Spain
Valladolid

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7 travelers at this place:

  • Day14

    Vieux-Boucau-les-Bains - Valladolid

    June 2 in Spain ⋅ ⛅ 26 °C

    oder der Tag an dem (eigentlich) nichts passiert und das Motel ohne Menschen.

    Wir stehen mit Wecker um halb 8 auf. Trotzdem dauert duschen, wickeln, Frühstück machen, Medizin geben, wickeln, Medizin geben, Frühstück aufräumen, wickeln … bis 9:00 Uhr. Dann bringen wir schnell alle unsere Sachen nach draußen, parken Leonas vor das iPad und Lizzy auf dem Rücken in die Trage und putzen wie die Teufel.

    Um 10:00 Uhr kommt die Frau vom Campingplatz auf ihrem Elektro-Golf-Auto angefahren und will den Schlüssel haben. Wir sind nicht ganz fertig. Aber sie beruhigt uns, so gründlich müssten wir es gar nicht machen, besenrein würde ihr genügen. Sie müsste sowieso noch einmal selbst durchgehen. Wir sind auf der einen Seite froh, auf der anderen Seite irritiert. Die Endreinigung hätte 105 Euro gekostet. Wie hätten wir denn die Butze hinterlassen sollen, damit sich diese Kosten rentiert hätten!?

    Egal, wir bestätigen, dass wir alles ausgeräumt haben und sind zackt den Schlüssel los. Jetzt noch die letzten Dinge einladen und dann können wir abfahren. Oder?
    Wo ist der Autoschlüssel?!

    Der hatte die ganze Zeit seinen festen Platz auf dem Board neben der Tür… hmmm. MIST!

    Barbara nimmt Leonas, der inzwischen schon nicht mehr iPad gucken will, sondern nur auf dem Arm sein möchte, und wandert los zur Rezeption. Auf gut Glück geht sie einen Umweg. Und tatsächlich, nach ein paar Minuten finden die beiden wirklich die Reinigungslady wieder. Was für ein Zufall! Der Campingplatz ist wirklich riesig und sie hätte überall sein können. Sie sagt, dass sie gleich noch mal zu uns kommt und als die beiden schon einmal wieder los Richtung Wohnwagen gehen wollen, bietet sie eine Mitfahrgelegenheit in dem Golfcar an. Was für ein Glück im Unglück! Leonas ist im 7. Himmel.

    Wieder zurück am Auto hat Human fast alles eingepackt und nun müssen wir nur noch zur Rezeption, unsere Kaution auslösen, ein paar Kleinigkeiten einkaufen, den Müll wegbringen und wir möchten auch noch das Auto waschen, da direkt am Campingplatz eine Waschanlage vorhanden ist.
    Als das auch alles fertig ist, ist es kurz nach 12 Uhr und wir haben jetzt 4,5 Stunden Fahrt vor uns.

    Nach schon einer Stunde quengeln beide Kinder und wir machen erst mal Pause. Vom Abendessen von gestern ist sehr viel übrig geblieben und wir machen ein feines Picknick an einem sehr ordentlichen Rastplatz. Danach ist die Laune viel besser.

    Mit den letzten Tropfen Sprit rollen wir wenig später in San Sebastian, kurz hinter der spanischen Grenze, auf eine Tankstelle. Die Dieselpreise zwischen Frankreich und Spanien unterscheiden sich hier um 35 Cent!

    Die Szenerie wechselt merklich. Plötzlich fahren wir durch viele Tunnel und sehen statt Pinienwäldern und Atlantik nur noch hohe Berge. Beide Kinder sind inzwischen nach einander eingeschlafen und Barbara kann endlich mal wieder vorne sitzen.

    Ab jetzt ist es auch wirklich gut, dass die Kinder schlafen, denn die restliche Zeit bis zu unserem Zwischenstop in Valladolid sind so langweilig öde und trist, dass Human sich mit lauter Musik und mitsingen wach halten muss.

    Leonas wacht eine Stunde vor der Ankunft wieder auf, Lizzy eine halbe. Barbara unterhält mit Büchern und Liedern und wir sind froh endlich an unserem Motel anzukommen.

    Das hatten wir gestern noch gebucht. Das Zimmer kostet 45 Euro für die ganze Nacht und ist damit der Preisschlager unter unseren bisherigen Unterkünften. Wir hatten sehr netten E-Mail Kontakt mit dem Motel, das Bett wird 2x2 Meter breit sein. Sie haben trotzdem angeboten, uns ein Babybett ins Zimmer zu stellen und wir wissen, dass wir für den Bulli eine Garage neben unserem Zimmer haben werden.

    Trotzdem sind wir noch sehr überrascht. Die „Rezeption“ ist ein „Drive Through“, also man fährt mit dem Auto daran, wie in einem Schnellrestaurant. Man spricht durch einen Lautsprecher, zu sehen ist niemand, die Glasscheibe ist nicht durchsehbar. Man tut Geld und einen Ausweis in eine Schublade, wie bei der Bank. Dann kriegt man eine Zimmernummer gesagt und fährt weiter. Kein Schlüssel, nix. Wir fahren an einem langen Gebäude entlang. Abwechselnd sind Fenster und Garagentore zu sehen. Irgendwie beklemmend aber auch faszinierend.

    Das Tor unserer Zimmernummer 47 steht offen. Wir fahren den Bulli hinein und steigen aus. Direkt von der Garage aus kommt man in das Zimmer. Es ist recht dunkel aber okay sauber, das Bett sieht echt gut aus und das Bad auch. Die Zimmertür, die auf den Gang rausgeht ist verschlossen. Daran steht, dass es nur für Personal ist. Wir kommen also da nicht raus, sondern müssen wieder durch die Garage. Allerdings gibt es da halt auch nichts. Keine Lobby, kein Restaurant… Im Zimmer finden wir eine Speisekarte. Alles ist Zimmerservice. Die Preise sind nach Frankreich echt okay. So skurril wie es hier gerade ist, wir finden es gar nicht schlecht. Der Bulli steht als fahrbarer Kleiderschrank im Nachbarzimmer, Essen wird geliefert, Bett müssen wir nicht machen, putzen auch nicht. Entspannung!
    Bis das Essen kommt beschäftigt sich Leonas damit, das Garagentor hoch und runter zu fahren und fährt Laufrad.
    Als wir draußen den Servicewagen hören macht Human einen Witz und sagt: "Pass auf, gleich steht das Essen hinter dem Spiegel." Und dann ist es wirklich so. Das Essen wird durch eine Luke von außen in den Kleiderschrank geschoben. Dabei ist ein kleines Tablett mit der Quittung. Wir legen unsere Kreditkarte drauf und die Dame hinter der Luke rechnet ab. Dabei sieht man sie eigentlich gar nicht, nur wenn man es drauf anlegt ;)
    Das ist schon komisch! Das Gute ist, dass wir auch das gebrauchte Geschirr dorthin zurück stellen können und es nicht weiter stört und es jemand irgendwann abholt und sauber macht - das wär mal eine Funktion für zu Hause.

    Nach dem Essen gehen wir baden, Lizzy wegen der Krankheit nicht so lange.
    Dann sagt Leonas, dass er müde ist und wir merken, dass es auch schon 21 Uhr geworden ist. Mit einer Flasche Milch (nur er) legen wir uns hin und nachdem sie leer ist, ist er noch wach. Wir haben leider keine (so einfache) Möglichkeit, ihm eine eine zweite Flasche warm zu machen und das Drama nimmt seinen Lauf. Er will noch Milch und er will nach Hause. Ohje - Heimweh! Das Ende vom Lied sind zwei um 23 Uhr schlafende Kinder und zwei genervte und echt angepisste Eltern, die nun mit sich ins Gericht gehen, was in Zukunft anders laufen muss. Dorf, wo bist du? Um Mitternacht ist alles wieder gut, um 0:30 Uhr haben wir endlich eine Unterkunft für morgen gefunden.
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  • Day8

    7 Peñaflor de Hornija 36/242km

    July 30, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 31 °C

    First nice pinewood, than boring infinite fields. Nice castle in Simancas. Fortunately, because of the wind, it wasn't so hot.
    In Wamba I've got 2 jarras and some olives (first stop after 26km). I arrived at my planned destination (Peñaflot) at 16:30. First I've got a shock seeing a note at the door of the alberque, that it is closed (cerrado) from 30.7. to 13.8.! Next one is about 9km further.
    I went to a bar a asked (after una jarra grande) about the alberque. Fortunately there was a helpful woman who brought me to the mayor, who gave me the key. So, eventually I've got a very nice alberque (3e) for me alone.
    For a "dinner" I went to an another bar (there was at least 2 in the small village) : 2 beer + tappas + a glass of wine = 5.6e! The wine was too good, so I've ordered another glass; it was only 0.7e, incredible! And I've got some chips as well.
    My plan for tomorrow: either 23 or 47 km.
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  • Day8

    Salamanca to Valladolid

    September 17, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 25 °C

    On the way to Valladolid we made a couple of detours, the first to see another castle which we did not expect to be open - but it was. Castillo la Mota was originally built in the 12C by the Moors but remodelled in the 15C by Isabela. It has spectacular walls and tower and looks just like a castle should. The second detour was to a town called Tordesillas which was supposed to have a pretty old Plaza Mayor but it was disappointing and dilapidated. This is the place where the Spanish and Portuguese signed a treaty deciding the world between them, with the boundary being the middle of the Atlantic, but the Portuguese managed to push the "middle" of the Atlantic far enough over that they could take Brazil as theirs!

    An unexpected bonus was another castle when we turned off the motorway to have our picnic lunch. Simancas castle was built in the 15C and became the state archive in the 16C and still is today.
    So far on this trip the countryside has been brown, mainly used for growing wheat, all now harvested. There have been many fields of sunflowers, not like Tim's 10ft ones but close packed 3 ft tall, all drying in the sun - obviously more of a sunflower oil area than olives. Today for the first time we saw cows - only a few grazing in a field, there is not much grass here. Also today for the first time we saw vines and passed the town of Rueda which grows excellent white wines.
    Once we arrived in Valladolid we did a bit of sightseeing. It is a pleasant town to wander around but does not have great 'sights'. They never bothered to finish the cathedral and it butts up against the old one in a jumble of stones. We wanted to eat early but had difficulty finding anywhere open before 8.30 but eventually found somewhere just round the corner from the hotel which was surprisingly good.
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You might also know this place by the following names:

Valladolid, Valladolit, فايادوليذ, Горад Вальядалід, Валядолид, Βαγιαδολίδ, Valadolido, Valladolís, والادولید, ואיאדוליד, バリャドリッド, ვალიადოლიდი, 바야돌리드, Valdoletum, Vayadolid, Valjadolidas, Valjadolida, वायादोलिद, Valhadolid, Вальядолид, والاڈولڈ, Ваљадолид, Valladolíd, บายาโดลิด, Lungsod ng Valladolid, Вальядолід, Vaładołì, 巴利亚多利德

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