Sri Lanka
Beira Lake

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Travelers at this place
  • Day51

    Colombo

    December 18, 2021 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 29 °C

    Sri Lanka ist es geworden und wir sind gerade in Colombo, Hauptstadt des Landes.

    Wir fahren viel mit dem Tuktuk durch die Gegend und erkunden die Stadt. Im Gegensatz zur afrikanischen Mentalität ist hier alles sehr viel gesitteter.

    In der singhalesischen Küche sind wir natürlich auch bereits eingetaucht und haben so unsere Erfahrungen gemacht.
    Wenig scharf = sehr scharf 🌶
    Normal scharf = kann man nicht essen 🔥
    sehr scharf = werden wir nie bestellen 💣 ☠️

    Überrascht sind wir von der Auswahl an Fleischersatz Produkten. Hier wird viel mit Jackfruit und Soja gemacht 🌱

    Ingesamt fühlen wir uns schon sehr wohl und freuen uns auf die nächsten 4 Wochen.
    Weihnachten ist hier ziemlich groß, haben wir festgestellt und alle sind total vernarrt in die geschmückten Plastikbäume. 🎄

    🌶🌶🌶
    Read more

    Guten Morgen ihr Lieben Oma und Opa wünschen euch noch viele schöne Erlebnisse.Viele liebe Grüsse auch von Oma Gila.Corona hat sie gut überstanden.Fahren am 23.12. und 24.12. hin [Manfred und Marianne]

    12/20/21Reply
    Lisa Dobry

    Hallo ihr beiden, danke das ihr immer so an uns denkt❤️ wir freuen uns sehr, dass es Omi wieder besser geht und sie das alles überstanden hat. ☀️

    12/20/21Reply
    Kerstin Teßmer

    Hallo ihr zwei👫..... lange nichts gehört und gesehen von euch schön wieder von euch zu hören.......wie man liest geht es euch sehr gut....wir finden es toll das wir euch auf eurer Reise mitbegleiten können....wir wünschen euch noch eine tolle Zeit in Sri Lanka.......machst gut und bis bald mit tollen Bildern.....🙋‍♂️🙋‍♀️🙋😊😘🤗

    12/20/21Reply
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  • Day20

    Colombo

    December 15, 2021 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 25 °C

    Vandaag gingen we door naar de hoofdstad, Colombo. De busrit was lang en saai, maar wel spotgoedkoop. Colombo is de eerste echte stad. Het is groot, hoog, vies en levendig. Een fijne afwisseling met de verder vrij landelijke dorpjes waar we zijn geweest de afgelopen 2, 5 weken. Ons nieuwe hotel is ook oké. Jona en Jesse zitten wel een beetje te billenknijpen om de thaipass, een officieel document dat vereist is om Thailand binnen te komen. We hebben allemaal hetzelfde ingevuld, maar op miraculeuze wijze hebben Ruben en Emiel de pass gekregen, en de rest niet. Hopen op hulp van de ambassade nu dus. We houden jullie op de hoogte. Tot snelRead more

    Susanna van Baaren

    Exiting idd... duim voor jullie!!

    12/16/21Reply
    jenny van vugtt

    Spannend...... maar komt vast goed

    12/16/21Reply
    Harry Kempen

    Komt goed. Succes

    12/16/21Reply
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  • Day167

    Bye bye Malaysia - Hello Sri Lanka

    December 6, 2019 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 27 °C

    🇬🇧🇱🇰
    After 13 exciting, relaxing and beautiful days in Malaysia, we are now in Sir Lanka, our last country on this trip.

    All in all we can say that Malaysia 🇲🇾 is a beatiful, clean and friendly country. The people in Sarawak, Borneo were talkative, happy to tell us about their country and culture. Besides the locals, Malaysia has quite a big Chinese and Indian population. Once more we figured out (unfortunately), that the Chinese culture and its people isn’t our favorite. The food in Malaysia was good, the savory dishes were quite fishy - thus not our favorite, but the sweet foods and baked goods were amazing!
    On Borneo and in the Cameron Highlands we saw the beautiful nature of the country. Very green and peaceful. We will be coming back to visit the other parts of Malaysia, especially Georgetown.

    After one day in Sri Lanka 🇱🇰, we can’t say much. But the people here are helpful (without wanting money!!) and very friendly. We can also say that as a woman in a big crowded city like Colombo you should wear long pants. Makes you a little more “invisible” 😂. Sri Lanka is also already a cheaper country to travel than Indonesia and Malaysia.
    Let’s see what our next stop “Dambulla” will say 😊. Now we are on a looooooong bus ride from Colombo to Dambulla for 4.5 hours.

    🇩🇪
    Nach 13 aufregenden, erholsamen und schönen Tagen in Malaysia sind wir nun in Sir Lanka, unserem letzten Land auf dieser Reise.

    Alles in allem können wir sagen, dass Malaysia 🇲🇾 ein schönes, sauberes und freundliches Land ist. Die Menschen in Sarawak, Borneo, waren sehr gesprächig und erzählten uns gerne von ihrem Land und ihrer Kultur. Neben den Einheimischen hat Malaysia eine recht große chinesische und indische Bevölkerung. Noch einmal haben wir (leider) herausgefunden, dass die chinesische Kultur und ihre Menschen nicht unsere sind.
    Das Essen in Malaysia war gut, die herzhaften Gerichte waren oft fischig - also nicht unser absoluter Favorit, aber die süßen Speisen und Backwaren waren fantastisch!
    Auf Borneo und in den Cameron Highlands sahen wir die schöne Natur des Landes. Sehr grün und friedlich. Wir werden zurückkommen, um die anderen Teile Malaysias zu besuchen, insbesondere Georgetown.

    Nach einem Tag in Sri Lanka 🇱🇰 können wir noch nicht viel sagen. Aber die Leute hier sind hilfreich (ohne Geld zu wollen!!!) und sehr freundlich. Wir können auch sagen, dass man als Frau in einer überfüllten Großstadt wie Colombo lange Hosen tragen sollte. Macht dich ein wenig "unsichtbarer" 😂. Sri Lanka ist schon jetzt ein billigeres Reiseland als Indonesien und Malaysia.
    Mal sehen, was unser nächster Stop "Dambulla" 😊 sagen wird. Jetzt gerade sind wir auf einer laaaaaangen Busfahrt von Colombo nach Dambulla für ganze 4,5 Stunden.
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  • Day29

    Locals

    September 26, 2019 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir haben den Tag entspannt in den Wellen verbracht. Die Sonne schien und wir haben es uns gut gehen lassen. Ausschlafen, entspannte Gespräche, nichts hetzt uns. Wir genießen immer die Zeit mit den Locals in Kontakt zu kommen. Am Besten klappt das in örtlichen Restaurants. Wir versuchen uns anzupassen und erhalten dafür oft wohlwollende Blicke und Unterstützung.Read more

    Alexander Roth

    Ist das noch der Stand an unserm Hotel??? Der geht super, oder?

    9/28/19Reply
    Matthias Roth

    Genau der...

    9/28/19Reply
     
  • Day1

    Endlich angekommen in Colombo

    December 27, 2021 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 28 °C

    Endlich geht es los, unsere Reise in die Sonne.
    Das Einchecken war schon anders, alles wurde schon in Deutschland kontrolliert, Impfausweis, Visum, PCR Test, Pass und Ticket und bei Qatar Airlines geht's auch zügig.
    Der Flieger startete pünktlich um 9.20 Uhr mit Zwischenstop in Doha, nach 2 Stunden ging es dann in Richtung Sri Lanka und morgens um 2.00 Uhr kamen wir auch tip top an, natürlich mit der Zeitverschiebung.
    Ab jetzt heisst es anstehen, Immigration stehen stehen stehen und nach 1,5 Stunden haben wir wirklich unseren Stempel, aber es geht ja noch weiter. Wir müssen noch zu unserem Gesundheitsinspektor , denn Impfausweis und PCR Test werden natürlich auch kontrolliert.
    Also stehen stehen stehen und Clausis Coronawarnapp macht ein Update - toll.
    Zum Glück haben wir auch noch alles ausgedruckt und wir dürfen ins Land.
    Jetzt noch schnell Money tauschen und der Fahrer kann uns endlich ins Hotel bringen nach Colombo, es ist gleich 5.00 Uhr morgens und ich möchte ins Bettchen
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    Heike T

    Hotel Ramada Colombo

    12/27/21Reply
    Stefan S

    Clausi das kostet teuer 😁

    12/27/21Reply
    Simone G

    Der Clausi muss sein Roaming ausschalten! Das kostet teuer, so ein Update! Wünsch euch schönen Urlaub 😀👍

    12/27/21Reply
    4 more comments
     
  • Day37

    Angekommen in Colombo

    August 20, 2019 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir haben es geschafft! Nach insgesamt 10 Flugstunden und 3 Stunden Aufenthalt in Dubai sind wir im lauten, vollen Colombo angekommen. Wie auch das letzte Mal in Bali sind wir zuerst mal von den ganzen Eindrücken überwältigt. Ich konnte zum Glück beide Flüge fast vollständig durchschlafen, deshalb war ich fitter als sonst.

    Direkt bei der Immigration ist man erstmal von den uniformierten Männern mit Gewehren eingeschüchtert, aber wenn man daran denkt, was Anfang des Jahres hier passiert ist, ist es schon wieder verständlich. Auch das Schild "Besitz von illegalen Drogen kann zum Todesurteil führen" schüchtert im ersten Moment ein, obwohl wir da ja garnichts zu befürchten haben. 😄

    Nachdem uns gefühlt alle Taxifahrer im Flughafen angesprochen haben, ob wir schon einen Transport haben, wir uns das erste Bargeld vom Geldutomaten geholt und uns eine SIM-Karte fürs Internet gekauft haben laufen wir in Richtung Busterminal. Dort warten wir circa eine halbe Stunde auf den Bus zusammen mit 2 anderen Deutschen. Nach einem kurzen Gespräch nehmen wir uns ein gemeinsames Taxi, da unsere Hotels nur ein paar Minuten auseinander liegen. Für die beiden ist Sri Lanka ihr letztes Ziel, davor waren sie in Sulawesi, Sumatra und Bangkok. Besonders die Bilder eines freien Orang Utans welchen sie mitten im Dschungel gesehen haben finden wir richtig toll. Sumatra war ja auch zuerst auf unserer Liste mit Zielen, hat aber zeitlich leider nicht mehr reingepasst.

    Für die 34 km Taxifahrt brauchen wir insgesamt knapp 1,5 Stunden und einen ersten Vorgeschmack. Gurte gibt es im Taxi schon mal keine, aber dafür ein "No Belts in Sri Lanka". Bei den 10-20 km/h für uns auch kein zu großes Problem. Bei der Frage, ob er schon mal einen Unfall hatte antwortet er lachend "leg injury, sometimes crash". Ob sein Bein weh tut weil er einen Unfall hatte oder er Unfälle hatte, weil sein Bein wehtut können wir nicht so ganz verstehen. 😅 Wahrscheinlich aber eher ersteres.

    Im Hotel angekommen fallen wir beide erstmal ins Bett und schlafen direkt ein. Den Wecker 2 Stunden später haben wir dann auch gekonnt ignoriert, so dass wir erst kurz vor Sonnenuntergang wieder aufstehen. Nach einem schnellen Bankbesuch, da unser Hotel morgen keine Kreditkarte akzeptiert stehen wir direkt vor einem Pizza Hut und beschließen, dass wir so großen Hunger haben, dass wir auch nicht weiter nach etwas landestypischen schauen wollen. Dazu haben wir die nächsten 2 Wochen noch genug Zeit. 😊 Und 7€ für 2 kleine Pizzen & 2 Cola ist eh unschlagbar.

    Die Musik hier in den Supermärkten, am Flughafen und im Pizza Hut ist mir besonders aufgefallen. Es laufen fast nur 90er Jahre Hits von Blue, Backstreet Boys usw. Ein Ohrwurm nach dem Nächsten. 😁

    Morgen geht's dann mit dem Bus nach Ella ins Hochland. Auf die Busfahrt hier sind wir auf jeden Fall schon gespannt, davon haben wir schon einiges gehört.
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    Sabine Paul

    Guten Appetit😋

    8/20/19Reply
    Baerbel Williams

    Gut, dass Ihr einen guten Flug hattet und auch schlafen konntet.

    8/20/19Reply
    Baerbel Williams

    Safe travels und viel Spass !

    8/20/19Reply
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  • Day12

    Sri Lanka 1997

    March 27, 2021 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 6 °C

    Nach drei Phuket Reisen hintereinander, war ich hochgradig Südostasien infiziert und neugierig geworden auf weitere Länder in dieser Ecke der Welt - in den Sommerferien 1997 war Sri Lanka an der Reihe.

    Drei Wochen inkl. Rundreise sollten einen ersten Eindruck wohl ermöglichen - und dieser, war wirklich sehr facettenreich!

    So einen Urlaub repräsentativ in nur sechs Bilder zu packen, ist schlichtweg unmöglich. Kein anderes Land das ich je bereist habe, überflutet den unbedarften Geist mit so vielen Bildern und Gerüchen, wie die bayerngroße Insel im indischen Ozean - wahrlich, ein kleiner Kontinent.

    Unglaubliche Landschaften neben hässlichen Brettersiedlungen, einmalige Kulturschätze neben bitterer Armut, Orchideengärten neben Müllhalden, tiefer Glaube traf auf bewaffnete Konflikte, unterschiedlichste Klimazonen, die oft nur eine Fahrstunde von einander entfernt waren - Sri Lanka verstand es zu polarisieren!

    Auch wenn der Buddhismus Staatsreligion ist, die Menschen dort, habe ich völlig anders wahrgenommen wie die Thais - oft sehr penetrant, meist viel unfreundlicher und in Gruppen auftretend, manchmal auch Unbehagen in mir auslösend!

    Das lag definitiv zu einem gewichtigen Teil an der großen Armut der Bevölkerung und dem damals noch aktuellen Bürgerkrieg, der über ein Vierteljahrhundert andauerte. Ähnliche Erfahrungen, sollte ich zukünftig noch in weiteren Ländern machen.

    Oft wurden wir wie exotische Wesen betrachtet. An den Hotelzäunen standen damals viele Einheimische und betrachteten stundenlang höchst interessiert die Touristen in Badebekleidung. Ein Zoobesuch der etwas anderen Art - definitiv eine sehr skurrile Erfahrung!

    Unser erstes Strandhotel am Bentota Beach war eine ungepflegte Grotte mit furchtbarem Essen. Meiner neuen Lebensgefährtin kamen die Tränen - gleich am nächsten Tag wechselten wir die Unterkunft.

    Nur ein Strand weiter, erwartete uns das traumhafte Hotel Eden am Beruwela Beach. Auch heute noch ein Haus mit besten Bewertungen - die Tropenferien konnten beginnen!

    Eine einwöchige Busrundreise, brachte uns eindrucksvoll die Kultur- und Naturschönheiten Sri Lankas näher - unbedingt empfehlenswert!

    Besonders aufregend, war der 2tägige Aufenthalt im Udawalawe-NP an einem Urwaldfluss - was für ein Abenteuer!

    Übernachtet wurde auf Feldbetten in Safarizelten, das Frühstücksomlett wurde großzügig mit Chillischoten gewürzt, an der freistehenden Gemeinschaftsdusche gab's null Privatsphäre, ein Lagerfeuer knisterte und die Nacht war voller Tiergeräusche - nur wenige Meter vom Camp entfernt, zogen Elefantenherden vorbei.

    Riesige Warane, ausgewachsene Phytons, Herden von Wasserbüffel und diebische Affenbanden die im Camp auf Beute aus waren - in Jessi kam wohl erstmals der Biologe durch 😅😅😅!

    Auf einer Pirsch durch die Savanne am nächsten Tag, schreckte unsere Gruppe versehentlich eine Elefantenherde mit Jungtier auf. Ich spüre noch heute die bebende Erde unter mir, als die wütende Leitkuh auf uns zustürmte.

    Höchstens 10 Meter vor uns stoppte das riesige Tier - der einheimische Guide rannte einfach mit wehenden Armen direkt auf sie zu. Mit Abstand das Mutigste, das ich je in meinem Leben gesehen habe - zwischen Mensch und Tier war keine zwei Meter Abstand!

    Es gäbe noch so wahnsinnig viel über die Insel zu erzählen, die ich 2008 und 2011 weitere Male bereist habe. Immer wieder denke ich an Sri Lanka und die vielen kleinen Abenteuer und Eindrücke dort zurück.

    Den Minikontinent, werde ich dennoch nicht mehr besuchen - leider fiel es mir immer ungewöhnlich schwer, mit den Locals so richtig klar zu kommen, auch bei meiner zweiten und dritten Reise.....!
    Read more

    Jan Hinkelbein

    heute würde es Glamping heißen 😁. Sri Lanka hatten wir auch überlegt 2019, wenn wir nicht die Europa Reise gemacht hätten.

    3/23/21Reply
    D.O.T

    Glamping..... sehr gut 😁😁😁! Obwohl, da war nix mit Hans Grohe Armaturen an der Dusche 😂😂😂!

    3/23/21Reply
    D and D

    😍😍😍😍

    3/23/21Reply
    D.O.T

    😎😎😁!

    3/23/21Reply
     
  • Day226

    Schwarz als Zeichen der Ablehnung

    June 9 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 27 °C

    Am 09. Juni waren wir selbst mitten in einem Protest in Colombo. Dieser fand statt, um den Verstorbenen zu gedenken. Es macht den Eindruck als sei es ein angemeldeter Protestmarsch. Die Route scheint bekannt zu sein, die Polizei ist präsent und sperrt die Straßen ab. Das Militär und die Navy ist ebenfalls anwesend. Allesamt fokussiert auf ihre Aufgabe, aber nicht gewillt eine Auseinandersetzung zu provozieren. Demonstranten schreien die Polizisten an, äußern Unverständnis, dass die Polizei weiterhin für den Präsidenten arbeitet. Sie sagen, sie seien doch in der selben Situation und fragen warum sie nicht ihren Dienst verweigern. Die Polizisten verhalten sich weiter sehr passiv, auch als sie persönlich angesprochen werden.
    Die Demonstranten sind voller Energie, sie stehen ein für ihre Sache und grölender Gesang und Rufe tönen durch die Straßen. Die Luft ist geladen von Unzufriedenheit, Enttäuschung aber auch Entschlossenheit etwas bewirken zu können. Die Demonstration endet schließlich vor dem Polizeihauptamt. Als die Demonstranten schließlich ein Teil der Barrikade gewaltsam entfernen schießt die Polizei mit Tränengas. Die Menge verteilt sich, doch sammelt sich stetig erneut. Die Polizei schießt weiteres Tränengas und rückt schließlich aus, um den Protest aufzulösen. Wir kommen ins Gespräch mit einem Demonstranten und konfrontieren ihn mit dem Vandalismus, nämlich dem Entfernen der Barrikade. Er äußert ebenfalls seinen Unmut. Er sagt es seien viele junge Leute, die eine schnelle Veränderung wollen und zu diesen Mitteln greifen. Er gibt an, dass die meisten Demonstranten dieses Verhalten nicht gutheißen.

    Wir haben uns in Sri Lanka nicht einmal unsicher gefühlt. Und auch das Reisen an sich geht problemlos. Als Tourist bekommt man nicht wirklich etwas mit. Die Einheimischen sind froh und dankbar, dass Touristen hier sind und tun alles dafür, dass es einem hier gefällt.
    Wir können Reisen hierhin auch jetzt empfehlen. Aber jetzt ist die Verantwortung, die man als Tourist hat, wichtiger denn je. Muss ich wirklich einen Roller mieten und den Einheimischen, die teilweise ihren Lebensunterhalt mit Umherfahren verdienen, den seltenen und teuren Sprit wegnehmen, nur um das Freiheitsgefühl zu haben? Muss ich wirklich noch etwas essen, obwohl ich schon satt bin um dann vermutlich das selten gewordenen und teure Essen wegzuschmeißen? Muss ich wirklich um jeden Cent verhandeln, nur weil man das so macht (was übrigens ein Irrglaube ist)?
    Wir finden nicht.
    Wir haben uns bewusst gegen die Nutzung eines Rollers entschieden. Auch, wenn man als Tourist nicht an der Schlange anstehen muss, sondern an all den Hundert Wartenden vorbei direkt zur Zapfsäule gehen kann, und viele Menschen sagen, Touristen dürfen das, dass sei vollkommen in Ordnung. Für uns fühlt es sich nicht so an.
    Wir haben nur das bestellt, was wir essen konnten. Haben Essen geteilt.
    Wir haben auch gerne mal mehr bezahlt als eigentlich notwendig, denn uns geht es gut. Wir stecken in keiner existenzbedrohenden Krise, wir müssen nicht auf etwas verzichten.

    Uns geht es gut.
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    CarlaBottazzi

    krasses Bild!!

    6/12/22Reply
    Oma Ulli

    so sind meine Kinder ... solidarisch 🤗

    6/12/22Reply
    Tales of Life

    Alles andere können wir auch einfach nicht nachvollziehen 🤷‍♀️

    6/12/22Reply
    5 more comments
     
  • Day226

    Schwarz als Zeichen der Unzufriedenheit

    June 9 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 28 °C

    Marjolein & Rainer. Wir haben uns lange überlegt, ob wir uns an dieses sensible Thema wagen. Wir haben uns in der Zeit viel mit dem Thema auseinandergesetzt und viele Meinungen der Locals gehört. Die Eindrücke und Gespräche wollen wir hier mit euch teilen.

    Sri Lanka - momentan in den westlichen Medien als negative Schlagzeile bekannt. „Proteste im Urlaubsparadies weiten sich aus“, „Eine Insel im Abwärtsstrudel“, „Tränengas und Wasserwerfer gegen Demonstranten“, „Gewaltsame Proteste“, „Regierungsgegner stürmen Regierungsresidenz in Colombo“, „Ist Sri Lanka ein sicheres Reiseziel?“, um nur einige der Schlagzeilen zu nennen. Und auch das Auswärtige Amt hat auf ihrer Seite stehen: „Von nicht notwendigen Reisen nach Sri Lanka wird derzeit auf Grund der schwierigen Versorgungslage und angespannten Sicherheitslage abgeraten.“
    Doch was genau ist hier eigentlich los?
    Sri Lanka befindet sich aktuell in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit ihrer Unabhängigkeit im Jahr 1948.
    Ein wesentlicher Grund ist der Tourismuseinbruch aufgrund der Anschläge 2019 in Colombo und Negombo, sowie der Corona-Pandemie. Dem Land fehlt es seitdem an Einnahmen. Weitere Gründe sind die steigenden Ölpreise auf dem Weltmarkt und ein populistische Steuersenkungen der Regierung um Präsident Gotabaya Rajapaksa und seinem Bruder, dem Ministerpräsidenten, Mahinda, stark subventionierte Preise für Treibstoff und die Entscheidung, die Verwendung von chemischen Düngemittel zu verbieten. Das hat dazu geführt, dass sämtliche Ernten schlecht ausgefallen sind.
    Wie äußert sich diese Wirtschaftskrise denn nun? Dem Land fehlt es an Lebensmitteln, Medikamenten, Strom, Sprit und Gas.
    Es gibt täglich für mehrere Stunden keinen Strom. Es gab Tage, an denen gab es 12 Stunden und länger keinen Strom. Mittlerweile sind es zwischen einer und drei Stunden, dafür aber bis zu drei- oder viermal am Tag.
    Bestimmte Lebensmittel, wie z. B. Milchprodukte, werden rationiert.
    Die Menschen stehen Schlange um an Benzin, Diesel oder Gas zu kommen. Vor einigen Tankstellen hängt ein Schild „Heute kein Benzin“. Um Ausschreitungen zu verhindern sind die Tankstellen von Polizisten und/oder dem Militär bewacht. Generell patrouillieren nun bewaffnete Polizisten und das Militär die Straßen Sri Lankas.
    Die Währung, die sri-lankische Rupie, verliert täglich an Wert.
    All die lebenswichtigen Güter müssen aus dem Ausland eingeführt werden. Bezahlen kann Sri Lanka die Importe allerdings nicht. Das Land steht vor dem Bankrott.
    Und die Preise für Lebensmittel, Sprit, Medikamente.. steigen täglich.
    Der Preis für Reis, dem Grundnahrungsmittel ist um 200 Prozent gestiegen. Und auch bei den anderen Gütern sieht es ähnlich aus.
    Viele Einwohner möchten, dass der Präsident samt Regierung zurücktritt. Denn der Familie Rajapaksa, die schon sehr lange an der Macht ist, wird Korruption und Veruntreuung von Geldern vorgeworfen. Die Menschen fühlen sich betrogen, im Stich gelassen, sind enttäuscht. Die Menschen, das sind Singhalesen, Tamilen, Buddhisten, Hindus, Katholiken, Muslime, alt und jung. Sämtliche gesellschaftliche Gruppen sind vertreten. Und sie stehen Seite an Seite.
    Sie demonstrieren, protestieren und fordern lautstark den Rücktritt. Doch der will nicht gehen. Im ganzen Land findet man schwarze Flaggen, schwarze Bänder und die Menschen tragen Schwarz in der Öffentlichkeit, um ihren Unmut mitzuteilen. Schwarz ist auch hier die Farbe der Trauer.
    Die Proteste verlaufen größtenteils friedlich ab. Im April standen in Colombo erstmals Polizeiautos in Brand. Der Präsident hat den Notstand ausgerufen und eine landesweite Ausgangssperre trat in Kraft. Wir haben viele Meinungen zu hören bekommen, u.a. dass der Präsident selber die Feuer in Auftrag gegeben haben soll um größere, bereits geplante, Demonstrationen zu verhindern.
    Die Proteste danach verlaufen weiterhin friedlich. Es gibt richtige Protest-Camps in Colombo, die an die Proteste von „Hambi bleibt“ erinnern. Es gibt verschiedene Themen-Zelte, wie eine Bibliothek, ein Informationszelt, eine Bühne und vieles mehr.

    Dann, am 09. Mai, sind diese Proteste in Gewalt ausgeartet, als Anhänger der Regierung die Camps der Gegner der Regierung stürmten. Acht Menschen kamen dabei ums Leben und mehr als 150 wurden verletzt, viele Häuser brannten.
    Danach ist Malinda Rajapaksa, der Bruder des Präsidenten, zurückgetreten, was die Situation und auch den Wert der Währung etwas stabilisierte. Aber die Proteste gehen weiter, denn die Menschen wollen, dass auch der Präsident endlich geht.
    Read more

    Oma Ulli

    Die arme Bevölkerung, bleibt nur zu hoffen, dass die Regierung gestürzt wird, besser wäre, wenn er, wie auch sein Bruder, freiwillig zurücktritt. Man kann nur hoffen, dass es friedlich bleibt.

    6/12/22Reply
    Tales of Life

    Wir hoffen auch, dass Sri Lanka bald zur Ruhe kommt und sich erholen kann. Es ist so ein wunderschönes und vielseitiges Land. Es ist schlimm, dass es nun so negativ behaftet ist.

    6/12/22Reply
    Rita van Vliet

    Ich fühle eure Begeisterung und den Wehmut für das Land.... Wenn Veränderungen doch nicht immer soo lang dauern würden

    6/16/22Reply
    Tales of Life

    Genau.. Wir hoffen sehr, dass sich bald etwas verändert - zum Guten.

    6/16/22Reply
     
  • Day4

    Never Zoo again...

    October 2, 2019 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 28 °C

    Da es in Colombo nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten gibt, dachte ich, ich besuche heute den Zoo...

    Das war eine ziemlich schlechte Idee! Ich fühlte mich furchtbar, als ich die wunderbaren Fische - mit denen ich noch so glücklich vor einer Woche im Ozean geschwommen war - in den kleinen, kargen Becken sah... 😭

    Auch bei den meisten anderen Tieren hat mein Herz geblutet... sie wirkten so gelangweilt, frustriert und teilweise rastlos 😢

    Das Thema Zoo macht mich so Zwiespalten, da ich auf der einen Seite kein Tier in Gefangenschaft haben möchte, aber es auch irgendwie wichtig ist, dass Menschen einen Bezug zu Tieren bekommen und Informationen über sie erhalten und etwas über sie lernen, um Interesse am Tierschutz zu finden.. 🙈🤷‍♀️
    Es bräuchte nur eine bessere Möglichkeit dafür..

    Der Weg zum Zoo und zurück war auch spannend, da ich dabei durch ein paar Wohnsiedlungen gekommen bin. 😊 Es gibt richtig nette Fleckchen, aber auch leider an manchen Stellen unheimlich viel Müll und Armut.. 🙈😏

    Muss mich noch daran gewöhnen, permanent zu schwitzen, es ist sooo warm 🥵😅

    Habe mich danach mit Lucy, Nahzu und noch einem Freund im Kopi Kade (Café) getroffen und Abends gab es eine tolle Pizza bei Giovanni 😍

    Fazit: Ziemlich sicher war es das letzte mal das ich einen Zoo besucht habe, wenn dann nur noch Safaris bei denen die Tiere in ihrem normalen Umfeld leben können und geschützt vor den Menschen werden.. 🙈
    Read more

    Nicole Floruss

    Da bin ich ganz bei dir Michi aber noch schlimmer finde ich Zirkus! Das geht gar nicht ....

    10/10/19Reply
     

You might also know this place by the following names:

Beira Lake, Beira See, Lac Beira

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