Spain
La Sorrueda

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Travelers at this place
  • Day17

    Camino Santiago Gran Canaria Etappe 2

    December 16, 2021 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

    Schon beim Sonnenaufgang bin ich aufgestanden und den Berg hinter dem Parador etwas nach oben gegangen. Hier hatte ich guten und stabilen Empfang für mein Smartphone. Ich loggte mich dann über Microsoft Teams in die beginnende Supervision der Tagesklinik ein. Mein Anliegen dabei war, mich von der Supervisorin Frau Sudhoff zu verabschieden. Sie verlässt uns als Team in der Klinik nach langjähriger supervisorischer Begleitung. Sie war sichtlich gerührt und bedankte sich für diese Aufmerksamkeit.

    Danach ging ich zurück ins Zimmer. Olaf war soweit auch schon mit dem Packen von seinem Rucksack fertig. Wir gingen vor dem Frühstück aber zunächst nochmals zu der Stelle, wo ich eben das Online-Meeting geführt habe. Denn die Aussicht hier war grandios. So langsam streiften die ersten Sonnenstrahlen des Tages den Rand der Caldera. Der „Roque Nublo“ war dabei schon voll erstrahlt und nun begann der „Roque Bentayga“ im Sonnenlicht zu leuchten. Die Sicht war so gut, dass wir sogar Teneriffa mit dem Teide sehen konnten. Mit diesen Eindrücken gingen wir zum Frühstück. Es war ein, für spanische Verhältnisse, gutes Frühstücksbüffet. Nach der Stärkung eben die Rucksäcke geholt, Schlüssel wie besprochen im Zinmer gelassen und ab auf den Jakobsweg.

    Der Weg verlief direkt hinter unserem Hotel „El Refugio“ und natürlich ging es erst einmal bergauf. Rechts hatten wir einen wundervollen Blick in die Weite der Caldera. Immer wieder hielten wir an, um den Ausblick zu genießen bzw. ihn irgendwie mit einem Foto festzuhalten. Es ging weiter am Rand der Caldera. Vor einigen Jahren hatte es hier sehr stark gebrannt und nun begann man wieder mit dem Aufforsten der Hänge.

    Wir gingen abwechselnd durch Kiefernwälder und weite Sträucherhaine. Immer mit Blick auf den „Roque Nublo“. Denn er liegst zwar abseits der Route vom Jakobsweg, aber ein Besuch bei ihm war uns und ganz besonders Olaf, sehr wichtig. Wir kamen an einem Campingplatz oder sowas ähnlichem vorbei. Etwas grotesk war der riesige Swimmingpool (abgezäunt) mitten in der Landschaft. Er gehört wahrscheinlich zu diesem Erholungzentrum - was offensichtlich geschlossen hatte. Hier bogen wir vom eigentlichen Jakobsweg in Richtung „Roque Nublo“ ab.

    Auf einem teils sehr steinigen und halb gepflasterten Weg gib es bergab. An sich sehr schön. Nur wussten wir, dass wir das alles wieder hinauf müssen. In der Senke ankommen, befanden wir uns an einem kleinen Stausee - dem „Presa de los Hornos“ oder auch „La Cumbre“ genannt, befindet sich 1565 ü. d. M. Die
    Staumauer wurde 1933 aus Mörtelmauerwerk gebaut. Später wurde sie erweitert und ist heutzutage 27 m hoch und hat eine Kapazität von 697000m3. Das Wasser wird durch Bewässerungsgraben und Tunnels in die Gemeinden „Arucas und San Mateo“ geleitet. Der Stausee befindet sich auf einem seltsamen Vulkangestein, das „Roque Nublo Breccie" genannt wurde. Die Vegetation der Umgebung besteht aus
    einem jung aufgeforsteten Kiefernhain, sowie aus verschiedenen Ginsterarten und Salbei, die sehr häufig im Hochgebirge vorkommen. Weiter ging es über die Staumauer auf die andere Seite und von dort nach oben zum Hauptweg, um zum „Roque Nublo“ zu gelangen. Aber zuerst waren wir noch an einem Aussichtspunkt und gingen dann etwas unterhalb von der Bergstraße am Hang entlang. Hier kamen wir nach einem ab und auf zu dem Hauptweg. Schon von weitem waren die Menschen zu hören.

    Für den Ausflug zum „Wolkenfelsen“, waren sie ALLE schon gestylt und aufgehübscht. Einer überholte uns auf dem doch sehr steinigen und später anstrengenden Aufstieg in Flipflops 😳🙄. Jeder wie er eben so mag. Wir erreichten das Plateau mit dem „Roque“. Ein imposanter Anblick und irgendwie mystisch. Der Monolith „Roque Nublo“ ist mit seinen fast 90 Metern Höhe das
    Hauptwahrzeichen der Insel und hat eine Unmenge von Kunstwerken inspiriert: "Lírica piedra lunar' lyrischer Mondfels, oder "Altar de mi tierra maga" Altar meiner bezaubernden Heimat (Néstor Alamo). Die moderne
    Geologie hat den "Roque Nublo" als eine seltsame Art vulkanischen Gesteins, das als "brecha Roque Nublo", Roque Nublo Breccie, bezeichnet. Es handelt sich um die Lagerung und spätere Abkühlung von Glutwolken. Die Formation gehört zur zweiten Periode der Vulkanausbrüche auf der Insel, die fast 2 Millionen Jahren dauerte (vor 5.3 bis 3.4 Millionen Jahren). Der Roque Nublo hat eine Sonderbedeutung und stellt einen
    "symbolischen Wallfahrtsort" für die Einheimischen dar. Seit die Spitze 1932 von einer deutschen Seilschaft erreicht wurde, ist er auch Ziel für Bergsteiger Die Pflanzenwelt der Gegend besteht aus jung
    aufgeforsteten Kiefern und dem üblichen Unterholz wie z. B. verschiedenen Ginsterarten und Salbei. Das Massiv gehört zum Naturschutzgebiet El Nublo und wurde am 29 Juni 2005 von der Unesco als Weltbiosphärenreservat erklart.

    Hier machten wir unzählige Fotos und Videos. Wie die vielen anderen Menschen ebenso. Dann gingen wir zurück zur Staumauer und dem Abzweig vom Jakobsweg. Puh war das wieder ein Aufstieg. Die Kiefernwälder waren jetzt sehr präsent und erholsam. Wir erreichten ein felsiges Plateau und der Abstieg zum „Cruz Grande“ begann. Der Abstieg ist schon spektakulär und starke Höhenangst sollte man nicht haben. Unterwegs gab es wieder herrliche Ausblicke in die Schlucht. In der Ferne sah man das Meer und wir vermuten auch unser morgiges Ziel „“.

    Wir überquerten „Cruz Grande“ - ein sehr wichtiges Wanderkreuz und stiegen nach „San Bartolomé de Tirajana“ hinab. So langsam verließen uns unsere Kräfte und jeder Schritt auf dem Schotter bzw. Steinen viel schwerer und schwerer. Es wird Zeit das wir endlich ankommen. In dem Ort war leider die Kirche geschlossen und wir hoffen morgen. So checkten wir in unserer Unterkunft ein, wo wir schon erwartet wurden. Es ist ein altes und modernisiertes Haus mit 3 Unterbringungsmöglichkeiten. Wir hatten das größte mit 7(!) Schlafplätzen. Das große Bett davon befand sich auf der Empore. Wir gingen essen und zufrieden und gestärkt zurück in unseren Palast.

    Auch heute war es wieder ein sehr schöner Tag mit wundervoller Natur und grandiosen Ausblicken. Insgesamt waren wir heute 25km unterwegs und sind glücklich.
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    Doris Budnick

    Wieder wunderbare Eindrücke, wann fangt ihr an Reiseberichte zu vermarkten als erfüllende Aufgabe?

    12/17/21Reply
    Frank B.

    Blauer Himmel am Nublo 😎🤗

    12/17/21Reply
     
  • Day16

    Vorbei das Lotterleben!

    January 22, 2021 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Oh, oh was für ein Gegensatz: Die lichtdurchflutete und geräumige Kabine wurde gegen die nicht mal 3 qm Mikrokabine getauscht und die Jogginghose gegen die formschöne Schlumpfen-Uniform. 😣
    Ich gestehe, diese beiden Dinge habe ich NICHT vermisst! Aber was tut man nicht alles...

    Auf zur Entdeckung der Kanarischen Inseln!!!
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    Wolf-Markus Weslowski

    willkommen "daheim"! Ich wünsch Dir ne gute Fahrt.

    1/22/21Reply
    Roberto Seifert

    Wie gemütlich 😂🙈

    1/22/21Reply
    Elvira Saidi

    Kann das sein, dass dein neues zu Hause schlechter ist , als auf dem anderen Schiff. Gemütlich ist anders, zum Glück schläfst du hauptsächlich nur dort. Liebe Grüße. 💓

    1/22/21Reply
    4 more comments
     
  • Day5

    Herrlicher Wandertag

    November 12, 2020 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Die letzte Nacht habe ich etwas unruhig geschlafen. Zum einen war ich etwas aufgeregt, da ich für den heutigen Tag eine ganztägige Wandertour in den Bergen geplant habe und diverse Busverbindungen dafür nötig waren und ich auch recht früh los musste und auch wegen Katzenkrieg heute Nacht im Garten der Appartementanlage... Die können aber auch ein Theater machen 🙄🙄🙄
    Um 6:30 Uhr bin ich aufgestanden, schnell etwas gefrühstückt (ohne Sonnenaufgang, da es noch dunkel war), Rucksack gepackt und dann los zur Bushaltestelle um die Ecke. Um 7:36 Uhr wollte ich den Bus der Linie 25 nehmen. Dieser kam zum Glück auch pünktlich, da ich noch einmal umsteigen musste mit nur 5 min Umsteigezeit. Dieses Mal konnte ich den Sonnenaufgang über dem Meer vom Bus aus sehen. Am Shoppingcenter "Centro Comercial Atlantico" in Vecindario musste ich dann in die Linie 34 Richtung Berge umsteigen. Auch das hat super geklappt. Der Bus schlängelte sich hupend die Serpentinenstraße hinauf mit schönen Ausblicken. Um 9:00 Uhr kam ich dann am Ziel und Startpunkt meiner Wandertour an: Santa Lucía de Tirajana, ein hübsches, kleines Bergedorf. An der Kirche startete ich dann die Tour. Zunächst ging ich noch ein Stück durch die Gassen, dann stieß ich auf den offiziellen Wanderweg "Ruta De La Sal". Hierbei handel es sich um den alten Salzweg, der die ehemaligen Salzsalinen unten an der Küste mit Santa Lucía de Tirajana verbindet und den Transportweg für das Salz sicher stellte. Diesen Weg folgte ich eine ganze Weile bis zum Abzweig zur " La Fortaleza", mein erstes Etappenziel. Hierbei handelt es sich um eine beeindruckende Felsformation und gleichzeitig um eine sehr bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte. Hier haben die Ureinwohner, die Guanchen, in einer Höhlensiedlung gelebt. Diese erstreckte sich mit steilen und schmalen Wegen über die gesamte Felsformation bis hin zum Gipfel. Zu Begehen ist allerdings nur ein relativ kurzer Rundweg, inklusive durch die recht große Haupthöhle. Weiter hoch führt kein offizieller Weg, da dort oben die Ausgrabungen noch nicht abgeschlossen sind und es auch zu gefährlich ist, aufgrund sehr schmaler und steiler Ziegenpfade voller Geröll. Zeitgleich mit mir kam von der anderen Seite der Haupthöhle zwei ältere Ehepaare vermutlich mit ihren drei Enkelkindern an. Was für ein Trubel... Lautstark mussten sich die Kinder vor dem Höhleneingang positionieren für Fotos. Oma gab ununterbrochen Anweisungen: Hierhin, nein dorthin... und alles in der typisch spanischen Lautstärke und Opas Handy klingelte dann auch noch und ein lautstarkes Telefonat wurde geführt und das alles vor bzw. in einer hallenden Höhle 😂🤣🤣🤣 Also nix wie weg 😅 Nun führte der Weg bergab in Richtung "Barranco de Tirajana" vorbei am Stausee "Presa de la Sorrueda" und dem dazugehörigen Aussichtspunkt. Sehr schöner Ausblick! Kurz darauf kam ich am Informationszentrum "La Fortaleza - Centro de Interpretación" an. Für 4 € Eintritt bekommt man einen sehr gut gemachten Film zu sehen, wie die Ureinwohner vermutlich in der Höhlensiedlung gelebt haben. Die Schauspieler der Ureinwohner sind alles Bewohner aus der näheren Umgebung. Den Film kann man in mehreren Sprachen (auch in deutsch) anschauen und hat mir sehr gut gefallen. Anschließend habe ich mir noch die dazugehörige und sehr informative Aufstellung angesehen. Zum Schluß im Shop noch ein paar kleine Souvenirs gekauft (ja Guido, auch einen Kühlschrankmagneten 😜) und weiter mit der Wanderung. Der Weg schlängelte sich immer am oberen Rand des Barrancos entlang und bot wunderbare Ein- und Ausblicke in die Schlucht mit ihren vielen Palmen und ich machte ein kleine Mittagspause und aß mein belegtes Brötchen, eine Banane und einen Apfel. Dann ging es erstmal etwas steiler bergauf und die Sonne kam immer mehr zum Vorschein. Zuvor war es teils eher wolkig (so war auch für diesen Tag die Wettervorhersage) und ich kam zum ersten Mal recht ins Schwitzen 😅. Dann ging es bergab in den Barranco hinein. Diesen muss man durchqueren, um an der anderen Seite wieder komplett hochzusteigen (Guido und ich kennen so etwas in der Art aber schon 😊) und wie sagen wir dann immer so schön: Wir sind schon schlimmere Wege gegangen 😋 Unten am Grund des Barrancos durchquert man eine kleine Aussteigersiedlung. Sehr idyllisch in einer Palmenoase gelegen. Alles bunt zusammen gewürfelt mit einer herrlichen Terrasse und anscheinend komplett autark mit Wassertanks, Solarenergie usw. Ich war sehr fasziniert. Wie baut man das alles hier auf? Wie schafft man das ganze Material her und wie geht man einkaufen? Eine Straße für Autos gibt es hier unten im Barranco nicht 🤔 Mit diesen Überlegungen machte ich mich auf der anderen Seite wieder an den Aufstieg und kam wieder ins Schwitzen 😅 An einer Stelle mit sehr schönem Ausblick in die Schlucht machte ich Pause und genoss die schöne Atmosphäre und die unglaubliche Ruhe. Nur der leichte Wind in den Palmen und die Rufe der durch die Schlucht fliegenden Falken waren zu hören... einfach unbeschreiblich schön 🥰 Dann weiter mit dem Aufstieg. Nach einiger Zeit kam mir der Weg plötzlich recht bekannt vor und tatsächlich, Guido und ich sind diesen Weg bereits bei unserer Gran Canaria Durchwanderung vor drei Jahren gegangen. Damals kamen wir aber von Fataga (meinem heutigen Endpunkt) aus und wollten nach Santa Lucía de Tirajana wandern. Sind damals aber wieder umgekehrt, weil uns die Ab- und Aufstiege zu anstrengend erschienen und wir auch alles wieder zurück gemusst hätten. Außerdem hatten wir an diesem Tag damals eigentlich Pausentag 🙃 Schließlich kam ich endlich oben an und konnte schon mein Ziel, das Bergdorf Fataga sehen. Ein Blick auf die Uhr: 15 Uhr. Hmm, mein Bus zurück nach Playa del Inglés fährt erst um 18:15 Uhr. Was soll ich über 3 Stunden in Fataga machen? Spontan entschloss ich mich, nicht direkt nach Fataga zu gehen, sondern einen kleinen Umweg über das schöne Landhotel "Finca Molino de Agua" und der dazugehörigen alten und restaurierten Wassermühle zu machen. Also wich ich vom Hauptweg ab und folgte einem sehr schmalen Trampelpfad. Anfangs war er noch gut erkennbar und mit kleinen Steinhäufchen markiert, dann aber war der weitere Wegverlauf nicht mehr zu erkennen... So etwas kennen Guido und ich aber schon 😋 Anhand der tollen Wanderapps "Komoot" und "Mapy" konnte ich mich aber noch einigermaßen orientieren und fand den schmalen Trampelpfad wieder. Dieser führte jetzt stetig und recht steil bergab und war aufgrund des losen Untergrundes auch noch recht rutschig, also immer schön vorsichtig 😉 Dann kam ich endlich auf die Bundesstraße und zur Hoteleinfahrt. Ich machte dort einen kleinen Rundgang und schöne Erinnerungen kamen auf, da Guido und ich damals hier zwei Nächte verbracht haben. Die Hotelfinca liegt in einem alten und schönen Palmenhain. Leider hat es hier im letzten Jahr stark gebrannt und die Spuren an den Palmen sind immer noch deutlich zu sehen 😪 Dann folgte ich dem Weg zur schönen Wassermühle. Hier war ich sogar schon zweimal: Mit Guido und später noch mal im Rahmen eines Ausfluges mit Frank und Burkhard. Die Mühle ist aber immer wieder schön anzusehen. Wieder oben an der Bundesstraße ging ich das letzte Stück bis zur Ortsmitte von Fataga und war am Ziel. Jetzt hatte ich noch ca. anderthalb Stunden Zeit und beschloss, ein frühes Abendessen zu mir zu nehmen im Restaurante "El Labrador" (Spooky lässt grüßen 😂). Hier habe ich auch schon mit Guido gegessen und wieder kamen schöne Erinnerungen hoch, insbesondere als dann noch im Hintergrund das Lied "Somethin' Stupid" erklang. Das war damals das Lied bei der Eintragung unserer Lebenspartnerschaft 🥰 Bestellt habe ich mein kanarisches Lieblingsgericht "Papas Arrugadas", Salat mit gegrillten Gemüse und gegrillten Ziegenkäse (ich weiß, das ist nicht vegan 😋), Oliven und Brot. Dazu ein nein zwei Bier ☺️. Es war alles super lecker!!! Passender Weise lag die Bushaltestelle gleich gegenüber und so konnte ich sitzen bleiben, bis pünktlich um 18:15 Uhr der Bus kam. Glücklich über den schönen und herrlichen Tag und dass alles so super geklappt hat, kam ich um 19:10 Uhr im Appartement an.
    Schritte: 32.69
    Leider kann ich immer nur 6 Fotos einstellen. Wer mehr sehen möchte, hier der Link zu meiner aufgezeichneten Wanderung bei Komoot:
    https://www.komoot.de/tour/283605993?ref=wtd
    Und nicht wundern, dass Guido angezeigt wird. Ich habe Guidos Komoot Account dafür benutzt.
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    Guido Meyer

    Ach ja, da werden wieder schöne Erinnerungen wach. Ganz ehrlich, gemessen am Wetter und der Stimmung in Deutschland, wäre ich auch lieber wandern. Lieber Olaf. Ich habe für die ganzen Kühlschrank-Magneten einen zweiten und größeren Kühlschrank bestellt. Damit auch zukünftig magnetische Souvenirs ihren Platz haben 😎

    11/12/20Reply
    Olaf Brandenburg

    😂😂😂

    11/12/20Reply
    Frank B.

    Also dafür, dass du eigentlich kein Tagebuch schreiben wolltest, entstehen hier ja ganze Romane 😊👍🏻

    11/13/20Reply
    Guido Meyer

    LOL 😂 - Ich habe ja deshalb mal ein "Verbot" bekommen 🤪

    11/13/20Reply
    Guido Meyer

    Aber bleib bei den „Romanen“

    11/13/20Reply
    2 more comments
     
  • Day61

    Kraxln‍

    October 27, 2020 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    In dieser Woche steht der 30. Geburtstag unseres Kapitäns an. Für dieses Event sind Familie und Freunde aus Irland eingeflogen.

    Heute gehts ab zum Klettern😍
    Aaron und Shelly haben zum Glück ihre komplette Kletterausrüstung mitgebracht ☺️🙂

    Es waren die ersten Versuche seit er Hand-OP im letzten Jahr und es erstaunlich gut geklappt. Hab sogar eine Route mit Überhang geschafft💪🏼
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    Daniela Waltrich

    Seit ihr da ohne Sicherung unterwegs? 🙊

    11/4/20Reply
    LizTravel

    Nee das war der Boulder-Teil. Sind zu ner kleinen Höhle raufgeklettert. Die normalen Routen natürlich mit Sicherung. Bilder vom Klettern bekomm ich hftl. in den nächsten Tagen und lad sie dann hoch ☺️

    11/4/20Reply
     
  • Day1

    Anreise und erster Tag

    February 13 in Spain ⋅ 🌙 14 °C

    Um 3:10 Uhr verlassen wir Großerkmannsdorf gen Berlin. Die Autobahn ist leer, um 5:00 Uhr stehen wir im Parkhaus. Einchecken und Sicherheitskontrolle völlig entspannt. Start pünktlich 7:30 Uhr und pünktlich 11:30 Uhr Ortszeit Landung auf Gran Canaria nach fünf Stunden Flug.

    Am Flughafen wartet schon der Vertreter unseres langjährigen Autovermieters, es wir ein knallroter SEAT-Ibiza. Dann sausen wir auf der Autobahn gen Süden. Schnell ein Minieinkauf im Hiperdino in San Fernando und dann ab zum Quartier. Hier knapp 25 Grad Luft, eine leichte Briese… wir sind im Urlaub angekommen.

    Ein kleiner Wermutstropfen: Dieses Mal müssen wir nach 10 Tagen noch einmal die Ferienwohnung wechseln, wir hatten wohl zu kurzfristig gebucht…
    Im Laufe der Jahre hat sich die Anlage von Tomas und Puri halt zu einem beliebten und gefragten Urlaubsdomizil entwickelt, was sich nicht zuletzt auch im Preis widerspiegelt. Betrieben wird die Anlage jetzt von Tomas Sohn und dessen Ehefrau.

    Am Abend üppiges Essen (Entrecote), Wasser, Bierchen, Wein! Und dann schlaaafen…
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    HD-Doc

    Deftiges Abendessen

    2/13/22Reply
    Olakala

    schöne Zeit 😎

    2/14/22Reply
    Petra Laurenz

    Ich wünsche euch einen wunderschönen Urlaub. Beneide euch um die Sonne undcdie Wärme. LG Petra

    2/14/22Reply
     
  • Day104

    Jakobsweg Tag 3

    December 28, 2021 in Spain ⋅ 🌙 15 °C

    Am dritten Tag hatte ich den kompletten Aufstieg geschafft und es ging endlich nur noch runter. Meine Stimmung wurde auf wunderbare Weise gleich viel motivierter :D
    Außerdem fand ich das erste Zeichen des Jakobswegs (Camino de Santiago), was ich mal als gutes Zeichen empfand.
    Wieder durfte ich wunderbare Ausblicke bestaunen und fand abends eine ganz lustige aber tolle Stelle, an der ich kochen und später übernachten konnte. An diesem Tag war ich sogar weiter gelaufen, als mein Tagesziel, weil ich auf einmal viel schneller war, als bei den ersten beiden Tagen.
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  • Day96

    Abenteuerliche Wanderung

    December 20, 2021 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Am nächsten Tag machten wir eine 14km Wanderung hinauf zu hohen Gipfeln (fast bis zum Pico de las Nieves).
    Der Rückweg war aber am spannendsten, da wir von den hohen Bergen wieder zurück ins Tal mussten und der Weg super steil direkt am Abhang entlang ging.
    Immer wieder verliefen wir uns und mussten umkehren und am Ende rutschten wir das letzte Stück einfach nur noch den Berg hinunter.
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  • Day16

    Fortaleza Grande

    February 3 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir besuchen die altkanarische Kultstätte Fortaleza Grande mit Museum, Höhlenwohnungen in denen die Ureinwohner der Canaren gelebt haben, nach Ankunft der Spanier 1483 sollen hierher 1600 Menschen geflüchtet sein die sich den Spaniern ergaben und den christlichen Glauben annahmen. Zwei der Anführer davon sollen sich anscheinend lieber von den umliegenden Felsen zu Tode gestürzt haben ,als sich den Spaniern zu ergeben.Read more

  • Day8

    Ruta de la Sal via La Fortaleza

    December 7, 2021 in Spain ⋅ ☁️ 18 °C

    Gegen 06:30 Uhr sind wir aufgestanden. Es gab kein Frühstück. Stattdessen habe ich uns je zwei Baguette zubereitetet, zwei Äpfel und Möhren eingepackt. Mit 2 Liter Wasser waren wir für den heutigen Wandertag auch gut gewappnet. Denn heute wollen wir die „Ruta de la Sal“ (Salzroute) gehen und unterwegs die „La Fortaleza“ (Die Festung) besuchen. Letztere hatte Olaf schon letztes Jahr im November besucht und hier die Salzroute entdeckt. Da man beides gut miteinander verknüpfen kann, haben wir uns diese heutige Etappe ausgesucht.

    Mit dem Bus 18 fuhren wir zunächst erneut diese spektakuläre Straße bis nach „San Bartolomé de Tirajana“. Der Busfahrer hatte einen lila Mund-Nasenschutz aufgesetzt (was irgendwie lustig war) und fuhr sehr geschickt am Abhang entlang und durch die Kurven. Trotzdem muss ich zugeben, dass meine Höhenangst präsenter war. Egal - Augen zu und durch.

    In „San Bartolomé de Tirajana“ angekommen, gingen wir zunächst zur Kirche. Diese war prächtig und üppig mit dem Jacobuskreuz geschmückt. In der Kirche fanden wir auch einen Pilgerstempel und Pilgerausweise für den Jakobsweg auf Gran Canaria. Wir waren schon etwas überrascht, hier dies „Pilgerausstattung“ zu finden und nahmen zwei Pilgerausweise mit. Das passte gut, da wir den Weg bald komplett gehen werden. Bei uns kam ein regelrechter“Pilger-Flash“ auf. Olaf wollte gleich Souvenirs kaufen 😂.

    Hier warteten wir auf den Bus 34 und mit diesem fuhren wir dann ca. 15 Minuten weiter nach „Santa Lucía de Tirajana“. Hier begann die Salzroute. Bevor wir aber unsere Wanderung begannen, gingen wir in ein Café und tranken je einen Kaffee und ein Glas frisch gepressten Orangensaft. Die geschmierten Baguette wollten wir später essen. Mittlerweile war es 10:00 Uhr, als wir losgingen.

    Zuerst folgten wir den Weg durch die kleinen schmalen Gassen bis wir außerhalb des Ortes waren. Dann führte der Weg wieder hoch zur Straße, wo sich ein Friedhof befand. Es war ein typischer Friedhof, wo die Urnen in kleine Höhlen „begraben“ wurden. Die Grabplatten zeigten meist das Bild der verstorbenen Person.

    Nach dem Friedhof führte uns der Weg zunächst etwas an der Straße entlang, bog dann aber rechts in ein Steinfeld ein. Dem folgten wir bis zur Ausgrabungsstätte „La Fortaleza“. Im Besucherzentrum informierten wir uns über die historisch bedeutende Ausgrabung und konnten uns einen Film über das Leben der Ureinwohner in der Höhlenfestung ansehen. Dahinter befand sich ein Mirador mit Blick auf einen kleinen Stausee. Hier nahmen wir je ein Baguette, Apfel und Möhre zum Frühstück.

    Die Archäologische Stätte „Las Fortalezas“ ("die Festungen") setzt sich aus drei großen Felsmassiven zusammen: links ist die „Fortaleza Chica“ zu sehen; im Hintergrund sieht man die „Titana“ mit ihren rundlichen Konturen und genau vor uns befindet sich „La Fortaleza“ Grande, die größte Anzahl archäologischer Funde aufweist. Diese Seite zeigt eine große Vielfalt an Lebensräumen und Lagerplätze, Friedhöfe und Gotteshäuser.

    Nach dem Besuch dieser Stätte, gingen wir zurück zur Salzroute, überquerten die Straße und folgten dem schlecht markierten Weg aufwärts. Wir hatten unterwegs wunderschöne Ausblicke auf die Schlucht und die „La Fortaleza“. Dann war plötzlich keine Markierung mehr zu sehen. Hin und wieder waren jedoch Steinmännchen aufgebaut und an diesen orientierten wir uns weiter durch die Schlucht, bergauf und waren plötzlich an einem Haus. Ein Hund bellte uns an und eine Frau nahm ihn dann zu sich auf den Arm - sie grüßte uns freundlich. Wir folgten hier einer mehr als schlechten „Straße“ und ich mag mir nicht vorstellen wollen, wie die Menschen hier zu erreichen sind.

    Nach einem weiteren moderatem Aufstieg, erreichten wir ein Plateau und darauf dann erneut zwei Gehöfte. Hunde in Käfigen kläfften und böse an. Dahinter wurde es wieder spektakulär. Der Weg folgte einem Abhang, wo es steil hinunter ging. Es kribbelte schon mächtig in meinem Bauch, aber wir sind ihn gegangen. An einer guten Stelle mit Blick in die Schlucht, nahmen wir unser letztes Baguette zu uns. Dann nahmen wir uns den „Abstieg“ und die letzten Kilometer vor.

    Die letzten Kilometer waren nicht schön. Ein Weg war faktisch nicht erkennbar und auch schon lange nicht mehr ausgewiesen. Wir orientierten und anhand der Planung bei Komoot. Irgendwann erreichten wir die Urbanisation und auch ein Bus kam gleich. Mit dem Bus 25 fuhren wir nach „Play del Inglés“ und gingen asiatisch zu Abend essen. Im Dunkeln gingen wir auf der Promenade zurück zu unserem Apartment.

    Zeitlich mit knapp 7 Stunden, war es unser längster Ausflug. Wir waren doch recht erschöpft und froh, nach 30km Tagesstrecke im Apartment anzukommen.
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  • Day11

    Wandertag

    February 23 in Spain ⋅ 🌙 14 °C

    Heute ist für Doro und die Kinder der ultimative Wandertag. Entlang eines Kammweges hoch über dem Barranco del Juncal wollen die drei den Vulkanruinen des Aserrador entgegen wandern.

    Über die GC-661 bringe ich die Wanderer zum weltvergessenen Weiler El Juncal, fahre zur Barrancosohle und gegenüber ein Stück eine steinige Forstpiste bergan, bis mich die Höhenangst, selbst im Auto, übermannt. Da kann auch die traumhafteste Aussicht auf die zum Greifen nahe Nachbarinsel Teneriffa nicht drüber hinweghelfen.
    Mühevoll drehe ich das Auto, die drei verabschieden sich und ich tuckere, Selbstgespräche führend, in Schrittgeschwindigkeit die Forstpiste zurück.
    In El Juncal mache ich ein paar Fotos und fahre dann noch einmal nach Tejeda.
    Durch die einmal in den Geist gestiegene Höhenangst, kann ich die Serpentinen kaum noch ordentlich, geschweige denn zügig fahren. Die Höhenangst ist für mich wirklich zu einer Plage geworden.

    In Tejeda mache ich dann auch noch ein paar Bilder, lese ein paar Nachrichten und beobachte einfach nur die Menschen.

    Gegen dreiviertel Drei mache ich mich auf den Weg zur Abholung meiner Alpinisten. Das Autofahren geht wieder etwas besser, bin aber doch erleichtert, dass meine Frau die weitere Heimfahrt übernimmt.

    Recht früh an der Finca angekommen, wird nach einem Käffchen etwas gechillt. Abendbrot gibt’s heute wieder im Restaurant.

    Am Abend finden Doro und ich die Zeit, die nächsten Aktivitäten der Familie zu planen. An erster Stelle steht Johannas Konfirmation. Dann Himmelfahrt und Pfingsten, die Moppedtouren mit meinen Jungs und ganz wichtig, die Geburtstagsfeier mit meinen Kollegen zum 60.!

    Die Termine stehen, jetzt ist Tagesausklang…

    Morgen soll’s wieder ans Meer gehen.
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La Sorrueda

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