Spain
Nerva

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Travelers at this place
    • Day 84

      Eine Bahnfahrt. 🚃

      February 25 in Spain ⋅ ⛅ 10 °C

      Zuerst war eine Wanderung angesagt. Vorbei an blühendem Erika bis zum Bahnhof der großen Talleres Mine.
      Dort stoßen wir auf den Rio Tinto.
      Der Fluss ist der Namensgeber von dem Bergbau in der Gegend und dem Ort in dem wir gerade stehen.
      Mit dem Zug Ferrocarril Minero ging es dann 45 Minuten immer entlang dem Flusslauf.
      Vorbei an einem weiteren Bahnhof. Dort stehen viele rostige Lokomotiven, Wagons und Looren rum.
      Natürlich war auch vom Tagebau viel zu sehen.
      Der Fluss hat übrigens seine Orange bis tiefrote Farbe durch Schwefelsäure. Die entsteht durch oxidierendes Eisen - und Kupfersulfid.
      Absolut giftig mit einem pH Wert von 2-3, aber trotzdem wunderschön anzusehen.
      Nach einer Pause an der Endstation ging es wieder auf den Rückweg.
      War ein traumhaft interessanter Tag.
      Das Wetter hat, wenn auch frisch, gehalten.
      Eine gute Investition war die Code Karte für den Audioguide.
      So haben wir gestern und auch heute viel Information auf dem Smartphone in deutsch erhalten.
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    • Day 32

      Einmal zum Mars und wieder zurück 🚀

      May 13 in Spain ⋅ ☀️ 25 °C

      Tatsächlich haben wir es geschafft rechtzeitig in der Frühe, bei angenehmer Temperatur los zu kommen. Mit dem Mini ging es zu einem weiteren Abbaugebiet Riotinto's. Ruckzuck wurden wir auch fündig und waren die Ersten auf dem Besucherparkplatz. Jetzt konnte die Suche nach dem roten Wasser beginnen. Wir wanderten durch ein Gelände, welches teilweise wie eine Marslandschaft wirkte und die von einer Zivilisation schlagartig verlassen worden ist. Schade, dass auch hier die zerfallenen Ruinen durch Zäune abgesperrt waren. Jedoch der Eisenbahnfriedhof war begehbar und hat uns total beeindruckt. Irgendwie wie ein kleiner Erwachsenspielplatz, der die Phantasie ankurbelte. Wie hat wohl ein Arbeitstag mit diesen Gefährten, als sie noch in Blüte standen, ausgesehen? Und dann gab es noch eine entzückende Überraschung. Auf dem Gelände wurde eine kleine Marstation initiiert. Denn man muss wissen : Seit mehr als zwanzig Jahren kommen unter anderem Spezialistinnen und Spezialisten der NASA und der ESA regelmäßig zum Río Tinto, um den Boden und den säurehaltigen Fluss zu untersuchen, ihre Ausrüstung zu testen und ihre Missionen zum Mars vorzubereiten. Read more

    • Day 31

      Weil es ja irgendwie weiter gehen muss..

      May 12 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

      ... sind wir heute, nach einer Woche nix tun, weiter gereist nach Riotinto. Die Ortsbezeichnung ist auf die namensgebenden Minen und das durch Eisen- und Kupfervorkommen rötlich gefärbte Wasser des Flusses Río Tinto zurückzuführen. Und genau das möchten wir uns ansehen.
      Also ging es auch gleich bei Ankunft los mit reichlich Wasser im Gepäck, denn es ist verdammt heiß. Kira hat sich mittlerweile an die Temperaturen etwas angepasst und macht klasse mit. Ein kleiner Fußmarsch von 10 Minuten durch einen spärlichen Nadelwald (es roch so richtig gut nach Natur) bis zu einem Abbaugebiet. Dort angekommen stellten wir überrascht fest, dass das Gebiet mit Zäune abgesperrt ist. Naja, irgendwie gibt es ja immer ein Schlupfloch 😉
      Unser abendlicher Versuch, irgendwo zum Essen einzukehren, ging leider wieder ins Leere. Die Esszeiten der Spanier sind leider nicht unsere. Somit gab es dann einfach nur eine Brotzeit mit lecker Thunfisch, Tomaten- Mozzarella und Salatgurken. 😋😋😋
      Morgen gucken wir, ob wir das rote Wasser an einer anderen Abbaustelle finden, bevor es weiter geht.
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    • Day 85

      Mina Peña de Hierro

      February 26 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

      Heute war der letzte Teil vom Kombi-Ticket an der Reihe.
      Die Mina Peña de Hierro.
      Da es uns zum Radfahren zu kühl war und wir anschließend gleich weiterfahren wollten, sind wir mit dem Wohnmobil zur Mine gefahren. Der Parkplatz oben ist auch groß genug. Man könnte dort auch übernachten.
      Bei der Mine angekommen wurden wir erstmal mit einem Helm eingekleidet.
      Dann ging es in den Stollen der Mine. Ist keine Führung, man kann frei durchgehen.
      Drinnen war noch ein Kumpel mit einer Loore beschäftigt und wir durften gleich mitschieben. Nach ca. 200m war der Spuck beendet.
      Ok, wegen 200m künstlich nachgebaut Tunnel einen Helm aufzusetzen ist vielleicht etwas übertrieben.
      Dafür erwartete uns am Ende von dem Stollen ein traumhafter See vom Tagebau.
      Normalerweise kann man bei diesen Seen nur von oben reinschauen. Durch den Tunnel waren wir aber unten an der Sohle.
      War schon ein Erlebnis.
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    • Day 14

      Rio Tinto

      November 19, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

      Ein Fluss und eine berühmt berüchtigte Bergbaugesellschaft.
      Seit über 2000 Jahre wurde hier am Rio Tinto schon Bergbau betrieben Phönizier/Karthager, Römer, Westgoten und auch die Spanier selber, mit mässigem Interesse und Erfolg. Deshalb wurde dieses riesige Bergbaugebiet im 19. Jahrhundert an eine umtriebige englische Gesellschaft verhökert!
      Die haben industriell und rücksichtlos Profit gemacht. Widerstände wegen Minenunfälle und Ausbeutung wurden zum Teil mit Hilfe des spanischen Militärs brutal niedergeschlagen.
      Zurückgeblieben ust eine geschundene Landschaft. Diese ist zum Teil so zerstört dass sie eine sehr große Ähnlichkeit mit der Beschaffenheit auf dem Mars hat und die NASA dies nutzt um hier neue Gerätschaften zu testen
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    • Day 57

      Umgewühlte Erde am Rio Tinto

      January 15 in Spain ⋅ ☁️ 8 °C

      Mindestens seit der historischen Bronce- und Eisenzeit wühlen sich Menschen durch die Erde auf der Suche verwertbaren Erzen und Mineralien. So auch in der spanischen Provinz Huelva am Rio Tinto. Bereits unter römischer Herrschaft wurde hier Bergbau betrieben. Ein Höhepunkt dieser Tätigkeiten war ab Mitte 19. Jahrhundert durch englische Firmen. Heute wird nur noch im kleinsten Rahmen Mineralien abgebaut, die riesigen Gruben und Halden werden gesichert und viele Teile museal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

      Wir haben das Bergbaumuseum in Minas de Riotinto und die Museumsbahn in Nerva besucht. Alles sehr eindrücklich und sehr spannend.

      Die Farbe des Flusses ist natürlicher Art durch Verwitterung sulfidischer Schwermetallminerale, also keine menschgemachte Umweltverschmutzung. Allerdings ist Baden im Fluss nicht zu empfehlen, der pH-Wert beträgt ca. 1 ...

      Das grösste Bergbauunternehmen der Welt "Rio Tinto" hat den Ursprung hier am Rio Tinto und ist heute vor allem in Australien tätig.

      Die abgebauten Erze wurden zwischen 1875 und 1984 mit einer 74 km langen Schmalspurbahn (1067 mm) nach Huelva gefahren und dort direkt in Schiffe verladen.
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    • Day 104

      Entlang des Riotinto

      January 3 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

      Der rote Fluss Rio Tinto fließt in einer spektakulären Landschaft, die geprägt ist von dem charakteristischen rötlichen Farbton des Flusses.
      Das Farbenspiel des Río Tinto – es changiert von Rostrot über Blutrot bis Violett. Die Farbe entstammt der hohen Konzentration an Eisensalzen und Sulfaten aus dem Bergbau bei Minas de Riotinto am Flussoberlauf, die der Regen in den Fluss spült.

      Bergbau am Rio Tinto
      Der Abbau der Erze war für die Spanier offenbar nicht so richtig profitabel und daher verhökerte die spanische Regierung die Mine im Jahr 1873 für 3,78 Millionen britische Pfund.
      Interessant ist, welche Besitzer der Mine im Laufe der Zeit dort aufgeführt sind.
      Interessant ist auch, dass der spanische Staat für alle Zeit auf das Recht, Abgaben auf den Ertrag der Mine zu erheben, verzichtete. . . .
      Näheres zum Bergbau am Rio Tinto gibts unter folgenden Link.

      https://www.andalusien360.de/land-leute/natur/r…
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    • Day 122

      Nerva, am roten Fluß

      April 3, 2022 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

      Am dritten Tag sind wir zu der Mina de Rio Tinto gefahren, zur Quelle..
      Laut Wikipedia ist in Minas de Riotinto der spanische Fußball geboren, durch die englischen Minenarbeiter importiert..
      Die Maschinen, Gehäude und das sonstige Equipment
      ist seit Jahrzehnten sich selbst überlassen und bleibt einfach dort so stehen.

      Die drei Tage am Rio Tinto und in Minas de Riotinto waren das Highlight der bisherigen Reise...
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    You might also know this place by the following names:

    Nerva

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