingen wir zum Hostel, bekamen unser Zimmer, packen einen Tagesrucksack, den ich nicht tragen mußte, und machten uns auf die Zieletappe – 700hm bergab in ca. 7km zum Meer und diese anschließend wieder zurück. Eine neue tolle Vulkanlandschaft begleitete uns nach unten, skurrile Steinformationen, Farben und Mondlandschaften, die in der Sonne unter wieder wolkenlosem Himmel glühten. Wir erreichten Faro de Fuencaliente gegen Mittag – blaues, türkises Wasser mit schwarzem Strand und schwarzer Steilküste erwartete uns zum Baden gehen – ein unglaublicher Sprung in den wohltuenden Atlantik, ein unbeschreibliches Gefühl – wir hatten es geschafft und waren so glücklich.
    Am Ort gab es ein Restaurant, in dem wir uns leckeres Essen und La Palmanesisches Bier gönnten, ein Zwischending aus Weizen und Bier, naturtrüb und recht süßlich, Tintenfischringe, kanarische in Meerwasser gekochte Kartoffeln mit Salzkruste und Fisch.
    Den Aufstieg durch die schwarze Sandwüste, durch Weinplantagen und Steppe erledigten wir wie im Flug. Ich hatte 3 Stunden geschätzt, der im Hostel sprach wohl von 4 Stunden, da heiß, steil und gen Süden gerichtet, aber wir waren in weniger als 1 ¾ Stunden oben und belohnten uns mit Bier an einem Imbißladen, da sonst alles geschlossen hatte um diese Zeit.
    Nach der Dusche (ich rief kurz meine Mama an, die sich riesig freute, mich so glücklich zu hören und weil wir es geschafft hatten), Wäsche waschen (Wäsche aus der Dreck und Vulkanstaub ohne Ende floß) und einer kleinen Ruhepause gingen wir ins Dorf. Es hatte wirklich fast alles geschlossen. Wir besorgten uns Brotzeit (Baguette und Streichwurst, ähnlich Teewurst) für den nächsten Tag und landeten wieder in dem Imbißladen, um eine Kleinigkeit zu essen. Danach noch in eine Taberna, wo lauter Einheimische waren, auf zwei Bier. Wir waren müde, geschafft und sehr entspannt ausgelassen.
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  • Day2

    Volcano San Antonio

    November 19, 2017 in Spain

    Mein erster Vulkan - zum Glück schon seit 1677 nicht mehr aktiv :)
    Aber ziemlich beeindruckend - der Krater hat ein paar hundert Meter Durchmesser...
    Auch das Wetter: unten an der Küste scheint die Sonne und hier oben regnet es zeitweise in Strömen - obwohl es nur eine ganz kurze Entfernung ist.

  • Day2

    Punta Ladega

    November 19, 2017 in Spain

    Relativ uninteressantes Örtchen, das scheinbar mal ein Campingplatz war.
    Jedenfalls gibt es hier viele zu Strandhütten umfunktionierte Wohnwagen...

    Und ganz leckeres Essen von singenden Kellnerinnen ;)

    Der Weg hierhin führt durch (fast) endlose Bananenplantagen.

  • Day2

    Salinen

    April 15 in Spain

    Salzgewinnung aus Meerwasser.
    Es gibt mehrere Becken, sobald das Wasser einen bestimmten Salzgehalt erreicht hat, wird es in ein weiteres Becken weitergeleitet. Bis am Ende das Salz bleibt. Die rote Farbe kommt von Algen.

  • Day2

    Vulkan Teneguia

    April 15 in Spain

    der Vulkan in der Mitte des Bildes
    jüngste entstandene Landmasse Spaniens
    1971 ausgebrochen

You might also know this place by the following names:

Fuencaliente de la Palma

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