Spain
Badajoz

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59 travelers at this place

  • Day44

    Grenze Portugal/Spanien, Badajoz

    March 19 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    392 Km gefahren.
    Nun wir sind doch heute noch losgefahren, weil in Portugal der Notstand ausgerufen wurde. Keine Kneipe und Gaststätte hat mehr auf..die Menschen Sollen alle in ihren Wohnungen bleiben.
    Am wunderschönen Strand soll keiner mehr sein..damit es dort keine Massenveranstaltung gibt weil alle zu Hause sind.
    Die sozialen Kontakte werden massiv eingeschränkt..ja,wir hätten mit Hundchen nur kleine Spaziergänge machen können..die Menschen sind zutiefst unglücklich.es gibt keine Arbeit mehr, alles ist zu..keine Boote fahren mehr, die Stadt ist tot..und deshalb wird sich auch der Zustand der Menschen verändern,bis hin zur Aggressivität.
    Auch unterwegs ist alles wirklich unwirklich..so eine tolle Landschaft, ohne fröhliche Menschen..
    Eigentlich überhaupt fast ohne Menschen, vereinzelt sieht man jemanden in den Dörfern.
    Kaum Autos auf den Straßen.
    Ich kam mir wirklich vor wie nachem Atomunfall.
    Nur der Postmann rumpelt durch Europa😌😖

    Die Grenze nach Spanien haben wir völlig ohne Problem passiert.
    Nachdem wir die richtige gefunden hatten 😖🙄 Rechts ran fahren, ein paar Fragen, Formulare ausfüllen, feddich.
    Fiel uns doch ein Klotz vor die Füße.....
    Nun stehen wir ca. 20 km hinter Badajoz auf einem Feldweg.
    Sind jetzt ca. 750 km durch Spanien und dann noch etwa 1750 nach Hause.
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  • Day18

    Almaden de la Plata - Monesterio 28.5.

    May 28, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Dreierlei habe ich heute überschritten.

    Erstens die 300km-Marke. Nicht, dass das von besonderer Bedeutung wäre, das nicht. Ist für mich nur so zur Orientierung. Man verliert sonst so ein bischen das Gefühl für die Entfernung, die man bereits gelaufen ist. Oder noch vor einem liegt. Ich stehe aktuell bei 330 km.

    Zweitens die Grenze zwischen Andalusien und der Extremadura. Der Grenzübergang bestand in drei Schritten über ein seichtes Bächlein.

    Drittens die Tageslaufleistung: Ich hatte sie mit 28 km angesetzt. Daraus wurden 34 km. Ungewollt 😎

    Der Tag heute bestand ursprünglich aus 2 Etappen. Die erste führte von Almaden über 14 km nach El Real de la Jara. Kam mir im Vorfeld etwas dürftig vor für einen ganzen Tag, deshalb wollte ich da heute nicht enden. Dass diese Etappe aber durchaus das Zeug zu einer vollwertigen Etappe hatte, spürte ich dann unterwegs 😁

    Es ging zum großen Teil wieder durch ein Naturschutzgebiet, und zu einem ebenso großen Teil ging es entweder stramm bergauf oder bergab. Auf felsigen Pfaden, die ein entspanntes Marschieren eher behinderten. War aber wirklich traumhaft schön.

    Unterwegs hatte ich viele Begegnungen mit diversen 4-Beinern. Die erste, als ich auf eine Herde Ziegen stieß, die mitten auf dem Weg waren. Die Hirtenhunde nicht fern und stürzten sich auch gleich in meine Richtung, als ich mich näherte. Hier bewährte sich wieder die Strategie, mit erhobenen Stöcken paar schnelle Schritte auf sie zuzugehen, und schon konnten sie nicht schnell genug kehrt machen.

    Ich marschierte weiter und stellte gleich fest, dass eine vorwitzige Ziege mir auf dem Fuß folgte und mich ständig anblökte. Ich grinste und ging weiter. Die Ziege aber auch. Und blökte und blökte. Ich dachte, will die mit nach Santiago? Aber auf dem Camino passieren die seltsamsten Dinge. Das ging bestimmt 5 Minuten so, die Ziege blieb hinter mir und blökte. Ungewöhnlich. Da dachte ich, will sie dir etwas sagen? Ich zog mein Handy, um schauen, ob ich noch auf dem richtigen Weg war, und siehe da: just dort, wo ich auf die Ziegenherde getroffen war, hätte ich links abbiegen müssen! Wäre mir die Ziege nicht hinterhergelaufen, ich wäre noch länger in die falsche Richtung gelaufen. Danke schön, liebe Ziege! 🤗

    Angekommen in El Real de la Jara habe ich mich im Supermarkt mit Fressalien und Getränken eingedeckt und kurz die Füße erholt. Dann ging es auf den zweiten Teil des Tages, der mich auf einen Campingplatz 14 km weiter und 6 km VOR Monesterio führen sollte. Der Campingplatz wurde in den höchsten Tönen im Wanderführer gelobt, mit Waschmaschine, Trockner und allerlei Annehmlichkeiten für kleine Münze mehr, also wollte ich da hin. Der Weg dorthin war eigentlich sehr komfortabel von der Piste her, aber ich spürte dann doch das Vormittagsprogramm mit dem ganzen Gekraxel deutlich.

    So kam ich dann irgendwann mit glühenden Füßen bei der Campinganlage an und siehe da: sie war geschlossen 🤤 ein Schlag ins Kontor. Da steuerte ein Campingbus aus Heidelberg vor die Anlage, an Bord ein deutsches Ehepaar mit kleinem Baby, die dort ebenfalls übernachten wollten. Er sprach glücklicherweise Spanisch, und als irgendwann ein Einheimischer vorbei fuhr, erfuhren wir, dass die Campinganlage geschlossen ist. So wie es darin aussah, war die meiner Meinung nach auch schon länger dicht.

    Aber egal, es half nix, ich wieder den Rucksack auf und den Gang nach Canossa, hier Monesterio, angetreten. Viel Spaß hatte ich auf den 6 km nicht. Im Ort im ersten Hotel eingecheckt, und siehe da, wer stand da in der Tür? Die Camperfamilie aus Heidelberg 😎 Wir mussten alle lachen.

    Jetzt sitze ich hier vor einer Bar in der Sonne, vor mir eine Cola mit Eis. Und habe meinen Blog geschrieben 🤓 Ausblick für morgen? Weniger Kilometer 😎
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  • Day29

    Mérida

    October 15, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Jesús nos llevó a Mérida, aunque no alcanzamos a ver el teatro romano en su interior, pudimos ver la plaza mayor con sus diferentes influencias arquitectónicas rodeada de naranjos.

    También pudimos ver el arco de Trajano, llamado en honor al primer emperador hispano de Roma. Aunque el arco en si mismo fue construido en la época de Tiberio.

    Luego fuimos al templo de Diana, que aún conserva sus columnas.

    Finalmente, más alejado del centro, visitamos el acueducto de los Milagros, el que antiguamente canalizaba agua desde algún río hacia la ciudad.
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  • Day29

    Villanueva de la Serena

    October 15, 2019 in Spain ⋅ ☁️ 14 °C

    En un pequeño desvío Jesús nos llevó a la tierra natal de Pedro de Valdivia. De hecho, la ciudad de La Serena se llama así por esta ciudad. Es más, muchos conquistadores españoles en América provienen de esta zona de España, de ahí que nombres de ciudades latinoamericanas coincidan con ciudades o apellidos de Extremadura.

    Finalizamos el viaje en España por un recorrido nocturno por el casco viejo de Cáceres. Antes de volver a ordenar las mochilas para seguir nuestro viaje.

    Los días pasaron rápido junto a Jesús, Juliana e hijos.

    Agradecemos mucho la hospitalidad, el cariño y todas las visitas guiadas. Quedó mucho en el tintero, tarea pendiente para una próxima oportunidad. Si Dios quiere.
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  • Day23

    Torremejia - Aljucen 2.6.2018

    June 2, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute staunte ich nicht schlecht, als ich in Merida an einem Wegweiser mit Kilometerzahl nach Santiago vorüber kam. Lisa meinte: "Schau mal, so weit hast du es noch!" 753 km stand dort. Kam mir spanisch vor 😁 nach meiner Berechnung hätten es zu diesem Zeitpunkt ca. 780 km sein müssen. Ich rechnete hin und grübelte her, aber es blieb dabei. Da hatte ein Arbeiter den Auftrag, den Stein an die dafür vorgesehene Stelle abzusetzen, aber offensichtlich ging ihm unterwegs der Sprit aus.

    Wir starteten heute morgen voller Elan in den Tag, das Wetter setzte seine ansteigende Form weiter nahtlos fort. Wenig dominante Wolken schmückten einen ansonsten prächtig blauen Himmel bei sehr angenehmen 20 Grad. Die anstehenden 32 km hatten wir in pflegeleichte 16 km für den Vormittag und noch mal überschaubare 16 km für den Nachmittag eingeteilt. Das Höhenprofil des Tages verhieß auch nur Gutes, keine plötzlichen Anstiege in Regionen oberhalb der Baumgrenze, alles in Bereichen, die der Flachlandtiroler liebt.

    Das erste Highlight des Tages: ein spanischer Bahnübergang. Kies auf die Straße geschüttet, Gleise drüber, fertig. So einfach geht das, ihr Vögel in Brüssel! Wer braucht Warnbarken oder ein Andreaskreuz? 😁

    Ohne geschwitzt zu haben, aber auch ohne mich im Zwangsjackenstyle kleiden zu müssen, ging es also nach Merida. Dort chillten wie eine satte Stunde am Flussufer und futterten munter von unseren Vorräten im Rucksack. Anschliessend ging es weiter in die Stadt hinein, eine kurze Rast in einem Cafe nahe des Aquäduktes war auch noch drin. Samt Cola mit Eis.

    Dann ging es auf den 2. Teil des Tages. Etwa 5 Km hinter Merida führte uns der Weg an einem schönen See mit diversen Bars entlang. Zack, die nächste Rast, auf der Via de la Plata darf man da nicht wählerisch sein. Die Möglichkeiten, unterwegs einen simplen Sitzplatz sein eigen nennen zu können, sind ziemlich rar gesät. Freundlich gesagt.

    Danach ging es auf die letzten 11 km. Die sind wir im Expresstempo angegangen. Zuerst über Landstrassen, dort richtig drauf gedrückt, dann noch mal über sandige Feld- und Waldwege, auf denen dann der Gang auch mal gewechselt werden musste.

    Schliesslich erreichten wir eine Ortschaft zwei Kilometer vor unserem Ziel, in die man über einen Anstieg gelangte. Lisa sagte ich, dass das unser Ziel sei, um ihre Motivation für die letzten Meter hochzuhalten 😎 als sie oben war, habe ich sie mit der Wahrheit konfrontiert 😁

    Noch eine kurze Pause auf einer Mauer, dann ging es über die letzten 2 km. Noch ein Anstieg und dann zu der Herberge, die im Wanderführer hoch gelobt wurde. Die aber leider nicht existierte 😁 Also dann doch in eine andere, in der wir dann auch endlich ankamen.

    Hier saßen bereits ein englisches Pärchen, das auf Teneriffa lebt und ein Deutscher, der auf Mallorca lebt. Wir durften uns trotzdem dazu setzen und ich gönnte mir erst mal ein eiskaltes Bier.

    Stand heute: ca. 450 KM. Falls ich morgen nicht doch eines Besseren belehrt werde 😎
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  • Day20

    Fuente de Cantos - Zafra 30.5.2018

    May 30, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Der morgendliche Wetterprüfblick ließ die Sonnenmilch für die heutigen 25 KM ein weiteres Mal nicht zum Einsatz kommen. Gut, es hat auch seine Vorteile, bei diesen Temperaturen zu marschieren; man schwitzt nicht wie blöd. Hmmm. Naja, aber das war's dann eigentlich auch schon.

    Aber der Tag war trotzdem sehr schön, vor mir breitete sich die Extremadura mit all dem aus, was ihr so nachgesagt wird. Viiiel weites und offenes Land, Felder, wohin man blickt. Sucht man einen Baum, dann findet man ihn sofort. Etwa 3 KM entfernt. Auf Schatten braucht hier niemand zu hoffen. Ich kann mir lebhaft vorstellen, was hier vor sich geht, wenn die Sonne richtig auf den Planeten brennt. Ein bischen wünsche ich es mir fast 😎

    So schlich ich meines Weges, immer schön in Bewegung bleiben, da der Wind noch reichlich frisch war und meine Nase gelegentlich nach Tempos verlangte. Die ersten 10 km waren schnell absolviert, da kam, oh Wunder, eine echte Raststelle! Und dort machte es sich gerade eine Mitwanderin bequem, die ich vorher noch nicht getroffen habe. Elisabeth, 70, sehr nett und topfit. Wir plauderten dort ein wenig und setzten dann unseren Weg gemeinsam fort. Es stellte sich heraus, dass sie auch leidenschaftlich gerne wandert, und was ihre Laufgeschwindigkeit angeht - alter Schwede! 💪👍 Um noch schneller zu sein, müsste ich wirklich richtig draufdrücken.

    Wir unterhielten uns nett und lachten viel, und so vergingen die Zeit und die verbliebenen ca. 10 KM wie im Flug. Die erste Herberge, die wir uns als Ziel ausgeheckt hatten, war leider geschlossen, da der Betreiber erkrankt war. Flugs entschieden wir uns für ein sehr günstiges Hotel direkt in der Altstadt um, in dem wir beide Doppelzimmer zum Preis eines Einzelzimmers schnappten. Ich will nicht maulen 😁

    Jetzt heisst es erst mal duschen und frisch machen, später treffen wir uns wieder, um dann hier in der Altstadt den Abend noch gemütlich mit leckerem Happi und Brause ausklingen zu lassen. Die Altstadt soll hier insbesondere abends sehr schön beleuchtet und einen Rundgang wert sein, meldet mein Reiseführer. Mal schauen, ob wir das vielleicht auch noch einer näheren Prüfung unterziehen werden. Meine Füße melden zumindest keinen Protest an 😎
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  • Day19

    Monesterio - Fuente de Cantos 29.5.

    May 29, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach dem unerwartet verlaufenen Tag gestern war das heute mal wieder Wohlfühlwandern. Ohne irgendwelche Überraschungen. Heute morgen um 9 auf dem Weg aus der Stadt noch schnell beim Supermercado das Übliche besorgt und schon war ich wieder auf der Piste.

    Es ging zunächst durch schöne Korkeichen-Felder, auf denen einige der schwarzen Schweine entspannt am Futtern waren. Ihre schwarze Farbe erhalten sie durch die schwarzen Eicheln, die sie unentwegt in sich hineinschaufeln. Man sieht sie wirklich nur fressen, beobachtet man sie einen Moment.

    So ging es 10 km teils bergauf, teils bergab auf teils unbefestigten aber gut begehbaren Wegen, bis man an dem höchsten Punkt des Tages in der Ferne bereits Fuente de Cantos sehen konnte.

    Die Ausblicke heute waren gigantisch, das einzige, was man bischen bemäkeln könnte, ist das Wetter, das wir nun schon seit einigen Tage hier haben. Die 20 Grad werden selten überschritten und das ganze wird von einem frischen Wind garniert. Auch die Einheimischen sagen, es wäre für diese Jahreszeit wirklich ungewöhnlich kalt. Heute morgen waren es beispielsweise stramme 9 Grad 🤤 und vielmehr als 15 Grad werden das heute auch nicht. Meine Tempos sind schon fast alle, muss da mal nachlegen.

    Das Hostal, in dem ich heute bin, ist wirklich schön, hat sogar einen Pool! Für Eisschwimmer wäre das heute sicher eine Überlegung wert. Jetzt die Jacke über, dann schleiche ich mal in den Ort. Statt Cola mit Eis heute Cafe Americano mit derbe Zucker drin 😎
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  • Day21

    Zafra - Villafranca de los Barros 31.5.

    May 31, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute standen fußfreundliche 20 km auf dem Plan, die sich auch als solche herausstellten. Gut ausgeschlafen starteten Lisa (Elisabeth, aber ich nenne sie Lisa, passt besser) und ich in den Tag.

    Es ging die ganze Zeit durch schöne Feldlandschaften. Die Sonne zeigte sich wieder häufiger, wollte ich ihr auch geraten haben. Garstige Anstiege blieben heute da, wo sie hingehören. Wir quasselten über dies und das, und plötzlich waren wir schon 3 Kilometer vor dem Etappenziel, als links zwei Sitzgruppen zum Verweilen einluden. Zack saßen wir mit langen Beinen. Wir hätten auch durchlaufen können, 20 km am Stück bei halbwegs guter Piste sind mittlerweile nichts Furchterregendes mehr.

    Wir haben uns hier in einer netten Albergue am Ortsausgang 2 schöne Einzelzimmer gekrallt. Zu einem pilgerfreundlichen Tarif versteht sich 😎

    Der Ort selber ist nicht gerade New York, aber ein paar Cafes habe ich auf dem Weg hier her doch gesehen. Geöffnet. Da werden wir wohl gleich mal hinschlendern und nach dem Rechten sehen. Und nach einem Duschgel. Meins habe ich in Zafra schön in der Dusche stehen lassen. Immerhin: So lange hat es auf meinen bisherigen Caminos noch nie gedauert, bis ich das erste Mal etwas stehen lasse. Kann zufrieden sein 😎
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  • Day22

    Villafranca - Torremejia 1.6.2018

    June 1, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Die 400er Marke ist erreicht, aktuell liege ich bei 420 km. Und das Wetter wird besser 😎 auch wenn ich heute morgen beim Wandern nicht wirklich danach aussah. Normalerweise habe ich nach spätestens 10 Minuten marschieren volle Betriebstemperatur. Aber heute? Eher weniger. Wir liefen aus Villafranca hinaus und auch nach einer halben Stunde fror ich an den Armen. Dabei schien die Sonne, allerdings ging ständig ein reichlich frischer Wind. Das ist das etwas Unangenehme, wenn die Kondition immer besser wird - man braucht deutlich länger, bis der Körper mal so belastet ist, daß das Schwitzen beginnt. Eine Jacke anzuziehen kam aber auch nicht in Frage, da ich dann gleich zu sehr am Rücken geschwitzt hätte; macht man dann eine Pause mit nassem Rücken, sorgt der kühle Wind dafür, dass eine ausgewachsene Erkältung oder ein Zug am Rücken in greifbare Nähe rückt.

    Lisa hatte dann den Tip, daß ich meine Jacke falsch herum anziehen könnte. Also in die Arme schlüpfen, aber das Rückenteil vor dem Bauch tragen. Wenn du so auf der Strasse in einer Stadt unterwegs bist, holen sie dich ziemlich schnell. So viel ist sicher. Aber da, wo wir laufen, bekommt das niemand mit 😎 also gesagt, getan, und schon lief ich in einem etwas eigenartigen Aufzug durch die Wallachei. Half aber 😁

    Die Etappe heute hatte stramme 26 KM und sie führte im Grunde komplett durch ein Weinanbaugebiet. Weinreben, Weinreben und oh Wunder - WEINREBEN. Dazu ging der Weg nach etwa 10 KM nur noch schnurstracks geradeaus. Ein Härtetest für Mensch und Maschine. Der Untergrund der Piste war aber über jeden Zweifel erhaben, so genügte es, drei Pausen zur richtigen Zeit einzustreuen, und der Weg fand sein Ziel.

    Bei unserer letzten Pause quasselten wir wie immer bischen rum und ich meinte aus dem Zusammenhang heraus: "Dumm gelaufen". Lisa, die blond ist, schaute mich an und lachte plötzlich laut los. Ich schaute sie grinsend aber etwas verständnislos an, da erklärte sie mir, daß sie das eben auf sich bezogen hatte. Ich begriff immer noch nicht, aber da war ein neuer Blondinen-Witz schon geboren 😎 Also: Was ist eine Blondine auf dem Jakobsweg? Dumm gelaufen! 😁 Gut, daß der von ihr kam.

    Nicht viel später schlenderten wir in Torremejia ein. Hier ist echt der Hund begraben, alter Schwede. Aber gut, für den Tag geht's. Sind heute zur Abwechselung mal wieder in einem Schlafsaal mit Stand jetzt 3 Mitschnarchern. Aber meine Ohrstöpsel sind bereits scharf. Später um 6 geht es Spachteln, dann noch 1, 2 Brause für die Bettschwere und schon wird unsere Stippvisite in Torremejia Geschichte sein.

    Die nächste Etappe wartet bereits und freut sich auf uns. Ein Geschenk hat sie auch. 32 KM 😎
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You might also know this place by the following names:

Provincia de Badajoz, Badajoz, バダホス

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