Spain
Zafra

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11 travelers at this place:

  • Day20

    Fuente de Cantos - Zafra 30.5.2018

    May 30, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Der morgendliche Wetterprüfblick ließ die Sonnenmilch für die heutigen 25 KM ein weiteres Mal nicht zum Einsatz kommen. Gut, es hat auch seine Vorteile, bei diesen Temperaturen zu marschieren; man schwitzt nicht wie blöd. Hmmm. Naja, aber das war's dann eigentlich auch schon.

    Aber der Tag war trotzdem sehr schön, vor mir breitete sich die Extremadura mit all dem aus, was ihr so nachgesagt wird. Viiiel weites und offenes Land, Felder, wohin man blickt. Sucht man einen Baum, dann findet man ihn sofort. Etwa 3 KM entfernt. Auf Schatten braucht hier niemand zu hoffen. Ich kann mir lebhaft vorstellen, was hier vor sich geht, wenn die Sonne richtig auf den Planeten brennt. Ein bischen wünsche ich es mir fast 😎

    So schlich ich meines Weges, immer schön in Bewegung bleiben, da der Wind noch reichlich frisch war und meine Nase gelegentlich nach Tempos verlangte. Die ersten 10 km waren schnell absolviert, da kam, oh Wunder, eine echte Raststelle! Und dort machte es sich gerade eine Mitwanderin bequem, die ich vorher noch nicht getroffen habe. Elisabeth, 70, sehr nett und topfit. Wir plauderten dort ein wenig und setzten dann unseren Weg gemeinsam fort. Es stellte sich heraus, dass sie auch leidenschaftlich gerne wandert, und was ihre Laufgeschwindigkeit angeht - alter Schwede! 💪👍 Um noch schneller zu sein, müsste ich wirklich richtig draufdrücken.

    Wir unterhielten uns nett und lachten viel, und so vergingen die Zeit und die verbliebenen ca. 10 KM wie im Flug. Die erste Herberge, die wir uns als Ziel ausgeheckt hatten, war leider geschlossen, da der Betreiber erkrankt war. Flugs entschieden wir uns für ein sehr günstiges Hotel direkt in der Altstadt um, in dem wir beide Doppelzimmer zum Preis eines Einzelzimmers schnappten. Ich will nicht maulen 😁

    Jetzt heisst es erst mal duschen und frisch machen, später treffen wir uns wieder, um dann hier in der Altstadt den Abend noch gemütlich mit leckerem Happi und Brause ausklingen zu lassen. Die Altstadt soll hier insbesondere abends sehr schön beleuchtet und einen Rundgang wert sein, meldet mein Reiseführer. Mal schauen, ob wir das vielleicht auch noch einer näheren Prüfung unterziehen werden. Meine Füße melden zumindest keinen Protest an 😎
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  • Day7

    Tag der Extreme

    May 15 in Spain ⋅ ⛅ 27 °C

    Mit der Aussicht auf einen kurzen Tag (nur 20km), liess ich heute alles ein bisschen langsamer angehen. Ich stand später auf und lief erst um 7:30 Uhr los. Die Strecke genoss ich heute in vollen Zügen. Ich ging in einem sehr gemütlichen Tempo, schaute alle Blümchen am Wegrand an, beobachtete das Treiben der Ameisen und anderer Insekten. Trotz des absichtlichen Trödelns, war ich bereits um 12 Uhr am Tagesziel. Das kanns doch nicht sein, mir wird langsam echt langweilig.
    Da heute andauernd ein feines Lüftchen ging und es mir allgemein sehr gut lief, entschied ich nach einem Sandwich und Cola noch eine Etappe anzuhängen.

    Schlussendlich lief ich heute 48 Kilometer. Bei 35 Grad. Ich trank 6 Liter. Machte bei jedem Schatten einen kurzen Halt (waren insgesamt etwa 5 Büsche). So lief es sich eigentlich ganz gut. Beim letzten Halt überlegte ich mir dann, wieso ich mir eigentlich nicht einfach ein Hotel leiste. Tat ich dann schliesslich auch und es war absolut fantastisch!

    Auch wenn ich meine Füsse jetzt ganz schön spüre, hatte ich keine ernsthaften Probleme mit den 48 km. Wenn ich daran zurückdenke, wie sehr ich vor ein paar Wochen noch bei 38 km gelitten habe, macht das schon ganz stolz :-)
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  • Day134

    Fuente de Cantos - Zafra

    April 6, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 30 °C

    Es war in dem Kloster in der Nacht doch recht kühl. Mehrmals bin ich aufgewacht und habe die Stille in der Nacht genossen. Dann bin ich wieder eingeschlafen und durch Geräusche außerhalb meines Zimmers wach geworden. Es war das französische ältere Ehepaar, welches gestern Abend angekommen war. Ich hatte sie beobachtet, wie sie gemeinsam ihre gewaschene Wäsche ausgewrungen und aufgegangen haben. Ein schönes Bild und ich sah gerne zu. Beide nun versuchten im völligen dunkel, hatten wohl kein Handy 😉, eine offene. Tür zum verlassen der Herberge zu finden. Ich war ebenfalls gerade beim packen und versuchte meinen Schlafsack in den Rucksack zu stopfen. Dann gelang es den beiden die "eigentliche" Tür zum nächtlichen verlassen zu finden. Ich war froh, denn dadurch wusste ich nun auch wo sie war.

    Es war kurz nach 07:00 Uhr und wieder war zu dieser Uhrzeit erstaunlich viel los. Gestern bin ich mir zum Supermarkt gegangen und Brot für meine Linsen zu holen. Eine Besichtigung des kleinen Ortes hielt ich für nicht notwendig. Das was ich am Morgen nun sah, ließ mich doch meine Gestrige Entscheid etwas bereuen. Ein schöner Vorplatz an der Kirche und die Kirche selbst in Palmen. Ein schönes morgendliches Bild. Einlast hundert Meter und ich hatte den Ort dann doch bereits verlassen. Es folgte eine Landschaft, welche durch Viehzucht geprägt zu Schein schien. Eine Masthof nach dem anderen und es wurden hier hauptsächlich die schwarzen Schweine gehalten. Die meisten liefen tatsächlich draußen rum und man könne ihrem treiben zu sehen. Anfangs kam mir die Gegend wie ein Vorort einer großen Stadt vor. Überall landwirtschaftliche Gebäude, der typische Geruch von Tieren und natürlich deren Geräusche. Aber eines viel mir auf, es gab so gut wie keine bäume. Weit und breit nur Wiesen, Ackerbau und Weinanbau.

    Die Sonne stieg langsam höher und es wird etwas wärmer. Jedoch nicht so warm, dass man hätte seine Jacke ausziehen können. Später sah ich einen Pilger vor mir. Zuerst dachte, dass es dieses französische Ehepaar sein musste. Aber es war nur ein Pilger. Da dachte ich - ok - die Ehefrau sitzt noch in einem Café und der Mann geht vor und macht das Bett klar. Als ich näher kam und überholte stellte ich fest, den kannte ich nicht. Ein betagter älterer Herr. Ich weiß nicht ob ich das schon einmal geschrieben habe. Aber die Via scheint mit ein Pilgerweg für ältere Menschen zu sein. So ging ich denn in Gedanken über das verbleiben französische Paar einfach den Weg entlang. Kleine Rinnsale mussten überquert werden und kleine Hügel auch. Nichts bemerkenswertes. Allerdings gibt es keine Gehöfte mehr, sondern nur noch eine flache, sanft-hügelige Landschaft. In defekten sah ich eine, eigentlich für Andalusien typische, große Stier-Silhouette.

    Es ging weiter durch diese Landschaft, bis ich erneut zwei Pilger sah. Ich dachte natürlich an meine lieb gewonnenes französisches Ehepaar. Es ging kurz auf eine Straße zu, an dieser ebenfalls kurz entlang, um sich dann in 90 Grad von dieser zu entfernen in ein Weizenfeld hinein. Nach ca. 1 km kam mir der man entgegen. Wieder war es nicht der Franzose Er fragte mich auf englisch ( und ja, es war ein Engländer) , ob ich eventuell ein Smartphone in einem Etui gefunden habe. Dies sei ihm aus seiner Jackentasche gefallen. Leider ist mir unterhalten nichts entsprechendes aufgefallen. Ich könnte mir ihm echt mitleiden. Er ging den Weg zurück, sein Smartphone suchen. Ich hin weiter und traf die Frau an einer Stelle, welche im Wanderführer schon als Vorsicht beschrieben ist. Vorsicht deshalb, weil es ein kleiner breiter nach mit Unebenheiten war. Entweder sollte man sich laut Buch die Schuhe ausziehen und barfuß durch gehen, auf den Steinen im Bach hinüber springen oder zurück zur Strasse und auf dieser entlang gehen. Ich entschied mich für das balancieren mit einem Rucksack auf rutschigen Steinen. Es gelang mir sicher auf der anderen Seite anzukommen. Ich erklärte der Frau mein Bedauern zu dem Smartphoneverlust und ging weiter. Aber irgendwie spürte ich ihre Blicke hinter mir. So als würden diese mich nach einem Etui mit einem Smartphone absuchen. Weitere und weiter ging ich, ohne mich umzudrehen.

    Irgendwann musste ich mal eine Pause machen. Aber ich fand keine gute Gelegenheit zum sitzen. Gut das ich damit gewartet habe, denn ich sah schon in der Ferne einen überdachten Rastplatz. Den ersten auf dem gesamten Weg. Also eben die Erdnüsse gezückt und Wasser getrunken. Und natürlich Schuhe zum entdampfen ausgezogen. Dort blieb ich ca. 16 Minuten und ging weiter, durchquerte die Ortschaft Puebla de Sancho Pérez. Ein Ort an einer Weinstraße. Was sie auch ständig mit Reklame kund taten. Bis nach Zafra sollte es von hier nicht mehr weit sein. Im Wanderführer habe ich erneut von unterschiedlichen angaben zur Routeführung gelesen. Ich wollte mich dann doch lieber auf die örtlichen Markierungen verlassen. Und tatsächlich, der "neue" Weg wich etwas von dem beschriebenen im Buch und App ab. Aber nicht schlimm. Ich kam in Zafra an. Scheint recht sympathisch zu sein mit einem fantastischem Parador. Der sah aus wie eine kleine Festung. Zwar sah ich die "Kult-Pilgerherberge", ließ sie aber links liegen. Sie war mir zu overdressed und so etwas brauche ich nicht. Ich bevorzugte dann lieber wieder eine Herberge, in einem ehemaligen schlichten Kloster. Sie gefällt mir ebenfalls und hatte einen super netten Hospitaliero. Geduscht und mit meiner mobilen Waschmaschine Wäsche gewaschen und diese aufgegangen, dann etwas gegessen und geruht. Bestimmt werde ich heute Abendmahl etwas in die Altstadt gehen. Soll sich zumindest lohnen. Motto des Tages: Wo sind die Franzosen? 😊
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You might also know this place by the following names:

Zafra, صفراء، بطليوس, Çafra, サフラ, Сафра, Зафра, 萨夫拉

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