Spain
La Dehesa

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Travelers at this place
    • Day104

      Entlang des Riotinto

      January 3 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

      Der rote Fluss Rio Tinto fließt in einer spektakulären Landschaft, die geprägt ist von dem charakteristischen rötlichen Farbton des Flusses.
      Das Farbenspiel des Río Tinto – es changiert von Rostrot über Blutrot bis Violett. Die Farbe entstammt der hohen Konzentration an Eisensalzen und Sulfaten aus dem Bergbau bei Minas de Riotinto am Flussoberlauf, die der Regen in den Fluss spült.

      Bergbau am Rio Tinto
      Der Abbau der Erze war für die Spanier offenbar nicht so richtig profitabel und daher verhökerte die spanische Regierung die Mine im Jahr 1873 für 3,78 Millionen britische Pfund.
      Interessant ist, welche Besitzer der Mine im Laufe der Zeit dort aufgeführt sind.
      Interessant ist auch, dass der spanische Staat für alle Zeit auf das Recht, Abgaben auf den Ertrag der Mine zu erheben, verzichtete. . . .
      Näheres zum Bergbau am Rio Tinto gibts unter folgenden Link.

      https://www.andalusien360.de/land-leute/natur/r…
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    • Day25

      Minas Riotinto

      January 19 in Spain ⋅ ⛅ 7 °C

      Die Wiege des spanischen Fußballs war unser heutiges Ziel. Minas Riotinto, eine der größten Tagebauwerke der Welt, in dem schon seit Altersher Bergbau betrieben wird.
      Auf dem Erkundungsweg zum Museum gelangten wir zu einer Bar, in der uns der Eigentümer gleich zu verschiedenen Tapas einlud und uns zum Abschied noch einen halben Liter Rotwein mit Rosinen als Apéritif mit gab. Von ihm konnten wir uns mit Hilfe seiner Tochter (?) und Google-Übersetzer die ersten Informationen über das Dorf erhalten.
      Im Museum machten wir dann mit dem Museumsführer einen Plan für den morgigen Tag und werden uns dann mal überraschen lassen.
      https://www.erih.de/da-will-ich-hin/site/bergba…
      https://de.wikipedia.org/wiki/Minas_de_Riotinto
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    • Day26

      Minas Riotinto

      January 20 in Spain ⋅ ⛅ 10 °C

      Heute ging es dann zur Besichtigungstour. Minas Riotinto, wie schon bemerkt ein alter Bergbauort, in dem seit rund 150 Jahren verschiedenste Metalle und seltene Erden gefördert wurden und teilweise noch werden.
      Zunächst Besichtigung des Museums, von den Anfängen des Bergbaus über die Römer, Mauren, Spanier bis zu den Engländern und wieder Spaniern.
      Danach ging es zur stillgelegten Grube El Penja, die wir nach dem Besuch des dortigen Museums durch einen ca. 120 Meter langen Stollen auf Ebene des Grundabbaus erreichten. Danach besichtigten wir noch kurz die Gemeinde Nerva, die ebenfalls zur Firma Riotinto gehörte. Im Wappen der Stadt ist ein Storch abgebildet, was auf die große Population von Störchen in dieem Gebiet hinweist. Nachmittags dann zur angeblich größten Grube Europas und noch zu einem Museumshäuschen, das als ehemalige Wohnung der englischen Bergbaubosse diente.
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    • Day14

      Rio Tinto

      November 19, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

      Ein Fluss und eine berühmt berüchtigte Bergbaugesellschaft.
      Seit über 2000 Jahre wurde hier am Rio Tinto schon Bergbau betrieben Phönizier/Karthager, Römer, Westgoten und auch die Spanier selber, mit mässigem Interesse und Erfolg. Deshalb wurde dieses riesige Bergbaugebiet im 19. Jahrhundert an eine umtriebige englische Gesellschaft verhökert!
      Die haben industriell und rücksichtlos Profit gemacht. Widerstände wegen Minenunfälle und Ausbeutung wurden zum Teil mit Hilfe des spanischen Militärs brutal niedergeschlagen.
      Zurückgeblieben ust eine geschundene Landschaft. Diese ist zum Teil so zerstört dass sie eine sehr große Ähnlichkeit mit der Beschaffenheit auf dem Mars hat und die NASA dies nutzt um hier neue Gerätschaften zu testen
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      Traveler

      sehr interessant....

      11/20/22Reply
       
    • Day122

      Nerva, am roten Fluß

      April 3, 2022 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

      Am dritten Tag sind wir zu der Mina de Rio Tinto gefahren, zur Quelle..
      Laut Wikipedia ist in Minas de Riotinto der spanische Fußball geboren, durch die englischen Minenarbeiter importiert..
      Die Maschinen, Gehäude und das sonstige Equipment
      ist seit Jahrzehnten sich selbst überlassen und bleibt einfach dort so stehen.

      Die drei Tage am Rio Tinto und in Minas de Riotinto waren das Highlight der bisherigen Reise...
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    • Day13

      Rio Tinto - grünes Gold ist nicht genug

      April 15, 2022 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

      Irgendwann kommt man früher oder später auf den Gedanken wie man es in Spanien schaffte über hunderte von Jahren in der Welt so eine große Beachtung zu erlangen. Allein der Seehandel mit Südamerika ist es nicht. Die strategische geografische Lage, diese wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft, ja - aber das allein macht in der westlichen Welt auch nicht reich. Es braucht Bodenschätze. Und wo die lagern, da fahren wir heute einmal hin.

      Die wenigsten verbinden den Namen Rio Tinto heute mit einem Fluss in Südspanien als vielmehr mit der größten Bergbau-Minengesellschaft der Welt. Kaum verwunderlich, wo die doch von Südamerika bis Australien viel mehr Bodenschätze finden als ursprünglich hier. Den Ursprung nahm es jedoch hier in der beschaulichen Gegend 80 km nördlich von Huelva. Bereits die Römer fanden für sich hier beste Bedingungen zum Bergbau denn die Erzschichten liegen durch die Erosion fast alle im Tagebau. Zink, Zinn, Schwefel, Silber, Kupfer, Gold und Eisen werden seither industriell hier abgebaut. Da kann sich schier jeder das passende heraussuchen.

      Das kleine Dorf Minas de Riotinto ist der Ausgangspunkt. Es ist sehr beschaulich und ähnelt eher einer Parkanlage auch wenn denn im Museum viele unterwegs sind. Hier gab es zunächst Einblicke wie weit der Bergbau in dieser Region sogar bis in die Steinzeit zurück reicht. Nachher haben sie ziemlich authentisch eine römische Mine nachgebaut. Wer denn will kann sich darin für später einmal wunderbar auf Geisterbahnen vorbereiten. Mit Hammer und Meißel auf Stein einzuschlagen klingt in dunklen Gängen wahrhaft nicht sehr anders.

      Natürlich dränge ich darauf bald das ganze Ausmaß zu erkunden anstatt mich durch enge Gänge zu schlängeln. Ein paar erste Halden habe ich draußen bereits entdeckt und mich gleich wieder in die bunte Farbenvielfalt der verschiedenen Erze verliebt. Nur angucken, nicht mitnehmen – lautet das Motto! Dass der Ort nur eine Oase inmitten einer kargen Wüstenlandschaft ist sieht man ihm gar nicht an. Nur wenige Kilometer weiter erstreckt sich eine schier endlose Wüstenlandschaft. Niemand hat je behauptet dass das Leben als Minero einfach war. Täglich zwölf-Stunden Schichten, harte Arbeit und bei dem Vortrieb früher unter Tage kaum Tageslicht. Das erinnert ziemlich viel an die mittelalterlichen Methoden aus dem Erzgebirge in die Neuzeit adaptiert. Doch die Minenbesitzer vor 150 Jahren wussten wohl wie man Bergleute durch viele Annehmlichkeiten engagiert. So lebte hier niemand in Höhlen ähnlich wie in Guadix. Es gab einen Saloon, einen Gemischtwarenladen und sogar einen Swimmingpool den zumindest die Kinder auch in der Lage waren und Erlaubnis hatten ihn zu nutzen.
      Vieles täuscht dennoch darüber hinweg, dass der Bergbau die Landschaft für immer verändert hat. Die Natur kämpft heute nach über 50 Jahren noch spärlich damit das Gebiet zurück zu erobern. Immer wieder kommt es aufgrund der Hitze am Stein zu Buschbränden. Das gibt nährreichen Dünger für die Zukunft. Doch so lange werden weiter stetig Mineralien aus dem Stein gewaschen, Die Erosion schreitet fort und die wenigen Sickerlöcher, Tagebauseen und Flüsse muten rostbraun bis tiefschwarz giftig an.

      Noch ein Umstand führte dazu. Wenn man Erz findet kann man sich nicht aussuchen wo man es findet und wie man es womöglich von dort weg bekommt. Bis zum Meer sind es 80 km Luftlinie. Die konnte man zu der Zeit ab 1870 bereits mit der Eisenbahn überbrücken. Damit das tote Gestein jedoch gleich an Ort und Stelle bleibt ging man dazu über direkt vor Ort zu verhütten und riesige Schlacke Haufen zu hinterlassen. Damit fehlte natürlich noch mehr Wald. Mit einer Museumsbahn kann man auch dieses Ausmaß wunderbar erkunden. Die Fahrt schlängelt sich entlang dem Fluss und ist eine willkommene Brise Abwechslung an einem heißen Nachmittag. Nur langsam aber beständig holt sich die Natur auch dieses Stück echte Industriegeschichte wieder zurück.

      Eigentlich ist es schon spät am Nachmittag und die Heimfahrt noch weit. Und wieder kommt alles anders als man denkt. Eigentlich will ich nur noch einen letzten Aussichtspunkt ansteuern und schauen ob die Tagebauhalden bereits im Licht der Abendsonne glänzen. Der 'Mirador de Colorado' hat aber seinen Namen nicht von ungefähr. Hier wurden ganze Berge versetzt. Eigentlich hätte ich diesen Canyon nicht weiter beachten müssen. Ich bin jetzt so schon den ganzen Tag umher gestreift. Der Zufall will es da entdecke ich auf dem Weg zum Aussichtspunkt die riesigen Sandkastenkipper wo ein Reifen schon größer ist als ein Mensch. Alle schön in Reihe denn es ist gerade Schichtwechsel. Wie ein Ameisenhaufen nach dem Winterschlaf setzt sich langsam alles wieder in Bewegung. Mancher wird zu seiner Maschine erstmal mit dem Pickup hingefahren. Andere warten auf ihr Kommando wohin sie ihren Kipper als nächstes steuern sollen. Langsam bahnen sich die Autos wie auf einer Ameisenstraße ihren Weg hinab auf den Grund des Canyon ca. 250m unter uns. vom Canyon trennen uns derweil gerade einmal eine Straße und ein Maschendrahtzaun. Alles in Allem stehe ich vielleicht gerade so zwanzig Meter vom größten Erwachsenenspielplatz der weiteren Umgebung entfernt. So leuchtende Kinderaugen hat man sonst nur an Weihnachten!
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    • Day47

      Nerva

      December 4, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 12 °C

      Heute übernachten wir in einer stillgelegten Kupfermine.
      Erschreckend ist es schon die Folgen des Abbaus hier zu sehen. Das Land an sich ist faszinierend und die Aussicht grandios.

    You might also know this place by the following names:

    La Dehesa

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