Spain
Vejer de la Frontera

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32 travelers at this place

  • Day61

    Another day in paradise...

    April 23 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Ich bin hier aber echt am Arsch der Welt.

    Dadurch, daß das Auto von Mex kurz vor dem Exit ist und ich damit nicht liegen bleiben möchte, fahre ich nicht zum Einkaufen. Das Wohnmobil startklar zu machen, geht auch nicht mal eben. Aufräumen, alles was fliegen kann verstauen, vom Podest runter fahren und mit Säge und Machete 1km Weg freischneiden, damit der Wagen nicht noch mehr zerkratzt. Insgesamt 3km in weniger als Schrittgeschwindigkeit zur Teerstraße und das wars. Also eher unpraktisch, zumal der Wagen dann auch wieder rückwärts den Berg hoch zwischen die Container gezirkelt und ausgerichtet werden will. Davon abgesehen stehen die Spanier momentan nicht so auf vermeintliche Touristen und besonders in Vorher nicht auf Wohnmobile.

    Mit dem Roller ist es auch eher doof. Erstens kommt man da jetzt nicht ran, ohne den Wagen zu bewegen, zweitens ist der Weg echt mies und und wird eigenlich nur von Geländewagen oder Quads befahren und drittens ist es albern damit zum Einkaufen fahren zu wollen.

    Die einzige echte Alternative wäre es, mir den Pickup vom Nachbarn zu leihen. Dafür müsste ich da aber erst mal hin. Das alles, um eimal den Berg hoch nach Vejer zum Supermarkt fahren zu können. Neee...

    Also sitze ich jetzt bald 6 Wochen hier auf der Finca und werde noch mal verlängern. Danke Sanchez. Ich bin sowas von in Quarantäne...

    In Spanien formiert sich langsam Widerstand gegen die Einsperrpolitik der Regierung, da die Küsten und die Inseln ja bei weiten nicht so betroffen sind, wie Madrid und Katalonien. Mal schauen, wann da was passiert...

    Was tun wir?

    Nun, da sich Regentage mit Sonnentagen abwechseln, wächst das Gras natürlich ausgezeichnet, was uns zum mähen nötigt. Nebenbei schneiden wir ab und an ein Bäumchen frei und trinken in der kargen Freizeit einen Schluck Bier, Gin, Wodka, Rum, Ouzo oder Wein.

    Ansonsten geht hier alles seinen gewohnten Gang. Der Wecker klingelt um 0830 und um 0900 gibt es Kaffee. Danach Kleinkram bis 1300 und Siesta bis 1500. Dann Kaffee und dann ins Gras oder die Bäume bis 1900. Dann duschen, 2000 Tagesschau, Essen und dann um 2100 ins Auto. Zumindest meistens +/-2 Stunden. Das hängt abends von den Mücken ab.

    Ich habe mich neulich im T-Shirt durch eine wilde Wiese gesenst und sehe jetzt am Hals und den Armen aus wie ein pickliger Jüngling im Gesicht . Mein erster Verdacht waren Flöhe, aber das soll anders azssehen

    Mex hat vorgeschlagen, daß ich heute mal nur mit Badehose mähen gehe und wir dann morgen sehen, ob es das wirklich ist. Ich habe freundlich, aber bestimmt abgelehnt und werde wieder eine Jacke anziehen. Wird aber auch schon besser. Vermutlich wäre es hilfreich weniger zu kratzen...

    Einige Bekannte, die bislang auch in Spanien geblieben sind, machen sich nach und nach auf den Weg zurück nach Deutschland. Heute hat sich wieder eine Gruppe von 6 Mobilen zusammen getan. Irgendwann dreht man durch, wenn man sich nicht bewegen darf. Den ganzen Tag vor dem Wohnmobil zu hocken und aufs Meer zu starren, ohne den Campingplatz verlassen und an den Strand zu dürfen, ist grausam. Da habe ich hier wirklich Glück, das wir genug Arbeit haben und kein Meer sehen können.

    Ich weiß auch nicht wirklich, ob Spanien so schön sein wird, wenn man sich irgendwann mal wieder frei mit dem Wohnmobil bewegen darf. Die Fremdenfeindlichkeit soll ja angeblich schon zunehmen. Andererseits ist das momentan scheinbar in allen Ländern (und Bundesländern) der Fall. Hier bei uns auf dem Campo gibt es das noch nicht. Auch wenn ich Mex manchmal nicht verstehe, kommen wir gut zurecht. Bayrisch ist halt eine komische Sprache, wird aber täglich besser...

    Der erste Trip sobald man wieder darf, geht nach Bolonia. Mittelfristig wöre Portugal auch eine Alternative, sobald man dort wieder rein könnte. Von Marokko nehme ich erst mal Abstand. Hier kommt man zumindest ohne Fähre weg. Man hat ja gesehen, wie schwer es war, die Wohnmobile aus Griechenland und Marokko raus zu bekommen.

    Wir werden es sehen...
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  • Day35

    Es wird immer schlimmer!

    March 28 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Mex wurde mit seiner Einkaufsliste nicht nach Barbate rein gelassen, wo es Aldi und Lidl gibt, weil man nur noch in seinem Heimatkaff einkaufen darf. Eigentlich nur in dem am nächsten gelegenen Supermarkt, sonst 500EUR Strafe, aber das ist auf dem Land momentan noch entspannter

    Gut, dann ist er halt nach Vejer hoch gefahren, wo alle Schleichwege bis auf die Hauptstraße dicht sind. Kontrolle bein rein fahren (Wohin wollen sie?) und Kontrolle beim rausfahren (Woher kommen sie? Bon vorzeigen...)

    Zumindest erlebt er was, wärend ich seit zwei Wochen nicht mehr raus gekommen bin. Ein Pollo Relleno con Patatas a la Brava bei den LOS MELLIS in Tarifa wäre toll. An den Strand nach El Palmar fahren, wäre toll. Kiten in Tarifa wäre toll...

    So what, wir können nicht meckern. Es ist relativ warm, wir haben Arbeit genug und auch die Muße, gemütlich am Pool zu sitzen und Bier zu trinken.

    Im Supermarkt ist die Auswahl zwar beschränkt, aber die wichtigsten Dinge bekommt man.

    Hay qué disfrutar la vida.
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  • Day76

    Die Freiheit ruft...

    May 8 in Spain ⋅ ☀️ 22 °C

    Ab morgen darf man sich innerhalb der Provinz Cadiz etwas freier bewegen. Hurra!

    Angeblich sollen einige Hotels und Stellplätze teilweise wieder öffnen, aber welche weiß man noch nicht. Ob man an den Strand darf, weiß man noch nicht. Zumindest soll man irgendwo am Strand ein Bier bekommen. Wir werden es sehen...

    Ich hole mir die Tage ein Mietauto in Jerez, damit wir hier etwas flexibler sind. Ich kann mich damit unauffällig bewegen und ein paar Bekannte besuchen und wir können einkaufen und Autos ansehen, ohne Angst vor dem verrreckenden Lada haben zu müssen.
    Danach sehen wir zu, daß die Bauarbeiten abgeschlossen werden und wir das Apartment fertig bekommen, auch wenn Mieter nicht wirklich Schlange stehen, solange die Grenzen dicht sind. IKEA hat allerdings auch noch zu.

    Vermutlich ist es irgendeine Version des Stockholm-Syndrons, aber ich fühle mich hier wohl und wenn es zeitlich passt und ich nicht ganz woanders bin, werde ich im September die Herrschaft über die Finca übernehmen.
    Mex möchte 2-3 Monate in Deutschland arbeiten. Es gibt zwar einige Bekannte, die in der Zeit auch hier sein wollen, aber ich bin ja nun mal gründlich eingearbeitet. Mit Chance wird das ein Riesen Spaß.

    Wann also rolle ich hier von Hof?

    Da hier gerade alle drei Köterinnen läufig sind, ist es eh nicht eilig., aber allein das Gefühl, das man problemlos weg könnte, ist gut.

    Sobald ich einen Stell- oder Campingplatz am Meer finde, der Strand geöffnet ist und Wassersport wieder erlaubt ist kratze ich die Kurve. Vorausgesetzt, das wir hier durch sind.

    Alternativ, sobald man nach Portugal kommt, was aber auf absehbare Zeit eher unwahrscheinlich ist. Leider.
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  • Day29

    Quarantäne Woche Eins

    March 22 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

    Aufgrund der Bitte eines mir sehr verbundenen älteren Paares, spendiere ich mal wieder einen kurzen Bericht.

    Da uns die spanische Regierung noch eine Extraportion Quarantäne bis zum 12.04. verschrieben hat, habe ich mir auch mal die Arbeit gemacht und die Karre ins Wasser gestellt. Für die Laien: Das Wohnmobil steht mehr oder minder gerade. Okay, vielleicht auch leicht im Wasser, denn es regnet hier auch mal und beim füllen der Tanks ist etwas Wasser daneben gelaufenen, weshalb der Wagen... - Lassen wir das.

    Wie geht es mir inmitten der grausamen Pandemie in Spanien? Zuerst mal ist Andalusien die am wenigsten betroffene Provinz Spaniens und Cadiz ist relativ safe. Wirklich schlimm ist es offenbar in und um Madrid.. Wenn wir uns ansehen, was in Deutschland abgeht, fühlen wir uns hier deutlich sicherer .

    Die Ausgangssperre wird angeblich gnadenlos kontrolliert. Allerdings merken wir hier nichts davon, da wir hier am Arsch der Welt und auf 100.000 qm sind. Morgen macht sich Mex mal tapfer auf den Weg nach Barbate, um unsere Bestände wieder aufzufüllen. Fleisch, Bier, Rotwein, Bier, Wasser, Bier, Obst, Bier., Brot, Bier, Butter, Bier, Pflaumenmus, Bier. Habe ich an Bier gedacht?

    Wenn die Sonne mal weiter scheint und die Batterien geladen werden, kann ich auch mal Wäsche waschen und vor allem auch trocknen. Aber bislang ist alles in Ordnung. Alternativ gibt es in Conil auch einen modernen Waschsalon mit Glasfaserinternet.

    Heute mal mit Spaten und Schaufel gebuddelt und meine Scheisse entsorgt. Gibt es denn niemanden, der einem solche Tätigkeiten abnimnt? Wo ist der "garcon de piss"? Was für ein Scheiss. Ich würde dafür zahlen.. Sorry, keine Fotos verfügbar...
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  • Day31

    Tiefenentspannung,

    March 24 in Spain ⋅ ☁️ 13 °C

    die sich aber auch als Langeweile bezeichnen liesse.

    Nachdem es gestern Mittag geregnet hat, haben wir um 16.00 trotzdem mal angefangen, um die Bäume herum zu sensen, damit man mit dem Mäher irgendwann auf die Wiese kann. Ich sah so aus, wie der Hulk. Gut, zumindest die Farbe passte. Grün von oben bis unten.

    Da es heute morgen, als der Wecker geklingelt, hat in Strömen goss, bin ich einfach mal liegen geblieben. Um 11.00 wollte ich Amanda rauslassen, aber die hatte wohl das Hörgerät nicht drin. Um 13.00 Uhr ist sie dann mal kurz vor die Tür, hat eine Kuh angebellt, das getan, was Hunde tun sollen und prompt stand sie wieder vor der Tür und pennt nun weiter. Es regnet auch weiterhin, aber zumindest nicht so, wie in Valencia, wo es schon wieder Überschwemmungen gibt.

    Da ich gestern mal Wäsche gewaschen und vorhin zusammengelegt habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, daß ich viel zu viele Klamotten habe.

    Nun habe ich im Hamburg schon viel in den Container geworfen und habe hier in der ersten Zeit ungeliebte T-Shirts und Unterhosen nach dem tragen weggeworfen, aber leider nicht konsequent.

    Irgendwie waren in der Wäsche 6 T-Shirts, die eigentlich weg sollten. Nun machen wir uns hier leider irgendwie ständig dreckig, so daß mir meine besseren Shirts bislang zu schade waren.

    Was trägt der Mann von Welt hier überhaupt?

    Arbeitshose, Arbeitsschuhe, T-Shirt und Fleece bei Bedarf, wenn wir was tun. Ansonsten Crocs und kurze Hose, wenn wir frei haben, weil es regnet, oder wir am Pool Bier trinken müssen.

    Abends dann auch mal die Winterjacke, oder die dicke Quicksilver Jacke. - Danke Mama, ich wollte sie weg tun.

    All die anderen tollen Pullover, Jacken. Hosen, Socken, T-shirts etc liegen im Schrank und werden vermutlich auch so schnell nicht gebraucht, da es hier wärmer werden soll. Lange Rede, kurzer Sinn: Von allem zu viel. Ich könnte 3/4 kvon dem Kram weg werfen, aber lieber haben, als brauchen.

    Ja, ich kann auch mal sinnlosen Text liefern.

    Da mir Simyo 10GB Daten geschenkt hat, werde ich mal was davon bei Netflix verbraten, sofern das bei den Regen was wird.

    Wie gut das ich die LTE Antennen auf dem Dach habe...

    Anke, die schwarze Jogginghose hatte ich neulich auch mal an...
    Mama und Papa, danke für das Foto. 0
    Stefan, gute Besserung.

    Passt alle gut auf euch auf.
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  • Day87

    Veränderungen

    May 19 in Spain ⋅ ⛅ 28 °C

    Ich habe mir letzten Freitag in Conil einen Leihwagen geholt und bin damit am Sonntag erst mal nachTarifa gefahren, um Richie zu besuchen. Man darf sich ja nun innerhalb der Provinz bewegen, wenn man einen Grund dafür hat.

    Die Strandbars sind noch zu, kiten darf man angeblich nur bis 10.00 Uhr. Baden und am Strand liegen ist weiterhin verboten und an den Strand darf man an vielen Orten sowieso noch nicht. Die Campingplätze dürfen auch noch keine neuen Gäste aufnehmen. Ich fahr aber die Tage aber mal weiter rum und suche mir einen Platz am Meer, wo ich den Quatsch weiter aussitzen kann, bis ich mich wieder frei bewegen darf.

    Eine Maske trägt hier fast jeder. Freiwillig! Die spinnen...

    Zum Glück war ich rechtzeitig zurück in Vejer, um die Dachfenster zu zu machen, denn es gab noch mal richtig Nachschlag von oben.

    Gestern war ich mit Amanda bei Tierarzt, um das Tollwutzertifikat für Marokko zu organisieren. Was man hat, das hat man. Dabei konnte ich die Tierärztin überreden zu Mex raus zu kommen, um seine beiden Hunde endlich mal impfen zu lassen. In zwei Wochen kommt sie wieder, um den beiden Blut abzunehmen.

    Heute ist dann endlich die Zündkerze für meinen Roller gekommen und was soll ich sagen? Sofort angesprungen. Fein. Nützt aber nichts, weil man damit eh nicht zur Straße kommt. Aber wenn ich dann mal besser stehe, wird er mir eventuell gute Dienste leisten.

    Dafür war ich vorhin in El Soto und habe mir dort von außen eine Finca angesehen, auf der man stehen kann. Ich besuche die Besitzer morgen mal und guck mir das an. Da kommt man zumindest recht problemlos mit dem Wohnmobil hin.

    Bevor sich jetzt jemand fragt, was wir machen:
    Wir haben jetzt wieder angefangen mit der Sense zu arbeiten. Was auch sonst, oder?
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  • Day70

    ...und es,wird Sommer!

    May 2 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

    So. Da war er gestern nun. Der erste sommerliche Tag mit 30 Grad im Schatten und gefühlten 50 Grad in der Sonne. Wir sind beim Mähen und Sensen gut ins Schwitzen 😓 gekommen.

    Abends war dann unser Nachbar Carlos zu Besuch und es gab Gambas in viel Knoblauch, Schweineschnitzel, Brot und Bier. 😋

    Theoretisch mit 24 Grad warm genug, um im T-Shirt zu sitzen, aber die ollen Mücken...
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  • Day32

    Was passiert,

    March 25 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

    wenn man 2,5 Liter Getriebeöl ablässt, 2,5 Liter Motoröl in den Motor kippt und die Maschine startet?

    Leider gibt es keine Fotos davon, aber die wären eh nicht schön geworden. Nebel in London ist nichts dagegen...

    Gut, jetzt wissen wir Bescheid,. Die Terrasse ist etwas sehr schwarz und alles riecht nach Öl. Zudem werden wir wohl ein großes Stück Rasen ausgraben müssen.
    Die Erfahrung, die Maschine zu starten, in einer Wolke von Ölnebel zu stehen und das Ding noch nicht mal aus zu bekommen, wird uns wohl länger begleiten. Es ging ja auch kein Gang rein - Thema Getriebeöl - um sie von der Terrasse zu bekommen, aber letztendlich schafft Adrenalin einiges und man bekommt das Teil dann doch den Berg ein Stück hoch.

    Um die eingangs gestellte Frage zu beantworten: Das Öl verbrennt und spritzt aus dem Auspuff raus. Der Motor dreht auf höchster Drehzahl und lässt sich nicht abstellen.

    Jetzt läuft das Luder wieder ...
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  • Day41

    Im Süden nichts neues.

    April 3 in Spain ⋅ 🌙 15 °C

    Da es heute durchgehend trocken, sonnig und warm war und die nächsten Tage auch so bleiben soll, habe ich mal alles von dem klebrigen Lehm befreit. Irgendwer trägt das Zeug ständig mit kleinen Füssen ins Auto...

    Nach der Siesta haben wir dann das Gehege vom Wildschwein umgestellt, damit es wieder mal einen neuen Spielplatz hat. Cooles Vieh. Total verschmust, lässt sich gerne den Bauch kraulen und kippt grunzend um, wenn man es am Kinn krault. Es könnte eigentlich auch frei rumlaufen, denn mit den Hunden geht das klar. Eigentlich, weil die blöde Sau halt immer was umpflügen will. Mex möchte aber nicht, daß der Rasen im Sichtbetekch umgegraben wird.

    Zumindest habe ich heute zum ersten Mal im Leben ein Wildschwein getragen. War vom Gewicht her leichter, als ich gedacht hätte. Von wegen Obelix und seine Wildschweine...

    Offiziell ist noch eine Woche Ausgangsperre, aber man munkelt, das die noch mal verlängert wird. Wir werden sehen...
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  • Day51

    ¡Nos quedamos en casa!

    April 13 in Spain ⋅ 🌙 15 °C

    Was bleibt uns auch anderes übrig?

    Der "Alarm" läuft bis zum 26.04., allerdings wird er wohl nochmals um mindestens zwei Wochen bei reduzierten Beschränkungen verlängert. Zumindest dürfen die Menschen jetzt wieder arbeiten gehen.

    In Barbate, wo Mex am liebsten einkauft, weil die Kiste da keinen Berg hoch muß, gibt es bislang keinen Infizierten. In Vejer, wo wir eigentlich einkaufen sollten, gibt es deren zwei. Keiner in einem ernsten Zustand. So weit zum Thema Gefahr.

    Jetzt überlegt die Regierung den Tourismus aus dem Ausland dieses Jahr ganz zu streichen und die Spanier im eigenen Land Urlaub machen zu lassen.

    Lustig, da die Spanier zu 70% sowieso im eigenen Land urlauben und davon bestimmt sehr viele kein Geld mehr haben werden, um überhaupt zu verreisen. Viele Menschen - und nicht nur die Spanier - stehen ja jetzt schon auf dem Schlauch. Sven, den ich vor ein paar Jahren hier kennen gelernt habe, hat 4 Apartments finanziert, 24 Pferde auf dem Hof und exakt gar keine Kunden. Normalerweise wäre er komplett ausgebucht. Die Bank kann er momentan noch beschwichtigen, aber die Tiere wollen trotzdem was zu futtern haben. Er weiß nicht, wie es weiter geht, wenn dieses Jahr keine Kunden ins Land dürfen...

    So denn. Dann gibt es dieses Jahr ja endlich mal richtig Platz an den Stränden, ein neues Bier ohne Wartezeit, keine überfüllten Parkplätze und Platz auf dem Wasser. Sobald dann allerdings die Spanier im Juli/August aus Madrid etc anrollen, mache ich mich aus dem Staub und bin dann hoffentlich in Marokko...

    Da muß die EU schon ein paar Taler raustun, um eine solche wirtschaftliche Katastrophe zu finanzieren. Ich bin gespannt...

    Was tun wir?

    Wir mähen den verdammten Rasen - eher Wiesen - und warten darauf, das der Sommer kommt. Solange es zwischendurch immer mal regnet, hört das Grünzeug einfach nicht auf zu wachsen. Wenn man mal komplett durch ist, kann man gleich wieder vorne anfangen.

    Bäume müssten bis zu einer Höhe von 2,60 frei sein. Leider sind die alle komplett zugewuchert und das teilweise auch mit fiesen Stacheln. Da nützen auch Handschuhe, lange Hose und Jacke nicht viel. Der Spaß hält sich in Grenzen, aber da die Motorsäge zur Reparatur muß, der Laden jedoch noch geschlossen hat, ist die Baustelle erstmal dicht.

    Das Apartment würden wir auch gerne fertig machen, aber da die Baumärkte geschlossen haben, bekommen wir kein Baumaterial. Terrasse erweitern? Ein paar Lastwagen mit Humus für die Gartenerweiterung? Geht alles nicht.

    Macht ja nichts. Das verdammte Gras wächst ja...
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You might also know this place by the following names:

Vejer de la Frontera, فيخير دي لا فرونتيرا, ベヘール・デ・ラ・フロンテーラ, Вехер-де-ла-Фронтера, 贝赫尔德拉夫龙特拉

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