Spain
O Puntal

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6 travelers at this place

  • Day45

    Zurück in Spanien - in Arcade!

    November 26, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute Mittag haben wir nach einer schönen Fahrt entlang der Küste die portugiesisch-spanische Grenze überfahren. Wir hatten wieder Glück mit dem Wetter und sind den dunklen Wolken den ganzen Tag hindurch erfolgreich davongefahren. Der schöne Sonnenuntergang an der Bucht von Arcade war eine wunderschöne Zugabe! 😊🌅Read more

  • Day12

    Gemeinsam ist kein Weg zu weit

    May 25, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Mich hat es erwischt, aber so richtig. Das Camino-Fieber ist in mir ausgebrochen und obwohl ich den jetzigen noch nicht einmal beendet habe, würde ich am liebsten sofort den nächsten planen.
    Die letzten drei Tage, waren Tage, die ich mir so nie hätte vorstellen können. Ich habe hier auf dem Weg eine Art Familie gefunden, meine "Camino-Familie". Waren wir uns auf dem Weg doch schon so oft begegnet. Ich glaube nicht an Schicksale, aber irgendjemand wollte, dass wir den restlichen Weg bis nach Santiago de Compostela gemeinsam bestreiten. Waren die fünf doch schon einige Tage zusammen unterwegs, stieß ich erst in O Porriño dazu. Dort teilten wir uns ein gemeinsames Zimmer im Hostel. Am nächsten Morgen, ging ich noch ganz verschlafen meines Weges. Die fünf Leute hinter mir vertrauten mir anscheinend blind, da sie mir folgten. Plötzlich hupte jemand und verwies mich darauf, dass ich in die falsche Richtung laufen würde.

    Also kehrte ich um und lief der Fünfer Gruppe in die Arme. Sofort war das Eis gebrochen, da man sich ja schon mehrmals mit einem schüchternen "buen camino" begegnet war. Ich beschloss mich der Gruppe für ein paar Stunden anzuschließen, um herauszufinden um wen es sich da handelte und welch schöne Geschichten sie zu erzählen hatten.

    Dabei handelte es sich um so großartige Menschen, jeder einzelne ein wahres Unikat.

    Sabine, unsere Mutti der Gruppe. Eine so tolle Frau, welche mich des öfteren mit ihren lieben Worten zum Weinen brachte. Meist ganz unverhofft und in Momenten, in denen man nicht damit rechnete. Sabine, ich ziehe meinen Hut, vor dem, was du die letzten zwei Wochen erreicht und vor allem an Kilometern zurück gelegt hast. Da habe ich im Anbetracht, dass ich ein paar Kilometer mit dem Zug gefahren bin schon ein schlechtes Gewissen. Aber, wäre ich das Stück nicht gelaufen, wir wären uns wahrscheinlich nie begegnet.

    Hermann, der eher ruhigere in unserer Runde, unser Steppenwolf. War er der erste, dem ich auf dem Weg begegnet bin und mit dem ich ein paar Worte wechselte. Ohne ihn, hätte ich diese Gruppe glaube ich nie kennengelernt, schwärmte er doch bei jedem Gespräch von den Vieren in höchsten Tönen.

    Dann wären da noch Marco und Sören, die Spaßvögel der Runde. Ohne euch wäre ich auf diesem Weg wohl kläglich gescheitert. Anscheinend wurdet ihr bei der Geburt auf mysteriöse Weise getrennt und habt euch erst jetzt gefunden. Es ist ein Geben und Nehmen. Ihr seid eine reine Komedieshow und bei allem Spaß, so Herzensgute Menschen die Acht geben, auf den Rest der Gruppe. Es gibt kein "Meins", geteilt wird immer.

    Und nun kommen wir zu meinem Sabinchen. Du hättest mich ruhig schon eher nach meinem Cap fragen können, als wir uns das erste Mal, vor unserem kleinen Toiletten Tête-à-Tête begegnet sind, wir hätten uns auch ab da schon verstanden. Kommt es mir vor, als kennen wir uns schon über zig Jahre. Waren wir uns von Anfang an sympatisch. Liefen wir zusammen, stand der Mund nicht eine Sekunde still. Jede Geschichte aus unserem Leben wurde bis ins kleinste Detail erzählt, selbst die noch so peinlichste Geschichte. Die Stunden mit dir, auf dem Weg vergingen wie im Flug und trieben mich an, nicht aufzugeben. Danke, dass ich dich als so liebenswerten und wunderbaren Menschen kennenlernen durfte/ darf. Ich hoffe, dass wir als unsere Pläne in die Tat umsetzen können. Wir sehen uns auf jeden Fall wieder.

    Das ist sie, meine Camino Familie, die anscheinend jeder auf dem Jakobsweg hat. Neben diesen fünf Menschen gab es natürlich noch viele andere Menschen, die tief in meinem Herzen sind und an die ich immer mal wieder denke. Wo sie wohl alle gerade sind? Was dieser Weg mit einem anstellt kann man einfach nicht beschreiben, man muss es erlebt haben, um dieses Gefühl zu kennen.

    Wurden Pläne, welche man Tags vorher schmiedete über Board geworfen. Hatte ich mein Hostel in Redondela bereits gebucht, checkte ich am Ende doch bei den anderen in der Unterkunft ein.

    Habe ich den Jakobsweg ganz alleine begonnen, so werde ich ihn definitiv mit tollen Menschen abschließen. Schon alleine dafür hat sich dieser Weg gelohnt und ich habe ihn bis jetzt keine einzige Sekunde bereut.

    "Man kann sich wohl den Weg wählen, aber nicht die Menschen, denen man begegnet"
    Arthur Schnitzler, österreichischer Schriftsteller
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  • Day9

    8. Tag, bis nach Arcade

    October 4, 2017 in Spain ⋅ 22 °C

    Auf der heutigen Zielgeraden liefen wir auf ein Haus zu, welches stark nach Einsturzgefahr aussah. Wir witzelten, dass dies heute unsere Unterkunft sei und amüsierten uns... Naja, was soll ich sagen. Es war unsere Unterkunft. Glücklicherweise leerte uns dieses Haus wieder etwas, was man leider zu oft vergisst. Man sollte nie über Äußerlichkeiten urteilen. Natürlich erwartete uns kein 5* Sterne Hotel. Wir hatten jedoch zwei große Doppelbett Zimmer, eine Waschmaschine (leider ging die kaputt) und eine eigene Küche. Auch ein großer Balkon mit Blick auf das Meer konnte diese Unterkunft bieten.Read more

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O Puntal

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